Monat: Oktober 2016

Schweizer Rechtsrocker bedrohen Katharina König und ihren Vater?

Schreibt jedenfalls der Spiegel:

kathi1

Sie nennen sich „Erschießungskommando“ und haben zum Mord an der Thüringer Linken-Landtagsabgeordneten Katharina König und ihren Vater aufgerufen. Königs Vater ist der Jenaer Stadtjugendpfarrer Lothar König.

„Bald bist du endlich dran […] Wir warten ungeduldig, Bereit für diesen Kampf, Du wirst grausam sterben, Das ist nicht die Frage […] Vom Landtag auf die Bahre“, lauten einige Zeilen des Liedes, das die Schweizer Band vor vier Tagen auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht habe, wie das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft am Freitag in Jena bekannt machte. Die Sprache des Liedtextes sei die des Rechtsterrorismus, sagte Instituts-Direktor Matthias Quent.

Noch etwas schöner, Songtext- und Bild-reicher gibt es die Geschichte bei der Transatlantischen ZEIT, ebenfalls aus Hamburg:

Seit vielen Jahren gehört die Linken-Politikerin Katharina König zu den engagiertesten Politikerinnen im Kampf gegen Neonazis. Außerdem ist sie Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages. Und dies bereits zum zweiten Mal. Auch Königs Vater, der Jenaer Jugendpfarrer Lothar König, ist für sein Engagement gegen die extreme Rechte schon seit Jahren überregional bekannt und geriet vor allem wegen seiner Teilnahme an Anti-Nazi-Protesten in Dresden auch bundesweit in die Schlagzeilen. Für die Neoanzi-Szene gehören beide damit zu den erklärten Feinden und bekommen dies auch seit Jahren zu spüren. Nun droht die Schweizer Neonazi-Band „Erschießungskommando“ beiden mit dem Tod. Auf dem derzeit vor allem online verbreiteten Album „Sieg oder Tot“ findet sich das Lied „Katharina König“.

Screenshot des Albumcovers

Screenshot des Albumcovers

Dort heißt es über König und ihren Vater unter anderem: „Du wirst grausam sterben das ist nicht die Frage, vorher schaust du noch zu wie ich den Lausebart erschlage, wie dieser Assipfaffe vor mir nieder kniet, und sich mein Schalldämpfer tief in sein Maul schiebt“.

Pfui, sowas geht gar nicht. Nicht dass wir den Zeckenpfarrer und seine bis in den Spiegel hineinreichende Merseburger Krabbelgruppe mögen, aber das geht zu weit. Sicher, diese Antifas sind alle staatlich bestallt, im Nebenjob oder auch im Hauptjob, viele inoffiziell, und immer mehr offiziell, das APABIZ ist eine Staatsschutzklitsche, nicht nur der Krabbelgruppler und Paulchenvideo an den Spiegel Verkäufer Uli Jentsch, und wer die Paulchenvideos erschuf, und wer sie am Wochenende 5.-6.11.2011 einwarf ist nicht bekannt, jedoch deutet sehr viel auf die Krabbelgruppe Lothar Königs. Giesbert, Jentsch, Menke, Baumgartner, Krabbelgruppler Lothar Königs. Die Dönermord-NSU-Connection des Tiefen Staates?

Aber Morddrohungen, und da ist fatalist Fachmann, er bekam sie zur Genüge, Morddrohungen gehen gar nicht. Sie sind dumm und kontraproduktiv.

Zumal sie auch wenig einschüchtern, wenn sie inflationär benutzt werden. Da fehlen die „Taten statt Worte“, wie sie auf der vermutlich im Nov 2011 manipulierten Paulchen-NSU-DVD „kreativ ergänzt wurden“. Von wem? Und warum interessierte das niemals das BKA, woher die Staatsantifa vom Apabiz das geänderte Paulchenvideo hatte? Nicht verzagen, Giesbers (und Fritz Burschel 😉 )  fragen!

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By the way, im Paulchenvideo fehlt der Schalldämpfer an der Waffe, die mehrfach gezeigt wird. Nur nebenbei erwähnt…

Das Fehlen des Schalldämpfers gibt aber deutliche Hinweise auf den Entstehungszeitraum des Paulchen-Videos, und auf das fehlende Täterwissen der Macher des Videos.

Lustig ist auch, dass es ausgerechnet Königs ehemaliger Büroleiter Quendt ist, jetzt NSU-Bundestagssachverständiger, kein Witz!!, den der Spiegel da als „Experten“ bemüht. Den Aluhut-Mann Max Pichl von NSU-Watch hätte man sicher auch befragen sollen, so als linke Hamburger Regierungszeitung…

Eine wohlfeile Inszenierung der Linkspresse ist zu vermuten, erkennbar gesteuert:

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  • das verpufft im Zuge der Peggy-DNA-NSU-Medienorkane. Blöd…

Was tun?

Am Freitag hatte das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft aus Thüringen auf den Song aufmerksam gemacht, der online verbreitet wird. Man habe die Betroffenen informiert, teilte das Institut mit. Beim Online-Videodienst YouTube ist der Song inzwischen gesperrt, andere Lieder der Band sind aber weiterhin abzurufen.

Steuerfinanzierter „Antifa-Schnüffeldienst“, das Thüringer Pendant zur Stasitanten-BfV-Stiftung Kahane.

Wer hat denn „genau zeitlich passend“ das gar nicht so neue Lied (Nr. 3 auf dem vor Monaten erschienenen Album) mit den Todesdrohungen gegen die Königs auf Youtube veröffentlicht?

Würde mich ja nicht wundern, wenn das ein Antifa gewesen wäre, für den 2. Aufguss des Shitstorms.

NSU NRW: Peinlicher Auftritt des BfV, nur olle Kamelle, Neuigkeitswert Null

Zuerst sollte die Abteilungsleiterin nur nichtöffentlich aussagen, da gab es Protest in NRW, und nun hatte BfV-Präsident Massen ein Einsehen, und liess seine Top-Agentin öffentlich aussagen.

Am Freitag, 28.10.2016.

Dinchen Franziska Büddefeld

Wen die Vorgeschichte interessiert: Die steht hier.

Warum hat sich das BfV so geziert? Nicht deshalb, weil man Büddefeld nicht der Öffentlichkeit zeigen wollte, das tut man öfter, sie eröffnet als BfV-Repräsentantin bereits  Ausstellungen und Veranstaltungen.

zwischenablage11.

Es ging darum, dass das BfV Corelli unter dem falschen Namen Delling bestatten wollte, seinen Tod der Familie verheimlichte, und massiv in die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft eingriff.

