Böhnhardts Gesprächsaufzeichnungen 1998 wurden auf Weisung gelöscht, weil…

– er dort zuviel plauderte, in den 123 Gesprächen zwischen 17.2.98 und 17.3.98, über seine neuen staatlichen Aufgaben.

– (zusätzliche) V-Leute geschützt werden sollten, mit denen Böhnhardt sprach. Bislang nicht Aufgeflogene inbegriffen?

– das alles nur privates Gedöns war, unwichtig, brauchte man nicht auszuwerten. Löschen und gut.

Kein Scherz, auch Letzteres kam als These in den Kommentaren vor.

Mutig… verwegene These.

Die Listen der Telefonate sieht man hier:

Binninger ist nicht blöde genug, um nicht zu wissen, was da lief. Funke, ach Gottchen, ein Medienhansel des Sicherheitsapparats… der liegt immer daneben, und genau das ist sein Job.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/06/27/was-passierte-eigentlich-nach-dem-5-2-98-in-jena/

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Es ist natürlich jedem denkenden Menschen klar, dass dieses „geflohene Trio“ absichtlich nicht verhaftet wurde in Chemnitz, denn die Funkmasten-Koordinaten wurden aufgezeichnet, die der Telefonate, und auch der MAD hatte „Chemnitz“ vermeldet. Nur hat das nichts mit Sabotage zu tun. Rein gar nichts. Auch wenn der 1. Erfurter NSU-Ausschuss das gerne so hätte, es lief dort eine Operation unter Beteiligung mehrerer Bundesländer ab, das ist die wesentlich wahrscheinlichere These.

Sogar das BKA hatte im Febr. 98 „Fluchtadresse Thomas Starke oder Torsten Schau in Chemnitz“ vermerkt, handschriftlich. Brümmendorf war das, BKA-Staatsschutz, Amtshilfe ausserhalb des Protokolls. Daher handschriftlich, und in den LKA Erfurt Akten vorhanden.

Dressler vom Erfurter LKA-Staatsschutz wollte aber nicht… Zielfahnder Wunderlich durfte nicht und schmiss hin, weshalb ihn „Staatsschützer“ Gerhard Schäfer auch prompt 2012 zum Buhmann machte. Bundesrichter Schäfer hilft immer, wenn es brennt. Ob BND-Abhöraffäre oder BfV-Aushorchzelle aus Jena… Schäfer holt die Kastanien aus dem Feuer, und wird dafür gefeiert.

Fast wäre er noch BND-NSA-Selektorenanschauer geworden. Wenn die NSA nicht abgelehnt hätte, siehe Zusatzvertrag zum NATO-Truppenstatut, Artikel 38. Die dürfen das. Alliierte Vorrechte als Bestandteil des deutschen Rechts. Haben die transatlantischen Demokratie-Darsteller im NSA-Ausschuss natürlich nicht so verkündet.

Trau schau wem… aber:

Nein, wir meinen gar nicht die aktuelle NSA-BND-Affäre, die eine BRD-Souveränitäts-Krise ist…

Nach Angaben des „Spiegels“ hat der BND in der Zeit vom 7. Juni bis zum 29. November 2006 die elektronische Korrespondenz einer Reporterin mit einem afghanischen Politiker mitgeschnitten. Uhrlau hatte die Journalistin selbst am vergangenen Freitag informiert und für die Bespitzelung um Entschuldigung gebeten. Er habe im PKG „den Sachverhalt nicht glaubwürdig darstellen können“, war zu erfahren.

Nach Informationen der Zeitung „Die Welt“ erklärte Uhrlau, er wisse erst seit rund zwei Monaten von der Ausspähaktion, die über mehrere Monate im Jahr 2006 gelaufen war. Dabei soll ein „Trojaner“ auf der Festplatte des Computers eines afghanischen Ministers eingesetzt worden sei. Dabei seien auch sehr intime Details aus dem Privatleben der „Spiegel“-Journalistin abgeschöpft worden. Die Aktion sei auf Referatsleiterebene durchgeführt worden.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/bnd-chef-uhrlau-geraet-unter-druck-aid-1.2307360

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Und daraus, nämlich aus der neuen staatlichen Aufgabe dieser 3 Untergetauchten, zu der ganz sicher bundesweite Aktivitäten mit viel Reisetätigkeit gehörten, ergab sich kurz nach dem 4.11.2011 ein dringlicher Bedarf zum Aktenschreddern, nicht nur beim BfV in Köln, aber 317 mal dort allein. Bis zum Juni 2012 dauerte das grosse Aufräumen an. Nicht nur beim BfV, auch in LfVs, LKAs und Ministerien, welche die Fachaufsicht führen, föderal und im Bund. Bis hin zum MAD, insgesamt sicher Tausende Akten.

