GAB ES EINEN BND-CSU-GLADIO-ARM, EINE HALBSTAATLICHE RECHTE STAY BEHIND-TERRORORGANISATION? TEIL 4

Diese Fragen aus Teil 1 sind dran:

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7. Gab es die behauptete Verbindung Raimund Hörnle-Sybille Vorderbrügge-Gundolf Köhler?

8. Ist der Hauptzeuge des Oktoberfest-Attentates Frank Lauterjung -wie jetzt erneut behauptet wird- ein V-Mann gewesen, und falls ja, wen observierte er? Köhler?

9. Ist es wahrscheinlich, dass der WSG Ausland das Oktoberfest-Attentat angehängt werden sollte? Operation Wandervogel soll das Kind gehiessen haben (Heymann), das ginge aus STASI-Akten hervor.

10. Die “Bekenntnisse von Stefan Wagner und V-Mann Ulrich Walter Behle”: Glaubwürdig?

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Zur Beantwortung stützen wir uns massgeblich auf einen linken Experten zu diesem Thema, den Journalisten Tomas Lecorte.

Genauer gesagt auf dessen Errata-Text:

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err1

http://www.lecorte.de/wp/wp-content/uploads/2013/10/Heymann-Errata-Lecorte-2013.pdf

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Und auf die 160-seitige Revision:

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rev1

http://www.lecorte.de/wp/wp-content/uploads/2014/01/Lecorte-Oktoberfest-1980-Revision.pdf

Auf geht´s:

7. Gab es die behauptete Verbindung Raimund Hörnle-Sybille Vorderbrügge-Gundolf Köhler?

„Irrtümer“ Heymann Nr. 89 und 90:

89. Es sei „nicht eindeutig“ geklärt, ob Mitglieder der „Deutschen Aktionsgruppen“
Sprengstoff von Heinz Lembke erhalten hätten – nichts weist darauf hin,
denn die DA verwendeten keinen solchen Sprengstoff und es wurde auch soweit
bekannt bei ihrer Festnahme kein solcher bei ihnen gefunden. (Seite 253)

90. Es gebe eine Spekulation, wonach Mitglieder der DA Gundolf Köhler gekannt
hätten – falsch, das ist stille Post von Presse-Veröffentlichungen und völlig haltlos.
(Seite 255)

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130 Irrtümer in einem Märchenbuch. Schaurig schön. Nur 33 Euro. Dürfte aber von den NSU-Märchenbüchern bei Weitem übertroffen werden. Um den Faktor 10 bis 100, so ist zu vermuten. googeln Sie das hier, dann finden Sie:

märchenbuch site:sicherungsblog.wordpress.com

oder folgen Sie diesem Link:

https://sicherungsblog.wordpress.com/category/marchenbucher/

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bislang unübertroffen:

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die beste lügen-hn

es gibt kein Gleis 10 in Heilbronn. es gibt auch keinen Mc Doof im Hauptbahnhof.

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Nächste Frage:

8. Ist der Hauptzeuge des Oktoberfest-Attentates Frank Lauterjung -wie jetzt erneut behauptet wird- ein V-Mann gewesen, und falls ja, wen observierte er? Köhler?

Bundestag.de:

Weiterhin fragt Die Linke, warum nicht dem Verdacht nachgegangen wurde, dass der Zeuge Gundolf Köhler im Auftrag einer Sicherheitsbehörde überwacht habe.

http://www.bundestag.de/presse/hib/2014_11/-/340652

Es waren die Grünen: http://dip.bundestag.de/btd/18/031/1803117.pdf

siehe auch:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/12/gba-range-eine-einzeltater-theorie-haben-wir-niemals-verfolgt/

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Opferanwalt Dietrich hegt denselben Verdacht: Lauterjung war V-Mann.

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nicht tief den Hinweisen eines Zeugen auf mögliche Mittäter nachgegangen wurde und nicht vertieft der Umstand berücksichtigt wurde, dass jener Zeuge bis 1965 dem „Bund Heimattreuer Jugend“ angehörte.

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Wen sollte denn der mutmassliche V-Mann Lauterjung beobachten?