Das wurde von Halle Leaks bereits vor 1 Jahr geleakt, und vom AK NSU im November 2015 übernommen:

richtercorelli

Hatten wir ja inklussive des Totenscheins schon vor gefühlt einem Jahr geleaked. Zum Glück hatte Fatalist meinen Bericht und die Fotos damals auf dem NSU-Blog gesichert:

Exklusiv – Das letzte Foto des „V-Mannes Corelli“ + angeblich verschollene Sterbeurkunde ausgestellt auf den falschen Namen aus dem Zeugenschutzprogramm.

Investigative Berichterstattung zum ‪#‎NSU‬-Phantom: https://sicherungsblog.wordpress.com/

Findet man hier.

 

 

Es ging letztlich darum zu verheimlichen, wie sehr das BfV hinter den Kulissen agiert, sogar bei den „unabhängigen Staatsanwaltschaften“ (Sie dürfen kurz und herzhaft lachen!).

Und damit das so bleibt, gab es am Freitag auch keine bundesweite Berichterstattung dazu. Keine WELT, kein Spiegel, keine FAZ usw.

Die WAZ berichtete mager, ohne Ross und Reiter zu nennen:

Der Verfassungsschutz habe das Interesse gehabt, die Legende des unter falschem Namen in einem Zeugenschutzprogramm untergebrachten Mannes aufrecht zu erhalten.

Die Medien-Veröffentlichung vom Tod der einstigen Top-Quelle habe den Plan aber durchkreuzt. „Wenn es den Spiegel-Artikel nicht gegeben hätte, wüssten die Angehörigen vermutlich heute noch nichts“, sagte die Obfrau der Grünen, Verena Schäffer.

„Corelli“ war in Paderborn im April 2014 im Alter von 39 Jahren tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. An der Todesursache, einer unerkannten Diabetes, sind inzwischen Zweifel aufgetaucht und erneut Ermittlungen eingeleitet worden.

Staatsschutz-Journalismus…RP Online hatte es etwas genauer.

Selbstverständlich waren die NRW-Behörden eingeweiht, das LfV allemal:

Düsseldorf. V-Mann „Corelli“ sollte seine wahre Identität mit ins Grab nehmen und unter falschem Namen beerdigt werden. Wie am Freitag vor dem NSU-Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag herauskam, hätten seine Angehörigen von diesen Plänen des Verfassungsschutzes wohl nichts erfahren.

Der mysteriöse V-Mann „Corelli“, der dem Verfassungsschutz den ersten Hinweis auf die Terrorgruppe NSU gegeben haben soll, sollte still und leise unter falschem Namen beerdigt werden. Der Verfassungsschutz habe das Interesse gehabt, die Legende aufrecht zu erhalten, sagte die Abteilungsleiterin Rechtsextremismus des Bundesamtes für Verfassungsschutz am Freitag vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des NRW-Landtags in Düsseldorf.

Auf die Frage, wie die Angehörigen vom Tod erfahren hätten, sagte die Zeugin: „Schwierig.“ Die Medien-Veröffentlichung vom Tod der einstigen Top-Quelle habe den Plan aber hinfällig werden lassen. „Wenn es den „Spiegel“-Artikel nicht gegeben hätte, wüssten die Angehörigen vermutlich heute noch nichts“, sagte die Obfrau der Grünen, Verena Schäffer.

NRW-Behörden waren nicht eingeweiht

Der Rechtsextremist aus Sachsen-Anhalt lebte unter falschem Namen in einem Zeugenschutzprogramm in NRW im Raum Paderborn. Die NRW-Behörden hätten bis zum Tod des V-Manns davon nichts gewusst, sagte die Zeugin weiter.

Die Nachrichtendienstlerin räumte ein, dass der Entwurf der nachträglichen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft zum Tod „Corellis“ in Absprache mit dem Verfassungsschutz geändert worden sei, so dass die Behörde darin nicht mehr konkret genannt wird und auch nicht mehr von einem V-Mann die Rede ist. „Weil wir als Bundesamt in der Öffentlichkeit so nicht auftreten wollten“, sagte die Zeugin auf Nachfrage.

Unabhängige Strafverfolgungsbehörden gab es nie in der BRD… wie kann es sein, dass die Bundesregierung in NRW bei der Staatsanwaltschaft (Länderhoheit) Pressemitteilungen abändert?

Was ist das nur für ein Bananenstaat?

Wie kam Corelli wirklich zu Tode, „so perfekt zeitlich passend“?

zwischenablage12

Die Wahrheit wird ganz sicher nicht ans Tageslicht gelangen, soviel scheint sicher. Daran konnten auch ein verliebter V-Mann-Führer Günther Borstner, ein Schneller Panzerschrank-Brüter im BfV mit 22 ausgespuckten SIM-Karten und diversen Handys und ein damit befasster NSU-Bundestagsausschuss leider leider nichts ändern. Und Sondergutachter Jerzy Montag schon gleich zwei Mal nicht.

Sie wissen doch… Abgeordnete klären nichts auf.

Und abhängige Medien nennen den Namen der Zeugin nicht, oder berichten gleich gar nicht.

Stregda, 4.11.2011: Leichen hören keinen Polizeifunk ab!

Es ist wahr, dass der „allerbeste Parlamentarische Untersuchungsausschuss seit Bestehen der BRD“ ein Nichtsaufklärer-Ausschuss in der 2. Auflage ist, in dessen Kuschelatmosphäre auch in Hundert Jahren nichts herauskommen wird.

Nachdem „der böse fatalist“ für diese Beurteilung lange Zeit sehr gescholten wurde, ist das jetzt offenbar eine weitaus konsensfähigere Beurteilung: Taugt nichts.

NSU: Leitet Dorothea Marx (SPD) einen staatschützenden Wohlfühl-Untersuchungsausschuss?

Ja. Tut sie. Zum 2. Mal.

Bereits im September 2014 war klar, bei Lektüre des Abschlussberichtes des 1. Erfurter NSU-Ausschusses, dass da mehr vertuscht als aufgeklärt wurde:

Was nicht im Thüringer Abschlussbericht steht: Abgelaufener Reispass, alter Kram, keine Fingerabdrücke

Besonders nett: Der Nachweis der Uwes als Bombengaragen-Nutzer konnten nicht die Fingerabdrücke sein, die gab es ja nicht, sondern der Beweis waren Zigarettenkippen, die man bekanntlich überall einsammeln und dann die DNA an Tatorte platzieren kann.

Keine der Rohrbomben war funktionsfähig, auch das haben wir immer ganz anders gelesen, überall. jahrelang.

