Monat: Dezember 2014

Satiren statt Böller – Frohes neues Jahr 2015 ! Ausblicke…

Kennen Sie die „NSU-Idiotie“ ? Jemals davon gehört?

Das ist eine in der BRD-Journaille weit verbreitete manisch-depressive Geistesstörung, die vorwiegend Linke und Antifa-Journalisten befällt, die sich zuviel mit Verschwörungstheorien befassen, zum Beispiel mit dem staatlichen NSU-Phantom:

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http://die-anmerkung.blogspot.com/2014/12/ist-journalist-der-nsu-idiotie-erkrankt.html

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Tragisches Schicksal, welches eher Mitleid hervorrufen sollte denn Spott.

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Um das ganze Ausmass dieser bösartigen Verwirrung besser zu verstehen, sollte man die Gegnerdarstellung dazu lesen:

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zur NSU-Idiotie des Frank Jansen

Gegnerdarstellung

Die Anmerkung hat in einem gestern veröffentlichten Post behauptet, deutsche „Journalisten“ kaprizieren auf die Bonbonsorte, Farbe der Bluse und das stille Wasser von Beate Zschäpe, statt sich inhaltlich mit den Akten auseinanderzusetzen.

Diese Aussage ist neuesten Veröffentlichungen zufolge falsch. Der weltweit für seine packenden Artikel über den deutschen Extremismus geachtete Gerichtsreporter Frank Jansen hat den Blogautoren bezüglich Beate Zschäpe der Lüge überführt und eine korrekte Darstellung gefordert. Wir fühlen uns dazu verpflichtet, die persönliche Ansicht von Frank Jansen darzustellen.

… wie sie da steht, sich hinsetzt, in ihrer pinkfarbenen Einkaufstasche kramt …

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Pinkfarbene Einkaufstasche. Wir hätten es wissen können. Warum hat Neptun das verschwiegen?

Nun zum Sachverhalt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Redakteuren des Tagesblatts für aktive Lebenshilfe wurde herausgefunden, daß es die NSU-Idiotie gibt. Experten haben es bestätigt.

NSU-Idiotie ist sowas wie Geisterglaube. Die Geister die sie riefen, wer’n sie nun nicht mehr los. Daraus entwickeln sich Wahnvorstellungen, eine eigene kleine Welt, in der die NSU-Idioten gefangen sind, aus der sie alleine nicht mehr herausfinden, weil sie sich in einem Irrgarten verlaufen haben.

Frank Jansen, für alle jene, die ihn nicht kennen, sei in seinem Wirken an dieser Stelle kurz vorgestellt.

Er ist einer der wenigen Vertreter seiner Zunft, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Rechtsextremismus beschäftigen. Pseudo-Antifaschismus und Gleichgültigkeit, häufige Phänomene, ärgern ihn dabei gleichermaßen.

Während andere nur punktuell dem Thema Rechtsextremismus Aufmerksamkeit schenken… recherchiert Jansen Strukturen und schreibt darüber. Er tut dies beharrlich und mit Konsequenz. Er will nicht nur über Symptome berichten, sondern über Ursachen. Aufklärung ohne Belehrung, das ist Markenzeichen der Texte Jansens…

Jansen ist ein Profi mit Leidenschaft für die Demokratie. … Und er sieht sehr klar, dass dort, wo demokratische Strukturen unterentwickelt sind, Rechtsextremisten die unverhofften Aktionsräume zunehmend professionell nutzen.

Sebastian Edathy, 02.07.2009

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Besser hätten auch wir es nicht in Worte kleiden können. Nun, da wir die Meßlatte für Jansens Publikationen kennen, legen wir die Elle an seinen letzten Artikel, lassen alles weg, was der Schindung von Zeilenhonorar dient und befassen uns ausschließlich mit dem, was er uns sagen will, das ist nichts, seinen Blödeleien und Lügen.

Tagesspiegel 29.12.2014, 16:25 Uhr

NSU-Prozess „Ich werde oft gefragt, wie man das aushält“
Der NSU-Prozess ist ein Jahrhundertverfahren.

Eher nicht. Zwei, drei Jahre noch, dann ist der Schweiß auf der Stirn von Bundesanwalt Horst Diemer (Jansen) verdunstet. Uups. Wir waren es nicht, Jansen hat den schwulen Horst erfunden. Herbert heißt er, der Klagemeister.

Robert S. interessiert sich besonders für eine.

Wer sich für Robert S. interessiert, der sollte Neptun im Original lesen. Der literarische Stellenwert liegt um den Faktor 100 über jenem von Jansen.

Bei den Journalisten, die auch auf der Empore sitzen, hat Robert S. den Spitznamen „der Groupie“

Bei Google hat Friedrichsen (DER SPEICHEL, fatalist)  den Namen Götzl-Groupie. Das ist dann ausgleichende Gerechtigkeit.

Ins Gedächtnis eingebrannt sind die Bilder … auch zum brutalen Überfall von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt auf eine Filiale der Sparkasse in Eisenach.

Ach so? Da gibt es nur die nichtssagenden Standbilder der Überwachungskamera. Ansonsten ist bis heute überhaupt nicht ermittelt, wer diesen Raubüberfall durchführte. Haben sie den Gerichtstag verschlafen? Es gibt keinen einzigen Beweis für ihre dreiste Behauptung.

Mundlos und Böhnhardt sollen den Sprengsatz in einer Christstollendose versteckt haben.

Aha. Jansen ist bekennender Solltologe. Mehr muß man eigentlich nicht wissen. Damit ist Jansen nicht satisfaktionsfähig.

Warum tue ich mir das an?

Weil du dafür bezahlt wirst, du Depp. Schon vergessen?

Warum gehe ich seit Prozessbeginn im Mai 2013 Tag für Tag hierhin und riskiere womöglich, am Ende selbst mit einer latenten Traumatisierung nach Berlin zurückzufahren?

Zu spät, das ist längst passiert.

Gerade weil der NSU-Terror so verheerend war

Ach so? Welcher NSU-Terror? Die einzigen, die Terror machen, sind bis dato „Journalisten“ der Lügenmedien, also jene, die auf der payroll von Verfassungsschutz und BKA stehen.

Nie zuvor habe ich in einem Prozess in so viele Abgründe geblickt wie in diesem.

Sehr schöne Selbsterkenntnis. Das glauben wir gerne, daß sei ein arg finsterer Zeitgenosse sind.

Da ist die extreme Kaltblütigkeit, mit der Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die zehn Menschen erschossen.

Welche Menschen haben Böhnhardt und Mundlos erschossen, und woher wollen sie wissen, daß sie es kaltblütig taten? Es gibt exakt null Zeugen für die Taten.

Herr Jansen, wieviel Geld haben sie vom BKA für diesen Satz erhalten. Sagen sie es uns.

Am helllichten Tag. Wie am 6. April 2006 in Kassel. Die beiden Männer stürmen ins Internetcafé von Halit Yozgat, schießen ihm in den Kopf, laufen raus und sind weg.

Herr Jansen, sie sind ein dreckiges Propagandaschwein.

… Mord an Abdurrahim Özüdogru. Mundlos und Böhnhardt hatten den Türken am 13. Juni 2001 in seiner Schneiderei in Nürnberg getötet.

Herr Jansen, sie sind ein dreckiges Propagandaschwein.

Professionelle Distanz? Das gelingt nicht immer

Um an dieser Stelle sehr präzise zu sein, Herr Jansen. Die gelingt ihnen gar nicht. Nie.

Wie geht man als Journalist mit dem Grusel um?

Das interessiert uns nicht. Es geht uns auch nichts an. Mit ihren Fieberphantasien sollten sie lieber zu einem guten Psychologen gehen. Manchmal fällt denen was ein.

Dann müssen sich die Prozessbeteiligten noch mit 14 Raubüberfällen der Terrorzelle befassen.

Welche Raubüberfälle haben die denn begangen?

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Soweit zur NSU-Idiotie, die man ernst nehmen sollte, gerade weil fast die komplette Leitmedien-Meute von ihr befallen ist.

Die Lügenpresse…

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hetze pegida

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„Lügenpresse“ ruft man die in Dresden und anderswo, zurecht.

Ukraine-Idiotie, NSU-Idiotie, Putin-Idiotie etc, das sind Synonyme für immer dieselbe Krankheit: Verrat, Desinformation, Propaganda, Mietmäuler in Diensten der Postdemokratie. NATO- und EU-Maulfotzen des Tiefen Staates. Diener der Nichtsouveränität.

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Zu Edathy wäre noch nachzutragen:

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julius-hensel.com/2014/12/felix-arabia-nsu-schwindel-ede-kommt/

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Wer sich für die NSU-Prozessberichterstattung von NEPTUN interessiert,

der kann sie hier im Blog als 5-Teiler nachlesen.

fatalist weiss nicht, wer Neptun ist. Der AK NSU kennt ihn nicht. Er ist auch nicht Mitglied im NSU-Leaks-Forum. Aber er gehört zweifellos zu uns, irgendwie schon! Weil er auf der Seite der Aufklärer steht.

Und gut ist der Mann! Und witzig noch dazu. Wir wünschen ihm alles Gute für 2015 !!!

Mach weiter, Neptun! Du hast Talent.

Neptun hat den NSU-Prozess mehrfach besucht, und darüber berichtet, als Kommentar zu Blogbeiträgen. Diese Kommentare hatte ich in den Medienstrang im Forum kopiert, dort findet man sie leichter:

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Der 1. Teil steht auf Seite 90:

Submitted on 2014/12/16 at 22:35
Grüß Gott, fatalist.

Heute wieder München, ging nur bis kurz vor 15 Uhr und Donnerstag fällt mal wieder aus.
Und sogleich in die Fahrscheinkontrolle geraten. Wer fuhr ohne Fahrschein? Ich will nicht rassistisch sein, aber typisch ist das schon. Auf unsere Kosten leben und dann Schwarz fahren.
Mein Hotelzimmer ist dreckig… und die 10 Stunden Fahrt im Nachtzug waren anstrengend.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=99#ixzz3NS7VzLUP

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Teil 2 auch auf Seite 90:

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Neptun Teil 2:

Weingarten blieb letzte Woche Donnerstag und heute am Dienstag fern, weil er mit Diemer nicht konform ging. Worum auch immer es ging. Männer können ja solche Waschweiber sein, habe ich heute wieder erleben müssen. Man, was hatten die nur für Mütter?

Erstmal kamen die “Reporter” alle zu spät, so durfte sich das gemeine Volk auf deren reservierten Plätze niederlassen. Dann kam Gisela und heulte, weil nix mehr frei war, dann kam ein Typ, der sagte, er wäre 50, aber seinen Namen weiß ich nicht, denn nicht mal auf Nachfrage verraten die Männekens Namen… total verblödet, der heulte noch mehr und war aggressiv. Später kamen dann ein paar türkische Herrschaften, für mich auch Unbekannte, bis auf einer, aber Namen sind Schall und Rauch.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=99#ixzz3NS7kqxYc

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Etwas skurril wurde es dann auf Seite 95:

2 Posts von mir:

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die haben Neptun enttarnt, lol :)

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MITTENDRIN, STATT NUR DABEI – FATALIST-MITSTREITER IM NSU-PROZESS AUFGETAUCHT!
25. DEZEMBER 2014 HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR
Wie sich eine Person aus dem Dunstkreis um den NSU-Aktenleaker fatalist auf der Besuchertribüne im NSU-Prozess selbst enttarnte und einige Gedanken zu Thomas Mosers lesenswerten Artikel:

„Operation Internet? – Die Fatalist-Gruppe betreibt mehr Desinformation als Information beim Thema NSU“

(Link zu friedensblick.de)

juergenpohl.wordpress.com/2014/12/25/mittendrin-statt-nur-dabei-fatalist-mitstreiter-im-nsu-prozess-aufgetaucht/

aber vorbildlich 3SAT NSU Leaks verlinkt. Sehr gut.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=99#ixzz3NS8Z4f96

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immerhin ist er unser Maskottchen, hatte schon im alten Blog gewisse Narrenfreiheiten, und ist im Forum gar nicht Mitglied.
Seine Berichte jetzt aus dem Saal waren sehr lustig.
Bin gespannt, ob er was dazu schreiben wird.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=99#ixzz3NS8uqkRd

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Er schrieb! NEPTUN for President  😉

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Guten Tag,

habe heute erst wieder weitergelesen und gesehen, dass man über diesen Blog spricht und ihn liest 😉

Ich habe noch einiges auf meinen Blättern zu stehen, doch da mein Handgelenk es nicht gewohnt ist mit einem echten Stift zu schreiben, habe ich heute noch Probleme mit meiner Hand, von daher habe ich noch nicht weiter geschrieben.

Scheinbar muss ich ab sofort unter Fremden aufpassen.

Natürlich kann ich auch einiges über Robert erzählen, den ich am Mittwoch, am letzten Prozesstag kennengelernt habe und nein, ich bin es nicht 😉

Es tun sich Abgründe auf… eigentlich wird er Zschäpe-Fan genannt und nicht Groupie, doch öffentlich werde ich nichts über ihn schreiben. Lügen tun unsere Schreiberlinge genug, deswegen muss man mich ja der Lüge und der Dummheit bezichtigen. Projektion ist und bleibt eine psychische Störung.

Ich weiß nie, unter welchen Artikel ich mein Zeugs schreiben soll…
Vielleicht finde ich heute Abend die Zeit meine Sauklaue zu entziffern.

Könnte mir jemand Bilder zeigen, wie diese Typen aussehen, in deren Nähe ich gesessen haben soll? Die sehen für mich alle gleich aus 😉 vor allem gucke ich zu gern schöne Menschen an, da die schönen jedoch unten sitzen und nicht auf der Empore, bleiben mir viele Gesichter „erspart“ bzw. unbekannt. Wie Probst sagte: Wer blöde aussieht, den sehe ich nicht 😉

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=99#ixzz3NSACL9k4

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Der letzte Teil bislang ist ganz neu: NEPTUN die 5.

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Ich mache weiter. Nur ist der Hotelpreis für nächstes Jahr gestiegen. Ich muss mal sehen, ob ich mir das weiterhin leisten kann, Zug und Übernachtung.

Piatto gucke ich mir noch an.

Mich interessieren nur leider die Keupstraßen-Zeugen nicht und ab 19.1. ist in München wieder Highlife, heißt, die Unterkünfte werden noch teurer.

Wie sehen denn Frees und Pohl aus? Die nennen doch keine Namen.
Mir ist nur aufgefallen, dass nicht immer dieselben Typen da sind, außer Hautzenberger… den man frz. aussprechen sollte, ohne h wie Haussmann Ossmann ausgesprochen wird und nun sprecht den Fuzzi mal ohne H aus, au = o 😉

In der Zeitung wurde doch Rainer gezeigt, der nur 7 Tage vom Prozess verpasst hat. Das ist der Franke. Ebenso mit Vorsicht zu genießen wie Fuzzi.

Eigentlich sollte ich bei jedem Einzelnen vorsichtig sein, auch bei Robert S.
Das Medium zu erwähnen, war vielleicht blöd, aber wichtig, denn ich ziehe solche Leute immer wieder an. Sonst hätte ich auch Robert nicht kennengelernt, wenn ich nicht so “offen” wäre.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=99#ixzz3NSAh4lth

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Und es gibt noch eine Satire zu Neujahr, die von Karl-Heinz Hoffmann:

http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

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Satire

NSU Affäre

Deutsche Parlamentarier im Gespräch

Merhaba, Kollege Özcelik, ne var ne yok?“

Bei mir bewegt sich derzeit nichts, und bei Dir Kollege Kurnaz? Yeni haberler var mi?“

Ja, das kann man wohl sagen. Es gibt neue Nachrichten zur NSU Affäre und die werden Unruhe in unser Geschäft bringen.“

Na was kann das schon sein. Die verhasste Nazibande ist doch schon längst verurteilt, da brauchen wir das Ende des Gerichtsverfahrens gar nicht erst abzuwarten.“

Wenn Du Dich da mal nicht täuschst. Ich merke schon, Du bist nicht auf dem Laufenden. Da gibt es seit neuem so einen Arbeitskreis NSU, der sich mit den Ermittlungen genauer befasst.“

Na wenn schon, was kann das ändern?“

Nimm das nicht zu leicht, Du solltest dich mal gründlich mit den Veröffentlichungen befassen, die haben nämlich mehr als wir, die verfügen über das gesamte Aktenmaterial der Ermittlungsbehörden. Und was die Sache so brisant macht, sie stellen alles, aber auch wirklich alles ins Internet. Jeder hat Zugriff. Die Angelegenheit beginnt schon zu brodeln.“

Und woher haben die Leute das Material?“

Das weiß der Himmel, irgend so ein Internet-Blogger der unter dem Pseudonym Fatalist von Kambodscha aus agiert, hat sich die Akten beschafft und breitet sie vor der Öffentlichkeit aus.“

Und der Arbeitskreis NSU? Ich meine, wer sind diese Leute, kennt man ihre Namen? Das können doch nur wieder irgendwelche Nazis sein, die ihre Gesinnungsgenossen reinwaschen wollen?“

Eben nicht Kollege Özcelik. Leider nicht. Es sind alles unbescholtene, bisher auch politisch unauffällige Leute und durchweg Intellektuelle mit Rang und Namen.

