Wotan befahl dem NSU: Morden sollst Du am Mittwoch! Florians Handy ist „weg“ ?

Die neueste Idee der Nebenklage zur Aufklärung von 10 Morden:

wotan

http://www.nordbayern.de/region/waren-nsu-morde-vom-heidnischen-gotterglauben-inspiriert-1.4405765

Supi Idee, wer hatte die denn?

Die Täter hätten „aus einer rassistischen und staatsfeindlichen Gesinnung heraus“ gehandelt, teilte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft mit. Für mehr gebe es „keine belastbaren Anhaltspunkte“. Das wollen einige Nebenkläger jetzt ändern. Sie bereiten derzeit Beweisanträge zum Germanenkult des NSU vor und folgen damit einer Anregung des Vorsitzenden Richters Manfred Götzl.

Der Manne, na sieh mal einer an!

Und wer stellt die Anträge?

Einer von Ihnen, Rechtsanwalt Yavuz Narin, argumentierte im Prozess, die Täter könnten ihre Verbrechen bewusst auf Mittwoche gelegt haben, um versteckte Signale in die Szene zu senden.

War klar, auch dabei das  Funkennarinchen

In-Flagranti-

http://julius-hensel.com/

Attacke auf den NSU-Ausschuss
Kritiker halten Beweise zurück – Politiker betonen Einigkeit und Aufklärungswillen

www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-Attacke-auf-den-NSU-Ausschuss-_arid,10237950.html

Gegenwind für den NSU-Ausschuss des Stuttgarter Landtages: Am Freitag ließ die Familie des 2013 in seinem Auto verbrannten Neonazi-Aussteigers Florian H. einen für 16 Uhr angesetzten Termin für die Übergabe von Beweismitteln aus dem Wagen platzen.

Stattdessen schrieb ein Anwalt der Familie H. dem Ausschussvorsitzenden Wolfgang Drexler einen Brief. Yavuz Narin, der auch Nebenklagevertreter im Münchner NSU-Prozess ist, kritisiert darin den Ausschuss scharf: Einige Mitglieder hätten das Vertrauen der Familie H. „durch ungebührliche öffentliche Verlautbarungen, Indiskretionen und offenbar fehlende Fachkompetenz nachhaltig beschädigt“, so Narin. Der Anwalt stellt Bedingungen für die Übergabe von Beweisen, die die Polizei bei der ersten Untersuchung des Autos übersehen oder nicht weiter beachtet hatte. Damit ist der Ausschuss, der sich nun hauptsächlich mit dem Heilbronner Polizistenmord 2007 und den Verbindungen der Zwickauer Terrorzelle NSU in den Südwesten befassen will, wieder mitten im Fall H.

Begehrtes Handy
Neben einem Camcorder und einem Laptop geht es vor allem um ein Mobiltelefon. „Dieses Handy brauchen wir“, betonte Drexler am Freitag mehrfach. So will der Ausschuss klären, ob das Telefon der Zünder für den Autobrand gewesen sein könnte. Außerdem soll das Gerät Auskunft über ein mysteriöses Telefonat geben. Am Abend vor seinem Tod am 16. September 2013 hatte H. einen Anruf erhalten, der ihn Zeugen zufolge tief verstörte.

Alle drei Beweismittel hatte die Familie H. nach ihren Erfahrungen mit der Polizei dem Berliner Extremismusexperten Hajo Funke überlassen. „Ich habe sie einem IT-kundigen Kollegen übergeben, der sie untersuchen lassen wollte“, erklärt Funke gegenüber unserer Zeitung. Weil dies zeitaufwendig gewesen sei und der Stuttgarter Ausschuss Druck gemacht habe, habe er den „Rucksack mit den Gerätschaften“ am Ende ohne „positives Untersuchungsergebnis“ ungeöffnet per Mittelsmann an die Familie zurückbringen lassen. Nach Informationen von Drexler liegen im Rucksack nun nur noch Camcorder und Laptop, aber nicht das Handy. Der Ausschuss beauftragte Drexler am Freitag, mit der Familie H. und mit Funke zu sprechen.

 Hat gar Wotan die Nichtübergabe empfohlen?

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abwt3w8x

Alles sehr dubios.

Wotan-Mittwochsmorde auch hier:

Kurdinnen-Mord von Paris: Hinrichtung in der Rue La Fayette

Die Polizisten, die am frühen Donnerstagmorgen gegen 1.15 Uhr in dem kleinen Drei-Zimmer-Apartement eintreffen, finden eine grausige Szene vor. Drei Leichen in einer riesigen Lache von Blut. Drei Frauen, eine getötet durch einen Schuss in Bauch und Stirn, die beiden anderen hingerichtet durch einen Schuss in den Nacken. Zwei der Opfer, so schildern die Pariser Medien das Bild am Tatort, liegen zusammengebrochen über einem Couchtisch, die dritte Person ausgestreckt neben dem Sofa. Sie sind schnell identifiziert:
@rabe meint dazu:
Die Morde fanden wohl Mittwoch Nachts statt. Ein untrügliches Zeichen für heidnische Neonazikiller, die auch noch „Munition vom Kaliber 7,65 Millimeter“ benutzten.

