Zeige Reue, bekenne deine Suenden, erweise Dich wuerdig dem #NSU-Schuldkult

Es hat etwas von Religionsausuebung:

Das Glaubensbekenntnis:

Oha, der Dönermordwaffendealer Carsten Schultze ist voll zurechnungs- und somit schuldfähig. Das gibt lebenslänglich. Für Wohlleben.

Carsten S. ist der einzig glaubhaft reumütige und umfangreich geständige Angeklagte. Er hat u.a. Wohlleben schwer belastet.

Ein Credo: Wer nicht bekennt und aufrichtig bereut, dem wird nicht vergeben werden. Fegefeuer, was sonst. Ewiges.

So muss man sich wohl die Inquisition vorstellen. Glaube ersetzt Beweise, nur Wohlverhalten ermoeglicht Gnade. Was Wohlverhalten ist, das entscheiden die Hohepriester des Schuldkultes.

JUNGE FREIHEIT vom 13. Januar 2017

Der Schuldkult erneuert sich

Mythisierung: Die dem NSU zugeschriebenen Opfer werden zu einem Teil der Gedenklandschaft gemacht

THORSTEN HINZ

Im NSU-Prozeß vor dem Oberlandesgericht München liegt nach mehr als dreieinhalb Jahren, trotz 480 Seiten Anklageschrift, 650 Aktenordnern
und Aberhunderten Zeugen noch immer kein rauchender Colt auf dem Tisch und gibt es mehr Fragen als Gewißheiten. Der NSU-Komplex, der im November 2011 öffentlich gemacht wurde und seither als Tatsache gehandelt wird, muß korrekterweise als Arbeitshypothese betrachtet werden, deren Verifizierung nach wie vor aussteht.

Oh, ein Ketzer. Steinigt ihn!

Davon unberührt führt er sein prä- oder postfaktisches Eigenleben. Von ihm nährt sich eine lange Verwertungskette aus Politikern, Journalisten, Sachbuchautoren, Extremismus-Experten, Verbandsvertretern, Künstlern.
Tagespolitisch legitimiert der NSU den „Kampf gegen Rechts“. Seine strategische Bedeutung entfaltet er als zweite, ergänzende Ursprungserzählung
für eine multikulturelle Bundesrepublik.

Von Anfang an wurden die Toten als Blutzeugen und Stifter eines neuen
Gründungsmythos geheiligt. So wurden im Februar 2012 auf der zentralen Gedenkfeier von Bundesregierung, Bundesrat, Bundestag und Verfassungsgericht für die zehn Mordopfer zwölf Kerzen entzündet.

Teert und federt ihn noch vorher!

(Fortsetzung hier)

.

Die Sünderin Beate Zschäpe hat nicht glaubhaft bereut, daher ist ihr umfassendes Gestaendnis wertlos.

Wie jetzt, Sie fragen nach echten Beweisen?

Ja wo leben Sie denn?

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