Allerdings schreibt auch dieser im Wikipedia als Nazi bekannte Hoffmann Artikel für den NSU Arbeitskreis“

Na bitte, das hast Du es doch, dann ist doch klar, woher der Wind weht.“

Ich sehe das nicht so. Ich halte den Hoffmann nicht für einen Nazi. Hast Du schon mal einen Nazi gesehen der türkisch spricht?

Ich habe mich mal in seiner Website umgesehen. Von Nazipropaganda habe ich da nichts gefunden. Dafür aber sehr viel, was auf eine tiefe Türkenfreundlichkeit schließen lässt. Zum NSU Verfahren hat er im Laufe der Zeit bis jetzt mindestens 40 Aufsätze geschrieben. Und es werden immer mehr. Etwas Falsches habe ich auch in diesen Berichten nicht finden können.“

Was hast Du gemacht? Bist Du von allen guten Geistern verlassen. Egal was der Hoffmann ist oder nicht ist, jedenfalls bist Du jetzt auch ein Nazi.“

Warum?“

Na weil jeder der die Hoffmann Website anklickt beim Verfassungsschutz in den Rechtsextremisten-Speicher eingespeist wird. Der Besuch der Website ist ein Kontakt, das genügt. Verstehst Du? Bevor ich mich auf diese Art zum Nazi machen lasse und damit meine Karriere ruiniere, würde ich mir noch eher Kinderpornos herunterladen. Als Kulampara kannst Du heutzutage gesellschaftlich überleben, und politisch wenigstens noch einen großartigen Abgang hinlegen – als Nazi nicht.“

Wahrscheinlich hast Du recht, aber wenn ich jetzt sowieso schon beim Geheimdienst als Nazi gelistet bin, werde ich die Hoffmann Website weiter besuchen.“

Mach was Du willst, ich werde mich jedenfalls an das ungeschriebene Ausgrenzungsgebot halten. Mir ist mein Job wichtiger, als die Wahrheit. Für die Wahrheit kann ich mir nichts kaufen, aber meine Stellung als Parlamentarier ernährt mich und meine Familie.“

Na mein lieber Özcelik, hoffentlich sprichst Du dann in Zukunft noch mit mir.“

Das kann ich Dir nicht versprechen Kollege Kurnaz. Du bist jetzt ein Nazi und das hast Du Dir selber zuzuschreiben. Wenn ich mit Dir rede, ist das ein Kontakt mit einem Nazi und das wiederum würde dazu führen, dass auch ich in die Rechtsextremisten-Kartei komme. Bei aller bisherigen Freundschaft, aber so viel Risikobereitschaft kannst Du von mir nicht verlangen.“

Na dann sind wir ab sofort nicht mehr per Du. Leben Sie wohl Kollege Özcelik und meinetwegen auch auf Nimmerwiedersehen! Mir ist nämlich die Wahrheit bei aller Liebe zum Beruf doch wichtiger als alles andere.“

Karl-Heinz Hoffmann 29.12.2014

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Daran wird sich ganz sicher auch 2015 nichts ändern:

fatalist wird sich von Nichts und von Niemandem distanzieren, der sich zur Sache äussert und -gerne auch mal satirisch- zur Aufklärung eines MEGABETRUGES beiträgt. Hoffmann oder Muslim-Markt der Özoguz, völlig egal.

Jeder der an der Sache interessiert ist, der ist auch willkommen und wird zitiert, wenn er zur Aufklärung beiträgt.

Vorauseilende Distanzierungen überlasse ich voll und ganz den Schafen, den Feiglingen und den Propagandierten. Nicht mein Ding.

Unterwerfung unter politische Korrektheit, Akzeptanz von „Sprach- und Zitierverboten“ ? Denkverbote, Meinungsverbote?

Fuck you. Nicht mit mir. Es gilt § 5 Grundgesetz. Meinungsfreiheit. Es gilt das GG auch in Punkto Versammlungsfreiheit.

Artikel 8

(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.

Wer „unbequeme Meinungen“ verbieten will, die von DEUTSCHEN in Versammlungen geäussert werden, der ist ein totalitärer Verfassungsfeind. Ein Faschist. Man muss ihn auch so benennen, und das klar und deutlich.

Antifa = Faschisten.

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Die traurige Versagerrolle der „Truther und Infokrieger“ nahm ich zur Kenntnis, ebenso wie das Versagen der „Neuen Rechten“ wie Sezession und junge Freiheit, und den Neid der Compactos haben wir uns offenbar hart erarbeiten müssen: Die Elsässers und ihre Gefolgschaft haben bereits im Oktober den neuen Blog (Sie lesen ihn gerade) verschwiegen, und statt dessen stolz darauf hingewiesen, dass ja Compact alles gesichert habe.

Nur Compact.

lol. laugh out loud.

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Damals, im Oktober 2014 war schon klar, dass man nur das eigene Heft promoten will, aber bei der Aufklärung nicht wirklich helfen würde. Und: Nur Egomanen machen sich selbst, sich als Person, zum Haupt-Thema einer „neuen Mut zur Wahrheit-TV-Sendung„. Peinlich. Ich finde das peinlich. Diese Meinungsfreiheit nehme ich mir 😉

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Zum Spiegel:

Wer Personen statt der Sache thematisiert, aber den eigenen „Naziforumsmoderator“ und Mitbesitzer vergisst, Grüß Gott Richard Meusers vom Speichel, 

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http://die-anmerkung.blogspot.com/2014/09/hat-der-spiegel-ein-nazi-oder-v-mann.html

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Ja, stimmt, bei politikforen.net, wo einer der Verantwortlichen ein Spiegel-Redakteur namens Richard Meusers ist.

http://www.spiegel.de/impressum/autor-7021.html

Habt ihr das nicht gewusst, der ist dort Mitglied und war schon vor 10 Jahren dort Moderator.

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… der will nicht aufklären. Wie die NATO-Illustrierte, die bis zum Hals im Arsch der Sicherheitsbehörden steckt und -erfreulicher Weise- ihrer Käufer verlustig geht:

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/24/nsu-ermittlungen-die-seltsame-rolle-von-fatalist/

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Das Ceska-Paradoxon ist unentrinnbar, verkündet vor der Prüfung, oder man wusste bereits vorher, dass es die richtige Waffe ist…

… und die „BKA-Gutachten“ hinkten der Verkündung der Mordwaffe um volle 3 Wochen hinterher, obwohl sie 4 bis 5 Seiten kurz und nichtssagend sind: Am 11.11.2011 verkündet, und erst am 6./7.12.2011 die nichtssagenden Gutachten! Bei der wichtigsten Waffenuntersuchung des BKA aller Zeiten völlig unverzeihlich.

Verräterisch.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/02/der-tiefe-staat-wird-nervos-das-ceska-83-verkundungs-paradoxon/

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Zurück zum „NSU-Phantom“ und Kai Vossässer:

So war es denn auch keine Überraschung, sondern im Gegenteil klar absehbar, dass man seitens Compact den 3SAT-NSU LEAKS-Beitrag nicht verbreitete, sondern aus dieser Richtung nur „ist eh nichts Neues“ auf sozialen Netzwerken dazu zu finden war. Neid ? Er hätte je beitreten können, zum Arbeitskreis NSU. Teamwork ist aber wohl seine Sache nicht.

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Aber bei dem Buch bleibt ihnen auch nicht viel Anderes übrig. Äussert schwach, Stand Anfang 2013, mangelhaft und schlampig aktualisiert, wenn auch in die richtige Richtung gehend. Eine empfehlenswerte Einführung ins Thema, weitestgehend auf Presseartikel gestützt, mehr aber auch nicht, denn Akten hatte man keine… die paar Bröckchen die man hatte, sind hier benannt, unschwer zu erkennen, welche das waren.

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Sehr spannende Sache: Da verarbeitet ein Autor einen 30.000 Beiträge-Strang aus einem Politikforen.net zu einem Buch.

„Das NSU-Phantom“ heisst das Buch dann.

Ein heldenhafter deutscher Verleger ohne Eier (Kubitschek,Sezession) will es verlegen, traut sich dann aber nicht.
Dann bleibt das Buch ein Jahr liegen, wird etwas aktualisiert, und erscheint danach in Österreich.

Und nun ist das Buch bei einem der der Haupt-Protagonisten aus dem „Dönerstrang“ gelandet, aus dem schon die halbe Compact-Veröffentlichung stammte.
Bei mir.


Ei, das wird fein, dieses Buch zu lesen, Motto: Erkenne Dich selbst ;)

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/275/das-nerstrang-hpf-buch-eingetroffen#ixzz3NSJGBJi9

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Blogbeiträge zu diesem Buch wird es nicht geben. Lohnt sich nicht. Vielleicht spendieren wir aber einen Downloadlink, wer weiss das schon 😉

Als Einführung ins Thema ist das Buch brauchbar. So fair muss man sein. 

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Was wird das Jahr 2015 bringen?

– den Fall der Trio-These, die Einstellung des Münchner Prozesses.

Doch eine Frage die man jetzt für sich selber beantworten kann, ist das Märchen des NSU Trios.
Es hat nie ein Trio wie die Bundesanwaltschaft es in ihrer Anklageschrift formuliert hat, gegeben.

querlaeufer.wordpress.com/2014/12/29/das-jahr-2014-im-nsu-verfahren/

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– Einen Lügen-Medien-Orkan bezahlter Tiefer Staat-Propaganda wird es geben, wir werden ihn erleben, der zu einem „grossen, bundesweiten NSU“ als NSU-Staats-VT 2.0 führen soll, die -wie gesagt- unweigerlich in die 600.000 Euro Belohnungsfalle rennen wird. (20 Mille Keupstrasse und anderes Kleingeld mal weggelassen…)

Was Aust/Laabs mit „Heimatschutz“ einleiteten, am 26.5.2014 erschienen, das wird man weiter ausbauen und „realisieren“ im Sinne von „konstituieren“.

„Geheimsache NSU“, erschienen am selben Tag, ist einfach nur mies, taugt daher nur zur Desinformation und für Pappdrachen. Hat davon aber viele, für jeden PUA gleich mehrere.

Kleingewerblicher Desinformant, das stimmt. Einmal Stasi, immer glaubwürdig… lol.

http://die-anmerkung.blogspot.com/2014/12/nsu-ein-forster-axt-im-walde.html

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– die Pappdrachen der den Sicherheitsbehörden zutiefst verbundenen Linksinvestigativen werden dabei helfen, die Wahrheit weiter zu verbergen, auch und gerade in den neuen NSU-Ausschüssen auf Länderebene:

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nie wird man in Hessen die Frage stellen, ob Yozgat einer der 5 islamischen V-Leute von Andreas Temme war, oder nur ein Informant Temmes. Eine nahe Moschee aushorchen war Temmes offizieller Auftrag, sagte Temme bei der Polizei auch so aus. Sammelte Yozgat auf einem der PCs im Cafe Infos für Temme? Über Islamisten aus dieser Moschee, wen die anriefen, was die mailten und erzählten?

nie wird man fragen, ob der Tod eines dieser Temme-Informanten der Grund für Bouffiers Verbot war, die V-Leute Temmes zu befragen. Da fehlte einer… ? Benjamin Gärtner heisst der Pappdrache.

nie wird man „Krokus“ vorladen, und somit die Totalfäschung ihrer „V-Mann-Akten“ durch das LfV BW an den NSU-Ausschuss des Bundestages offenlegen. NPD-Mörderfriseusen nebst NPD-Ländle-Mörderkomplizen im Zeugenstand sind ebenfalls nicht zu erwarten. Zu peinlich.

nie wird man die Bedrohung Kubasiks und seine verzweifelten Versuche sich Geld zu beschaffen thematisieren. Es gab viele Kubasiks unter den 9 Opfern…

nie wird man die Bedrohung Tasköprüs in Hamburg durch „bereichernde hochkriminelle Migranten“ thematisieren, namentlich bekannte Leute, PKK oder MIT, sollte Hamburg so blöd sein und tatsächlich auch noch einen Kasperles-PUA einsetzen. Damit ist aber zu rechnen. Mit der Einsetzung. Schön wird das…

nie wird man klarstellen, dass sämtliche Spuren (Fingerabdrücke, DNA etc) in der Keupstrasse nicht zu Uwes passen. Hat man seit Ende Nov 2011 nie getan, da wusste man das bereits, und das wird auch 2015 so bleiben.

nie wird man klarstellen, dass über 4300 DNA-Spuren bei den Dönermorden nicht passen.

nie wird man klarstellen, dass die Bankräuber-DNA 2006 in Zwickau aus dem Gerangel mit Herrn Resch (Bankazubi) nicht passte. ein Einzeltäter auch noch, oh weh… ein Ersttäter noch dazu…

nie wird man fordern, die Dutzenden an „unbekannten DNA“ in Eisenach und in Zwickau endlich zu identifizieren. Mordwaffen Heilbronn etc pp. Wie kommt Nordgauers DNA an die Tatorte Eisenach und Zwickau, wo der doch zum LKA Stuttgart gehört? Handschellen Kiesewetter inklusive…

Internetspuren IDENTIFIZIERTER Fremdpersonen… das wird spannend.

Der BKA-Betrug zu den Mietfahrzeugen, das wird auch spannend.

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Mir persönlich hat gefallen, dass DIE LINKE Ermittlungen gegen Ziercke fordert, wegen dessen Lügen.

Edathy-Affäre Linkspartei will Ermittlungen

Stand: 20.12.2014 09:03 Uhr

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Ist doch ein Offenbarungseid, wie er schöner gar nicht sein kann. Sie fordern nicht etwa Ermittlungen wegen Belügen des Parlamentes durch Ziercke, sondern wegen informeller Kanäle durch SPD-Parteibuchträger, alles Peanuts, BfV-Präsi Fromm hatte auch eines, so what?, kommt jeden Tag vor, in jeder Partei. Was die Aufklärung von Staatsverbrechen angeht, darf man von Blockparteien reden. Von Systemparteien einer Postdemokratie BRD, wo die Entscheidungen nicht mehr im Parlament getroffen werden. Denken Sie an Bundespräsident Wulff, der musste weg, weil er das in der ARD sagte…

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ist von Jasinna: https://www.youtube.com/results?search_query=jasinna

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2015 wird ein spannendes Jahr werden.

Der Arbeitskreis NSU wird dazu sein Möglichstes beitragen, vor und hinter den Kulissen. Hinter den Kulissen wird dabei immer wesentlicher.

Darauf unser Wort.

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fatalist ist ein Pegida-Fan. Nicht der AK NSU als Ganzes, sicher nicht. Aber ich schon.

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Dem BRD-Polit- und Medienkartell muss die Deutungshoheit entrissen werden. Auf der Strasse.

Das ist unbedingt nötig, und es betrifft eben nicht nur die Siedlungspolitik. Bei Weitem nicht nur die…

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Deutschland muss die Heimat der Deutschen sein. Das ist der Deutschen Land, und das muss es bleiben. Die Deutschen entscheiden ganz allein, wen sie in ihrem Land aufnehmen und wen nicht. Das ist unser gutes Recht, und das ist auch in Kanada, Australien oder den USA so.

Es ist das Recht nur der Deutschen, zu Entscheiden wen sie aufnehmen, und wen sie nicht wollen.  Das ist weltweit völlig normal.

Mein Land, mein Recht, meine Werte, und ich entscheide, wen ich aufnehme und wen nicht. 

Basta.

Lassen Sie sich nicht erzählen, von linken Faschisten und Selbsthassern, solches Auswählen wäre „Nazi“, oder rassistisch, oder gar ausländerfeindlich.

Diese Antideutschen verachten sich selbst und die Deutschen, und sie dienen der Nichtsouveränität Deutschlands ebenso wie es die Atlantikbrücke und ähnliche Vasallenorgas tun.

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Darum hat das gesamte Establishment der BRD auch solch einen Heidenschiss vor immer mehr Deutschen, die ihrer Propaganda entgleiten.

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Bekennen Sie sich zum Europa der Vaterländer, wie es de Gaulle und Adenauer einst erdachten, und wehren Sie sich gegen das Verschwinden der Vaterländer durch unkontrollierten Zuzug von Nicht-Kompatiblen. Wehren Sie sich! Dieses EU-Europa wollen wir nicht! Diesen Euro wollen wir auch nicht, der zu unseren Lasten geht!

EMPÖREN SIE SICH !

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Versteifen Sie sich dabei nicht auf den Islam, denken Sie besser mal drüber nach, ob 10 Millionen Negerchristen nicht genauso verheerend wären für Deutschland, wie es 10 Millionen Muslime sind.

Denken Sie an Astrid Lindgren und an Pippi Langstrumpf, deren Vater nicht mehr Negerkönig in der Südsee sein darf.

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/kristina-schroeder-liest-nicht-negerkoenig-vor-bei-pippi-langstrumpf-a-873563.html

Wehren Sie sich gegen das Sprachdiktat, verlangen Sie Negerküsse und die leckere Schokolade mit dem Sarotti-Mohren.

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Rennen Sie nicht in die aufgestellten Fallen hinein, Denken Sie selber. 

Sapere aude.

Alles Gute für 2015.

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Die Pappdrachen für den Ländle-PUA stehen schon: Heilbronner Phantome und Krokus Teil 1

Der NSU-Ausschuss in Baden-Württemberg kommt um Jahre zu spät, und er hat nicht genügend Zeit bis zum Ende der Legislaturperiode, um sich intensiv mit dem Polizistenmord zu befassen: Im Frühjahr 2016 stehen bereits wieder Landtagswahlen an. Ende 2015 wird Schluss sein mit der „Aufklärung“.

