Renner weiss, was in verschwundenen Akten steht?

Woher weiss die Renner, was in einer der verschwundenen Marschner-Akten steht?

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Ohne Geld hier:

NSU-Aufklärung: Martina Renner (Linke) glaubt, dass V-Mann-Führer bewusst spät vernommen werden. Zu dem sieht sie noch großen aufklärungsbedarf beim Aufdecken des NSU-Unterstützer-Netzwerkes.

Berlin/Erfurt. Die Rolle von V-Mann Ralf Marschner wird im NSU-Prozess nicht näher beleuchtet. Die Thüringer Bundestagsabgeordnete Martina Renner (Linke) hätte Marschner gern als Zeugen im Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Unterstützer des NSU-Netzwerkes gesehen. Die Innenpolitikern sagt: „Er ist derjenige von den Spitzeln des Verfassungsschutzes, der meiner Meinung nach am nächsten an dem NSU-Trio dran gewesen ist.“ Möglicherweise habe Marschner sogar dafür gesorgt, dass sich das Trio unerkannt in Zwickau aufhalten und dort leben konnte.

Aus Sicht von Martina Renner, die in der vergangenen Legislaturperiode als Thüringer Landtagsabgeordnete die stellvertretende Vorsitzende beim ersten NSU-Ausschuss des Landesparlaments war, gibt es dafür zahlreiche Belege. Nicht nur, dass Zschäpe im Geschäft von Marschner gesehen wurde und der Name Max-Florian Burckhardt, ein Alias, den Uwe Mundlos verwendete, auf den Lohnlisten des Marschner-Unternehmens auftauchte. Marschner soll mit Mundlos auch bei einem Fußballturnier in Greiz gesehen worden sein. Der V-Mann verschwand im Juli 2007 aus Zwickau – in zeitlicher Nähe zum Mord an der Thüringer Polizistin Michelle Kiesewetter plötzlich „Hals über Kopf“, wie Renner sagt. Außerdem seien in Sachsen „außerhalb der großen Schredderaktion“ Akten von Marschner verschwunden – in einem der verschwundenen Dokumente werde dieser beschuldigt, einem mutmaßlichen rechten Totschläger ein falsches Alibi gegeben zu haben.

Ausdrücklich behält sie sich auch die Option eines weiteren NSU-Untersuchungsausschusses im Bund in der nächsten Legislaturperiode vor. Aber sie sagt deutlich: „Ein solcher Ausschuss muss ein klares Ziel haben und darf nicht der Selbstbeschäftigung dienen.“

Kernfrage beantworten

Die Kernfrage, die zu beantworten sein wird: „Was wusste der Staat, seine Geheimdienste und seine V-Leute vor 2011 vom NSU?“ „Das ist die Schuldfrage“, sagt Martina Renner. Eine Vernehmung des V-Mannes Ralf Marschner in München und seiner V-Mann-Führer vor dem Ausschuss in Berlin hätte aus ihrer Sicht möglicherweise weitere Erkenntnisse liefern können. Die Entscheidung des Gerichts, Marschner nicht zu laden kann ich nicht nachvollziehen“, sagt Renner. Er wäre aus ihrer Sicht einer der wichtigsten Zeugen zur Aufklärung der Taten, des Unterstützungsnetzwerkes und der Rolle des Verfassungsschutzes gewesen. „Diese Chance zu vertun, sendet nicht nur ein fatales Signal der Beruhigung an andere Neonazi-V-Leute und deren Betreuer beim Geheimdienst, auch die Opfer und ihre Angehörigen verdienen es, dass solchen Spuren nachgegangen wird.“ Die eine Vernehmung wird es nun nicht geben – „die andere hoffentlich im Sommer“, so Renner.

Renner deutet an, dass es eine öffentliche Aussage von Marschner, Gützow (Polenzstrassenbewohner ohne Uwes-Nachbarn…) etc. nicht geben wird. In Berlin sollen nur die V-Mann-Führer vorgeladen werden, damit da keinesfalls der GAU eintritt, der da heisst: Mordalibis für die Uwes.

Der Staatsschutz ist immer und überall… insbesondere bei den Altparteien von Linkspartei bis CSU.

Renner hat eine Strafanzeige erstattet gegen das BfV, wegen des angeblichen Corelli-Handys, das der Stahlschrank des V-Mannführers ausgebrütet haben soll, und gleichzeitig fordert sie eine „Wahrheitsfindung in Sachen NSU“  durch die Vernehmung des V-Mannführers von Marschner.

Wie bekloppt das ist, wie krank und wie verlogen, die Renner meint wohl, die Leute bemerkten das nicht.