Gundolf Köhler?

Ja warum denn nicht auch Peter Naumann und Jürgen Busch, die angeblich vom Verfassungsschützer Engert eingeladen worden waren an jenem Abend? 

,

Peter Naumann hatte zur dieser Zeit Infostand-Termine in Wiesbaden, aber auch Jürgen Busch war in dieser heißen Phase des damaligen Bundestagswahlkampfes in den Wahlkampf eingebunden. Trotzdem hatte er vor, diese Einladung anzunehmen und seine Kameraden zu vertrösten.

Jürgen Busch sagte dann doch kurzfristigst Engert ab und kam nicht zu der vereinbarten Parkbank auf dem Oktoberfestgelände.

Hätte Jürgen Busch zugesagt, wäre davon auszugehen, dass gleich zwei völlig unbeteiligte „Rechtsextremisten“ als spätere Täter für ein von den Geheimdiensten durchgeführtes Massaker herhalten hätten müssen.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/12/gba-range-eine-einzeltater-theorie-haben-wir-niemals-verfolgt/

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Das können Schutzbehauptungen sein, denn der Zeuge Lauterjung hat nie Fotos von Busch und Naumann vorgelegt bekommen und starb 1982. Vielleicht waren die Beiden ja doch dort?

Ein Handfragment fehlt Peter Naumann. Fragt sich nur wo er es verlor.

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Aber jetzt naht Aufklärung: Onkel Range bürgt für schonungsloses Ermitteln—

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OKTOBERFEST-ATTENTAT
Generalbundesanwalt fordert Herausgabe von Geheimdienst-Akten
Das Oktoberfest-Attentat von 1980 beschäftigt wegen einer bisher unbekannten Zeugin wieder die Staatsanwaltschaft. Der Generalbundesanwalt fordert nun die Herausgabe aller Akten.
www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Generalbundesanwalt-fordert-Herausgabe-von-Geheimdienst-Akten-id32512367.html

siehe auch:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/04/finde-den-widerspruch-range-und-range/#comments

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Die V-Mann-Akte Lauterjung und die V-Mann-Akte Walter Ulrich Behle dürften aufschlussreich sein, so sie denn dem Reisswolf entkommen sein sollten. Gibt es auch eine BND-Akte Naumann, oder Busch? Beim BfV auch unbedingt nachfragen, GBA Range.

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Nächste Frage:

9. Ist es wahrscheinlich, dass der WSG Ausland das Oktoberfest-Attentat angehängt werden sollte? Operation Wandervogel soll das Kind gehiessen haben (Heymann), das ginge aus STASI-Akten hervor.

ja.

Lecorte:

Heymanns erklärter Ansatz war, durch die Sichtung von Stasi-Akten neue Erkenntnisse
zum Münchener Anschlag zu gewinnen. Dieser Versuch ist weitgehend
fehlgeschlagen, da die Stasi-Akten, soweit von ihm dargelegt, keine
eigenen Erkenntnisse zu diesem Anschlag enthielten. Es wurden vom MfS
lediglich Informationen der westdeutschen Ermittler abgeschöpft.

4. Heymanns wichtigste Quellen sind Boulevardmedien. Obwohl er erklärt, die
Recherche in MfS-Akten sei Kernpunkt seiner Recherche, führt er als Belege zu über einem Drittel Informationen aus der Boulevardpresse an (STERN eingeschlossen
aufgrund dessen äußerst fehlerhafter Berichterstattung), nur zu etwa 17%
MfS-Akten.

24. Das MfS habe „auf die Minute genau“ die Ermittlungen zum Münchener
Anschlag verfolgt – falsch, die Berichte wurden erst im Nachhinein erstellt und
mit Uhrzeiten versehen. (Seite 96)

26. Erneut die Darstellung, das MfS habe in Echtzeit die Ermittlungen verfolgt –
falsch, die MfS-Berichte wurden erst später zusammengestellt. (Seite 97)

31. Das MfS hegte bei der Verfassungsschutz-Observation der WSG Hoffmann am
26.9. den Verdacht, die Behörden wüssten etwas über eine etwaige Täterschaft der
WSG in München – das MfS formuliert das als Spekulation und kann es anhand
des eigenen Berichts nicht untermauern. (Seite 131)

