Warum wurde die Bundesregierung weder nach der Tatwaffe noch nach Abgleich mit Dönermorde-DNA befragt?

Die Kleine Anfrage der Linkspartei zu den 3 Morden an den Kurdinnen in Paris 2013 hatten wir Gestern:

Die Türkische Konterguerilla (Gladio) sandte 160 Kurdenkiller nach Westeuropa?

Da der mutmassliche Mörder im November 2011 Deutschland verliess, kurz nach den Ereignissen des  4.11.2011, stellt sich die Frage, ob er zur „Düsteren Parallelwelt“ gehört.

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Das hat die Linkspartei 2014 offenbar auch erkannt:

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Da lebte ein mutmasslicher Auftragmörder des MIT also von 2004 bis zum Herbst 2011 in Deutschland, verschwand dann nach Frankreich, diente sich der PKK in Paris an, erschoss sehr wahrscheinlich 2013 drei Kurdinnen, und die Bundesregierung will nichts Relevantes zu ihm wissen?

Ist das glaubwürdig, wo doch 2004 bis 2006 in Deutschland die 2. Halbserie der Dönermordserie geschah, und man die gesamte Zeit seitens der Ermittler ans OK-Umfeld „düstere Parallelwelt“  dachte?

Und die Linkspartei fragte 2014 trotz Wissen um eine Mordwaffe Kaliber 7,65 mm mit Schalldämpfer nicht nach der Pariser Mordwaffe, und fragt auch nicht nach dem Abgleich der über 4.000 DNA-Spuren an den 9 Dönermord-Tatorten?

Im Falle des Pariser Dreifachmordes verdichteten sich schnell die Hinweise auf den türkischen Geheimdienst MIT als Auftraggeber.

Auf Spiegel-online wird das Kaliber der Tatwaffe genannt: 7,65 Millimeter mit Schalldämpfer.

Passend zum „Auffliegen“ des NSU wäre das Abreisedatum von Ömer Güney, der am 18. November 2011 zum ersten Mal im kurdischen Kulturhaus in Paris gesichtet wurde und wohl kurz vorher Deutschland verlassen haben muss.

Warum fragten die Linken nicht nach der Waffe, und nicht nach dem DNA-Abgleich?

Um den heissgeliebten NSU zu schützen?

Das sehr wahrscheinlich im November 2011 von der Antifa aufgebohrte und an den Spiegel vertickte Paulchenvideo kennt keine 5 Kurden in der Dönermordserie, und sogar der Grieche wurde zum Türken gemacht. Offensichtlich ein Trittbrettfahrer-Machwerk. Zusammengestoppelt mit Zeitungsleserwissen, wo „Kurde“ auch fast nie eine Rolle spielte? Von wem stammt die Urfassung 2007? Von Mundlos und Eminger?

@moh schrieb am Sonntag:

Es ist nicht auszuschließen, dass die französischen Behörden im Einvernehmen mit der Bundesanwaltschaft verhindern wollen, dass Erkenntnisse über den Waffentyp (Ceska?) des Pariser Dreifachmords vor Abschluss des NSU-Prozesses an die Öffentlichkeit gelangen. So könnte auch das Zurückhalten von Informationen zu Güneys Zeit in Deutschland zwischen 2004 und 2011 im Hinblick auf den NSU-Prozess durch den späten Prozesstermin gegen Ömer Güney beabsichtig sein.

Das ist eine brauchbare These. Und die Linkspartei spielt dabei mit? Die PKK-Freunde um Renner & Dagedelen?

Sevim Dağdelen (born 4 September 1975) is a German politician of Kurdish origin and a member of the Left Party (die Linkspartei).

„PDS Hoff“ (Bodos Staatskanzleichef in Thüringen) und die Stuttgarter Uwe-Fotos aus Stuttgart 2003 (selbe CD in Zwickau) weisen ebenfalls klar auf kurdische Geschäfte hin. Für wen wurden Kurden in Stuttgart „besucht“ von den Uwes?

Trotzdem spielte die Tatsache, dass mindestens 5 der 8 türkischen Ceska-Opfer Kurden waren, bei den Ermittlungen der BAO Bosporus niemals eine Rolle. Sehr auffällig. Als ob da PKK und Kurde nicht erwünscht waren…

@moh:

Sie habe bereits eine Bahnfahrkarte nach Deutschland gehabt, sagte ein Mitarbeiter des kurdischen Zentrums. Ihr Mörder kam Cansiz jedoch zuvor…

Es scheint tatsächlich sowohl bei den Opfern von Paris als auch beim mutmasslichen MIT-Killer starke Bezüge nach Deutschland zu geben. Eine der 3 Ermordeten war deutsche Staatsangehörige?

