NSU Erfurt: Das Gedöns „Vermisstenakte Mundlos“ entknotet

Was jetzt auch nebenbei herauskam: PD Menzel hat vor Gericht zwar verwirrt, aber nicht gelogen, was die Vermisstenakte Mundlos angeht:

Der Leitende Polizeidirektor von Gotha hat als Zeuge im Prozess vor dem Oberlandesgericht in München am 52. Verhandlungstag, dem 06.11.2013, ausgesagt, dass er am 04.11.2011 die Vermisstenakte von Uwe Mundlos beiziehen ließ, um eine Identifizierung der Toten zu ermöglichen:

Am Freitagnachmittag sei die mehrheitliche Meinung der Beteiligten gewesen, es gebe einen Zusammenhang zum Banküberfall, aber Identität oder Wissen über die Personen habe es nicht gegeben. […] Menzel sagt, die Identifizierung sei ihm im Wohnwagen nicht gelungen. Auch mit Bildmaterial sei die Identifizierung nicht möglich gewesen. Um 16 Uhr sei die Waffe der Polizeibeamtin Kiesewetter identifiziert worden, deswegen sei es um die schnellstmögliche Identitätsklärung der Personen gegangen. Die Kriminalpolizeiinspektion Jena sei beauftragt worden, die Vermisstenakte zu beschaffen, die sei zusammen mit Leichnamen zur Gerichtsmedizin gegangen. Mundlos sei am Samstag früh identifiziert worden, dann sei es um die Identifizierung des zweiten Leichnams gegangen, welche aufgrund einer Tätowierung gelang.

http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/

Weil Gotha über keine eigenen Unterlagen verfügt habe, habe man sich wegen der Vermisstenanzeige an die Kriminalpolizeiinspektion Jena gewandt. Kuhn sagt, das sei am Nachmittag des 4. November gewesen, warum man dann von einer dritten Person ausgegangen sei. Menzel sagt, das sei am Abend gewesen.

Kurzfassung: Polizeipistole gefunden, um 16 Uhr Pistole Kiesewetter identifiziert, Vermisstenakte Mundlos beigezogen, dort Fingerabdrücke drin, Mundlos identifiziert in der Nacht um 3 Uhr.

Soweit klar?

Das ist falsch, jedoch harmlos:

Die Kriminalpolizeiinspektion Jena sei beauftragt worden, die Vermisstenakte zu beschaffen, die sei zusammen mit Leichnamen zur Gerichtsmedizin gegangen.

Nein, denn Mundlos wurde vom Herrn Uhr im TLKA anhand der Fingerabdruckdatei AFIS des BKA morgens um 3 Uhr bereits identifiziert. Als die Obduktion begann, so um 9 oder 10 Uhr am 5.11.2011, da war Mundlos längst identifiziert.

Das ist falsch, und nach wie vor ungeklärt:

dann sei es um die Identifizierung des zweiten Leichnams gegangen, welche aufgrund einer Tätowierung gelang.

Nein, das stimmt nicht, denn die Wade der damals noch unbekannten 2. Leiche hatte kein Waden-Tattoo.

Das stimmte:

Die Fingerabdrücke liegen aber nicht in der Akte sondern in dem Polizeisystem […] Die Akte ist am Samstag angefordert worden und nicht gefunden worden”, erst am Montag ist sie dann wohl aufgetaucht.

https://haskala.de/2014/03/31/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-31-03-2014/#erster

2016, Wortprotokoll Erfurter Landtag:

th11

Na bitte. Die 3 Namen standen im INPOL, die schriftliche Akte dazu lag in Jena. Die Fingerabdrücke waren noch im AFIS drin, der Eintrag dazu existierte im INPOL, die vom Mundlos, weil es diese Vermisstenanzeige gab. Hätte Familie Böhnhardt auch eine Vermisstenanzeige 2006 erstattet, dann wären die Fingerabdrücke ebenfalls noch im INPOL gewesen.

Die Vermisstenakte Mundlos ist immer nur Gedöns der Medien gewesen, sie spielte niemals eine wichtige Rolle. Auch wir haben deren Bedeutung klar überschätzt. Ist so. Die Akte war ein Pappdrache.

Ungeklärt ist die Sache mit den Tattoos angeblich an der linken Wade von Leiche liegend, anhand Wunderlich und Menzel „Böhnhardt erkannten“. Das ist falsch, es gab an den Waden weder Narben eines entfernten Tattoos noch Tattoos.

Falschaussage:

Falschaussage 3: Identifizierung Uwe Böhnhardt

Menzel:

Mundlos sei am Samstag früh identifiziert worden, dann sei es um die Identifizierung des zweiten Leichnams gegangen, welche aufgrund einer Tätowierung gelang. Das Zielfahndungskommando sei um 9.30 Uhr informiert worden.

Offiziell identifiziert wurde die 2. Leiche (Böhnhardt) nicht am 5.11.2011, sondern am 7.11.2011 per DNA-Abgleich mit den Eltern. Vaterschaftsgutachten als Stichwort. Die 2. Leiche war ein Kind der Eltern Böhnhardt.

Falschaussage:

Das Tattoo „an der linken Wade“, an dem Menzel und Wunderlich Böhnhardt erkannt haben wollen, existiert nicht.

Das Gedöns um die Vermisstenakte hat herrlich von den „dicken Dingern“ abgelenkt. Das funktionierte auch noch 2016.

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Und da ist noch was, das wichtig sein dürfte, jedoch komplett unterhalb des Radars fliegt. Die 4 Sorten Schmauch an den Händen der Leichen, 2 Sorten zuviel für den offiziellen Ablauf, und Polizeimunitionsschmauch dabei.

Hat KHK’in Michel mit ihrem Adhäsions-Russ die Schmauchspuren verfälscht?

zwischenablage37

Bad Kleinen lässt grüssen?

Motto: nie nie nie zu Anfang den Schmauch an der angeblichen Schusshand eines Selbstmörders sichern, sondern ihn beim Fingerabdrucknehmen an seiner Leiche zerstören? Was dem BKA 1993 beim RAF-Mann Grams gelang, das Zerstörden der Spuren, das klappte auch am 4.11.2011 in Eisenach? Warum rief das BKA bereits am 5.11.2011 in der Sektionshalle in Jena an? Damit da garantiert nichts anbrenne?

NSU Erfurt: Das Dienstwaffen-Auffindungs-Dilemma wird grösser

Bislang gab es im Erfurter Ausschuss eine Zweiteilung der Aussagen zu den Dienstwaffen im Womo, strikt getrennt nach Bundesland: Die „neue Thüringer Einheitsversion“, zuerst die Waffe Arnolds im Bad, in Stregda von der TOG entnommen, und dann spätabends die Waffe Kiesewetters auf dem Tisch, stand gegen die „Ländle-Version“, der auch PD Menzel jahrelang anhing, es sei zuerst die Dienstwaffe Kiesewetters identifiziert und nach Heilbronn gemeldet worden.

Im August 2016 blogten wir dazu die Aussage eines Ausschuss-Zuhörers, dass eine Thüringer Beamtin von der „neuen Thüringer Einheitsversion“ abgewichen sei, und „Kiesewetters Waffe zuerst“ ausgesagt habe.

Notizen: Vernehmung Schilling PD Gotha, 18.08.2016.

Michele Kiesewetters Dienstwaffe am Freitag, am Samstag weitere Waffen, und eine Handgranate!

Komisch, das haben MDR und TA und DIE WELT allesamt vergessen zu berichten. Ist das denn möglich?

Wie lautet die Passage dazu im Wortprotokoll des Landtags?

th-10Hervorragend! Deckt sich prima mit der Aussage von KHK’in Rieger und deren Gothaer Protokollen.

  • die über Nacht angereisten Schwaben erfuhren erst IN GOTHA am 5.11.2011, dass eine weitere Dienstwaffe (Arnolds) gefunden worden sei.
  • PD Menzel hatte am Nachmittag des 4.11.2011 KOR Rittenauer, Chef der Heilbronner Polizei angerufen, Kiesewetters Waffe sei gefunden worden, und der hatte Menzel zum LKA Stuttgart verwiesen, sich jedoch einen Aktenvermerk geschrieben, und, besonders löblich: Mit Waffennummer Kiesewetter, die Menzel ihm durchgab.

Es gibt bekanntermassen diese Verharmlosungen, „Menzel habe sich geirrt“. Nein, hat er nicht, denn Menzel gab die Waffennummer durch, nämlich die der Waffe Kiesewetter.

Was dann 2016 den Menzel geritten hat, seine Gerichtsaussage abzuändern, und zur „neuen Thüringer Einheitsversion“ überzulaufen, das wissen wir nicht, Es war fatal, dass er das tat, bevor Rieger und Kollegen in Erfurt aussagten. Und die TH-Version der Lächerlichkeit überantworteten.

NSU Erfurt: Wie man sich selbst bei den Dienstwaffenfindungen austrickste

Für den AK NSU ist es vor allem lustig, weil es den Beweisbetrug der Polizei so herrlich entblösst, und man sich die allergrösste Mühe gibt, den zu ignorieren. Auch und insbesondere bei den Linksaufklärern, denen die Grundannahmen des Staates zum NSU heilig sind. „Dienstwaffenbeschiss im Womo Eisenach“ vertuschen sie.

LKA Stuttgart führt Polizei, Justiz und NSU-Ausschuss Thüringen vor, Teil 1

In den Medien wurde bislang nur ganz zart angedeutet, was tatsächlich im Juni 2016 in Erfurt passierte: Kriminelle Polizisten und aufklärungsunwillige Abgeordnete erlebten ihr Waterloo.

Besonders lustig ist dabei die vorgetäuschte(?) Naivität von KHK’in Sabine Rieger, die gespielt(?) ahnungslos reihenweise ganze Kanonaden auf Thüringen und seine Vertuscher und Falschaussager abfeuerte.

Wie hat sich Thüringen also selbst ausgetrickst? Man hatte sich 2016 nach fast 5 Jahren endlich auf eine einheitliche Fassung der Dienstwaffen-Auffindungsgeschichten geeinigt, die sogar in Berlin 2016 (PD Menzel) zum Besten gegeben, und dabei die Einsatzberichte des LKA Stuttgart vergessen, in denen die Geschichte anders herum dargestellt wird.

