Der Stuttgarter NSU-Ausschuss – zwischen NSS, NSU, Arthur Christ und Florian H.

Von  Fatalist und  Thomas- Ewald Riethmüller

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Riethmüller:

Heute, am 20.4.2015 wird sich der Ländle- PUA  mit der NSS und dem angeblichen Selbstmord von Arthur Christ im Jahre 2009 beschäftigen, welcher mit 19 Jahren auf ähnliche Weise starb wie Florian Heilig. Dieser Blog hat in Bezug auf den Fall Arthur Christ eine besondere Verantwortung, denn nach meinen Informationen war seine Berichterstattung mitursächlich für diese kommende Zeugenvernehmung. Vgl.

MUTMASSLICHER AUGENZEUGE DES POLIZISTENMORDES VERBRANNTE IN SEINEM AUTO

und:

WER IST DER AUGENZEUGE DES POLIZISTENMORDES?

Es besteht Grund zur Annahme, dass es Zusammenhänge gibt zwischen diesen Morden, und dass es um einen Augenzeugen des Mordes an Kiesewetter geht.

August 2011: Knastlatein, Ordner 53:

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Die Ähnlichkeit von Arthur Christ mit einem beschriebenen, mutmaßlichen Tatzeugen soll mich deshalb nicht interessieren. Darüber hat Fatalist bereits ausführlich berichtet. Mir geht es um die DNA am Pistolenholster Arnold.

Schnellziehholster haben den Nachteil, dass sich ein Dritter zum Beispiel bei einer Rangelei unschwer in den Besitz einer Polizeiwaffe bringen kann, weshalb diese Pistolenholster gesondert gesichert sind.

Fatalist erklärt „Belt Keeper“ : Gürtelhalter.

Der Unterziehgürtel wird ganz normal in die Laschen in der Diensthose angezogen, wie ein normaler Gürtel halt.
der hat ne Kletten-Oberfläche.

der äussere Gürtel mit Waffenholster und Magazintaschen etc hat ne Unterseite aus Klettverschluss-Material, der verbindet sich mit dem Unterziehgürtel.

Die belt keepers verbinden die beiden Gürtel untereinander zusätzlich.

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in der Mitte deutlich zu sehen. 2 Belt Keeper.

Hier am Waffenholster: Ein Belt Keeper:

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Schnellziehholster haben den Nachteil, dass sich ein Dritter zum Beispiel bei einer Rangelei unschwer in den Besitz einer Polizeiwaffe bringen kann, weshalb diese Pistolenholster gesondert gesichert sind.

Der Dieb der Dienstwaffe Kiesewetter kannte diesen Sicherungstrick. Der Dieb der Dienstwaffe Arnold nicht. Der hebelte wohl mit Hilfe eines Schraubenziehers das Holster auf, um an Martin Arnolds Dienstwaffe zu kommen, oder wendete eine ziemlich brachiale Zugkraft von 49 Kilopond an, also den „Gegenwert“ von 49 Kilogramm Zugkraft. Ein Zentner Kartoffeln 😉

Bilder der Gürtelsysteme/Holster von Kiesewetter und A.: es seien hier komplexe Spurensicherungs-Maßnahmen vorgenommen worden; zum einem beim LKA BaWü auf DNA-Spuren, zum anderen beim BKA auf Fingerabdrücke. Es habe dann eine weitere DNA-Spurensicherung gegeben, jedoch keine in auswertbaren Zustand gefunden worden. Das Gürtelsystem der Kollegin Kiesewetter sei komplett leer gewesen, bei A. habe nur die Dienstwaffe gefehlt. Der Sicherungsbügel beim Koppelsystem Kiesewetters sei ordnungsgemäß geöffnet worden, bei A. sei er mit Gewalt geöffnet worden. Dazu sei ein erheblicher Kraftaufwand von 50 Kilopond aufgewendet worden.
www.nsu-watch.info/2014/01/protokoll-75-verhandlungstag-16-1-2014/