 

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Es lief in Erfurt ebenso staatsschonend ab wie beim 1. Bundestags-NSU-Ausschuss, aber im Vergleich zu den hochnotpeinlichen NSU-Ausschüssen in Bayern, in Sachsen oder im Ländle waren Bund und Thüringen die Einäugigen unter den Blinden. Man musste die Ansprüche nur weit genug herunterschrauben, und das hat man getan. Und schon werden Sparflammen-fastnichts-Aufklärer zu Helden.

Besonders schön ist auch der Bildbeweis für einen Beweisbetrug der Thüringer Polizei mehr:

Böhnhardt/Mundlos hätten Polizeifunk abgehört und Funkgerät vor Selbstmord in Klappfach aufgeräumt

Lesen Sie den Blogbeitrag, es lohnt sich, und es zeigt einmal mehr, dass die Thüringer Beamten den Erfurter Ausschss nach Strich und Faden belügen können, ohne dass das dienstrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen hätte.

Gepflanzte Beweise inklusive:

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Achten sie auf die Papierliste, die völlig unbeschädigt am Funkscanner geklippt ist, inmitten der Asche. Erinnert stark an die ebenfalls dort nachgefundene Bauchtasche voller Beweise. Foto aus der Halle Tautz.

Vorher war da gar kein Funkgerät:

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(mitsamt Peggy-DNA-Uwe-Zollstock. grins. Einer von vielen…)

Richtige Schlussfolgerung:

Das Funkgerät dürfte also zu einem späteren Zeitpunkt auf die rechte Sitzbank gelegt worden sein, wahrscheinlich um die offizielle Darstellung zu untermauern.

Das ist Beweisbetrug. Das ist strafbar.

Sieht auch schlecht aus für Kathis Anti-Sieker-Wunderwaffe:

Auch die „K.1.4 – Sphären“-Aufnahmen vom 04.11.2011, 16:48 Uhr, zeigen auf der Sitzbank noch kein Funkgerät, Akte „Bd4-1-8ObjTatbefundWoMo-Komplex1.4“.

Und abschliessend dort:

Kein einziges Foto in den Ermittlungsakten zeigt das Funkgerät in dem Klappfach liegen, und: Warum sollten es die Bankräuber Mundlos, Böhnhardt dorthin verstaut haben, wenn sie doch den Polizeifunk abgehört hätten?

Klappe zu, Affe tot… astreiner Beweisbetrug, und es ist nicht der Erste, nicht der Zweite, eher der Dreissigste.

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zwischenablage13Das oberste Ziel des NSU-Kuschelausschusses Erfurt II ist die Verifizierung der offiziellen Doppelselbstmord-Theorie der Bundesregierung. Nur diesem Ziel sind Regierungsparteien (RRG) und die CDU-„Opposition“  verpflichtet.

Wer da stört, im grossen Vertuscherkartell, das ist einzig und allein die AfD. Und weil die Widersprüche so haarsträubend und die Beweisfälschungen derart offensichtlich sind, gibt es keine Medienberichterstattung dazu, kein NSU-watch Erfurt (oder Dresden), sondern nur Königs Antifa-Lügenticker, und das von Anfang an, seit dem Beginn der 1. NSU-Ausschusses.

Die Altparteien hatten niemals ein Interesse daran, die Arbeit der Ausschüsse wirklich transparent zu machen, bis hin zur CDU war man einverstanden, den Antifas Koeditz und König die Deutungshoheit zu überlassen, statt Wortprotokolle zu veröffentlichen. Die NPD hat da sogar mitgespielt, was den Ausschuss Sachsen I angeht. Wer hätte das gedacht? Steht auch in @tauchers Buch, ganz vorn.

Und die Falschaussagen der Polizeibeamten alleine nur im Erfurter Ausschuss II gehen in die Dutzende. Folgenlose Falschaussagen von Polizeibeamten haufenweise, sowas gibt es nur in Bananenstaaten.

Wobei man von alten, halbverfaulten Bananen ausgehen sollte, denn bei frischen gäbe es Medien, die das nicht durchgehen liessen.

Leichenfuhre abgestellt und angezündet wird immer wahrscheinlicher.

zwischenablage13Klar, ne?

treffen sich vier Staatsschützer

Treffen sich Götzl, Diemer, Borchert und Zschäpe während einer kurzen Verhandlungspause zu einem Gespräch.

Götzl: Herr Borchert, Frau Zschäpe, sie haben die Frage vorhin verstanden?

Borchert: Mensch, Herr Götzl, sie wissen genau, daß sie damit nicht durchkommen. Wenn sie sich auch noch den Tod von Peggy auf den Schreibtisch ziehen, platzt der Prozeß. Lassen sie die Finger davon.

Götzl: So war das nicht gemeint. Mir ging es doch nur darum, ob ihre Mandantin weiß, ob Böhnhardt etwas mit dem Mord an Peggy zu tun hatte. Wenn ja, kann das ja durchaus als entlastend in Betracht gezogen werden.

Borchert: Das ist doch Blödsinn, Böhnhardt ist tot, der ist gar nicht angeklagt. Was soll der Scheiß? Also gut, 10 Jahre Strafnachlaß, wenn sie sich zur Sache einläßt. Das wird schriftlich geschehen. Weitere Fragen werden nicht beantwortet.

Götzl: Fünf Jahre, mehr ist nicht drin, wenn überhaupt. Eher nur drei Jahre. So viel bringt eine neuerliche Belastung Böhnhardts nicht mehr.

Borchert: Ich meinte 10 Jahre und nicht Belastung von Böhnhardt. Das ist ernst gemeint. Meine Mandantin wird Aussagen zum bayerisch-thüringischen Kinderlieferservice machen, ein florierendes Geschäftsfeld mit lukrativen Margen und etlichen Mitspielern. Da hat der Böhnhardt nur am Rande was mit zu tun, wenn überhaupt. Muß sie noch drüber nachdenken, wieviel sie wissen dürfen.

Diemer: Äh, ich glaube nicht, daß dieses Thema Chancen im Prozeß hat. Wir würden uns da eher verzetteln.

Borchert: Wenn sich meine Mandantin zur Sache einlassen möchte, dann wird sie das tun. Die Frage wurde gestellt. Die Antwort wurde angedroht. 10 Jahre und kein Jahr weniger.

Diemer: Moment. Ich versuch mal meine Götter zu erreichen, ob die auf den Deal eingehen. …

Also, ich kann vorerst nur so viel sagen. Der Generalbundesanwalt persönlich wird sich mit dem Justizminister kurzschließen. Sie hören dann morgen von der Entscheidung.


