Der graue Handel mit Waffen in der Schweiz

Diesen etwas kryptischen Blogbeitrag haben Sie hoffentlich gelesen?

DIE DÖNERMORDE OHNE UWES, ABER MIT WISSEN DES STAATES, LAUERN BEREITS AM HORIZONT

Wenn nicht: Erst lesen, dann hier weiterlesen!

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Der Beitrag endete mit:

Und im Hintergrund wartet “Ceska-Müller” aus der Schweiz:

Des Weiteren wurde ein Nebenklägervertreter als Zeuge gehört. Er war von Hans-Ulrich Müller, der laut Anklage die Mordwaffe Ceska nach Thüringen gebracht hatte, am Rande der Vernehmung Müllers und seines Bekannten in der Schweiz angesprochen worden.Müller hatte dabei behauptet, die Waffe sei von dem Schweizer Waffenhändler an einen anderen Mann aus Jena verkauft worden, der gute Kontakte zur Neonazi-Szene gehabt habe. Müller meinte, er könne das auch beweisen, weigerte sich aber, dies gegenüber den Behörden zu tun, solange ihm keine Straffreiheit zugesichert werde.

http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2014/10/22/22-09-2014-2/

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Es wird sehr sehr interessant, und es erklärte dann auch, warum das BKA die Märchen vom “Postversand” sogar dem Berliner NSU-Ausschuss erzählte. V-Mann. Der Ceska 83-Käufer im Schweizer Laden ist ein V-Mann.

Weiter geht es, genau an dieser Stelle.

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Natürlich ist Hans-Ulrich Müller -wie auch Anton Peter Germann- in illegale Waffenverschiebereien verstrickt. Kleinkriminalität, nichts Besonderes, im Gegenteil, damals in der Schweiz ganz normal: Schalldämpfer konnten bis Ende 1998 ganz legal von Jedermann gekauft wurden, darüber wurde nicht einmal Buch geführt! Ein Paradies für Kriminelle aller Art, und ein Grauer Markt war existent. Ergebnis der BKA-Anfrage bereits vom Mai 2004!

Gar keine Frage, die waren verstrickt, und gleichzeitig ganz anders, als es das BKA „ermittelte“, die BAW in München anklagte, und es vom OLG-Staatsschutz-Senat unter Götzl im Saal thematisiert wurde.

Die Schweizer wissen das ganz genau, folgten aber gerne den BKA-Ermittlungen vom Postversand-Blödsinn, weil die Schweiz dann besser da steht, wenn es keinen illegalen Schwarzhandel mit Waffen gab, in den Waffenhändler ebenso verstrickt waren wie „unbescholtene Schweizer Bürger“, und das Ganze mit Wissen und Duldung der Schweizer Behörden.

Muss man sehen.

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Denn es erklärt die merkwürdigen Aussagen jüngst vor Gericht:

147. Tag: 08. Oktober 2014, 09:30 Uhr, Patrick Ry., Kantonspolizei Bern (Vernehmung G. und M. / Ceska)
148. Tag: 09. Oktober 2014, 09:30 Uhr, Staatsanwalt Steimer, Thun (Vernehmung 2012 in der Schweiz

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Dazu haben auch die Medien wieder kräftig -verwirrende- Beihilfe geleistet: Zum Staatsschutz, dem der Schweizer für ihre Regierung, und dem des OLG-Stadels München zum Staatsschutz der BRD-Regierungsgeheimnisse.

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Genau das ist es, das ist des Pudels Kern:

Es dürfen keine Staatsgeheimnisse bekannt werden, die ein Regierungshandeln unterminieren.

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Reden/DE/2012/10/fritsche_nsu.html

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Was wissen wir?

1. Anton Germann liess sich auf seiner Heimatgemeinde 2 Waffenerwerbsscheine ausstellen.

2. Diese Waffenerwerbsscheine wurden verkauft, angeblich für 400 SFR. „Zahnarzt für Kinder konnte bezahlt werden“… der Deal lief über Hans-Ulrich Müller. Deshalb will Müller „Straffreiheit“ zugesichert bekommen, bevor er aussagt.

vernehmungen2012

3. Germann war nie beim Händler Schläfli & Zbinden in Bern, kann dort also auch keine 2 Ceskas 83 mit Schalldämpfer gekauft haben. Nette Falschaussagen von BKA-Beamten vor dem Parlament, folgenlos… betrifft KHK Jung, KOR Hoppe.

lüge jung

4. Jemand war aber dort, 1996, mitsamt einer Kopie von Germanns Identitätskarte (Schweizer Personalausweis), und hat dort 2 Ceskas gekauft. Samt gefälschter Unterschrift. Mit einer Waffenerwerbskarte (Akte dazu ist komplett veröffentlicht, da sind die Dinger drin…alles ganz einfach nachvollziehbar)

5. Mit der 2. Waffenberechtigungskarte wurde eine Pistole Ruger gekauft, welche Germann zugeschickt wurde. Dieses Paket wurde angeblich ungeöffnet an Hans-Ulrich Müller weitergereicht, der mit dieser Waffe in Deutschland erwischt wurde, und 9 Monate Haft auf Bewährung bekam. Alles bekannt, alles aktenkundig.