Obwohl man bei der Gothaer Polizei diese Einsatzberichte wahrscheinlich seit Jahren hatte, zugesendet von Frau Rieger aus Stuttgart. Und dann lädt man die Schwaben nach Erfurt vor, Juni 2016, und die so schön verabredete Dienstwaffen-Auffindegeschichte ist im Arsxx… Lügen haben manchmal auch längere Beine, nicht zu vergessen die 7 Waffen im Womo, die dann zu 8 wurden, alles am 7.11.2011…

Das war vor der Sommerpause 2016, und das hätte in einem Rechtsstaat Konsequenzen:

  • reihenweise Falschaussagen, auf die bis zu 5 Jahre Haft stehen, von BEIDEN LKAs!
  • Waffen-Bingo im Womo, eine MPi verschwand, Revolver und Pistole kamen hinzu, wieviel Knast gibt es für Beweisbetrug?
  • wie kann das LKA Stuttgart am 8.11.2011 nichts von am 5./6.11. im Beisein des LKA Stuttgart gefundener Mordwaffe Kiesewetter und ihren Handschellen in Zwickau in der Wohnung wissen, und was bedeutet das für die Auffindeprotokolle des BUE Frank Lenk? Alles nachgerichtet?

In einem Bananenstaat hat das selbstverständlich keine Folgen. Es wird ignoriert von Parlamenten, von Staatsanwälten, von den Medien.

Es wird alles vertuscht.Gut nur, dass sich die beiden LKAs nicht gut genug abstimmten! Sonst käme man denen niemals auf die Schliche.

Es wird alles vertuscht.

Aber die Sau durch das Dorf, ein völlig unwichtiges Jan Werner-Notizbuch, das in Kopie vorliegt, das wird abgefeiert in allen Medien, und die darauf folgende Bullshit-Strafanzeige der Opferanwälte ebenfalls.

„Wir brauchen Klarheit“, sagt Mehmet Daimagüler. „Der Vorwurf wiegt einfach zu schwer.“ Ließ die Bundesanwaltschaft Akten aus dem NSU-Komplex vernichten? Ausgerechnet die federführende, oberste Ermittlungsbehörde und trotz Schreddermoratorium? Um das zu klären, stellten die Familien der NSU-Opfer Abdurrahim Özüdoğru, Ismail Yaşar und Enver Simsek über ihre Anwälte Daimagüler und Seda Basay-Yildiz nun Strafanzeige gegen die Bundesanwaltschaft.

Laut des Medienberichts räumte die Bundesanwaltschaft die Aktion ein, bezeichnete sie aber als Versehen: Die Staatsanwälte hätten damals nicht gewusst, dass Jan W. zum Umfeld des NSU gehörte. Auch gebe es von dem Notizbuch noch Kopien.

Auch WELT und SPIEGEL blasen kräftig mit, aber merkwürdigerweise fehlt die V-Mann-Frage. Fällt das Niemandem auf, dass Werner die Aussage verweigern darf, weil die BAW ihn mittels laufendem Ermittlungsverfahren seit 4 Jahren davor schützt, aussagen zu müssen? Wessen Akten wurden seit November 2011 geschreddert, bundesweit, wenn nicht V-Mann-Akten? Warum war die Landser-Akte Werners in der Frühlingsstrasse? Mit welchen DVDs handelten die Uwes, nur Rechtsrock, oder auch Paulchen-Comics?

Es werden Pappdrachen aufgebaut, der Medienorkan bläst wegen Nichtigkeiten, die wichtigen Fragen (V-Mann, oder Zusammenarbeit im Landser-Vertriebsverfahren mit den Ermittlungsbehörden)  werden nicht einmal gestellt!

Adile Simsek (C), widow of NSU victim Enver Simsek, sits among her lawyers in the courthouse before the start of the trial in Munich May 6, 2013. The surviving member of NSU blamed for a series of racist murders that scandalised Germany and shamed its authorities goes on trial on Monday in one of the most anticipated court cases in recent German history. The trial in Munich will focus on 38-year-old Zschaepe, who is charged with complicity in the murder of eight Turks, a Greek and a policewoman between 2000-2007, as well as two bombings in immigrant areas of Cologne, and 15 bank robberies.            REUTERS/Michael Dalder (GERMANY  - Tags: POLITICS CRIME LAW)

Adile Simsek (C), widow of NSU victim Enver Simsek, sits among her lawyers in the courthouse …

Und die migrantische Nebenklage spielt mit bei der offenbar im Voraus abgesprochenen Gedöns-Strategie des Herrn Laabs, und hinter dem Gedöns verschwindet das Wichtige, zum Beispiel der Dienstwaffenbeschiss.

So war das:

rieger-waffennummerWann kam die Waffe Arnold?

rieger-arnold-5-11

Am 5.11.2011 gefunden? Sieht so aus. Sieht so gar nicht nach der „neuen Thüringer Einheitsversion“ aus, die Waffe Arnold aus dem Bad sei am 4.11.2011 noch in Stregda entnommen und dann im INPOL identifiziert worden.

rieger-waffennummer1

Mal nachdenken! Hirn einschalten! Wie soll man denn ohne die Waffennummer im INPOL auf „Waffe Kiesewetter“ kommen, bitte, Kathilein?

Nachhilfe in Sachen logisch denken:

rieger-waffennummer2

Inzwischen sind die Rieger-Protokolle in Erfurt bei Assmann (PD Gotha)  gefunden worden, die ca. 20 Seiten. Auch Rittenauers Aktenvermerk über PD Menzels Anruf vom Nachmittag des 4.11.2011 ist bekannt. Frau Rieger hat ein sehr gutes Gedächtnis, Kompliment.

Es gibt da nach wie vor 2 Probleme:

  1. Die Tischwaffe (Kiesewetter) war stark verkohlt und verdreckt, man konnte darauf keine Waffennummer erkennen. Aussage KHM Köllner, Waffenfachmann
  2. Köllners Kollegin KHK’in Knobloch, die in Stregda danebenstand, bestätigte Köllners Aussage, und sagte aus, es sei eine Patronennummer von ihr via Gotha im INPOL telefonisch abgefragt worden, eine Losnummer auf dem Patronenboden, jedoch keine Waffennummer. Arnolds Badwaffe kann es nicht gewesen sein, denn die war völlig unbeschädigt. Da hätte man mehrere Waffennummern ablesen können.

Das Tathergangsprotokoll der Chefin der Tatortgruppe, KHK’in Michel vom 7.11.2011 bestätigt diese Version nicht explizit, aber indirekt schon.

These:

Exakt das steht in den Akten!

Selbstverständlich befragte man KHK’in Michel NICHT, warum in ihrem Einsatzbericht die gefundene Waffe nicht drin steht. Michel schrieb, Datum 7.11.2011, von „Waffe in Fahndung bei Soko Parkplatz“, aber sie schrieb NICHT, welche Waffe. Warum nicht?

Weil man die Waffe auf dem Tisch noch gar nicht identifiziert hatte, sondern nur die Behördenmunition darin!

tisch

2 von 14 Patronen sind offiziell Heilbronner Behördenmunition, die „mit rotem Siegellack“  sind Zivilmunition S&B. Falsch abgelesen, jedoch vom BKA korrigiert, sodass es dann passte…

Wie ist das wirklich abgelaufen am 4.11.2011 und am 5.11.2011?

Eher nicht so, wie es die Thüringer Polizisten aussagten, und wahrscheinlich auch nicht so, wie es die schwäbischen Polizisten aussagten und aufschrieben. Wenn es stimmt, dass die Waffe Arnolds nicht in Stregda entnommen wurde, und erst am 5.11.2011 bekannt wurde, dann muss sie in der Nacht ins Womo gekommen sein, als das unbewacht in der Halle des Abschleppers Tautz stand.

Das Dilemma wird immer grösser, je mehr Zeugen im NSU-Ausschuss Erfurt dazu vernommen werden. Die Versionen können nicht passen, sie passen nicht nur nicht zueinander, sie passen auch insgesamt nicht.

„Ablesefehler am 4.11.2011 führte bei der INPOL-Abfrage zur Soko Parkplatz“ ist die mit Abstand schrägste, jedoch einzig plausible These dazu, das muss man sich mal klarmachen… den Rest erledigte man am Folgetag, gemeinsam mit 1 bis 2 Machern, Dienstwaffen mit „den richtigen Schlitten“ ins Womo, und eine Radom-Mordpistole und die Kiesewetter-Handschellen nach Zwickau. Nur eine ganz kleine, aber feine Manipulation?

„Gott sei Dank“ geht darauf niemand ein, weder die Mainstreampresse noch die Linksaufklärer. Die sind mit Gedöns vollauf ausgelastet, und schützen so den Beweisbetrug der Polizei beim „NSU“. Wenn da Bodo Ramelows MAD und BND-Leute herumsprangen, und darauf besteht der Ministerpräsident auch noch 2016, dann veranstalteten diese Schlapphüte eine Art Schnitzeljagd mit den Ermittlern. Folge den roten Heringen?

Der AK NSU würde bei KHK’in Michel ansetzen, die fällt als Erste um, wenn sie entsprechend Druck bekommt. Der ist jedoch im Kuschelausschuss Thüringen nicht vorgesehen.

Wo sind die INPOL-Abfragen aus Gotha vom 4.11.2011? Sind die von Schorlau veröffentlichten INPOL-Abfragen echt? Gab es 2, oder gab es 3? Das Dilemma wird immer grösser…

NSU: Helfe auch du!

Es ist wieder mal die Mithilfe der Bevölkerung gefordert. Für die Inszenierung der nächsten Vorstellungen am OLG-Stadl zu München werden sach- und fachkundige Alkoholkonsumenten gesucht, die das geladene Publikum mit Hinweisen aus der Lebenspraxis auf den Pfad der Erkenntnis helfen. Helft den Unwissenden aus München mit Beispielen aus eurer reichhaltigen Getränkepraxis, damit sie das rechte Maß an geistigem Genuß finden.


im Bild: Vereinfachtes mathematisches Modell zur Bestimmung des Blutalkoholspiegels. Es geht auch komplizierter.

Das ist der Sachstand. Den Teil mit Differantialrechnung lassen wir dem Verständnis wegen völlig außen vor.

Emeritus Spaß, Fachmann für alkoholische Scholastik, äh Saß hatte ange­kündigt, irgendwann im Oktober den Schnauz zu geben und das unbe­darfte Pennälervolk aka Spiegel-Omma über die Gefahren beim Genuß von Himbeergeist aka Orangen-Blizzards und Proseccos aufzuklären.

Die Eckdaten seiner monatelangen Untersuchung hat er bereits geleakt.

Zschäpe hatte am 4.11., 15 Uhr, theoretisch mindestens 0,38 Promille, wahrscheinlich 2,58 und maximal 4,76 Promille Alkohol im Blut.

Um diese Zahlenwerte wird ein heißer Kampf vor Gericht ausbrechen, denn je nachdem, welche Zahl Götzl beim Blutalkohol bevorzugt, wird die Strafe ausfallen müssen.

Die einen sagen:

2,5 Promille – Verminderte Schuldfähigkeit gem. § 21 StGB ist wahrscheinlich. Schuldunfähigkeit gem. § 20 StGB (und damit auch actio libera in causa) ist möglich.