Böhnhardt-Elle: ein Paar Zollstöcke der Uwe-Edition

Naja. Es ist nicht auszuschließen, daß Böhnhardt Flöhe oder Läuse hatte. Das hätte unter Verantwortung von Frau Mall in der Obduktion geklärt werden müssen. Nun, wo er tot war, haben die Tierchen natürlich in Scharen die Flucht ergriffen. Eines von denen ging in einem Gelenk des Zollstocks in Deckung und wollte warten, bis sich der ganze Trubel gelegt hatte. Nahrung hatte es für Monate, da es ordentlich Blut, Knochenmasse und Hirn Böhnhardts in seinen Proviantbeutel gepackt hatte. Irgendwo muß das Nazihirn (König) schließlich abgeblieben sein. Nebenbei gesagt, gibt die Thüringer Nazihirnspezialistin damit zu, daß Nazis doch Hirn haben. Sie weiß bloß nicht wo es zu finden ist. Das spricht nicht gerade für einen hohen Bildungsgrad, wenn man nicht weiß, wo sich ein Nazihirn befindet.

Dann kam der Hoffmann. Ritsch ratsch, das Gelenk klappte ein, Floh und Laus tot. Die DNA war auf Jahre gerettet, in der dunkelsten Ecke der Böhnhardt-Elle, da, wo nicht mal Salzsäure hinkommt.

Keine 24 Stunden später war das Thema Peggy vom Tisch, weil niemand von ihnen Verwendung für die Liste der Kinderbesteller und viele kurze Videoschnipsel von der Anlieferung der Kinder bis zur Haustür der Kunden hatte. Die Übeltäter, zwei Thüringer Zollstöcke, wurden verhaftet.

Im übrigen ist Frau Nicole von Wurmb-Schwark der Meinung, daß Richter doof und voreingenommen sind.

Quelle: Arbeitskreis NSU

Nicht nur in Sachsens PUA ist es üblich, sich Akten beim AK NSU aus­zuborgen, um trotz allem nichts aufzuklären. Auch Polizisten aus Thü­rin­gen empfehlen diese Vorgehensweise zwecks Auffrischung des Wissens bzw. überhaupt für den Wissenserwerb.

Guter Rat von Frau Rath: Im Internet ist ja unser Befund drin in zwei Bänden. Da habe ich mich noch mal belesen, …

Seit die Qualitätsmedien sich am Maßstab von Böhnhardt orientieren, sind auch sie gezwungen, Belege für die These der bundesweiten Verbrei­tung Böhnhardtscher DNA an allen Tatorten (Laabs und sein Gefolge) visuell zu belegen. Also bedienen sich die Redaktionen von n-tv bzw. RTL im umfangreichen Archiv beim AK NSU, um ihren beschaulichen Ausflug in die Niederungen der DNA-Verseuchung bildhaft darzustellen. Denn nur so wird dem Zuschauer klar, daß es wirklich der gute alte Zoll­stock gewesen sein muß, mit dem was auch immer an Böhnhardtscher DNA in den Thüringer Wald verklappt wurde.


Liebe Leute, das ist ja sehr nett von den Medien, daß sie die Quelle ihrer Information korrekt bezeichnet haben. Aber daß das Volk mit den Bildern verblödet wird, sollte auch erwähnt werden. Da hätten sie auch im nächst­gelegenen Baumarkt die Zollstockregale ablichten können. Das hat den gleichen Aussagewert, auch wenn es nicht so spektakulär aussieht.

Die mögliche Kontamination der Metermaße wurde nur im Blog korrekt dargestellt, nämlich anhand der Leichenbilder, wo die Maßstäbe in Blut gebadet zu sehen sind. Ungefähr eventuell jedenfalls.

Forensiker, die mit ihren Gutachten bereits Leute an den Galgen oder bis kurz vor das Erschießungskommando gebracht haben, knicken reihen­weise ein und erzählen genau das, was der GBA hören will. Aus Bayern kommt Entwarnung und Mark Benecke erzählt genau das Gegenteil von dem, was noch vor einer Woche Sachstand war.

Leute, denkt doch mal kurz darüber nach, welche Basisinformationen zum DNA-Fund alle nicht bekannt sind. Dann erkennt ihr die Verarsche.

Aber gut, daß das BKA jetzt zwei dieser Zollstöcke festgenommen hat und gründlich ausquetscht.

Tilman Hausherr @passwort12345 @terrorismus mit dem zweiten misst man besser LOL. Soviel zum Thema unverwechselbar.

Deswegen noch einmal für alle wißbegierigen Mitbürger. Wenn man der Zollstocksaga Glauben schenkt, dann sind unten die beiden Situation abgebildet, in denen das Metermaß mit dem Blut Böhnhardts besudelt hätte werden können. Wobei. Wir wissen ja gar nicht, was für DNA von Böhnhardt gefunden wurde. Vielleicht war es eine Hautschuppe, ein Haar, Sperma, Schnodder oder Schweiß? Vor allem aber wissen wir nicht, wie er diese DNA nach seinem Tod am Fundort der sterblichen Überreste von Peggy deponiert hat. Oder vorher. Damit sie 15 Jahre lang Wind, Wetter und Sonne trotzt.

Ach so, wissen wir. Mit der Böhnhardt-Elle. Doch welche der vier hier abgebildeten war das? Sie haben ja nur zwei verhaftet.


Inzwischen hat sich der Wind schon wieder gedreht. Das LKA in Erfurt hat vor Pauschalurteilen gegenüber Thüringer Zollstöcken gewarnt. Es ist höchst unwahrscheinlich, daß der Zollstock schuldig war. Meinen DNA-Experten.

Das ist wurscht. Entscheidend ist, wer schuldig gesprochen wird.

Darf es auch ein wenig mehr sein? 17.000 Seiten Blog NSU LEAKS, 500 MB

Ohne bei den Bloglesern um Geld zu betteln haben wir den gesamten Blog als PDF erstellen lassen, mit gut 80 Seiten Inhaltsverzeichnis, knapp 2.500 Blogbeiträge, 18.000 Bilder (meist Akten-Screenshots), und die PDF hat 17.658 Seiten.

Los geht es mit dem 29. Mai 2014.

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Und enden tut es Gestern:

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Damit ist der Blog quasi unlöschbar geworden, denn Jeder kann ihn sich herunterladen. Das Inhaltsverzeichnis besteht aus Links, das erleichtert das Ansteuern der Blogbeiträge enorm. Fehlende Tags und nicht funktionierende Links innerhalb der Blogposts sind den Eingriffen von Google (warum und auf wessen Veranlassung auch immer…)  geschuldet. Soweit überschaubar ist dennoch kein einziger Blogbeitrag vernichtet worden. Zensur hat immer das Gegenteil dessen bewirkt, was die Zensoren beabsichtigen.

