NRW-Ausschuss: Desinfo V-Mann Johann Helfer statt Aufklärung

Wie nicht anders zu erwarten, nahm der NRW-Ausschuss den präsentierten Pappdrachen begierig auf, der da heisst: V-Mann Johann Helfer. Auch wenn die Opfer damals, 2001, wie auch vor Gericht 2014 erklärten, dass Phantombild sehe dem Täter nicht ähnlich, wird diese entscheidende Information vertuscht, und die Leserschaft so hinter die Fichte geführt.

waz

http://www.derwesten.de/politik/war-ein-v-mann-an-dem-bombenanschlag-beteiligt-id11027027.html

koller

http://www.ksta.de/nrw/probsteigasse-anschlag-v-mann-koller-befragung-sote,27916718,31594392.html

Nicht veräppelt wurden die Leser dieses Blogs, August 2014:

Der grosse Widerspruch war vorab absehbar, und er zeigte sich denn auch vor Gericht:
Es war kein Uwe der Korbabsteller kurz vor Weihnachten 2000, und auch der jüngst vermutete Johann Helfer aus Köln kann es nicht sein.
Der Mann passt zwar sehr gut zum 1. Phantombild, aber das 1. Phantombild passt nicht zum Täter.
Sagen die Malayeris, die ihn sahen, und deren Tochter schwer im Gesicht verletzt wurde.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/14/die-widerspruche-in-der-probsteigasse-in-koln-2001/

Auch sagten wir voraus, dass Helfer ein V-Mann ist, Juni 2014:

Sollte das so kommen, dass Johann “Helle” Helfer erkannt wird, dann ist er damals 2001 “verborgen worden”, also ein V-Mann. Das ist aber sowas von zwingend logisch, weil damals eine Zweitakte an den Staatsschutz ging: Man hätte Helfer erkannt und ermittelt und gegenüber gestellt, es sei denn… Sie wissen schon, liebe Leser…

Dann könnte Johann H.  auch erzählen, dass Uwe Mundlos ihm das Bömbchen
-im von Andre Eminger ausgeliehenen Wohnmobil-
in die Hand gedrückt habe,
und Beate Zschäpe einen Weidenkorb liebevoll vorbereitet hatte.
Damals, kurz vor Weihnachten 2000…

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/29/nsu-2-0-staats-vt-in-der-probsteigasse-in-koln-2001/

Es ist selbsterklärend, dass das Entscheidende immer fehlt: Keine Ähnlichkeit des Täters zum Phantombild, dem Johann Helfer ähnlich sieht. Diese Desinformation ist immer Dieselbe: Bei Aust/Laabs, bei Indymedia, bei der Antifa von NSU-Watch, bei den Berichten von Heute zum NRW-Ausschuss.

Die „ahnungslose Pensionärin“ Koller weiss sehr viel, und sagte wenig.

Mathilde Koller (* 1950 in Saarbrücken) war bis Ende Juni 2012 Leiterin des Verfassungsschutzes in NRW.

Vom Dezember 1992 bis April 1996 war sie Präsidentin des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen. Sie wechselte zum 15. April 1996 in die sächsische Staatskanzlei, war von 2000 bis 2002 Staatssekretärin des Landes Berlin, ab 2009 bis Ende Juni 2012 Leiterin des Verfassungsschutzes in NRW.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mathilde_Koller

Solche Pappdrachen wie Johann Helfer sind enorm nützlich, um den wichtigen Fragen aus dem Weg zu gehen. Das alte Spiel: Falsche Aufklärer bauen Pappdrachen, welche ahnungslose Parlamentarier begierig aufgreifen, und so werden Staatsgeheimnisse geschützt.

koller2

der GBA bastelte damals an der mittäterfreien NSU Staats-VT 1.0,

natürlich schloss der Mittäter aus. Helfer gab es nicht… und schon gar keine V-Leute…

Konkret wären Ermittler und das LKA NRW nach Gemeinsamkeiten der Bombenbauart Probsteigasse, Abreisszünder mit unbekannter Verzögerung und anderen Rohrbomben im NSU-Komplex zu befragen gewesen. Dazu hätte man auch unbedingt die BKA-Experten des Tatmittel-Meldedienstes vorladen müssen, namentlich Ernst Setzer, EKHK und ausgewiesener USBV + Sprengstoffexperte. Wenn schon „Nürnberger Taschenlampen-Bombe“, dann doch bitte diese Bauart mit dem Mechanismus Probsteigasse und den Glühlampen-Schwarzpulver-Zündern der Garagenböller 1998 vergleichen.

