Anschlag Wehrhahn 2000: Ermittler „leugnen“ das #NSU Netzwerk

Im NSU-Ausschuss NRW war, so las man beim Landtag ganz offiziell, alles sehr lange geheim, denn die Ermittlungen gegen Ralf Spies, den alten und zugleich den neuen Beschuldigten liefen.

Nach der Verhaftung waren am 7.2.2017 die 2 Chefermittler und der Oberstaatsanwalt vorgeladen, Zeugnis abzulegen. Oeffentlich.

Die Antifa hatte vorab darauf bestanden, dass es um das Netzwerk gehen muessen, Einzeltaeter wolle man nicht.

Entsprechend der Wuensche wurden die Ageordneten instruiert, diese Vermutung erhaelt Substanz anhand der Tweets der Ruhrbarone-Antifa. Immer von unten nach oben lesen.

Die twittern ein bisschen, das ist lobenswert, denn NSU watch NRW tat das nicht.

Die sind sauer, weil es keine NSU-Netzwerkverbindungen gibt?

Ralf Spies gar ein V-Mann?

Diese Frage möchte „NSU Watch NRW“ beantwortet haben. Schließlich könne man davon ausgehen, dass auch in der Düsseldorfer Neonazi-Szene V-Leute des Verfassungsschutzes aktiv waren. Die Initiative fordert daher, nach der Landtagswahl am 14. Mai einen neuen Untersuchungsausschuss zum Anschlag und den noch offenen Fragen zum NSU einzusetzen. Die Polizei betont bisher, dass es im Falle von Ralf S. „keine Staatsschutz relevanten Hintergründe gegeben hat“, so Markus Röhrl, Leiter der Direktion Kriminalität der Polizei Düsseldorf. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25667166 ©2017

Absichtlich verpfuschte Ermittlungen, damals?

Nach dem Bombenanschlag an einem Düsseldorfer S-Bahnhof ist der Polizei ausgerechnet bei der ersten Durchsuchung beim mutmaßlichen Täter Ralf S. eine Panne unterlaufen. „Das war eher ein oberflächlicher Stubendurchgang, keine richtige Durchsuchung“, sagte der damalige leitende Ermittler Dietmar Wixfort am Dienstag vor dem NSU-Untersuchungsauschuss des NRW-Landtags. „Das war nicht hinnehmbar, was da passiert ist.“

Komisch, warum stellt niemand die V-Mann-Frage?

Weitere Tweets:

Norman B. ist wohl der hier.

Wohnte der nicht 2005 in Muenchen, ganz nah am ehemals kurdischen Doenerladen, der damals frisch zu einem Schluesseldienst umgebaut worden war, Stichwort Mord Boulgarides?

Sorry, das ist der Kiosk Kubasik in Dortmund.

Der Mord an Boulgarides 2005 in München. Er ist Grieche

1 Woche nach der Erschiessung eines Kurden, des Herrn Yasar in Nürnberg, wurde am 15.6.2005 der Grieche Boulgarides in München in seinem Schlüsseldienst erschossen, der erst am 1.06.2005 eröffnet worden war.

Sein Geschäftspartner fand ihn tot hinter dem Tresen auf, einer der Sanitäter sprach von Leichenflecken am Schlüsselbein.

Weitere Tweets:

Von der Koerperlaenge her taete der Spies aber zum LKA-Gutachten der Keupstrassenbomber passen, die Uwes sind zu gross, wie man weiss… oder ist der Spiess gar zu klein?

Wenn der Verfassungsschutz nichts weiss, dann befrage man den polizeilichen Staatsschutz. Verbindet sich Nichtwissen mit schlampiger Durchsuchung, dann liegt V-Mann nahe, immerhin war der bekannt wie ein bunter Hund, gelle?

Hat er gestanden? Bekam er Sprengstoff und Zuender von den Uwes? Vielleicht kann er da einen Deal machen, so wie ihn Zschaepe wohl Ende 2015 machte.

 

Fremdenfeindlichkeit? Gegen Russlanddeutsche? Warum fehlt „Kontingentfluechtlinge“, also Juden aus der Ex-UDSSR, also Antisemitismus?

Bei Anschlaegen gegen Juden denken Linke immer sofort an Rechtsextreme, sogar dann noch, wenn der „Aufstand der Anstaendigen“, ausgerufen im Jahr 2000 vom Bundeskanzler Schroeder, ein Rohrkrepierer war: Die Taeter waren schon damals Moslems.

Brandanschlag auf die Düsseldorfer Synagoge am 2. Oktober 2000 und der Aufruf des Bundeskanzlers

2014 waren es wieder Moslems:

Das Oberlandesgericht in Wuppertal hat die Bewährungsstrafen für drei Männer palästinensischer Herkunft bestätigt: Sie hatten 2014 einen Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal verübt, was ein Gericht als „Kritik an Israel“ ohne antisemitischen Hintergrund eingestuft hatte. Durch Berichterstattung der „Jerusalem Post“ kam es zu internationalem Wirbel.

Der OSTA wird das sicher alles aufklaeren, wenn er am 17.2.2017 aussagt. Ein NSU-Netzwerk wuerde dem Ausschuss sicher sehr gefallen. Ob es noch was wird?

Prognose: Eher nicht.

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