Ca. 470 MB, dauert ein wenig:

http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/161028_blog_fatalist_ak_nsu_blogbook.pdf

Glückwunsch: Die Antifa Jena entscheidet über "Wolles" Glaubwürdigkeit?

Es ist noch nicht raus, aber es sieht ziemlich vertrackt aus:

jena-strassenbahnTweets von Gestern.

Wo ist das Vertrackte?

Hier:

Der Geschädigte und sein damaliger Begleiter, dem es gelang, zu fliehen und die Polizei anzurufen, sind für die Woche des 7.11. geladen.

Das bedeutet, so es denn stimmt:

Sollten die beiden Jenaer Antifas in der Woche ab 7.11.2011 aussagen, dass Wohlleben dabei war und/oder gar zuschlug/zutrat, dann hätte sich ein Entlastungsvorstoss von Wohllebens Verteidigung zum Glaubwürdigkeitsdesaster Wohllebens gewandelt.

Mehr Desaster geht gar nicht. Da waren alte rechte Kameraden vorgeladen, die aussagen sollten, „Wolle war aber nicht dabei“, und keiner von denen hat das ausgesagt.

Das war bereits eine Katastrophe. Weil man das vorher hätte klären müssen.

Wenn nun „der Geschädigte und sein damaliger Begleiter, der die Polizei rief“, wenn diese beiden mutmasslich Linken Carsten Schultzes Version der Geschichte bestätigen, dann ist das für Wohlleben und dessen Verteidigung katasprophal.

Aber sowas kommt von sowas… sie haben es versaut, eigenhändig, und das schon vor langer langer Zeit.

Wer die Elfmeter reihenweise versemmelt, der soll nicht hinterher nicht jammern. Jetzt entscheiden 2 Jenaer Antifas über Wohllebens Glaubwürdigkeit?

Das kann man sich nicht ausdenken, das glaubt einem keiner. Nichts ist so verrückt wie Staatsschutzprozesse.

Glückwunsch: Die Antifa Jena entscheidet über „Wolles“ Glaubwürdigkeit?

Es ist noch nicht raus, aber es sieht ziemlich vertrackt aus:

jena-strassenbahnTweets von Gestern.

Wo ist das Vertrackte?

Hier:

Der Geschädigte und sein damaliger Begleiter, dem es gelang, zu fliehen und die Polizei anzurufen, sind für die Woche des 7.11. geladen.

Das bedeutet, so es denn stimmt:

Sollten die beiden Jenaer Antifas in der Woche ab 7.11.2011 aussagen, dass Wohlleben dabei war und/oder gar zuschlug/zutrat, dann hätte sich ein Entlastungsvorstoss von Wohllebens Verteidigung zum Glaubwürdigkeitsdesaster Wohllebens gewandelt.

Mehr Desaster geht gar nicht. Da waren alte rechte Kameraden vorgeladen, die aussagen sollten, „Wolle war aber nicht dabei“, und keiner von denen hat das ausgesagt.

Das war bereits eine Katastrophe. Weil man das vorher hätte klären müssen.

Wenn nun „der Geschädigte und sein damaliger Begleiter, der die Polizei rief“, wenn diese beiden mutmasslich Linken Carsten Schultzes Version der Geschichte bestätigen, dann ist das für Wohlleben und dessen Verteidigung katasprophal.

Aber sowas kommt von sowas… sie haben es versaut, eigenhändig, und das schon vor langer langer Zeit.

Wer die Elfmeter reihenweise versemmelt, der soll nicht hinterher nicht jammern. Jetzt entscheiden 2 Jenaer Antifas über Wohllebens Glaubwürdigkeit?

Das kann man sich nicht ausdenken, das glaubt einem keiner. Nichts ist so verrückt wie Staatsschutzprozesse.

Peggy ist vom Tisch, aber was ist mit den Zwickauer Kipo-Bildern, und wer surfte dort?

Schön wär’s gewesen, hätte man für ein „Geständnis“ Haftnachlässe verhandeln können:

Anstatt die Frage des Richters mit Ja oder Nein zu beantworten, hat Zschäpe das Verhandlungsangebot offenbar angenommen:

peggy

An dieser Stelle wird es wohl keine „Kronzeugin der Bundesanwaltschaft“ namens Zschäpe geben. Auch wenn Einige das sehr bedauern, und weiterhin Ulvi-Märchen verbreiten:

Der Mörder von Peggy ist bis heute nicht gefasst. Einen Tatverdächtigen gibt es nicht. Stattdessen war ein zu Unrecht beschuldigter Deutschtürke jahrelang unschuldig im Gefängnis gesessen.

1) war der nie im Gefängnis, sondern in der Psychiatrie, wegen sexueller Übergriffe bei mindestens 10 Kindern, und

2) ist der Kommissar Wilfling auch noch 2016 der Meinung, dass es doch Ulvi war.

Josef Wilfling meint, Ulvi Kulac sei der Mörder.
Sein Vater müsste die Leiche dann weggeschafft haben.
Ab Minute 21:36

Nicht dass man dem zustimmen muss, aber das dumme Gelaber des Dreimalgülers zu promoten… Linksknaller Moser bei heise.de. Ein running Gag.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/10/18/neuer-unsinn-vom-ra-dreimalgueler-ulvi-kulac-sass-wegen-peggy-mord-jahrelang-im-gefaengnis/

Okay, Schwamm drüber. Peggymord fällt wohl flach. 15 Jahre im Wald, das überlebt nicht einmal NSU-DNA.

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Bleiben noch 3 Fragen an Zschäpe, die Richter Götzl stellte.

Kipobilder, Zwickauer PC, was war denn damit?

kipo-pz

Ob das dieselben Pornofilme waren wie bei NSU-Edathy und bei Karl-Heinz Dufner vom BKA, ganz hohes Tier dort gewesen, Leitender Kriminaldirektor, das wissen wir nicht. Da es sich um Vorschaubilder (Thumbnails) handelt, ist der Sachverhalt strafrechtlich irrelevant, und wird einen neuen Deal mit Zschäpe daher kaum erschweren. Da hatte das BKA vor Jahren bereits abgewunken, maximal 2 Bilder (von 9) seien überhaupt relevant.

Wer denn so alles den PC in Zwickau genutzt hat, auch dazu erwarten wir keine relevanten Aussagen.  Bisher haben wir von Zschäpe noch nichts Glaubhaftes gelesen, seit sie im Dez 2015 anfing, die Kronzeugin der Anklage zu spielen.

Das wird so bleiben…

Zschäpe verabschiedete sich am 1.11.2011 tränenreich von Polenzstrassenfreundin Heiko Kuhn, deren Tochter sexuell missbracht wurde, Gerichtsaussage, und verschwand am 2.11.2011.