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Da man zuwenig Zeit hat, hat man noch gar nicht angefangen: Einsetzung Anfang November, nichts ist passiert, man befasste sich nur mit Personalien wie dem grünen Obmann Uli Sckerl, der sein Talent zum Lügen und Unterschlagen ausgiebig in der Enquete-Kommission zum NSU unter Beweis gestellt hatte. Sckerl verzichtete Mitte Dezember auf seine Teilnahme.

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Der altbewährte Bundestags-NSU-Gutachter und Akteneinseher wurde bereits reaktiviert: 17.12.2014

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Angesichts des Zeitdrucks bekommt der NSU-Untersuchungsausschuss im Landtag professionelle Hilfe bei der Sichtung von Akten. Der Rechtsanwalt Bernd von Heintschel-Heinegg sei damit beauftragt worden, die Aktenteile beim Oberlandesgericht München und beim Bundesinnenministerium herauszuarbeiten, die für den Ausschuss wichtig seien, sagte der Ausschussvorsitzende Wolfgang Drexler (SPD) am Mittwoch in Stuttgart. Heintschel-Heinegg hatte eine ähnliche Aufgabe bereits als sogenannter Ermittlungsbeauftragter für den NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag übernommen.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-ausschuss-anwalt-soll-akten-sichten.3258fa8b-bcf3-42ca-88d3-c1efc04b2f76.html

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Bosbach und dem Bundestags-Innenausschuss des Bundestages bleibt jedoch die Akteneinsicht verwehrt. https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/06/gba-range-und-das-olg-verweigern-dem-innenausschuss-die-akten/

Aber man kann den Gutachter eventuell anrufen, kleiner Tipp, der schaut dann schon… 😉

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Beim Bundestags-NSU-Ausschuss hat das Team um Prof. Hetschel-Heinegg versagt, das nur zur Erinnerung:

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Das NSU-Wohnmobil in 950 Akten nicht gefunden, Gott sei Dank hat der Bundestag das Gegenteil geschrieben:

Wurde gefunden. (der NSU-Prozess lief bereits, Heilbronn inklusive, es musste rein, das NSU-Womo… in den Abschlussbericht, und das ohne jeden Raum für Zweifel)

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Dafür hat der Prof. aber den Ideengeber gefunden, dass Heilbronn, also der Polizistenmord, den Dönermorden zuzurechnen sei:

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friedel

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Dokumente/Dokument%2001.pdf

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Man tut ja heute gern so, als sei KHK Uwe Möller von der Kripo Saalfeld der Ideengeber gewesen, ohne zu erwähnen, dass dessen „gleiche Munition“ nicht gleich war, sondern lediglich auf Ausbildungsdefiziten bei der Thüringer Polizei beruhte: Möller dachte, 7,65 mm Browning (Ceska) heisse auf Deutsch übersetzt 7,62 mm Tokarev (Heilbronn) oder gar 9 mm Luger.

Möller: “Ich glaube, dass es zwischen den eingestellten Taten zumindest gleiche Kalibergrößen gab […] Über das Kaliber und den Radfahrer sind wir darauf zusprechen gekommen”.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=99#ixzz3NMU2GFOL

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Fahrräder auf dem Neckar-Uferradweg, was für ein tolles Indiz. Findet sich zwar in den Akten nicht als wichtige Spur, aber was soll´s… kein Wunder, dass SOKO-Chef Mögelin davon 2012 noch nie gehört hatte. Für den Kasperles-PUA in Erfurt war es trotzdem ein schönes Thema…

Die BAW hat das Alles bestens verarbeit, aber ob David F. eine Belohnung kassierte ist nicht bekannt. 300.000 Euro aus Stuttgart und 300.000 Euro obendrauf für die Lösung der Dönermordserie, das ist nicht von Pappe… und wenn es David Feiler war, der Schwager vom Wohlleben und angebliche Zschäpe-Lover… aber das wissen wir nicht.

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Man wundert sich allerdings, dass der bewährte Bundesrichter a.D. Gerhard Schäfer noch gar nicht verpflichtet wurde, um die Akten der Stuttgarter Staatskanzlei und des LfV Ländle auszuwerten. Bisher hat Schäfer stets sehr zuverlässig sowenig wie möglich aufgeklärt, also immer die gewünschten Ergebnisse vorgelegt, aktive Schadensbegrenzung betrieben, sowohl bei der BND-Abhöraffäre als auch beim NSU in Thüringen.

Aber was nicht ist kann ja noch werden…

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Und was machen die Parlamentarier dann im Jahr 2015?

Die befassen sich mit den Pappdrachen, die investigative Aufklärer für sie aufgebaut haben, mit Hilfe der Sicherheitsbehörden: Krokus (NPD-Mörderfriseusen) und die Phantome aus Heilbronn.

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Eine V-Frau Krokus gab es nie, aber das ist kein Grund, sich nicht ausgiebig damit im Ausschuss zu befassen, um so den wirklichen Fragen aus dem Weg zu gehen.

Es ist richtig, dass man Petra Klass (Senghaas) viel Geld bot, sie gar zu erpressen versuchte, damit sie aussagen sollte, von den Ausspähplänen der NPD-Ländle Martin Arnold betreffend gewusst zu haben, aus dem Friseursalon (sic!), es jedoch ihrem „Führungsoffizier“ Oettinger vom LfV nicht erzählt zu haben.

Nun, Frau Klass spielte da nicht mit, was ihr hoch anzurechnen ist. Der AK NSU verfügt dazu über Primärquellen und kann Zeugen namentlich benennen. Alles zu seiner Zeit… der Ausschuss könnte auch einfach Frau Senghaas vorladen, dann klärte sich das sofort auf.

Prognose: Er wird es nicht tun.

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Wer die Krokus-Märchen im Detail nachlesen will, der sollte „Geheimsache NSU“ lesen, ersatzweise Kontextwochenzeitung, wo osteuropäischen „Flüchtenden“ bzw. ihren Phantomen NPD-Funktionäre zugeordnet wurden, indem man „osteuropäisch“ (was die Augenzeugen aber sämtlich aussagten!) einfach unterschlug.

Das steht seit August hier im Blog:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/27/wer-hat-in-heilbronn-was-gesehen-die-augenzeugen/

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Die Phantome, also der Pappdrache Ländle Nr. 2, wurden zurecht nicht von einer Anklagebehörde verwendet, die 2 Uwe-Mörder beweisen will, also im Sinne der Anklage stringent handelte.

Was will eine BAW im NSU-Prozess auch mit Osteuropäern als „Mittäter“, wenn sie eine abgeschottete Kleinstzelle aus 3 NSU-Mördern beweisen will?

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Die linke Nebenklage, die Antifa um NSU-watch, DIE LINKE samt Medienanhang taz etc wollen diese Phantome unbedingt, um einen „grösseren NSU  mit Mittätern und Helfern bundesweit“ zu beweisen.

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Mittels eines grossen NSU voller Mittäter und Helfer soll (nicht nur in Heilbronn, man denke an den langhaarigen blonden nicht-Uwe als Kölner Bombenbringer in der Probsteigasse) der NSU, also ein mutmasslich staatlich inszeniertes Phantom, doch noch gerettet werden, nachdem die Anklage-Theorie des ermittelnden BKA nicht mehr lebensfähig ist. NSU VT 2.0 nennen wir das. Ganz viele Mörder und Helfer anstatt 3 Täter.

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Was Sie als kritischer, selberdenkender Mensch erkennen können, ohne jeden Beweis dafür zu haben ist Folgendes:

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Hätten Mithelfer z.Bsp. aus Nürnberg die Opfer in Nürnberg ausgekundschaftet, oder Kölner Neonazis den Uwes zugearbeitet bei Keupstrasse oder Probsteigasse, oder hätten Dortmunder Neonazis geholfen beim Auswählen vom Herrn Kubasik, und wären diese Späher/Helfer/Unterkunftsgeber/Materialbeschaffer/Böllerbauer wirklich existent, und hätten die ihre Zuarbeit an die Uwes weiter gegeben, irgend einer dieser zahlreichen Helfer hätte sich die 600.000 Euro Belohnung eingesteckt.

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Der NSU 2.0, also der bundesweite NSU voller Helfer etc pp wird unweigerlich in die Belohnungsfalle rennen: Irgendwer hätte die 600 Mille kassiert. Logo!

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Glauben Sie von dieser erneuten Volksverblödung kein einziges Wort, man will Sie zum 3. Mal auf´s Glatteis führen: Nach „Mafiamorde und Milieumorde“ 2000 bis 2011 und nach „NSU 1.0“ (BMZ) 2011 bis 2014 sollen Sie die nächste Lüge schlucken. NSU Staats-VT 2.0, ganz viele Helfer… Spucken Sie die Kröte den Lügenmedien vor die Füsse! Lachen Sie die Antifa aus.

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Warum die Phantome der flüchtenden, blutverschmierten Männer nach 14 Uhr (gegen 14 Uhr = Tatzeit Heilbronn) nur ein Pappdrache sind, aufgebaut von „investigativen Journalisten“ zur Ablenkung vom Wesentlichen, das ist Thema von Teil 2.

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je eine Hülse 7,65 mm (Ceska 83) auf dem Leichenteppich fein drapiert

Die Welt berichtete im Febr. 2011:

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welt1

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12447050/Hat-der-Doener-Moerder-zwei-weitere-Opfer-erschossen.html

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Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Männer, bei denen es sich laut DNA-Analyse um Vater und Sohn handelt, wahrscheinlich in Deutschland gelebt hatten. Der Vater war etwa 50 bis 60 Jahre alt und 1,70 Meter groß, der Sohn 35 bis 40. Ihre Leichen wurden Ende November in der Nähe der südfranzösischen Stadt Perpignan entdeckt. Die französische Polizei hofft nun, dass jemand in Deutschland mithelfen kann, die Opfer zu identifizieren.

Brisant an dem Fall ist eine Parallele zu einer Mordserie in Deutschland, die bis heute ungeklärt ist. Denn beide Opfer wurden mit einer 7,65-Millimeter-Pistole erschossen. Eine Waffe dieses Typs verwendete auch ein Serienmörder in Deutschland, der zwischen 2005 und 2006 acht Türken tötete. Dabei handelt es sich um die sogenannten Döner-Morde. Alle Taten wurden mit der Ceska-Pistole Modell 83 mit dem Kaliber 7,65 Millimeter verübt.

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Mehr Details dazu hat die TZ:

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tz1

http://www.tz.de/bayern/doener-morde-neue-spur-fuehrt-pyrenaeen-tz-1113591.html

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Die Beamten der Police Judicaire im südfranzösischen Montpellier ahnten nicht, was sie erwarten würde, als sie am 25. November vergangenen Jahres ins Pyrenäen-Dorf Millas gerufen wurden. Zwei Männerleichen waren dort gefunden worden – beide einge­wickelt in Orientteppiche. Stück für Stück setzten die Ermittler ein Puzzle zusammen, das sie schließlich auf die Spur des deut­schen Döner-Killers brachte. Denn die Männer, die sich nach einem DNA-Abgleich als Vater und Sohn herausstellten, waren aus einer Waffe vom Kaliber 7,65 Millimeter erschossen worden.

Doch damit nicht genug: Die bis heute nicht identifizierten Lei­chen könnten Türken sein, die in Deutschland gelebt haben. Darauf weisen ihre Bekleidung (Daniel-Hechter-Jeans und Trige­ma-Unterhose) und die in Deutschland gekauften Teppiche hin. Sind die etwa 30 und 60 Jahre alten Männer Opfer Nummer zehn und elf des meistgesuchten deutschen Verbrechers?

Nach Angaben französischer Me­dien wurden die Männer aus nächster Nähe erschossen. Die Schüsse kamen von schräg oben – so als hätten die Opfer vor ihrem Mörder niederknien müssen.

Besonders makaber: Auf jedem verschnürten Leichen-Paket hinterließ der Täter eine Patronenhülse. Wollte der Täter die Polizei absichtlich auf die Mordwaffe hinweisen?

Sicher ist: Der Döner-Killer setzt die immer gleiche Waffe aus tschechischer Produktion zur Warnung und gleichzeitig als Si­gnatur ein!

Er mordete immer am helllichten Tag, benutzte einen Schalldämpfer.

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Und an dieser Stelle muss man Parallelen zu den deutschen Dönermorden sehen: Türken/Kurden, und:

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Besonders makaber: Auf jedem verschnürten Leichen-Paket hinterließ der Täter eine Patronenhülse. Wollte der Täter die Polizei absichtlich auf die Mordwaffe hinweisen?

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2 Hülse aus 7 Morden, fein drapiert: In Rostock stehend unter der Kühlschranktür, und in Dortmund auf der Registrierkasse.

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siehe:

2 Hülsen aus den letzten 7 Morden, nur 2 Hülsen überhaupt!


1. Hülse in Rostock, stehend, beschädigt
2. Hülse auf der Kasse in Dortmund

Nach Durchsicht der BKA-Gutachten des KT 21, Chef dort ist doch wohl ein gewisser Herr Nennstiel, ist es sehr zweifelhaft, ob es überhaupt jemals eine Mordserie mit einer Ceska 83 mit Schalldämpfer gab. Sehr zweifelhaft.

http://www.nennstiel-ruprecht.de/eb/RN.gif

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/08/bka-kt-21-nennstiel-ceska-mutmassungen-als-wahrheiten-verkauft/

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alle Details aus den Akten dazu hier:

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Hätte es bei jedem Mord auch Hülsen gegeben, wäre dieser Schluss nicht nötig gewesen.
Problem: Es gab Hülsen der Ceska nur wie folgt:

1. Mord: 5 Hülsen
2. Mord: 2 Hülsen
3. Mord: –
4. Mord: –
5. Mord: 1 (stehend unterm Kühlschrank)
6. Mord: –
7. Mord: –
8. Mord: 1 (liegend auf der Kasse)
9. Mord: –

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/08/bka-kt-21-2-hulsen-reichen-fur-7-ceska-morde/

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Die letzte Hülse, die auf der Kasse in Dortmund drapierte, wurde nicht auf Täterspuren untersucht, das hat das BKA versaut:

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/11/28/neues-zur-ceska-nicht-beschossen-hulse-in-dortmund-nicht-auf-dna-und-fingerabdrucke-uberpruft/

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Dafür verliert das BKA schon mal Tatmunition, und macht Gutachten auf der Basis von Abdrücken. Na hoffentlich klappte das Bleigiessen dort beim BKA…

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TZ zum Doppelmord in Frankreich:

Warum mussten nun Vater und Sohn sterben? Eine Sprecherin der Nürnberger Mordkommission 3, bei der die deutschen Ermitt­lungen gebündelt sind, äußerte sich gestern nur vage: Man habe Abfor­mungen der Tatmunition an alle ausländischen Dienststellen ver­schickt.

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OLG München:

„Zu Aufnahmen eines Geschosses Kaliber 6,35 aus dem ersten Fall in Nürnberg sagt Pfoser, dabei handele es sich um eine Abformung des ursprünglichen Tatgeschosses, das verloren ging. Da sie aber Abformungen an verschiedene Stellen zum Abgleich mit deren Sammlungen verschickt hätten, so Pfoser, hätten sie noch Kopien des ursprünglichen Geschosses, das damit als Beweismittel erhalten geblieben sei.“

www.nsu-watch.info/2014/02/protokoll-83-verhandlungstag-4-februar-2014/

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@anmerkung meint dazu:

Schön, die Patrone ist zwar verdunstet, wie haben aber ein Holzmodell davon anfertigen können, das uns als Beweismittel ausreichend ist.

Ein physisches Beweismittel gibt es nicht, dann eben wir eben eine Kopie. Wunderbarer Rechtstaat.

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Auch sehr lesenswert von @anmerkung:

http://die-anmerkung.blogspot.de/2014/12/nsu-werbe-auch-du.html

Tatmunition geht verloren, man behilft sich mit Abdrücken, die Verteidigung hat nichts zu meckern…

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Man „vergisst“ die Prüfung der 8 Zwickauer Schutthaufenwaffen (Ceska 83 inkl.) auf Fingerabdrücke. Geprüft wurde nur beim LKA Dresden (W01 bis W03) und die „späte Bruni“ unbekannter Auffindung (fiel irgendwie ins Labor rein) beim BKA (nichts drauf).

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Man „vergisst“ die Prüfung der Ceska-Hülse Dortmund (nur die in Dortmund?) auf Fingerabdrücke und DNA.

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Diesen Beamten ist nicht zu trauen. Bzw. ihren BKA-internen Anweisern.

Vergessen Sie das nicht: Der Verdacht der flächendeckenden Beweismittelfälschung durch das BKA steht im Raum. Warum sollte dann ausgerechnet mit der „Mordserie mit immer derselben Waffe“ alles in Ordnung sein?

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Wie ging die Frankreich-Doppelmordermittlung aus? Verfahren eingestellt wie in Laichingen, Mord am 4.10.2011?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/08/der-mord-am-kurdischen-blumenhandler-im-oktober-2011-welche-tatwaffe/

Infos sind willkommen.

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Ein Beitrag zur Problematik der Verkaufswegefeststellung ist hier zu finden:

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NSU Ermittlungsverfahren 

Waffenverkaufswegfeststellung?

Wer falsch fragt, kommt nie zu richtigen Ergebnissen

Karl-Heinz Hoffmann 26. 12.2014

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MORD UND MORDVERSUCH IN HEILBRONN – eine Zusammenfassung

Eine Zusammenfassung des Wesentlichen mit Einsprengseln von @anmerkung.