An den Kop-Gürtelsystemen hätten beide Waffen gefehlt. Bei A. sei der Verschluss nicht korrekt geöffnet worden. Dem Täter sei wohl nicht klar gewesen, wie das funktioniert. Er habe die Lasche über den Knopf gezogen, was so einfach nicht gehe. Es handele sich bei dem Material um Polyester, das eine hohe Zähigkeit aufweise. Bei der Untersuchung sei ersichtlich, dass der Knopf Spuren am Rand des Knopfloches hinterlassen habe. Er habe mit einem Flaschenzug die Kraft gemessen, die dazu nötig sei und habe 49 Kilopond gemessen. Ein Kilopond sei die Kraft, die man aufwenden müsse, um die Masse von einem Kilo anzuheben. Da seien 49 Kilopond eine ganze Menge. Er selber habe das mit seinen Fingern nicht geschafft, zumal das Holster auch schwer zu erreichen gewesen sei. Außerdem sei der Rand der Lasche relativ scharf. Mit einem Hilfmittel, etwa einem Schraubenzieher, sei das leichter möglich, was der Zeuge mit einem kleinen Lehrfilm demonstriert. Danach wird der Zeuge entlassen.
www.nsu-watch.info/2014/01/protokoll-77-verhandlungstag-22-januar-2014/

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Riethmüller:

Die unterstellte Identität von Mörder und Waffendieb ist nur eine Annahme. Theoretisch kann es sein, dass ein Dritter sich nach dem Mord in den Besitz der Dienstwaffe Arnold brachte. Siehe:

2010 kamen sie auf die Idee, 2011 präzisierten sie es, dass Kopfschüsse und Waffenentnahme nicht von den denselben Personen begangen worden sein müssen.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/02/heilbronn-die-grundsatzlichen-fragen-der-ermittler/

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Unterstellt, ein 17 Jähriger hat die Tat und den Waffendiebstahl bei Frau Kiesewetter beobachtet und kam auf die Idee die Gelegenheit auszunutzen und sich die Waffe Arnold zu verschaffen.

fatalist:

Tatsächlich wurde 2 Mal ein Mann am Trafohaus beschrieben, VOR dem Mord und explizit als „junger Mann“ unmittelbar nach dem Mord am 25.4.2007. Siehe Screenshots unter:  https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/04/16/wer-ist-der-augenzeuge-des-polizistenmordes/

Das Phantombild vom Mann VOR dem Mord hat – wie die SOKO Parkplatz selbst bemerkte – eine auffallende Ähnlichkeit mit Arthur Christ (19) der 2009 auf ähnliche Weise starb wie Florian Heilig 2013. Das ist das Phantom von Loretta E. ganz oben.

Riethmüller:

Ob sich Arthur und Florian kannten ist uns unbekannt geblieben, wir wissen nur, das sie zur gemischten Szene um die Stadthalle (Harmonie) gehörten. Arthur Christ gehörte der Hip-Hop-Szene an, mit der auch Florian Heilig seine „Stadthallenkarriere“ begann, laut der Aussage von Bandini. Weitere Ermittlungen ergaben zwischenzeitlich das Arthur Christ Kontakte zu Personen hatte, die sich am Tattag – nachweislich – auf der Theresienwiese (Tatort) aufgehalten haben.

Fatalist:

2009:

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Das wusste die Soko Parkplatz bereits 2009, kurz nach dem rätselhaften Feuertod des Russlanddeutschen Arthur Christ. Man besorgte sich post mortem Fingerabdrücke von dessen Spiegel daheim, die jedoch nicht zum Streifenwagen aussen passten. Innen war der bekanntlich klinisch rein… dort war gar nichts, auch nicht von der angeblichen Besatzung Kiesewetter/Arnold…

FINGERABDRÜCKE: BEIM NSU KEINE AUF DER SELBSTMORDWAFFE, IM HEILBRONNER STREIFENWAGEN GAR KEINE, UND BEI KÖHLERS AUTO DIE FALSCHEN

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Wer sind diese Menschen, die -nachweislich- am Tatort waren 2007?

April 2007:

ak1 ak2

das ist nicht Andre Kapke …

Und diese 4 hier, der 5. hat dort „nur“ Munition gefunden: SO.18, eine volle Polizeipatrone 9*19 mm PEP.

ak3 ak4

Und diese Männer hätte man heute vorladen müssen: Kanntet ihr Arthur Christ, oder kanntet ihr Florian Heilig, kanntet ihr Andre Haug, oder seinen Polizistenbruder Michael Haug, kanntet ihr Matthias Klabunde, oder Heiko Weiss? Christian Spang? (na all die Bandini-Namen halt…)

Kanntet ihr Alexander Gronbach, oder Corelli? 