Sie war 6 Tage auf der Flucht, bis zum 8.11.2011. Aussage am 8.11.2011 gegenüber KHM Andre Poitschke. in Zwickau. Gerichtsaussage.

Anders gesagt: Zschäpe war am 4.11.2011 nicht in Zwickau. Sie gab keine Katzen bei der Nachbarin ab, sie jagte kein Haus in die Luft, sie warf keine Paulchenvideos ein.

antje h-phantom katzenkorbfrauphantombild copy_fatalistKatzenfrau, Zschäpe, Eminger

Wer surfte am Zwickauer PC? Die Katzenfrau.

Wer hatte das Fluchthandy? Die Katzenfrau.

Wen roch der Mantrailer-Hund in Eisenach, nachdem er in Zwickau Richtung Bahnhof herumgeschnüffelt hatte? Na, wer könnte das gewesen sein? Die Katzenfrau?

Wer fuhr am 4.11.2011 erst 2 Mal in Eisenach vorbei? Andre Kapke. Unwichtig?

Wer hatte die schwedische SIM und war erst um 9:30 Uhr in Eisenach und dann in Zwickau? Der grosse Unbekannte, dessen Komplize in Zwickau war, mit der anderen schwedischen SIM?

2 Handwerker zuviel dort, aber handwerkten die nur, oder waren die im Auftrag unterwegs und bewaffnet?

Wer hat seine DNA an der Handschliesse Kiesewetters in Zwickau hinterlassen, und an der Sparkassenbeute im Womo? Laut BKA ein Labormitarbeiter des LKA Sachsen. Ganz sicher falsch. Eine Notlüge?

Und genau dort fängt alle Aufklärung des 4.11.2011 an. Ganz genau dort. Und alle NSU-Experten wissen das genau, und meiden es,  wie der Teufel das Weihwasser meidet. Weil es dort weh tut.

Nach 5 Jahren Aufklärer-Wahnsinn quer durch Medien, Politik und zig Parlamente hat sie noch nicht einmal begonnen, die Aufklarung.

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Das hochnotpeinliche Prozedere der dummen „Aussage-Spielchen Zschäpes“  veranschaulicht jedoch wunderbar, Peggy hin oder her,  das Prinzip des Schauprozesses vor einem bundesdeutschen Staatsschutzsenat. Deals statt Wahrheitsfindung, kein Nein oder Ja, sondern Gemauschel.

Sondergericht statt ordentlichem Gericht, Sonder-(Regierungs-Spezial)-Staatsanwälte statt unabhängiger Ermittlungsbehörden, Polizeilicher Staatsschutz des BKA als Ermittlungsführer statt ordentlicher Kripo, und so weiter.

Kennen Sie den hier?

zwischenablage24

Die Ermittlergruppe gab es. Auf Bundesebene, ab dem 11.11.2011, geführt von der BAW, durchgeführt vom BKA-Staatsschutz, und sie nannte sich BAO Trio. Ihre „Ergebnisse“ sind in der Schrottanklage nachlesbar, über die ganz Deutschland lacht. Nur die Zschäpe ist blöd genug gewesen, diesen Murks nach (!!) dessen Scheitern in jedem Detail zu bestätigen. Oder sie wurde hereingelegt…

Was dürfen wir denn unter „reinen Tisch machen“ verstehen, Herr Kramer? In Bezug auf die Kurdenmorde/Türkenmorde, oder in Bezug auf das Wissen des Sicherheitsapparates dazu?

Oder bezieht sich das auf die Aushorchzelle BMZ?

Vorladen den Mann, Herr Binninger, der weiss was und hat offenbar Mitteilungsbedarf!

ach ja, und er weiss sicher auch, warum sein Boss Bodo R.  den Peggy-Skelettwald so gut kennt… duck und weg 😉

Das sozialistische Märchen von Peggy und Uwe – Teil 2

Es gibt Tage, die gehen einem wie das teuerste Öl runter. Der Omega-3-Extrakt der südwestafrikanischen Stechpalme z.B, der aus dem Kot von Elefanten gwonnen wird und in der New Yorker Gourmetküche für 2500 Dollar je Liter gehandelt wird. Es ist das Pendant zu den von Katzen ausgekackten Kaffeebohnen, die so ihre besondere Fermentierung erhalten.

Im AK NSU wurde gestern ausgiebig im Elefanten-Öl geduscht, so fühlte sich dessen Mitglieder vom Gang der Ereignisse bestätigt. Von Anfang an hatten sie für Zurückhaltung plädiert und sich mit Spekulationen zurückgehalten, da im Grunde auch von Anfang an klar war, daß sich die bayrischen Staatsanwälte die Hintertür sperrangelweit geöffnet hielten, um bei Notwendigkeit flinken Fußes den polnischen Abgang machen zu können.

Die deutsche Medienwelt wurde gestern von einer Erschütterung heimgesucht, die das kurz vorher in Italien stattgefundene Erdbeben glatt in den Schatten stellt.

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Terrorholger war einer der ersten, der sich Gedanken über das corpus delicti machte, das fast als Auslöser für den dritten Weltkrieg zur endgültigen Ausrottung der Nazis gedient hätte.

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Begnügt er sich auf diesem Twitter noch mit dem Symbolfoto einer nicht mal mehr für Drohungen tauglichen Pistole, so hatte er für die Märchensendung aus Hamburg inzwischen knallhart recherchiert und überraschte das Publikum als erster mit der Tatsache, daß Böhnhardt nun Maßstan der Thüringer Polizeiarbeit ist.

Dieser Meterstab wurde bei den Ermittlungen nach dem Brand des Wohnmobils der mutmaßlichen NSU-Terroristen verwendet. Ob es derselbe ist, der bei den Ermittlungen im Mordfall Peggy eingesetzt wurde, ist unklar.

Nun, dieser Metermaßstab, wie Schmidt es behauptet, war es genau nicht, denn der im Foto abgebildete war jener, den Lenk und Tatortgenossen in der Zwickauer Frühlingsstraße für keine Fotos von der Asservierungen von Beweismitteln der im Brandschutt gefundenen Beweismittel nutzten. Es handelt sich beim Foto um die in der Wohnung aufegfundene Waffe W03, also die kurz vor der eingeschoben Waffe Ceska (W04), die allerdings weitaus später gefunden wurde. Beim Zollstock handelt es sich um Eigentum der Polizeidirektion Südwestsachen, der nur dann pünktlich in Zwickau sein konnte, wenn Polizisten aus Sachsen das Blutbad in Stregda zu verantworten hatten.

