Wohnmobil Eisenach: Was fehlt in den Ermittlungsakten?

Ab einem gewissen Zeitpunkt wiederholt man sich fast nur noch, was damit zu tun hat, dass „der ungläubige Thomas“ bestimmte Fakten schlicht und ergreifend nicht fressen mag, und immer wieder dasselbe Gedöns absondert.

Die „NSU-Investgativgemeinde“ strotzt nur so von Ungläubigen, Jeder kann sich diesen Schuh anziehen, es sind Viele gemeint, nicht ein Bestimmter.

Das fängt damit an, dass die Anlieger uns sagten, der 3. Mann sei aus dem Fahrerhaus des Wohnmobils ausgestiegen und hätte sich davongemacht, bevor die ersten Polizisten ankamen. Muss man vielleicht nach über 1 Jahr mal zur Kenntnis nehmen, oder man fährt selbst dort hin, fragt nach, aber Artikel von 2011 helfen da garantiert nicht weiter.

20. November 2011

Anwohner gehen laut STERN “inzwischen davon aus, Mundlos und Böhnhardt seien schon tot gewesen, als das Wohnmobil erneut in ihrem Wohngebiet geparkt und schließlich angezündet wurde. Es hatte dort schon in der Nacht zuvor gestanden und war am frühen Morgen nur etwa eine Stunde nicht da.”

Damit stehen die Anwohner im Widerspruch zu den zwei Streifenpolizisten mit ihren “gehörten Schüssen”, von denen wiederum die Anlieger nichts wissen wollen: “Schüsse sind keine gefallen, das hätte ich gehört”
http://www.stern.de/politik/deutschland/zwickauer-terrorzelle-das-raetsel-von-eisenach-3442950.html

Leichenfuhre abgestellt, genau so steht das seit Juni 2014 hier im Blog. Dazu braucht man ganz sicher nicht den STERN. Der übrigens „investigativ“ seit 3 Jahren die Akten hat, und zwar vollständig, völlig legal aus dem Apparat an ihn geleakt, wie auch an FAZ, Spiegel, Süddeutsche etc. Der STERN unter seinem Transatlanitker „Investigativ-Chef Oliver Schröm“ hat keinen einzigen Widerspruch jemals thematisiert, wenn überhaupt hat er „ganz zart“ Bloginhalte übernommen. Aber nie konsequent. Nie zum Kern der Dinge vorgestossen. Mainstream durch und durch, der sich als Informant der Sicherheitsbehörden benutzen liess, und allzeit bereit war dazu. Noch im Mai 2015. 5 Stunden den AK NSU aushorchen. Nicht wahr, Herr Schröm? So war das. In wessen Auftrag denn? BKA?

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Es gibt in den Ermittlungsakten weder „Sani“ noch „Notarzt“ noch „DRK“ in Bezug auf Eisenach, 4.11.2011.

Es war aber ein Rettungswagen am Tatort. Daraus muss man den Schluss ziehen, dass der 4.11.2011 vollkommen neu nachkonstruiert wurde.

Auch das ist nichts Neues, das konnte man wissen, oder warum gibt es im Tatortbefund des LKA Erfurt, konkret in der Fotomappe der Soko Capron der PI Gotha bis 16.11.2011 keine Heilbronner Dienstwaffen? Weil die PI Gotha diesen Beschiss offenbar nicht mitmachen wollte, oder wie erklären sich das die ungläubigen Thomas´ ?

Es ist doch offenkundig, dass erst nach Übernahme durch das BKA samt Übernahme gewisser Thüringer Polizisten in die BAO Trio der Beschiss so richtig losging, zu dem auch die „Beweise“ für die Bankraube und die Dienstwaffen gehörten, die doch am 7.11.2011 bereits öffentlich verkündet worden waren! Aber nur je 1 Seriennummer auf dem Schlitten hatten, wo zwingend 3 Seriennummern pro Waffe hätten gefunden werden müssen. Genau das steht in den BKA-Waffengutachten: Nur 1 Seriennummer… auf dem Schlitten, gleichzeitig wird jeder doppelt vorhandene Schriftzug erwähnt.

bka-kt-arnold-denkhilfe

Was bedeutet das in Verbindung mit der Weigerung von PD Menzel, am 7.11.2011 in der Pressekonferenz, sich festzulegen, dass das wirklich Kiesewetters Dienstwaffe sei? Und warum 7 Waffen, nicht 8, warum erwähnte er Arnolds Dienstwaffe überhaupt nicht? Warum fehlt jedwedes Foto dieser 2 Waffen aus Heilbronn in seiner Tatort-Bildermappe?

Zuhören, ganz genau zuhören, ist das zuviel verlangt?

Da müsste es doch sogar beim Dümmsten „Klick“ machen… tut es aber nicht, es macht nie „Klick“, aber es spammt Kommentare wie verrückt in die Blogs. Cui bono?

