NSU-AUSSCHUSS LÄNDLE VERSINKT IM GEDÖNS TEIL 2

Das KKK-Gedöns (siehe Teil 1, Gestern) ist der allgemeinen Verdummung und der gezielten Desinformation geschuldet, die Widersprüche zum Todesfall Florian Heilig werden nie verständlich benannt, und die Rolle Hajo Funkes ist ebenfalls nie Thema sachlicher Darstellung der Widersprüche. Cui bono?

Eigentlich sollte der NSU-Kasperles-Ausschuss Ländle jedoch zuvorderst den Polizistenmord von Heilbronn aufklären, und damit sieht es zappenduster aus. Es reicht nicht darauf hinzuweisen, dass laut Mögelin (Sokochef) und Meyer-Manoras (ESTA) es keinerlei Spuren „des NSU“ (wer ist das überhaupt?) am Tatort gefunden wurden,dem unbekannten NSU-Netzwerk sei Dank“ muss man auch gar keine „Uwe“-Beweise mehr finden, und kann so den Neonaziterror retten.

Die Schrottanklage in München wird sowieso scheitern müssen, sie ist längst widerlegt: Keine Beweise an allen Tatorten für „Uwes“, also wird gebraucht:  „NSU-Netzwerk unbekannt“. Ist eigentlich ganz simpel zu verstehen.

cmm

Die Entente cordiale zwischen Linken und Sicherheitsapparat funktioniert jedoch bestens. Wie geschmiert…

.

Jeder Aufklärer hätte unbedingt die Widersprüche bei den Aussagen des Zeugen POM Marcello Penna herausstellen müssen, sowohl in der Zeugenbefragung aus dem Nebenraum (warum darf Penna nicht sichtbar sein, im Gegensatz zu allen anderen Polizeizeugen einschl. Timo Heß bislang?) wie der viel gescholtene Goll das tat, und jeder Aufklärer hätte auf die gefälschten Akten eingehen müssen, die deutlichst nahelegen, dass Penna als „Gefährte der letzten Nacht“ eine 2007 eingefügte Erfindung ist, wofür es ganz klare Aktenbeweise gibt.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/07/25/nsu-ausschuss-laendle-unbeleckt-von-jeglicher-aktenkenntnis-teil-2/

Um es deutlich zu machen, es ist von zentraler Bedeutung: Mit wem tauschte Kiesewetter den Heilbronn-Dienst, bei dem sie erschossen wurde? Wer liess tauschen? 

Wie kamen frei erfundene SMS in die SMS-Excel-Listen in den Akten HN Ordner 6-8? SMS, die aus den programmgestützten Handyauslesungen der Handys gar nicht hervorgingen? Aufgeflogen bei Einbeziehung der Handyauslesung von „Neufreund“ Balitsch, in Ordner 9 enthalten?

Wie können SMS und Anrufe bei der Telekom auf Kiesewetters Handy fehlen, aber im Handy auftauchen? Nur durch Anrufweiterleitung von einem 2. Handy Kiesewetters, das hat das HN-Team des AK NSU klar ermittelt, die Akten dazu sind geleakt, aber was bedeutet das für den Polizistenmord an sich?

Sehr viel!

In Teil 14 wurde der Nachweis erbracht, dass wesentliche Teile der SMS von Kiesewetter, Arnold und Balitsch nacherfunden sind, um eine gemeinsame Streifenfahrt von Kiesewetter und Arnold am 25.4.2007 zu “beweisen”. Ebenso wurde der Rückkehrgrund Kiesewetters zum Dienst (siehe Klarstellung 1) nachträglich hineinkonstruiert: Eine neue heisse Affäre mit Manuel Balitsch, die es aber sehr wahrscheinlich gar nicht gab. Auch falsche SMS gehören dazu.

siehe:

25.4.2007, TEIL 14: “HEY! LASS MAL DIE MICHELE IN RUH! DIE MUSS AUTO FAHREN! :-)”

Dazu dienen “frei editierbare SMS-Listen” in den Akten zu Kiesewetter und Arnold, die sich aber aus den (nicht veränderbaren, das ist entscheidend) Auslesungen der Handys nicht ergeben haben können, und auch bei der Auslesung von Balitsch Handy (Ordner 9) nicht ergaben. Auf deutsch: Diese SMS wurden nachträglich erfunden. Daher haben die Listen in den Akten auch keinen Herkunftsnachweis, keine Quellenangaben, wie sie denn entstanden sind, aus welchen Daten.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/06/19/25-4-2007-teil-17-klarstellungen-und-tatort-streifenwagen-bmw-5er-touring-umlagerung/

Der Zeuge Penna hat sich nachweislich nicht mit Michele per SMS für ihren letzten Abend verabredet, ganz einfach deshalb nicht, weil er nur eine Handynummer Micheles kannte, und seine SMS (und Micheles Antworten) in der ausgelesenen Handy-Chronologie fehlen. Ist ganz einfach: Die gibt es nicht, diese SMS…

