Monat: März 2018

GEDÖNS AUS DEM #NSU-AUSSCHUSS ERFURT, FEBRUAR 2018, die CDU sprengt die Party

Wer liest schon an Ostern in Blogs?

Eben, niemand.

Deshalb entsorgen wir das Gedöns aus Erfurt, 1. Februar 2018, an… Ostern.

Das vonner Kaethe, womit die seit 1 Jahr alle Nichtandersbegabten nervt: seitenweises sinnloses Abfragen von Irrelevantem.

Letzter Teil. Versprochen.

Bislang gab’s:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/03/28/gedoens-aus-dem-nsu-ausschuss-erfurt-februar-2018/

und:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/03/29/gedoens-aus-dem-nsu-ausschuss-erfurt-februar-2018-operation-terzett/

Interessierte zurecht niemanden.

So wie das hier: CDU geht, Schnauze endlich voll?

Im Zusammenhang, das Ende.

Das war’s.

  • war die CDU mutig?
  • oder eher feige?
  • haette eine anwesende Dorle das verhindert?
  • war Kaethe selber schuld, die olle Zicke?

Hahaha, und last but not least:

  • Henke, AfD, war der schon vorher weg,  oder warum sagte er nix?

Leak: Verpflichtungserklärung von V-Schreiber Knallerbse

Putin hatte ja angedeutet, daß er die von Maas angeordnete Ausweisung von 4 russischen Diplomaten nicht unbeachtet lassen kann. Via anonyme Datenleitung wurde der Geheimdienstabteilung des AK NSU eine Fotokopie der Verpflichtungserklärung von V-Schreiber „Knallerbse“ zugesteckt. Für’n Appel und ’n Ei schreibt der alles was pink stinkt hergibt. Also vor allem fauliges zum NSU.

Frohe Ostern und ein paar schöne arbeitsfreie Tage!


Auszug aus der Verpflichtungserklärung von V-Schreiber Knallerbse, in der er erklärt, für ’n Appel und ’n Ei jeden Scheiß zu schreiben, der sich aus einem schwullesbischpinkfarbenem Ei herauslesen läßt, so es ein faules ist.

Wieder einmal beweisen die Groupies des antiphantastischen V-Schreibers billigster Güteklasse, daß die Antifa exakt genauso blöd ist, wie es über die Nazis immer behauptet wird.

Es gibt aber auch vernunftbegabte Wesen. Deren gut versteckte Ostereier haben wir alle gefunden.

gerheise 27.03.2018 11:09

Piatto war kein NSU-V-Mann

Was für a Schmarrn gleich im Titel. Piatto war im Auftrag der Dienste für die Dienste unterwegs. Dem Götzl sagte er: seit 1991.

Wäre also als erstes die Frage zu klären, wer seine Dienstherren waren, und warum der GBA ihn in allen Belangen deckte?

Mit einem wie auch immer erdichteten NSU hatte Piatto nichts zu tun. Und bisherigen Verlautbarungen des damit beauftragten Ausschusses vertrauend, auch keinen Auftrag dazu.

Das bißchen Gerücht, daß er aufschnappte, war Beifang seiner normalen Spitzeltätigkeit.

Lasse Reden 27.03.2018 11:55

Re: Piatto war kein NSU-V-Mann

Delftspucker schrieb am 27.03.2018 11:20:

Kann es sein, dass Du das alles nicht verstehen kannst oder willst? Der NSU ist nicht „erdichtet“, sondern – wahrscheinlich immer noch – brutale Realität. Und Moser zeigt doch auf, wie die Querverbindungen von Piatto zum NSU verlaufen sein könnten. Dass da nur ein „Könnten“ steht, hat doch genau mit dem Mauern der Behörden zutun, die einfach nicht zugeben wollen, dass ihnen der NSU samt Umfeld bekannt war.

„NSU“ ist erst mal nur ein Label, dass man Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe aufgrund des fragwürdigen Paulchen-Panther-Videos verpasst hat. Dass eine feste Organisation mit diesem Namen überhaupt existiert hat, ist bis heute nicht bewiesen.

Moser verfolgt seit langem die gleiche Agenda: er will unbedingt zeigen, dass der NSU nicht nur eine Privatveranstaltung dieser drei Hanseln war (wenn es ihn denn überhaupt gegeben hat), sondern dass ein riesiges rechtes Netzwerk dahintersteckt, das bis in die Behörden reicht und bei den Morden behilflich war.

Alles, was gegen diese Theorie spricht, blendet er absichtlich aus. Natürlich gab es Kontakte der Geheimdienste in die rechte Szene. Aber nicht weil die Dienste von Nazis unterwandert sind, wie Moser andeutet, sondern ganz im Gegenteil um die Szene zu diskreditieren und die eigene Existenz zu rechtfertigen.

Bratapfelkuchen 27.03.2018 12:46

Re: Piatto war kein NSU-V-Mann

Delftspucker schrieb am 27.03.2018 12:11:

Dieses „Label“ hat man nicht den „Uwes“ verpasst, sondern sie haben es sich selbst ausgesucht – samt Paulchen.

