NSU-Prozeß: letzte Hoffnung Judenmord

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Sie sehen den Elefanten selbst dann nicht im Gerichtssaal, wenn er ihnen mit seinem Rüssel die Perücke vom Schädel saugt und somit freilegt, daß nichts drunter ist.

Der gestrige Gerichtstag trug wieder nichts zur Aufklärung von 10 Morden, mehreren Raubüberfällen und Bombenanschlägen bei. Anwaltsdarsteller Narin sah somit die Chance, eine olle Kamelle erneut aufzuwärmen, der bis dato noch nicht aufgeklärte Judenmord, dem man Zschäpe in die Schuhe schieben kann. Birger Menke, der Unterzeichner der Gründungsurkunde des NSU, hatte diese Möglichkeit schon 2011 in Spiel gebracht, um der NSU-Bibel ein weiteres Kapitel hinzuzudichten.

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Auch wenn Narin in seiner anwaltlichen Kompetenz nicht gerade die erste Wahl ist, die man als Bürger treffen täte, so man Rechtsbeistand nötig hat, so wird doch deutlich, daß er eine dumpfe Ahnung vom Ende der Fahnenstange hat.

Egal, was sie auch anstellen. Staatsschutzrichter Götzl am Staatsschutzsenat läßt alle Anträge der Opferanwaltsmafia abblitzen. Nix da, meint er, hilft nicht, das Prozeßziel zu erreichen. Das Prozeßziel sind die 2,5 Promille bei Zschäpes Brandschatzung, was Strafmilderung wegen Trunkenheit am Feuer zur Folge hat. Ach was, von Brandschatzung kann keine Rede sein. Geld und Waffen für die Eigensicherung hat sie ja liegen lassen. Gert Postel weiß um den Wert der forensischen Alkoholhalluzination, die Saß nach Flaschendrehen als Eingebung vor Gericht kundgeben wird.

Aus Sicht eines Anwaltes, der noch sehr viel Lebenszeit in München vertrödeln kann, um ordentlich Kohle abzufassen, bleibt nichts anderes übrig, als die alte Geschichte aus der NSU-Bibel wieder vorzupopeln.

Beweisantrag v. Nebenklageanwalt Narin: Zschäpe, Mundlos u. a. sollen am 7.5.2000 Synagoge in der Berliner Rykestraße ausgespäht haben.

Ein Polizeibeamter sagte schon am Folgetag aus, Zschäpe, Mundlos u. Andere im Bereich Synagoge/jüdischer Friedhof beobachtet zu haben.

RA Narin verweist auf Antisemitismus des NSU: „Pogromly“-Spiel, „Die Juden sind unser Unglück“-Propaganda in Zwickauer Wohnung u. v. m.

Da stellen wir uns mal ganz dumm und die Frage, woher dieser aussagende Polizist am 8.5.2000 wußte, daß es sich um Zschäpe und Mundlos handelte.

Der Autor dieser Zeilen hat diese Synagoge auch schon ausgespäht, ist mit Fotoapparat mehrfach an grimmig dreinblickenden Polizisten vorbeigeschlichen und hat sogar fotografiert.

Narin kommt zu dem Schluss: „Letztlich durfte es der Feigheit von Zschäpe, Mundlos und Bohnhardt geschuldet sein“, dass es zu keinem Anschlag auf die Synagoge gekommen sei. Sie sei im Gegensatz zu den anderen Orten, an denen die NSU-Terroristen gemordet und Sprengsätze gezündet hatten, wohl einfach zu gut bewacht gewesen.

Naja, soviel Polizisten haben die Synagoge damals, 2000, gar nicht bewacht. Das waren die Objektschützer, also die Binningers der Polizei.

Laut gleichem Anwalt hatten die Feiglinge jedoch den Mut, die schwer bewaffneten Polizisten in Heilbronn anzugreifen, Michelle Kiesewetter zu ermorden und Martin Arnold ermorden zu wollen.

Wie verzweifelt muß die Antifa sein, wenn sie mit solchem Schrott wie von Narin und Frau Ramm bei Götzl aufschlägt?

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4 Kommentare

  1. „Da stellen wir uns mal ganz dumm und die Frage, woher dieser aussagende Polizist am 8.5.2000 wußte, daß es sich um Zschäpe und Mundlos handelte.“

    Wegen dem Fahndungaufruf, von dem im SPIEGEL-Artikel die Rede ist.

    „Am selben Abend sah Frank G. im Fernsehen die MDR-Sendung „Kripo Live“. In der Sendung gab es einen Fahndungsaufruf des Thüringer Landeskriminalamtes (LKA) nach Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt.“

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  2. Der größte Witz am NSU-Märchen ist, dass es nahezu täglich neue Dönermorde gibt. Allein dies entlastet schon für Normaldenkenden die Angeklagten, aber vor allem die Uwes.

    „Aygün Mucuk (45) wurde am Morgen von mehreren Schüssen durchsiebt am Vereinsheim der Hells Angels in Gießen aufgefunden.“
    http://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/hells-angels-praesident-erschossen-48177740.bild.html

    Da wird es garantiert keine Staatstrauerfeier geben und Schweigegeld für die Hinterbliebenen. Was unterscheidet wohl ein Mord vom anderen?^^

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  3. „Der größte Witz am NSU-Märchen ist, dass es nahezu täglich neue Dönermorde gibt.“

    Wahrscheinlich werden die Taten von der Münchner Gefängniszelle aus gesteuert und das Unterstützerumfeld des NSU umfasst mehrere tausend, international vernetzte und zu Allem entschlossene Kameraden, auch in den USA, wo schon wieder ein Farbiger (möglicherweise ein Dönermann?) Bürger von Cops (zwar selbst farbig, aber möglicherweise Tarnung/Ganzkörpertattoo) niedergestreckt worden ist.
    Nicht auszuschließen ist auch die Existenz weiterer Uwes, Experten halten bis zu 1250 Uwes allein in Südostdeutschland für möglich.

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