GAB ES EINEN BND-CSU-GLADIO-ARM, EINE HALBSTAATLICHE RECHTE STAY BEHIND-TERRORORGANISATION? TEIL 5

Ein ganz spezieller Fall ist Lothar Schulte und sein Möllemann-Dossier, in Teil 1 mit folgender Frage vertreten:

11. Gibt es eine Verbindung zur Möllemann-Neonazi-Stasi-Ceska-Geschichte des Lothar Schulte?

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Schulte war Hauptangeklagter im Bückeburger Werwolf-Prozess:

Kennen Sie den Bückeburger Werwolf-Prozess?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/23/hintergrundinfos-gesteuerter-terrorismus-in-deutschland-teil-3-rechter-terror/

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Biografische Angaben finden sich zu Beginn dieses Dossiers:

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mölle

mossad möllemann.pdf 1,13 MB

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1972 trat ich meinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr an. Als Zeitsoldat
wurde ich zu den Fallschirmjägern abkommandiert, wo ich neben der
normalen Ausbildung noch zum Einzelkämpfer, Scharfschützen und
Sprengstoffmeister ausgebildet wurde.
In Hamburg lernte ich bei einem dieser Lehrgänge den Leutnant Michael Kühnen kennen, der damals an der Bundeswehruniversität sein Studium zum Stabsofizier absolvierte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_K%C3%BChnen

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Auch ich ließ mich von seinem Sendungsbewusstsein begeistern und baute daher mit Kühnen zusammen die NSDAPAO auf, wobei das AO für “Aufbauorganisation” stand. Wir waren
damals beide felsenfest davon überzeugt, dass es nur mit Hilfe einer solchen
Organisation möglich sein werde, dass von den ehemaligen Siegermächten
geknechtete Deutschland durch den bewaffneten politischen Kampf aus
seiner Knechtschaft zu befreien und zu einer eigenverantwortlichen politischen
Größe werden zu lassen.
Für die dafür erforderliche paramilitärische Ausbildung der einzelnen
Mitglieder dieser Organisation kam mir schon damals meine militärische
Spezialausbildung sehr zu gute.
Mit den von mir ausgebildeten Mitgliedern wurden dann in der Folgezeit
politisch motivierte bewaffnete Aktionen durchgeführt.
Diese Aktionen führten dann dazu , dass ich zusammen mit Michael Kühnen und anderen Mitgliedern 1977 verhaftet wurde und im Jahre 1979 vor dem Staatsschutzsenat
des Oberlandesgerichts Celle im sogenannten „Bückeburger Wehrwolfprozess” als Rädelsführer
einer rechtsterroristischen Vereinigung gem. § 129a StGB zu 11 ,5 Jahren Haft verurteilt wurde.
Meine Haftzeit verbrachte ich im Hochsicherheitstrakt der JVA Celle.

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Lesen können Sie ja selbst, soviel zur Einleitung soll reichen.

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In diesem Dossier kommt eine ostdeutsche Neonazitruppe in Sachsen vor, und auch Ceska-Waffen aus Stasi-Beständen.

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Es kommt dort ein Markus Müller aus Wurzen bei Leipzig vor, Ende 20 gewesen Anfang 2000, der NPD-Vorsitzende dort im Muldentalkreis, der dort eine Neonazitruppe im Auftrag eines NPD-Mannes aus Köln leitet, die Schulte militärisch ausbilden soll:

Lindenberg eröffnete mir dann, dass man sich gleich mit dem Eigentümer
der Immobilie treffen werde, um über deren Ankauf zu verhandeln, allerdings
nur dann ,wenn ich nach Wurzen ziehen würde um den Sauhaufen um Müller
paramilitärisch auszubilden. Müllers Part sollte die politische Ausrichtung des
Haufens sein. Mich erinnerte die ganze Situation in paradoxer Weise an Michael
Kühnen, nur mit dem Unterschied, dass wir damals keinen generösen Spender
wie Lindenberg hatten

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Ihm wird Schiessen im Wald vorgeführt:

Nach 20 Uhr wurde ich von 2 Männer, schätzungsweise Mitte 20, ihrem äußeren Habitus nach zu
urteilen Skinheads, in einem dunklen VW Golf älterer Bauart an einem
vorher festgelegten Treffpunkt auf der Straße abgeholt. Ich wurde zu meinem
Erstaunen als der große Zampano und Urgestein der Bewegung begrüßt.
Die Leute wussten also offenbar über meine Vergangenheit bestens Bescheid,
während ich von ihnen nichts wusste, außer irgendwelchen nichtssagenden
Vornamen, die man nach 10 Minuten sowieso wieder vergessen hatte.

