Jörges im Stern: Morde unter den Augen der Behörden?

das NSU-Axiom schafft es in den Stern:

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st1

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Der Stern schreibt:

Morde unter den Augen der Behörden?

Das ist hart am Rande der katastrophalsten Hypothese: Der NSU mordete unter den Augen der Behörden, umgeben von V-Leuten. Das Trio wurde vom Verfassungsschutz sogar in den Untergrund geschleust, wo es aus dem Ruder lief. Die Legende wurde 1998 inszeniert, als in Jena eine Bombenwerkstatt ausgehoben wurde und man Böhnhardt davonspazieren ließ.

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siehe dazu:

WAS IST DAS „NSU-AXIOM“, UND WAS BEDEUTET ES FÜR DIE „NSU-STAATS-VT 2.0“ ?

Die NSU-Staats-VT 2.0 ist die logische Konsequenz des NSU-Axioms.

Letzteres lässt sich in einem Satz zusammenfassen:

Entweder haben die Uwes die Verbrechen mit Wissen (und Billigung) des Staates begangen, oder die Uwes haben die Verbrechen nicht begangen.

Die NSU-Staats-VT 2.0 wird seit Längerem vorbereitet, sie ist der der feuchte Traum eines jeden Linken in diesem Land. Also bis weit weit in die CDU hinein.

Die “neuen NSU-Märchenbücher” von Stefan Aust/Laabs und Andreas Förster
(beide Ende Mai 2014 erschienen)
sind nichts Anderes als die Lenkung der Öffentlichen Meinung in Richtung
Mitwisserschaft “bestimmter Behörden” bei den Verbrechen des “NSU”.

Es geht also um das Versenken einer MEGA-Staatsaffäre 
weg vom BKA und der Bundesanwaltschaft und dem Kanzleramt und dem Innenministerium hin zu einem Schwarzen Loch, wo sie bitte möglichst vollständig verschluckt werden möge:

Name des Schwarzen Loches: Der Verfassungsschutz.
Schuldig. Mitwisser. Seit 1998. Uwes versteckt, und die Morde gedeckt.

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der Stern schreibt von „Trio-Märchen“ :

http://www.stern.de/politik/deutschland/stern-serie-staatsaffaere-nsu-terror-widersprueche-ungeloeste-raetsel-und-die-verstrickung-der-sicherheitsbehoerden-2154076.html?mobil=1

Durchaus sehr lesenswert. Weiter so!

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st2

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Falscher Blog, Das Original ist längst zensiert worden…hat nichts genützt…hat das Gegenteil erreicht.

Aber der Ansatz ist gut, Herr Jörges. Und gar nicht so falsch 😉

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An keinem der 26 Tatorte wird DNA von Mundlos oder Böhnhardt gefunden. Auch nicht an den vier Mordwaffen. Dafür aber klebt an einer Waffe fremdes Erbmaterial.

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Das ist der Prüfstein des Ganzen.

Und auch der Prüfstein, um die Wahrhaftigkeit aller Aufklärer bzw. Nichtaufklärer zu beurteilen.

10 Kommentare

  1. @fatalist(salterego)
    Ich lese die Ergebnisse Ihrer Arbeit und der des Arbeitskreiseses NSU regelmäßig mit größtem Interesse und bringe Ihrem enormen Engagement und dem Ihrer Mitstreiter höchsten Respekt entgegen. Ja, es ist bitter nötig, dass die Öffentlichkeit die unglaublichen Widersprüche erfährt, von deren Aufdeckung die offiziellen Veröffentlichungen Lichtjahre entfernt sind. Vielen Dank dafür!
    Ich glaube aber, dass es Ihrem Ansehen nicht gut tut, wenn Sie sich zu Formulierungen wie z.B. „Trulla“ als Bezeichnung für eine Anwältin der Nebenklage und „linksversifft“ für die Mainstream-Medien hinreißen lassen. Das ist – im Gegensatz zu allen Ihren sonstigen Äußerungen – stark unsachlich und damit unter Ihrem Niveau. Es könnte zudem als Ausdruck einer Gesinnung missverstanden werden, für die Sie doch sicher nicht stehen.

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    1. … wie so vortrefflich vor kurzem hier im Blog bemerkt: Am Ende zählt nur was hinten rauskommt. Bei der Leistung, die die Menschen hier bringen, wäre mir am Ende sogar eine gutmenschliche Rüge bezüglich einer „Gesinnung“ vollkommen WURSCHT! Im Gegensatz zum Linksversiffmus kennt nämlich die Wahrheit kein „politisch korrekt“. Und wenn wir die um Lichtjahre von der Korrektheit entfernte Gleichschaltungsmedienberichterstattung der letzten drei Jahre betrachten, so hat der STERN gerade die Theorie der Raumkrümmung bewiesen.
      Ich bekomme das Grinsen nicht aus dem Gesicht wenn ich mir vorstelle wie so eine Redaktionssitzung abgelaufen sein könnte. „Sollen wir vielleicht doch mit ein bisschen Wahrheit rauskommen oder wie heißt das dritte Wort mit „N“? Und schon fährt mir ein noch breiteres Grinsen ins Gesicht wenn ich mir vorstelle wie die Bundestrulla glaubhaft darstellen will, dass sie von den Weisungen ihrer Kabinettsmitttäter an die weisungsgebundenen Staatsanwälte nix gewußt haben will. 🙂

      Wollte ich mal gesagt haben.

