Günter Beckstein wurde 2006 der Dönermörder namentlich benannt

Anfang Juli 2014 war hier zu lesen:

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Der Günther Beckstein von der Polizei Bayern bekam den Dönermörder benannt, sogar mit Handynummer, aber von einer Festnahme ist nichts bekannt. 

Es ist nicht einmal verbürgt, ob Herr Beckstein den Dönermörder angerufen hat…

Totalversagen bei der Bayerischen Polizei.
Hat man da Worte?
😉

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/03/der-letzte-donermord-in-kassel-an-yozgat-und-andreas-temme-teil-3/

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Karl-Heinz Hoffmann ist da anderer Meinung als fatalist, der das mehr oder weniger flachsig beiseite schob.

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NSU Affäre
Hinweis eines Türken, Schlüssel zur Wahrheitsfindung?


Am 6. April 2006 wurde in Kassel der deutsche Staatsbürger türkischer Herkunft, Halit Yozgat ermordet.
Es war das letzte Tötungsverbrechen am Ende der damals als „Dönermorde“ bekannt gewordenen Mordserie.
Für die Annahme eines etwa ausländerfeindlichen Hintergrundes gab es keine Anzeichen. Die Polizei konzentrierte ihre Ermittlungen auf das persönliche, familiäre und geschäftliche Umfeld der Opfer und sie stieß dabei durchaus auch auf verdächtige Sachverhalte, die aber nie völlig geklärt werden konnten.

Da erreicht das Polizeipräsidium-Nordhessen am 18. September 2006, also rund fünf Monate später, ein handgeschriebener, an den damaligen bayerischen Staatsminister des Innern gerichteter Brief eines türkischen Staatsbürgers.

Er enthält konkrete Mitteilungen mit direktem Bezug zur Dönermordserie.
Dieser Brief war in türkischer Sprache abgefasst und offen mit der Adresse des Absenders versehen.
Der Brief wurde im Auftrag der Polizei ins Deutsche übersetzt und Günther Beckstein mit Datum vom 22.09.2006 zugänglich gemacht.

Der Verfasser des Briefes machte die Behörden auf einen Mann, den er als Täter bezeichnete, aufmerksam, nannte dessen Namen, seine Aufenthaltsorte und beschrieb dessen Vorgehensweise.

Das Letztere halte ich für sehr bedeutsam, und zwar deswegen, weil der Informant genau die Vorgehensweise schildert, die den Grundprinzipien geheimdienstlicher Operationen entspricht.
Nach diesem Prinzip wird die Tat von örtlichen Helfern vorbereitet.
Danach reist der Auftragskiller an, begibt sich zum Tatort, führt die Hinrichtung aus und verschwindet sofort wieder ins Ausland.

Nach allem, was wir bisher über die inzwischen umgetaufte Dönermordserie wissen, drängt sich der Verdacht der geheimdienstlichen Steuerung geradezu auf. Aufgrund der geschilderten Einzelheiten halte ich persönlich die Mitteilungen für sehr glaubhaft. Es sollte jetzt die Aufgabe des Gerichtes in München sein, der Sache gründlich nachzugehen.

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Das Erstaunlichste an der Sache ist, dass die in dem türkischen Brief vermittelten Hinweise noch nicht einmal im Ansatz überprüft worden sind. Jedenfalls konnte ich dazu in den Akten nichts finden.
Das ist schon ein starkes Stück.

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Da nennt jemand dem Bayerischen Ministerpräsidenten Name und Adresse eines Tatverdächtigen, nicht etwa als anonymer Hinweisgeber, sondern unter seinem vollen Namen mit Angabe seiner ladungsfähigen Anschrift und weder die Polizeibehörden, noch Günther Beckstein fühlen sich bemüßigt, der Sache ernsthaft nachzugehen?

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Man hat sich zu fragen, warum keine weiteren Nachforschungen angestellt wurden? Gab es Gründe, die Spur als politisch unerwünscht im Sande verlaufen zu lassen?

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Der nie befragte türkische Hinweisgeber, wäre möglicherweise der wichtigste Zeuge im derzeitigen NSU Verfahren vor dem OLG in München. Noch könnte er, ja müsste er als Zeuge nach München geladen werden.

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Auf etwaige besondere überstaatliche Interessen darf ein deutsches Gericht keine Rücksicht nehmen. Es muss um die Wahrheitsfindung gehen, nicht um eine politisch angestrebte Urteilsfindung.

Karl-Heinz Hoffmann

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Thematisch gehören auch diese Blogbeiträge dazu, irgendwie, vielleicht:

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VERSTECK IN DER SCHWEIZ. DER WAHRE KERN EINER SPIEGEL-STORY

Erinnern Sie sich an Herrn Öztürk aus Kassel?
Den 4 PKK-Killer aus Holland und Frankreich durch Kassel jagten, 2001, weil er seine “Schulden” nicht bezahlen wollte?
Ersatzweise einen “Kollegen” erschiessen wollte Herr Öztürk auch nicht. Er rannte zur Polizei stattdessen, hatte Todesangst.

Erinnern Sie sich?

