Zschäpes Gutachter wirft den Medien Teilnahme an „Hexenverbrennung“ vor

Zurecht, voellig zurecht wirft der Gutachter Dr. Bauer den Medien vor, den Schauprozess des Staatsschutzsenates parteiisch statt neutral zu begleiten, von Anfang an, und sich weibisch keifend an einer Hexenverbrennung zu beteiligen.

Von Anfang an wurde uebelst gehetzt, schamlos vorverurteilt, es IST eine Hexenverbrennung, die da zelebriert wird.  Seit November 2011.

Eine gleichgeschaltete, eine allumfassende, Goebbels waere begeistert.

Sagt das aber jemand, dass da ein politischer Schauprozess zelebriert wird, wie Tino Brandt es wagte, ein Theater, das ohne die regierungstreuen Arschkrautfresser-Medien gar nicht moeglich waere, dann keifen die Weiber sofort los:

Wobei der schon ein wenig naiv war anzunehmen, dass ausgerechnet die V-Journaille des Springer-Verlags ein Interesse an einer von der vorgegebenen Einheitslinie abweichenden Meinung habe:

„Haben Sie Interesse an einem exklusiven Beitrag für die Welt über Beate Zschäpe und die derzeitige Situation im Münchner NSU-Prozess?“, schreibt Bauer darin einem Journalisten der Welt. Die Mail soll er vier Tage nach seinem letzten Auftritt vor Gericht gesendet haben. Sein Gutachten über Zschäpe hat der Psychiater gleich mitgeschickt. Ein bemerkenswerter Vorgang, der Bauer nun einen Befangenheitsantrag durch die Anwälte der Familie von Halit Yozgat, dem neunten Mordopfers des NSU, eingebracht hat.

Herrlich! Wie naiv kann man sein? Sieht der keine Aust-Laabs-Dokus?

Programmbeschwerde zum Film NSU-Komplex und Antwort des BR-Rundfunkrates

endet mit (im Ganzen absolut lesenswert!):

Fazit

Um die Zuschauer objektiv zu informieren, hätte Aust/Laabs auch die Argumente bringen müssen, die gegen eine Täterschaft Böhnhardts und Mundlos sprechen und für andere Täter, [andere] Hintergründe. Dies wurde unterlassen. …

Zum Abschluss eine Stellungsnahme von Clemens Binninger, die dem Film gutgetan hätte:

„Ich habe meine Zweifel, ob wirklich alle 27 Verbrechen (zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge, 15 Raubüberfälle) allein von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt begangen wurden, denn an keinem der Tatorte wurden DNA oder Fingerabdrücke der beiden gefunden.“

Aust/Laabs machen Regierungspropaganda, die haben NULL Interesse an einer objektiven Einschaetzung, das haette der Dr. Bauer wissen muessen.

Tragische Fehleinschaetzung, es seien nur das Enamag und die Alpenprawda:

Er schreibt die WELT an, Herausgeber Stefan Aust, langjaehriger Spiegel-Chef, und bietet diesem Salonbolschewisten und Staatsschutzautor seit 30 Jahren eine Story an, welche den Schauprozess um das NSU-Phantom geraderuecken soll?

Das ist zum Schiessen komisch!

Epic fail, Dr. Bauer.

Aber Eines hat er damit sehr wohl erreicht: Er hat die Gleichschaltung der Medien herrlich klar aufgezeigt, wie aus dem Lehrbuch hat er sie gelockt, quasi gezwungen, sich zu outen. Bis hin zur ARD-Tagesschau:

Diese Empoerung, koestlich, getroffene Hunde bellen:

Chapeau, falls genau das sein Plan war, als er an die Presstituierten von DIE WELT schrieb, Hut ab. Hat einwandfrei funktioniert, alles wurde sofort an die Antifa-Anwaelte durchgestochen, die sich prompt hilfesuchend, ja geradezu heulend an Richter Götzl wandten, auf dass solche Blasphemie unterbunden werde.

Falls das der Plan war… Glueckwunsch, Dr. Bauer, der ist perfekt aufgegangen.

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