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Der Schlüssel zur Lösung des Polizistenmordes von Heilbronn liegt in den Akten der SOKO Parkplatz des LKA Stuttgart begraben. Eine Aktivierung dieses Schlüssels würde die gesamte BRD in eine Legitimationskrise stürzen. 

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Wer meint, das sei eine tollkühne Behauptung, der soll sich die Fakten anschauen. Blicken auf das, was ist.

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1. Die Widersprüche bei der Auswertung von Handys, Tatort (Auto fingerabdruckfrei) und Laptop einschl. Emailaccount haben wir gerade ausführlich analysiert.

Diese nicht aufgelösten Widersprüche und Unmöglichkeiten (Lenkrad ohne Spuren von Kiesewetter etc pp) sind ohne zeitnahe Vertuschung durch die Ermittler (bzw. Teile der Soko) nicht erklärbar. Es wird jemand gedeckt, und zwar von Anfang an.

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2. Bereits 1 Tag nach dem Mord trat der MP Oettinger vor die Presse und faselte von „allgemeinem Hass auf die Polizei“, gleichzeitig schloss er eine Beziehungstat aus.

Selbstverständlich war da noch rein gar nichts ermittelt… oder doch?

Der Strolch wurde später zur EU abgeschoben, wo ihm seine brillanten Englischkenntnisse ständige Lacher garantieren. Peinlich, welch Versager dieses System nach oben spült. Gladio-Juncker ist da auch ein nettes Beispiel…

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3. Die Sabotage der Ermittlungen begann 1 Tag nach dem Mord, als man die KBA-Suche nach den Audi 80 einschränkte.

30 32b

Problem: Die Zeugen hatten keine Angaben gemacht, ob es ein Benziner oder ein Diesel sei…

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/25/heilbronn-die-sabotage-der-ermittlungen-von-anfang-an-jaccuse/

und:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/29/ihr-hattet-fremde-dna-auf-martin-arnolds-uniformhemd-von-anfang-an/

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4. Es verschwanden die Ringfahndungs-Listen von 10 Kontrollstellen der Böblinger Polizei spurlos.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/19/update-heimatschutz-der-listentausch-des-heilbronner-nsu-wohnmobils/comment-page-1/

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5. Die Eintragung eines Chemnitzer Wohnmobils auf die Ringfahndungs-Liste des Posten LB 3 ist nicht geklärt:

siehe „Heimatschutz“:

„Nach dem 4. November 2011 hat ein anderer Beamter des LKA die beiden Streifenpolizisten noch einmal befragt, die den Kontrollpunkt »LB3« besetzt hatten, sie konnten sich an nichts erinnern. Der Widerspruch zwischen den Dokumenten wurde nicht herausgearbeitet.“

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Widerspruch 1: Die Uhrzeit passt nicht. 14:30 gegen 14:32:45

Widerspruch 2: Der Rufname passt nicht.  »Dora 6/272«, nicht »6/254«

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/19/update-heimatschutz-der-listentausch-des-heilbronner-nsu-wohnmobils/comment-page-1/

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6. Nichts desto trotz versteift man sich auf diesen Schwindel:

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www.welt.de/print/die_welt/politik/article106339792/Todeskennzeichen-C-PW-87.html

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7. Was umso peinlicher ist, da der Ermittlungsbeauftragte des Bundestags-NSU-Ausschusses nichts in den rd 950 Akten des LKA Stuttgart dazu gefunden hat:

C-PW 87 kein Treffer

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Dokumente/Dokument%2001.pdf

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Ströbele, Pau, Binninger, Högl, kümmert ihr Oberaufklärer euch doch mal darum !

Wer derart versagt, der braucht offenbar Nachhilfe vom Arbeitskreis NSU… 

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8. Wie kann es sein, dass Kiesewetters BFE-Messer am Tatort nicht entwendet war (wie die Waffe etc), sondern „noch nicht aufgetaucht“? 

Wer hat es noch nach dem Auffinden gesehen?

taschenmesser2

.Und dann taucht es auf, 1 Monat später, und man ermittelt dazu… Null, Niente, Nada.

taschenmesser

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Wurde das Tool eingesteckt, als das Handy ausgetauscht wurde?

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9. Die DNA-Spuren auf den Opfern waren Ende Juli 2011 immer noch nicht mit den „sämtlichen lieben Kollegen“ abgeglichen, DNA-Treffer von „Polizisten die gar nicht dort sein sollten/konnten“ hatte man jedoch 3 Monate vor dem 4.11.2011 bereits.

DER DNA-POLIZISTEN-KRIMI VON HEILBRONN 2011, DEN DER „NSU“ ABRUPT STOPPTE

Was geschah am 4.11.2011 überhaupt, 
wer machte ihn, und warum?

Dieser Frage kann man sich von verschiedenen Richtungen annähern, aber mit am Sinnvollsten scheint die Richtung LKA Stuttgart und LfV Stuttgart zu sein,
aufgrund der DNA-Treffer an den 4/11-Tatorten,
aufgrund des Dienstwaffenchaos (siehe die letzten beiden Blogeinträge)
gerade auch beim Auffinden, wer hat wann was gefunden,
und aufgrund der Tatsache, dass die “lieben Kollegen aus dem Ländle” bereits
am Vormittag des 5.11.2011 in Gotha und Eisenach auf der Matte standen.

Das unter ominösen Umständen verschwundene Taschenmesser mit BFE-Gravur von Kiesewetter, welches 4 Wochen später wieder bei der BFE auftauchte, ist da noch gar nicht berücksichtigt.



Der Staat wird das nicht aufklären, also müssen wir Bürger es erzwingen!

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Sollte der totale Beweisbetrug durch BKA und BAW ebenso auffliegen wie die Vertuschung im Ländle bis hinauf zum Ministerpräsidenten seit dem 1. Tag nach dem Mord, wäre das gesamte BRD-System der Postdemokratie gefährdet.

Die Beweismanipulation erreichte dabei nach dem 4.11.2011 und der Erfindung des „NSU“ unerreichte Weihen durch BKA und BAW, siehe auch:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/28/bka-kompletterfindung-dna-kiesewetter-jogginghose-in-zwickau/

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/11/13/es-gibt-nur-2-beweise-fur-heilbronn-blut-jogginghose-wohnmobil-kennzeichen/

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/18/die-entfernung-der-schutzen-und-die-blutspritzer-auf-jogginghosen/comment-page-1/

und last but not least:

DER BEWEIS FLÄCHENDECKENDEN MEDIENVERSAGENS: DAS RUSSLUNGEN-DOSSIER

Die Leitmedien als Maulfotzen der Betrüger und Vertuscher, gleichgeschaltet in der Lüge. Ach wie schlimm war doch Goebbels…

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Der Staat, seine Institutionen und Medien wären als verbrecherische Organisationen delegitimiert, als „Tiefer Staat“ würde man sie erkennen, der sie seit mindestens dem Buback-Mord 1977 in Teilen tatsächlich sind. Verfassungsfeindliche Bestrebungen im Machtapparat selbst zutiefst verwurzelt, unfähige Justiz inklusive, machtlos gegenüber dem Sicherheitsapparat.

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Interessantes Detail dazu, völlig off topic…

Warum musste Bundespräsident Wullf 2011 weggemobbt werden?

Bestechlich war er nicht. Das ist gerichtlich erwiesen. 2014.

Aber Wulff war gegen die Eurorettung, und er nannte die Postdemokratie beim Namen.

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Postdemokratie BRD – darum musste BP Wulff weg:

Die Intstitutionen des demokratischen Staates seien noch vorhanden, Parlament etc, aber die Entscheidungen würden längst an ganz anderer Stelle getroffen.

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Noch Fragen?

Sapere Aude!

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Ist der Polizistenmord dem „NSU“ zuzurechnen?

Offiziell: Ja, siehe Anklage und siehe die einstimmige BRD-Meinungs-Medienvielfalt der Systemgazetten und Zwangsgebühren-Demokratiesender.

Inoffiziell: Totaler Schwachsinn. Wird lediglich (noch) nicht als Solcher kommuniziert. Vorherrschende Meinung auch im LKA Stuttgart, die verbeamtete Feigheit und das Duckmäusertum sind aber legendär im Ländle; und nicht nur dort…

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Karl-Heinz Hoffmann hat sich dazu auch seine Gedanken gemacht, und kommt zum selben Resultat wie die linken, investigativen Aufklärer, ist das sowas wie eine Querfront?

Welch schröcklicher Gedanke…

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NSU Prozess
Der Mordanschlag auf die Polizei in Heilbronn
Der Modus Operandi passt nicht in die Serie

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Weil die Dienstwaffen der in Heilbronn überfallenen Polizeistreife im Brandschutt des von Mundlos und Böhnhardt benutzten Wohnmobils aufgefunden wurden, gerieten die beiden sofort in den Verdacht, diesen Mordanschlag verübt zu haben.
Auch der Glaube, mit dem Fundort von Tatwaffen, oder wie im hier vorliegenden Falle am Tatort geraubten Waffen schon die Täter ermittelt zu haben, kann sich als Trugschluss erweisen.

Zugegeben, die Auffinde-Situation der Polizeipistolen ist zunächst bei oberflächlicher Betrachtung ein für diese Annahme sprechendes Indiz. Ein Indiz ist aber nur ein Verdacht erregender Umstand und kein Beweis. Das Indiz muss erst noch verifiziert werden, bevor es als stichhaltiger Beweis gelten kann.
Rein theoretisch könnten die beiden Tatverdächtigen schuldig sein. Völlig ausschließen kann man natürlich nichts, doch es gibt zu wenig, was dafür spricht und zu viele Umstände die dagegen sprechen.
Als ich die ersten Informationen zu diesem Verbrechen bekam, wunderte ich mich sofort über folgenden Sachverhalt:
Der Überfall auf die Polizistin Kiesewetter und Ihren Kollegen Arnold soll das letzte Tötungsverbrechen in der Reihe einer Mordserie gewesen sein.

Ich gehe davon aus, dass diese Annahme falsch ist, und ich meine weiterhin, dass das Tatgeschehen in Heilbronn nicht im Zusammenhang mit der Türkenmordserie gesehen werden kann. Wer auch immer dafür verantwortlich gemacht werden soll, der Überfall in Heilbronn fällt in jeder Beziehung vollkommen aus dem Raster. Eine Parallele zu der Ausländermordserie ist nicht erkennbar. Im Gegenteil, der kriminelle Modus Operandi ist völlig anders.


Einmal losgelöst von der absurden, staatsanwaltschaftlich konstruierten Theorie zum möglichen Tatmotiv, fällt sofort auf, dass zwar sämtliche Tötungsverbrechen an Ausländern (Dönermordserie) mit derselben Schusswaffe begangen worden sein sollen, nämlich der Schalldämpfer bestückten Ceska 83 Kaliber 7,65, in Heilbronn aber zwei alte Pistolen unterschiedlichen Kalibers aus östlicher Kriegsproduktion verwendet wurden. Weiterhin fällt die von den Umständen der Serienmorde abweichende Tatausführung auf.


Die für die Türken-Mordserie verantwortlichen Täter müssen nicht nur über ein erhebliches Maß an Rücksichtslosigkeit und krimineller Energie verfügt haben, sie waren auch intelligent und mit kriminaltechnischen Ermittlungsmöglichkeiten bestens vertraut. Aus diesem Grund sorgten sie dafür, dass am Tatort so wenig wie möglich kriminaltechnisch verwertbares Spurenmaterial zurückblieb. Deshalb fanden sich fast keine verfeuerten Patronenhülsen an den Tatorten. Entweder war die Tatwaffe mit einer Hülsenfangvorrichtung versehen oder es wurde durch eine Plastiktüte geschossen.

(9 Hülsen aus 9 Morden, davon 7 Hülsen bei den ersten 2 Morden in Nürnberg, fatalist)


Bei dem Überfall in Heilbronn verwendeten die Täter zwei alte Militärpistolen, ohne sich um die ausgeworfenen Patronenhülsen zu kümmern.
Das wirft Fragen auf: Wenn die Täter von Heilbronn mit den Tätern der Türkenmordserie identisch sein sollen, warum haben sie bei dem Kiesewetter-Mord auf die Verwendung der für kriminelle Zwecke bestens geeigneten Ceska verzichtet? Warum war es ihnen, nachdem in der Zeit davor das Vermeiden von Spuren so wichtig war, ausgerechnet beim chronologisch letzten Mord ganz egal ob sie am Tatort Spuren hinterlassen oder nicht? Und dann sollen sie auch noch so dämlich gewesen sein, die geraubten Polizeiwaffen und Handschellen als Beweise der Tat überall mit sich herumzuschleppen?


Würde der Heilbronner Mord als erstes Verbrechen in der von der Staatsanwaltschaft angenommenen Tatreihe stehen, so könnte man vielleicht sagen: Die Leute waren am Anfang noch nicht so professionell. Sie haben sich erst mit der Zeit kriminaltechnische Kenntnisse zugelegt. Man könnte auch sagen, vielleicht hatten sie am Anfang die zum Morden besser geeignete Ceska noch nicht – aber das Verbrechen in Heilbronn steht nicht am Anfang. Es soll nach Auffassung der Staatsanwaltschaft das Ende markieren und deshalb passt es nicht in die Dönermordserie. Und über die Ceska 83 sollen die Tatverdächtigen Mundlos und Böhnhardt ja bis zum Schluss, also auch zum Zeitpunkt des Verbrechens in Heilbronn verfügt haben. Warum also kam die Ceska in Heilbronn nicht zum Einsatz?
Irgendetwas stimmt hier nicht.

Im nächsten Aufsatz werde ich mich näher mit dem sogenannten „Waffenverkaufsweg“ befassen.

Karl-Heinz Hoffmann 25.12.2014

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Anmerkung fatalist: Bei keinem Dönermord wurde nur 1 Schuss auf das Opfer abgegeben, wie es in Heilbronn der Fall war.

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MORD UND MORDVERSUCH IN HEILBRONN – EINE ANNÄHERUNG TEIL 2

Gastbeitrag von @anmerkung

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Teil 1 war die zusammenfasende Darstellung der in Ordner 34 enthaltenen Akten. Damit der Leser im Detail nachvollziehen kann, auf welche Akten sich die in Teil 1 enthalten Gedanken stützen, werden diese hier im Detail dargestellt.

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Ordner 34 Heilbronn

Das ist ein Sammelordner, in dem Spurenkomplexe zusammengefaßt sind. Oft ist nur ein Vorblatt und ein nichtssagendes Beiblatt enthalten. In einigen Fällen sind ausführlichere Inhalte dargelegt.

S. 11 PDF

„Auftrag:

Gezielter Einsatz einer VP des PP Recklinghausen zum Zweck der Kontaktaufnahme mit der Romasippe JOVANOVIC in Wuppertal, Abschöpfung von Informationen zum Tatgeschehen am 25.04.07 in Heilbronn sowie weiteren Informationen zu Landfahrern, die zum Tatzeitpunkt auf der Theresienwiese waren.“

Es gibt keine weiteren Angaben zu der Maßnahme.

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Im weiteren folgen Maßnahmen, die sich auf Weinsberg (u.a. auch Pausenplatz viele Streifen, u.a. Stefanie Baur mit T4 am 25.04.2007) beziehen.

In der Nähe dort wurde wohl auch die Diana Pawlenko gefunden, so daß ein möglicher Zusammenhang mit Kiesewetter / Arnold geprüft wurde.

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All diese Spuren in der Akte haben als verbindendes Glied jedoch UwP, also die falsche DNA-Spur an den Wattestäbchen.

.

S. 33

„Anwohnerbefragung im Bereich Leichenfundort Pawlenko

Durchgeführte Maßnahmen (Zusammenfassung):

Befragung der Bewohner Stöcklesberg

Befragung des Besitzers des Grundstücks oberhalb des Leichenfundorts (Ulrich Specht)

Befragung der im Weinberg arbeitenden Personen

Befragung des Besitzers eines Grundstückes mit Nussbäumen“

In der Maßnahme 297 werden die Kreuztreffer der Funkdatenabfrage zusammengefaßt. Dazu heißt es dann am 18.06.2009 auf

S. 52

„Auswertung aus AWF STORK bei EUROPOL

hier: Funkzellentreffer

Nachdem von EUROPOL, AWF STORK, Treffer bzgl. der angelieferten Funkzellendaten gemeldet wurden, wurde entschieden, die Auswertung der Treffer zunächst zurück zu stellen.

Nach Ansiedlung der SOKO Parkplatz zum LKA BW wurden die Treffer zum FZD-Sb. Koll. Fink weitergeleitet.

Die weitere Auswertung bzw. Verwendung obliegt somit Koll. Fink.

Bisher wurde entschieden, zunächst keine weiteren Daten zu EUORPOL zu schicken.

Die Maßnahme kann somit von Zu. nicht abgeschlossen werden.“

Sie haben Kreuztreffer von Einbuchungen gefunden, stellen diese allerdings zurück?

Sabine Rieger hatte bereits im April zu dieser Recherche eine Email geschickt.

