„Den Rechten keine Bühne bieten“: 4 Rechte in Hessen vorgeladen

Im Bundestag-Ausschuss gab es keine Rechten, das hielt man jahrelang durch, man bevorzugte es in Berlin, die V-Mann-Führer vorzuladen, um sich nette Geschichten erzählen zu lassen. Wurde es doch mal ziemlich kritisch, drohte gar echtes Ungemach, intervenierte Clemens Binninger als Staatsschützer:

Als Edathy und Binninger das Auffliegen des Spitzels Starke verhinderten: 16.5.2013

Die Top-Spitzel des BfV in Sachsen wurden nicht vernommen: Thomas „Corelli“ Richter und Ralf „Primus“ Marschner. Statt dessen vernahm man deren amtliche Betreuer. Heraus kam dabei gar nichts. Planziel erfüllt?

Nun, Corelli ist an Blitzdiabetes gestorben, Primus wird wohl doch noch vorgeladen werden.

pauddoofIn NRW hat man da weniger Bedenken, Sebastian Seemann wurde vorgeladen, allerdings nichtöffentlich. Der soll Waffen in der Szene verteilt haben, und Zschäpes Brieffreund Robin S. zum Schuss auf einen parallelgesellschaftlichen Mafiosi im BTM-Bereich animiert haben.

In Hessen wird Seemann nun erneut aussagen, aber wieder nichtöffentlich. Zusammen mit 3 anderen Rechten.

Freitag:

15-4-2016

2 reuige Ex-Nazis aus dem Exit-Netzwerk des Altstasi Bernd Wagner… in diese Kategorie gehört auch Achim Schmid (KKK). Hoffnungsvoller Jungautor im EXIT-Buchverlag oder so ähnlich, und für jede NSU-Dokusau durch das Dorf sinnvoll einsetzbar.

Die Veranstaltung sollte eigentlich schon im März stattfinden.

Da wird genauso nichts herauskommen wie beim zuvor schon geladenen Ex-V-Mann Benjamin Gärtner. Und wie beim Robin S. in NRW…

Vor dem NSU-Untersuchungsausschuss behauptet Robin S., die Waffe für den Überfall sei ihm von Sebstian S. in die Hand gedrückt worden, dieser habe ihn zur Tat gezwungen. http://www1.wdr.de/archiv/nsu/nsu-untersuchungsausschuss-zschaepe-brieffreund-100.html

In NRW gab es nur Reinfälle, öffentliche und nichtöffentliche.

Die Ruhrbarone haben fertig und kotzen mehrfach darüber ab, daß Zschäpes Brieffreund, schlagfertig, klug, eloquent, nicht dumm usw, ist und sich erdreistet, Gegen- oder Rückfragen zu stellen.

Immer wieder schön zu erleben, wie ihnen die Wut hochkocht, wenn jemand nicht ihren Erwartungshaltungen entspricht und etwas anderes sagt, als sie sich in ihren feuchten Träumen erhofften. http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/246/infos-zum-nsu-ua-nrw?page=6

Reinfälle wird es in Hessen ebenfalls wieder geben. Aber das dann bitte nur nichtöffentlich, am Montag:

18-4-2016

Einige finden das gar nicht gut.

seemann

Hat der doch in NRW 2016 auch. Warum ist das in Hessen auf einmal ein Problem?

„Der Untersuchungsausschuss ist verpflichtet, alle Möglichkeiten zur Öffentlichkeit auszuschöpfen“, sagt FDP-Politiker René Rock. Sein Vorschlag: Eine Tonübertragung aus dem Sitzungssaal, damit Zuhörer der Aussage folgen können.

Der Linke Hermann Schaus verlangt, das Protokoll der Sitzung so zu behandeln wie das Protokoll einer öffentlichen Sitzung. So müsse es möglich sein, dass Abgeordnete sich nach der Vernehmung von Sebastian S. zu seinen Aussagen äußern.

Was für „sensationelle Aussagen“ da in NRW kamen, und jetzt in Hessen kommen werden, das hatten wir bereits 2014 geleakt.

