Der Parkschein aus Leipzig, ein NSU-Womo auf Abwegen?

Wer nichts hat, der schreibt ueber Irrelevantes, und laesst das Relevante einfach weg:

Peinliche Ermittlungspanne – NSU-Wohnmobil parkte tatsächlich in Leipzig

Dort heisst es:

Der BKA-Zeuge musste zudem vor Gericht einräumen, dass der auf der Beifahrerseite des Wohnmobils gefundene Parkschein tatsächlich aus der Liebgstr. 1 in Leipzig stammt. Der Parkplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe des Uni-Klinikums. Bestätigt wurde inzwischen auch, dass André E. damals dort behandelt wurde.

Das ist seit Oktober 2014 im Blog:

Eminger lag wegen Sturz vom Dach am 25.10.2011 in der Uni-Klinik Leipzig.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/29/der-zwickauer-pc-eminger-fiel-also-vom-dach-teil-2/

Was schreiben sie noch?

Luegen!

Danach wurde das NSU-Wohnmobil am 25. Oktober 2011 gegen Mittag in Schreibersgrün in Sachsen gemietet. Susann E. die Frau des Angeklagten André E. soll an diesem Tag kurz vor Mittag ihrem Mann eine Kurznachricht (SMS) per Handy ins Krankenhaus geschickt haben. Sie sei mit Liesl und Garry unterwegs. Liesl gilt als einer der Tarnnamen von Beate Zschäpe.

Das ist falsch.

  • Das nachgelieferte SMS-Fragment konnte nicht zugeordnet und nicht datiert werden. BKA-Gerichtsaussage
  • der Mann war alleine bei der Abholung, keine Eminger dabei…

Was noch?

Mitarbeiter der Mietwagenfirma identifizierten Beate Zschäpe als die Frau, die das Wohnmobil an diesem Tag abgeholt hatte. Als ihren Begleiter wurden einmal Uwe Böhnhardt, ein zweites Mal der Angeklagte Holger G. erkannt.

Das ist falsch:

  • Mario Knust sagte Gerlach, Bild 7.
  • Frau Arnold sagte Gerlach
  • niemand sagte Boehnhardt

 

Das Phantombild zeigt nicht Zschaepe, es stammt vom KHK Kindermann, 5.11.2011, vom LKA Stuttgart, kreiert mit Frau Arnold von der Fa. Knust:

phantome 5-11-2011.

was noch?

Unklar ist bis heute, wer das blonde kleine Mädchen war, das die beiden Erwachsenen begleitet hatte.

Luege!

  • das Maedchen das Mama sagte war am 14.10.2011 bei der Reservierung dabei, nicht bei der Abholung
  • suchen muss man das Maedchen im Umfeld Holger Gerlachs, man hat die DNA auf Maedchensandale etc aber nie mit der Sippe Gerlachs abgeglichen.

Was war nun die Aussage, die so seeensationell war?

Der BKA-Zeuge musste zudem vor Gericht einräumen, dass der auf der Beifahrerseite des Wohnmobils gefundene Parkschein tatsächlich aus der Liebgstr. 1 in Leipzig stammt. Der Parkplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe des Uni-Klinikums. Bestätigt wurde inzwischen auch, dass André E. damals dort behandelt wurde

Gedoens.

Hatte der AK NSU schon vor Wochen geklaert, samt Vergleichsparkschein, frisch gezogen!

Eminger fiel vom Dach, lag stationär in Leipzig, wer besuchte ihn mit Womo?

Leider keine Fingerabdrücke vorhanden… so ein Pech aber auch wieder…

DNA gab es auch nicht: Der Parkschein steht zwar auf der Liste der untersuchten Gegenstände, fehlt aber bei den Treffern:

liebig4Und so war die Falschzuordnung der Liebigstrasse nach Zwickau statt nach Leipzig zwar ärgerlich, aber folgenlos. Zum Festival “Rekwi” am 29.10.2011 war Eminger wohl schon wieder entlassen, und konnte seine 5 Karten nutzen. Wer mit ihm dort war ist unbekannt. Ermittlungen dazu sind nicht gemacht worden.

Wichtig waere gewesen darauf hinzuweisen, dass solche Parkscheine sehr saugend sind, also DNA begierig aufnehmen, Fingerabdruecke ebenso, vom Herausziehen bereits, das liegt am Thermodruckpapier… und dass der Womo-Parkschein klinisch rein war, oder aber man dort Niemanden finden wollte. Schon gar nicht einen Nichtuwe, oder eine Nichtbeate. Ein echter Holger Gerlach waere eine Katastrophe.

Selbstverstaendlich fehlt das Wichtige in den Presseberichten. Wie immer.

Wundert sich noch jemand?

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Peinliche-Ermittlungspanne-NSU-Wohnmobil-parkte-tatsaechlich-in-Leipzig-410043317

5 Kommentare

  1. Wiebke Ramm hat sich zwecks weiterer Verwirrung noch den folgenden Satz ausgedacht, um den Lesern der Illsutrierten mehr Blödsinn als andere zu präsentieren.

    „Der BKA-Beamte berichtet an diesem 229. Verhandlungstag von einem Parkschein, den die Ermittler im Wohnmobil fanden, in dem Mundlos und Böhnhardt am 4. November 2011 in Eisenach starben.“

    Wo und wann Böhnhardt und Mundlos verstorben wurden, das ist bis zum heutigen Tag nicht geklärt. Es kann auch schon am 3. jenseits von Eisenach gewesen sein.

    Sicher ist bisher nur, daß die beiden Leichen, die man am 5.11. den Rechtsmedizinern auf den Seziertisch legte, als Böhnhardt und Mundlos identifiziert wurden.

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