S. 53/54

„Ursprüngliche Nachricht

Von: Rieger, Sabine, LKA BW 470

Gesendet: Mittwoch, 22. April 2009 14:59

An: Fink, Wolfgang, LKA BW 43 0

Cc: LKA BW 430 Soko Parkplatz, EA Ermittlungen; Albrecht, Jörg, LKA BW 470

Betreff: WG: EUROPOL – AWF EEOC – Targefe-Group STORK

Wichtigkeit: Hoch

Hallo Wolle,

anbei die schon im Dezember 2008 mitgeteilten „Kreuztreffer“ von EUROPOL zu Rufnummern, die am 25.04.2007 in den HN-Funkzellen eingebucht waren.

Da diese Treffermitteilung „UWP-unabhängig“ sind und möglicherweise neue Ermittlungsanssätze bieten, bitte ich dich um Mitteilung, wann genau die jeweiligen Treffernummern eingebucht waren (Zeit, Gesprächsdauer, Teilnehmer, A-B-Nummer etc.), damit wir die Dinge auch bewerten können.

Wie du aus dem Ursprungsauftrag ersehen kannst, wurden Nummern vom 25.04.2007 zw. 13.00 Uhr und 14.3 0 Uhr nach DEN HAAG zum Abgleich angeliefert.

Für EA Ermittlungen:

Wäre es nicht sinnvoll auch die Nummern an EUROPOL zu schicken, die den Zeitraum am Vormittag betreffen, wo der GP-BMW auch schon mal am TO war??

Diese Treffermeldung wurde seinerzeit an das Funkzellenteam weitergeleitet. Man hat sich damals geeinigt, dass man die weitere Auswertung zu diesen EUROPOL-Treffern vorläufig zurückstellt.

Für EA Ermittlungen:

Soll die weitere Auswertung der Treffermeldung weiterhin zurückgestellt bleiben. Wie

gehen wir weiter vor?? ~ Das Deutsche Verbindungsbüro bei. EÜROPOL hat bei mir heute angefragt, wie man in DEN

HAAG weiter unterstützen könne und was aus den bisher angelieferten Treffern geworden

ist. EÜROPOL würde gerne weiter unterstützen!!

Hajo und ich waren bisher die zuständigen Ansprechpartner der SOKO für EUROPOL.

Der gesamte Schriftverkehr hierzu ist beim EA Auswertung.„

Die Datenbank mit den Einbuchdaten in Funkzellen Heilbronn wurde dann erstellt.

S. 62

23.06.2009

„Aktenvermerk

Die Datenbank für InfoZoom mit den Funkzellendaten Heilbronn wurde erstellt.

Sie befindet sich im Laufwerk „V:\- 00 – FunkzellendatemSOKO PARKPLATZ90312

SoKo Parkplatz – nur FZD HeilbronnV 04 – InfoZoom Dateien\Heilbronn gesamt.fox““

Es gab in Bayern einen Doppelmord zum Nachteil Ehepaar Straß, bei dem es Personenüberschneidungen gab.

„Im Zuge von hiesigen Abklärungen konnte festgestellt werden, dass es zur SOKO Strass (Doppelmord z.N. Ehepaar Meier) in Landshut abklärenswerte Personenüberschneidungen gibt.“

Eine Übereinstimmung der am Tatort gefundenen Munitionsteile mit Heilbronn konnte nicht festgestellt werden. Funkzellenabfrage lag noch nicht vor.Maßnahme wurde geschlossen.

Mit Datum vom 03.02.2012 legt KHK Fink das Ergebnis der Funkzellenauswertung vor.

S. 95

„Durch die bisher durchgeführten Untersuchungen und Maßnahmen gelang es nicht erfolgversprechende Tat- oder Täterhinweise zu erlangen. Noch mögliche Untersuchungen mit den Funkzellendaten im Hinblick aus Auswertungen zum Wohnort der Anschlussinhaber oder Volkszugehörigkeiten versprechen meiner Meinung nach keinen Erfolg.

Die bisherigen Ermittlungen zeigten, dass die über SARS oder Anschlussinhaberfeststellungen bei den Betreibern erlangten Daten oft mangelhaft sind.“

Zu BMZ erfolgt eine separate Auswertung durch KHK Fink, der den indirekten Weg wählt.

S. 98

„Ausgehend von der Tathypothese, dass ein Angriff auf Polizeibeamte eine hohe kriminelle Energie erfordert, erscheint es eher wahrscheinlich, dass die Täter zur Kommunikation Mobiltelefone benutzen von denen sie nicht selbst Anschlussinhaber sind. Zumindest wurde dieser Umstand in unzähligen Verfahren mit Tätern die der organisierten Kriminalität zuzurechnen sind, festgestellt. Eher ist der umgekehrte Ansatz zu wählen.

Aufgrund von anderweitiger Ermittlungen gerät eine Person oder eine Gruppe von Personen in das Augenmerk der Ermittlungen. Nun dienen die Funkzellendaten dazu, die Anwesenheit am Tatort zu belegen und das Kommunikationsverhalten dazu, weitere Tatbeteiligte zu

ermitteln oder festzustellen.

Dieser Ansatz wird auch bei neu eingehenden Hinweisen oder neu ermittelten Tatverdächtigen gewählt.

Mit dem Auftauchen der rechtsradikalen Terrorgruppe um den Uwe MUNDLOS, Uwe BÖHNHARDT und der Beate ZSCHÄPE wurden auch die hierbei bekannt gewordenen Telefonrufnummern mit dem Datenbestand der Soko Parkplatz verglichen. Es konnten aber keine Treffer erzielt werden.

Der komplette Datenbestand der Soko Parkplatz wurde zu weiteren Vergleichszwecken an das BKA übermittelt.“

Es folgt dann der Bericht zur Auswertung der Daten.

S. 99

„2.2 Datenbestand

Zum professionellen Umgang mit dieser riesigen Datenmenge sind spezielle sog.  Auswertetools wie zum Beispiel Analyst Notebook oder Infozoom nötig. Die ins-gesamt über 743.000 Datensätze bestehen in der Regel aus zwei Rufnummern

(A- und B-Nummer, wobei sich mindestens ein Teilnehmer in der Funkzelle befindet).“

Der konnte durch Reduktion auf immer noch beträchtliche 424.384 Gesprächsverbindungen eingedampft werden. (S. 100)

Auf S. 101 wird Zeuge Fritz als tatrelevanter Zeuge ausgeschlossen.

„Ergebnis:

Nähere Erkenntnisse konnten durch die Auswertung nicht gewonnen werden. FRITZ scheidet aber als Tatortzeuge aufgrund der Vernehmung aus. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht erforderlich.“

Es folgen weiter Angaben zur Funkzellenabfrage, u.a. zu den beiden Opfern. Deren Daten sind in anderen Ordnern enthalten.

S 103/104

„Maßnahme 202 (Abgleich Verbindungsdaten CHICO)

Fragestellung:

Ab dem 27.04.2008 wurden in der Maßnahme 202 die aus Serbien angelieferten Verbindungsdaten des „Chico“ mit den Funkzellendaten Heilbronn verglichen.“

Leider gibt es an der Stelle ein Problem. In der Akte ist nicht ersichtlich, welche Ergebnisse dieser Abgleich der Spur „Chico“ hatte.

S. 104

„3.1.2. Maßnahmen in Bearbeitung

Maßnahme 120 (Datenabgleich FZD / Polas)

Fragestellung:

In der Maßnahme 120 wurden die Anschlussinhaber der in der Funkzelle am 25.04.2007 in der Zeit von 13:55 Uhr – 14:20 Uhr vorkommenden Mobiltelefone mit dem Lewis-Inpol-Polas Bestand verglichen. Anschließend wurden die Personen mit schwerwiegendem Polas-Bestand in einer Excel-Liste erfasst.

Ergebnis:

Dies ergab 76 Gesprächspaare, von denen mindestens ein Gesprächsteilnehmer schwerwiegende Polas-Erkenntnisse aufwies. Weiterhin ergab die Auswertung der zur Tatzeit ermittelten Anschlussinhaber eine Liste mit insgesamt mehr als 250 Personen die außerhalb von Baden-Württemberg ihren Wohnsitz haben. Die einzelnen Bundesländer wurden mit der Bitte um Erkenntnismitteilung angeschrieben. Die Ergebnisse liegen in der Maßnahme 120 vor, die Bearbeitung wurde zurückgestellt.

Handlungsempfehlung:

Zurzeit läuft die Bearbeitung von 28 Spuren, die mit den Spuren aus der Fluchtwegkonzeption I korrespondieren. Die weiteren 50 Spuren aus der Maßnahme 120 wer-den in einem weiteren Schritt bearbeitet. Zeitansatz bei einem Ermittlungstrupp: 6-7 Monate.“

Die Fluchthypothesen gehen aus der Akte nicht hervor. Wäre ja interessant, die mit der Skizze im Strang Heilbronn abzugleichen.

Auf S. 107 gibt es dazu die Fußnote 7

„Auf den gesondert gefertigten Bericht zur Fluchtwegkonzeption I und II wird verwiesen der im Laufwerk R / Soko Parkplatz / FZD Fluchthypothese abgelegt ist“

.

Einschub fatalist: Könnte hiermit zu tun haben: Ordner 21.

.

brücke-fluchtweg

Keine Treffer…

________________________

S. 106

„Maßnahme 118 (Ausländische Rufnummern in der Funkzelle)

Die Auswertung führte zur Feststellung von 263 ausländischen Rufnummern, weshalb der tatrelevante Tatzeitraum von 14:00 Uhr – 14:30 Uhr eingeschränkt wurde. Insgesamt konnten somit noch 60 ausländische Rufnummern extrahiert werden. In den ursprünglich festgestellten ausländischen Rufnummern befinden sich unter anderem 5 polnischen Rufnummern.

Handlungsempfehlung:

Welche einzelnen weiteren Maßnahmen mit den mitgeteilten Anschlussinhabern durchgeführt wurden, kann nicht abschließend festgestellt werden und erfordert eine umfangreiche Auswertearbeit der verschiedenen Ordner und Dateien. Die sollte aber unbedingt erfolgen. In diesem Zusammenhang ist auch die abschließend bearbeitete Spur 1321 zu sehen. (Abklärungen zu einer französischen Rufnummer). Weitere Spuren zu ausländischen Rufnummern finden sich in den Spuren 1410 und 1411 die abschließend bearbeitet wurden.“

Zum Mordfall Pawlenko heißt es.

S. 108

„Handlungsempfehlung:

Da die näheren Umstände des Todes der PAWLENKO bis heute ungeklärt sind, sollte dieser Vorgang weiterhin im Focus der Soko liegen.

___________________

Maßnahme 297 (Abgleich EEOC)

Fragestellung:

In der Maßnahme 297 wurde ein Abgleich der Funkzellendaten Heilbronn mit dem beim BKA vorhandenen Auswerteprojekt EEOC ( Eastern European Organized Crime) unter dem Arbeitsnamen STORK durchgeführt.

Ergebnis:

Die Übermittlung der Trefferliste durch das BKA fand am 16.12.2008 statt. Insgesamt kam es 45 Treffern, darunter 16 deutsche Mobilnummern. Die übereinstimmenden Rufnummern zu den Funkzellendaten Heilbronn liegen hier mit den Erkenntnissen aus dem Auswertebericht in schriftlicher – und elektronischer Form in der Maßnahme

vor.

Handlungsempfehlung:

Bisher fand keine nähere Auswertung statt. In diesem Fall sollte noch ein besonderes Augenmerk auf die genannten 16 Mobilfunknummern gerichtet werden. (Anreicherung mit dem gesamten Verhalten in der Funkzelle/Gesprächspartner, weitere Erkenntnisse usw.) Dies würde einen Arbeitsaufwand von ca. 1 Woche inklusive aller weiteren Abklärungen ohne die eigentliche Befragung erfordern.“

Zum Todesfall Christ heißt es.

S. 109

„Handlungsempfehlung:

Ohne weitere Erkenntnisse erscheint eine weitere Bearbeitung dieser Maßnahme nicht sinnvoll. Um den gemeinsamen Datenbestand zu verkleinern, wäre es auch unter Umständen möglich den Tatzeitraum einzuschränken oder gezielt nach Rufnummern zu suchen.“

Es folgen im weiteren Bemerkungen zu Maßnahmen zur UwP, die inzwischen als nicht relevant eingestuft werden können, da das Wattestäbchen-Phantom es wohl doch nicht war.

S. 114/115

„4. Schlussvermerk

Ausgehend von verschiedenen, möglichen Tat-Täterhypothesen sind noch verschiedene, erfolgversprechende Auswertemöglichkeiten mit den Funkzellendaten durchführbar. Bei der Tathypothese, dass es sich um eine geplante Tat handelt bei der die Täter den Polizeibeamten an dieser Örtlichkeit auflauerten, sind folgende Parameter denk-bar:

-Täter müssen einen engen Bezug zum Tatort haben (Anschlussinhaber mit Wohnort Heilbronn oder enges Umland), da bekannt war, dass die Theresienwiese als Rückzugsraum/Mittagspause genutzt wird.

-Täter haben „Rachegedanken“ (AI nicht existent da ein potenzieller Straftäter nicht ein eigenes Mobiltelefon benützt oder bereits in polizeilichen Auskunftssystemen erfasst.)

-Täter hielten sich zur gleichen Zeit vielleicht Tage früher, schon mal am Tatort auf und warteten dort auf die Polizei. (Vergleich Rufnummern eine Stunde vor der Tat mit den Rufnummern der vorhergehenden Tage)

Die mögliche Fragestellung würde dann lauten: Wer war in der Funkzelle Heilbronn am 23.04 und 24.04 und 25.04.07 jeweils in der Zeit von 12:00 Uhr – 14:00 Uhr, wohnt in Heilbronn oder in unmittelbarer Nähe und hat Erkenntnisse in den polizeilichen Informationssystemen oder ist als Anschlussinhaber nicht existent. Hier muss allerdings die Problematik der Datenerhebung von Anschlussinhabern aus dem Jahre 2007 bedacht werden, die mit pro 17.- Euro je Anschlussinhaber zu Buche schlägt.

Folgt man eher der Tathypothese, zur falschen Zeit am falschen Ort, also einer Spontantat, könnte folgende Untersuchung erfolgversprechend sein:

-Täter nur am 25.04.2007, ab 13:00 Uhr – 14:40 Uhr, in der Funkzelle, davor oder danach nicht mehr

-Täter kommt nicht aus dem Großraum Heilbronn oder Anschlussinhaber nicht existent oder aber ein Anschlussinhaber im Gesprächsmuster hat Bezug zum Großraum Heilbronn bei Mehrfachverbindungen.

Nach den Erkenntnissen aus einer Anfrage an den Betreiber D-1 ist es einem Mobiltelefon möglich, von seinem Standort aus auf verschiedene Sendemasten (andere Funkzellen) desselben Betreibers zu zu greifen, wenn die eigentliche Standortzelle überlastet oder sonst aktuell nicht erreichbar ist. Dieser Vorgang ist auf einen Durchmesser von bis zu 35km je nach Bauart/Sendeleistung des Mobiltelefons, beschränkt.

Die bedeutet faktisch, dass eine sichere Analyse der Daten nur mit dem gesamten Funkzellen- Datenbestand vorgenommen werden kann. Aufgrund der unterschiedlichen Empfangsstärke zwischen dem Funkzellen vermessenden IMSI-Catcher und dem unbekannten Täterhändy kommt es darüber hinaus zu sehr vielen Ungenauigkeiten. Diese würden sich bei einer Reduzierung der Funkzellendaten durch einen Ausschluss von Funkzellen in nördlicher oder südlicher Richtung eher noch vergrößern.“

Es sieht wohl sehr danach aus, daß sie ein Problem mit der großen Datenmenge haben. Ein aussagekräftiges Datenprofil läßt sich aus dem Bestand nicht extrahieren.

Jetzt kommen doch noch Bemerkungen zu Fluchthypothesen.

S. 107/108

„2. Entwicklung der Fluchtweghypothese I:

Ausgehend von den verschiedenen Zeugenaussagen und Tat-/Täterhypothesen wurde im April 2009 eine Fluchtweghypothese I entworfen, die im weiteren Verlauf der Soko-Arbeit im Dezember 2009 zur Fluchtweghypothese II erweitert wurde.

Die beiden Fluchtweghypothesen basieren auf folgenden Überlegungen und unterscheiden sich lediglich im Zeitraum und vom Datenbestand her:

es handelt sich um eine spontane Tat von mehreren Tätern begangen (Tatzeitpunkt war von den Tätern nicht vorhersehbar da das Polizeifahrzeug höchstens 5 Minuten am Tatort stand bevor die Insassen angegriffen wurden und die nahezu gleichzeitige Schussabgabe mindestens 2 Täter erfordert)

– mindestens einer der Täter ist ortsfremd weshalb zur Durchführung einer sicheren Flucht telefonische Absprachen notwendig sind.(Die Zeugin WALZ spricht von einer Person, die von einem Fahrzeug an der Ecke Theresienstraße / Karlsruher Straße und weitere Zeugen von einer weiteren Person, die im Bereich der Kolpingstraße aufgenommen werden

– Einschränkung der tat relevanten Zeit von 14:00 Uhr (kurz nach Schussabgabe) bis 14:30 Uhr (Fluchthypothese I) bzw. 14:40 Uhr (Fluchtweghypothese II) aufgrund der genannten Zeugenaussagen zur Aufnahme einer Person in der Kolpingstraße.