Nachdem nicht mal die Urheberschaft der CDs geklärt ist (Inhalt „9. Türke erschossen“ und den Boulgaridis macht man mal eben zum Türken) und die Superterroristen so heimlich Terror betrieben haben, dass es über Jahre niemand mitbekommen hat, dürftest Du nicht richtig liegen.

albibi 27.03.2018 12:51

Beweise?

Welche Beweise gibt es dafür, dass die CD von dem Trio stammen würde?

Ich halte diese ganze Sache mit dem Paulchen Panther für so etwas für untypisch und unpassend, dass ich es erst mal einfach nicht glaube.

Woran erkennt man, dass das Nazis zusammen gestoppelt hätten – oder eher Geheimdienstler?

yamxs 27.03.2018 18:34

Re: Beweise?

Die CD´s entahlten, in keiner der Versionen, exklusives Täterwissen, sondern, ganz im Gegenteil, sachliche Fehler, die den Tätern kaum unterlaufen sein dürften. Auch sind sie, von der machart, eher szeneuntypisch gestaltet. Zusätzlich zu dem fakt, das keiner weiß, wie die LINKE zu den CD´s gekommen ist.

Wer war mit Piatto am 25.8.1998 zusammen? Rainer Goerlitz oder Gordian Meyer-Plath?

Nochmal ganz direkt auf den Punkt, ging gestern etwas daneben:

25.8.1998, Piatto zusammen mit V-Mannfuehrer.

Mit welchem?

Variante 1: Heutiger Sachsen-LfV Präsident Meyer-Plath:

Aus den Akten geht laut Clemens Binninger etwas ganz anderes hervor:

zwischenablage20

das Bundestags-Wortprotokoll ist 3 Jahre alt und oeffentlich. Seite 44.

Variante 2: Rainer G.:

Rainhardt G. gab Anfang März vor Gericht an, dass er das Diensthandy seines Spitzels am 25. Mai 1998 gegen 16 Uhr abgeschaltet und eingezogen habe. Dieser Zeitpunkt ist wichtig. Der Spitzel mit Tarnnamen „Piatto“ soll genau auf diesem Handy um 19.21 Uhr eine SMS erhalten haben. Jan W., der damalige Chef des rechtsextremen Musiknetzwerks „Blood & Honour“, fragte den V-Mann: „Was ist mit dem Bumms?“

https://www.derwesten.de/panorama/verhinderten-verfassungsschuetzer-festnahme-des-nsu-trios-id11654337.html

Die Varianten 1 und 2 schliessen sich gegenseitig aus, es sei denn:

Der nuschelnde Zeuge Rainer G. mit der Wollmütze und dem Schal, dessen Gesicht niemand sah bei 4 Auftritten im OLG-Schauprozess, ist in Wahrheit Gordian Meyer-Plath…

Das ist doch wirklich ein feines Osterei.

Raunen…

Gedöns aus dem #NSU-Ausschuss Erfurt, Februar 2018, Operation Terzett

Die Aasfresser kennen den Begriff “Operation Terzett“ nicht, sprachen jedoch darueber.

Der Kracher ist Frau K, so ab Seite 110. Die haben 2010 oder erst 2011 eine Regelanfrage zu G10 aus Sachsen reinbekommen, wo das Trio wohnt, brauchen die Postanschrift.

Das kann a) der standardisierte gesetzliche Weg sein, die Benachrichtigung zuzustellen, daß man abgehört wurde.

Aber 2010 ist schon etwas sehr spät.

Es gibt eine zweite Deutung. Man macht das auch, um unauffällig herauszubekommen, daß in Thüringen nichts über  die drei bekannt ist.

Als Rückmeldung kommt eine Fehlmeldung, dann sagt sich der Sachse, fein, dann können wir weiter mit denen arbeiten. Keine Sau weiß was.

Das nennt man Raunen.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/03/25/raunen-by-parlograph/

Geraunt wurde immer, wie die Zeugin K. am 1. Februar 2018 zum Besten gab:

Die Sachsen wollten also von den Thueringern eine Postanschrift. Von Uwe, Uwe und Beate, die doch in Zwickau, also in Sachsen wohnten.

Stark, gelle? Ist das Chuzpe?

Ein ganz alter Hut, aus dem Jahr 2012:

Kann man kennen, Frau Marx!

Lesen, aus 2012:

Geheime Akten des sächsischen Verfassungsschutzes zeigen: Eine Abhörmaßnahme gegen NSU-Mitglieder lief bis 2010. Die Verfassungsschützer hatten die Terrorzelle länger im Visier als bisher bekannt.

Selbst im Sommer 2006, als die staatsanwaltschaftlichen Verfahren gegen Zschäpe und Mundlos längst eingestellt waren, wollte der damalige Präsident des Dresdner Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) keine Entwarnung geben.

Aus den Akten ergibt sich: Irgendwann hatten die Behörden die Hoffnung aufgegeben, die drei noch zu finden. Mittlerweile sei keine Gefährdung des Zweckes der Maßnahme mehr zu erwarten, schrieb das LfV im Mai 2009: „Sinn und Zweck der Gruppe ist durch Verjährung nicht mehr gegeben.“ Es ist eine Kapitulationserklärung.