Die jetzt -besonders witzig- je nach Bedarf wieder auftauchen, ob beim falschen „Tarif“ Michael See, oder auch bei Marcel Degner, der sich weigert, Quelle 2100 gewesen zu sein. Die Medien spielen das hochnotpeinliche Theater widerspruchslos mit.

Ermitteln durfte dann dazu ein Sonderermittler Engelke, der aus dem Geheimdienst kommt. Geht es noch lächerlicher?

Schauen Sie sich die Högl an, diese blonde Wucht aus der SPD, die jetzt die Wahrheit in Sachen BKA-Edathy aufklären sollte.

Man lacht sich kaputt über dieses „Elitepersonal“:

Dumpfbacke, der BND-BFV-Mann Engelke stellte das wieder her, der Bock als Gärtner, wie blöde kann man sein? Ist der etwa vertrauenswürdig, ist seine Arbeit wahrhaftig?

Man fasst sich nur noch an den Kopf…

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Das ist nebenbei bemerkt eines der wesentlichen Argumente gegen „generelle Vorplanung einschliesslich Doppelmord an den Uwes durch den Geheimdienst auf Befehl von Merkel“, denn besonders gut vorbereitet waren diese Dienste offenbar nicht. Sonst hätten sie nicht hektisch Schreddern müssen.

Der Polizeischmauch an Böhnhardts Hand und die 6 Munitionsteile in seinem Kopf sprechen ganz sicher nicht für Geheimdienst, sondern für Polizei-Dienstwaffen am 4.11.2011. Aber nicht für solche aus Heilbronn. Ganz und gar nicht. eher für Thüringer Polizeiwaffen, Marke Lotz&Braun P10… oder so…

Gegen diese These „generelle Vorplanung“ spricht auch die zeitliche Abfolge der NSU-Inszenierung, zuerst war Bankraub, also Thüringen, dann war Polizistenmord, also LKA Stuttgart, und erst viel später waren Dönermorde und Paulchenvideos, BAW, BKA, fiat NSU. 

Das weist nun einmal auf verschiedene Regisseure hin, die im Laufe einer Woche immer mehr ungelöste Verbrechen im 4.11.2011 entsorgten, sprich: integrierten, bei einer generellen Planung hätte man natürlich die Dönerceska im Wohnmobil erwartet. Die war aber noch 1 Woche entfernt… und kam erst am 11.11.2011 an die Öffentlichkeit. Am 13.11.2011 dann bei Spiegel-TV, Millionenpublikum.

Es ist doch schlicht göttlich, wenn das LKA Stuttgart im Paulchen-Video Arnolds Dienstwaffennummer erkennt, und das BKA die von Kiesewetter. Sieht so generelle Planung aus?

Der Arbeitskreis NSU wird deshalb eine Festlegung auch weiterhin vermeiden. Es existieren keine Wahrheiten, auch wenn Mancher das ständig herausschreit. Nichts ausschliessen, nichts als Wahrheit verkünden, so wird das bleiben. Wer Wahrheiten verkündet, der will betrügen. Nicht nur der dumme Betrüger Wetzel oder die Staats- Antifa oder Die Linke will das, auch mancher Nationale oder Aufklärer agiert so. Die Medien und die Union sowieso.

Nun, Desinformation gehört halt immer dazu. Dummheit scheidet allerdings ebenfalls nicht zwingend aus 😉

Die Arbeitsthese bleibt: Aushorchzelle, erzwungen durch Bombenwerkstatt-Inszenierung. Eine bessere These gibt es nicht, ist auch mit jetzigem Wissensstand nicht postulierbar.

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6 Kommentare

  1. Möglich, dass der Uwe Böhnhardt von sehr „guten Freunden“ aktiviert bzw. rekrutiert wurde und somit wäre auch vieles erklärbar – wieso der wahre Sachverhalt verborgen bleiben muss, weil hier die Vorgehensweise einer fremden Dienststelle ans Tageslicht kommt. Es muss ja immer ein Grund geben, warum und weshalb die Beweislage getürkt ist. Somit hat man im voraus eilenden Gehorsam wegen der Brisanz die Gespräche einfach gelöst um somit den wahren Hintergrund verschleiert. Möglich auch, dass die kleine Beate darüber sprechen möchte und nicht darf – siehe auch ihre Anfrage, ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen zu werden. Sturm fungiert nicht als Verteidigerin, sie ist unverzichtbar als Kontrollinstanz und wird auch deshalb nicht entlassen. Sturm ist die garantierte Schweigemauer des Prozesses und Beate hat ihr Spiel erkannt und wollte sie wohl deshalb los werden, was aber verhindert wird, obwohl zwei Verteidiger genügen.

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