– Fluchtrichtung nach Süden entlang des Stadionparks und des Wertwiesenparks aufgrund der ergänzenden Zeugenaussagen der Zeugen MOSER und KURT weshalb bestimmte Funkzellen in nördlicher Richtung aus dem Gesamtdatenbestand unberücksichtigt blieben. (Fluchtweghypothese I) bzw. Einbeziehung aller vorhandenen Daten bei der Fluchtweghypothese IL Weiterhin wurden verschiedene große Firmen wie z.B. Fa. ZEAG und Assenheimer & Mulfinger, die ihren Firmensitz innerhalb der Funkzelle Heilbronn haben mit der Bitte angeschrieben, ihre geschäftlich benützten Mobilnummern der Soko mit zu teilen, sodass diese Mobilnummern in der Auswertung unberücksichtigt bleiben konnten. (Annahme des ortsfremden Täters, der keiner geregelten Beschäftigung bei einer der dort ansässigen Firma nachgeht)

Durch die technische Umsetzung wurden insgesamt 396 Spuren generiert, deren Bearbeitung aufgrund anderer Schwerpunkte allerdings zurückgestellt wurde. (Eine Spur besteht aus einem oder mehreren Gesprächspartnern).

In der technischen Umsetzung der Fluchtweghypothese II wurden weitere 306 Spuren generiert, deren Bearbeitung allerdings ebenfalls zurückgestellt wurde.

Bezüglich Todesfall Arthur Christ. Akteneintrag vom 08.02.2012

S. 123

„Ergebnis / Bewertung

Insgesamt war es nicht möglich, durch diese Maßnahme weitere Ermittlungsansätze oder Erkenntnisse zu gewinnen.

Aufgrund dem Ereignissen des 04.11.2011 in Eisenach/TH werden keine weiteren Maßnahmen mehr durchgeführt.“

Es folgen Akten zu Motorradgruppierungen.

„Spur 1182

Im Juni 2007 gab der in der JVA Ulm einsitzende Holger Fischer einen Hinweis. Sein Zellengenosse Zirngiebl habe ihm angeblich erzählt, dass die Tat in Heilbronn ein Auftragsmord gewesen sein könnte; Auftraggeber sei ein Russe, der bei ihm (Zirngiebl) angestellt gewesen sei und als Sicherheitsmann in einer Heilbronner Disco gearbeitet habe. In dieser Disco sei der Russe bei einem Zwischenfall mal „angestochen“ worden.

Die Recherchen ergaben, dass am 20.12.2002 in der Disco „Creme 21″ in Heilbronn eine Auseinandersetzung zwischen den Mitgliedern der „Hells Angels“ und dem „MC Gremium“ war, in deren Verlauf Thomas KERKER und Alexander KRAUS schwere Stichverletzungen erlitten. Beide Verletzte sowie die Beschuldigten Lago machten keinerlei Angaben bei der Polizei (Sb.: KP Heilbronn, Az.: StA Heilbronn 16 Js 913/03).

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass sich der Hinweisgeber später von seinen Angaben distanzierte; Zirngibl bestreitet, jemals solche Angaben ggü. Fischer gemacht zu haben.

Es ergaben sich keinerlei Hinweise, dass die benannten Personen mit der Tat in Verbindung gebracht werden können. Fischer, geb. 23.07.1978 und Zirngibl, geb. 17.03.1961, sind mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten und haben diverse Vorstrafen.“

Insgesamt sind diese Ermittlungen unergiebig. Es sind allerdings verdeckte Ermittlungen getätigt worden

S. 149/150

„EA Verdeckte Maßnahmen

Im Einsatzabschnitt Verdeckte Maßnahmen werden in eigener Zuständigkeit zwei Hinweise auf die Rockergruppierung Hells Angels bearbeitet.

Zum Einen liegt ein Hinweis vor, das Zusammenhänge zwischen den entwendeten Polizeiwaffen und das Heils Angels Chapter Kiel bestehen würden, und zum Anderen vermutet eine weibliche Person Zusammenhänge mit den Mitgliedern des Chapters Heilbronn und dem Mord in Heilbronn.“

Amtshilfe durch LfV, BND

S. 161

„Auftrag:

Kontaktpflege zu den „Diensten“; Dokumentation der Ergebnisse und ggfls.

Einleitung weiterführender Maßnahmen.

Am 22.07.2009 teilt der BND mit Bezug zu einer Erkenntnisanfrage vom 27.04.2009 auf einem als VS-NfD eingestuften Schreiben mit, dass dort keine Erkenntnisse zu Mitgliedern oder Umfeldpersonen der Organisierten Kriminalität (insbesondere russische oder italienische) mit persönlichen oder räumlichen Bezügen zur Region Heilbronn vorlägen.“

Akte vom 02.02.2012 bezüglich Mitteilung seitens LfV

„Ergebnis

Am 17.06.2009 protokollierte der damalige Leiter der Soko Parkplatz in einer Email vom 17.06.2009, dass Herr Zimmermann telefonisch mitgeteilt hatte, dass sich „keinerlei dienliche Anhaltspunkte“ ergeben hätten.“

Die Aussage sollten wir weitestgehend für Schott halten. Ein LfV wird sich der Polizei über nicht zu ihren Quellen äußern.

Belohnung

S. 168

„Die Belohnung für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter des Polizistenmordes in Heilbronn / Deutschland führen, beträgt insgesamt 300.000 Euro. Vertraulichkeit kann zugesichert werden, d.h. der Name des Hinweisgebers taucht in den Ermittlungsakten nicht auf.“

__________________________

Mögliche Tatwaffen Heilbronn werden ab S. 171 abgebildet.

a) Radom VIS 35, 9 mm, Luger

b) Norinco, Modell 213, 9 mm Luger

c) Daewoo, Modell DP 51, 9mm Luger

d) Crvena Zastava, Modell 57, Kal 7,62 Tokarew

e) Radom, Modell TT33, Kal 7,62 Tokarew

f) Tokarew, Modell TT33, Kal. 7,62 mm Tokarew

g) Norinco, Modell 54, Kal. 7,62 mm Tokarew

Sie haben hunderte Abiturienten kontaktiert, die am 25.04. sowas wie eine Abifeier in Heilbronn druchführten.

S. 197

„Am 25.04.2007 fand im Wertwiesenpark in Heilbronn die gemeinsame sog. Abi-Party sämtlicher Heilbronner Gymnasien statt.

Insgesamt handelte es sich in diesem Jahr um insgesamt 399 Abiturienten.

An diese wurde ein Fragebogen mit Lageskizze versandt.

Auf dieser Grundlage konnte mit 216 ehemaligen Abiturienten Kontakt aufgenommen werden. Von diesen konnten jedoch keinerlei tatrelevante Hinweise erlangt werden.

Es ist nicht anzunehmen, dass jetzt noch mit relevanten Hinweisen aus diesem Personenkreis zu rechnen ist.

Die Massnahme wird daher mit diesem Erkenntnisstand abgeschlossen.“

Jetzt kommt eine interessante Akte, denn die ist datiert mit 01.02.2012, allerdings mit fettem Wasserzeichen „noch nicht abgeschlossen“ versehen.

S. 202

„Zusammenführung aller Einzelspuren, Hinweise und Maßnahmen und Operative Auswertung aller Erkenntnisse dahingehend, ob es im privaten 59lsyraruflichen Umfeld der Opfer Ansätze dafür gibt, dass es sich bei der Tat am 25.04.2007 um eine „Beziehungstat“ handelt.“

Akte vom 21.05.2010

Es wurden verschiedene Rechercheschnittmengen gebildet, aus der zwei Personen herausgehoben wurden.

S. 228/229

„Es fiel auf, dass der in der Schnittmenge enthaltene BANADICS bereits Gegenstand von Ermittlungen der Soko Parkplatz war (Recherche nach Personen, die bereits Straftaten im Zusammenhang mit Schusswaffen verübten).

Desweiteren fällt Vitalij RIDINGER auf, der ebenfalls in der Schnittmenge enthalten ist. RIDINGER gehört zur Personengruppe, gegen die die EG BLIZZARD ermittelte (Spur 309). Ausserdem ist er und seine Freundin Katharina RAU im Notizbuch der ermordeten Michele Kiesewetter aufgeführt. Gegen ihn wurden im Juli 2007 umfangreiche Ermittlungen bei der StA Karlsruhe 600 Js 26393/07 (Spur 1.312) geführt, da er von einer VP der KP des PP Karlsruhe als Mörder der Polizistin benannt wurde! Die Angaben der VP ließen sich aber nicht verifizieren und waren soweit sie überprüft werden konnten, falsch.“

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Es werden Lichtbilder in außerordentlich schlechter Qualität abgebildet.

Einige Bemerkungen jetzt zu einigen Zeugenaussagen Tatgeschehen Heilbronn, die in der Akte mit Datum 28.12.2010 zusammengefaßt sind.

S. 257/258

„Lieselotte WALZ

Die Zeugin WALZ fuhr von Nordheim kommend mit ihrem Fahrzeug die Neckartalstraße Richtung Hauptfriedhof von Heilbronn. Ca. 150 bis 200 m vor der Otto-Konz-Brücke, hörte sie ganz deutlich zwei Schüsse. Sie dachte zunächst an Salutschüsse zum Beginn des Fests. Aus diesem Grund schaute sie zum Festgelände und stellte dabei fest, dass es dort noch relativ ruhig war und das Riesenrad noch nicht lief. Als sie dann auf der Brücke an einer Ampel anhalten musste, sah sie an der Kreuzung Karlsruher Straße/Theresienstraße einen Mann mit einem blutverschmierten Arm, bzw. die ganze linke Seite dieses Mannes war mit Blut verschmiert. Es hielt ein Fahrzeug und der Mann stieg möglicherweise hinten im Fahrzeug ein. Der Mann war ca. 30 bis 35 Jahre alt, breite Schultern, rundes Gesicht, dunkelblonde, glatte Haare. Die Zeugin hielt diesen Mann für einen Russen, ertrug ein blau-grün gemustertes Hemd. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um eine Limousine, möglicherweise blau. Nach den Angaben von Frau WALZ wurde ein Phantombild gefertigt.

Im Rahmen einer Wahllichtbildvorlage am 16.10.2009 ergänzte die Zeugin ihre bisherigen Angaben. Sie meinte jetzt, dass das Fahrzeug, in das der blutverschmierte Mann eingestiegen war, ein heller Mercedes mit Mosbacher Kennzeichen war. Vor dem Einstieg des Mannes sei das Fahrzeug quer über die Kreuzung gefahren.

Dieses Fahrzeug habe sie auf ihrem Heimweg gegen 14:30 Uhr auf der Sontheimer Brücke nochmals gesehen. Der Mann mit den Blutspritzern saß nun auf der Beifahrerseite.“

Das mit dem Schuß aus ca. 150/200 Metern Entfernung sollte dann schon nicht mehr deutlich genug zu hören sein.

S. 258

„Theresia FINKE

Die Zeugin Finke gab an, auf dem Weg zum Bahnhof gewesen zu sein, als sie plötzlich

einen Knall gehört habe. Sie habe sich herumgedreht und habe dann eine uniformierte

Person auf dem Boden liegen sehen, die stark aus dem Kopf geblutet habe.

Frau Finke bezeichnete sich

selbst als Alkoholikerin, die zum Zeitpunkt ihrer Beobachtung erheblich alkoholisiert gewesen sei.“

Auch das ist wohl eher ein Produkt der Imagination. Aus der Entfernung sieht man eine starke Kopfblutung nicht mehr. Es stellt sich auch die Frage, wieso die Dame nicht die Polizei alarmiert hat.

Ich konzentriere es jetzt mal auf die Aussagen, die übereinstimmendes berichten.

S. 259

Mehmet CETINKAYA

„Der Zeuge CETINKAYA war am 25.04.2007 gegen 11:30 mit seinem Fahrrad von seiner Wohnung in HN-Neckargartach kommend Richtung Stadtmitte Heilbronn gefahren. Kurz nach der Brücke, die zum Salzhafen führt seien ihm drei Männer aufgefallen, die dort auf dem Boden direkt neben einem Auto gesessen seien. Bei dem Fahrzeug hätte es sich um einen älteren Audi A4 mit MOS-Kennzeichen gehandelt. Die Männer hätten laute Musik gehört und sich auch laut unterhalten. Seinem Eindruck zufolge hätte es sich bei den Männern um Russen gehandelt.“

Thorsten Udo BENTZ

Der Zeuge BENTZ berichtet, dass er am 25.04.2007 in der Zeit zwischen 13:55 und 14:15 Uhr die Hafenstraße Richtung Karlsruher Straße befuhr. Als er sich unmittelbar vor der Eisenbahnbrücke befand, seien drei Männer auf der rechten Seite die Böschung herunter gerannt. Es habe so ausgesehen, als ob sie vor etwas weglaufen würden.

S. 260

„Person dem die Vertraulichkeit zugesichert wurde (Spur 22)

Nach Zusicherung der Vertraulichkeit gab ein Hinweisgeber zu Protokoll, dass er am 25.04.2007, gegen 13:40 Uhr von Sontheim kommend zu Fuß Richtung Stadtmitte Heilbronn gegangen sei. Etwa auf der Höhe der Verkehrsinsel in der Sontheimer Straße sei links am rechten Fahrbahnrand ein Fahrzeug mit laufendem Motor gestanden. Das Fahrzeug, ein dunkelblauer Audi 80 habe Mosbacher Kennzeichen gehabt. Als der Zeuge noch ca. 4 bis 5 m von dem Fahrzeug entfernt gewesen sei, habe er gesehen, wie ein Mann von der gegenüberliegenden Seite aus auf das Fahrzeug zu rannte. Er habe noch gehört, wie der Fahrer „dawei, dawei“ rief und der Mann mit dem Kopf voran ins Fahrzeug hechtete. Die Tür wurde geschlossen und der Wagen fuhr mit quietschenden Reifen weg. Der Mann sei zwischen 28 und 30 Jahren alt gewesen, ca. 180 cm groß mit einer auffälligen Tätowierung (Kreuz auf Hügel) am muskulösen Unterarm. Er war schlank, kurze glatte, hellblonde Haare, bekleidet mit einem weißen T-Shirt und einer beigen Hose, die an den Knien grüne Flecken (vermutlich Grasflecken) aufwiesen. Am auffälligsten an dem Mann sei jedoch gewesen, dass dessen rechter Arm voller Blutflecken gewesen sei. Auch im vorderen rechten Bereich des T-Shirts seien Blutspritzer zu sehen gewesen. Die von ihm zuerst genannte Zeit (13:40 Uhr) relativierte der Zeuge dahingehend, dass es möglicherweise auch 14:30 Uhr gewesen sein konnte und er möglicherweise die auf seiner digitalen Uhr abgelesenen Zahlen verwechselt hatte.“

S. 261/262

Anton MOSER

Am 12.05.2009 gab der Zeuge Anton Moser an, dass er am 25.04.2007 mit dem Fahrrad zwischen 14.00 und 14.40 Uhr im Wertwiesenpark, sowie auf dem Neckaruferweg (angrenzend an die Theresienwiese) unterwegs gewesen sei. Im Bereich Otto-Konz-Brücke seien ihm zwischen 14.05 und 14.10 Uhr zwei Männer und eine Frau mit weißem Kopftuch entgegengekommen. Kurz bevor er mit ihnen zusammengetroffen sei, sei einer der Männer auf einer Treppe zum Neckar hinuntergegangen. Herr Moser habe deutlich gesehen, dass dieser Mann Blut an den Händen hatte und sich die Hände im Neckar reinigte.

Herr Moser fragte die Frau, ob etwas passiert sei, worauf diese entgegnete, dass nichts sei. Der zweite Mann hielt sich ständig hinter der Frau auf und sprach nicht. Seine Arme seien stark tätowiert gewesen.

Herr Moser hielt sich daraufhin eine Zeitlang am Freibad auf. Als er wieder auf dem Rückweg war, bemerkte er im südlichen Teil des Wertwieseparks auf Höhe einer Gaststätte aus einiger Entfernung die gleichen drei Personen. Diese hätten Herrn Moser ebenfalls erkannt und seien sofort in verschiedene Richtungen weggerannt.

Diese Beobachtung korrespondiert mit der Zeugenaussage des türkischen Ehepaares KURT, die einen Mann vom Neckarufer her kommend durch den Wertwiesepark rennend beobachtet hatten. Dieser Mann habe sich vor einem überfliegenden Hubschrauber versteckt.

Auswertung Funkzellenabfrage seitens des BKA, Akte vom16.06.2011

S. 275

„Trotz der Vielzahl der durchgeführten Maßnahmen ergaben sich lediglich bei 2 Anschlussinhabern Anhaltspunkte die weiterführende Maßnahmen, wie z.B. Vernehmungen, erforderlich machten.

Bei den oben bereits genannten 2 Anschlussinhabern wurde eine gewisse Ähnlichkeit zu dem Phantombild Nr. 7 der Soko Parkplatz festgestellt. Diese wurden in den Spuren 4821 und 4822 abschließend bearbeitet ohne weitere Erkenntnisse zur Tat oder Täter zu gewinnen. Die detaillierten Ergebnisse sind in der jeweiligen Spur abgelegt. “

Phantombild 7 der Soko Parkplatz (S. 265) sieht vom Umriß her wie das von Arnold angefertige Subjektivporträt aus.

(das ist es auch wirklich, anmerkung! Gruß fatalist!)

.

ph1ph2.

