Staatsministerin Özoguz: Wer hat tatsächlich auf sie geschossen?

bei Minute 1:00

Wer hat tatsächlich auf sie geschossen? 

Diese Frage hätte noch vor wenigen Monaten unmöglich im Bundestag gestellt werden können.

Muss man sehen.

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Vermutlich Selbstmord.

Nur noch „vermutlich“?

Wer hat hier eigentlich das Sagen?

Ein sich längst verselbständigter Apparat, oder das Parlament?

Gute Frage.

6 Kommentare

  1. Wiesbaden (dpa/lhe) – Der Publizist Stefan Aust wird wegen seiner Recherchen in Sachen NSU mit einem Preis der hessischen SPD geehrt. Der ehemalige Chefredakteur des «Spiegel» erhält den mit 5000 Euro dotierten Georg-August-Zinn-Preis am 25. November in Wiesbaden. Aust stehe «mit seinem Lebenswerk vorbildlich für den kritischen Journalismus in der Bundesrepublik Deutschland», erklärte der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel. Zugleich habe Aust in dem Buch «Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU» gemeinsam mit dem Journalisten Dirk Laabs einen wichtigen Beitrag geleistet, die rechtsterroristische Mordserie und das Versagen der Behörden aufzuklären. Zuletzt hatte der Philosoph Jürgen Habermas 2012 die Auszeichnung bekommen. Sie wird alle zwei Jahre verliehen und ist nach dem früheren SPD-Ministerpräsidenten Georg-August Zinn (1901-76) benannt.

    Ich denke den Preis hätte jemand anders verdient 😉
    ————————————————————-
    Komisch die deutschen Politiker schweigen alle, da dürfen nur Migranten an das Thema…

    p.s. Wir sind kein Einwanderungsland jedenfalls nicht freiwillig.

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  2. Natürlich steht Aust stellvertretend für den kritischen Journalismus in Deutschland, denn er ist genau so, wie ihn das Regime gerne hätte:

    Nicht existent.

    Hier ist es „kritischer Journalismus“, wenn man die Lügen der Herrschenden in Buchform unter das Volk bringt und diese Lügen dann um weitere Lügen ergänzt; z.B. „Behördenversagen beim NSU“. Wenn die Uwes die Opfer gar nicht ermordet haben und es einen NSU in der kolportierten Form niemals gab, können die Behörden auch nicht bei dessen Aufklärung versagen. Was es nicht gibt, kann man weder verhindern, noch aufklären.

    Das einzige „Behördenversagen“ ist darin zu sehen, daß alle Behörden wissentlich und vorsätzlich bei der Schaffung des NSU mitgemacht haben: Beweise erfunden, Beweise platziert, Beweise gefälscht, vor Gericht gelogen, etc.

    Aber absichtlich ein Verbrechen zu begehen, ist kein „Versagen“.
    Die Behörden sind, wie der Fall NSU zeigt, zu jeder Schandtat bereit, solange die Anweisung vom Vorgesetzten kommt und man weiß, daß dieser einen vor Gericht deckt.

    Das Behördenversagen beginnt also erst mit der Schaffung des NSU, denn in einem anständigen Staat mit anständigen Mitarbeitern gibt es keine false flags, wo man bei Toten Beweise platziert, um ihnen Straftaten in die Schuhe zu schieben.

    Die Behörden versagen allerdings nur aus Sicht des Rechtsstaates, aber funktionieren perfekt im Sinne einer Bananenrepublik. Alles eine Frage des Standpunktes.

    Der gezielt gestreute Begriff „Behördenversagen“ dient also dazu, die Schuld der Uwes zu zementieren und von der entscheidenden Frage „Waren sie es überhaupt?“ abzulenken.

    Was man in Deutschland „kritischer Journalist“ nennt, würde man anderswo als „speichelleckender, arschkriecherischer Lakai“ bezeichnen.

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  3. „Komisch die deutschen Politiker schweigen alle, da dürfen nur Migranten an das Thema…

    p.s. Wir sind kein Einwanderungsland jedenfalls nicht freiwillig.“

    Wes Geistes Kind sind Sie, @nationalgesagt? Nomen est omen?

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  4. Özdemir bezweifelt vielleicht die Selbstmord-These, spricht aber von einem rechtsradikalen Netzwerk, welches weiterhin existent ist. Dann dankt er auch noch NSU Watch für deren Leistung, uns alle aufzuklären.

    Es existiert also statt einer ausgelöschten Dreierzelle ein großes Neonazi-Terror-Netzwerk. Der Verfassungsschutz hatte V-Leute, die aber ihren Job nicht richtig gemacht haben, was dann durch Schreddern vertuscht werden sollte. Man nimmt die Sache zum Anlass, den VS mal ordentlich durchzulüften, damit sowas zukünftig nicht mehr passiert. Ansonsten bleibt alles beim alten, denn der Staat an sich hat nix falsch gemacht.

    Ein Atlantiker, wie der Özdemir, wird niemals daran interessiert sein, den Vorhang zu lüften. Der gibt nur zu, was als Lüge nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Sofort wird die alte Lüge durch eine neue ersetzt, bis man eine davon irgendwann in Stein meißeln kann.

    Kein einziger aktiver Politiker in Deutschland wird das anders handhaben, denn die Wahrheit würde dem Staat die Beine brechen. Warum sollten die das wollen?

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