überraschende Wende im NSU-Prozess

von Die Anmerkung

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dpa

Nach Aussage von Bundesanwalt Herbert Diemer geht es in den kommenden Monaten vor allem darum, zahlreiche Dokumente und Sachbeweise ins Verfahren einzubringen. „Wir haben ja keinen Zeugen, der uns sagen kann, so und so war es.“

Kaum zu glauben, aber sie wollen das schlingernde Schiff doch noch auf Kurs bringen. Nach bald zweieinhalb Jahren Kaffeekränzchen und Gejammer der Opferanwaltschaft, man kann sagen, sie hielten eine zweijährige Jam­session ab, soll der Prozeß gegen Beate Zschäpe und weiter Angeklagte endlich beginnen.

Man will nun Sachbeweise in das Verfahren einbringen, so der Ankläger Diemer.

Achso? Hoch bezahlte Profistaatsanwälte mit Pensionsanspruch hatten vergessen, Beweismittel in das Verfahren einzubringen und wollen das jetzt nachholen?

Dann soll der Diemer mal das Geheimnis um den Fahrzeuglenker des Wohnmobils zu Stregda lüften. Er darf das. Wir können es leider nicht, da dieses Detail noch kein Gegenstand der mündlichen Verhandlung war.

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14 Kommentare

  1. „Hoch bezahlte Profistaatsanwälte mit Pensionsanspruch hatten vergessen, Beweismittel in das Verfahren einzubringen.“
    Einfach herrlich! Ich sehe es kommen: alle Kleinkunstbühnen der Stadt werden irgendwann schließen und ihre Gäste mit einem einfachen Pappschild auf die überlegenen Darbietungen im OLG-Stadel verweisen.

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  2. 2.9.15

    RA Klemke wollte den Zeugen Steinicke vereidigt sehen, weil er, der Klemke, der Ansicht ist, dass der Zeuge dreimal gelogen hat; wurde von dem da oben aber abgewiesen, „weil die Unwahrheit keine Tatsache ist“.
    Man stelle sich diesen Satz im Zusammenhang vor… eine Untat… nä… ist keine Tatsache.

    Der Hammer kam wie immer von Narin:
    „WIR WISSEN NICHT WAS DER ZEUGE BEIM BKA GESAGT HAT!“

    Diese „Aussage“ ist doch hochinteressant.
    Die wissen also nicht, was gesagt wurde, aber „diese Schande“ weiß, dass das Trio, das nie existierte, dort und dort wohnte, dort und dort Bomben auslegte, dort und dort Kurden umbrachte und auch dort auf Kiesewetter und ihren Kollegen schoss und dass das auch die Absicht war… wie sagte damals Hoffmann, der Stotterer: „So viel..“ na Ihr wisst ja, was der sagte. Ich kann es nicht wiedergeben, ist mir einfach zu blöde, irgendwelche verlogenen Linken zu zitieren. Außerdem verstehe ich Stotterer einfach nicht. Ich bin äußerst intolerant und vergesslich.

    Steinicke erzählte also, als Klemke ihn „auszuquetschen“ versuchte, dass er nicht festgestellt hat, dass Mundlos und Böhnhardt kaltblütige Mörder wurden.

    Er nannte Brandt einen Diktator, der die Leute hin- und herscheuchte.

    Mundlos soll gesagt haben: „Die Linken machen so viel, wir müssen auch was machen, damit wir in die Medien kommen“. Was schrieb „Wiebke“ dazu…

    Mundlos war angeblich Fan vom Paul Panther; Zeuge und er hätten zusammen die Trickfilmserie zuhaue bei Mundlos angeschaut, da Zeuge kein „Fernsehen“ hat(te). Sollte man heute aber auch endlich mal abschaffen. Die Lügen jeden Tag verursachen bei mir noch nen Infarkt. Ich habe noch einen Fernseher, weil ich nicht ganz umsonst der GEZ mein Geld in den Rachen schmeißen will.

    Es gab wieder „Streit“ zwischen Narin, Klemke, Lunnebach, der ollen weißen Brille.
    Scharmer, der langhaarige Schleimer, der heute morgen Götzl mit „Morgen“ begrüßte, gab auch was von sich, was ich nicht verstanden habe. Der ist eh bedeutungslos.