S. 276

„Anschlussinhaber ist ein Christian BUER *09.01.1967, wh. Bad Friedrichshall, Karlsruher Straße 1. Lt. Übermittlung der Stadt Bad Friedrichshall handelt es sich um eine Dr. Christian BUER. Lichtbild liegt vor. Im Brachenbuch kein Eintrag über eine Praxis in Bad Friedrichshall. Laut vorliegendem Kommunikationsmuster hatte die genannte Rufnummer am 25.04.2007 um 14:03 Uhr aus der Funkzelle heraus Kontakt zu der Rufnummer 01718218467 sowie zu zwei weiteren Rufnummern während der tatrelevanten Zeit. Der Anschlussinhaber der Partnernummer 01718218467 aus dem Kommunikationsmuster ist ein Stefan ROTTMANN, *25.07.1967, wohnhaft Königsee, Markt 7. Das erhobene Lichtbild weist eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Phantombild der Spur 22 auf.

Die Ursprungsrufnummer taucht in einem Verfahren der BPOL Oberwiesenthal vom 23.04.2007 auf. Dort war die Rufnummer als Eintrag im Mobiltelefon von Iraklis HARDALAS *09.02.1967 auf. Keine weiteren Erkenntnisse über die beteiligten Personen vorhanden.“

Oberwiesenthal: Drogenschmuggel Tschechien oder Mädchenhandel.

Die zweite Nummer ist dann interessant.

S. 276/277

„Anschlussinhaber ist die Firma Netzquadrat GmbH, 40219 Düsseldorf, Gladbacher Straße 74.

Bei dieser Firma handelt es sich um eine Telekommunikationsdienstleistungsfirma für alles was mobile Telefonie im weitesten Sinne umfasst.

Anschlussinhaber der Partnernummer 017620987618, die sich um 13:58 Uhr innerhalb der Funkzelle Heilbronn befand, ist ein

Horst LENDWAY, geb. 22.10.1960,

wh. 74211 Leingarten, Danziger Straße 4.

Über den LENDWAY liegen keinerlei polizeiliche Informationen vor. Das von der Bußgeldstelle Heilbronn erhobene Lichtbild des LENDWAY weist eine gewisse Ähnlichkeit mit dem von dem Kollegen Arnold gefertigten Phantombild auf.

Die Inpol-Fall-Erkenntnisse zur Ursprungsnummer stammen aus dem Jahre 2004 aus einem Verfahren der GER Freiburg das sich gegen schwarzafrikanische Heroinhändler richtete. Die Rufnummer tauchte dort als 2-maliger Anwählversuch beim Beschuldigten auf. Weitere Erkenntnisse liegen nicht vor.“

Oha, da gibt es eine Realperson, die ungefähr so aussieht, wie es sich Arnold ausgedacht hat.

Akte vom 01.02.2012 über ein Klausurtagung. Der 4.11. ist vorbei und sie stehen auf dem Schlauch.

S. 286

„Bei der Klausurtagung, siehe Protokoll Mögelin vom 24.06.2010, Ziff. 2.5, wurde als ein Schwerpunkt für die OA festgelegt: Auswertung ALLER Aussagen von Tatzeugen, um neue Ermittlungsansätze gewinnen oder bisherige Ermittlungserkenntnisse verifizieren oder falsifizieren zu können.“

Ab S. 296 wird eine Zeitleiste der Zeugenaussagen tabellarisch dargestellt. Das Problem ist in der Tabelle gut ersichtlich. Die widersprechen sich zum Teil auch.

Akte vom 30.03.2009 faßt die Täterhypothese „Russen“ auf 2 Blättern zusammen.

S. 322/323

10.30 Uhr: Beobachtung von 3 Russen mit Audi A4, dunkelblau mit MOS-Kennzeichen in der Hafenstraße in Heilbronn. Die Personen unterhielten sich lautstark bzw. stritten sich. An diesem Ort wurden bei der Absuche Zigarettenkippen und ein Einwegfeuerzeug (mit Cannabisblatt) aufgefunden und sichergestellt, (sh. Spur 253 ZVN Cetinkaya)

12.30 Uhr. HWG Loretta ECKERT beobachtet am Pumpenhäuschen eine männliche, blonde Person, die sich dort in auffälliger Weise aufhält („herumdrückt“). Die Person drehte sich weg, als sie die HWG bemerkte. Die HWG erstellte das Phantombild Nr. 23/07 von der Person, die sie dort wahrgenommen hat.

14.00 Uhr: HWG Ehepaar Frey beobachtet, wie ein dunkelblauer Audi A 4 mit LB-Kennzeichen in schneller Fahrt auf die Theresienwiese an der Zufahrt Schlachthof fuhr. Fahrer blond, Kurzhaarschnitt, weiterer Mitfahrer.

> 14.00 Uhr: HWG Walz beobachtet, wie eine Person mit blutverschmiertem Arm von der Theresienwiese kommend auf der Karlsruher Straße in einen blauen Pkw (normale Limousine) einsteigt. (Spur 231)

> 14.25 Uhr: HWG Kurt beobachtet im Wertwiesenpark, wie eine blonde, männliche Person hektisch und gehetzt versuchte sich vor dem in der Luft kreisenden Polizeihubschrauber zu verbergen.

> 14.30 Uhr: vertraulicher HWG beobachtet, wie eine männliche Person in der Sontheimer Straße in Heilbronn mit blutbeschmiertem Arm in einen dunkelblauen Audi 80 mit MOS-Kennzeichen „gehechtet ist. Der Fahrer, der sein Gesicht verbarg (offensichtlich nicht gesehen werden wollte) rief dem auf das Auto zu laufenden Mann noch die Worte „dawei, dawei“ (phon. Russisch= schnell schnell) zu. (Näheres hierzu siehe Spur 22) Der Pkw wendete nach Zustieg der blutbeschmierten Person auf der Sontheimer Straße und fuhr mit quietschenden Reifen (Beschleunigungsspur war sichtbar) Richtung Sontheimer Brücke.

> 14.30 Uhr: anonymer HWG meldet am 24.02.2009, dass er auf dem Fußweg aus dem Wertwiesenpark heraus in Richtung Ausgang Sontheimer Brücke von einem blonden Mann angerempelt und überholt worden sei. Dieser Mann sprang kopfüber an der Sontheimer Brücke in einen dort langsam fahrenden dunklen Pkw unbekannten Typs (Japaner oder Franzose) auf den rechten Rücksitz. Der Pkw war schon mit dem Fahrer und mit einer weiteren Person auf der Rückbank besetzt.

Bei fast allen Aussagen soll es sich um jüngere männliche Personen mit blonden oder dunkelblonden Haaren gehandelt haben.

In der Aussage Cetinkaya (Hafenstraße) und der vertraulichen Aussage wird explizit von Russen gesprochen.

Nochmal der Todesfall Arthur Christ.

„Unter der Annahme, dass CHRIST in irgendeiner Weise am Polizistenmord in Heilbronn beteiligt war (Mitwisser, Schmieresteher) könnte sich sowohl für einen Suizid als auch für ein Tötungsdelikt Motive erkennen lassen.

Ein in die Wege geleiteter Datenabgleich CRIME Soko Parkplatz mit CRIME EG Eiche ergab 11 sogenannte Kreuztreffer, die im Einzelnen noch verifiziert und im Detail bewertet werden müssen.„

Mit Datum vom 26.08.2010 kommen die Ermittler zu dem Schluß, daß die Akten Ringalarm Schrott sind, das sie unvollständig sind, teilweise nicht in die EDV eingegeben oder verschollen.

S. 334/335/336

„Es sind handschriftliche und „elektronisch“ verfasste Listen vorhanden.

Zum Teil existieren beide von derselben Kontrollstelle, jedoch fehlen manchmal die „elektronischen“ und manchmal die handschriftlichen Listen.

Die Listen sind beschriftet mit Kontrollörtlichkeit, aufnehmenden Beamten, amtlichen Kennzeichen, sowie den Zeiten der Kontrollen und teilweise auch den Personalien der Fahrzeugführer und Fahrzeuginsassen.

Des Weiteren sind Listen mit Personalien von Passanten oder Schaulustigen erfasst.

5. Bewertung

Auf Grund der nicht eingegebenen Kennzeichen ist nicht nachvollziehbar, welche Ringalarm- und Kontrolllisten vollständig erfasst sind und welche nicht.

Bei der Recherche ist daher nicht gewährleistet, dass alle Kennzeichen als Datengrundlage zur Verfügung stehen. Dies kann dazu führen, dass Zusammenhänge nicht erkannt werden können.

6. Maßnahmen

Alternative 1:

– Komplette Neuerfassung aller vorhandenen Ringalarm- und Kontrolllisten in der Kennzeichendatei der Soko Parkplatz, sowie die Erfassung der kontrollierten Schaulustigen und Passanten in CRIME.

Alternative 2:

– Erfassung der nicht eingegebenen Kennzeichen in der Kennzeichendatei der Soko Parkplatz, sowie die Erfassung der nicht eingegebenen kontrollierten Schaulustigen und Passanten in CRIME.“

Ab Seite 360 werden Zeugen des Tattages nach relevanten Fluchtautos zusammengefaßt. Als verdächtige Automarken tauchen Audi und Mercedes auf, aber auch Golf und BMW.

Die Akte vom 07.02.2012 faßt den Erkenntnisstand bezügliche litauische Spur Zigarettenschmuggel zusammen. Frau Rieger legt sich die Karten.

S.378

„Ausgangslage

Am 17.10.2009 ging bei der SOKO Parkplatz ein Hinweis ein, wonach die möglichen Tatverdächtigen des Polizistenmordes im „Milieu russischer Zigarettenschmuggler“ zu suchen sind. Im Zuge weiterer Vernehmungen richtete sich der Tatverdacht (u.a.) gegen Stanislav BARABAS (näheres bekannt).

Ergebnis / Bewertung

Das Ermittlungsverfahren gegen BARABAS wurde beim ZFA Stuttgart / StA Stuttgart bearbeitet. Weitere Erkenntnisse liegen hier nicht vor.“

Die gut für Vergleichszwecke erfaßten Spuren der Tatmunition wurden zum Abgleich Polizeibehörden verschiedener Länder übermittelt, erbrachten in einem ersten Anlauf jedoch keine Treffer.

In der Akte vom18.01.2012 ist dann das Ermittlungsnarrativ enthalten.

S. 381

„Die Maßnahme 335 wurde nach dem Bekanntwerden des Zusammenhangs von Polizistenmord in Heilbronn mit der Mordserie des NSU zurückgestellt. Die beabsichtigte neue Anfrage unterblieb. Ermittlungen zu etwaigen weiteren Straftaten, die mit den Tatwaffen des Polizistenmordes begangen wurden, liegen nicht mehr in der Zuständigkeit der hiesigen Dienststelle.

Albrecht, KHK“

In diesem Falle ist interessant, daß Bosnien schon 2007 die Anfrage erhielt, Kosovo, Kroatien und Serbien allerdings nicht. Die sollten erst 2012 eine Abformung der Tatmunition zwecks Spurensuche erhalten.

Der tabellarischen Aufstellung kann man dann noch entnehmen, daß es in einigen Ländern Zeitlimits für die Aufbewahrung der Abformungen gibt. In Österreich oder der Schweiz werden die Muster 2017 vernichtet werden. Frankreich verfügt über keine zentrale Tatortmunitionsdatei.

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so mühsam ist Aktenrecherche…

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Die Handy-Auswertung beim Polizistenmord ergab keine Widersprüche

Fassen wir kurz zusammen:

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Es ist nicht sicher, welches Telefon Michele Kiesewetter nutzte: Ein LG 7050, silber mit Stummelantenne, oder das neue Nokia 6111 in rosa. Oder beide.

WURDE KIESEWETTERS HANDY MANIPULIERT? WARUM FEHLT DIE SPURENAUSWERTUNG ZUM HANDY?

Was mit diesem Handy zwischen Auffindung und Übergabe an die Auswertung passierte, das wissen wir nicht.

Ein Geschmäckle hat die Sache aber schon: Die Auswertung auf Fingerabdrücke fehlt, die Bestimmung auf fremde DNA fehlt ebenfalls. 

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Im gesamten Streifenwagen gab es keine Fingerabdrücke der angeblichen Besatzung Kiesewetter und Arnold, noch nicht einmal am Lenkrad.

DIE AUSWERTUNG DES DIENSTHANDYS GING VERLOREN, UND WEITERE TATORT-“PANNEN” BEIM POLIZISTENMORD

Das soll uns mal jemand vormachen, wie man Handys und Funkgeräte Fingerabdruck-frei und trotz Blutspritzern drauf DNA-frei in einen Streifenwagen legt.

Nirgendwo im BMW waren Fingerabdrücke von Fahrerin und Beifahrer.

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Es ist völlig unklar (und wurde in den Akten verschleiert), woher der Eintrag „Adolf Heilig, Haftbefehl“ in einem der Notizbücher stammte.

WAS TRUGEN KIESEWETTER UND ARNOLD AM KÖRPER? WOHER KAM DAS NOTIZBUCH?

Wo sind die Gegenstände aus Michele Kiesewetters Hemdtasche?.

Wo ist das Notizbuch mit dem Eintrag “Adolf Heilig Haftbefehl”?

Wo ist ihre Geldbörse? Wo sind die Kugelschreiber etc. ?

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Es wurde im Gegenteil nahegelegt, dieser Eintrag stamme vom Todestag. Stimmt nicht.

Der Eintrag stammt von 2006.

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Diese Unstimmigkeiten wecken den Verdacht einer Manipulation zeitnah nach dem Mord:

HEILBRONN: WURDE KIESEWETTERS HANDY AUSGETAUSCHT?

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4 Jahre später erst tauchte ein Beleg für das silberne Handy mit Stummelantenne auf.

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Auch der Laptop war blitzblank, ohne jedes Dokument, kein einziges Schreiben drauf, nichts:

LAPTOP UND EMAIL-KONTO MICHELE KIESEWETTER: OHNE BEFUND, WEIL NICHTS DA.

shelly84@yahoo.com wartet noch auf einen Hacker 😉

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Der Mann am Trafohäuschen vor und nach dem Mord konnte nicht identifiziert werden:

Wer lungerte da sowohl vor der Tat als auch nach der Tat am Trafohäuschen herum, und wurde sowohl als Phantombild beschrieben, als auch vom Taxifahrer Mustafa Kandil als “junger Mann” beschrieben?

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to29-30 ergebnisse

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Ob es sich um Arthur Christ oder gar um Florian Heilig handelt bleibt somit Spekulation. 

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Näheres dazu, auch zum rätselhaften Tod der Krankenpflegerin Pawlenko hat @anmerkung beigesteuert:

MORD UND MORDVERSUCH IN HEILBRONN – EINE ANNÄHERUNG TEIL 1

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Der 2. Teil erscheint noch heute.

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WAS IST 72410 ? WARUM PASSEN DIE LISTEN NICHT?

Könnte was mit Bluetooth zu tun haben, oder mit GSM-Ortung, Genaues weiss man nicht, weil es nie ermittelt wurde, warum die Netzbetreiber-Listen nicht mit den Handydaten des Nokia 6111 übereinstimmten.

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Das gilt für die Anrufzeiten, die Anrufer überhaupt, und für die SMS ebenfalls.

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AUF KIESEWETTERS HANDY WAR KEINE EINZIGE SMS…

…weder im Gerätespeicher noch auf der SIM-Karte.

Die Widersprüche wurden weder benannt noch gar aufgelöst. Sie wurden ignoriert.

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Herr Aust, wie war das doch gleich?

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schlampig

screenshot aus “Heimatschutz”

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Wer wollte dem widersprechen?.

Beantwortet aber auch nicht die Frage nach dem “warum”. Warum wurde vom 1. Tag an derart schlampig ermittelt?

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Der zusammenfassende Auswertevermerk in Gänze:

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1 2 3 4 5 6 7

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Lieblingssatz daraus:

Sämtliche auf dem Mobiltelefon KIESEWETTER und der SIM-Karte enthaltenen
Daten (Telefonbuch/SMS-Verkehr u.a.) wurden von KOK Schwarz erhoben.
Ebenfalls wurde der gespeicherte SMS-Verkehr ausgelesen und auf CD gebrannt.
Siehe Auswertebericht KOK Schwarz vom 01.05.07.

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Was für Komiker! Es gab keine einzige SMS im Handy und auf der SIM.

Oder etwa doch, bis man sie löschte?

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Auf Kiesewetters Handy war keine einzige SMS…

…weder im Gerätespeicher noch auf der SIM-Karte.

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Der Ordner 6 kann nicht veröffentlicht werden, weil er voller persönlicher Daten ist.

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ordner6-rücken

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Beim Auslesen des Handys Nokia 6111 wurde festgestellt, dass es keine SMS gab.

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ordner6

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Es wurden aber SMS gesendet und von der Telekom aufgezeichnet, noch nach dem Tod:

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sms-liste-2stundenabziehen

2 Stunden abziehen, das sind GMT-Zeiten.

sms-gesendet-2stundenabziehen

gesendete SMS, 2 Stunden abziehen ! GMT.

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Wie kann es sein, dass auf dem Gerät und auf der SIM-Karte beim Auslesen keine einzige SMS gefunden wurde?

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Falls jemand meint, die SIM wäre gar nicht dabei gewesen:

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telefon-sim-adressen

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Im Gerät waren 81 Namen im Telefonbuch gespeichert. Martin Arnold mit Nummer 81.

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anruf 15-26

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Sachkundige Kommentare sind erwünscht.

Das Handy war eingeschaltet, so sagen die Zeugen es aus. Wann es ausgeschaltet wurde ist nicht bekannt. Bei der Auslesung war der Akkukontakt gebrochen.

