GDU: Goodbye Vietnam – Teil 33 und Schluß

Das ist der letzte Teil aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund.

Die Veröffentlichung für Internetausdrucker erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Gut Ding will Weile und redaktionelle Endkontrolle haben.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
Teil 29: Gestehe auch du!
Teil 30: Tatverdächtig auch du?
Teil 31: Die Show der Superlative
Teil 31: Vorsitzender Staatsschützer Götzl
_________________________

25. Abgesang

25.1 Zusammenfassung

Es bleibt jedem selbst überlassen, sich aufgrund der Fakten zwischen zwei Thesen zu entscheiden.

a) Die Verbrechen wurden tatsächlich von Böhnhardt und Mundlos verübt. Weil rechtsradikale Dumpfbacken bekanntermaßen „Übermenschen“ sind, hinterließen sie niemals Spuren und konnten sogar ihre Fingerabdrücke und ihre DNA bei Bedarf verändern (das kriegen nicht mal Nobelpreisträger hin).
Ob sie im klitzekleinen Internet-Café mordeten oder wie auf dem Präsentierteller in Heilbronn auf der Theresienwiese – sie haben es immer geschafft, dass sie kein einziger Zeuge gesehen hat.

b) Die Verbrechen wurden von ganz anderen Leuten verübt und man hat Böhnhardt und Mundlos die Täterschaft aus politischen Gründen in die Schuhe geschoben.

Letztlich egal, der Bundestag hat am 24.01.2012 (Drucksache 17/8453) mit volkskammerhafter Einmütigkeit entschieden, dass Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe Mörder sind.
Als aufrechte Demokraten akzeptieren wir das natürlich.

Zur Zeit der Inquisition war diese Art Entscheidungsfindung en vogue.
Allerdings ist das wohl ein Unikat der jüngeren Rechtsgeschichte, dass Beschuldigte nicht vom Gericht, oder meinetwegen als Ergebnis einer parlamentarischen Untersuchung – sondern ohne Beweiserhebung, rechtliches Gehör oder Beweiswürdigung, nur per parlamentarischen Beschluss zu Mördern erklärt werden. Noch dazu, wenn es nicht einen einzigen Beweis für die Täterschaft der zu Mörder erklärten Personen gibt.

Mit vollen Segeln fahren wir in eine neue Epoche. Die Historiker werden sie später das „Mittelalter“ nennen.

Man sollte auch an folgendes denken:
Wenn die Morde welchen untergeschoben werden, die definitiv nicht die Täter sind – dann laufen die Mörder frei herum. Und werden für ihre Verbrechen niemals bestraft.
Macht einem irgendwie Angst.

25.2 Bilanz dieses Hand-out

Vom ganzen Elend, von allen Lügen, Tatsachenverdrehungen, Falschaussagen und Fälschungen ist das der kleinste Teil, ca. 1‰.
Wer sich für die restlichen 99,9% interessiert, bitte die unter Pkt. 1 aufgeführten Quellen nachlesen.

Sollte mich die Arbeitswut packen, werde ich noch was dazuschreiben.

Für heute lassen wir es bei diesem Stand.

25.3 The Show Must Go On

Das Gericht hat es aufgegeben, Beweise für die Täterschaft von B&M zu suchen. Stattdessen wird der NSU vom OLG künstlich beatmet mit Beweiserhebungen über die Schlägereiteilnahme eines Angeklagten in den 90igern an einer Straßenbahnendhaltenstelle in Jena (schon viermal verjährt), Zschäpes Berlin-Aufenthalt (ist das neuerdings eine Straftat?) und solchen Kram.

Im September hat ein Kriminallabor Uwe-DNA in der Nähe des Fundorts der sterblichen Überreste der ermordeten Peggy K. festgestellt, worauf unsere Wahrheitsmedien reflexhaft zu antifaschistischer Hochform aufgelaufen sind. Als das OLG München auch auf diesen Zug aufspringen wollte, war alles schon wieder vorbei. Diesmal hat angeblich kein Watte-, sondern ein Meterstäbchen die DNA-Fehlallokation bewirkt. Leider wurde das schon bekannt, bevor Zschäpe vorlesen lassen konnte, wie Böhnhardt ihr gegenüber die Ermordung des kleinen Mädchens zugegeben hat.

Falls es sich noch nicht rumgesprochen hat:

Wegen großen Erfolgs wird die NSU-Show bis zum September 2017 verlängert.

Jeder Prozesstag kostet ungefähr 100.000€.

So viel Spaß für wenig Geld.

Oder umgekehrt.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s