> 3 Promille Der Wert der letalen Dosis wird in Fachliteratur mit 3 ‰ bis 4 ‰ beschrieben. Allerdings sind Fälle mit einer überlebten BAK um 4 ‰ nicht außergewöhnlich. Es sind extreme Fälle bekannt, die diese Werte deutlich überschreiten.

Die anderen behaupten, es habe beim Zündeln Lebensgefahr für Zschäpe bestanden.

2,5 Promille: ab hier besteht Lebensgefahr
3,0 Promille: man kann sich nicht mehr aufrecht halten, verliert das Bewusstsein
4,0 Promille: tödliche Dosis

Unabhängig davon, es wird eine spannende Lektion in Fragen der höheren Mathematik, da sich der Gelehrte auf dem Gebiet Dunkelzahl-Analytik bewegen wird. Bleibt anzuwarten, ob die Verteidigung die Schwachstellen des Gutachters herausgreift. Da wären zwei wesentliche. Erstens hat der keien Ahnung, was wirklich vorgefallen ist, also ob und wieviel Zschäpe in dem in Frage kommenden Zeitraum geschnasselt hat. Zweitens sollte man sich zwingend auf ein Fachduell einlassen, den vom Gericht georderten Gutachter mit einem unabhängigen Gutachter kontern, denn nichts macht so viel Spaß wie wenn sich zwei gelehrte über den rechten Gebrauch von Formeln zoffen. Und da bietet gerade die mathematische Bestimmung der Blutalkoholkonzentration Stoff für drei Verhandlungstage.


Rowan Atkinson in ‚We are most amused‘ anläßlich des 60. Geburtstages von Prinz Charles

on the third day there was a marriage in Cana of Galilee
and it came to pass that all the wine was drunk
and the mother of jesus said unto the Lord
they have no more wine
and Jesus said unto the servants
fill six waterpots with water
and they did so
and when the steward of the feast did taste of the water from the pots
it had become wine
and he knew not whence it had come
but the servants did know
and they applauded loudly in the kitchen

Abhängig vom Formelwerk, das für die Berechnung genutzt wurde, erhält man eben genau jene Menge Alkohol, die der Scholastiker vorstellte, also gewünscht war.

Nehmen wir ersatzweise eine weibliches Model mit den Gardemaßen 165 cm, 60 kg und 35 Jahre, dann ergeben verschiedene Onlinerechner verschiedene Ergebnisse.

https://www.hilfreiche-tools.de/auto-u-verkehr/promillerechner.html

Promille 1,76 ‰

Getrunken 2,00 l
davon Alkohol 88,00 g

wieder nüchten in ca. 16,76 Std.

https://www.ssl-id.de/blutalkohol-homepage.de/Promillerechner.php

Ihre Personendaten: w, 60 kg, 165 cm, 35 Jahre
Ihr individueller Reduktionsfaktor ist r = 0.61.

Sie erreichen Ihre Ziel-BAK von 2,5 ‰ nach 6 Minuten ab Trinkbeginn mit:
Forensisch Physiologisch
reinem Alkohol 102 g 114 g
Bier 5 Vol% 2550 ml 2850 ml
Wein 10,5 Vol% 1221 ml 1365 ml
Likör 25 Vol% 512 ml 572 ml
Schnaps 32 Vol% 400 ml 447 ml
Schnaps 38 Vol% 337 ml 377 ml
Schnaps 40 Vol% 320 ml 358 ml

Bei einer Begräbnisfeier von früh um 6 bis 15 Uhr hätte unsere Modeldame pünktlich zum Feuerwerk an die 2,5 Promille Alkohol im Blut.

Damit wäre man dem Ziel, die Schuld der Zschäpe am NSU zu mildern, ein großes Stück näher gekommen.

All die Quacksalber vom Gericht, Bundesanwaltschaft, BKA, Lügenpresse und Opferanwaltsmafia haben nun ein großes Problem. Für zukünftige Vorstellungen am OLG-Stadl werden weitere Flaschen gesucht.

Wo sind die 3 – 4 leeren Flaschen (gefunden worden)?
Bis jetzt weiß ich nur von einer leeren Flasche = „früher geleerten“ Flasche, die Nachbar Busch? Tage später der Polizei übergab, weil an dieser evtl. Fingerabdrücke von Zschäpe gefunden werden konnten.Der Inhalt der Mülltonnen und der Keller bzw. der Gaststätte und der Wohnung wurde fotografiert und ggf. asserviert. Wie viele leere Sektflaschen fand man dort? Die Frage ist durchaus ernst gemeint und wäre ja – nach offizieller Würdigung – für den Prozess von Bedeutung. Also sollten die Ermittler anhand ihrer Dokumentationen Antworten liefern können.

Oder hat die Katzenfrau die leeren Flaschen zum Grünglascontainer gebracht;-)

Wie auch immer, leere Flaschen sagen nicht, wer sie geleert hat. Bei den ordentlich aufgeräumten Kellern voller Milchkarton-Regale hätte ich auch ein Regal mit Sektkartons erwartet;-)

Die bisherigen reichen nicht. In den Akten ließ sich nur ein gerade mal eine zu 3/4 ausgetrunkene Flasche Weiberbrause und ein zu 4/5 geleerter Alkopop gefunden. damit lassen sich die herbeihalluzinierten Promille­werte auf jeden Fall halluzinieren, oin der Praxis jedoch nicht erreichen. Für die angekündigte gutachterliche Dröhnung sind weitaus mehr Trinkstopps nötig. Die Anzahl hängt nicht so sehr von Zschäpe ab, sondern von der Formel, die man dafür nutzt.

Asservat Alkopop Blizzard Orange
Rätsel der Forensik: Wie bekommt man aus einer zu 4/5 geleerten Flasche Weiberbrause 2,5 oder 4,5 Promille Alkohol ins Blut einer durstigen Frau?

Der Inhalt des Asservates 2.4.38 Flasche Prosecco wurde am 19.12.2011 ebenfalls nach
Anfertigung eines molekurgenetischen Abriebs (Ass. Nr. 2.4.38.1) vernichtet.2.4.38 Glasflasche Prosecco „Veneto Verduzzo“, ca. ¼ gefüllt

Inhalt am 19.12.11 vernichtet

2.12.728 Glasflasche

3. Asservaten-Beschreibung:

Das Asservat besteht aus -1- durchsichtigen Glasflasche, Auf dem Etikett steht in Großschrift die Aufschrift: „Blizzard‘.Das Etikett fängt oben durchsichtig an, geht zur Mitte hin ins Silber dann in ein Orange über und verläuft zum unteren Rand wieder ins Transparente.
Am oberen Rand des Etiketts befindet sich mittig ein Kreis mit einem in blau gehaltenen Wolfskopf. Weiter steht auf dem Etikett: Orange Enjoy icecold
Die Flache hat ein Fassungsvermögen von 275m1, und ist noch ca. 1/5 mit orangener Flüssigkeit gefüllt.
Die Flasche ist mit einem Kronenkorken verschlossen.

4. Auswertung:

Das unter dem Namen ,BLIZZARD“ vertriebene Getränk gehört zu den Alcopop Getränken. Das Getränk gibt es in den verschiedensten Geschmacks- und
Mischvarianten.

Das Asservat beinhaltet ein auf Weinbasis mit Orangengeschmack basierendes Getränk mit 5,9% Alc.Vol. Die Auswertung erfolge über das Bildmaterial und einer Internetrecherche.

Fazit:

Es besteht keine Verfahrensrelevanz
______________

ZSCHÄPE, Beate, geb. am 02.01.1975 in Jena
Spurenverursacher/in ist.
Identität:
der Spur (Nr.)
2.4.38 D1
2.4.38 D3
mit dem Abdruck des
rechten Mittelfingers
linken Zeigefingers

2.4.40 D1
2.4.44 D1
rechten Zeigefingers
rechten Zeigefingers
__________

2.4.40 Dose Perlwein ,Ecco“, 200ml, originalverpackt
2.4.44 Kühlschrankschublade

Asservat Prosecco Fingerabdruck

Keine Verfahrensrelevanz? Seit Wochen dreht sich bei Gericht alles um die Flasche. Fällt das Urteil im Kreise der Angeklagten möglicherweise durch’s Falschendrehen?

Liebe Leser, bitte helft, die fehlenden Flaschen am Gericht zu finden. Sie werden für den Fortgang der NSU-Show benötigt.

Prost.

NSU Erfurt: Wieder Falschaussagen zu den Paulchen-DVD-Findungen aufgeflogen

Im Mai 2016 war hier im Blog das Wortprotokoll des Erfurter Landtags Thema, und die Falschaussagen des Gothaer Kriminalen Sopuschek.

Wie die Paulchen-DVDs am 1.12.2012 aus einem Karton zurück in den Rucksack flutschten

Im Wohlfühl-Zeugenkuschelausschuss Erfurt werden die erwünschten Aussagen den Polizeibeamten suggeriert, damit „Verschwörungstheorien“ widerlegt werden können.

Das geht im Fall „Rucksack Nachfindungen 6 Paulchen DVD“ (5 davon Vorgängerversionen) wie folgt:

kuschle-dvd

Sopuschek hat keine DVDs im Rucksack gefunden, aber die erwünschte Aussage war: Er hat. Am 5.11.2011. Guten Heimweg… keine Fragen mehr. Ziel erreicht.

Das Womo wurde ausgeräumt, der Inhalt in Kartons verpackt, und abtransportiert ins TLKA. Dessen Tatortgruppe erstellte die Fotodokumentation.

Sopuschek war da gar nicht dabei, will aber im Rucksack vorher schon DVDs gefunden haben, als noch die Menzel-Soko ermittelte.

Wer hat die DVDs aus dem Rucksack genommen?

Der Herr Zeiske vom TLKA, Tatortgruppe. Am 1.12.2011. Das gibt es 6 Mal, bei 6 DVDs, es ist immer Zeiske, 1.12.2011. Die Akten sind geleakt.

Sopuschek kann nicht irgendwas aus dem Rucksack genommen haben am 5.11.2011, was am 1.12.2011 noch drin war. So einfach ist das…

Was fand Sopuschek im Rucksack, am 5.11.2011?

rucksackbio2Keine DVDs.

Neue Erkenntnis dazu von @nachdenkerin:

„Macht doch mal die Augen auf, wenn ihr die Akten anschaut!“

Ich nahm mir dann nochmals den Ordner „Bd 4-1-6 Obj TatbefundWoMo – Bilder KPI Gotha.pdf“ vor. Auf den Seiten 111 und 112 ist dieser Rucksack mehrmals abgebildet. Die Bilder entstanden durch die KPI Gotha vom 06.11. bis 16.11.2011. So lautet jedenfalls die Überschrift der Beschreibungsseite von dem Ordner. Der im Thüringer Protokoll erwähnte Deckel oben am Rucksack müsste nach meiner Betrachtung das grüne Teil mit der Beschriftung „High Peak“ sein. Der Reißverschluss von dem grünen Deckel ist auf Seite 112 geöffnet.