    Es ging um Zschäpes Familie, die als „Assis“ beleidigt wurden, weil Cousinchen Stefan ein Alkoholiker war. Das machte Zschäpe traurig.
    Ich frage mich, wie kann man sich dann mit solch einem Gesockse umgeben, das einen beleidigt. Hatte die Frau so wenig Stolz?

    Bisschen muss ich wieder über unseren Gesichtsakrobaten Stahl lästern. Der Mensch ist so auf sein „Image“ bedacht, es zählt nur wie er rüberkommt. Hände in den Hosentaschen (gut, wer hat die Flossen nicht gerne versteckt), mit schmollender Unterlippe rumlaufen, Gesicht in Falten ziehen. Merkt der Oberstleutnant nicht, dass er kein Selbst hat?
    Was wollen Frauen von solchen Männern und die nächste Frage, was finden Männer an maskulinen Frauen so toll?
    Stahl guckte böse zu das Wiebke und das Terror-Rammlerin, weil die während der Verhandlung wie immer wie so dumme Hühner gackerten. Kein Benehmen, keinen Respekt, diese Muschis.

    Klemke „warf“ von der B. hellseherischen Fähigkeiten vor… continue…

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  3. Als ich draußen am Eingang wartete, habe ich den sehr kleinen Moppel (Fröhlichs Moppel-Ich) Eminger im Gespräch mit Nahrath gesehen. Unspektakulär. Es gesellten sich dann die Stalker dazu, Bezler, Lügenbaronin Wiebke mit Fluppe…. Himmelfahrtsnase Terror-Holger mit langen Hosen und braunen Schuhen. Ja, braun, bitte, voll Nazi.

    Grasel sitzt auf Platz 1 und wurde von Platz 4, Heer, begrüßt. Stahl mit Platz 3 saß neben Zschäpe Platz 2. Von der Frau habe ich letzte Nacht geträumt (wir können was erwarten). Sie lachte als Stahl am Donnerstag einen kleinen Witz machte, den ich leider mal wieder nicht wortwörtlich wiedergeben kann: „Wir verteidigen Frau Zschäpe“.

    Wie Stahl am Mittwoch wieder den Saal betreten hat, Mann. Wackelt mit trotziger Unterlippe rein. Hochwasserhosen als er seine Hände tief in die Hosentaschen steckte. Der kann das Gesicht verziehen ohne zu lachen.
    Daimagüler wird wie wir alle immer runder. FETT macht die HAARP verseuchte Sommerluft.

    Neubauer, die Tante, steht unten bei den Pressefuzzis, die wieder Fotos schießen dürfen und grinst debil vor sich hin und fühlt sich so oberwichtig.
    Darf ich von meiner Misogynie erzählen? Besser nicht. Ich habe eine Lesbenphobie, für mich sieht jede Tante wie ne Lesbe aus.

    Als Zschäpe rein kommt, wird kurz gelächelt, dann nichts mehr. Kein Angehimmel.

    Zeuge Patrick Heinz, 29, Autoverkäufer, ehemaliger Taxifahrer aus Zwickau.

    Taxifahrt von der Frühlingsstraße 26 zum Hauptbahnhof Zwickau.
    Zeit kann er nur ungenau wiedergeben, jedoch vor der Mittagszeit, sagte er, als Grasel danach fragte.
    Es war ein Auftrag über die Taxizentrale, in der auch alles aufgeschrieben wird.
    Wartete unten als Frau Zschäpe kam (sollte nicht klingeln, weil es kein Klingelschild gibt), die er erkannte, die einen Kapuzenpulli angehabt haben soll und mal eine Brille trug, dann wieder nicht (zumindest habe ich es so verstanden) und einmal saß sie vorne und dann war sie doch hinten eingestiegen.
    Einmal hielt sie das Telefon in der Hand, telefonierte damit jedoch nicht und bei der weiteren Befragung tippte sie darauf rum.

    Er erkannte weder ihr Gesicht noch ihre Haare, meinte dann aber, dass sie einen Zopf getragen hat. Hörte sich so an, als hätte sie die Kapuze über den Kopf gezogen.

    Sie holten am Bahnhof Böhnhardt und Mundlos ab. Böhnhardt hat Heinz angeblich ca. drei oder vier Wochen vorher schon einmal kutschiert. Die Fahrt von der F. zum Bahnhof und von dort wieder zurück zur Frühlingsstraße soll am 26.11. gewesen sein und dauerte max. eine dreiviertel Stunde (40 Minuten). Das Jahr habe ich nicht mitbekommen. Wiebke, die ihre Überschrift von „Zschäpe hat gesagt, wir müssen was tun…“ geändert hat, schrieb 2011.
    Im Taxi hatte er versucht mit Z. ins Gespräch zu kommen, was nicht ganz so klappte und er den Versuch dann aufgegeben hat.
    Als die beiden Uwes einstiegen, haben sie ihre Tasche(n) selbst in den Kofferraum gepackt. Es gab keine Unterhaltung zwischen den Dreien.