      Frohe Ostern

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  2. Ich stimme marla zu. Ich finde, hier geht es nicht um links oder rechts, Marie Luise Beck etc., sondern darum, den ungeheuerlichen Verdacht, dass ein Staat verbrecherisch handelt, entweder zu bestätigen oder zu widerlegen. Und das geht am besten mit knallharten Fakten.
    Eigentlich wäre es, verehrter Fatalist, an der Zeit, ihre Hypothesen in Buchform zusammenzufassen, der „offiziellen“ Version gegenüber zu stellen und dann mit ihrer ganzen Akribie die Widersprüche aufzudecken. Aber was sage ich da- sie hauen sich sowieso schon die Nächte für diese Sache um die Ohren… Ich wünsche ihnen und uns z.B. einen unbeugsamen, mutigen Verleger.
    Mich ärgert der Stern-Artikel übrigens auch, weil sich der Autor nur sehr oberflächlich mit diesem Blog beschäftigt hat und in Aust-Art die Geschichte erzählt …“Beate Zschäpe sass an ihrem Rechner in der Frühlingstrasse…“ wo ihr doch hier die Fakten gerade zu diesem Themenbereich (aber nicht nur zu diesem) so klar herausgearbeitet worden sind. Eines muss man der Bundesanwaltschaft lassen: Ihre Story von der Katzenmutti hat sich wirklich im deutschen kollektiven Unterbewusstsein eingegraben.
    Zwei Dinge begreife ich immer noch nicht: Bei der ganzen Angelegenheit müssen Hunderte Vertreter der Exekutive mit eingebunden worden sein – keiner hat bisher ausgepackt. Und – die Mainstream-Presse scheint gleichgeschaltet zu sein.

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    1. Hallo Constance,

      es ist ein Trugschluss davon auszugehen, dass es einer Hundertschaft(an Mitwissern) bedarf, um vergleichbaren Schaden anzurichten.

      Der Knackpunkt ist nämlich das „Wissen“.

      In jeder hierarchisch geordneten Sozialisation fließt „Wissen“ nur in eine Richtung – das Mitwissen wird durch mögliche Konsequenzen(auf moralischer oder dienstlicher Ebene)und wohl dosierter Menge überschaubar gehalten.
      Das macht die Angelegenheit auf mehreren Ebenen einfacher.
      Schließlich hat dann jeder was von „Außen“ zu befürchten …, das schweißt zusammen.

      Am richtigen Ort jemanden zu haben, in dessen Richtung die Informationen fließen, multipliziert den Wirkungskreis um den Faktor der „Untergebenen“ – welche lustigerweise gar nichts wissen, denn würden sie ihren Informationsgehalt miteinander auspendeln, dann wüsste keiner von den Beteiligten – trotz und Dank der Heimlichkeit – nicht[weil ja Unrecht getan wurde] wie weit wem vertraut werden darf^^ [StaSi-Impfung]
      – Als Parallele: die vom VS beobachtete Szene … Zitat: „Wenn Vier an einem Tisch sitzen, gehören Zwei zum Verfassungsschutz“ – dass war die gängige Haltung(vielleicht mit einer anderen Quote, aber sinngemäß wurde mehr Misstrauen gesät und Einfluss erzeugt, wie Personal eingesetzt) der Szene.

      Dort wurde jedes Telefonat(Mitte, Anfang 90) mit dem Gruß an den Staats- und Verfassungsschutz beendet… – Na, wie soll ein Staatssicherheitsorgan darauf reagieren?
      ___

      Es klingt unglaubwürdig, aber ich behaupte „Jeder Mensch hat ein Gewissen“… – es besteht lediglich dass Problem, dass es keinen „Gemeinsamen Nenner“ geben muss.
      __

      Der hier oft genannte „Tiefe Staat“ klingt sehr nach einem Konstrukt der Angst und Anklage.
      Mir hat der Begriff auch nichts sagen wollen, bis ich „Vetterleswirtschaft“ als solch habe verstehen können:

      Kein Wechsel von Regierung oder Parlament, hat nach 45(?) die Amtsstuben entstaubt.

      Wieder die selbe Problematik: Loyalität

      Herrscher und deren Konstrukte vergehen, bestehen bleibt der Faktor Mensch.

      Ach ja, die Problematik:
      Bis der Steinwurf Wellen schlägt, sollten wir wissen, worin der Stein gelandet ist. Wasser ca. 17° C, Wasser 0° C, Sand oder Stein … .

      Was beständig ist, ist der Faktor der Trägheit.

      Und vielleicht ist alles so unspektakulär wie der Kaffee in den Behörden.

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