Da sind keine DVDs. Auch unter dem Stoff ist nichts zu erkennen.

Auf Seite 111 im unteren Bild ist von den Taschen das Futter nach außen gedreht. So wie es für mich zu erkennen ist, auch von dem oberen Deckel. Auch da sind keine DVDs. Wenn ich jetzt nicht etwas übersehen haben sollte, müsste das doch ein klarer Beweis dafür sein, dass diese im nach hinein rein geschmuggelt wurden.

Brillant!

Die Akten sind seit Jahren geleakt, es schaut nur niemand rein, man konsumiert lieber, was wenige erarbeiten, anstatt beizutragen.

Der Reissverschluss ist offen. und da ist nichts drin.

zwischenablage18Ganz prima Fund, @nachdenkerin. Die haben alle Taschen aufgemacht, da war nichts drin!

zwischenablage19

Da hat kein Sopuschek irgendwas gefunden, weil dort nichts zu finden war. Eine astreine Falschaussage war das.

Als Nachfinder der 6 DVDs muss die Tatortgruppe des TLKA verdächtigt werden:

Und was sehr nett ist: Er hat jetzt im Erfurter Ausschuss gestanden, dass er, Zeiske, die 6 Paulchen-DVDs am 1.12.2011 im Zauberrucksack fand.

Dazu liegt uns ein Wortprotokoll des Landtages vor, eines dieser wichtigen Schriftstücke, das vermutlich niemals das Licht der Öffentlichkeit erblicken sollte.

th1

Und dort findet sich zum Thema Rucksack das Erwartete:

 

Zeiske bestätigt den Tatortbefund.

th2Sein TOG-Kollege Schwanengel ebenfalls:

th3Die Gothaer beschuldigen will er ja so direkt jetzt nicht, aber komisch sei das schon gewesen…

th4

Marx weiss genau, was da los ist.

Die alternative Sopuschek-DVD-Auffindestory dürfte somit als widerlegt gelten, die 5 falschen und das eine echte Paulchenvideo kamen erst viel später in den Rucksack hinein. Sie waren dort am 5.11.2011 nicht drin.

Das riecht -wie seit Jahren klar war- sehr streng nach NSU-Nacherfindung, nach Beweismanipulation, und die fand in diesem Fall unter der Aufsicht der BAO TRIO des BKA-Staatsschutzes statt, welche die Soko Menzels am 16.11.2011 übernahm. Die Zielvorgaben für das BKA werden sehr wahrscheinlich direkt von der Bundesregierung via Bundesanwaltschaft gegangen sein.

Es gab keinen einzigen Medienbericht zu dieser Beweismanipulation im Wohnmobil durch die Polizei.

Der unendliche Müll der Alternativen Medien zum NSU

Es ist unglaublich traurig, was sogenannte „alternative Medien“ zum NSU bringen, und der NSU ist da auch kein Einzelfall, wie im Parallelblog nachzulesen ist:

Woran die Alternativen Medien kranken

Sie schaffen es nicht, den Quatsch und den Schwachsinn zu ignorieren. Sie vermischen alles mit allem, querbeet, Seriöses und Bullshit.

Das ist es.

Was folgt daraus: Es ist kinderleicht, die Alternativen Medien als Spinner zu diskreditieren. „Schau mal, was für Idioten“…

Zwei der Protagonisten haben prompt reagiert: Janich blockte fatalist bei Facebook, und Frank Höfer von nuoviso hat geantwortet.

Natürlich habe ich dem Höfer dort geantwortet, gehört sich so, jedoch in der Sache konnte ich nicht nachgeben:

Man kann nicht erwarten ernst genommen zu werden, wenn man Ufo-Spinner promotet, und Schade ist dann, dass wissenschaftlicher Content wie der Klima-Vortrag durch Spinnerthemen auf dem Kanal gleich mit in die Tonne gekloppt wird.

Auch der unendliche Reichsbürgerschwachsinn geht bei Euch ohne jeden Widerspruch durch. Es gibt dazu keine kontroverse Diskussion, gar nichts, sondern Ihr verbrüdert euch mit dem „keine Person-Schwachsinn und BRD GmbH-Müll etc.“ von Grawe & Kulturstudio.

Tut mir leid, aber Ihr seid „überwiegend Spinner“, und Ihr wisst das auch, dass Ihr genau so wahrgenommen werdet.

LG

Ist vielleicht für den Einen oder anderen interessant, daher dieser kleine Schwenk hier im Hauptblog.

Das hier ist der mieseste Beitrag zum NSU, den ich seit Langem gelesen habe, und er stammt vom „Elsässer-Freund Mario Rönsch“, so ist zu vermuten. Er könnte wortgleich auch in der Frankfurter Rundschau oder bei NSU watch stehen, er ist unfassbar dumm und links und Schrott.

zwischenablage15

Es wird strunzdumm und ohne jede Ahnung das linke Gedöns nachgeplappert, es ist grausam…

Kurz bevor das Gericht in München das Verfahren gegen Beate Zschäpe beenden will, stapeln sich in der NSU-Aufklärung die Widersprüche. Zu zahllosen anderen Fällen von verschwundenen Akten kommt nun ein neues Beispiel. Die Nebenklage versucht weiter, dem Verfassungsschutz seine Beteiligung an den Morden nachzuweisen.

Auch die Bundesanwaltschaft ließ in großem Umfang Unterlagen für das NSU-Verfahren vernichten. Wie der investigative Journalist Dirk Laabs aus dem Untersuchungsausschuss erfuhr, haben die Obersten Strafverfolger im November 2014 die Vernichtung von Asservaten veranlasst, obwohl die Dokumente eine Schlüsselfigur im NSU-Verfahren betreffen.

Die Akten betreffen den Chemnitzer Neonazi Jan Werner. Er ist seit dem Jahr 2012 Beschuldigter im NSU-Komplex. Laut Staatsanwaltschaft hatte er den Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe geholfen, in seiner Stadt Fuß zu fassen, als die drei gerade aus Thüringen geflohen waren.

In den betreuten Untergrund zum Spitzel Thomas Starke. Das fehlt natürlich, weil Laabs es seit Jahren mitvertuscht. Protokoll 66b, Bundestagsserver, da steht es. Seit Jahren veröffentlicht. V-Mann seit DDR-Endphase. GBA-bestätigter Spitzel, langjährig, für mehrere Dienststellen.

Wenn man sich schon zu Jan Werner auslässt, warum fehlt dann das Auffinden seiner Akte in der Frühlingsstrasse?

Es wurden Teile der Akte „Landser“ mit Aussagen von Jan Werner in der Frühlingsstrasse gefunden.

In dem Prozess belastete S. auch Jan W., einen ehemaligen Kompagnon. Im Schutt des von Zschäpe nach dem Auffliegen des NSU in Brand gesetzten Hauses in Zwickau fanden die Ermittler dann seltsamerweise eine Vernehmungsakte zu Jan W. Auch er ist ein mutmaßlicher Unterstützer des Trios gewesen.

Aushorchzelle… danach fragt Stolle selbstverständlich nicht. Er belässt es bei dummen Fragen. Kennt sich offenbar nicht aus.

Stattdessen wird nachgeplappert, was der Mainstream vorgibt.

zwischenablage16Genau dieses Grundnarrativ eines NSU wird gestützt, und sowas will „alternativ“ sein? Das ist kompletter Mainstream.

Zudem soll Jan Werner für die drei Waffen beschafft haben. Bei kaum einer Waffe, die dem NSU zugerechnet wird, konnte bislang ermittelt werden, woher sie ursprünglich stammt. Deswegen ist auch heute noch jeder mutmaßliche Waffenlieferant von großem Interesse.

Das ist a) falsch, und b) hat Werner laut Zschäpe die MP Pleter mit Schalldämpfer beschafft. Es gibt zahlreiche Belege, woher die Pumpguns stammten: Aus dem Spieleladen. Vom V-Mann Hermann Schneider, er und sein Chef Pierre Jahn sind ebenfalls Beschuldigte…

Als der Beauftragte des Bundesuntersuchungsausschusses Heintschel-Heinegg sich jedoch im Juli 2016 bei der Bundesanwaltschaft nach den bei Werner gefundenen Notizbüchern erkundigte, machte die Bundesanwaltschaft eine überraschende Feststellung: Ausgerechnet Bundesanwälte hatten angeordnet, ein Notizbuch und alle noch vorhandenen Asservaten aus dem Besitz Werners zu vernichten.

Zu dem Zeitpunkt bestand bereits seit zwei Jahren ein „Vernichtungsmoratorium“, ausgesprochen vom Bundesinnenministerium. Keine Akte mit möglichem Bezug zum NSU-Komplex darf seit Juli 2012 vernichtet werden.

Damals war publik geworden, dass nicht nur das Bundesamt für Verfassungsschutz, sondern auch andere Behörden in großen Umfang Akten geschreddert hatten, die Bezüge zum Umfeld des NSU hatten. Mehrere führende Verfassungsschützer waren damals zurückgetreten.

Siehe oben, das Notizbuch liegt in Kopie vor. 4 unwichtige Seiten. Steht auch bei DIE WELT.

Richtg wäre jetzt: Es gibt keine Tatortbeweise, dass ein wie auch immer geartetes „Netzwerk von rechten Kameraden“ auch nur einen einzigen der Morde begangen hat, oder in Köln Bomben legte.

Statt dessen Binninger-Thesen:

Besonders brisant macht die vermeintliche „Pleiten, Pech und Pannen“-Serie, dass bisher nicht klar ist, wie viele Täter sich wirklich an den Verbrechen beteiligten, die dem NSU zugerechnet werden. So liegen ernsthafte Hinweise vor, dass der Mord an der Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter am 25. April 2007 auf dem Festplatz Theresienwiese in Heilbronn von anderen Tätern begangen wurde.

Nicht nur, dass praktisch sämtliche Spurenbeweise gegen die BAW-Theorie von zwei Alleintätern sprechen. Während der Ermittlungen unterdrückte die Staatsanwaltschaft, dass mit den Phantombildern, die das Anschlagsopfer Martin Arnold anfertigte, nach den Tätern gefahndet wird.

Der Staatsanwalt tat das mit gutem Grund. Arnold hatte seinen Schützen auf einem Foto 2009 identifiziert, und das Phantom aus dem Jahr 2010 sah völlig anders aus. Daher ausgesondert. Andere Phantome kommen zeitlich nicht hin, stammten von mehr als 30 Minuten nach dem Mord. Da waren die Mörder lange weg. Die Moser-Schädigung des Autors ist sehr klar erkennbar.