    „WARUM holt Z. die beiden Uwes vom Bhf ab? Sind die zu unselbständig sich selbst ein Taxi zu ordern?“

    Ihm wurden beim BKA 32 Lichtbilder von Männern vorgelegt, fast alle mit krummen Nasen, auf denen er nur Mundlos (den er die ganze Zeit Mundstuhl genannt hat) und einen Ausländer erkannte.

    Er muss nach vorne zum Götzlchen und sich Bilder ansehen, Zschäpe und die Uwes erkannte er. Ihm wurden auch Bilder gezeigt, den Zuschauern auch, 7 Bilder von ausländischen Frauen, die Du hier noch nie gezeigt hast, Du böser Fatalist 😉

    Protokoll: Sie hat telefoniert, sie wollte jemanden abholen.

    Gericht legte ihm nochmal 16 plus 16 Lichtbilder vor, die er noch nie gesehen hat, weder beim BKA noch bei der Polizei.
    5070-5073.

    Vermerk: Z. soll unfreundlich gewesen sein, als wäre ihre Nacht länger gewesen.
    Sie setzte sich auf den Beifahrersitz, weil Einzelpersonen immer auf dem Beifahrersitz Platz nehmen würden.
    Schwarzer Kapuzenpulli und Brille.
    Am gleichen Tag musste er zur Polizei, als im Fernsehen Bilder von den Dreien gezeigt wurden. Er sagte zu seiner Freundin, dass die Drei bei ihm im Taxi saßen.
    Böhnhardt hätte er einmal nach Weißenborn gefahren, Viadukt von Zwickau

    Um ca. 10 Uhr 20 ist auch diese Befragung vorbei.

    RAin Schneiders wollte eine Erklärung abgeben, die sich erledigt hat.

    Frau Pflug ist mit Heinz schwer in Einklang zu bringen.
    Zschäpe soll sich an dem Tag auf den Weg zu Gerlach befunden haben.
    Dienelt, 5.30h steht auf der Liste.
    Ich glaube kommt von Reinicke: Welche Person in der Taxizentrale darüber Auskunft geben kann, soll vorgeladen werden.

    Continue…

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  4. Steinicke wird gefragt, ob er Informationen zu dem Puppentorso hatte, zu Bomben, Holzkisten, Koffer in Jena, Theater, was er verneinte.

    Klemke fragte mehrmals, ob es eine Feststellung gab, dass die drei ehemaligen Freunde zu kaltblütigen Mörder wurden. S. versteht die Frage nicht. Fragt: Was wollen Sie wissen? Was für eine Feststellung? Kaltblütige Mörder? Er hat auch das Meiste aus den Medien.
    „Ich kann nur das sagen, was ich weiß. Ich weiß nichts von Morden, Bomben. Keine Feststellung.“
    Mit Schwerverbrechen hat er nicht gerechnet, hat er auch nicht gedacht.

    Wird gefragt, ob er in irgendwas involviert war. Geldbeschaffung? Wurde das thematisiert? Ja, ein-, zweimal. Er kann es nicht genau wiedergeben, weil es fast 20 Jahre her ist, kann sich an konkrete Sachen nicht mehr erinnern.
    Mundlos und Böhnhardt hätten ihn einmal gesucht und im Winzerclub gefunden und sind gemeinsam irgendwo hingefahren; wohin wusste er nicht.

    Mit keinem Wort wurde erwähnt, dass S. irgendwas mit dem Puppentorso zu tun haben könnte, aber die Journaille schrieb natürlich wieder kräftig darüber voller Phantasie, Fanta, Fanta.

    Mundlos soll das mit dem Puppentorso gewesen sein.

    Frage nach der Dauer der Vernehmung beim BKA: 2 bis 3 Stunden. GBA war nicht zugegen.

    Nett war auch, als Klemke mit blabla antwortete, was der weißen Brille Lunnebach oder war es jemand anderes (?) gar nicht gefiel. Also mir gefällt sowas immer, wenn es nicht aus der falschen Ecke kommt. Jedoch kann ick berlinern nich‘ ab, nervt mich. Man hört einfach „immer“, wo jemand herkommt.