DAS PKK-KILLERKOMMANDO AUS HOLLAND TRAF SICH 2001 BEIM YOZGAT IN KASSEL 

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und die Variante 2 der Spiegel-Story:

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„VERSTECK IN DER SCHWEIZ“ TEIL 2: 2006 WURDE AUCH DER ANDERE YASAR-MÖRDER IDENTIFIZIERT

Nein, dies ist kein Abklatsch der bereits gebloggten Geschichte vom Herrn Öztürk aus Kassel, und von der Teestube von Ismail Yozgat, auch wenn es danach aussieht.

Diese Geschichte spielt nicht 2008, sondern 2006, und treibende Kraft ist die Kripo in Dortmund. Nach dem Mord an Herrn Kubasik am 4.4.2006, 2 Tage vor dem Mord in Kassel an Halit Yozgat, dem Sohn des Ismail Yozgat.

Die Welt ist kleiner als man denkt…

2006 wird wieder einer der Yasar-Mörder von Nürnberg 2005 identifiziert:

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h3wxgjis

Yapucu Musa soll einer von denen hier sein:

Und zwar nicht der mit der Mütze, denn das soll Veli Aksoy sein, sondern der Andere, der ohne Mütze, den die Zeugin Waltraud S. auch bereits 2005 als einen der Kilic-Mörder von 2001 identifiziert hatte.  Veli Aksoy findet man auch beim Opferumfeld des Mordes Hamburg, und in der Keupstrasse in Köln. Ein PKK-Mann.

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Ist halt die Frage, ob man da auf die PKK oder aber auf angeheuerte Mörder gestossen ist, gedungen vom Geheimdienst Titos zwecks Liquidierung von „widerspenstigen mindestens 29 Kroaten“ in Deutschland. Gedulded von unserer Regierung.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/18/tito-liess-mit-ceska-morden-inklusive-schalldampfer/

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Oder so ähnlich… warum nicht Türken-Faschos aka Graue Wölfe oder gar Vollstrecker türkischer Geheimdienste? Gladio B?

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/02/das-bfv-begleitete-staatsmorde-auf-deutschem-boden/

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Die Dönermorde sind nicht ausermittelt worden, darum geht es. Man hat bestimmte Spuren nicht verfolgt.

Die Vermerke fehlen in den Akten, dass sich diese Spuren als falsch herausstellten. DAS ist das Merkwürdige. Weil es dem zu Erwartenden widerspricht: Es gibt einen Hinweis, der Sache wird nachgegangen, und dann folgt ein Vermerk, dass die Spur falsch war, der Hinweis nicht verifizierbar war, oder eben die Fakten nicht zutrafen. Das findet man Hundertfach in den Akten, aber bei manchen Spuren findet sich dieser Auswertungsvermerk eben nicht.

Diese Vermerke fehlen bei manchen Spuren, die Akte bricht regelrecht ab, ist erkennbar unvollständig, da fehlt was…

Warum?

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10 Kommentare

  1. Deutschland ist eine Kolonie der USA und die Türkei ist der wichtigste Verbündete der USA im Nahen Osten. Wenn also der türkische Geheimdienst hier Bestrafungsaktionen an unliebsamen kurdischen Untergrundstrukturen verübt, dann ist das der USA völlig gleichgültig.

    Und die BRD hat sowieso nichts zu melden. Aufgabe der BRD-Geheimdienste ist nur, die Tätigkeiten anderer Geheimdienste auf deutschem Boden zu decken.

    Und nun wird auch klar, warum die Belohnung für die Dönermordserie so exorbitant hoch war und auf der Titelseite der Bild geschaltet wurde: Der Staat BRD wollte wissen, wer etwas gesehen hat und so Zeugen aus der Reserve locken.

    Es ging niemals um Aufklärung; Beckstein, Bouffier, Seehofer, Oettinger, Pofalla, Bosbach, etc. wissen bestimmt seit 10 Jahren, was es in Wirklichkeit mit den „Dönermorden“ auf sich hat.

    Ich würde darum immer vorsichtig sein, wenn sehr hohe Belohnungen ausgelobt werden.
    Es ist nicht unwahrscheinlich, daß der Staat an die Namen von Zeugen kommen will, die er dann später ermordet, wenn sie ihm zu gefährlich sind.

    Florian Heilig hat den Fehler gemacht, die BRD für einen Rechtsstaat zu halten und musste dafür mit seinem Leben bezahlen.

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    1. „faschistisch“ lassen wir mal weg, bitte. Autoritärer Staatsapparat, das ist okay.

      Florian Heiligs Tod muss als Mordverdachtsfall untersucht werden, das ist die Forderung. Was er wusste ist spekulativ, denn er hat es ja wohl Niemandem erzählt. Schwerer Fehler.

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      1. @fatalist

        Was er wusste oder nicht, ist im Endeffekt irrelevant.

        Das entscheidende ist, daß Florian Heiligs genau an dem Tag in seinem Auto verbrannte, als er einen Aussagetermin hatte.

        Und damit ist klar, daß es im LKA Informanten gibt, die bei gefährlichen Zeugen Morde beim Geheimdienst in Auftrag geben.

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      2. Zuerst wird ermittelt, dann wird das Ergebnis der Ermittlungen kritisch hinterfragt.
        Das ist bei Florian und bei Corelli noch gar nicht passiert.

        Du willst ständig Dinge vorab als gesicherte Wahrheit verkünden, das ist hier auf diesem Blog aber nicht erwünscht.

        Wo ist die Mordanzeige der Eltern?
        Oder die derjenigen Leute, die Mord behaupten?

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