GESTEUERTER TERRORISMUS: OKTOBERFESTBOMBE TEIL 2

Die Asservate: 501, und 1 ganz Entscheidendes:

Quelle:

Oktoberfest – Das Attentat: Wie die Verdrängung des Rechtsterrors begann

von Ulrich Chaussy

http://books.google.com.kh/books?id=1g_qAgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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Diese Szene ist im Spielfilm-Video des vorigen Blogbeitrags enthalten. Hemberger antwortet Chaussy auf Veranlassung von GBA Monika Harms.

Opferanwalt Werner Dietrich 2009 dazu: (schauen Sie sich ruhig alle Teile an…)

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Hemberger ist die Analogie zu NSU-Ankläger Diemer im OLG-Stadel zu München. Das wurde auch anhand Bundesanwalt Hembergers fataler Rolle beim Buback-Becker-Prozess (Urteil 2012) deutlich, wo die Bundesanwaltschaft als Ankläger von Verena Becker (V-Frau, nur ab wann ist strittig, nicht ob…) die Angeklagte verteidigte.

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/18/herbert-d-unser-held/

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War der Mord an Generalbundesanwalt Buback 1977 ein (via V-Frau Becker) gelenkter Staatsmord, darum geht es letztlich, und dieses Staatsgeheimnis, so es denn Eines ist, wurde gewahrt in diesem Stuttgarter OLG-Stadel. Noch eine Analogie.

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weiter geht´s:

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6 Sorten Zigarettenkippen im Auto, der Einzeltäter…

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2 Dinge sind interessant:

– das Handfragment, wahrscheinlich einem Mittäter zuzurechnen, ging nie nach Karlsruhe? Es wurde unterschlagen?

– Fingerabdrücke dieses Handfragmentes sollen beim Einzeltäter Köhler auf Unterlagen daheim gefunden worden sein.

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Daraus schlossen andere Leute messerscharf, dass das Handfragment dem Einzeltäter gehören müsse, der ohne Hände gefunden wurde, total entstellt. Zum Beispiel der Herr Lecorte: Köhlers Hand, fertig aus.

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Gundolf Köhler sei kein Selbstmörder, sagt der Opferanwalt:

Weder Einzeltäter noch Selbstmörder.

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Das ist jedoch nicht so eindeutig, denn serologisch wurde das Handfragment damals untersucht, vom Gerichtsinstitut in München, DNA-Analysen gab es noch nicht: Passte nicht! falsche Blutgruppe…?

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Chaussy in DIE ZEIT:

Ich regte bei Generalbundesanwältin Ingeborg Harms an, alle DNA-haltigen Asservate zu untersuchen und mit der Datenbank des BKA abzugleichen. Zum Beispiel auch jenes am Tatort gefundene Fragment einer Hand, das Rätsel aufgibt. Fingerabdrücke, abgenommen von dieser Hand, finden sich auf schriftlichen Unterlagen Köhlers. Aber: Die Hand sei »serologisch den Toten des Anschlags nicht zuzuordnen«, heißt es in einem Bericht der Spurensicherung. Trifft dieser Befund von 1980 zu, dann kann die Hand auch nicht zu Gundolf Köhler gehören.

Das aber bedeutet: Es gibt einen Unbekannten, der vor dem Anschlag mit Köhler Kontakt gehabt haben muss, bei der Explosion massiv verletzt wurde und danach vom Tatort verschwand. So wie das der Aussage der leicht verletzten Marion V. entspricht, die am Papierkorb, im Lichtschein der Zündung, neben Köhler einen zweiten Mann erblickt hatte, der kurz vor der Detonation davonrannte. Köhlers Hand – oder die eines Unbekannten? Ein DNA-Vergleich zwischen dem Gewebe der Hand und des Torsos von Köhler könnte hier definitiv Klarheit schaffen.

Im November 2008 antwortete Bundesanwalt Walter Hemberger, seit Jahren der Sachbearbeiter des eingestellten Ermittlungsverfahrens, »dass die hier vorhandenen Asservate zwischenzeitlich vernichtet worden sind«. Auf die Nachfrage, wann das und mit welcher Begründung und von wem entschieden wurde, erklärte er sich für ab sofort nicht mehr zuständig.

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Dem NSU-erfahrenen Leser muss da eigentlich auffallen, dass auch beim Oktoberfest-Attentat Märchen erzählt wurden und erzählt werden, bis heute, seit 34 Jahren schon, ein unerträglicher Zustand angesichts von 13 Toten und über 200 Verletzten.

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Die Staatsgeheimnisse müssen aufgedeckt werden.

die Akten müssen her.

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ein Untersuchungsausschuss muss her. Wikipedia:

Aufgrund neuer Zeugenaussagen, die der Rechtsanwalt Werner Dietrich gesammelt und bekannt gemacht hatte, prüft die Generalbundesanwaltschaft gegenwärtig die Wiederaufnahme der Ermittlungen. Dafür sprach sich zuvor auch Bundesjustizminister Heiko Maas aus, der dazu auf Versäumnisse bei der Aufklärung der NSU-Morde hinwies. Die Fraktionen von SPD und Grünen im Bayerischen Landtag erwägen die Einsetzung einer parlamentarischen Prüfungskommission, falls die Wiederaufnahme der Ermittlungen erneut abgelehnt werden sollte. Auch Werner Dietrich bemüht sich anlässlich des Jahrestags des Attentats am 26. September 2014 um eine Wiederaufnahme. [34]

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Fällt der NSU, dann fällt auch Gladio. Seit 1990 überfällig. Nie untersucht.

ende teil 2

7 Kommentare

  1. Wer würde einen Anschlag genau da machen, wo, wie am Eingang des Oktoberfestes, Menschen sich treffen, aufeinander warten und deswegen…schärfer beobachten als gewöhnlich. Nein, dies macht keinen Sinn, erhöhtes Risiko……aber
    Sinn macht es, wenn der vermeintliche Attentäter ebenfalls, eben dahin zum Treffpunkt bestellt, auf jemanden wartete…das-der platzierte Opfertäter.

    Liken

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