Nur diese SMS ist  in der TELEKOM-Liste vermerkt:

Liste (1 Stunde Differenz wegen MEZ statt MESZ) Diese Nummer will Penna gekannt haben! Nur diese.

penna

Das ist aber nicht Pennas Handy, und Kiesewetter hat nicht geantwortet… waren es 2 SMS? 

http://www.seitcheck.de/491722270333/1659

penna2

491727589272 Macello (Penna) 

Telefonbuch des Handys:

penna3

Die Telekom hat nur eine SMS von Penna am 25.4.2007 am Morgen um 8:04 (MESZ 9:04) registriert. Die Akten weisen das ganz klar nach. Verabredungs-SMS für den 24.4.2007 gibt es nicht.

Am Abend vor der Tat, ein Moment ich schau auf den Kalender, das war dann der Dienstag, 24.04.07, haben wir uns dann abends verabredet. Die Verabredung erfolgte durch SMS. Wir haben uns auf jeden Fall dann um halb 9 vor dem Gebäude 42 auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei in Böblingen getroffen. Wir waren in Böblingen u.a. im „Täbas“, in einer spanischen Bar und haben dort zusammen was getrunken. Da sind wir ca. bis um 21.30 Uhr geblieben. Im Anschluss daran sind wir noch zum Chinesen gegangen.

28

Diese Nuss ist bislang nicht geknackt worden…

Michèle Kiesewetter
Nokia 6111
IMEI 35977400-188569-0
SIM-Karte 262 01 9437131029 (D1)
=> +49 160 94760048
(Wurde laut Kaufvertrag am 13.11.2006 im T-Punkt Breuningerland in Sindelfingen gekauft.)
(Auf dieser SIM-Karte empfängt Kiesewetter alle ankommenden SMS und auch die drei vermutlich weitergeleiteten Anrufe 11:48:53, 11:51:58 und 12:11:56.)

SIM-Karte 262 07 3990106615 (o2)
=> TelNr. ??
(Über diese o2 SIM-Karte hat Kiesewetter bis gegen 15:00 Uhr alle ihre SMS verschickt – und diese Karte auch nur für’s SiMSen benutzt. Danach taucht diese SIM-Karte nicht wieder auf.)

Nokia 6610
IMEI 35152700-593990-53   SIM-Karte 262 01 9732073318 (D1)
(Von dieser SIM-Karte werden die drei Anrufe 11:48:53, 11:51:58 und 12:11:56 auf die D1-SIM-Karte im Nokia 6111 weitergeleitet.)

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/06/02/25-4-2007-teil-12-das-mobilfunknetz-wie-funktioniert-es-stimmt-der-gemeinsame-tagesablauf-der-opfer/

.

Das ist der Stand in Sachen Polizistenmord:

Nach dieser ausführlichen Aufdröselung erscheinen einige der bisherigen Widersprüche doch recht gut erklärbar – z.B.

1) daß Martin Arnold (weil nahezu verschlafen) zunächst in einem VW-Bus T4 gesessen hat (wie er sich auch selbst zuerst erinnerte);

2) warum mehrere Zeugen im BMW 5er Touring Streifenwagen am Vormittag einen männlichen Fahrer am Steuer gesehen haben (und nicht Michèle Kiesewetter);

3) warum Zeugen von mehreren Polizei-Streifenwagen auf der Theresienwiese berichteten und nicht nur einem; und

4) warum – bei all’ diesem Personentauschen – dann im Tatort-Fahrzeug keinerlei Fingerabdrücke der angeblichen Streifenbesatzung (MK und MA) festgestellt werden konnten.

Die SoKo Parkplatz war zuletzt Mitte 2011 mit ihren Ermittlungen im Kollegenkreis offensichtlich schon recht weit fortgeschritten – doch nach dem 04.11. wurden ja alle Ermittlungen (auf allerhöchste Weisung!) abgebrochen und eingestellt.

Da war dann – ohne jeden “objektiven Beweis” (dem letzten SoKo-Chef Axel Mögelin sei Dank für diese klare Aussage) – eine völlig andere Deutung herbeikonstruiert worden, in der man nunmehr diverse unaufgeklärte Kriminalfälle aus der ganzen Republik zu “entsorgen” versucht(e).

Sehr richtig! Das mit dem Schmauch, der fehlt, das würde ich noch ergänzen wollen. Es hätte ihn an Kopfstützen geben müssen, oder an den Türen, wenn die Distanz etwas grösser war. Fakt ist: Es gibt ihn nicht.

Die Bäckerei-Verkäuferinnen bei Kamps “erkannten” den Polizisten, in Begleitung Kiesewetters, den sie erkennen sollten, und den sie aus den Zeitungen kannten, wenn auch unkenntlich gemacht, ein wenig:

MA2-falschmartin a

Das ist nicht Martin Arnold. Mehrfach bestätigte Aussage von Polizisten, die ihn persönlich kennen.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/06/19/25-4-2007-teil-17-klarstellungen-und-tatort-streifenwagen-bmw-5er-touring-umlagerung/

.

