Gesperrte Akten, gefälschte Obduktionsprotokolle, so werden Tatortzuschauer veräppelt

Sicherlich, alles nur Fiktion. Ein Krimi, Unterhaltung am Sonntagabend, eine Institution im deutschen Fernsehen, mal Klamauk, mal spannend, und mit der Realität, mit der Arbeit von Mordermittlern und mit echten Kriminalfällen hat das Ganze wenig zu tun. Weiss man ja…

Ziemlich schlechte Kritiken erhielt der runderneuerte Berliner Tatort, weil neben den Fällen innerhalb jeder Folge ein zweiter Handlungsstrang besteht, der sich durch die Folgen zieht, und das überfordere die Zuschauer.

Ätzend ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort, der erstmals am 15. November 2015 ausgestrahlt wurde. Es ist die 962. Folge der Reihe und der zweite Fall des Berliner Ermittlerteams Rubin und Karow. Auf den ersten Fall Das Muli nimmt die Folge in schwarz-weißen Bildern in den ersten Sekunden als Rückblende Bezug. Diese für den Tatort ungewöhnliche Form der „horizontalen Erzählweise“, in der sich einzelne Handlungsstränge über mehrere Folgen erstrecken, wurde auch zum nachfolgenden Fall beibehalten, dessen Ausstrahlung für den 5. Juni 2016 vorgesehen ist.[1] Um den Zuschauern den Einstieg zu erleichtern, wurde die vorangegangene Folge Das Muli zeitnah zur Erstausstrahlung der Folge Ätzend in der Mediathek des RBB bereitgestellt.[2]

Die beiden Filme sind sehr gut gemacht, gerade die folgenübergreifende Hintergrundhandlung ist spannend, denn da geht es um einen Polizistenmord.

Nebenbei erfährt Rubin, dass Karows früherer Partner, Gregor Maihack, mit derselben Waffe erschossen wurde wie die auf der Baustelle in der Plane gefundene Leiche.

Und so beginnt dieser „2. Teil“ mit dem Titel „Ätzend“ in Schwarzweiss, es geht um den Polizistenmord:

Gesperrte Akten, geänderte Obduktionsprotokolle, manipulierte Todesart,
und das auf Anweisung „von ganz oben“.

Erstaunlich, was man den Tatort-Zuschauern an haarsträubenden, völlig unrealistischen Plots zumutet.

Schönen Sonntag

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