Die viel gefragten Schwaben geben Gastspiel in Berlin

Er war im Womo am 5.11.2011, wo er eine „Schwäbische Kehrwoche“ mitveranstaltete, und 2 Kilo Hirnmasse in blaue Säcke entsorgte. Mit Munitionsteilen oder ohne, niemand weiss das. Er wohl auch nicht.

Er war in Zwickau am Schuttwaffensieben, mit Overall samt Name drauf, die Sachsen meinten, KHK Koch war mit dabei, er selber sagte aus, er war mit KHK Rinderknecht dort. Ab 7.11., laut Einsatzbericht der Sachsen ab 8.11.2011.

Mal ist er KHM, mal KHK, aber das 4. Gastspiel im 4. NSU-Ausschuss gibt er als KOK Nordgauer:

bt-womo

Vor ihm ist der Stuttgarter Brandgutachter Dr. Halder dran, der ebenfalls schon umfassend in Erfurt befragt wurde, wie er denn zu der Ehre kam, ein Gutachten zum Fahrzeugbrand in Stregda zu erstellen. Als Profi konnte er das auf Zuruf, denn die Thüringer hatten keinen Fachmann dort, keinen Spürhund, Benzin etc suchte man nie, und dass der Berufsfeuerwehr-Einsatzleiter Frank Nennstiel aussagte, das Feuer sei eher am Herd ausgebrochen, dazu meinte Dr. Halder, es habe jemand auf der Sitzbank unbekanntes Material entzündet.

Eine Untersuchung, die ihren Namen verdient gab es sowieso nie, weder in Zwickau noch in Stregda. Mundlos bzw. Zschäpe waren es, Kriminalistik für Anspruchslose, gut genug allemal für die Bundesanwaltschaft… und den Schauprozess am OLG München.

Die Frau Kruse ist die BKA-Fachfrau für Wegfahrsperren und dort einprogrammierte Fahrzeugschlüssel.

Sie ist erstmalig vorgeladen, wohl wegen Dr. Hummerts Aussagen zum nicht ausgewerteten Steuergerät.

Und dazwischen der Star des Tages.

nordgauerNordgauer rechts im Bild.

Nordgauer hat im Laufe seiner Ausschuss-Gastspiele bislang nichts auszuhalten gehabt, und das wird sich auch Morgen in Berlin kaum ändern.

In Stuttgart musste er niemals erklären, warum noch Ende 2010 die Belt Keeper des Martin Arnold aus der DNA-Untersuchung herausgenommen wurden, weil es ihn niemand fragte.

3.5 Jahre vergessen… was für ein Sauladen.

Das LKA Stuttgart ermittelt bei Kollegenmord. Wie ermitteln die denn erst bei einem Nichtkollegenmord?

Was Nordgauer eigentlich in Eisenach und in Zwickau sollte, das weiss ebenfalls niemand, oder es sagt niemand. „Was mitbringen“ ist bekanntlich eine Verschwörungstheorie, ebenso wie die offizielle NSU-Saga eine Verschwörungstheorie ist. Beweise an den 27 Tatorten fehlen, und ob das NSU cover up der Bundesanwaltschaft halten wird ist fraglich. Noch hält es.

Locker blieb Nordgauer auch, wenn er mal ein Asservat anfasste und dann im DNA-Labor gefunden wurde. Sowas kommt vor. Kein Beinbruch.

Wollte man wirklich aufklären, müsste man hier anfangen:

Wie seit Langem bekannt wurden bei der DNA-Untersuchung des Geldes zwar keine Uwes, keine Sparkassen-Angestellten etc festgestellt, dafür aber ein Unbekannter, auf dem Beutegeld (Banderolen), angeblich tatortberechtigt, dessen DNA auch auf den Handschellen Kiesewetters in Zwickau gefunden wurde. Nachgemeldet als Angehöriger des LKA Sachsen.

DNA-Pärchen 1, das beide Tatorte verbindet, Zwickau und Eisenach,

Warum ist da die DNA einer unbekannten Person 33 auf Asservaten “Beutegeld”,
auf dem Geld aus Eisenach,
Bereich Innenraum Wohnmobil, 1.4.x, (Penny-Tüte unter der Spüle, BT 17),
und dann soll Person 33 = Person 24 sein,
die in Zwickau auch die Handschellen (Asservat 2.8.21)
der Heilbronner Polizistin Kiesewetter mit ihrer DNA beglückte ???

