C2ECHOSLOVAKIA auch in „Heimatschutz“

Gewissermassen als Ergänzung des vorigen, sehr langen Blogbeitrages zum Ceska-Mysterium W04 aus dem Zwickauer Schutthaufen diesmal ganz kurz:

YNcmu2d (1) QPfUGS2

Quelle: Heimatschutz. Aust/Laabs, 26.5.2014 erschienen.

Was steht da?

heimatschutz echt oder nicht

Grösser:

heimatschutz hat ne 2

Da steht eine 2. MADE IN C2ECHOSLOVAKIA.

Dieselbe 2 wie in der geleakten TLKA-Akte, mittig im Bild.

Stehen muss da jedoch ein Z. So wie bei der BKA-Schwesterwaffe 034673, unten im Bild.

.

Was sind die Tatwaffen-Gutachten des BKA wert?

Was sind die Herkunftsnachweise der Ceska 83 aus der Schweiz wert, wie sie angeklagt sind?

Sind sie so oberflächlich, wie sie aussehen? So voller Fehler wie bei den angeblichen Dienstwaffen aus Heilbronn? Wo es 3 Seriennummern je Waffe geben muss, plus ein Landeswappen, es aber beim BKA nur je 1 Seriennummer gibt, ohne jedwede Aussage, wo denn die anderen beiden Seriennummern sind/waren/entfernt wurden?

Ist es eben doch wahr, dass politische Prozesse gelenkte Ermittler und hilfswillige (hier konkret: verbeamtete) Gutachter voraussetzen, und dass diese Voraussetzungen nicht nur von den Leit-Medien und der gesamten Politik erfüllt werden, also Regierung UND Opposition, in Bund wie in den Ländern, sondern auch durch auf den Rechtsstaat verpflichtete Beamte aus LKAs und vom BKA? Angeleitet von der Bundesanwaltschaft? Sämtliche Gross-Chancen werden absprachegemaess von der Verteidigung ignoriert?

Ist das so?

.

Fakt ist: Nirgendwo ausser bei der W04 in Zwickau gibt es diese 2, wo ein Z stehen muss. Nirgendwo! Weder bei den anderen Waffen derselben Charge, nirgendwo bei den anderen Waffenmodellen aus jener CSSR- Zeitspanne, und auch nicht auf den neueren Waffen:

Ceska 83, 7.65mm, Standard Modell (ab 1993)

Wie kann es sein, dass das BKA diesen groben C2ECHOSLOVAKIA – Schnitzer trotz voriger Überprüfung von 16 Waffen der Schweizer Charge unter den Tisch gekehrt hat, anstatt ihn klar zu benennen im Gutachten, und vor Gericht?

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2 Kommentare

  1. Hallo!
    Mit dieser Ziffer 2 anstatt Buchstabe z habt ihr was interessantes entdeckt!

    Dazu wäre die Frage interessant, ob dieses Detail, 2 anstatt z, irgendwo – auf der Welt – nochmal an einer CZ-Pistole auftaucht bzw. bekannt ist/gesehen wurde!

    Zweitens wäre zu prüfen, ob die Prägung mit der 2 ansonsten (bei den anderen Buchstaben, Buchstabenabstände, Buchstaben-Maße, Prägetiefe etc.) anderen Prägungen auf CZ-Pistolen entspricht und mit ihnen übereinstimmt.

    Warum die „2“?

    Das könnte das Erkennungszeichen für eine Sonderfertigung/Sonderbearbeitung sein. Nur für Insider von Bedeutung und aussagekräftig!

    Damit die mit einem Blick wissen „aha, das Teil kommt aus dem und dem Stall“!

    M.E. aber auch ein Hinweis auf „staatliche“ Herkunft!

    Denn ein Privatmann könnte mit so einem „Fehler“ bei Behörden ganz erheblich in Schwierigkeiten kommen!
    Man stelle sich nur mal vor, beim TÜV würde der Prüfer feststellen, daß die eingeschlagene Fahrgestellnummer anstatt eines „Z“ eine „2“ zeigt!

    Also für mich ein Hinweis, daß da „jemand“ diese „2“ einprägte, der absolut keine Angst vor „Behörden“ hat oder haben muß!

    Und bevor jetzt abgewunken wird, noch der Hinweis, daß solche Prägestempel (in Rollenform?) u.U. „aus einem Stück“ herausgearbeitet sind. Ein „Hach, habe mich gerade vertippt“ fällt also aus!
    Im Gegensatz zu den Nummernstempeln, bei denen die Ziffern austauschbar (=drehbar) sein müssen, da es ja bei jeder Stempelung „eins weiter“ geht!

    „Geheimzeichen“?

    In einem Film sah ich mal, daß ein Geldfälscher, also der Plattengraveur, an einem auf dem Geldschein abgebildeten öffentlichen Gebäude die Zeiger der Turmuhr eine andere Zeit anzeigen ließ als auf den echten. Ein Detail, das nur er kannte.

    Oder der Trick von Zollbeamten an einer schon sehr lange nicht mehr existierenden Grenze, an der eifrig Devisenschmuggel betrieben wurde (wegen deutlich unterschiedlicher Wechselkurse hier und dort). Deshalb wurde bei jeder „Einreise“ der Devisenbetrag im Paß handschriftlich vermerkt.
    Hatten sie jemanden in Verdacht, Devisen zu schmuggeln, bekam der an einer bestimmten Ziffer ein kleines Extra-Häkchen dran. Sah aus, wie „beim Schreiben von Hand ausgerutscht“.
    Aber ab da wußten alle den Paß kontrollierenden Zöllner „Achtung! Verdächtiger“!

    Zum Abschluß:

    Da also die Beschriftungs-„Stempel“ wohl aus einem Stück gearbeitet sind (lasse mich da aber gerne widerlegen), nämlich als Rollstempel (der Stempel – und das Werkstück, hier: der Pistolenschlitten – werden weniger belastet, da ja nur 1, 2, 3 Formen gleichzeitig in den Stahl hineingepreßt werden müssen), hat da „jemand“ ordentlich „investiert“. Denn so eine Matrize gibt es nicht für „dreifuffzig“!

    Gruß!

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  2. Alles richtig, aber wenn die Zeichen mit einer CNC Graviermaschine erstellt werden ist alles
    machbar. Nur unter der Lupe kann man den Fertigingshergang erkennen.

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