6. Germann und Müller bestreiten, die Ceskas jemals in der Hand gehabt zu haben.

7. Das stimmt.

8. Die Waffenerwerbskarten und die Perso-Kopie von Germann wurden weiterverkauft, Jemand ging damit in den Waffenladen in Bern, und kaufte dort (Barzahlung) die 2 Ceska 83 SD, 034671 und 034678.

wb2

samt gefälschter Unterschrift, hier die echte:

unterschrift

9. Die Schweizer wissen das, ermittelten (auch wegen weiterer, ähnlicher Delikte) gegen den Waffenhändler Schläfli & Zbinden, was zur Schliessung des Ladens führte, 2005, und Zbinden wanderte nach Südamerika aus. Der Verkäufer der beiden Waffen wurde NIE befragt. Graubereich…

10. Auch der Angestellte Marcel Tschanen, der die Ceskas eintrug ins Waffenbuch, als vom Importeur Luxik geliefert, wurde nie befragt. „Pannen“, alles nur Pannen des BKA… 😉

11. KHK Werner Jung vom BKA, EG Ceska, deutete das an, „Händler im Graubereich“, schon 2012 im Bundestags-Untersuchungs-Ausschuss, er baute eine Brücke, wollen wir ihm mal zugute halten, aber die Abgeordneten haben -wieder mal- rein gar nichts geschnallt…

Lügen und Wahrheit, Alles in einem roten Rahmen…

bka-konstrukt

Schutz von Staatsgeheimnissen, Schweizer Dreck, Deutscher Dreck, und das BKA als Oberste Staatsschutzbehörde…

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Und Müller meinte, der Käufer der beiden Ceskas war ein V-Mann. Alles im Blog verlinkt… aus Jena.

Müller hatte dabei behauptet, die Waffe sei von dem Schweizer Waffenhändler an einen anderen Mann aus Jena verkauft worden, der gute Kontakte zur Neonazi-Szene gehabt habe. Müller meinte, er könne das auch beweisen, weigerte sich aber, dies gegenüber den Behörden zu tun, solange ihm keine Straffreiheit zugesichert werde.

Und dieser Mann ist bekannt. Nix Postversand, alles nur BKA-Lügen. Schutz eines V-Manns…

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Wie total die BRD-Medien und die Anwälte im Saal versagen bei der Wahrheitsfindung, das wurde deutlich, als Thomas Birnstiel letzten Monat vor Gericht aussagte:

Böhnhardt-Clique soll schon 1992 Waffen gehabt haben

Der Zeuge sagte, er habe damals im Haus eines der Cliquenmitglieder „zwei oder drei“ Revolver oder Pistolen gesehen. Über die Herkunft der Waffen habe er nichts gewusst. Er erinnere sich allerdings daran, dass es in der Szene in Jena einen Mann mit dem Spitznamen „Papst“ gegeben habe. Er wisse noch, dass „der Papst“ zwei Rottweiler und einen kahlgeschorenen, tätowierten Schädel gehabt habe. Er sei dafür bekannt gewesen, dass man bei ihm „alles“ bekommen könne.

Da isser ja, der V-Mann. 

Wer das wohl ist?

Und warum wird er geschützt?

Warum schützen die Nebenklage-Anwälte den „echten NSU“ vorm Auffliegen? Warum schützen die Leitmedien den Tiefen Staat? Den Verfassungsschutz, bzw. das lügende BKA?

Na, wer ist das? Gar keine Ideen? Wer ist der „Papst“ ? Er kam schon vor im NSU-Komplex.

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6 Kommentare

  1. Diabetiker-Kex natürlich als reine Vorsichtsmaßnahme. Wer weiß schon, wann die nächste Blitzdiabetes zuschlägt und man von ihr dahingerafft wird wie „Corelli“ in der Blüte seines Lebens.

    Tja, man sollte sich wirklich nicht mit der BRD einlassen, denn die liebt zwar den Verrat, aber nicht den Verräter.

    „Es dürfen keine Staatsgeheimnisse bekannt werden, die ein Regierungshandeln unterminieren“

    Da gehen dann Frtische und die Diabetes Hand in Hand und sorgen dafür, daß keiner diese Geheimnisse ausplaudert. Zschäpe hat den Fehler gemacht, nicht sofort zu sprechen. Schweigen = Sterben, denn es macht nur Sinn, Leute zu ermorden, BEVOR sie sprechen können.

    Darum erpresst/bedroht die BRD die Geheimnisträger solange, bis sich keiner mehr für das Thema interessiert und bringt sie dann still und heimlich um. Zschäpe ist selber schuld, daß sie sich mit der BRD eingelassen hat und zahlt jetzt den Preis dafür.

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