Mietschwindel und organisierter Warenbetrug, Terror per ebay?

Hätten doch bloss mehr Leute Pogromly gekauft, dann wäre das nicht passiert!

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1982-pogromly 1984-pogromly

Mist, falsches Spiel. Falsches Jahr auch. sorry. Es ist aber auch wirklich immer wieder fast dieselbe VS-Masche.

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Jetzt aber, 2. Versuch:

Hätten doch bloss mehr Leute Pogromly gekauft, dann wäre das nicht passiert!

Quelle: SPIEGEL
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bild-946072-643546.html

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/01/nsu-sach-und-lachgeschichten-nr-13-pogromly-und-jude-argere-dich-nicht/

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Diese Woche im OLG-Stadel zu München:

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München. Die rechtsextreme Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund soll sich zu Beginn ihrer Existenz auch über Warenbetrug mit finanziert haben. Diesen Vorwurf erhoben am Donnerstag mehrere Anwälte der Nebenklage im NSU-Prozess in München vor Gericht.

Sie beantragten, einen Ralph H. aus dem sächsischen Hohenstein-Ernstthal als Zeugen zu laden. Im Brandschutt der letzten gemeinsamen Wohnung von Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in Zwickau war ein Personalausweis auf seinen Namen gefunden worden.

In der Begründung für die Zeugenladung trugen Antonia von der Behrens und Alexander Hoffmann vor, dass auf den Namen Ralph H. in Chemnitz im Februar 1999 eine Wohnung gemietet wurde, ohne dafür zu bezahlen. Zudem seien im Februar und März desselben Jahres unter dieser Wohnungsadresse bei einem Jagdausstatter Waren bestellt und ebenfalls nicht bezahlt worden.

Aus Sicht der Nebenkläger hat Ralph H. damals seinen Personalausweis gezielt dem Trio oder einem mutmaßlichen Unterstützer des NSU aus der rechtsextremen Blood & Honour-Szene in Chemnitz überlassen und erst später den Verlust anzeigte. Dieser „Einmietungs- und Warenbetrug“ sei damals gezielt zwischen dem Trio Zschäpe, Mundlosund Böhnhardt sowie ihren Unterstützern geplant worden, um „deren Lebensunterhalt zu finanzieren und Ausrüstungsgegenstände, wie zum Beispiel Abwehrsprays und ein Nachtsichtgerät für das Leben im Untergrund und das Begehen von Anschlägen und Überfällen zu besorgen“.

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Da ein Nachtsichtgerät gefunden wurde, könnte es sich um dieses damals ergaunerte Gerät handeln.

So what? Wichtig?

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Siehe auch hier:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/13/der-2-spitzel-in-chemnitz-hallo-was-ist-mit-dem-bums-der-falsche-echte-reisepass-des-uwe-bohnhardt/

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Warum wurden in Zwickau unter anderem auch diese 2 Personalausweise gefunden? 

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Diese Woche wird es spannend, denn Ralph Hofmann ist als Zeuge vorgeladen!

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163. Tag: 25. November 2014, 09:30 Uhr, Angeklagter Carsten S.
163. Tag: 25. November 2014, 09:30 Uhr, OStA BGH Weingarten (Vernehmung Enrico T.)
164. Tag: 26. November 2014, 09:30 Uhr, Ralph H. (Leben des Trios im Untergrund)
165. Tag: 27. November 2014, 09:30 Uhr, SV Dr. Erhardt, KTI BKA,
165. Tag: 27. November 2014, 10:15 Uhr, PHM Ar., LKA Thüringen (Vernehmungen 1996)

http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/

Ralph Hofmann (Unterstützer/innenumfeld Chemnitz)

http://www.nsu-watch.info/prozess/vorschau-prozess/

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Es könnte gar ein Ceska Ausweisverleih gegen Bezahlung stattgefunden haben. Terror pur!

Im Zwickauer Brandschutt wurden mehrere Dokumente gefunden, manche davon wurden den Neonazi-Terroristen Uwe Mundlos, Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt freiwillig – und auch gegen Geld – von Kameraden und Kameradinnen zur Verfügung gestellt.

Welche Rolle Ralph H. spielt, scheint unklar. Er gehörte als Schriftführer dem 2001 gegründeten Verein „Heimatschutz Chemnitz e.V.“ an, aus dem wenige Jahre später die „Freien Kräfte Chemnitz“ hervorgingen.

http://oireszene.blogsport.de/2012/09/28/weitere-nsu-unterstuetzer/

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Oder soll es um das hier gehen? 

„Nationale Sozialisten Chemnitz“ (NSC) verboten

3. Apr, 2014

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Den NSC werden mehr als 30 Personen zugerechnet. Unter ihren 14 „Kernmitgliedern“, die den 56-seitigen Verbotsbescheid zugestellt bekamen, befinden sich ihre Anführer Eric Fröhlich, Maik Arnold und Sandra Bendel. Die Verfügung richtet sich auch namentlich gegen Nico Tetzner. Er ist in dieser Hinsicht Wiederholungstäter, denn er war bereits 2007 vom Verbot der Kameradschaft „Sturm 34“ betroffen. Mit dabei ist auch Benedikt Bandura, der bis dato den „Nationalen Sozialisten Rhein-Main“ und dem „Freien Netz Hessen“ zugerechnet wurde.

Klar ist nun, dass die Ausdehnung der NSC weit über das Chemnitzer Stadtgebiet hinausging: In führender Rolle beteiligt waren mit Marcus Melzer und Falk Baumgartl zwei Erzgebirgler aus Lugau beziehungsweise Oelsnitz.

Ist die Liaison von NSU und NSC keiner Rede wert?