Erspart das Suchen:

Hunter, Turner Tagebücher, und Naziband Oidoxie, und Mord-Waffen aus dem WK 2, und Knall-Pistolen BRUNI, alles in einem Rutsch, wer bietet mehr?

TURNER-TAGEBÜCHER, LASERMAN AUSONIUS, DIE VORBILDER DES “NSU”?

geht zurück auf:  https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/26/v-leute-haben-oft-gute-ideen-die-andere-aufgreifen-roman-als-mordvorlage/

und stammt alles, ich wiederhole: Alles!, vom selben V-Mann. Von Sebastian Seemann.

Zwischenablage29 Huntercover

Turner-Tagebücher, Lesen hätte geholfen, das richtige Buch zu nehmen. Hunter !

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Dieser V-Mann hat laut BfV und laut BKA, oben zitiert dazu der Herr Ziercke, kompletten Stuss erzählt, weil er aus dem Knast wollte. Die Linke ficht das nicht an, weder die Partei noch die Nebenklage und schon gar nicht deren militanten Arm, die Antifa.

Was sagt das aus über die Rolle der Linken im Verbund des Verfassungsschutzes, in Bezug auf Steuerung und Unterwanderung? Erklärt diese These das völlige Desinteresse an der Aufklärung der 10 Morde und das unbeirrte Beharren auf dem NSU-Phantom? Samt Festhalten trotz Mordverdacht am faschistoiden Begriff von der „Selbstenttarnung am 4.11.2011“?  http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/11/14/warum-dient-auch-die-linke-nebenklage-dem-tiefen-staat/

Auch 2016 immer noch aktuell… und mehr als Stuss -wie schon 2011- ist auch 2016 nicht zu erwarten. Waffen aus dem Thüringer Rotlicht, Waffen aus NRW, Waffen aus der Schweiz, Waffen von B&H Sachsen, Waffen aus dem Spieleladen, Waffen von Piatto, bei 20 Stück kann das schon sein… sauber ermittelt ist da nichts.

Weder 2000, noch 2011.

berger waffen seemannDer Bericht der Ruhrbarone dazu ist hier.

Herr Hendriks (CDU) fragt ob in der rechtsextremen Szene ermittelt worden, bei Berger sei unter anderem die Telefonnummer von V-Mann Sebastian Seemann gefunden worden. In Richtung Rechtsextremismus habe Schenk nicht ermittelt. Das sei wenn überhaupt über den Staatsschutz durch den Staatsschutz gemacht worden. Auch ob Waffen von Neonazis kamen kann Schenk nicht sagen, dass sei Sache des Staatsschutz. Zu dem kann Schenk nichts sagen. An den Aufkleber „3:1 für Deutschland“ kann sich Schenk erinnern. Die Mordkommission habe aber nicht in diese Richtung ermittelt. Das sei nicht ihre Aufgabe gewesen.

Drei Polizisten erschossen, aber aufgeklärt wurde da gar nichts.

Zwischenablage06

Quellenschutz bzw. Schutz eines Waffen liefernden V-Mannes könnte wichtiger gewesen sein.

Alle Maßnahmen die Schenk zur Person Toni Stadler einleiten wollte seien durch den Generalbundesanwalt abgelehnt worden. Der Generalbundesanwalt habe geäußert das Stadler nicht als Beschuldigter zu führen sei. Eine Begründung dafür wollte die Generalbundesanwaltschaft Herrn Schenk nicht geben.

2006 beim Dönermord muss man dann wohl Muffensausen gehabt haben, dass da Unerwünschtes herauskommen könnte:

huelse pfoserVom BKA entschärft, durch Abwischen… fehlt bei den antifa-Ruhrbaronen völlig.

Am Montag also Seemann in Hessen. Vielleicht ist dem Seemann im Zeugenschutzprogramm noch Sensationelles eingefallen? Brandheisses, das er 2011 einfach nur „vergessen hatte zu sagen“?

Bei staatlich verwahrten Spitzeln muss man mit Allem rechnen, nur nicht mit der Wahrheit. Ghostwriting für die Bundesregierungsversion kennt man ja schon von Zschäpe…

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