Heute also der „NSS“:

liste20-4

https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/tagesordnungen/2015/2015-04-20_UsA_Rechtsterrorismus-BW.pdf

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Was sollte man den Jungsturm vom NSS am Führergeburtstag 😉  fragen?

Hat Gronbach den Jungnazis etwa die Krokus-NPD-Mörderstory selbst erzählt? Ist die Krokus-Geschichte von den NPD-Mördern der Michele Kiesewetter etwa sein Werk, von Anfang an?

In wessen Auftrag?

SEIN Foto!!!

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/04/18/die-ansprache-des-bfv-vom-8-7-2014-hajo-funke-war-eingeweiht/

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Jenseits des Gedöns werden Mörder gesucht! Frei herumlaufende Mörder.

Riethmüller schreibt völlig richtig:

Laut einem Sachverständigen im Münchner NSU Prozess benötigte der Dieb dafür 30 bis 45 Sekunden und muss sich dabei mit dem Blut des Angeschossenen beschmiert haben. Dabei muss zwangsläufig auch seine DNA am Pistolenholster oder am so genannten Belt Keeper zurückgeblieben sein.

Gehirn einschalten! Nicht meckern, mitdenken.

Direkt nach dem Mord wurden die AUSSEN Gürtel und die Taschen/Holster von LKA und von BKA (Goldbedampfung) untersucht.

gürtel2007

Aber die INNEN Gürtel und die BELT KEEPER nicht.

Die Bekleidung der Opfer fand man erst wieder, als man 2 Jahre später eine Zigarettenkippe des serbischen Roma CHICO bekam, in Serbien, von dem Tatverdächtigen (benannt von Zigeunersippe Heilig) Chico, dessen Sozialisation zu einem grossen Teil aus Lügen erlernen bestehe, wie ein serbischer Polizeipsychologe es ausdrückte. Nun, bei einem RIP DEAL-König ist das eine notwendige Eigenschaft, Romani Rose sollte also einfach mal die Klappe halten.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/29/hor-auf-zu-labern-romani-rose/

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Das LKA-Labor fragte dann an, bei der SOKO Parkplatz, Mitte 2009, mit was man die Kippe vom Chico denn eigentlich vergleichen solle? So DNA-mässig gesehen… 

Und -Schwupps– fiel es der Polizei auf, 2,5 Jahre nach dem Mord an einer Kollegin und dem Beinahe-Mord an Martin A., dass man die Opferbekleidung VERGESSEN hatte… und gab der Kippe von Chico die Nummer SO.444, und der Opferbekleidung die Nummer SO.445.

Riethmüller meint dazu:

Ob Schlampigkeit oder gezielte Sabotage lasse ich offen, der Faden der Inkompetenz ist kaum zu übersehen und ich frage mich:  „Wer uns vor dieser Polizei schützt?“ 

Ein gestohlenes und wieder aufgetauchtes Taschenmesser der Polizeibeamtin Kiesewetter wird einfach zur Kenntnis genommen.  https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/02/17/heilbronn-tatort-theresienwiese-die-kt-antrage-und-ergebnisse-teil-3/

Blutspuren werden nicht oder erst Jahre später untersucht. Auch die DNA- Auswertungen blieben liegen. Wir sind beim Artikel:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/02/19/heilbronn-tatort-theresienwiese-die-kt-antrage-und-ergebnisse-teil-5/

Nun wird mit Verspätung festgestellt, dass sich am Gürtel von Arnold die DNA des Polizeibeamten D. SEYBOTH  sich befindet. Der war am Tattag – also am 24.4.07 – bei keinem Einsatz eingeteilt gewesen und nicht nach Heilbronn entsandt war.

dna1

Wir sind hier beim Bericht vom 27.7.2011, nur wenige Monate vor dem 4.11.2011 !

Veröffentlicht hier im Blog bereits im September. Alles schläft? Das ganze Land?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/05/der-dna-polizisten-krimi-von-heilbronn-2011-den-der-nsu-abrupt-stoppte/

Die Hintergründe seiner Anwesenheit scheint ebenso wenig zu interessieren, wie eine umfassende DNA- Ermittlung. Aus unerklärlichen Gründen wurden die Gürtelhalter nicht untersucht. Diese so genannte Belt Keeper fixieren die Koppel am Unterziehgürtel und das Waffenholster an der Koppel.

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Und wo waren die BELT KEEPER von Martin Arnold, lieber Herr Riethmüller?