Verwunderlich ist, dass dem NSU und der Verbindung einiger NSC-Mitglieder in das Unterstützerumfeld der Rechtsterroristen kein einziges Wort gewidmet ist. Dabei gibt es hierfür stichhaltige Anhaltspunkte. So war der NSC-Kader Eric Fröhlich im Jahr 2000 an einem „Konditionsmarsch“ der „Weißen Bruderschaft Erzgebirge“ (WBE) beteiligt. Mit dabei waren die „Blood & Honour“-Größen und mutmaßlichen NSU-Unterstützer Thomas Starke (jetzt: Müller) und Andreas Graupner, bei einer unmittelbar anschließenden Feier auch Jan Werner.

Die Veranstaltung wurde freilich observiert: Bei einem damals nicht identifizierten Teilnehmer ist das LfV später davon ausgegangen, dass es sich um den untergetauchten Uwe Mundlos gehandelt haben könnte.

Zur WBE gehörte der derzeit in München angeklagte André Eminger. Sein Zwillingsbruder Maik Eminger bewegte sich zumindest in den Jahren 2006 und 2007 im direkten Umfeld der NSC, auch mit ihm war Fröhlich bekannt. Darüber hinaus hatte Fröhlich spätestens im Jahr 2011 zu dem ebenfalls angeklagten Ralf Wohlleben häufigen Kontakt.

Der jetzt vom NSC-Verbot betroffene Jörg Endesfelder war im Jahr 2001 Mitgründer des Vereins „Heimatschutz Chemnitz“. An seiner Seite engagierte sich Ralph Hofmann, der von Insidern zum NSC-Umfeld gerechnet wird. Hofmann steht im Verdacht, dem NSU einen Personalausweis überlassen zu haben, den er „verloren“ haben will. Doch auf seine Personalien wurde 1999 eine konspirative Wohnung in der Chemnitzer Cranachstraße angemietet, in der sich der NSU unter anderem ein Nachtsichtgerät liefern ließ.

https://www.inventati.org/leipzig/?p=1867

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Das passt wunderbar zu BfV-Aushorchzelle Trio BMZ.

Besser geht gar nicht !

Das LfV  Sachsen feuerte Mundlos an, beim Konditionsmarsch im Jahr 2000 ?

… aber sicher nur ganz ganz diskret und unauffällig.

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http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/verfassungsschutz-wollte-mutmassliche-nsu-kontaktperson-anwerben-a-858721.html

Demnach hatte das BfV im Jahr 2000 versucht, den sächsischen Rechtsextremisten Ralph H. als Quelle zu gewinnen. Der „Werbungsfall H.“, so heißt es in den Unterlagen, sei jedoch „erfolglos“ verlaufen.

Glaube ich sofort 😉

5 Kommentare

  1. Pogromly
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-nebenklaeger-stellen-beweisantrag-zu-pogromly-a-946072.html

    abgesehen davon, daß dieses Pogromly eine VS-Masche ist, für welchen Zeitpunkt ist eine erste Vorstellung des „Pogromly“ durch die zuständigen Behörden und folgend die Medien erfolgt … zum Pogromly es gab es vor der (Er)findung des NSU im November 2011 nie einen Hype wie um den Hakenkreuz-„Bomben“-Koffer.
    Auch das Netz schweigt zum Pogromly vor dem November 2011, die Suchanzeigen welche vor Oktober 2011 generiert werden verlinken nur auf Artikel welche ab November 2011 geschrieben wurden

    Liken

  2. Nochmal Pogromly: Erleben Sie live die Entstehung einer Legende!
    zirka 7. Dezember 2011
    http://www.geistbraus.de/2011/12/nochmal-pogromly-erleben-sie-live-die-entstehung-einer-legende/
    zirka 5. Dezember 2011 ?
    http://www.geistbraus.de/2011/12/gehen-sie-nicht-uber-auschwitz/

    19. Dezember 2011, 09:24
    V-Mann berichtet Verfassungsschutz kaufte Spiele von Zwickauer Neonazi-Zelle
    http://www.sueddeutsche.de/politik/v-mann-berichtet-verfassungsschutz-kaufte-spiele-von-zwickauer-neonazi-zelle-1.1238218

    … V-Mann berichtet Verfassungsschutz kaufte Spiele von Zwickauer Neonazi-Zelle … … Tatsächlich (Anmerkung: Tatsächlich???) findet sich auch ein solches Spielbrett unter den Utensilien, welche die Ermittler bei der Durchsuchung in der Jenaer Garage am 28. Januar 1998 entdeckt hatten – dem Tag, als das Trio von der Bildfläche verschwand. …

    (die sg. TNT Garage war es !!!)

    Bombenattrappen und versuchte Attentate
    http://www.mdr.de/themen/nsu/fall/bombenbauer100_page-1_zc-43c28d56.html
    (alle unmöglichen rotbemalten Koffer werden aufgelistet)

    Bombenfund in einer Garage – Das Trio taucht unter
    http://www.mdr.de/themen/nsu/fall/bombenbauer100_page-2_zc-ad1768d3.html
    (seltsam kein Pogromly benannt)

    Liken

  3. Von Frank Döbert / 09.11.11 / OTZ wird jeder Plunder benannt, eine Armbrust mit Pfeilen, ein Luftdruckgewehr mit Zielvorrichtung, eine Machete nur kein Pogromly! Aber …

    Angebliches Repro eines Fotos aus der Ostthüringer Zeitung vom 13. Februar 1998
    http://www.otz.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Aus-den-Anfaengen-der-rechtsradikalen-Bombenbastler-von-Jena-1449020885
    http://media201.zgt.de.cdn.otz.de/005381F6_1F19FE3CF7F0A17E7EB766DBB32A03DE

    Was sagt die Asservatenliste zur „Jenaer Garage am 28. Januar 1998“ ???

    Liken

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