Piatto mit fast schon fatalistischem Unterton

Das war gar nichts, Heute im Stadl:

45piatto

Ex-V-Mann „Piatto“ gibt wenig preis

„Waffen wurden in der Szene verherrlicht“, sagt Carsten Sz., „jeder wollte sie gerne haben, jeder hat darüber gesprochen“. Das klingt wild, entspricht aber der Stimmung in den jungbraunen Milieus, Ende der 1990er Jahre wie heute noch. „Die Szene war der Ansicht, dass das jetzige System der Bundesrepublik irgendwann zusammenbricht und es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt“,

die Stimme schleppt sich mit fast schon fatalistischem Unterton voran,

„für den Tag X wollte man sich vorbereiten“. Auf konkrete Fragen des Vorsitzenden Richters Manfred Götzl zur Beschaffung von Waffen für den NSU weiß Carsten Sz. allerdings wenig zu sagen. Sehr wenig.

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piatto

Ex-V-Mann Carsten Sz. alias „Piatto“ hier auf dem Weg zu seiner Zeugenvernehmung vor dem Münchner Oberlandesgericht im NSU-Prozess

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Ein vergesslicher Mensch…

Auch zu einer SMS von Jan W. an ihn, was mit den „Bums“ sei, gespeichert auf dem vom Verfassungsschutz zur Verfügung gestellten Handy, fällt Carsten Sz. nichts ein. Womöglich weiß er tatsächlich nicht mehr, was er im Detail alles dem Brandenburger Verfassungsschutz berichtet hat. Und Carsten Sz. er beteuert, Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe „waren mir persönlich nicht bekannt“.

… und ein reuiger Sünder:

So bleibt der Eindruck, da habe ein Mann längst mit seinem einstigen  Fanatikerleben abgeschlossen und müsse doch heute noch einen hohen Preis dafür zahlen. Vielleicht gibt Carsten Sz. deshalb weniger preis, als er weiß. Auch andere Ex-Spitzel im NSU-Prozess waren erinnerungsschwach, wenn es konkret wurde. Jedenfalls wirkt Carsten Sz., einst als Neonazi und Spitzel enorm umtriebig, jetzt eher müde.

Amen.

Frank Jansen vom Tagesspiegel stehe kurz vor der Priesterweihe, so wird gemunkelt.

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Getwittert wurde auch:

tw-1

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Wie konnte er von SMS berichten, die er nie erhielt? Oder wurden die Treffberichte einfach nur frisiert?

Warum steht das so nicht im Tagesspiegel?

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So steht das auch bei NSU-Watch. 2. Spitzel 370 004. https://www.nsu-watch.info/2013/03/piato-war-nicht-allein/

nd1

daraus wurde dann: 370 013:

nd2

Heute war es auch so:

http://www.neues-deutschland.de/artikel/954411.das-komplett-andere-leben.html

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Man darf davon ausgehen, dass der Verfassungsschutz bereits 1998 die Thüringer Polizei genarrt hat. Man passte auf seine Aushorchzelle auf… 

Ein Kommentar

  1. Ich war heute im Gericht. Und habe am eigenen Leib den innerdeutschen Rassimus spüren müssen. Zum Schluss bin ich zu dem Fazit gekommen, dass die armen Leute, die da sitzen nichts dafür können, dass sie verblödet sind und dass sie all das, was sie sagen und schreiben auch glauben.
    Was für Penner da saßen, ganz schlimm der Manipulator vom Spiegel, dafür nette Leute vom BR. Zuschauer waren eine Schjulklasse, Lesben und natürlich ungepflegte Linke.
    Am Eingang sagte ich, dass Beate Z. unschuldig ist und wurde dafür ausgelacht und beleidigt. Beleidgt von einer Schwarzen und einem Opa.
    Rassismus: Ich als dritte Person von Opa: …kommt aus Sachsen oder Thüringen, die Schwarze fragte mich, wo ich herkomme, ich sagte, das hört man doch und sie sagte, sie kenne sich mit Dialekten aus dem Osten nicht aus.

    Meine Vorfahren sind Bayern wie ich, also ergibt eins plus eins: Ossi. Ganz logisch.
    Allein, dass man mich als Ossi abstempelte und ich sagte: Ach, weil ich Frau Z. für unschuldig halte, bin ich also Ossi.
    Opa beleidgte mich auch, dass ich komische Vorstellungen oder so ähnlich, habe.

    Czepanski ist ein fettes Etwas geworden, saß da mit schwarzer Perrücke, Dreitagebart und Brille mit dickem, schwarzem Rahmen.

    Er sagte auch, dass die SMS mit dem Bums nichts mit Waffen oder anderen Dingen zu tun hatte.
    Er erwähnte auch die Turner Tagebücher, dass das Buch sehr beliebt war und und brachte Fußballfans mit Rechten in Zusammenhang.
    Jaja, und die Reue. Er spitzelte nur, um es wieder gut zu machen, was er anstellte. was auch immer das war und er seit seinem 15. Lebenjahr ein Rechter. (der kommt wie ich aus T-hof und er kommt mir auch bekannt vor, bin aber vergesslich, hatte auch nie was mit Rechten zu tun, wollte immer Punk werden und blieb normal)

    Er sagte, er kannte MBZ nicht und auch Wohlleben kenne er nicht.
    Die Namen Starke, Ehepaar Probst und Jan Werner kenne er. Er hätte für Probst im Außendienst gearbeitet, um die CDs an dem Mann zu bringen. Der Mann war dann sein V-Führer, er erhielt das Geld für die CDs vom BKA (wenn ich das richtig mitbekommen habe).
    Bei der puren Langeweile schaltet mein Hirn ab….

    keine SMS von Werner.
    Ständig wechselne Handies und Telefonnummer. Austausch im Offenen Vollzug, im Auto, 100 m vom Knast entfernt.

    Als es um einen Hoffmann ging, der gelogen haben soll, zog Z. ihre Augenbrauen hoch… vonwegen: Ach? Darauf erwiderte Sturm was, worauf zwei debile RA-Deppen widersprachen.

    Lächerlich auch ständig die Frage nach den Waffen. Das war genau zu dem Zeitpunkt als die Mauer fiel, da interessierten sich nicht nur die Rechten für Waffen, sondern alle, weil die es von Russen zu kaufen gab.

    Und widerlich war wieder der Manipulator vom Spiegel, als er sagte: Jobcenter-Mitarbeiter erschießt hartz4-Empfänger und vier Deppen lachte.
    Wollte schon sagen, das kann jeden treffen… dachte aber, lasse die armen Wichte labern, sie haben nichts anderes.

    Achso ja, es wurden noch diese Namen genannt: Klinz alias Pradl, W oder Menzel und Luko, Ulf Schäfer.
    Und er sagte, er hätte nie Waffren gesehen.

    Am Schluss habe ich Sturm und Heer angesprochen, ich fand die sehr nett.

    B&H waren Brandenburger und Hammerskins Berliner.
    Hochburg Oranienburg wurde erwähnt, KW (Königs Wusterhausen), Brandenburg Stadt und seltener Franken, Norddeutschland, Sachsen. Es ging ständig um Sachsen.

    Waffen waren gut für die Selbstdarstellung und als Statussymbol.

    Mehr geht nicht, Internet-Café, Tastatur scheiße und teuer.

    Liken

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