NSU: Burschel auch du!

von Die Anmerkung
—–

So ein Denkorgan zu schänden –
dessen Inhalt: ruiniert! –
reichen, ins Genick lanciert,
schon Gerüchte und Legenden

frei nach Martin Hatzius

Friedrich C. Burschel

Schwer zu sagen, was an »dem neuen Schorlau« am meisten nervt…

An der Stelle habe ich das Lesen auch schon wieder beendet gehabt. Schwer zu sagen, was an Burschel nervt.

Burschel ist genauso schlau wie mein Knäckebrot und neidisch bis unter den Dreck der Fingernägel, weil Schorlau die Akten in Geld umgerubelt hat und die Gemeinschaft der Krimifreunde hellauf begeistert war, wäh­rend Bur­schel in seiner Echokammer linker Verschwörungspraktiker immer nur der gleichen Leute angesichtig wird, die ihm kaum noch zuhören. Das Thema ist ausgelutscht und keine Sau kauft den Linken noch ihre NSU-Märchen ab.

Das publizistische Elend, in dem er verzweifelt nach einem Ausweg sucht, ist ihm zu gönnen.

Burschel, Schorlau hat einen Krimi geschrieben, keine linke Propaganda­broschüre. Ist das so schwer zu unterscheiden?

Weil die Apologeten des NSU-Märchens so schwer von Begriff sind, zwar den Baseballschläger bemerkt haben, der ihnen vor die Omme geklatscht wurde, aber nicht wissen, was mit ihnen passiert, sei Herrn Burschel aus­nahmsweise verraten, was ihn so nervt.

Schorlau hat mit einem schnöden Krimi, inzwischen hundertausendfach gelesen, binnen weniger Tage das linke Märchen über den NSU aus den Hirnen der Krimifreunde geblasen und massive Zweifel a) an der von Vater Staat am OLG zu München und von den beiden Ommas, Friedrich und Ramelsberger, verbreiteten Version gesät, und b) die sich an der Mutterbrust von Vater Staat labenden linken Pseudoaufklärer mit ihrem Nazi-Gespenst der Lächerlichkeit preisgegeben, indem er sich in seinem Plot streng an den Akten entlang gehangelt hat. Das ganze über die Jahre hinweg aufgebaute informelle Antinazi-Lagerfeuer-Netzwerk der Linken und ihrer Lohnschreiber hat mit all dem in den Hintern gebla­se­nen Geld nicht mal im Ansatz so viel Wirkung erzielt, wie Schorlau binnen weniger Tage nach Verkaufsstart des Krimis.

Da haben sich die Kindergärtnerinnen ein so gar schröckliches Gesicht ausgedacht, mit dem sie den fett aufgeblasenen roten Luftballon bemal­ten, um die Buam und Maderls zum Fasching gehörig zu erschrecken, da kommt so ein Schlingel von links, haut eine Stecknadel rein und Puff. Weg war die Ansammlung heißer Luft. Die Kindergärtnerinnen machten ein saurteigiges Gesicht, und alle Kinder feixten.

Im Gegensatz zu den Pappnasen der Hamburger Haß-Illustrierten oder den Clonwsmasken der Linken gehöre ich nicht zu jenen Personen, die an einem Kriminalroman einen Faktencheck vollziehen. Für heute sei genug geburschelt. Ein Krimi ist ein Krimi ist ein Krimi.

3 Kommentare

  1. Haben Sie eine Verpflichtungserklärung unterschrieben? Nein. RA Erdal unterstellt B. V-Mann-Tätigkeit und fragt trotz des Neins B.s, ob er eine Aussagegenehmigung braucht. B. erwidert, dass er die Frage beantwortet hat. Vor der Zeugenbefragung gab es ein Späßchens von W.s Verteidigung. Zwei Stunden Unterbrechung, um zu sagen, Ablehnungsgesuche gegen Götzl und Richterin werden nicht gestellt.

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