“TODESLISTEN” DES NSU: WER UND WIE? TEIL 3

Gestern war der Stand:

“TODESLISTEN” DES NSU: WER UND WIE? TEIL 2

Das ist doch herrlich, das ist phänomenal!

Wer hat den Zugang zu den Tarnnamen der V-Leute in Jena ebenso gehabt wie den Zugang zum Panzerschrank des Ministers in Wien?

Wer konnte die Tarnnamen der V-Leute des LKA Berlin als Absender unter die Briefbomben setzen, und so den gesamten V-Leute-Ring in Jena und in Österreich auffliegen lassen?

Fragen über Fragen…

http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/2014/06/zynische-bekennerschreiben-aus-dem.html

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/09/zynische-bekennerschreiben-aus-dem-sicherheitsapparat/

Vorgaben wird es sicher gegeben haben, wer drauf kommt und wer nicht.

Fragen Sie einfach den Verfassungsschutz. Der dürfte Bescheid wissen.

Oder diese Leute:

 Holger GERLACH
 Michael HORN
 Nico EBBINGHAUS
 Roy EDDEL


Yvonne MEINEKAT, eventuell identisch mit der beim Briefbombe einwerfen gesehenen BEIER, Yvonne

Cornelia FISCHER
Max-Florian BURKHARDT 

Und der Thomas Starke, der heisst jetzt Müller… viel Erfolg!

Das LKA Berlin weiss viel mehr, als es sagt.

Und die Datei mit den Akten dazu, neuer Link, neues Glück, die findet man hier:

Uralt-Listen Auszüge.pdf (37.86MB)
Download Link
www.sendspace.com/file/gj5gf4

Wenn man sich dann anschaut, was die Herren vom LKA Berlin in Sachsen erzählt haben, dann liegt wohl eine Falschaussage vor:

V-Leute? “Sind mir nicht bekannt.”

Apropos Vergessen: Der Berliner Kriminalbeamte Michael Thur, damals Leiter der “Ermittlungsgruppe Rechts” des LKA Berlin, konnte sich an seinen Aufenthalt im November 2000 in Sachsen auch nicht so recht erinnern. Bei ihm liefen damals die Fäden der “Landser”-Ermittlungen zusammen. Doch B&H-Bezüge? Kenne er nicht. Dass er damals dabei war, als Thomas S. vernommen wurde: nicht mehr erinnerlich, nicht mal der Name. Dass er Thomas S. als “Zeuge” im §129-Verfahren einstufte, obwohl er da noch Beschuldigter war, sagte Thur nichts. Er schilderte zwar, wie sächsische Beamte damals ganz hilfsbereit bei einer Telefonüberwachung eingesprungen waren – wie es dem LKA Berlin dann aber gelungen ist, den ihnen bisher nur als “Otto” bekannten Thomas S. zu identifizieren, fehlte in Thurs Erinnerung.

Und gleich noch ein Staatsschützer:

“Kein Kaspertheater”

Dass Thomas S. als V-Mann angeworben wurde, ist deshalb brisant, weil das Thüringer LKA die Vermutung aufgestellt hatte, er würde das untergetauchte “Trio” unterstützen. Zumindest einige sächsische Beamte kannten diese Vermutung. Und auch, wenn das Berliner LKA sie nicht gekannt haben sollte: In seiner Eigenschaft als V-Mann berichtete Thomas S. später selbst über die Untergetauchten. Offenbar sind diese Informationen in Berlin geblieben.

Weitere Auskunft geben sollte ein ehemaliger V-Mann-Führer des LKA Berlin aus dem Bereich “Rechtsextremismus”. Der heißt Michael Weinreich und hatte sich im Dezember 2000 schriftlich an die (in der Sache mutmaßlich nicht zuständige) Staatsanwaltschaft Görlitz gewandt, um eine Vertraulichkeitszusage für einen namentlich nicht bekannten V-Mann im “Landser”-Verfahren zu erhalten. Die Sächsische Staatsregierung hatte in einer Kleinen Anfrage gemutmaßt, dass es damals um Thomas S. alias “VP 562″ gegangen sei.