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Was ist 72410 ? Warum passen die Listen nicht?

Kurze Frage an die Leserschaft !

Das hat die Telekom geschickt:

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telekom

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daten2

vorletzter Eintrag: 72410. Was ist das?

drittletzter Eintrag: 15:26, 491760000443, das ist eine SMS-Zentrale von O2.

http://www.telespiegel.de/html/sms-kurzmitteilungszentralen.html

(Manche sagen, das sei ein Anruf von Thomas Bartelt, BFE-Boss)

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„Tom“ hat laut Geräteauslesung Nokia 6111 angerufen:

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tom

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Warum steht der Anruf nicht in der Telekomliste?

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Serap hat 2 Mal angerufen laut Geräteliste:

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serap

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Aber laut Telekom-Liste hat sie nur einmal angerufen: 6 Sekunden Abstand…

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serap-telekom

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Und was ist mit Dome:

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dome

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dome-telekom

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Und mit Mutsch?

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mutsch

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mutsch-telekom

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Wer löst das Rätsel ?

Warum stimmen die „Entgangene Anrufe“ laut Geräteauswertung nicht mit den Netzdaten überein, das würden wir gerne wissen.

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Wer kann helfen?

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Mord und Mordversuch in Heilbronn – eine Annäherung Teil 1

Gastbeitrag von @anmerkung

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heilbronn_ordner_34_aktendeckel

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Man kann sich auf verschiedene Arten der Entschlüsselung des Mordes an der Polizistin Michelle Kiesewetter und des Mordversuches an Martin Arnold widmen. Eine ganz direkte wäre, den ehemaligen Staatsschützer Clemens Binninger zu fragen, was es in dem Fall zu verbergen gibt, warum der Mord nicht aufgeklärt werden darf.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/27/als-edathy-und-binninger-das-auffliegen-des-spitzels-starke-verhinderten-16-5-2013/

Das fällt aus, also eine Antwort, insofern bleiben nur zwei Möglichkeiten übrig. Die eigene Phantasie zu bemühen und / oder die Akten zur Hand zu nehmen und in jenen nach Spuren zu suchen, wieso auch siebeneinhalb Jahre nach dem Mord nichts passiert ist.

Zumindest das ist leicht erklärt. Die Ermittlungen wurden am 4. November 2011 eingestellt. Sicherlich nicht genau an dem Tag, aber zeitnah zu den damaligen Ermittlungen in Stregda und Zwickau.

Wurden sie wirklich eingestellt? Nicht so ganz, denn ein tapferes Häuflein aufrechter Indianerinnen glaubt den Versicherungen des nicht ermittelnden Generalbundesanwaltes und der Politik nur wenig und ist weitaus besser über den Sachstand informiert als die Prozeßbeteiligten am Münchner Oberlandesgericht.

Wir wollen an einem Beispiel des riesigen Aktenberges deutlich machen, warum die Beurteilung des Mordanschlages so immens schwierig ist. Wir greifen uns dazu den Ordner 34 der Aktensammlung zu Heilbronn heraus.

Für das Verständnis der folgenden Darlegungen sind einige Vorüberlegungen notwendig.

Auch viereinhalb Jahre nach der Tat, im Herbst 2011, waren die Täter von Heilbronn noch nicht dingfest gemacht. Die SoKo „Parkplatz“ hat einen immens hohen Aufwand betrieben, doch keine annähernd über 90prozentige Spur zu den Tatverdächtigen, auch wenn erfolgversprechende Ansätze durchaus vorhanden waren.

Dann kam der 7.11.2011 in der Jubelschrei von Polizeidirektor Menzel „Wir haben die Schweine, die unsere Michelle“ umgebracht haben. Die Aussagen des Polizisten auf der Pressekonferenz zu den Ereignissen in Stregda trieben einigen hochrangigen Beamten des Landes Baden-Württemberg die Schweißperlen auf die Stirn, denn Menzel hatte die Dienstwaffe von Arnold auf der Pressekonferenz unterschlagen, vergessen, für nicht erwähnenswert gehalten. Das LKA in Stuttgart meldete Protest an. Am Nachmittag desselben Tages wurde dann auch Arnolds Dienstwaffe als im Wohnmobil gefunden verkündet. In Stuttgart, nicht in Erfurt.

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7 Waffen! Es waren dann aber 8. Welche fehlte? Na die vom Arnold. Glauben Sie nicht? Hören Sie genau zu! 7 Waffen. Arnolds Dienstwaffe wurde von Stuttgart „nachgemeldet“ am selben Tag!

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Es gilt das Motto: Wer die Pistole mitbringt, der darf sie auch verkünden?
(das ist nicht so witzig, wie es vielleicht klingen mag…)
sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/12/die-waffen-findungs-manipulationen-beim-nsu-phantom-eisenach/
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eisenach waffen

(einschub fatalist samt Video)

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Nun gab es ein fürchterliches Dilemma im Ländle. Die Kernermittler der SoKo und eingeweihte Politiker wußten, daß das horrender Stuß war, was der Menzel in die Mikrofone geplappert hat. Sie hätten diese mediale Aufruhr am liebsten ungeschehen gemacht, denn es würde ihnen noch zu einem heftigen Problem gereichen.

Insofern ist es kein Wunder, daß hinter den Kulissen eine hektische Betriebsamkeit einsetzte, wie man diesen polizeilichen Fauxpas vergessen macht. Erstens indem Menzel kein Innenminister Thüringens oder hochrangiger Polizeibeamter des Landes wurde. Er wurde fortan zum Schweigen verdonnert und log sich so gut es ging, durch alle politischen und gerichtlichen Instanzen.

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Der eigentliche Clou war dann die am 11.11. pünktlich zum Karnevalsauftakt erfolgte Verkündung der ultimativen deutschen Mordwaffe seit dem Bau der Autobahn, der Ceska 83, die von unbekannten Polizisten im Schuttberg der Frühlingsstraße gefunden wurde.

Das ist insofern von Bedeutung, da die Dienstwaffen der beiden Polizisten immer noch Erwähnung fanden, aber angesichts der Ermordung türkischer Mitbürger, ersatzweise auch Griechen, alsbald in Vergessenheit gerieten, so wie gewünscht.

Am 12.11. gründete dann der Spiegel im Einvernehmen mit BKA, GBA und BfV den NSU, um dem auf eine überlebende Person geschrumpften Trio zehn Morde, zwei oder 3 Bombenanschläge, mehr als 1 Dutzend Banküberfälle und diverse Ideologie-Delikte anzuhängen, von denen bis zum heutigen Tag nicht ein einziger belegt, schon gar nicht forensisch oder durch Zeugen bewiesen ist.

Genau das ist die Zwickmühle, in der sich Politik, staatliche Anklage und Medien befinden. Es geht nichts voran. Es schleppt sich so hin. Und alle machen mit.

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Niemanden aber ist aufgefallen, daß der Mordanschlag von Heilbronn nach dem 11.11.2011 ganz schnell wieder in den Hintergrund gedrückt wurde. Er ploppt in den Medien ab und zu auf, aber das Interesse daran ist aus Sicht der Stuttgarter Staatskanzlei erfreulich gering.

Schlußendlich muß man noch ein Bild vor Augen haben, um zu verstehen, warum der Heilbronner Mordanschlag klein gehalten werden soll. Es ist die Auffindesituation der beiden Dienstwaffen.

Dem offiziellen Vernehmen nach lagen sie wie auf einem Präsentierteller im ausgebrannten Wohnmobil, eine auf dem kleine Tisch unter dem Brandschutt, die andere offen sichtbar in der Naßzelle des KFZ. Sie lagen nicht in einer Schublade, in einem Versteck, waren nicht im Holster am Mann. Nein, wie ein Weihnachtsgeschenk mit rotem Schleifchen drapiert, so wurden diese Waffen den Fotografen der Kriminaltechnik präsentiert.

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mk-tisch arnoldhk

fingerabdruckfrei aufgefunden wie alle Waffen des „NSU“ inkl. Selbstmordwaffe.

Wer macht denn sowas?

Gute Frage. Das machen Leute, die entweder genug Geld haben und auf die ausgelobten 300.000 Euro zur Aufklärung des Mordes verzichten können oder aber bei Einforderung der Geldsumme für lange Jahre im Gefängnis verschwinden würden.

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heilbronn_ordner_34_s_168_belohnung

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Kommen wir nun zu Band 34 der Akte Heilbronn und widmen uns einer Übersichtsaufnahme.

Zu Tathypothesen können wir uns mangels der Kenntnis der gesamten Akten nicht äußern, schon gar nicht zu präferierten, denn das ist Aufgabe der Polizei, solche auszuarbeiten, die Spuren zu verfolgen und die Täter festzunehmen. Wir können aber ob der in der Akte enthaltenen Aussagen unsere Phantasie spielen lassen, was alles im Bereich des Möglichen liegt. Das ist nicht weiter schwer, denn es handelt sich um die üblichen Verdächtigen und etwas mehr.

– Beziehungstat im privaten Umfeld
– Beziehungstat im engen dienstlichen Umfeld (BFE)
– Beziehungstat im weiten dienstlichen Umfeld (verdeckte Ermittler für BKA, LKA oder Verfassungsschutz)
– Racheakt der örtlichen Rauschgift-Mafia
– Spontantat von Verbrechern zur Abwehr einer unmittelbaren „polizeilichen Gefahr“
– lokales kriminelles Milieu

Die ersten drei Tathypothesen, Mordanschlag aus den Kreisen der Polizei heraus, werden in dem Band nicht behandelt. Kollegenmord klammern wir im folgenden also aus, auch wenn er möglicherweise in anderen Akten ausführlich behandelt wird.

Der Ordner 34 umfaßt als Sammelordner verschieden Spurenkomplexe, die wesentlich den drei letztgenannten Tathypothesen zuzuordnen sind, zusätzlich jene Spurenlage, die dem sogenannten Wattestäbchen-Phänomen zuzuordnen sind. Man wird sich erinnern dürfen, daß eine unbekannte weibliche Person uwP mordend, diebstählend, raubend, Autos stibiezend usw. durch Deutschland zog, an hunderten Tatorten ihre DNA hinterließ, bis sich herausstellte, daß es die Spurensicherer waren, die mit verunreinigten Wattestäbchen DNA-Proben erfaßten.

Diese Trugspuren werden in der Akte eliminiert, so nicht doch eine möglicherweise wichtige dahinter steckt, und aus dem Fall Heilbronn ausgeklammert, da sie ein Irrweg sind.

Im wesentlichen behandelt die Akte folgende Kernaussagen.

Es wird eine umfangreiche Analyse der Funkzellenabfrage vorgenommen. Die Trefferzahl war immens, der Aufwand zur Erfassung in durchsuchbaren Datenbeständen hoch. Unterm Strich ist allerdings nur sehr wenige Treffer erwähnenswert. Eine Person, die bei der Filterung der der Mobilfunkdaten eruiert wurde, sieht dem Phantombild ähnlich, das Martin Arnold erstellt hat.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/02/martin-arnold-hat-chico-2009-identifiziert-man-stellte-das-verfahren-2010-ein/

Man muß sich verdeutlichen, daß dieser Vorgang erst mit Datum vom 16.06.2011 abgeschlossen war.

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arnold_7_s_204_phantombild

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Das Fazit ist deprimierend:

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heilbronn_ordner_34_s_275_fazit_funkzellenabfrage

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„Bei den oben bereits genannten 2 Anschlussinhabern wurde eine gewisse Ähnlichkeit zu dem Phantombild Nr. 7 der SoKo Parkplatz festgestellt. Diese wurden in den Spuren 4821 und 4822 abschließend bearbeitet ohne weitere Erkenntnisse zur Tat oder Täter zu gewinnen. Die detaillierten Ergebnisse sind in der jeweiligen Spur abgelegt.

Als Fazit kann ausgeführt werden, dass ohne das Vorliegen weiterer Verdachtsmomente zu einzelnen Rufnummern oder Personen eine Bearbeitung der insgesamt verbliebenen 31 Treffer nicht sinnvoll erscheint. Auch der nun vorliegende Reihenbeschlusses für die DNA-Erhebung ändert an dieser Aussage nichts.“

Die Funkzellenabfrage hat keine Hinweise auf die Anwesenheit von Böhnhardt, Mundlos oder Zschäpe ergeben.

„Mit dem Auftauchen der rechtsradikalen Terrorgruppe um den Uwe MUNDLOS, Uwe BÖHNHARDT und der Beate ZSCHÄPE wurden auch die hierbei bekannt gewordenen Telefonrufnummern mit dem Datenbestand der SoKo Parkplatz verglichen. Es konnten aber keine Treffer erzielt werden.

Der komplette Datenbestand der SoKo Parkplatz wurde zu weiteren Vergleichszwecken an das BKA übermittelt.“

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heilbronn_ordner_34_s_098_keine_treffer_bmz_funkzellenabfrage

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Eine nächster Spurenkomplex befaßt sich mit der Auswertung jener Daten, die bei Ringalarm 30 erfaßt worden sind. Hier können nur die bekannten Fakten wiederholt werden. KFZ-Kennzeichen, die auf eine Beteiligung von Böhnhardt, Mundlos oder Zschäpe bzw. deren Nähe zum Tatort belegen könnten, sind in den Datenbeständen nicht gefunden worden.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/19/update-heimatschutz-der-listentausch-des-heilbronner-nsu-wohnmobils/

Die Daten der Kennzeichenerfassung Ringalarm 30 sind außerordentlich mangelhaft und müssen noch einmal erfaßt werden.

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heilbronn_ordner_34_s_327_daten_ringalarm_mangelhaft heilbronn_ordner_34_s_328_daten_ringalarm_mangelhaft

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In einer sehr akribischen Arbeit wurden Zeugenaussagen von Zivilisten in einem Zeitraster erfaßt, um sich so einen Überblick über die Geschehnisse vor der Tat, während und danach zu verschaffen. Die erfaßten Aussagen wurden in das Raster eingetragen als auch tabellarisch notiert.

Aussagen von Polizisten sind in diesem Raster nicht enthalten. Siehe oben.

Die wichtigsten Kriterien für die Erfassung waren u.a.:

– sie haben jemanden am Tatort gesehen
– sie haben blutverschmierte Personen gesehen
– sie haben jemandem mit Auto flüchten sehen
– sie haben Polizeifahrzeug am / in Nähe Tatort gesehen
– sie haben Schußgeräusch / Knallgeräusch gehört
– sie haben andere Personen am Tatort gesehen

Aus den erfaßten Zeugenaussagen lassen sich zwei Täterhypothesen rauslesen. Russen-Mafia oder Zigaretten-Mafia. Das kann das gleiche sein, muß aber nicht zwingend.

Im Zusammenhang mit der Hypothese, daß Jugendliche am Tatort Dinge sahen, die sie nicht hätten sehen dürfen, sei erwähnt, daß dies aus den erfaßten Zeugenaussagen nicht hervorgeht. Keiner der Zeugen hat Jugendliche am Tatort geschildert.

Trotzdem nimmt der 2009 tödlich verunglückte Arthur Christ einen breiten Raum in der Akte ein, weil es mögliche Kreuzverbindungen zum Polizistenmord gibt. Das Fazit gab dann nichts her.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/16/mutmasslicher-augenzeuge-des-polizistenmordes-verbrannte-in-seinem-auto/

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heilbronn_ordner_34_s_122_123_arthur_christ

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„Ergebnis / Bewertung

Insgesamt war es nicht möglich, durch diese Maßnahme weitere Ermittlungsansätze oder Erkenntnisse zu gewinnen.
Aufgrund dem Ereignissen des 04.11.2011 in Eisenach/TH werden keine weiteren Maßnahmen mehr durchgeführt.“

Wenn man den Ordner 34 in wenigen Worten zusammenfassen soll, dann ist es ein sehr ernüchterndes Ergebnis.

Sie haben nur einen einzigen echten Zeugen, und zwar den Auffinder der beiden Polizisten.

Alle (!) anderen Zeugen haben im Grunde nichts gesehen und nichts gehört, vermeinen aber, etwas gesehen oder gehört zu haben. Das ist wirklich so. Aus diesem Gewusel sehr unsicherer Aussagen müssen die Ermittler Diamanten fischen. Das ist eine Heidenarbeit.

Auch wenn sie eine akribische Zeitleiste mit Knallgeräuschen, Polizeifahrzeugsichtungen, Personenbewegungen, Flucht im Auto und blutverschmierten Personen angelegt haben, läßt sich keine Tathypothese daraus ableiten, auch kein Vortat- bzw. Nachtatgeschehen.

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heilbronn_ordner_34_s_295_zeitraster_zeugenaussagen

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Es gibt von ca. 13:45 Uhr bis etwa 14:17 Uhr, Eintreffen der ersten Polizeistreife am Tatort, im Grunde ein schwarzes Loch, in das kein Licht eindringt. Auch 2012 nicht.

Laut dieser Akte wissen sie nicht, was in dieser halben Stunde passiert ist. Auch die Ermittler müssen sich heftig ihrer Phantasie und jahrelangen Berufserfahrung bedienen, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Einen Haufen Stroh wollen wir dem lesenden Volk nicht vorenthalten. Enthemmte Nazis kommen in der Akte nicht vor. Die waren es vermutlich nicht, denn wenn sich eine Spur nach solcher Species ergeben hätte, wäre sie auch verfolgt worden.

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Ende Teil 1