Hajo Funke, bitte übernehmen sie.

.

20130626_NSU_NSA_GEheimdienst_Kreuzwortraetsel

Nachdenkerin meint zu „immer Mittwochs“:

Vor etwa 2 Jahren hatte ich auch mal den Mittwoch recherchiert.

Ergebnis:

mittwochs

Das drolligste Märchenbuch ever. „Stets am Mittwoch“… Kurden gibt es auch dort nicht. Alles Türken. Da kann die Kurdische Gemeinschaft in Deutschland noch so oft den Bundestag bitten, die 5 ermordeten Kurden doch bitte auch als Kurden zu bezeichnen. Da führt kein Weg hin. In der Keupstrasse waren die Zielpersonen Kurden. Das will man keinesfalls so berichten. PKK, Kurdenmorde, das geht gar nicht?

Also lieber Wotan. Da brennt nichts an.

Das BKA hat dazu auch ermittelt:

Ein handbeschriebener Zettel, wohl vom Mundlos:

wotan1

Und die erste Recherche Anfang 2012 ergab Interessantes:

wotan2

„Weiße Wolf“ hätte direkt zu Corelli geführt. Thomas Richter, 2014 als langjähriger Diabetiker an „unerkannter Diabetes“ gestorben. Und zu Petereit, der den „Spendenbrief des NSU“ von 2001/2002 brav 10 Jahre lang aufhob, damit das BKA ihn Mitte 2012 bei ihm finden konnte. Petereit war sogar zu „blöd“, ihn nach dem 4.11.2011 zu vernichten.

siehe:

 057. Tag: 14. November 2013, 09:30 Uhr, David P., NSU-Brief

Fakt ist, Petereit wurde kurzfristigst abgeladen. KEINE AUSSAGE !!!

Warum?
Weil am 13.11.2013 um 02:38 die NSU-CD von Corelli Thomas Richter auftauchte?
Im Politikforen.net?

c72c3-david-2

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/19/die-enttarnung-eines-spitzels-david-petereit-mdl-der-npd-in-meck-pomm-oder-ist-der-einfach-nur-blod/

Der mutmassliche Spitzel Petereit hat bis heute nicht ausgesagt.

Man sollte ihn unbedingt vorladen, und nach Wotan befragen. 

😉

Es ist ja nicht so, dass wir den „Sonderermittler Corelli“ Jerzy Montag nicht angeschrieben hätten.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/29/der-arbeitskreis-nsu-schreibt-an-sonderermittler-jerzy-montag/

Er hat auch nett geantwortet. Nur Fragen an uns, die hatte er nie.

Und aufgeklärt hat er auch nichts. Was kein Wunder ist, was war denn 2014 bitte noch nicht geschreddert?

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/22/skandal-sonderermittler-jerzy-montag-hat-corelli-nicht-erneut-obduziert/

Wotan (Wednesday)  und Florian Heiligs Handy. Es bleibt witzig, es bleibt dubios. Gedöns statt Mordaufklärung.

Die Corelli NSU-CD ist sowieso unwichtig. Es erschliesst sich nicht, wer -ausser Corelli- inhaltlich mit ihr in Verbindung gebracht werden könnte. „NSU-Kram“ ist nicht drauf. Keine Filme, keine NSU-Briefe, keine Logos, gar nichts. Nur zu 80% englische Dateinamen. NSDAP-AO dürfte eine Quelle gewesen sein. KKK-Gedöns vielleicht auch.

Wotan auf der Corelli-CD:

wotan3

Odin nennen den die Angelsachsen.

odin

Gedöns… Kulturgeschichte mag ja interessant sein, aber taugt nicht zur Mordaufklärung.

.

17 Kommentare

  1. Elsässer schrieb:

    „Als weiteres Indiz für einen möglichen Zusammenhang spricht die Wahl des Tattages. Dieser liegt auf den Tag genau ein Jahr vor der Tat in Nürnberg (09.06.2005) und es handelt sich um einen Mittwoch vor dem Feiertag Fronleichnam. Der Tattag Özüdogru [Hamburg] am 13.06.2001 war ebenfalls Mittwoch und ebenfalls der Tag vor Fronleichnam.“

    https://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/08/13/donermordensu-warum-wird-die-kurdische-spur-verschwiegen/

    *** Fronleichnam ist katholisch. Kaum relevant für Jena, rest-evangelisch oder eher entchristlichte Zone mit Zeckenpfarrer König ***

    Gefällt 1 Person

  2. Mittwochs ist der verkaufsschwächste Wochentag. 12,5% des Jahresumsatz entfällt auf Mittwoch, 88,7% auf die 5 restlichen Wochentage, also 17,5% im Schnitt. Montag, Freitag, Samstag sind die stärksten, logischerweise.