    Das Narin: „2004 wurden Sie Verräter genannt und haben Morddrohungen bekommen, dass Sie aufpassen müssen, nicht in der Sahne zu liegen. Wer hat das gesagt?“ Kann ich nicht sagen.

    Beleidigungen an Zschäpe, dass ihr Vater Rumäne war, ihre Mutter und ihre Oma Assis und haben sie das spüren lassen (wie ich schon geschrieben habe, warum umgibt man sich dann weiterhin mit solchem Gesockse?), dass die Lästerer den Cousin Stefan, der Alki war, verallgemeinernd auf die Familie geschoben haben.
    Das hat Z. belastet.

    Frage nach einem Herrn Feiler? David/ Markus? Zulange her.
    Böhnhardt, Waffen, Messer, Schreckschusswaffen? Nicht bestätigen.

    Schönen Gruß von Böhnhardt: „Denk dran, Du hast ne Falschaussage gemacht.“

    Geld spenden für Z. für einen Anwalt.

    Uschi? Fragen Sie genauer. Ba-Wü? Alte Bundesländer.

    Diese türkische RAin, deren Namen ich mir nicht merken kann, fragt, ob er das Lied kennt, was er verneint: „Ali-Dreck, das Lied.“

    Zeuge muss den Saal verlassen, weil Klemke ihn vereidigt sehen will, wie ich schon geschrieben habe. Um seine Erinnerung ein wenig aufzufrischen, da er im Öffentlichen Dienst ist (man muss da also ehrlich sein? Polizisten nicht, oder?) und beim BKA öfter die Unwahrheit gesagt hat, dass er behauptet hat, eine „Lebensbeichte“ abgelegt zu haben.

    Diemer, der Franke, meint, dass der Zeuge nicht BEWUSST falsch Aussagen getroffen hat.

    Klemke beantragt, dass der Senat entscheidet, dass oder ob der Zeuge vereidigt wird und natürlich entscheidet Diemer gegen die Vereidigung.

    Klemke sagt, dass der Zeuge ein taktisches Verhalten zur Wahrheit hat.
    Falschaussage in Jena, gelogen zum Torso, den er erst gar nicht erwähnte, an dem man Böhnhardts „Finger“ gefunden hat.
    Bewusst hat er dreimal die Unwahrheit gesagt.
    Klemke will mit der Drohung der Vereidigung den Zeugen zur Wahrheit anhalten, er will detaillierte Angaben.
    Nebenklage von der B. blubberte, dass er sich selbst schützen wollte, weil er Angst hatte seinen Job und sein soziales Umfeld zu verlieren und dass er nicht dreimal gelogen hätte, aber einmal (war es trotzdem) und dass er beim BKA nicht danach gefragt wurde und er hätte es vergessen zu erwähnen. Zeuge sagte, dass er froh war, dass es vorbei ist. Es war eine jahrelange Belastung für ihn. Klemke erwähnt die hellseherischen Fähigkeiten der von der B. Es sei ein Freibrief für alle Belastungszeugen zu lügen.
    Belastungszeugen werden heilig gesprochen.
    Klemke: Persönliche Struktur oder Taktik?
    Die Sache mit dem Torso ist verjährt.
    Fahrlässiger Falscheid.

    Steinicke bleibt also unvereidigt. Diemer: „Keine Tatsache für die Unwahrheit.“

    Ich bin mir sicher, die haben ein Skript. Bissel rum spinnen, streiten, lachen, um das Publikum zu unterhalten. Wir sollten endlich alle wissen, dass wir von False Flags und Hoaxes, aktuell in Virginia auch von Schauspielern verarscht und für dumm verkauft werden.

    Mal sehen, was mit Zschäpe passiert.

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    1. Sehe ich anders als jjb: das in der keupstraße ist der definitive beweis für NSU 2.0: ganz viele heimliche unterstützer! die morden heimlich weiter! wir brauchen mehr geld im kampf gegen rechts!

      Für mich ist das ein Zeichen, dass der NSU-Prozess bald enden wird. Das ist das Zeichen, dass es kein Trio gab und die Drei auch keine Morde begangen und Bomben abgestellt haben; das ist ein Zeichen, dass PKK und Graue Wölfe mitten unter uns wüten. Wenn das der Dümmste nicht kapiert….

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