32. Die Observanten hätten festgestellt, dass die WSG Hoffmann mit „Auslagern“
beschäftigt gewesen sei – es handelte sich erkennbar um die Vorbereitung des
Fahrzeug-Konvois. (Seite 132)

33. Gegen 22.30 Uhr habe sich der Konvoi im Raum Nürnberg befunden – falsch,
nur die Fahrer waren dort unterwegs, um die Fahrzeuge des Konvois weiter südlich
in Neuburg zu übernehmen. (Seite 132)

37. Das MfS erwähne überraschend früh Axel Heinzmann als in den Fall verwickelt
– Heinzmanns Name wurde schon in den ersten Tagen in der Presse genannt
und war für die DDR interessant als aktiver Unterstützer von DDR-feindlichen
„Elementen“. (Seite 138)

38. Erneut Datierung von Köhlers Briefwechsel mit Hoffmann auf 1978 – falsch,
der Briefwechsel war 1976. (Seite 138)

39. Das MfS analysiere die Ideen der WSG Hoffmann als „Strategie der
Spannung“ – falsch, das MfS schrieb nicht, dass die WSG Spannungen herbeiführen
wolle, sondern nur, dass sie sich auf solche vorbereite. (Seite 138)

40. Die Bombe habe in dem aus Fernsehbildern bekannten Abfalleimer an dem Verkehrsschild
gelegen – falsch, siehe oben. (Seite 151)

41. Die Granate habe sich möglicherweise in einem Feuerlöscher befunden – falsch,
das wurde nur in der Presse kurzzeitig spekuliert aufgrund missverständlicher
Äußerungen aus Ermittlerkreisen. (Seite 155)

42. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Bombe Nägel oder andere Splitter enthielt
– falsch, das wird ausgeschlossen. (Seite 155)

74. Das MfS habe erkannt, dass die WSG Hoffmann mit NPD/JN und ANS zusammenarbeite
– Beleg sind lediglich die Teilnahme von jeweils einem NPD-Mitglied
und einem mutmaßlichen ANS-Mitglied an einer WSG-Übung; das MfS hatte zu
diesem Zeitpunkt kaum Informationen über die WSG. (Seite 207f)

86. Heinzmann sei dem MfS zufolge Gruppen zuzurechnen, die mit „terroristischen
Mitteln und Methoden“ arbeiteten – dazu gehörten für das MfS auch
Leute, die Flugblätter in die DDR schmuggelten. (Seite 237)

91. Das MfS habe vermutet, die DA-Aktivitäten könnten aus dem „Hintergrund
gesteuert gewesen sein“ – das MfS fand dafür aber keinerlei Hinweise. (Seite
255)

92. Die ANS habe zur WSG Kontakte unterhalten – es gab ein oder zwei Begegnungen,
in denen man feststellte, nicht zusammen zu passen. (Seite 262)

err2err3

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Das sind Schläge… Heymann sollte bei Wikipedia schreiben, oder bei der Antifa.

Dass sein zusammenfantasierter Sermon im Spiegel steht… Augstein senior is not amused 😉 Gensing-Speit´sche Dimensionen des geistigen Dünnpfiffs, geradezu…

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Letzte Frage:

10. Die “Bekenntnisse von Stefan Wagner und V-Mann Ulrich Walter Behle”: Glaubwürdig?

Nein.

Lecorte:

err4

err5

Alles nur Antifa-Gequake… in einem Märchenbuch…

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Ob Tomas Lecorte antworten wird?

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hoffmann

Für die Klarstellungen zu der vom Stern erzeugten Bildverfälschung bin ich Ihnen dankbar. Leider wird das wenig an der fortlaufenden zeitgeschichtlichen Darstellung ändern. Meinen Politstalkern geht es nicht um Wahrheit. Es geht Ihnen um die Aufrechterhaltung des gemeinschaftlich erstellten Klischees.

Gruß
Karl-Heinz Hoffmann 22.12.2014

http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

_______________________

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Ende Teil 4

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3 Kommentare

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