    Ich nenne das Risikominimierung bzgl des geplanten Tathergangs.

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      1. So stichhaltig wie die Story um Wotan. Satire eben.
        Zumal ziemlich alle Wochentage dabei sind. Ich sehe da eigentlich überhaupt keinen Zusammenhang.

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    1. Die von Mundlos (?) auf dem Zettel notierten 10 Organisationen bzw. Zeitschriften sollen Empfänger der (Bilder-)Cds bzw. von Spenden sein. Als Absender wurde der offiziellen Darstellung zufolge jeweils die der jeweiligen Organisation gegenüberstehende Organisation angegeben: Eine Spende an das Deutsche Rechtsbüro trug z.B. die Absenderadresse der HNG usw. – eine insofern sinnvolle Idee, als daß dadurch vermieden wird, daß Geldspenden verloren gehen, wenn eine Empfängeradresse nicht mehr aktuell ist (sondern statt dessen an die Absenderadresse weiter geleitet werden).
      Möglicherweise ist eine solche Verwendung falscher Absenderadressen (aus dem nationalen Lager) aber auch dazu geeignet, den vorgeblichen Absender juristisch zum Bestandteil des „Terrornetzwerkes“ zu machen. Denn schließlich muß der vorgebliche Absender ja erst einmal nachweisen, daß er nicht der Absender war bzw. mit der NSU nichts zu tun hatte….

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  3. Ich hatte die Frage auch mal erweitert überprüft – auf welche Wochentage die zugeschriebenen Morde, Sprengstoffanschläge und Raubüberfälle denn so fallen. Die nachfolgende Übersicht kam dabei heraus.

    Gibt es eine Präferenz für einen bestimmten Wochentag ??

    Dem ‚NSU‘ zugeschriebene Morde:
    01. Mord – Nürnberg ______ 09.09.2000 – Sa
    02. Mord – Nürnberg ______ 13.06.2001 – Mi
    03. Mord – Hamburg ______ 27.06.2001 – Mi
    04. Mord – München ______ 29.08.2001 – Mi
    05. Mord – Rostock _______ 25.02.2004 – Mi
    06. Mord – Nürnberg ______ 09.06.2005 – Do
    07. Mord – München ______ 15.06.2005 – Mi
    08. Mord – Dortmund ______ 04.04.2006 – Di
    09. Mord – Kassel ________ 06.04.2006 – Do
    10. Mord – Heilbronn ______ 25.04.2007 – Mi

    Sprengstoffanschläge:
    01. Nürnberg, Scheurlstr. _ 23.06.1999 – Mi
    02. Köln, Probsteigasse __ 19.01.2001 – Fr
    03. Köln, Keupstraße ____ 09.06.2004 – Mi

    Raubüberfälle:
    01. Raub – Chemnitz, Edeka-Markt ________________ 18.12.1998 – Fr
    02. Raub – Chemnitz, Postamt Barbarossastr. ________ 06.10.1999 – Mi
    03. Raub – Chemnitz, Postfiliale Limbacher Str. _______ 26.10.1999 – Di
    04. Raub – Chemnitz, Postfiliale Johannes-Dick-Str. ___ 30.11.2000 – Do
    05. Raub – Zwickau, Postamt Max-Planck-Str. ________ 05.07.2001 – Do
    06. Raub – Zwickau, Sparkasse Kosmonautenstr. _____ 25.09.2002 – Mi
    07. Raub – Chemnitz, Sparkasse Chemnitz __________ 23.09.2003 – Di
    08. Raub – Chemnitz, Sparkasse Albert-Schweitzer-Str._ 14.05.2004 – Fr
    09. Raub – Chemnitz, Sparkasse Sandstr. ___________ 18.05.2004 – Di
    10. Raub – Chemnitz, Sparkasse Sandstr. ___________ 22.11.2005 – Di
    11. Raub – Zwickau, Sparkasse ___________________ 05.10.2006 – Do
    12. Raub – Stralsund, Sparkasse __________________ 07.11.2006 – Di
    13. Raub – Stralsund, Sparkasse __________________ 18.01.2007 – Do
    14. Raub – Arnstadt, Sparkasse Lindenstr. ___________ 07.09.2011 – Mi
    15. Raub – Eisenach, Sparkasse am Nordplatz _______ 04.11.2011 – Fr

    ==> Eine Präferenz gibt es demnach überhaupt nicht (tatsächlich allerdings auch keine Montage!), sondern scheint ein reines Hirngespinst zu sein !!
    .

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