Hiessen die Uwe? Oder die Jungs bei der Kneipenrunde in Oschatz?

eine illustere Auswahl an Kriegswaffen aller Art: russische AK –M Sturmgewehre ,tschechische Skorpion VZ 61 Maschinenpistolen, Tokarew Selbstladepistolen , Handgranaten , Sprengstoff und Munition Die russischen Bestände hätte man beim Abzug der russischen Streitkräfte
günstig erworben, während man die Skorpion Maschinenpistolen aus stasiBeständen von einem ehemaligen Stasi –Mitarbeiter, der nunmehr zur Bewegung gehöre, erhalten habe. Ganz in der
Nähe habe man noch mehr Material gebunkert, dass ausreichend sein sollte für die kriegsmäßige Bewaffnung eines ganzen Zuges von 30 Mann.

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Schulte hat den Job dann letztlich nicht übernommen. Ziel der ganze Aktion sollte ein Mordanschlag sein:

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Er gab mir recht und kam jetzt mit dem eigentlichen Ansinnen heraus: Ich sollte mit der Truppe nach erfolgreicher militärischer Ausbildung einen Anschlag auf Michel Friedmann durchführen.

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Ein Lothar Schulte schreibt auch Kommentare hier auf dem Blog: Dezember 2014.

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Wurde zum Sachverhalt dieses Jahr zweimal auf Amtshilfeersuchen des Vorsitzenden des NSU-Prozesses vom Staatsschutz Duisburg vom KHK Werner Lang, Tel.; 0203-280-4409 vernommen. Wo die Uwes wohnten war mir total unbekannt. habe nur damals in der Vernehmung in Karlsruhe im Jahr 2001 mitgeteilt, was ich erlebt habe und meine Anzeige ist ja in Karlsruhe und für Dienstbehörden zugänglich! Thomas van Zütphen (Focus) hat wichtige Unterlagen und kennt die Hintergründe der Geschichte.

Es ist ein Witz, dass ich damals in Karlsruhe die zwei Uwes – die ich namentlich nicht kannte – als nicht echt, so wie Schauspieler bewertet habe. Wer selbst im Untergrund war und wer selbst den Ablauf kennt, der ist sich ganz schnell bewusst, was ist echt und was ist gespielt! Das Treffen in Wurzen war VS-Theater und die zwei Buben waren alles, nur keine Echtterroristen!!!

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http://www.focus.de/intern/impressum/autoren/thomas-van-zuetphen_auid_112.html

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Noch ein Gärtner 😉

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Was ist dran an dieser ziemlich irren klingenden Geschichte?

Fußnote 264, Udo Schulzes NSU-Buch, da wird das ganz kurz erwähnt, und es stammt -Überraschung- aus dem politikforen.net, Dönerstrang:

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Datum : 07.06.2013, 09:43 Uhr, Seite: 1308, Posting: #13072
Name: fatalist

„Ist der Bundesregierung etwas darüber bekannt, daß ausländische Dienste die rechtsradikale Szene in den neuen Bundesländern finanzieren und aktiv rechtsradikale Straftaten anschieben?“
Das soll der Text einer Kleinen Anfrage im Bundestag aus dem Jahr 2003 sein, die der parteilose Abgeordnete Jürgen Möllemann vorbereitet hatte, welche er aber mangels funktionierendem Fallschirm nicht mehr stellen konnte.