Dem widersprach Weinreich. Er hatte dem Ausschuss allerdings schon einleitend eröffnet, dass er nichts zu berichten und daher kein Eingangsstatement vorbereitet habe. Ob er sich die Fragen durchgelesen habe, die ihm zusammen mit seiner Vorladung vor den Ausschuss zugestellt worden waren? Die habe er “mal kurz überflogen”, er wisse aber nicht, warum er als “kleiner Sachbearbeiter” hier sei. An die Korrespondenz mit der Staatsanwaltschaft Görlitz aus dem Jahr 2000, in dem er sich als VP-Führer vorstellig gemacht hat – erinnerte er sich nicht. Vielmehr will Weinreich erst im Jahr darauf VP-Führer geworden sein.

Auf die Diskrepanz angesprochen, sagte der Zeuge: “Ja, dann ist das eben so.” Als nachgehakt wurde, echauffierte er sich über die Befragungsweise: “Ich bin ja gern bereit, hier mitzuspielen…” Der Ausschussvorsitzende musste den Zeugen erinnern, dass hier “kein Kaspertheater” gespielt wird, und der mitangereiste Justiziar des LKA Berlin relativierte sogleich den “lässigen Kommentar” Weinreichs.

Oh, 2 Falschaussagen vor dem NSU-Untersuchungs-Ausschuss.

Ist das nicht strafbar?

Warum ist keine einzige Anzeige von Kerstin Köditz erstattet worden?

Dazu kommt: Die Identitäten seiner V-Leute seien damals nur ihm bekannt gewesen. Die Namen wisse er heute nicht mehr. Aber die Vertraulichkeitszusagen für diese V-Leute, deren Namen er nicht wisse, bestehen nach wie vor.

Ausgeschlossen hat Weinreich, dass S. zu “seinen” V-Leuten gehörte. Bedeutet: Das LKA Berlin führte damals mindestens drei sächsische Neonazis als Quellen, laut Weinreich mit dem Ziel, über die sächsische Neonazi-Szene zu berichten.

Das ganze Theater ging wohl nur darum, von Starke und den Jenenser V-Leuten des Berliner LKA-Staatsschützers Michael Einsiedel abzulenken.

Einsiedel war der V-Mann-Führer von Thomas Starke, ab ca. 1995,

wie auch der oben genannten V-Leute, mit oder ohne „helfende Kollegen“, das ist nicht bekannt.

Starke brachte als Spitzel „das TNT“, und er versteckte auftragsgemäß das Trio BMZ nach der Flucht in Chemnitz.

Genau so sind unsere Informationen.

starke

Sapere Aude !

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14 Kommentare

  1. Haltet durch !

    An irgendetwas seid Ihr ‚dran, was so gefährlich ist, daß eine Enttarnung … einem Erdbeben gleicht.
    Wir werden jetzt erst recht alles sichern.
    Alles Gute !

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  2. Hat dies auf Die Killerbiene sagt… rebloggt und kommentierte:
    Offensichtlich hat fatalist einen Sicherungsblog angelegt und die ganzen Akten sind eh so breit verteilt, daß die BRD bald am Ende sein wird, wenn eine kritische Menge Bürger verstanden hat, was beim „NSU“ passiert ist.
    Man wird CDU-Politiker auf offener Straße anspucken und die CDU/CSU wird dauerhaft unter 5% sinken.
    Nochmal das Wichtigste:
    Merkel hat die beiden Uwes ermorden und bei ihnen Beweise platzieren lassen, um ihnen die Schuld an Verbrechen in die Schuhe zu schieben, die sie gar nicht begangen haben. Einen „NSU“ in der Form hat es nie gegeben.
    Der Rest sind Details, die man bei fatalist nachlesen kann. Aber mit Details kommt man bei der Masse nicht weiter; die Masse braucht 1-2 griffige Sätze.

