Bei Enthirnung genügt eine Blickdiagnose zur Todesfeststellung, meint Prof. Dr. Mall

Und das meint sie wahrscheinlich zurecht. Die „weitgehende Enthirnung“, das sah sie am 4.11.2011 im Womo Eisenach, als PD Menzel ihr den Kopf vom Uwe Böhnhardt freiharkte, so in etwa geht die Geschichte.

Es ist also nicht so:

Nein, Herr Wetzel, das ist falsch, was Sie da schreiben. Mall war drin. Und die König weiss das.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/05/06/polizeichef-gubert-die-gerichtsmediziner-waren-im-womo/

Der Fall ist glasklar: Die Mall war mit PD Menzel im Womo, Leichen harken.

Diese Darstellung stimmt ebenfalls nicht:

Auch KOK Lotz sagte aus, dass Mall mit PD Menzel im Womo war.

Das hier ist besser:

Die Leiterin der Jenaer Rechtsmedizin, Prof. Dr. med. G. Mall fasste das Ergebnis vor dem Thüringer PUA am 3.März 2016 wenig überraschend so zusammen: Der genaue Todeszeitpunkt von Mundlos und Böhnhardt sei nicht zu bestimmen gewesen.

Damit bleibt mit Vorsatz etwas offen, was eine Todeszeitpunktbestimmung vor Ort hätte weitgehend ausschließen können: Waren die beiden NSU-Mitglieder schon vor 12:05 Uhr tot?

Ja, waren sie, so Schorlau und Sieker. Es wurde aber so verfahren, wie PD Menzel es wollte:

Wir haetten es also mit einer unwissenschaftlichen Festlegung der Einsatzleitung zu tun, das ist nicht gut. Sowas darf es gar nicht geben: Der Notarzt darf nicht nachschauen, die Sanis ebenfalls nicht, und dann versagt die Gerichtsmedizin, weil sie nicht ihre Arbeit machen darf.

Wobei es immer noch unklar ist, wie die Leichen wirklich lagen, laut 3 Feuerwehrleuten lag „der vorn im Gang“ auf dem Ruecken, nicht auf dem Bauch (offizielle Wahrheit):

Nach vier Jahren sind also insgesamt drei Fotos, die das Wohnmobil zeigen, aufgetaucht. Alle sind ausschließlich von außen gemacht worden. Keine einzige der von innen gemachten Aufnahmen liegt also vor.

Richtig erkannt, ein sehr wichtiger Punkt von Schorlau und Sieker. Die König lügt in diesem Punkt ebenfalls.

Die Mall ist jedoch nicht besser, sie hat sehr wohl gesehen, was da los war im Womo, und hat sich auf Amnesie berufen.

Mall war drin:

Also, Herr Wetzel… nicht solch eine Murks schreiben bitte, die sei gar nicht drin gewesen, gelle!

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/05/06/polizeichef-gubert-die-gerichtsmediziner-waren-im-womo/

Dort bestaetigt das auch der KHK Lotz:

 

Frau Mall war drin.

Die Amnesie hat sie 2015 vorgechoben, sie habe nichts gesehen. Eindeutige Falschaussage.

Sie selbst hat es doch geschrieben. 1 Tag spaeter:

.

Sie kann nicht alles vergessen haben, aber dann schreiben, die weitgehende Enthirnung liess eine Todesfeststellung als „Blickdiagnose“ zu.

Warum liess man ihr das durchgehen?

6 Kommentare

  1. Ansonsten: für die Zerstörung der Hartteile und den nachfolgenden Austritt von Hirnmasse ist es erforderlich das ein Mindestmaß an Energie in diese einkoppelt.
    Üblicherweise besteht die Energiezufuhr darin das ein fester Körper mit ausreichender Geschwindigkeit in den Schädel eintritt, eine ausreichende Menge gespannter heißer Gase kann einen solchen Vorgang auch bewirken, dann finden sich aber meist Eindrücke der Mündung und erheblicher Schmauch/Pulverantrag um die Eintrittsstelle sowie im Defektkanal.
    Mit der Ruptur und Ablösung des Weichgewebes erlischt die Kontrolle des Geschädigten über seien Muskulatur.

    „Man“ kann also in der Auffindungssituation schon vermuten was Ursache war, was tatsächlich abgelaufen ist, kann vom Augenschein her aber nicht erfasst werden.

    Womit wieder alte Probleme zur Sprache kommen. Ein Schädeltraum mit Steckschuss von rechts hinter dem Jochbein macht bei zerlegtem Projektil ein fortgesetztes planvolles Handeln des Geschädigten genau so unmöglich wie ein durch den Schädel getriebenes Flintlaufgeschoss. Nun besteht das Dilemma dass der „letzte Überlebende“ beide gegen sich selbst gerichteten Beschussvorgänge ausgelöst haben müsste. Vom Schweregrad der einzelnen Defekte her aber nicht wirklich zu realisieren. Es gibt zwar Suizide mit mehrfachen selbst beigebrachten Kopfschüssen, aber dabei waren die einzelnen Defekte eben nicht geeignet eine sofortige Handlungsunfähigkeit herbeizuführen…

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    1. Alles gut, danke.

      wieso wurde 1.3.45, das Munteil auf dem Fahrersitz, erst „solche Laeufe sind im Hause hier nicht bekannt“ zugeordnet, und dann war es 1 tag danach die Pleter?

      Kann es denn nicht sein, dass die 6 Munteile 9*19 S&B im Schaedel von UB zuerst gepasst haetten, aber 1 tag danach nicht mehr?

      Es fehlt vielleicht eine P10, die KOK Hoffmann im Bad entnommen haben will? Und es fehlt offenbar die 2. MPi aus dem Fahrerhaus, die geborgen wurde am 4.11.2011 am spaeten abend, als KOK Lotz die Wuerstchen in die Halle brachte…

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      1. Ja, eine Pleter ist wohl abgängig. Was die Kurzwaffe angeht, tja zu deren Drallrichtung würden die Fragmente der S&B nicht passen. Da wurde wohl dynamisch angepasst.

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