Wie der Untersuchungsausschuss im Landtag Baden-Württemberg inzwischen herausfand, gab es zum Tatzeitpunkt ein wahres Stelldichein von Verfassungsschutzmitarbeitern und FBI-Agenten auf der Theresienwiese.

Das ist Müll. Es ist eben nicht bewiesen. Wer denkt sich solche Desinformationen aus?

Auch hier wieder linker Mist, der einfach so übernommen wird:

Auch bei dem vorherigen Mord durch den NSU, dem Anschlag auf den Kasseler Internetcafébetreiber Halit Yozgat im April 2006, sind mehr Fragen offen als geklärt. Bei dem Mord war der Beamte des Verfassungsschutzes Andreas Temme anwesend.

Niemand hörte 2 Schüsse, es muss wirklich schwierig sein, die trivialsten Dinge korrekt zu erfassen.

Auch das hier ist Bullshit:

Obwohl der Beamte die ermittelnden Polizisten immer wieder offensichtlich belog, und sich auch auf jede nur erdenklich Weise verdächtig machte, unterband der damalige Innenminister und heutige Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) weitere Ermittlungen.

Vor wenigen Tagen ließ die Nebenklage die Aussage überprüfen, dass Andreas Temme den Schuss „nicht gehört“ habe. Ergebnis: „Jeder, der so einen Knall hört, weiß sofort, dass Temme etwas gehört haben muss“, so der Nebenkläger Thomas Bliwier.

Niemand hörte 2 Schüsse, und das Lautstärkegutachten der Ceska 83 SD ist im BKA-Waffengutachten enthalten. Erstellt 7.12.2011.  Kennt der Anwaltsdarsteller Bliwier bestens, auch wenn er sich gern blöd stellt.

Auch bekommt man es nicht auf die Reihe zu schreiben, dass es um die 5 islamischen V-Leute Temmes ging, und das von Anfang an. Einen dieser islamischen V-Leute traf Temme beim Yozgat, das sagte der ex-VS-Präsident Hessens gerade erst mehr oder weniger deutlich aus.

Der ehemalige LfV-Präsident Roland Desch wollte den Abgeordneten wirklich helfen. Er hat es versucht. Aber es war zwecklos. Die wollen nicht, die dürfen nicht. Sie versagen ebenso wie die Medien.

  1. Desch hat ziemlich klar und deutlich ausgesagt, dass Temme bislang verschweigt, dass er im Cafe Yozgat war, um einen Informanten zu treffen.
  2. Dieser Informant war einer seiner islamischen V-Leute.

Das ist es. Temme war an jenem Tag sogar in 2 muslimischen Internetcafes, und Temme beobachtete dienstlich seit Jan 2006 eine dort befindliche Moschee. Offizielle Aussage Temmes 2006 bei der Polizei.

Man erwartet nicht viel von alternativen Medien in Sachen NSU, zurecht, aber es ist wirklich hoffnungslos, wie sehr dort nachgeplappert wird, was Mainstream und Linksverwirrer vorbeten.

Zahlreiche Zeugen, die im NSU-Komplex aussagen sollten, sind inzwischen verstorben. So wurde der V-Mann des Bundesamtes für Verfassungsschutz (VS), Thomas Richter, im April 2014 in Paderborn tot aufgefunden. Zu diesem Zeitpunkt lebte der Neonazi mit dem Decknamen „Corelli“ unter der Obhut des Verfassungsschutzes. Er hatte 18 Jahre für den VS in der militanten Neonazi-Szene gearbeitet. In dieser Zeit hatte er enge Kontakte zum NSU-Trio.

Nö. Komplett falsch. Offiziell hatte er nur 1995 mal einen Kontakt zu Uwe Mundlos beim Truppenarzt im Wartezimmer. Auch wir vermuten, dass Corelli wesentlich mehr Kontakt zu den Uwes hatte, aber das ist nicht belegt. Jerzy Montag und das BfV gaben sich alle erdenkliche Mühe, werteten Panzerschrankweise Handys etc aus, aber offiziell war da nichts…

Wieder nur dumm nachgeplappert.

Der Rest des Beitrags ist okay, jedoch wird kaum bei Corelli ein Mord nachgewiesen werden. Das würde wirklich überraschen, fände man Rattengift… das wird nicht geschehen. Das Zeug ist bereits wenige Stunden später nicht mehr nachweisbar, das wäre besser gewesen, es so zu schreiben, weil Corelli tagelang tot in der Bude lag, und laut Aussage seines alten Freundes jetzt vor Gericht bereits die letzte SMS „irgendwie nicht von ihm stammte“, weil sie so kurz war.

zwischenablage17

Fazit:

Nur Gedöns und Nachplappern des linken Mainstreams beim Thema NSU, die Verdummung findet genauso statt wie beim Laabs in der Welt und in Heimatschutz. Dass Laabs selbst ein Antifa ist, hat der Autor wohl noch gar nicht mitbekommen, da NSU die Staatsräson von CDU bis ganz links aussen ist, ein Novum beim Schutz des Tiefen Staates.

Das MEGALEAK zum FBI beim Polizistenmord?

Stern-Journalist Rainer Nübel hatte seine „Beweise für die Anwesenheit von 2 FBI-Agenten“ dem NSU-Untersuchungsausschuss zugeleitet. Vor Jahren bereits, Sperrfrist 60 Jahre, geheim, das konnte man hier auf dem Blog vor wenigen Tagen nachlesen, und sich im Video mit Nübel anschauen. 3 Teile.

Der NSU-Ausschuss Ländle 2 weiss nicht wirklich mehr als zuvor, aber will weitere Zeugen vorladen. BKA, MAD, BND. Drexler zur nichtöffentlichen Vernehmung des Zeugen H.H. vom BND: rdl.de/sites/default/files/audio/2016/09/20160920-zumauftaktde-w6003.mp3

Kann man auch nachlesen:

Mühsame Auftaktsitzung des zweiten NSU-Untersuchungsausschusses

„Wir wissen auch nicht mehr als zuvor“ – Abgeordnete besorgt über gesellschaftliches Klima derzeit

Von Bettina Grachtrup

Stuttgart. Waren Geheimdienstmitarbeiter am Tag der Ermordung der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn? Und wenn ja: Warum? Es bleibt ein Rätsel. Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss im baden-württembergischen Landtag befragte zum Auftakt seiner Beweisaufnahme am Montag in Stuttgart zwar einen Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes. Ausschusschef Wolfgang Drexler (SPD) sagte allerdings nach der nicht-öffentlichen Sitzung: „Wir wissen auch nicht mehr als zuvor.“ Für die kommenden Sitzungen sollen drei weitere Mitarbeiter von BND, Bundeskriminalamt und dem Bundeswehrgeheimdienst MAD geladen werden. Ein Ex-Mitarbeiter eines US-Militärgeheimdienstes erschien am Montag trotz erneuter Ladung zum dritten Mal nicht als Zeuge.

Der Herr Rudolf Kiefer, ex-Mitarbeiter des Militärgeheimdienstes DIA, der mag nicht aussagen, auch das ist nichts Neues.

Wenn Sie gut zugehört haben, was Drexler sagte, dann dürften Ihnen hier Fehler auffallen:

swpDrexler sagte BKA, er sagte nicht Bundeskanzleramt.

„mit einer Zielperson im islamistischen Bereich“, das steht nicht im Dossier.

Schlechter Journalismus. Was steht denn nun im Dossier drin?

Heise hat geleakt! 43 Seiten Akten. Vermutlich das „Nübel-Paket“, den „Beweis, dass das FBI Augenzeuge war beim Heilbronner Polizistenmord“.

Glauben Sie nicht?

zwischenablage42

Steht da: Die Amerikaner hätten ermittelt, dass 2 Mitarbeiter des FBI beteiligt gewesen seien, so berichtete es ein BND-Mann, der jedoch nicht weiter mit dem US-Verbindungsbeamten darüber reden durfte. Ist wohl verboten, warum auch immer.

zwischenablage07

Der BND teilte dem Generalbundesanwalt mit, er solle machen was immer er wolle, der BND fasse da nicht nach, werde auch nicht mit dem US-Verbindungsbeamten reden. Seite 23. Im Bundeskanzleramt sei das so beschlossen worden. Seite 30. Der MAD-Chef höchstselbst (Brüsselbach) war auch involviert, Seite 31.

zwischenablage08

Das liest sich wie ein Kindergarten-Dossier. Es geht nicht etwa darum, den Sachverhalt aufzuklären, sondern es ist ein hochgradig bürokratisches Gedöns, wer mit wem sprach, wer mit wem telefonieren darf, oder es tat, jedoch nicht durfte, usw. Das zieht sich bis in die Präsidentenrunde des Bundeskanzleramtes hinein, und wirkt vor allem peinlich. 2012 bereits heruntergestuft, diese Kasperaden. Was an dieser Nichtermittlung eine Geheimhaltung bis zum Jahr 2071 rechtfertigen sollte? Dass 2 FBI-Beamte den mutmasslichen Agenten Mevlüt Kar beschatteten? Bei der Santanderbank, wo der angeblich 2,3 Mio Euro einzahlte? Für die Zünder der Sauerlandbomber, die fast alle nicht funktionierten? Ein LfV Ländle-Anwerber war angeblich auf dem Weg nach Heilbronn an jenem Tag, kam aber nicht durch wegen des Verkehrschaos nach dem Polizistenmord. Angeworben werden sollte ein Moslem.

Ein schönes Leak, sicherlich straffrei, oder wurde Heise.de schon hausdurchsucht, der Server beschlagnahmt? Leaken ist immer gut, und auch bitter nötig.

@anmerkung fand das auch nicht gerade überzeugend:

Hab’s durch. Der Inhalt ist identisch gleich Null.

Es gibt allerdings zwei Erkennntisse. Die Auswüchse selbst der Geheimbürokratie sind unermeßlich. Ein Beamter pupst nicht mal, ohne 1. um Erlaubnis zu fragen, diese dann 2. abzuheften und als Kopie an die Vorgesetzten weiterzuleiten.

Laut den vorliegenden Unterlagen haben sie sich nicht eine einzige Sekunden lang darum bemüht, den Sachverhalt aufzuklären. Niemand war dafür zuständig.

Daraus folgt:

In Akten deutscher Behörden liegt die entscheidende Spur für die Aufklärung des Mordes an Michelle Kiesewetter begraben. Man muß nur die richtige Behörde finden.

Waren die 2 FBI-Beamten denn nun am Tatort, auf der Theresienwiese, oder waren sie nur in der Nähe? Was genau ist „räumliche und zeitliche Nähe“? Ist es „Beteiligung“?

Dazu meint er, der @anmerkung:

Das ist das Ende der Veranstaltung. Sie haben es gar nicht erst versucht.
Zeitliche und örtliche Nähe heißt eben nicht zur Tatzeit vor Ort.

