Falsche Keupstrassen-Opfer: CDU-Ratsherr und Tuerstehermafia Hand in Hand?

und keinem.

Kennen Sie den Tuersteher Attila Özer aus dem Friseursalon Yildirim in der Keupstrasse?

Zu ,,Attila“ kann ich weiter sagen, dass er heute ebenfalls mit Lichtbild im Express abgelichtet ist. Er trägt dort ein weißes T-Shirt.

Vernehmung des Hasan Yildirim am 10.06.2004

Stammkunden im Friseurladen.

Es sind auch häufig Türsteher bei uns. Das sind auch
Stammkunden. Attila und Apo sind glaube ich auch Türsteher, so weit ich das weiß, ganz sicher bin ich mir da aber nicht.

Köln den 11.06.2004, Vernehmung „Aushilfsfriseur“  Muhammed ASLAN

Die Mutter von diesem Tuersteher Attila Özer kennt dieser Ex-Ratsherr der CDU:

wilmshttp://www.aachener-zeitung.de/lokales/eschweiler/ralph-willms-zieht-sich-aus-der-kommunalpolitik-zurueck-1.732835#plx1828506162

Vor allem seine berufliche Beteiligung am NSU-Prozess in München nimmt den Rechtsanwalt nach eigener Aussage sehr in Anspruch. Dort vertritt der Jurist eine Nebenklägerin aus Köln, die bei dem Anschlag in der Keupstraße verletzt wurde.

Die Medien ueberschlagen sich foermlich, dass es dieses Opfer gar nicht gibt:

spon ramm

Anwalt Ralph Willms, der Meral K. im NSU-Prozess vertritt, erklärte gegenüber SPIEGEL ONLINE, Frau K. sei „wahrscheinlich überhaupt nicht existent“. Die „Existenz und Opfereigenschaft“ der Frau K. sei von einem anderen Nebenkläger vorgetäuscht worden.

Von wem denn?

Der Spiegel will nicht. Die Namen fehlen. Siffblatt.

Wechseln wir zur ZEIT:

Für Anwalt Willms war die Überraschung angeblich groß, als er erkannte, dass er ein Phantom vertrat. Schließlich habe er selbst mit der vemeintlichen Meral K. und Attila Ö. zusammengesessen. Im Moment der Erkenntnis habe es Willms „wie nur was aus der Hose gehauen“, berichtet Hühne.

Der Vorsitzende Richter im Prozess, Manfred Götzl, hatte bereits in der vergangenen Woche Verdacht geschöpft. Auf Nachfrage konnte Willms lediglich sagen, Frau K. liege in der Türkei im Krankenhaus. Sämtliche Kommunikation laufe nur noch über Attila Ö. Dieser wird im Prozess von dem Kölner Anwalt Reinhard Schön vertreten.

Offenbar hat der Tuersteher Attila Özer ein Opfer erfunden, indem er ein und dasselbe Attest 2 mal verwendete, mit unterschiedlichen Namen.

Und dann hatte Özer 2 Opfer, 2 Anwaelte als Nebenklagevertreter, und 2 mal fette Provisionen, die er verlangte und erhielt?

Was bekam er von seinem eigenen Anwalt, denn auch er ist Nebenklaeger!

Mehrere Tausend Euro Provision verlangt

Aus Hühnes Schilderungen geht hervor, wie die Betrugsmasche abgelaufen sein muss.

Frau Ö. unterschrieb eine Vollmacht, nach der Hühne sie vertreten durfte. Kurz darauf habe Sohn Ö. von ihm eine Provision im „guten vierstelligen Bereich“ gefordert. Denn wenn ein Anwalt vor Gericht einen Nebenkläger vertritt, so ist dies durchaus lukrativ für ihn: Die Anwälte der Opfer sitzen mit im Prozess und erhalten für jeden Verhandlungstag ein Honorar.

Seine Mandanten in Provisionsform daran zu beteiligen, sagt Hühne, habe er jedoch abgelehnt: „Bei mir zahlen die Mandanten und nicht der Anwalt.“ In der Folge schrieb Ö. dem Gericht, sie wolle nicht mehr Nebenklägerin sein.

Zur gleichen Zeit hatte sich Attila Ö. mit seiner Mutter allerdings ebenfalls an Anwalt Willms gewandt. Nur stellte er sie unter dem Namen Meral K. vor, eine angebliche Freundin der Mutter. Beide hätten während eines Restaurantbesuchs bei einer Rauchpause auf der Straße gestanden, als die Bombe vor dem direkt gegenüberliegenden Friseursalon explodierte. Auch Willms wurde angeboten, das Mandat gegen Provision zu übernehmen – er ließ sich darauf ein.

Der feine CDU-Mann, RA Wilms. Der dann derart belastet war, dass er 2014 zurueck trat. Als Ratsherr. So ein Schauprozess schlaucht…

Das steht allerdings nirgendwo. Warum nicht?

.

Herrliches Gedoens! Keiner hat es bemerkt.

Sie auch nicht!

Was bitte hab ich nicht bemerkt?

Na das 2. Bombenkofferfahrad am Tatort Keupstrasse, weshalb alles evakuiert und ein USBV-Entschaerferteam angefordert wurde.

fahrrad 2

Dieses 2. Fahrrad mit Bombenkoffer hat die ganze Schlafwagenveranstaltung OLG-Stadl verpennt, alle 100 Anwaelte dort! Bis heute! Obwohl es in den Akten steht.

Wie sollten diese Luschen denn dann den Tuersteherbeschiss bemerken?

Wie kann es sein, dass ein Rechtsanwalt als Organ der Rechtspflege, der eine Nebenklägerin vor dem Oberlandesgericht München als Opferanwalt vertritt, erst nach 233 Verhandlungstagen erkennt, dass er ein „Phantom“ vertritt?

Warum hat das Oberlandesgericht München so lange gebraucht, die Zweifel an der Existenz der Nebenklägerin zu thematisieren?

.

Die BRD kann es halt nicht mehr besser… sie erodiert gerade in Riesenschritten.

Siehe:

https://fatalistnsuleaks.wordpress.com/2015/10/02/die-brd-zeigt-erosionstendenzen-nicht-nur-der-rechtsstaat-herr-huber/

3 Kommentare

  1. Pingback: NSU LEAKS
  2. Gut das ihr so schnell seit. Den Bericht vom Locus hatte ich noch nicht auf dem Radar nur das aus dem Hause DuMont „Erfundenes Opfer im NSU-Prozess“ (Kölner Stadt-Anzeiger / Mitteldeutsche Zeitung) …

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  3. HAHAHA 😀

    „…. und wenn du denkst, es geht nicht mehr
    – korrupter, absurder –
    kommt von irgendwo ein Extrembeschiß daher.“

    (Volksmund)

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