Das ist eine übrigens gar nicht so abwegige These, doch nicht das Thema des Posts, sondern Aufgabe von Frau Köditz, das rauszufinden. Der Anteil der sächsischen Polizei an der Zutodekommung der beiden Uwes.

Das sind die Bilder, auf denen die Kontamination des Zollstocks zu erahnen sein könnte.


Und nun Ernüchterung bis hin zu Enttäuschung.

Die BKA-Beamten verglichen die Tatortfotos vom Auffinden des toten Böhnhardt und von der Bergung der Skelett-Teile von Peggy. Auf den Fotos war der gleiche markante Meterstab der Spurensicherung zu sehen.

Das Messgerät sei nahezu unverwechselbar und von einer Beschaffenheit, die es „nur einmal gibt“, hieß es in Ermittlerkreisen. Offenbar ist es für die Fahnder nun vorstellbar, dass eine Körperzelle des toten Böhnhardt mit diesem Meterstab an den Fundort von Peggy übertragen wurde. Bei der Bergung der Mädchenleiche im Juli in einem Wald an der Grenze zwischen Bayern und Thüringen war den Angaben zufolge die gleiche Tatortgruppe der Polizei im Einsatz wie bei der Bergung des toten Böhnhardt im November 2011 in einem Wohnmobil in Eisenach.

Unverwechselbar und von einer Beschaffenheit, die es „nur einmal gibt“ sind übrigens gelbe Spurenhütchen mit der Nummer 5, die man nachträglich in gestellte Szenen photoshopt und als Tatortfoto verkauft, damit einem die Bundesanwälte den Fund einer Heilbronner Dienstwaffe abkaufen. Das nur nebenbei.

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Worte des Bedauerns über den 14-tägigen Medienterror, den die Antifa veranstaltete, wird es nicht geben. Dazu sind die nicht fähig, da inzwischen zu sehr konditioniert.

Langer Rede kurzer Sinn, wo Laabs mit drauf steht, ist Blödsinn drin. Es ist euer eigener Gau, denn ihr habt seit 14 Tagen gequirlte Scheiße verbreitet. Laabs war immer mit vorne dabei. Und nun will er den Ventilator auf einmal nicht beworfen haben? Da waren die Ermittler aus Bayern diesmal im Gegensatz regelrechte Koryphäen der Öffentlichkeitsarbeit.

Nicht zu vergessen sind Knickhirne wie Wolfgang Eggert, der die Leser des Compact-Portals verblödet. Die Truther haben sich mit ihren merkbefreiten Gruselgeschichten selber ein Bein gestellt.

Pawlowsches Sabbern ist denen wichtiger als kritisches Überdenken der Sachlage.

Der Psychologe und Hirnforscher Ernst Pöppel hat gemeinsam mit seiner ehemaligen Doktorandin Beatrice Wagner das Buch „Traut euch zu denken“ geschrieben. Er kritisiert, dass sich viele Menschen zu unkritisch den Ansichten anderer anschließen und Dinge nicht ausreichend hinterfragen.

Ernst Pöppel: Leider ja. Wir verlassen uns zu sehr darauf, dass für uns gedacht wird. Wir schließen uns zu bereitwillig Meinungen an, die andere bereits vorgeformt haben. Damit leben wir in selbst verschuldeter Unmündigkeit. Wer vage denkt, kann auch nur vage handeln. Denken ist eine Voraussetzung für richtiges Handeln – es ist gleichsam eine überlebenswichtige Dienstleistung unseres Gehirns. Gerade in der heutigen, turbulenten Zeit ist es wichtig, Verantwortung zu übernehmen und selber über anstehende Fragen und die wichtigen Dinge des Lebens nachzudenken.

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Richter Götzl zu Zschäpe: „Verfügen Sie über Informationen über Peggy Knobloch, die Sie nicht aus den Medien haben?“

Nur eines ist schade. Noch gestern schaute es so aus, als ob es einen weiteren lukrativen Deal zwischen den am OLG-Stadl teilnehmenden Staatsschützern geben könnte, zumal Borchert versprach, Antworten schriftlich einzureichen.

Borcherts Angebot einer schriftlichen Antwortet auf Götzls Peggy-Frage deutet stark auf einen neuen Deal.

Der Böhnhardt war’s. Hat er mir damals gesagt. Der war’s aber nur bei 5 Jahren Straferlaß.

Dieser kecke Deal zwischen den Staatsschützern Götzl, Diemer, Zschäpe und Borchert ist nun dahin. Ein schicker Post dazu natürlich auch. Nicht ganz, denn der DNA-Krimi hat selbtverständlich eine Fortsetzung, wie die zuständigen Ermittler mitteilen.

Im Rahmen der Qualitätssicherung, die sich auf alle mit den Spuren befassten Stellen erstreckt, wurden auch der Befundbericht vom Fundort Peggy und der Obduktionsbericht zu Uwe Böhnhardt durch Bundeskriminalamt und SoKo Peggy abgeglichen. Hierbei haben sich nunmehr mögliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass durch die mit der Spurensicherung in beiden Fällen befasste Tatortgruppe der Polizei in Thüringen teilweise identisches Spurensicherungsgerät verwendet wurde.

Eine Aussage zur Qualität der Spurensicherung und einer möglichen Kontamination kann erst nach weiteren umfassenden und zeitaufwändigen Ermittlungen getroffen werden. Mit der Untersuchung des eingesetzten Spurensicherungsgeräts wird eine bisher in den Verfahren noch nicht mit den kriminaltechnischen Untersuchungen, wozu auch DNA-Untersuchungen zählen, befasste Stelle beauftragt werden. Daneben laufen auch Zeugenvernehmungen, um den genauen Weg der Spur, deren Sicherung und Bearbeitung in Thüringen und Bayern lückenlos zu überprüfen.

Darüberhinaus ist eine zweite Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Staatsanwaltschaften sind weisungsgebunden. Wenn die Weisung kam, einen Fehler festzustellen, dann stellen sie den auch fest. Man muß immer noch in Betracht ziehen, daß der Tod von Peggy Knobloch nicht aufgeklärt werden darf oder soll. Eine NSU-Spur hätte da möglicherweise nicht überschaubare Überraschungen geborgen, die man somit deckelt.

Das Internet von gestern im Schnelldurchlauf.
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Daniel Weber @dasaweb
Meterstäbchen statt Wattestäbchen?

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Ronin @ronronin1 @SWRinfo 😂 Ich Schiff mir gleich ein! Hat noch einer Tweets zum Thema von den üblichen Kreischern?

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Andreas Jung @macyet Wer mißt, mißt Mist.