1999 in Wurzen bei Leipzig eine bewaffnete Skinhead-Truppe unter der Leitung eines gewissen Markus Müller aufbaute.
Die Waffen dieser Gruppe, so der Bericht aus 2003 (!!!) stammten von ehemaligen Stasi-Leuten und umfassten Ceskas, unter anderem Vz 62 Skorpion, jede Menge Waffen, genug für 30 Mann.
Der Autor dieses Berichtes aus 2003 beschreibt recht ausführlich, wie er (Lothar Schulte) mit Lindenberg in einem nagelneuen 3er BMW (des BfV?) Anfang Januar 2000 nach Wurzen fuhr, Schulte sollte diese Truppe militärisch drillen. Geld war kein Problem, ihm wurden 50.000 Cash angeboten (DM), und auch die Truppe dort selbst wurde mal soeben mit 5000 Cash (gegen Quittung) unterstützt.

Der Bericht umfasst 36 Seiten, es geht nur am Rande um die Rechten in Wurzen und Oschatz, hauptsächlich geht es um Möllemann, bzw. darum, dass Schulte seine Geschichte nicht los wurde, weder Polizei noch Presse wollten etwas davon wissen, auch Parlamentsbegordnete nicht, denn es ging um den Mossad, der Rechtsterror in der BRD anleiert und finanziert (mit Hilfe des VS).
Der Bericht Schultes, der selbst lange Jahre in Haft sass, landete schliesslich bei Möllemann, und der kam nicht mehr dazu, seine Kleine Anfrage zu stellen. Fallschirmprobleme…

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Datum : 07.06.2013, 10:27 Uhr, Seite: 1308, Posting: #13073
Name: fatalist

Wie kommt man jetzt von Ceskas ehemaliger Stasi-Leute, erwähnt in einem „wilden Bericht“ aus dem Jahr 2003, bezogen auf einen Zeitpunkt Anfang Januar 2000, zu einer angeblich 1999 (oder doch eher 2002???) an Carsten Schultze verkauften Ceska 83 SD mit werksseitigem(!!! Sleepwell, uffpasse !!!) Schalldämpfer und zum Verkäufer Andreas Schulz vom Madley in Jena, dem ein gewisser Frank Liebau diese Ceska im „elektrische Eisenbahn-Einsteiger-Komplett-Weihnachts-Geschenkpaket“, also Waffe+Schalldämpfer+50 PMC-Schuss handlich in Massverpackung für das „Anfänger-Killer-Set“ verschafft haben soll?

Überprüfbar ist ein Marcus Müller aus Wurzen, das ist ganz einfach, aber bei diesem „Denis Lindenberg“ wird es spassig, denn die meisten Links führen zu Sites, die es nicht mehr gibt, Thiazi, aussenpolitikforumDOTnet, Altermedia, also eher „böse“ Sites.

Er soll ein „deutsch-jüdischer Mossad-Agent“ gewesen sein, einen Fussballer gleichen Namens gibt es wohl ebenfalls, man findet wenig Konkretes. Und während ich das hier schreibe, google ich nochmals und finde den Honigmann. Von gestern.
https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/06/06/mollemannbrief-nach-10-jahren/
Zufälle gibts!

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(264) http://unglaublichkeiten.net/lager/moell4.pdf – Zugriff 14.6.13

Das waren noch Zeiten… der Udo Schulze war aber auf Zack, nur 1 Woche Zeitunterschied 🙂

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Mir fiel damals dazu ganz spontan ein, ob es denn keine Antifa-Berichte zu Ort und Zeitraum gibt?

war eher mager: @bob fand das hier:

16.2.1997 Der NPD-Kreisverband Muldentalkreis wird gegründet, Marcus Müller (Kameradschaftsführer Wurzen) zum Kreisvorsitzenden gewählt. (Sachsenstimme März/April 97, Deutsche Stimme März 97, LVZ 11.8.97)
— Zitat Ende —

http://www.conne-island.de/nf/39/22.html

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Oschatz und Wurzen, Anfang 2000. NPD-Mann Markus Müller. Neonazi-Skinhead-Gang. 