@moh würde sagen: Nur Äpfel mit Äpfeln vergleichen… nicht mit Birnen. Recht hat sie.

Stattdessen wurden unsinnige Gemeinsamkeiten zur Keupstrassenbombe gesucht, erfragt, die es nicht gibt: Funkfernzündung ist nicht Abreisszünder, ein paar Gramm im kleinen Bömbchen sind nicht kiloweise Schwarzpulver mit 700 Nägeln.

Wenn man Pappdrachen-reitende NSU-Ausschüsse miteinander koordiniert, wie es heute als Forderung Drexlers aus dem Ländle bei der Kontext-Zeitung steht, dann ist der Effekt dieser: Alles sucht den Ku Klux Klan, oder wie?

Binninger labert wieder denselben Blödsinn wie seit Jahren:

Für den CDU-Obmann im ersten Bundestagsausschuss, Clemens Binninger, ist die zentrale Frage der parlamentarischen Aufklärung, die im Februar 2012 in Thüringen startete, jedenfalls weiterhin ungeklärt: „Hätten die Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen eine Chance gehabt, das NSU-Trio zu enttarnen?“ Bei der Antwort muss immer der nächste Schritt mitgedacht werden, der sich aus einem Ja ergäbe. Gerade 2004, in den Tagen und Wochen nach dem Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße, sind laut Binninger „vielversprechende Ermittlungsansätze“ aufgetaucht, „die nicht genutzt wurden“. Und er glaubt: „Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hätte das Trio vielleicht drei Jahre vor dem Ende der Mordserie stoppen können.“

http://www.kontextwochenzeitung.de/politik/230/nsu-ausschuesse-koordinieren-3097.html

Totaler Quatsch, weil es keine DNA und keine Fingerabdrücke in der Keupstrasse gibt, die zu den Uwes passen, das weiss Binninger seit Ende Nov 2011, und das hätte sich auch 2004 nicht anders ergeben. Desinformation total.

Weiss Binninger nicht, dass die Fahrradschieber in der Keupstrasse laut Grössengutachten des LKA entschieden zu klein waren, um als Mundlos und Böhnhardt durchzugehen? Dass das BKA niemanden erkannte auf den Videos?

Es kommt noch besser, der Witz der Woche vom Staatsschutzkasper Clemens B.:

Oder mutiger, weil eventuell doch zu widerlegen: Definitiv ausgeschlossen werden könne, dass Verfassungsschützer aus Sachsen „die untergetauchten Rechtsextremisten“ unterstützt haben.

Auch deshalb schreibt Binninger einem neuen Bundestagsausschuss eine Kontrollfunktion der bisherigen Arbeit zu.  http://www.kontextwochenzeitung.de/politik/230/nsu-ausschuesse-koordinieren-3097.html

Frau Koller befragen, die Ex-LfV Präsidentin Sachsens, und Staatssekretärinn in Dresden und Berlin, für wen denn genau das LKA Sachsen, der Staatsschutz, und das LfV Sachsen das Trio in Chemnitz und Zwickau schützte.

Nichts ist peinlicher als Clemens Binninger und Eva Högl, okay, ausser vielleicht das Berliner Pumuckl…

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Zum Abschluss gibt es noch einige Tweets von Gestern:

nrw500 nrw501 nrw504

Kurdenkiste, das ist die Keupstrassenbombe. Auch das ist seit ewigen Zeiten im Blog zu lesen:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/26/auflosung-die-keupstrassenbombe-richtete-sich-gezielt-gegen-kurden/

Der „Desinformationsblog NSU LEAKS“ steht glänzend da.

Die dummen Antifakids:

verblödung helfer

versus NSU LEAKS: Kurdenkiste…Juli 2014 mit Beweisen geblogt!

nrw502-kurdenkiste

NSU-Watch ist den dummen Antifakids zuzurechnen, ideologisch wie intellektuell.

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