Die waren 3,5 Jahre lang bei der Kripo in Ludwigsburg, nachdem man sie im Krankenhaus sichergestellt hatte, am 25.4.2007.

ma belt keeper

Sieh an, schon im November 2010 sichergestellt, na das ging aber flott!

Und diese süssen kleinen BELT KEEPER könnten DNA des ungelenken Waffenklauers tragen, der recht ungeschickt den Holsterverschluss mittels Schraubenzieher oder Brachialgewalt (49 Kilopond…) aufbekam.

Er dürfte der Augenzeuge des Polizistenmordes sein, oder der Mörder. 

Und was passierte dann? Ende 2010?

Man untersuchte die UNTER Ziehgürtel und fand 2 Kollegen. Siehe oben. Stein und Seyboth.

ma7-3

Auf jedem Unterziehgürtel einen… und man will uns erzählen, dass das „sich gegenseitig ausleihen“ völlig normal sei, die Dinger, Gürtel, die verlöre man ja ständig.

Wahrscheinlich auf dem Klo, beim Quickie mit der Zugschlampe?

29099262BULLSHITOMETER

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Die BELT KEEPER des Martin Arnold untersuchte man nicht.

ma7 ma7-nicht

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Herr Manfred Nordgauer, LKA Stuttgart, Tatortberechtigter an BEIDEN Tatorten des 4.11.2011, also im Wohnmobil Eisenach und im NSU-Haus Zwickau, auf Kiesewetters BFE-Handschellen?

Warum ist da die DNA einer unbekannten Person 33 auf Asservaten “Beutegeld”,
auf dem Geld aus Eisenach,
Bereich Innenraum Wohnmobil, 1.4.x, (Penny-Tüte unter der Spüle, BT 17),

und dann soll Person 33 = Person 24 sein,

die in Zwickau auch die Handschellen (Asservat 2.8.21)
der Heilbronner Polizistin Kiesewetter mit ihrer DNA beglückte ???

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/04/bankraub-eisenach-und-kiesewetters-handschellen-in-zwickau-dieselbe-dna/

August 2014 gebloggt!

Im April 2015 noch mal:

auf Geldbanderolen des Bankraubs Eisenach findet sich mehrfach die DNA der (zunächst)unbekannten Person P33..

Die unbekannte Person 33 ist dieselbe Person, die auf den Handschellen von Michele Kiesewetter in Zwickau gefunden wurde, und sie ist -so sagte man später- eine tatortberechtigte Person des LKA Sachsen.

Tipp:

dna-m-n

Sie heisst Manfred Nordgauer vom LKA Stuttgart? 

Was hatten die Schwaben am Tatort Eisenach UND am Tatort Zwickau zu suchen, und warum mussten sie als “tatortberechtigte Personen” nachnominiert werden? Haben sie die Tatorte präpariert?

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Besteht ein Zusammenhang mit verstorbenen Zeugen?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/04/02/eisenach-4-11-2011-arnstadt-7-9-2011-fingerabdrucke-dna-teil-6/

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Alles schläft? Das ganze Land?

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Und dieser Manfred Nordgauer vom LKA Stuttgart nimmt im Nov 2010 die Belt Keeper von Martin Arnold aus der DNA-Untersuchung heraus.

Das ist sehr interessant.

Warum hat er das getan? 

Sollen wir glauben, dass diese 2 Belt Keeper 3,5 Jahre lang in Ludwigsburg schlummerten, ohne untersucht worden zu sein? Warum nahm Nordgauer, ein kleiner KHM, die aus der DNA-Untersuchung heraus? Wer wies ihn dazu an?

Wusste man etwa, wer drauf war? Oder wollte man „nur“ Kollegen schützen, Ende 2010?

Wann soll eigentlich endlich mal ernsthaft nach Kiesewetters Mörder gesucht werden?

Sabine Rieger weiss ganz genau, wo sie suchen muss!

27.7.2011:

rieger

Wer ist der Augenzeuge des Polizistenmordes gewesen?

War seine DNA auf dem Belt Keeper von Martin Arnold?

Welcher Beamte war da auch noch mit drauf?

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Hiesse ich Matze K., Andre H. oder Heiko W., ich würde mal -lebensverlängernd?- endlich mein Maul aufmachen, wüsste ich das. Zum Beispiel von Florian Heilig, von Arthur Christ, oder wer da sonst so infrage kam. Und von Gronbach oder von Corelli würde ich auch endlich mal erzählen, was die so trieben 2011/2012 in Heilbronn.