Leyla Söylemez, 25, war eine Aktivistin der Kurdischen Jugendorganisation. Sie hatte ihre Heimat in Deutschland und arbeitete als eine Art Aushilfe in dem kleinen Drei-Zimmer-Büro unweit des Pariser Nordbahnhofs.

Auch das fehlt als Frage bei der Linkspartei.

Bei Daniele Ganser in seinen „Nato-Geheimarmeen“ findet man nur die allgemeine Beschreibung zur Türkischen Gladio, wie sie ansatzweise auch beim Spiegel in der „düsteren Parallewelt“ enthalten ist.

Zwischenablage1982

Auf deutsch ist das leichter:

Zwischenablage0582Zwischenablage0652Was haben wir?

  • eine 1. Halbserie 2000/2001 mit einer Ceska 83 ohne Schalldämpfer, die endete, nachdem 4 Drogengeldeintreiber aus Frankreich und Holland beim Yozgat in der Teestube in Kassel verhaftet wurden. Mitsamt 1 Waffe Kaliber 7.65mm und einer Patrone im Auto Kaliber 6.35mm (Mord 1 und 3, wurde „die späte Bruni“-Nachfindung in Zwickau)
  • 30 Monate kein weiterer Ceska-Mord.
  • eine 2. Halbserie nach Haftentlassung und Abschiebung dieser Drogengeldeintreiber von 2004-2006, laut BKA Ceska 83 mit Schalldämpfer, andere Munition, an deren Projektilen in den Opfern Alu  festgestellt worden sein soll, ein sicherer Hinweis auf Schalldämpfer laut BKA-Gutachten von 2006.
  • ein Türkisches BKA (genannt KOM), das eine These aufstellte, es habe 3 Ceskas und 5 Mörder gegeben, und dahinter stecke ein Drogenklan, bestehend aus Kurden aus Diyarbakir. Eine Desinformation?
  • ein BKA-Gutachter, der das Innenleben der Zwickauer Ceska niemals auf Beschädigungen (Alu-Andätscher an den Projektilen) untersucht haben will (Pfoser, Aussage vor Gericht)
  • einen 3-fach-Mörder des MIT(?), der im November 2011 Deutschland verliess
  • eine Tatwaffe in Paris Kaliber 7,65mm

Und eine Linkspartei im Bundestag, die allerbeste Verbindungen zur PKK hat, auch deshalb vom Verfassungsschutz beobachtet wird, und daher die Bundesregierung gar nicht zu fragen braucht, ob die Pariser Tatwaffe eine Ceska 83 ist? Weil sie das längst wusste?

Auch die vor Ort gefundenen Patronenhülsen geben keinen Rückschluss auf einen Täter aus Kreisen des organisierten Verbrechens: „Die Munition vom Kaliber 7,65 Millimeter“, zitiert die Zeitung „Le Parisien“ einen Vertreter der Pariser Kripo, „stammt aus einer automatischen Pistole. Das sind nicht die Waffen, die in diesen Milieus verwendet werden.“

Das ist auch eine sehr merkwürdige Aussage. Welchen Milieus sind denn Waffen mit Kaliber 7.65 mm zuzuordnen? Der „düsteren Parallelwelt“ der Drogenclans, der Schutzgelderpressung, jedoch nicht geheimdienstlichen Auftragsmorden?

Hoffentlich behält @moh die französische Presselandschaft im Auge, und den anstehenden Prozess erst recht!

6 Kommentare

    1. Mal überlegt:
      Möglicherweise waren nicht nur technische Aspekte bei der Wahl der Munitionssorte und des Waffentyps handlungsleitend? Wer „nur neutralisieren“ will, kann sich auch einen zweckmäßigen Einwegapparat bauen, oder bauen lassen. Der dann spurenfrei entsorgt werden kann.

      Mit der CZ mögen eventuell auch „Botschaften“ durch bekanntwerden des Tatmittels beabsichtigt sein?

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  1. im Gegenteil Profikiller auch und gerade der Geheimdienste verwenden auch mal kleinkalibrige Waffen, gerne auch mal 22er

    Glock stellt auch eine vollautomatische Pistole her, dazu gibts sogar ein 50er Rund-Magazin

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