Ja nun, es ist nicht klar, was da wie dicht dran am Tatort und an der Tatzeit geschah, eben weil es zumindest offiziell nie ermittelt wurde. Es ist auch nicht klar, ob der Mitarbeiter des LfV Ländle einen Moslem gemeinsam mit 2 FBI-Agenten an jenem Tag anwerben wollte. Man könnte da viel mehr aufklären, so man denn wollte. Immerhin ist ein angeblicher Terroraffiner beinahe-Augenzeuge des Polizistenmordes gewesen, und wurde vom Tatort weggeschickt: Jamil Chehade, angeblich Chef der Amal-Miliz in Europa. Steht in Heimatschutz.

Es wäre ein Leichtes, das LfV Ländle zu befragen, ob jener Chehade am 25.4.2007 getroffen und angeworben werden sollte, und ob man sich dabei Vorteile versprach, wenn 2 FBI-Agenten dabei wären, weil die den eventuell bereits kannten. Man muss es einfach fragen, ist doch nicht so schwierig. Und als dann der Mord passierte, da seien die 2 FBI-Agenten wieder ausgereist. Das LfV Ländle dürfte wissen, ob dem so war.

Fakt ist, dass alles dementiert wurde: Es habe keine Bareinzahlung bei der Santanderbank Heilbronn gegeben, es seien keine Geheimdienstler dort gewesen, und auch kein FBI, die Geschichte sei nicht wahr. Mevluet Kar sei eine Trugspur, das Stern-DIA-SIT Stuttgart-Protokoll gilt als gefälscht.

Dementi durch die inoffizielle Regierungs-Gazette aus Hamburg:

zwischenablage09

Laut den [2 BND-] Vermerken hatte ein Verbindungsbeamter der US-Nachrichtendienste am 2. Dezember 2011 mit einem BND-Mitarbeiter telefoniert. In dem Gespräch habe der amerikanische Beamte geäußert, man habe „auf US-Seite Hinweise darauf, dass möglicherweise das FBI im Rahmen einer Operation auf deutschem Boden zwei Mitarbeiter nach Deutschland habe reisen lassen und diese nach dem Vorfall in Heilbronn wieder zurückbeordert habe“.

Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft dementiert nun: Man habe die „Hinweise auf eine angebliche Anwesenheit von Angehörigen von US-Sicherheitsbehörden bei dem Mordanschlag eingehend geprüft“, erklärte er auf SPIEGEL-Anfrage, „keiner der Hinweise hat sich als tragfähig erwiesen“.

Die Maulschelle für die Regierungspostille Spiegel kam laut und deutlich:

In der Bundesanwaltschaft hatten sich Staatsanwälte schon vor der offiziellen Auskunft des FBI am 15. Oktober 2012 dafür entschieden, dass an der „amerikanischen Spur“ im Heilbronner Polizistenmord nichts dran sei. Denn bereits am 13. Oktober 2012, also zwei Tage vor dem FBI-Antwortschreiben, erklärte ein Sprecher der Karlsruher Behörde via„Spiegel online“ die „Spekulationen um eine FBI-Operation“ in Heilbronn für beendet.

Ist das nicht schön? Es lohnt sich, den ganzen Artikel zu lesen, das Dossier, die 43 Seiten, von heise.de jetzt geleakt, es lag auch damals schon sehr vielen Journalisten vor. Nübel hat also keineswegs „geheime Unterlagen“ an NSU-Ausschüsse geleitet, er bekam sie aus dem Bundestags-Untersuchungsausschuss. Sind wohl vom Kopierer gefallen, wie so viele andere Geheimakten auch.

Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Schönen Sonntag!

(mehr …)

14.11.2011: Waffennummer der Ceska wird wiederhergestellt, das ging innerhalb von Stunden?

Offiziell geht die Geschichte wie folgt:

Am 14.11.2011, 3 Tage nach der NSU-Verkündung des Generalbundesanwalts, bekam das BKA, KT 22, eine Ceska 83 von den Kollegen von KT 21, mit dem Auftrag, die Seriennummern wiederherzustellen.

zwischenablage02Und am 15.11.2011 hatte der Herr Weimar 2 Seriennummern gefunden, und gab die Waffe zurück an KT 21.

zwischenablage03Am 1.12.2011 wurde die Ceska 83 SD zusammen mit 19 anderen „NSU-Waffen“, alle 20 fingerabdruckfrei, der Öffentlichkeit präsentiert.

zwischenablage04Restauriert, neu brüniert, jedoch ohne Angabe der Seriennummer 034678.

5 Tage später schrieb KT 22 sein Gutachten zur Seriennummer-Wiederherstellung. Am 6.12.2011. ceska 83 W04.pdf (dort ganz hinten)

Man identifizierte 2 Seriennummern. Auf dem Schlitten (Verschlussstück), auf dem Lauf (Griffstück stimmt, nicht Lauf, aber woher soll ein BKA-Waffenexperte das wissen?)

Im Juli 2016 war der Experte beim OLG München:

zwischenablage05Wer keine Uwe-DNA auf der Waffe findet, und an sämtlichen 27 Tatorten keine Spuren „des NSU“ hat, der sollte die Vorverurteilung besser sein lassen. Der BR als Propagandaschleuder…

Davon abgesehen geht es dort nur um 1 Nummer auf der Waffe, es gab jedoch 2 Nummern.

45 von 47 fielmann

Eine Waffe Ceska 83 mit Schalldämpfer wird angeblich am 9.11.2011 im Schutthaufen Zwickau gefunden, nicht fotografiert, abtransportiert, es ist unklar, wer den Befehl dazu gab. Erst ein unbekannter Vorgesetzter, dann der Brandsachverständige Frank Lenk, Mittlerer Dienst, nicht glaubhaft: Der kann das gar nicht entscheiden.

Zwischenablage10

W04 wurde als letzte Waffe von 11 gefunden, heisst jedoch W04 und nicht W11. Warum? Doppelte Findung?

Diese Ceska 83 W04 wird am 10.11.2011 zum BKA geflogen, kann auch am 9.11.2011 gewesen sein, das BKA begutachtet jedenfalls: „Eingang 10.11.2011“. Waffe ohne Seriennummern.

Das BKA macht eine DNA-Überprüfung der Ceska 83, der Radom und der Tokarev, am 10.11.2011. Das erledigt KT 31, bekommt dazu die 3 Pistolen von KT 21.

dna-kt31

Man findet auf der Radom 2 unbekannte DNA, eine unsichere DNA (Teilmuster) auf der Tokarev, und nichts Brauchbares an der Ceska 83.

radom

Am 11.11.2011 geht die Waffe Ceska 83 SD, W04 zurück an KT 21, wird gangbar gemacht, wird beschossen, die Hülsen und die Projektile werden mit den 9 Tatorthülsen der Dönermorde 2000-2006 verglichen, und mit den 28 Projektilen der 9 Tatorte (bzw. aus den Opfern bei der Obduktion entnommen), und am selben Tag wird die Mordwaffe verkündet. Neuer Rekord.

Am 14.11.2011 werden die 2 Seriennummern wiederhergestellt, die jedoch auf sämtlichen Pressefotos vom 1.12.2011 nicht erkennbar sind.

Warum sind sie es dann im Februar 2016, als die Waffe im Gericht vorgeführt wird?

02 Ceska vom 03.02.2016 (mit Teil Text)

Und warum wurde die Waffe restauriert?

03 Ceska vom 03.02.2016 und 09.11.2011 (mit Teil Text)

Den BKA-Gutachten ist auch zu entnehmen, dass als einzige Waffe die Ceska 83 nicht entladen beim BKA ankam, sondern mit einer Patrone im Lauf. Alle anderen 19 Waffen waren entladen, so wie es sich gehört.

Dubiose Auffindung, rekordverdächtig schneller Abgleich, merkwürdig niedrige Nummer W04, Blitzverkündung, innerhalb von Stunden als Schweizer Waffe 034678 „erkannt“, und restauriert der Öffentlichkeit vorgeführt, die Gutachten aber erst Wochen später geschrieben, im Dezember 2011.

Ist da wirklich alles in Ordnung mit dieser Ceska 83 aus dem Schutthaufen, oder wurde die Waffe ausgetauscht? War man sicher, als W04 angeblich als letzte Waffe im Schutt gefunden wurde, dass es „die richtige Waffe war“? Ist das beste Indiz für einen Austausch der Waffe die Patrone in der Waffe, die Nichtentladung?

Oder ist es „der Fotofehler auf dem Schlitten“?

Warum ist auch in „Heimatschutz“ das Z eine 2?

Da steht eine 2. MADE IN C2ECHOSLOVAKIA.

Dieselbe 2 wie in der geleakten TLKA-Akte, mittig im Bild.

Stehen muss da jedoch ein Z. So wie bei der BKA-Schwesterwaffe 034673, unten im Bild.

2016 versus 2011, das sieht so aus:

08 Oben Ceska Detail 09.11.2011 und unten vom 03.02.2016 (mit Text und Mark.)

Sind das wirklich lediglich „2 Fotofehler“? Ein Fotofehler in Zwickau auf dem Präsidium, und ein weiterer beim BKA?

Warum hat das BKA es nicht einmal geschafft, in sein Gutachten fehlerfrei „Czechoslovakia“ hineinzuschreiben?

04-ceska-tabelle-von-behoerdengutachten-vom-07-12-2011-fotogroesse

Czechoslovakia, wie peinlich, die Verkäufer-und Käufercodes nicht ermittelt, wer ist der Käufer S39? Die Stasi? Man liess sich 3 Wochen Zeit mit der Abfassung der Gutachten, die den Namen nicht verdienen, so dahergepfuscht sind sie!

Und warum wird dazu von Seiten der Verteidigung Wohlleben kein unabhängiges Gutachten beantragt? Warum ist das BKA sakrosant, und wird als „neutraler Sachverständiger“ immer und ausnahmslos von allen Prozessbeteiligten akzeptiert?

Das BKA ist Partei, nicht neutral. Das BKA hat mit der BAW den NSU „ermittelt“. Die Ermittlungen das BKA sind offenbar geprägt von Parteilichkeit, von Gefälligkeitsgutachten, voller Zeugenbeeinflussungen, geprägt von Unfähigkeit.

zwischenablage06Soll das ein Witz sein?

Was ist das nur für ein lächerlicher Schauprozess. Wie peinlich. Er stinkt von A bis Z.

Der Sand von Mogadischu an Baaders Schuhen… und es gab doch einen Düsenjäger!

Es konnte einfach zeitlich nicht hinhauen.

Sicher, eine verführerische Geschichte, aber wie sollte Baader so schnell nach Mogadischu kommen, Sand von dort an den Schuhen haben, als er am nächsten Morgen erschossen in seiner Zelle gefunden wurde?

