Abenteuerliche #NSU-Prozess Gesundbeterei in DIE ZEIT

Der NSU-Pozess ist ein politischer Schauprozess, bei dem 2 Tote die eigentlichen Angeklagten sind, denen jedoch jegliche Verteidigung verweigert wird. Das komplette Fehlen von Tatortbeweisen, ein glattes Ding der Unmoeglichkeit, wird von 80 Anwaelten, darunter um die 15 „Verteidiger“, nicht zum Thema gemacht, die haarsträubensten Beweismanipulationen werden unter den Tisch gekehrt, und die Medien helfen fleissig bei diesem grotesken Staatsschauspiel.

Ganz aktuell wieder einmal in der Hamburger Transatlantik-Gazette, zum Haare raufen, aber auch durchaus witzig:

Kürzlich gab ein islamischer Verband zum vierten Jahrestag des NSU-Prozesses eine Pressemitteilung mit folgender Überschrift heraus: „Vier Jahre NSU-Prozess – eine einzige Enttäuschung„. Weiter heißt es: „Der NSU-Prozess ist weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hat vielmehr der Politik geholfen, sich mit dem Verweis auf das laufende Verfahren aus der Verantwortung zu ziehen.“ Der Verband selbst ist nicht weiter der Rede wert, die Frage steht aber im Raum: Ist der NSU-Prozess das, eine Enttäuschung?

Warum ist der Islamistenverband Millî Görüş nicht weiter der Rede wert? Der zweitgroesste Islamverband in der BRD, meint Wiki. Zudem ist die Litanei bis ins i-Tüpfelchen bekannt, der Dreimalgüler leiert sie ebenso seit Jahren herunter wie Pumuckl und die Antifa:

„Seit vier Jahren wird vor dem OLG-München zum NSU-Komplex verhandelt. Der anfängliche Optimismus, mit diesem Prozess würden die NSU-Verbrechen aufgeklärt werden, ist zunehmend verflogen. Geblieben ist Enttäuschung, Verärgerung und das ungute Gefühl, dass diese beispiellose Verbrechensserie vermutlich niemals aufgeklärt wird.

Die Heuchler, davon ist auszugehen, wollen garantiert eines nicht: Eine wirkliche Aufklaerung. Verarsche ist das, endend mit:

Die Politik und allen voran Bundeskanzlerin Angela Merkel steht weiterhin in der Pflicht, ihr Versprechen nach lückenloser Aufklärung, einzulösen.

Dazu gehört nicht nur die Verurteilung der Angeklagten im NSU-Prozess, sondern auch die Aufdeckung der gesamten NSU-Struktur, mit allen Helfern und Hintermännern. Dazu gehört auch die lückenlose Aufklärung sämtlicher Todesfälle seit Bekanntwerden des NSU-Komplexes.“

Amen. Oder sollte man besser „gepriesen sei Allah“ schreiben?

Zum Glueck (lol) kommt jetzt eine linke Tuerkin (oder Kurdin?) und erklaert uns allen, wie supi doch der NSU-Prozess sei:

Nach vier Jahren NSU-Prozess ist er in die Kritik geraten: Lang sei er, teuer und sinnlos. Dabei hat der Prozess sehr viel gebracht.

Die richtigen Antworten sind: Ja, der Prozess zieht sich hin, Rechtsstaat dauert. Das sollte Anlass zur Freude sein, wenn man sich mal in der Welt umschaut. Ja, er kostet Geld. „Man“ hört auch etwas über ihn, wenn man denn möchte. Viele Kollegen sitzen konsequent seit vier Jahren im Gerichtssaal und berichten. Und, am wichtigsten: Ja, er bringt etwas. Sogar sehr viel.

Der Prozess gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten ist ein Strafprozess, dessen vorrangige Aufgabe es ist, der Schuld der Angeklagten nachzugehen. Er soll der Wahrheit über die Morde an acht Türken, einem Griechen und einer Polizistin zwischen den Jahren 2000 und 2006 so nah wie möglich kommen, sie so weit wie möglich aufklären. Das tut er.

Was hat der Prozess bewiesen? Dass die Uwes die Moerder sind, und an den Tatorten waren nicht.

Der NSU-Prozess ist jedoch darüber hinausgegangen. Er war von Anfang an ein politischer Prozess. Er hat politische Fragen zugelassen und nicht nur nach der Schuld der Angeklagten gefragt.

Es gibt doch gar keine politischen Prozesse, oder etwa doch?

Nettes Eigentor.

So hat sich in der langen Prozesszeit gezeigt, dass der NSU keine isolierte Gruppe von drei Verschworenen war.

Bullshit, es wurde kein NSU-Netzwerk enttarnt, es sind keine Mord-Helfer angeklagt, abgesehen von der windigen Anklage gegen die angeblichen Ceska-Beschaffer Wohlleben und Schultze. Bewiesen ist auch da nichts, es wirkt konstruiert, wie ein Deal.

Die Gruppe hatte Helfer und Verbindungen zu rechtsextremen Netzwerken wie Blood and Honour. Folgeprozesse sind nicht ausgeschlossen. Dass diese Verbindungen zu Tage getreten sind, ist den beharrlichen Beweisanträgen der Nebenklägervertreter zu verdanken.

wishful thinking. Wunschdenken. Beschoenigung des Kasperlestheaters.

Auch andere hässliche Dinge sind ans Licht befördert worden: Das Versagen und die Unwahrheiten von einigen Verfassungsschutzämtern und Ermittlungsbehörden. Ihre teilweise fragwürdigen Arbeitsmethoden und ihre Einstellung zu den Opfern.

Darf nie fehlen: Die antideutsche Litanei vom institutionellen Rassismus. Gähn.

Ein Beispiel ist der hessische Verfassungsschützer Andreas Temme. Er war im Moment der Ermordung von Halit Yozgat in dessen Internetcafé in Kassel, behauptet aber beharrlich, weder etwas gesehen noch etwas gehört zu haben.

Die Desinfo ist wirklich schlimm.

Fuer Doofe:

Es ist voellig zwecklos, linken Journalisten mit einfachster Logik zu kommen, oder gar mit Fakten. Wuerde die Hirnwaesche erschweren, die sie erlitten, und die sie verbreiten.

Tragische Figuren.

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2 Kommentare

  1. ob Temme wirklich dort war zum Zeitpunkt des Mordes ist ja auch nicht erwiesen. Möglich dass er nach dem Mord gekommen ist, seine Informationen in Sicherheit gebracht hat (die sich eventuell auf einem PC befanden) und wieder abgehauen ist. Möglich, dass er den sterbenden Yozgat gesehen hat hinter der Theke. Aber was ist denn mit den anderen (moslemischen) Zeugen die auch dort waren. Warum sind die nicht als Zeugen im Prozess in München geladen Götzl könnnte die doch mal richtig in die Mangel nehmen

    Stell dir vor, es würde sich rausstellen, dass der tiefe türkische Staat oder das türk. OK die Morde verübt hat und die Opferfamilien müßten die Millionen EUR wieder zurück geben und die Straßen und Plätze wieder umbenennen. Wie schnell wären die denn in der Türkei verschwunden und die deutsche Politik würde weiter an Vertrauen verlieren bei den Bürgern ?

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