Böse Falle! Warum Aktenkenntnis unerlässlich ist, um die Sabotage des BKA zu erkennen

Kurzer Nachtrag zum Blogpost von heute morgen zu der Stregdaer Leichenfuhre made by Blättchen. Sieker lässt schreiben:

„Vier mutmaßliche Unterstützer sind ja in München angeklagt. Und wir haben an den Tatorten anonyme DNA-Spuren, die bis heute nicht zuzuordnen sind.“[17] Also auch den vier neben Zschäpe in München Mitangeklagten nicht, wie zu ergänzen wäre. Mit dem Hinweis auf diese „Unterstützer“ kommt Binninger dem von ihm so charakterisierten Phänomen – „noch nie erlebt in der Kriminalgeschichte“ – mithin keinen Schritt näher.

Das ist grob fahrlässig, das ist irreführend, ob es nun Absicht ist oder Nichtkenntnis der Ermittlungsakten, egal, aber so geht es nicht!

Hier wird, aus welchem Grund auch immer, grob desinformiert, denn es ist keineswegs so, dass man sicher sein kann, dass das BKA die vorhandenen Asservate im Womo korrekt ausgewertet hat.

Im Gegenteil muss man davon ausgehen, dass absichtlich die Auswertung sabotiert wurde:

Wenn ich auf  den 2 Brillen im Fahrerhaus des Womos KEINE Fingerabdrücke finde, warum mache ich dann KEINE Untersuchung auf DNA-Spuren des Trägers?

Und neu ist das auch nicht:

Na, wer vermasselt die Big Points immer noch? Das Blättchen? Sieker?

Noch mehr big points zu den 4 Mitangeklagten, die Sieker quasi freispricht:

  • Warum gleiche ich die unbekannte weibliche DNA auf dem Kinderspielzeug nicht ab mit der Sippe von Holger Gerlach, wo doch der eine zu den Mädchenlatschen passende Stieftochter hat, und BEIDE Womo-Verleihzeugen im Vogtland Gerlach (und nicht Böhnhardt) als den Abholer des Womos identifizierten? Das auswärtige PKW-Kennzeichen und das Mädchen, dass Mama zu „Zschäpe“ sagte, beides passt perfekt zu Gerlachs.

Das war gar nicht Zschäpe, Menno 🙂 Aufwachen, Leute, alles gelogen, samt Lügenpresse zur SMS vom 25.10.2011 der Emingers: „Mausi, ich fahr mal eben Gerri und Lisl wohin“… alles gelogen. Staatsschutz! Komplette Fälschung, deren Aufdeckung bei NSU-watch nachlesbar ist, ausgerechnet dort!

Auch hier ein big point, Scheunentor-gross:

  • Der Fahrer des Womos wurde nicht gefunden, weder am Lenkrad, noch am Schaltknauf, noch an der Fahrertür ausen noch innen. Woher will man wissen, dass das Böhnhardt war, und nicht ein dritter Mann, der samt Beute abhaute?

Warum wurden 18 von 22 Aussenspuren erst gar nicht ausgewertet, obwohl sie doch als Abwischung (DNA) gesichert worden waren, bzw. als Abklebung (DNA+Fingerabdrücke)?

  • Wie kam die Leichenfuhre nach Stregda, wer fuhr denn das Womo da hin, und warum durfte der nicht am Lenkrad etc. gefunden werden? Wer zündete an und verschwand, so dass Anwohner den HINWEIS an die Polizei gaben, hier brenne ein Fahrzeug?
  • Warum fehlen immer noch die NOTRUFLISTEN des 4.11.2011 in Eisenach?

Grob fahrlässig oder weitgehend ahnungslos, das darf sich „das Blättchen“ aussuchen. Sie als Leser ebenso. Oder sind die einfach nur 3 Jahre später dran als der AK NSU, und das kommt alles erst noch?

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