Es konnte einfach zeitlich nicht hinhauen:

Der Sand aus Mogadischu an Baaders Schuhen… die Stammheimer Todesnacht

Und der Sand, der hat es in sich!

Was ist mit den Sandspuren an Baaders Schuhen? Haben sie ihn nicht doch in jenen Nächten nach Mogadischu geflogen, in die Wüste, und dann umgebracht?

Sozusagen eine mögliche Finte: Die 3 den Entführern vorzeigen, ihre Freilassung hatte man vorher bereits den Entführern angekündigt, man hatte mit Baader über die Modalitäten gesprochen in Stammheim, und dann aus der Nähe die Entführer erschiessen?

Und der Beweis?

Na der Sand aus Mogadischu an den Schuhen, was denn sonst?

Es gibt da gewisse zeitliche Schwierigkeiten, die eine Concorde mit Mach 2 vielleicht hätte lösen können, man hatte allerdings keine Concorde zur Verfügung.

Ohne Überschallflugzeug haut die Zeitleiste nicht hin, um am Morgen rechtzeitig die RAF-Führer in Stammheim tot aufzufinden. Konnte man die Befreiung erst mit 1 Tag Verzögerung bekannt geben? Schwierige Sache… dürfte ebenfalls nicht hinkommen.

Also was nun?

So blogte fatalist auf dem Bücherleserblog 2015. Lesen Sie ruhig den ganzen Beitrag dort. Viele Fotos.

Es konnte einfach zeitlich nicht hinkommen.

DOCH. KONNTE ES. MIT EINEM BUNDESWEHR-SCHULUNGSJET

August 2016, ein kleiner Ausschnitt aus einem Gespräch von Jebsen mit Dirk Koch, ehemaliger Bonner Büroleiter des Spiegel.

Koch benennt 2 Quellen dafür. Einen Informanten aus dem Geheimdienst, und einen sehr hochrangigen Mitarbeiter von Kanzler Schmidt. Namen sagt er nicht. (ganzes Video)

Nach 39 Jahren, nach so vielen Presseartikeln und Büchern über die Todesnacht von Stammheim, über die GSG 9, die die entführte Lufthansa-Maschine Landshut befreite, nach so vielen Dokus im Fernsehen dazu, setzt sich ein ehemaliger Spiegel-Bürochef zu einem Interview, man redet über ein Buch des Herrn Koch, in dem diese RAF-Bombe steht: Baader war in Mogadischu, und am nächsten Morgen war er erschossen.

9783864891243

Nach nur 39 Jahren, und was für eine Aussage!

Reaktion der Leitmedien: NULL.

Was heisst das? So es denn stimmt?

  • es geht nicht ohne zahlreiche Mitwisser: Bundeswehrpilot, Personal am Fliegerhorst, Kommandeure, GSG 9-Leute in Mogadischu, Gefängnispersonal in Stammheim, Geheimdienstpersonal, Sicherheitsstab Kanzleramt, Gerichtsmediziner, …

Zahlreiche Mitwisser heisst nicht, dass es nicht fast 40 Jahre geheim bleiben kann, und weiterhin vertuscht wird.

Was bedeutet das für die Geschehnisse des 4.11.2011 in Eisenach und Zwickau, bzw. für deren Auffliegen?

Nichts Gutes.

(mehr …)

4.11.11, Zwickau: Die Sektfahne „Zschäpes“ überdeckte den Benzingestank ihrer Klamotten

Endlich wurde bekannt, warum die Nachbarn kein Benzin rochen, das „Zschäpe“ unmittelbar zuvor in der gesamten Wohnung verschüttet haben will (2 Sorten aus 1 Kannister laut LKA Gutachten Sachsen), als sie die Katzenkörbe abgab.

antje h-phantom katzenkorbfrauphantombild copy_fatalist„Zschäpinger, Susann, Frau von Andre Eminger, die das Fluchthandy hatte“

Die Lösung des Rätsels ist ganz einfach: Die Sektfahne überlagerte den Benzingeruch😉

zwischenablage47Na bitte! Alles geklärt.

Zschäpe sagte aus, sie habe den letzten Wunsch ihrer mutmaßlichen Komplizen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos erfüllt, als sie den Unterschlupf des NSU in Zwickau mit zehn Litern Benzin in Brand setzte.

Der Prozess kann beendet werden, gestanden hat Zschäpe sowieso, die Brandstifterin gewesen zu sein. Schon lange, bevor sie sich mit ihren 3 Altverteidigern überwarf. Der Jenaer Anwalt Liebtrau hatte vor Gericht bestätigt, dass Zschäpe ihm das schon am 8.11.2011 erzählte, als sie sich mit Liebtrau in Jena stellte.

Das war der ursprüngliche Deal: Verurteilung wegen Brandtstifung in einem minder schweren Fall, ohne Gefährdung von Menschenleben, weil „Zschäpe“  die alte Nachbarin gewarnt hatte, und weil die Treppe im Haus so laut knarrte, Handwerkeraussage Portleroi, die Handwerker also sicher weg waren, jedoch keine Verurteilung wegen Mittäterschaft, da Zschäpe nicht Bestandteil eines NSU war, sondern nur die Uwes, die Mörder, die Bomber, die Bankräuber. 2 Uwes ergeben alleine keine Terroristische Vereinigung, dazu braucht es mindestens 3 Mitglieder. Also auch keine Mittäterschaft bei 10 Morden…

Dieser ursprüngliche Deal sorgte dafür, dass kein Verteidiger und kein Nebenklageanwalt die Schrottanklage mit ihren riesigen Löchern angriff, sondern jede noch so auffällig falsch hinermittelte Anklagepunkt durchgewunken wurde. Jeder Elfmeter wurde vergeben, alle BKA-Gutachter wurde als „unabhängig“ akzeptiert, es gab keine Hinterfragung der Waffengutachten, keine Hinterfragung der Wohnungen, keine Hinterfragung des „Doppelselbstmords am 4.11.2011“. Fehlende Beweise, keine Tatortspuren der Uwes, das macht doch aber nichts…

Es war von Anfang an ein Schauprozess, dessen wesentliche Absprachen vor Prozessbeginn standen.

Das Ende der Show nähert sich:

Gericht will Beweisaufnahme abschließen

In der Beweisaufnahme des NSU-Prozesses deutet sich indes ein Ende an: Richter Manfred Götzl forderte die Prozessparteien auf, „zeitnah“ noch ausstehende Anträge zu stellen.

Und die peinlichen Anwälte stellen sie, die total überflüssigen Beweisanträge, „angeschossener Bauarbeiter in Chemnitz“, jeder Untergetauchte würde von seinem Versteck aus Leute beschiessen, schon klar… oder der Beweisantrag „Temme hat den Schuss nicht gehört“, man fordert ein Lautstärkegutachten, dass doch seit Dezember 2011 existiert. Für die Ceska 83 mit und ohne Schalldämpfer.

Alberne Beweisanträge kann auch Wohllebens Verteidigung, es wird rein gar nichts bringen, mit Hilfe einer Schweizer Polizistin die längst gescheiterte „Ceska-Verkaufsstafette“ erschüttern zu wollen, 4 von 6 Beteiligten streiten ihre Beteiligung seit 2012 ab, wenn man die hingelogene Verbringung zu den Uwes samt der Kaufpreis-Widersprüchen aktiv geschützt hat. Versageranwälte eines offenbar erpressbaren Angeklagten. Wir wissen, dass Wohlleben und Kapke bis 2011 Kontakt zu den Uwes hatten. Von mehr als 1 Person bestätigt.

Über ein Affentheater ist die Staatsschutz-Show am OLG München nie hinausgekommen, sollte sie wohl auch gar nicht. Die Verbreitung der Staatsräson NSU durch die Lügenmedien der BRD war immer garantiert.

Und die Propaganda der Leitmedien hakt gewaltig.

zwischenablage48Hätte man nicht verhindert, nicht wahr, Herr Stahl, dass der Handwerker Rene Kaul aussagte, dass ER bei Oma Erber klingelte, und nicht „Zschäpe“, der ursprüngliche Deal wäre geplatzt.

Warum? Weil es dann Brandstiftung mit Menschengefährdung geworden wäre.

Plötzlich interveniert RA Stahl. Wie lange die Sitzung denn noch geplant sei, will er wissen. Götzl sagt, er wolle noch den Zeugen zu Ende befragen und auch noch den weiteren anwesenden Zeugen befragen. Stahl sagt, sein reservierter Zug sei jetzt weg, er habe keine Sitzplatzreservierung mehr und müsse am nächsten Morgen vor sieben Uhr aufstehen.

All diese Fakten, denn es sind Akteninhalte der Aussage-Protokolle vom November 2011, all diese Fakten hat man brav aus dem Schauprozess herausgehalten. Die Medien haben das Gelüge und Betrügen gedeckt. Vollumfänglich. Staatsräson NSU.

Immer mehr Leuten ist das klar, sogar in die hochgradig zensierte Tagesschau-Kommentarsektion dringt es vor:

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So ist es. Auch lebende Uwes hätten einen solchen Prozess verhindert. Sie mussten tot sein, für diese Farce.

Die Unwissenheit der Leute ist immer noch riesig, sie kennen die Zusammenhänge nicht: „Zschäpe“ will doch geklingelt haben! (hat sie aber nicht, es klingelte nur 1 Mal, klare Aussage Oma, und das war wohl der Rene Kaul)

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Nicht die Feuerwehr rettete die alte Dame, sondern deren Nichten, alle um die 60 und in der Nachbarschaft wohnend, ein „junger Mann den keiner kannte“ half dabei. War das gar Rene Kaul, der Handwerker? Man hat den das niemals gefragt, das hat der RA Stahl sehr wirksam mit seinen Zugreservierungs-Albernheiten verhindert.

zwischenablage52ein Religiöser ist auch dabei. Tatortbeweise braucht er nicht.

Und ja, wir brüsten uns damit, dabei mitgeholfen zu haben, dass dieser NSU-Prozess immer mehr als Farce gesehen wird. Sehr erfreulich. Herumeiernde NSU-Ausschüsse, daran erfreuen wir uns ebenfalls.

Würde die Masse der Leute wissen, welche „Zschäpe“ da die Katzen abgab am 4.11.2011, was wäre das für ein Spass! Es wäre die totale BRD-Blamage.

Disclaimer: Die Katzentante hat das Haus nicht hochgejagt, das besorgten andere. „2 Handwerker konnten sich selbst aus dem Nebeneingang befreien“, so schrieb es die Feuerwehr. Es gab 2 Handwerker zuviel dort. Daher ist es so gefährlich, die Anzahl und die Rolle der Handwerker zu hinterfragen.