Ein dritter Gedönsauschuss des Bundestages ab 2018, ein expliziter „NSU-BfV-Ausschuss“, was bitte soll das bringen? Das ist Politik, mit Wahrheit hat das rein gar nichts zu tun, erst einmal müsste endlich mal ermittelt werden, was dieser Geheimdienst-begleitete NSU war, wer da Mitglied war, und was dieser NSU verbrochen hat. Es fehlen immer noch sämtliche Tatortbeweise!

Das fehlt nach fast 5 Jahren immer noch, der Kaiser ist nackt, immer noch. Ficht Gesellschafts-Klempner jedoch nicht an, von Linkspartei bis CSU, alles dieselbe Sosse…

Wohin die Verfassungsschutz-NSU-Show gehen soll, dass erschliesst sich auch sehr schön anhand dieses Tweets:

renner-dumm

BfV und BND sind Werkzeuge der Bundesregierung. Sie arbeiten auf Weisung aus dem Kanzleramt bzw. aus dem BMI. Der MAD arbeitet ab, was das Flintenuschis Verteidigungsministeriums-Leitung ihm aufgibt.

Das stets postulierte „Eigenleben der Geheimdienste“ ist Bullshit. (Die CIA hat verbrochen… Bullshit. Die die CIA anweisende US-Administration hat der CIA Verbrechen befohlen…  ist zutreffend)

Richtig ist, dass die Regierung eine Parlamentarische Kontrolle der Regierungstools verhindert. Weil eben „Regierungsgeheimnisse“ und solche der Alliierten geschützt werden müssen, vor der Opposition, vor der Öfffentlichkeit erst recht, vor den Strafverfolgungsbehörden, vor den „unabhängigen Gerichten“. Siehe Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut, Artikel 38 Absatz 2, immer noch in Kraft, geltendes deutsches Recht. Foschepoth lesen.

Es war nicht „der VS“, der die Uwes und die Beate seit 1998 genauestens überwachte, was die denn so machten, es war DER STAAT, also die Regierung, die das tat.

  • wer hat die Haftbefehle 1998 nicht vollstreckt, als Böhni 123 mal mit seinem eigenenHandy telefonierte bis 17.3.98, alles wurde mitgeschnitten? Koordinaten Böhnis bekannt!

Das war nicht der VS, das war das TLKA. Bzw. eine Weisung aus dem Justizministerium: OSTA Koeppen liess sofort alle Aufzeichnungen vernichten. Die Listen mit den Handy-Antennen existiert immer noch…

  • wer durfte nicht weiterermitteln, als ein BRB-Innenministeriumshandy (Piatto, Bums) beim TLKA in der Handyüberwachungsmassnahme Terzett bei der Zielperson Jan Werner auflief?

Das war nicht der VS, das war die Zielfahndung des TLKA, Ihling und Wunderlich. Die wurden angewiesen, Ruhe zu geben! Wer wies die TLKA-Amtsführung an? Doch wohl das Innenministerium!

Das Handy Piattos wurde ausgetauscht, Amtshandy gegen legendiertes Handy, weil das BfV (!!!) das BRB-LfV informierte, dass das Amtshandy BRB beim TLKA aufgeflogen sei.

Siehe:

NSU-Ausschuss Erfurt I:

Der abgefangene SMS-Verkehr der auf eine Bewaffnung [nö, auf Sprengstoff, glaubte Wunderlich, Frollein Rosstäuscherin König] des NSU-Trios hindeutete. In einer SMS habe gestanden: “was ist mit den Bums?”. Die zugehörige Nummer gehörte dem Innenministerium Brandenburg. “Da war für uns schon klar, wo der Hase hingeht” meint Wunderlich, der einen V-Mannführer oder eine V-Person dahinter vermutete. “Ich kann ein Mobiltelefon eines Innenministeriums nicht einfach so aufschalten, das geht nicht, das wäre aber die einfachste Möglichkeit gewesen”. Man habe dann dem Innenministerium mitgeteilt, dass man auf diesen Fund gestoßen sei und wollte wissen, was es damit auf sich hat.Ergebnis: Das Telefon wurde einfach abgeschaltet wurde und bei der Zielfahndung hat nie wieder jemand in dem Zusammenhang gemeldet. Wunderlich habe den Sachverhalt an den Vorgesetzten übertragen. Sein Abteilungsleiter habe ihm dann gesagt, er sei aus der Nummer raus. Rückblickend meint er: “Das wäre der beste Fahndungsansatz gewesen!”. “Wir haben uns unseren besten Fahndungsansatz kaputt gemacht, kaputt machen müssen, weil wir rechtsstaatlich arbeiten müssen”. haskala.de/2013/10/07/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-am-7-oktober-2013/

Es ist so furchtbar einfach, Anwälte, Journalisten und Parlamentarier hinters Licht zu führen, und das geschieht ständig, die Dreistigkeit des Sicherheitsapparates dabei ist daher auch kaum verwunderlich. http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/03/18/aussageregie-nach-aktenlage-sms-bums-kam-auf-totem-handy-an/

Besonders auffällig: Bei der Vernehmung Wunderlichs im selben Jahr in Berlin war das nicht Thema! Man liess es komplett unter den Tisch fallen!