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/09/06/die-unbekannten-dna-spuren-in-zwickau-und-im-wohnmobil-teil-2

Es gibt noch ein DNA-Pärchen, dazu wurde Nordgauer LKA Stuttgart auch vor Kurzem im NSU-Ausschuss Ländle befragt:

Es geht diesmal um Manfred Nordgauer vom LKA Stuttgart. Der in Heilbronn bei den DNA-Analysen bzw. den Nichtanalysen eine Rolle spielt, und eben auch in Zwickau und in Eisenach.

Ist schon ein wenig her, das mit Eisenach und Zwickau:

Samstag, 2. August 2014

Seine DNA war auf dem Asservat 2.12.153.

2.12.153 weist DNA von U.M.1973 (Mundlos), M.N. (LKA Nordgauer) und einer weiteren Person auf. P40 taucht dort ebenfalls auf, aber auf anderen Asservaten.

Mitte Dezember 2011 war also nicht bekannt, dass Manfred Nordgauer am Tatort in Zwickau war, und eine “tatortberechtigte Person” war. Beim BKA nicht bekannt.

Er hinterliess seine DNA auf Papieren in der Wohnung, die zur Türspionkamera gehören.
Hat er sie wieder eingebaut, die Cameras, am 25.10.2011?
(am 24.10.2011 waren keine da… laut KHM Frank Lenks Fotobeweis)

http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/08/10/2-177-treffer-in-32-ordnern-zu-dakty-im-wohnmobil/

Da wird sich Morgen ganz bestimmt nichts Neues ergeben. Irgendwer hat nach dem 24.10.2011 die Überwachungscameras wieder angebaut in Zwickau, aber „Manne“ wird wohl kaum gestehen 😉

Es muss ja aber auch nicht er gewesen sein.

Was könnte man ihn noch fragen, was er nicht schon gesagt hat bei 3 Auftritten?

  • wie war das mit den Belt Keepern vom Martin Arnold? Wer wies an, die nicht auf Täterspuren zu untersuchen? Ende 2010, die hätte man doch schon 2007 untersuchen müssen…
  • war ein Labormitarbeiter aus Sachsen am 5.11.2011 im Womo Eisenach, an der Pennytüte mit dem Bankraub, dessen DNA auch auf Kiesewetters Handschellen gefunden wurde?
  • fungierte gar er selbst als Labormitarbeiter des LKA Sachsen?
  • mit wem war er in Sachsen ab 7.11.2011? Wo war KHK Koch, und wo war KHK Rinderknecht?
  • warum flog KHK Kindermann schon am Morgen des 5.11.2011 per Hubschrauber aus Stuttgart  in Zwickau ein? Ca. 8 Stunden vor dem Fund der ersten Waffen dort, und der Handschelle Kiesewetters?
  • war Kindermann alleine geflogen?

Glaubt irgend jemand, da komme was heraus?

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4 Kommentare

  1. Nur mal so, zum Nachdenken.

    WENN die beiden Uwe nicht im WoMo gemeuchelt wurden,

    DANN war da auch nicht viel Gehirnmasse von ihnen im WoMo zum Entsorgen vorhanden!

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  2. Erster Satz in diesem Abschnitt …

    Er war im Womo am 5.11.2011, wo er eine “Schwäbische Kehrwoche” mitveranstaltete, und 2 Kilo Hirnmasse in blaue Säcke entsorgte. Mit Munitionsteilen oder ohne, niemand weiss das. Er wohl auch nicht.

    Deshalb habe ich meinen ersten Kommentar hier reingeschrieben!

    Antwort: Auch die „Nachkopfschüsse“ hat man den beiden Uwes nicht in diesem Wohnmobil verpaßt!
    Feuerwehr sah keine „Krönlein“, folglich „Nachkopfschüsse“ mit Kal.12 in der Halle vom Abschlepper!
    Im Brand-Womo sind ja auch keine Spuren von dort drinnen erfolgten Kopfschüssen im Kal.12!

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    1. Die Hülsen sind gefunden worden, die Geschosse FLG samt Gummistopfen gingen durch das Dach, angeblich, und die Trennscheiben könnten mit dem Hirn entsorgt worden sein.

      Weiteren nur halb durchdachten Kram werde ich nicht mehr freischalten. Wahrheiten verkünden ist nicht…

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