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Lars Pellinat @Lars9596 „Möglichweise muss die Ermittlung und der #NSU-Prozess komplett neu aufgerollt werden“ meinte Stefan Aust bei #Peggy

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Madeleine Henfling @henfling_m Ich komme hier aus dem Kopfschütteln nicht raus! #NSU #thueringen #Böhnhardt #Peggy

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AxelM Ich finde es bedauerlich, dass die Verunreinigung nun bekannt wurde bevor Frau Zschäpe den Mord an Peggy gestehen konnte.

https://www.allmystery.de/themen/km79175-3452#id17698771
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christian karbowski ‏@ckarbowski1 Oha, die NSU-Sympathisanten trauen sich wieder aus der Deckung, hahaha

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Stefan @mufflkuchen Die Rechte feiert, dass #Böhnhardt kein Pädophiler war. Die Ehre des Diebes, Erpressers, Schlägers und Massenmörders ist gerettet… Peggy

Rebel Fan @rebelmediafan @mufflkuchen Das nennt man Freude darüber, dass sich Linke jetzt ärgern und die Lüge auffliegt.Hat mit dem NSU-Spinner wenig zu tun.

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GrapscherAusMarokko ‏@uaia1234 Schwerer Rückschlag für Antifa gruene & Linke im Fall Peggy. Wohl doch kein Bezug zum NSU

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Nicht nur die linken Nichtaufklärer können kreischen. Der AK NSU verfügt über das Instrumentarium einer Kreischbox. Da war das DNA-Dilemma der NSU-Versager seit dem Abend vorab verfolgbar.

Auszüge der shoutbox des Forums.

anmerkung: schick, der dumme litschko kommt ja dieser Tage noch mal ausführlich, vielleicht begreifen es die Leute dann, daß er wie eine dumme Kuh dasteht und vor lauter DNA nicht weiter weiß 18 hours ago *

Admin: SWRinfo Verified account ‏@swrinfo DNA-Spur von Uwe Böhnhardt im Mordfall Peggy ist nach SWR-Informationen wahrscheinlich doch eine Verunreinigung und keine echte Spur.

Admin: ach nee…

anmerkung: Und was denkt sich der Borchert jetzt aus?

Admin: Holger Schmidt Verified account ‏@terrorismus DNA Spur Böhnhardt im Mordfall Peggy möglicherweise ein Fehler der Tatortgruppe des LKA Thüringen. Offizielle Bestätigung steht noch aus

Admin: anmerkung, wir lagen richtig, wieder einmal. ich bin zufrieden.

anmerkung: Haben die immer so eine Art Leckerli-Beutel mit Böhnhardt-DNA bei sich, um die bei Bedarf landesweit zu verteilen?

Admin: Karl-Heinz Schmidt ‏@khschmidt1955 1h1 hour ago Zeuge überrascht NSU-Untersuchungsausschuss: Polizist beruft sich auf Geheimhaltungspflicht gegenüber Staatsanwalt zu Mordwaffe.

anmerkung: Ja, der Litschko bekommt ja nachher sein Fett noch einmal weg. Bei allmystery ungelöst werden sie wohl tieftraurig, betroffen und betrübt sein. Schön, daß sich die Krakeelerinnen wieder mal selbst als vollblöd dargestellt haben.

Admin: anmerkung, meinste die Krakeeler von COMPACT ?

anmerkung: Ich meine die Krakeelerinnen. Die eine und die andere. Und die Renner nebst all den anderen Warmpupsern auch noch.

Admin: http://friedensblick.de/22357/boehnhardts-dna-verunreinigte-peggy-fundort-wegen-fehler-von-tatortgruppe/ sehr nett. Der AK NSU hat seine Schweine am Gang erkannt. Wieder einmal.

anmerkung: Wie für DNA-Krimi gemacht: http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/10/27/nsu-der-moerder-war-die-kuh/

anmerkung: Bruhahhhahhhhhaaaaaaaaaaaaaa: Die BKA-Beamten verglichen die Tatortfotos vom Auffinden des toten Böhnhardt und von der Bergung der Skelett-Teile von Peggy. Auf den Fotos war der gleiche markante Meterstab der Spurensicherung zu sehen.

anmerkung: Die Polizei schleppt ihre Wattestäbchen also weiter durch die DNA-Geschichte, zum Quieken. Schön, daß der Benecke endlich auch mal als Scharlatan enttarnt wurde.

anmerkung: Daniel Weber ‏@dasawebdaniel Meterstäbchen statt Wattestäbchen?

Admin: NSU LEAKS ‏@arbeitskreisnsu 24 Sek. NSU LEAKS hat halle leaks retweetet[br][br]Und der Eggert bei @compactmagazin auch. Volle Pulle. Wir haben gewarnt, ab dem 1. Tag, aber sie sind ja alle soooo schlau 😉 NSU für Doofe

anmerkung: Daniel Weber ‏@dasawebdaniel Meterstäbchen statt Wattestäbchen?

Admin: NSU LEAKS ‏@arbeitskreisnsu 24 Sek. NSU LEAKS hat halle leaks retweetet[br][br]Und der Eggert bei @compactmagazin auch. Volle Pulle. Wir haben gewarnt, ab dem 1. Tag, aber sie sind ja alle soooo schlau 😉 NSU für Doofe

Admin: es ist mir schleierhaft, wie die mutter Knobloch das aushält. Die muss doch durchdrehen. Es ist eine Schande. 13 minutes ago

Admin: NSU LEAKS ‏@arbeitskreisnsu 2 Min. @hessenbursche das ist peinlich, das ist dreist, das ist unglaubhaft. War es gar ein Spässle? Ene mene NSU, raus bist du? Die arme Mutter..

anmerkung: Aufklärerin erschüttert, ihre heißgeliebte fehlerfreie Waldpolizei ein Haufen von schlampigen Tatortverunstaltern. Wer hätte das gedacht?: @henfling_m Ich komme hier aus dem Kopfschütteln nicht raus!

anmerkung: @ulispreitzer @lars9596 @ropde_ @larswinter_ Da gibt es m e kritischere u investigativere zu nsu als aust https://twitter.com/UliSpreitzer/status/791602038127878144

Admin: Tschaka ‏@tschonka 1 Min.Vor 1 Minute Gerade eben noch hieß es doch „Irrtum ausgeschlossen“? Und alle Medien zerrissen sich die Mäuler über NSU und Pädophilie 4 minutes ago

anmerkung: @alexiastellar Böhnhardt DNA-Spuren in Mohammeds Anus gefunden. War der Prophet doch schwul?

Admin: Peggy Knobloch heute um 12:42 Ich finde es bedauerlich, dass die Verunreinigung nun bekannt wurde bevor Frau Zschäpe den Mord an Peggy gestehen konnte.