Der 1. Bundestags-Ausschuss hat sich nicht dafür interessiert, wer der TLKA-Leitungsebene anwies, den Sachverhalt mit dem „BRB-V-Mann“ und dem „Bums“ nicht weiter zu verfolgen. Diese Weisung muss aus dem Innenministerium gekommen sein, dem in Erfurt, denn nur das Ministerium kann das überhaupt. Und genau das hat man in Berlin schon 2013 vertuscht, und nach der Aussage Wunderlichs im Erfurter Ausschuss hat man das trotzdem nicht wieder aufgegriffen in Berlin. Man bevorzugt dort 2016 die Vernehmung der Zeugen, die bereits aktuell in Sachsen oder Thüringen ausgesagt haben… Beschäftigungstherapie, weiter nichts. Zeugen-Tourismus-Gedöns… ohne jede Relevanz.

Was wird nun im „Piatto-Ausschuss Potsdam“ dazu geklärt werden?

Das Handy Piattos wurde ausgetauscht, Amtshandy gegen legendiertes Handy, weil das BfV (!!!) das BRB-LfV informierte, dass das Amtshandy BRB beim TLKA aufgeflogen sei.

Woher wusste das BfV das denn bitte?

Auch hier geht es nicht ohne Ministerien, denn das BfV sass kaum mit am Tisch mit den Tonbandgeräten im TLKA. Oder war das TLfV „in Amtshilfe für das TLKA“ wieder mal beteiligt, wie schon bei der Garagenobservation 1997? In der fingerabdruckfreien Uwes-Garage? Die mit den hingeworfenen Zigarettenkippen mit der passenden DNA? Die, wo der Sprengstoffhund nur Böller fand, aber kein TNT?

Sei es, wie immer es sei, eines verdichtet sich immer mehr: Die Nichtfestnahme des Trios 1998-2003 war eine gesamtstaatliche Massnahme der Exekutive in mehreren Bundesländern, die Polizeibehörden und Justizbehörden anwies.

Fragen Sie sich doch einfach mal, wer so mächtig war, mehrere Landesregierungen koordinieren zu können. Das TLfV? Lächerlich. Viel weiter „oben“ muss man suchen. In Berlin, Regierungsviertel. Auf Zuruf des BfV-Vize damals, KDF?

Warum also schreien die Linksverdummten immer „BfV“, Frau Renner, aber nicht „Innenministerium Erfurt“, oder „Innenministerium Dresden“, bezogen auf die Jahre 1998-2003?

Warum nicht „Staatsschutz der Thüringer und der Sachsen, deren Spitzel in Zwickau und Chemnitz, man befrage Bernd Merbitz!“, Frau Ködiz? Wieviele Sachsenspitzel im Ralf Marschner Umfeld gab es denn? Wo sind die Staatsschutz-Akten zu Marschners Läden, zu seiner Firma?

Warum fordert diese Akten niemand an?

Man verlinksdummt lieber die Leute, das BfV sei der Kontrolle der Regierung entglitten, führe ein Eigenleben! So wie auch der BND?

Nichts könnte falscher sein. Die Geheimdienste machen die Drecksarbeit für die Regierenden, und dürfen auch noch den Watschenmann abgeben, wenn da was schief läuft… Wer immer nur „BfV!“ schreit, der deckt letztlich die Bundesregierung und den Tiefen Staat. DIE sind es, welche seit über 40 Jahren die Aufklärung von Terror verhindern, und die auch Terror lenken oder ihn gar komplett inszenieren. Mal besser, mal lächerlicher.

renner-dummDumm-Tweet der Woche! Glückwunsch.

Schönen Sonntag!

PS: „Mal besser, mal lächerlicher“ siehe den Terrorzellenprozess am OLG München: NULL komma null begangene Verbrechen angeklagt, gar nichts, ein paar offensichtlich hochgradig psychisch Gestörte stehen als Terroristische Vereinigung vor Gericht…

 

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