    Gefällt 1 Person

  3. Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    In die NSU-Affären haben auch die Justiz in Thüringen einen großen Anteil gehabt. Aus eigener Erfahrung ist mir bekannt, das die Justiz in Thüringen sehr korrupt ist. Hier wurden Akten vernichtet und ganze Vorgänge vertuscht. Wann wird endlich dieser Saustall von Justiz ausgemistet?

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  4. @robertknoche: Schon bald, Robert…schon bald… Und zwar sehr viel schneller, als sie damit rechnen können! Der Augiasstall wird ausgemistet werden… Stimmt in Thüringen ist’s auch nach meinen Dafürhalten/Erfahrungen besonders schlimm… Dementsprechend muß man dann auch extrem sorgsam arbeiten & darf KEINEN vergessen, der Gerechtigkeit zuzuführen… Es wird für Sie mal eine GANZ neue Erfahrung sein… GERECHTIGKEIT!

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  5. Konjunktiv (Möglichkeitsform) …
    „kann die Erstellung der Notizzettel dem übergeordneten Ziel zur Erstellung
    von sog. ,Todeslisten“ gedient haben,“ (Seite 74 Uralt-Listen Auszüge.pdf) oder UN-Möglichkeitsform „das Telefonbüch wäre getnutzt worden“ … »Nüscht Jenauet is nich raus.«

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  6. Tut mir leid, falls ich an dieser Stelle nicht ganz on-topic bin, aber hier sind derart viele Infos, dass ich nicht weiß, wo ich meine Frage platzieren soll.

    Was haltet ihr von der These, dass die Antifa hinter dem „Bekennervideo“ steckt? Es ist ja kein Geheimnis, dass Antifanten von der BRD als gewünschtes, antideutsch agierendes Fußvolk eingesetzt werden. Also würde es Sinn machen, dass „Anti“Faschisten, die sich mit Videobearbeitung auskennen, jenes Paulchen-Panther-Video fabrizierten, um so den gewünschten Eindruck zu erwecken, dass dahinter die beiden Uwes steckten und die Deutschen einmal mehr belastet werden…

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  7. @Wahrsager

    Halte ich für unwahrscheinlich, weil zuviel auf dem Spiel steht und in der Antifa unberechenbare Trottel sind, die sich verplappern könnten.

    Die Antifa als solche kommt auch nicht an Polizeiaufnahmen heran.

    Es ist möglich, daß die Geheimdienste letztlich irgendwie der Antifa die von ihnen produzierte CD/DVD zukommen ließen, aber in der Produktion würde ich sie nicht einsetzen, weil ich da zu viele unberechenbare Mitwisser habe, die zudem auch noch vernetzt sind.

    Man bedenke auch das Erpresserpotential, was man der Antifa damit in die Hand gibt!

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    1. Unwahrscheinlich, aber doch nicht ausgeschlossen, oder? Gibt es denn beim Geheimdienst keine unberechenbare Trottel? Oder werden die alle einem Treuetest unterzogen, bevor sie ihren Dienst antreten?
      Man kann Antifanten ja auch erpressen. Die Bilder hätte man ihnen zukommen lassen können. Und wurden die DVDs nicht dem SPIEGEL von der Antifa angeboten?

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      1. @Wahrsager

        Nein, beim Geheimdienst gibt es keine unberechenbaren Trottel.

        Es ist davon auszugehen, daß die BRD natürlich auch die Führungsebene der Antifa mit V-Leuten durchsetzt hat.

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  8. @Wahrsager @ki11erbee
    Aber warum denn nicht, unsere Elite-Mafia bzw. Mafia-Elite ist doch frei nach Merkel „Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht … (Globalistan) aus.“ hoch flexibel.
    Es geht doch auch nur um einen kleinen Kreis von Führungskräften und Anheizer (Warm-Upper) innerhalb von „Rechts“ und innerlalb von „Links“.

    Beim Sauerland Bomben-Fake mit der Islamischen Dschihad Union stehen faktisch auch nur Mevlüt K. & Yehia Yousif zur Disposition.

    Und es vergingen rund 10 Tage bis zur ersten erwähnung der ominösen DVD, hinreichend Zeit für die nachträgliche Trittbrettfahrer-Produktion!

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