Uwes dabei gewesen? Stasi-Ceskas, alles recht unklar… ohne weitere Infos. Und Belege sind das Salz in der Suppe…

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Ende Teil 5

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12 Kommentare

  1. Nur durch Josef Hufel Schulte als Schlapphut vom BND wurde die Veröffentlichung im Focus verhindert. Es ist bekannt, dass dieser Herr auf der Lohnliste des BND steht und als dienlicher Zuträger mit Zweitinformationen abgespeist wird um so seine sog, Wichtigkeit zu zementieren. Ferner sollte dem Untersuchungsausschuss des Bundestags bekannt sein, das Markus Müller in Köln durch das Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln Ende 1998 rekrutiert wurde und in Wurzen(sein Vater war als Polizeibeamter in Wurzen mit eingebaut) aktiv seine Anweisungen aus Köln befolgte und durch die Strafbefolgungsdienststellen niemals verurteilt wurde, weil seine Hintermänner bekannt waren oder sind! Wie kann jemand in der Rechtsszene sich alles erlauben, ohne verurteilt zu werden – außer man ist wie die Uwes gespielt und dann ist alles gut!!!

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  2. Des Pudels Kern ist der Werdegang von Markus Müller, wie, wo und wann er durch wem in Wurzen die Großnummer mit der sog. befreiten Zone abspielen durfte und wem das Ganze diente? Also, es ist für Alle nachlesbar – dank der PDS – Markus Müller ist politisch in Köln augenfällig geworden – warum? Markus Müller kehrt nach Wurzen zurück und kann durch sehr großzügige „Senden“ seines Mentors die Truppe in Wurzen bzw. im Muldental aufbauen. Geld spielt keine Rolle! Hier erscheinen nun zeitgleich in den Medien Berichte, dass in den neuen Bundesländern eine Braune Armee Fraktion a la RAF entsteht und durch die Sicherheitsbehörden ist mit gefährlichen Anschlägen zu rechnen. Ich werde als Urgestein des Werwolfs nach Wurzen geladen und erlebe mit zwei jungen Burschen (die Uwes) dort mein Wunder! Dieser Sachverhalte ist den deutschen Sicherheitsbehörden seit Anfang 2000 bekannt, werden aber aus Gründen der politischen Unterwerfungskultur nicht verfolgt und grundsätzlich werden die Anzeigererstatter oder Zeugen entsorgt oder kalt gestellt – so einfach! Dieses Spiel wird seit 1945 erfolgreich durchgeführt – siehe auch Mordanschlag auf Altbundeskanzler Konrad Adenauer, wo der wahre Sachverhalt über fünfzig Jahre unter Verschluss war. Alles muss glaubwürdig erscheinen und somit ist durch meine Person und den bekannten damaligen Taten, was geplant war, relativ einfach, da jetzt der Bösewicht als Naziterrorist aktiv in Sachsen ist! Also, wir spielen den Film, die Macher sind die Puppenspieler!!!

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  3. Der Hauptkommissar Jürgen Traudt – ehemals von Rheinland – Pfalz – nach Sachsen zum SOKO-REX abkommandiert wurde schnell nach Bautzen als Leiter einer zweiköpfigen Dienststelle „entsorgt“, damit in Wurzen die Wahrheit und die Hintergründe nicht bekannt werden. Dieser Mann hat Eier in der Hose und würde auch sprechen!

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  4. Weit ist der Weg ins Heimatland so weit, so weit! Im Juli 2000 sendet das ZDF die Reportage „Unter Waffen“. Der Rechtsterrorismus formiert sich. Nun, man staune, Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe von der sog- Kameradschaft Jena, bei denen Waffen, Sprengstoff, Rohrbomben usw. sichergestellt würden, na, die der sind jetzt als flüchtige Neonaziterroristen untergetaucht und tauchen 2011 wieder auf! Elf Jahre im „Untergrund“ und die Sicherheitsbehörden verweilen in Dornröschenschlaf!!!

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  5. Archiv 2004 Hauptversammlung Commerzbank Frankfurt Auf der Jahreshauptversammlung am 12. Mai 2004 der Commerzbank in Frankfurt/Main, ist in der Tagesordnung zu Punkt 2 eine Anfrage von Denis Lindenberg aus Köln als PDF hinterlegt und auch die Stellungnahme des Vorstandes der Commerzbank als PDF. An der Anfrage von Denis Lindenberg erkennt, wer er ist.

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