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Riethmüller:

Alle wissen, da hat einer mit einem Schraubenschlüssel oder mit Brachialgewalt die „Waffensicherung“ am Holster aufgehebelt. Dazu musste er vermutlich einen Gegendruck erzeugen, entweder am Belt Keeper oder am Holster direkt – doch die DNA des Waffendiebes interessiert nicht.

Der Schreibstil von Fatalist erfordert ein permanentes Mitdenken, weshalb ich als Zwischenfazit mir erlaube auf

http://friedensblick.de/13061/kiesewetter-chef-thomas-b-verstrickte-sich-widersprueche/

zu verlinken. Georg Lehle hat für seine Leser mehr Verständnis. 🙂

Was fehlt ist die Feststellung das nach den Akten die Belt Keeper irgendwo im Nirwana zu suchen sind. Ich wünsche dem PUA bei dieser Suche viel Spaß.

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13 Kommentare

  1. Zitat: „Alle wissen, da hat einer mit einem Schraubenschlüssel oder mit Brachialgewalt die „Waffensicherung“ am Holster aufgehebelt. Dazu musste er vermutlich einen Gegendruck erzeugen, entweder am Belt Keeper oder am Holster direkt – doch die DNA des Waffendiebes interessiert nicht.“
    Zitatende

    Das verwendete Werkzeug wird ein, später wieder aufgetauchtes, Tool sein………

    Gefällt 2 Personen

    1. Ausgangspunkt für das Aufhebeln des Holsters war doch, dass dieser Dieb den Trick nicht kannte, im Gegensatz zum Dieb von Kiesewetters Waffe. Arnolds Waffe ist folglich nicht von einem Polizisten entwendet worden.

      *** Der Entnehmer von MKs Waffe wusste wie es geht. Er kann, muss aber nicht Polizist gewesen sein. Oder MK selbst hatte noch vor ihrem Tod die Waffe gezogen. Wer weiss das schon? ***

      Aber genau bei Arnolds Belt Keeper hat M.N. dann die DNA-Untersuchung verhindert. Kiesewetters zwischenzeitlich „nicht wieder aufgetauchtes“ Multifunktionstool, ein mögliches Hebelwerkzeug, ist nach einem Monat doch in Böblingen bei der BFE wieder aufgetaucht worden, wahrscheinlich durch einen Kollegen. Wir hatten immer angenommen, dass es zuvor gründlich gereinigt worden war. Das stimmt sicher. Wie wäre es aber, wenn vor dem Reinigen auch noch DNA-Proben entnommen worden wären? Für eine inoffizielle aber fällige Recherche nach einem Tatzeugen? Nach jedem toten Verdächtigen (Weigel, Christ,..) hätte man gewusst, ob man endlich den Richtigen gefunden hatte!

      *** nicht wahrscheinlich, da ja nicht „entwendet“ beim BFE-Messer steht, sondern „noch nicht aufgetaucht“. es muss also ein Polizist eingesteckt haben, oder einer der ersten Tatorthelfer oder Taxi-Zeugen, oder ein Singh, es muss zuerst noch am Tatort gesehen worden sein, und zwar von mehreren Personen. Vielleicht ein Souvenirjäger, alles ganz banal ***

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      1. Durch das Tool wurde mindestens ein Waffenentnehmer identifiziert und ermittlungstechnisch Unterschlagen…..möglicherweise weilt diese Person nicht mehr unter uns…..

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      2. Könnte so gewesen sein. einer der Ansprechpartner der Russenmafia in der Polizei. Ich denke da an SO. 11.1, das ausgetauschte Feuerzeug, das erst silbern war und danach schwarz mit bunter Beklebung.
        das tauscht man ja nicht aus Jux und Dollerei aus…