Und um das Ganze noch komplizierter zu machen, hat ein Blog-Leser Folgendes gefunden:

Gesendet am 21.07.2015 um 18:56
file.arbeitskreis-n.su/nsu/Asservate/Bd11Ass60-asservate-heilbronn-bka.pdf
Seite 10

Handy M.K. –> Asservat MK 33 – Nokia ohne Tastatur

sim karte

das ist nicht:

SIM-Karte 262 07 3990106615 (o2)
=> TelNr. ??
(Über diese o2 SIM-Karte hat Kiesewetter bis gegen 15:00 Uhr alle ihre SMS verschickt – und diese Karte auch nur für’s SiMSen benutzt. Danach taucht diese SIM-Karte nicht wieder auf.)

In den Akten der Soko Parkplatz hat die O2-SIM-Karte eine völlig andere Nummer.

Die (neu aufgetauchte) SIM-Kartennummer ist ja mit „60446 03162278“ angegeben – und soll von o2 sein. Nun versuche ich schon zwei Tage, diese IMSI zu verstehen (also logisch zu überprüfen), doch das will mir nicht gelingen.

Mal der Reihe nach:
– Eine IMSI besteht aus maximal 15 Ziffern und setzt sich folgendermaßen zusammen (Quelle):
Mobile Country Code (MCC), 3 Ziffern
Mobile Network Code (MNC), 2 oder 3 Ziffern
Mobile Subscriber Identification Number (MSIN), 1-10 Ziffern.

Widersprüche:
– Wir haben hier eine 13stellige Nummer vorliegen. Die MCC für Deutschland ist „262“. Dieser Nummernbeginn wird durchaus gelegentlich weggelassen ==> dann könnten die vorauslaufenden drei Zahlen fehlen, wir haben jedoch 13 Zahlen angegeben (nicht nur 12).

– Auch wenn ich die ersten beiden Zahlen „60“ betrachte und diese als MNC interpretieren würde, gäben sie keinen Sinn (weisen auf keinen deutschen Netzwerkbetreiber hin – zumindest keinen bekannten). Denn unter den Angaben für „Mobile Network Codes in Deutschland“ (Quelle) findet sich der durchaus vielsagende Hinweis: „Die Lücken in der MNC-Liste werden durch nicht öffentliche Kennungen belegt (z. B. Bundeswehr). Es existieren außerdem lokale Testnetze, die jedoch MNCs verwenden, die nicht von der Bundesnetzagentur vergeben wurden.“

– Völlige Spekulation wäre es (unter diesem benannten Gesichtspunkt!), daß ein MNC „60“ durch eine andere „nicht öffentliche Kennungen belegt“ sein könnte (hier z.B. BND oder ähnliche Dienste). Wie gesagt: völliger Spekulatius! Außerdem bliebe auch dann die angegebene IMSI (unter Annahme des weggelassenen Ländercodes) noch immer um eine Stelle zu lang.

Fazit:
Alle bisherigen Versuche, die angegebene Nummer als eine sinnvolle SIM-Kartennummer von o2 zu erklären, sind bisher fehlgeschlagen.  ???

Und nun?

Wie kommt man da weiter? Warum ist die SIM, gesendet an das BKA nach dem 4.11.2011 nicht dieselbe SIM wie in den LKA-Akten, Ordner 6, Opfer Kiesewetter? 

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12 Kommentare

  1. Hallo mal wieder,

    das Rätsel mit der SIM-Karte lässt sich leicht auflösen. Ganz ohne Geheimdienste oder Ausland.
    Die Nummer aus dem Asservate-Ordner (13 Ziffern + 2 Buchstaben) ist keine IMSI! Das ist einfach die von O2 auf der SIM-Karte aufgedruckte SIM-Kartennummer. Sieht man hier sehr schön. Diese Nummer ist neben der IMSI eine zweite eindeutige Identifikationsmöglichkeit für eine SIM-Karte.
    Also kein Widerspruch oder Problem.

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  2. „Wir waren in Böblingen u.a. im „Täbas”, in einer spanischen Bar und haben dort zusammen was getrunken.“

    Was soll das sein „Täbas“?

    Es gibt einige Bars in denen es Tapas gibt in Böblingen, aber kein „Täbas“.

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    1. „Da sind wir ca. bis um 21.30 Uhr geblieben. Im Anschluss daran sind wir noch zum Chinesen gegangen.“

      Warum wurde nicht nachgefragt in welcher Bar genau und bei welchem Chinesen genau er mit MK gewesen sein will?

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      1. Das Personal in den Gaststätten hätte sich nach dem Mord vermutlich an MK und ihren Begleiter erinnert.

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      2. BLÖD hätte sofort ein Exklusivinterview mit Details der Speisen und Getränke und wie die beiden miteinander turtelten veröffentlicht .

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