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Der Schuss lebender Uwes auf die Polizisten mit der MP Pleter war eine Nacherfindung des BKA, dazu passend der 9 mm Hülsenfund im Gang, an der Sitzbank, und plötzlich 3 Schüsse statt 2 schussähnlichen Geräuschen. Was ist da bitte unklar, dass erklärt jeder einigermassen helle 4. Klässler… Munition verpufft im Feuer. So what? War in Zwickau bei allen 3 Wohnungswaffen der Fall.

hülse 9 mm

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Fingerabdrücke im Innenraum des Wohnmobils von den Nutzern „Uwe“ gibt es nicht. Nicht auf den Waffen, auch nicht auf der „Selbstmordwaffe“, nicht auf Brillen im Fahrerhaus, nicht auf Munition, nicht am Lenkrad.

Präziser: Die gab es mit Sicherheit, aber sie „passten nicht“. Was es gibt: Mundlos und Zschäpe an den Türen. Aussen. So wie es Aussen am Streifenwagen in Heilbronn Fingerabdrücke der angeblichen Besatzung gibt, aber Innen nicht.

In den Asservatenakten zum Wohnmobil haben „Lenkrad“ und „Schaltknauf“ und „Schalthebel“ keinen einzigen Treffer. Was schliesst man daraus? Dass dort nicht gesucht wurde? Wohl falsch. Daraus muss man schliessen, dass die Ergebnisse nicht passten, und man das deshalb aus den Akten nahm. Weshalb untersuchte man die 2 Brillen auf Weisung nicht nach DNA-Spuren?

schalt

Ist doch nicht wirklich schwer zu verstehen…

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Das grosse Malheur ist jedoch die Verkündung des gesamten Eisenacher Bankraubs gewesen, die später keinen Ausweg mehr offenliess: Wie intelligent wäre es doch gewesen, nicht den Fund der gesamten Beute zu verkünden, sondern nur eines Teils davon, weil „der 3. Mann“ einen Teil der Beute mitnahm... genau das wurde aber ausgeschlossen, zugunsten der „Bankräuber-Uwes“.

Fakt ist, man verkündete den Fund der gesamten Beute einschliesslich des Registriergeldes der Sparkassenfiliale, „10 grüne Hunderter“, die dann in den Akten zu „3 gelben Zweihundertern“ und „4 grünen Hundertern“ sich wandelten, und dann musste man natürlich die Geldscheinnummern in den Akten weglassen.

Die Geldscheinnummern des Tresorgeldes von Holger Gerlach und die der Emingerfunde in Grabow fehlen keineswegs, nur die des Eisenacher Bankraubs.

dakty 1-3 fahrräder

Was bitte soll man da noch herumrätseln? Cui bono?

Das ist ein planmässig hingeschusterter Tatort. Deshalb sind die Akten auch derart manipuliert, unvollständig, das kann gar nicht anders sein. Ein manipuliertes Verbrechen verlangt manipulierte Akten.

Die Frage muss anders gestellt werden, nämlich wer wann diese Tatortmanipulation anwies, um den Preis der Vertuschung eines Doppelmordes.

Das LKA Erfurt und das BKA habe diese Manipulation nicht freiwillig durchgeführt, und sie fing allerspätestens in der Halle der Fa. Tautz am 4.11.2011 oder in der Nacht zum 5.11.2011 an, als das LKA Stuttgart schon unterwegs nach Thüringen war.

Wer war der Befehlsgeber, und wer führte es vor Ort aus? Doch kein kleiner PD Gotha-Menzel. Werden Sie endlich erwachsen!

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10 Kommentare

  1. Interessant der wirklich Zeitpunkt des Todes. Für mich waren die Leichen der zwei Uwes platziert und alles im Wohnwagen gestellter Mist. Wäre doch wirklich interessant, ob es eine Akte gibt, wo der tatsächliche Zeitpunkt des Todes festgeschrieben ist.

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    1. Dazu muss man nur die Gerichtsmediziner vorladen, Frage: Thermometer in den Ars… geschoben, ja oder nein?
      Ist doch ganz easy. Die waren doch dort und führten eine erste Leichenbeschau durch. Vor dem Abtransport.

      Vorladen, fragen. Erledigt.

      Gefällt 1 Person

    1. Bei 1:08 und dem Rückwärtsfahrt-Warnton hat der Feuerwehrwagen das Kennzeichen:
      EAZ
      274

      Bei 1:13:

      ??
      ??4

      Ist nicht das identische Nummernschild und wohl nicht das gleiche Fahrzeug.

      Wie es zusammengeschnitten wurde, erweckt es aber den Eindruck.
      _______-
      Ob es Eisenach ist, kann ich nicht sagen, lediglich auf das Nummernschild Bezug nehmen.
      Die Zwickauer Fahrzeuge kann ich zum Vergleich nicht heranziehen.

      Gefällt 1 Person

    2. Sorry Admin:-(

      Bei 1:08 und dem Rückwärtsfahrt-Warnton hat scheinbar der Feuerwehrwagen das Kennzeichen:

      EAZ
      274

      Bei 1:13:

      ?? : (: = Plakette)
      ??4

      Jetzt nach 10 maligen durchschauen bin ich zunehmend verunsichert, ob es nicht doch bei beiden Fahrzeugen die Plaketten – statt des“ Z“- sind.

      Alles weitere dann im Forum.

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