        Gefällt 2 Personen

  2. Nicht nur Wale, nein auch bei mir macht es klick, klick, klick und hört nicht auf! Schlampigkeit in dieser Häufigkeit kann man vergessen, außer man ist ständig zugeraucht. Also bleibt nur die gezielte Sabotage in den Behörden. Warum? Der Focus auf Manfred Nordgauer, der jetzt den Kopf hinhält! Welcher hoher Funktionsträger ist für den Schwaben am Tatort Eisennach verantwortlich? Wer ernennt ihn zur tatortberechtigten Person? Er selber wohl nicht! Der Stichling spielt hier Opfer und der Hecht versteckt sich. Der Nordbauer ist ja mit Leib und Seele Polizist und sein Schwerpunkt ist der Autodiebstahl. Für wem sollte er im vorauseilenden Gehorsam in Eisennach den Tatort verfälschen? Hier wurde was von ganz oben angeordnet und diese Nummer Kirmes, dienstfreie Polizei am Tatort, fremde Dienste, Russen und Schausteller ohne Erinnerungsvermögen einschließlich der toten Zeugen plus Polizei verbunden mit Drogen ist Politik. Deshalb war Nordgauer in Eisennach und hat dort auf Anweisung scheiße gebaut. Mein Tipp an Nordgauer und andere, geht aber ganz schnell in die Öffentlichkeit und bitte Medienwirksam. Apropos, habe den Hinweis von Killerbee gelesen. Lösung des Tages: Schweigen ist sterben, reden ist leben!!!

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  3. Hallo, und danke mal wieder für den Beitrag. Ergänzung, evtl. Korrektur:
    Der Beltkeeper dient nicht der Sicherung der Waffe im Holster, sondern verbindet Untergürtel und Obergürtel zusätzlich zum Klett. Der Untergürtel hält die Hose, der Obergürtel die Pistole und andere Gerätschaften (früher gab’s dazu das Koppel, das noch einen Schulterriemen hatte). Klett und Beltkeeper dienen dazu, daß beides schön ordentlich übereinander bleibt. Nach Öffnen der Beltkeeper kann der Pistolen- und Werkzeuggürtel abgelegt werden ohne daß die Buxe rutscht.
    Das Sicherheits-Schnellziehholster der Pol. B-W hat einen Sicherungsbügel für die Pistole, der mit einer Lösetaste mit dem Daumen gelöst werden muß:
    http://www.polizeiladen.de/polizei–security/koppel-guertel-holster–u-fug/dienstholster-offene-trageweise/sl6280-stx-safariland-dienstholster.php
    Man kann nicht einfach den Bügel vorschieben, sondern muß die körperseitig liegende Taste (sichtbar auf dem 2. Bild) mit dem Daumen runterdrücken.
    Der Waffendieb bei Arnold hat dies nicht erkannt und den Bügel gewaltsam nach vorn gedrückt, wozu wohl die besagten soundsoviel Kilopond nötig waren (BTW: Die Einheit Kilopond wurde bereits 1978 durch Newton ersetzt….)
    Daß es die Beltkeeper waren die gewaltsam geöffnet wurden ergibt m. E. keinen Sinn, da „von außen“ für einen Nichteingeweihten nicht erkennbar ist, daß sich auf diese Weise der Außen- vom Innengürtel lösen läßt. Wenn man das aber weiß sind die Druckköpfe und die Funktion der Beltkeeper sofort erkennbar. „KOP-Gürtelsystem von Kieserwetter leer“ bedeutet dann, daß Pistole, Messer (Tool) und Handschließen aus den jeweiligen Taschen / Holstern entfernt waren, beide Gürtel aber noch zusammen und am Platz.
    Zum Entnehmen der Pistole brauchte der Dieb entweder kräftige Hände oder einen Hebel. Das Victorinox Tool hat eine Messerklinge, eine Säge und 2 Schraubenzieher die sich evtl. als Hebel zum Aufbrechen eignen würden aber mit Sicherheit deutliche Kratzspuren hinterlassen hätten. Wenn man nicht weiß daß es sich um ein Kunststofflaminat handelt würde man wohl versuchen, den Sicherungs“riemen“ durchzuschneiden.
    Öffnen ohne Werkzeug halte ich für einen kräftigen Mann nicht für ausgeschlossen. Wenn der Polizist sich nicht mehr wehrt und man das Holster mit beiden Händen packt und beide Daumen nach vorn schiebt bekommt man auch 480 Newton oder 49 baden-württembergische kp zusammen.

    Gefällt 1 Person

    1. Danke, guter Beitrag. Wir haben ja absichtlich offengelassen, was für DNA der Belt Keeper tragen könnte, Arnold-Umlagerer oder Arnold-Waffenentnehmer. Es ist jedenfalls nicht klar, wann und wo die Belt Keeper untersucht wurden. Wir denken, das ist wichtig, zumal die Akten dazu ins Nirwana wanderten, wie Riethmüller schreibt, ganz am Ende.

      Gefällt 1 Person

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