Christa Hergerts Aussage fehlt in der Akte, und vorgeladen wurde sie auch nie. Man wird wissen, warum dem so ist. Wieder ein vergebener Elfmeter, und wieder ein absichtlich vergeigter.

Die ganze Erzählung des 4.11.2011 ist so löchrig wie ein Schweizer Käse, und labil wie ein Kartenhaus. Eine besoffene Zschäpe, deren Sektfahne den Benzingestank überlagerte, und BEIDES roch niemand, diese Farce ist so ziemlich das Lächerlichste überhaupt. Die Saga der Ereignisse in Eisenach am selben Tag ist weitaus düsterer, jedoch nicht weniger labil. Irgendwann wird jemand reden. Kann aber noch 30 Jahre dauern.

Gerade erst hat jemand geredet. Ein ehemaliger Spiegel-Chef des Büros in Bonn. Nach fast 40 (!!!) Jahren hat er die Katze aus dem Sack gelassen. Todesnacht von Stammheim, was wirklich geschah. Nur… ihm glaubt man nicht, weil er 40 Jahre lang geschwiegen und mitgelogen hat. Das gibt es Morgen, als Sonntagsgeschichte.

Enthält Zschäpes Brief das Agentengeständnis?

Als im Herbst 2015 bekannt wurde, dass Zschäpe sich umfassend zur Anklage äussern wolle, da wurde fleissig darüber spekuliert, was sie zu den Verbindungen der Uwes bzw. zu ihren Verbindungen zum Verfassungsschutz mitteilen würde.

Gab es überhaupt einen NSU, fragte Aust:

Na klar doch, aber wer war’s, wie viele?

Aber der hier schlug den Aust locker:

Ein später NSU-Gläubiger, zwangsbekehrt, nachdem er am 24.8.2013 erwischt und eingenordet wurde. Erster Informant zu Ermittlungssachverhalten, damals im Politikforen.net. (ich schreib das immer wieder mal, aber es wird regelmässig überlesen. Er behauptete, den Putin gäbe es nicht bei den Heilbronner Phantomen, ich bekam die Akten erst ein knappes Jahr später, Thomas Moser und Bio rückten nichts heraus, nicht mal die eine Seite des Ordners Heilbronn Nr. 1 mit dem Putin-Phantom)

Binninger und Marx erwarteten Angaben Zschäpes zum Mördernetzwerk, und zum russlungenfreien Ende der Uwes im Womo:

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Wie allgemein bekannt liess Zschäpe dann im Dezember 2015 eine lange Erklärung verlesen, welche die Anklage in sämtlichen Punkten voll bestätigte.

Es wurde darüber spekuliert, dass 2 verschiedene Schriftsätze vorbereitet worden waren, und eine Zellendurchsuchung direkt vor der Aussage dabei half, dass der „richtige im Sinne der Bundesregierung“ verlesen wurde:

Was da wirklich ablief, das wissen wir nicht, jedoch ist Fakt, dass zum Thema „Kontakte zu Staatsschutz oder Verfassungsschutz“ gar nichts kam.

Ob das einer dieser Gerichtsdeals war, darüber lässt sich trefflich spekulieren, allein bringt es wenig, das zu tun.

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Woher kamen denn überhaupt die Erwartungen, Zschäpe würde zum Thema Verfassungsschutz Angaben machen?

  • Zschäpe sei die Verena Becker des NSU, sie sei eine V-Frau, das ist eine Grundannahme der Alternativen Medien, und auch klar eine realistische Vermutung seit 1996,…
  • … als Zschäpe 18 Namen von Kameraden auf Fotos schrieb, die ihr die Polizei in Jena vorlegte

Zielfahnder Wunderlich, nachlesbar im Schäfer-Gutachten…

  • 2001 schrieb der Fahnder vom TLKA einen Vermerk, mindestens eine Person des flüchtigen Trios sei eine V-Person des Verfassungsschutzes
  • er, Wunderlich, schmisse jetzt hin, weil das Trio vom verfassungsschutz vor dem Zugriff geschützt werde

Der gesunde Menschenverstand, in letzter Zeit arg gebeutelt durch die 3 RAF-Rentner, die seit ~ 25 Jahren im Untergrund leben und Geldtransporter überfallen, weigert sich zu glauben, dass ohne Duldung der Sachsen und der Thüringer ein Trio fast 14 Jahre in Sachsen leben kann, und das in normalen Vierteln, nicht in anonymen Hochhäusern.

Und dann war da noch Zschäpe selbst, 2013:

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Dazu war tatsächlich Genaueres zu erwarten, aber der grosse Skandal fiel aus. Kein einziges Wort zu Kontakten zu Sicherheitsbehörden kam.

Aber das könnte ja noch kommen, denn die Nebenklage kämpft zur Zeit sehr darum, diesen Zschäpe-Brief offiziell in das Verfahren einzuführen, nachdem er den Medien bereits seit 3 Jahren bekannt ist.

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„Brigitte“ hatte das ebenfalls:

Ein Brief von Beate Zschäpe aus der Haft verrät: Die Neonazi-Szenen aus den NSU-Tatorten Kassel und Dortmund waren eng vernetzt. Auch mit dem Verfassungsschutz.

Die Karte von Robin Sch., 28 Jahre alt, Dortmunder Neonazi und Häftling in der Justizvollzuganstalt Bielefeld, aber muss sich abgesetzt haben von all den anderen Heiratswilligen, Spinnern und Sensationsgierigen, die ihr sonst schreiben. Sie antwortete, auf 26 eng beschriebenen Seiten.

Warum will die Nebenklage diesen Brief jetzt in das Verfahren einführen?

Es folgte eine längere Stellungnahme der Altverteidiger Zschäpes, die der Auffassung sind, der Brief Beate Zschäpes an den Dortmunder Neonazi (vgl. Bericht vom 14.09.2016) dürfte nicht verlesen werden, weil er rechtswidrig zur Akte gelangt sei. Dieser Stellungnahme schloss sich nicht nur Wohlleben-Verteidiger Klemke, sondern auch Zschäpes Vertrauensanwalt Grasel an – der Streit unter den Zschäpe-Anwälten scheint sich also wirklich zu legen.

Es bleibt abzuwarten, wann das Gericht eine Entscheidung darüber trifft, ob die Nebenklage den Beweisantrag überhaupt zu Ende vortragen darf.

Warum das Ganze?

Die Omma erklärt es:

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Die Ghostwriter sind nur Grasel und Borchert?

Viele Informationen über sich selbst hat Beate Zschäpe in dem nun bald dreieinhalb Jahre dauernden NSU-Prozess bisher nicht preisgegeben. Es sei denn, es handelte sich um von ihren neuen Verteidigern mehr oder weniger geschickt formulierte, schriftlich vorgelegte Äußerungen, die nach monatelangem Zögern von jenen im Verfahren verlesen wurden. Zschäpe ließ dabei zwar einiges ausrichten. Selbst etwas sagen wollte sie aber nicht.

Die schweren inhaltlichen Fehler (Ladehemmung der Ceska, darum Polizistenmord mit anderen, wirklich ladegehemmten Waffen, Paulchenvideos in Briefkasten vor dem Haus eingeworfen etc.) deuten zumindest darauf hin, dass beim Abfassen von Zschäpes Erzählungen keine Insider am Werkeln waren.

In dem Brief, der eine ungefilterte und nicht auf eine Verteidigungsstrategie und den Akteninhalt abgestimmte Selbstdarstellung enthält, gibt sich Zschäpe stark, selbstbewusst, ja, fast abgebrüht – ganz anders jedenfalls als in der von ihren Anwälten gestalteten Darstellung in München. Dort wurde das Bild einer von den beiden mutmaßlichen Mördern Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos abhängigen, schwachen und dem Alkohol ergebenen Frau gezeichnet.

Was sowieso niemand glaubt, weder das eine noch das andere… Zschäpes Einlassungen werden nicht ernstgenommen, da ihr „Wissen“  nur vom Hörensagen stammt. Weitere Mörder werden nach wie vor gesucht, WEIL Zschäpe niemand glaubt. Erkennbar zu hoch für den Spiegel, der an derselben Wahrnehmungsstörung zu leiden scheint wie die Rammelsberger von der Süddeutschen.

Dass die Nebenklage den Brief öffentlich verlesen lassen will, erfreut die Verteidigung daher gar nicht. Sie bemühte nach Kräften das Briefgeheimnis, das Postgeheimnis und verwies auch auf die verbotene Weitergabe von Privatgeheimnissen, um zu verhindern, dass dieser für die Angeklagte womöglich unangenehme Brief als Beweis vom Gericht verwertet wird. Er sei illegal in die Akte gelangt und daher zu vernichten, so Verteidiger Wolfgang Stahl.

Alles nicht stichhaltig. Dummes Gelaber.

zwischenablage37Darum geht es.

Was hatten die Uwes und Beate mit dem Verfassungsschutz/Staatsschutz zu tun?

„Nichts“ ist kaum glaubhaft. Das Trio wäre bereits im März 1998 verhaftet gewesen, hätte es nicht den Schutz des Staates gehabt. Man kann nicht fliehen, untertauchen, und dann 123 Telefonate mit dem eigenen Handy führen, die mitgeschnitten und geortet werden, ohne dass man verhaftet wird. Böhnhardt aber konnte es…

Warum ist die wahrscheinliche Verbindung des Trios zum VS derart gefährlich, dass Omma, die doch den Brief hat wie alle anderen NSU-Leitmedien auch, kein Wort darüber verliert?

Die BRD kann sich Mitwisserschaft bei Morden nicht leisten. Es gilt das NSU-Axiom.

Jeder potentielle Mittäter könnte ein weiterer Spitzel gewesen sein, und einen neuen V-Mann-Gau auslösen… und „Düstere Parallelwelt“, also Morde durch Hitmen ausländischer Dienste, das wäre der Supergau, unter den Augen und mit Wissen der Sicherheitsbehörden, wie damals bei Tito. 26 Oppositionelle wurden damals in der BRD West umgebracht, berichtete der BR 2014, und das mit Wissen der Bundesregierung, die das duldete. Urteil dazu: 2016. OLG München. Kaum beachtet.

Kurdenmorde in der BRD, ausgeführt vom Türkischen Geheimdienst im Verbund mit Grauen Wölfen, Hintergrund Finanzierungsstrukturen der PKK, und das jahrelang als NSU verkauft… das totale Fiasko, selbst wenn es rechtsradikale Täter waren, aber eben nicht Mundlos und Böhnhardt.

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Zschäpe durfte um keinen Preis Angaben zu „der Verfassungsschutz und wir“ machen, und das darf sie auch weiterhin nicht. Wollen täte sie schon, so kann man die Passage aus ihrem Brief damals lesen. Aber es würde ihr niemand mehr glauben, der Zug ist längst abgefahren. Vor Jahren schon.