Im folgenden Oktober wurden schließlich die vier mutmaßlichen Unterstützer des Trios über die neun Jahre zurückliegende Abhörmaßnahme informiert.

Mandy Struck, Jan Werner, Thomas Starke, Andreas Graupner…

Dann wurde es kurios

Natürlich mussten auch Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt Bescheid bekommen. Und nun wurde es kurios. Die Adressen der drei hatten die Sachsen ja nicht.

Was also tun? Gleich zwei Mal, 2009 und 2010, fragten die Verfassungsschützer deshalb bei den anderen 15 Landesämtern und dem Bundesamt nach: „Wir bitten … um Ermittlungen zur Feststellung der Aufenthaltsorte oder Wohnsitze der genannten Personen und um entsprechende Mitteilung.“ Doch die Antwort lautete überall: Fehlanzeige.

Die Sachsen versuchten es sogar beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg. Die erfolglose Bilanz meldete das LfV dem Ministerium. Dies erklärte am 30.11.2010, dass Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt nicht benachrichtigt werden könnten. Die Abhörmaßnahme „Terzett“ war damit abgeschlossen. Ein Jahr später flog das Trio auf.

Das ist kurios, in der Tat. Die ahnungslosen Sachsen, wer soll das glauben?

Na dann…

Nur Raunen???

Es gibt eine zweite Deutung. Man macht das auch, um unauffällig herauszubekommen, daß in Thüringen nichts über  die drei bekannt ist.

Als Rückmeldung kommt eine Fehlmeldung, dann sagt sich der Sachse, fein, dann können wir weiter mit denen arbeiten. Keine Sau weiß was.

Was war mit dem BfV, bzw. mit dem BMI, speziell mit KDF, damals dort Staatssekretaer?

Raunen…

Ende Teil 2.

Raunen (Bums, Peng, Punkrock) by Linksdamen aus BRB

Wir hatten das Raunen urspruenglich weggelassen, und nur das Wichtige geblogt:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/03/24/nsu-potsdam-der-tiefe-staat-mauert-erneut/

Ein klarer Fehler, denn das Wichtige ist uninteressant.

Besser ist Gedoens, das kommt immer an. Also machen wir das: Mutti hat’s  ja erlaubt.

Zurueck also nach Potsdam, wo der Schwachsinn sich Bahn bricht: 23.3.2018

 

RRG-Referentinnen, was denn so haben die sich ausgedacht?

Der Sommer 1998 und das brandenburger Unterstützernetzwerk des späteren „NSU“

Oha, Bums ist Peng?

Die Protokolldaten der Überwachung des Thüringer LKA zeigen am 25. August für 19.21 Uhr eine von Werner an das ausgetauschte Handy versandte SMS: „HALLO. WAS IST MIT DEN BUMS“, die Szczepanski jedoch nicht mehr erreicht haben soll. Der weitere Chatverlauf zwischen beiden in den nächsten Tagen ist zum Teil nicht erfasst bzw. lückenhaft.

Also Peng?

Uwe Menzel [wird] anlässlich seiner Vernehmung durch das Bundeskriminalamt (BKA) im Jahre 2012 behaupten, dass Szczepanski die Szene „immer wieder“ aufgefordert habe, sich zu bewaffnen. Klinz wird noch weiter weiter gehen: Er wird dem BKA „bestätigen“, dass es bei dieser kryptischen SMS wohl „nur“ um Waffen gegangen sein könne.

Haha, des hamwa auch:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/07/23/hallo-was-ist-mit-dem-bums-bums-jetzt-nicht-mehr-peng/

Aber jetzt der totale Wahnsinn:

RRG: Nix Peng, nix Bums, sondern Punkrock!

Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass sich aus der Analyse der reinen TKÜ-Daten keine Codierung des Wortes „BUMS“ für Waffen oder Sprengstoff ableiten lässt. Vielmehr ist aus dem Kontext von Werners Aktivitäten zu folgern, dass es sich bei der fraglichen Nachricht eher um eine (übliche) Anfrage zu einer Musik-CD handelte.

Hierfür spricht der Umstand, dass die baden-württembergische Punkband „BUMS“, die im Jahre 1998 das Album „Räumt auf“ herausbrachte…

Zu schoen! Lach! Diese Linken sind einfach zu drollig.

August 2014:

PIATTO, JAN WERNER UND „HALLO, WAS IST MIT DEN BUMS?“

1. 25.08.1998 19:21 Uhr SMS Werner an Handy 0172/)000(X„Hallo, was ist mit den Bums“
2. 26.09.1998 TLfV Bd. 1, 133 Werner habe TRIO noch nicht mit Waffen versorgt.
3. 02. und 14.10 1998, wonach Jan Werner noch immer auf der Suche nach Waffen für das TRIO  war, berichtet.

aus dem Schäfer-Gutachten. Spitzel-Berichte unter Punkt 2 und 3.
Punkt 1 ist aus einer G10-Überwachung von Jan Werners Handy.
Es war ein Innenministerium Potsdam-Handy. Ein LfV-Handy.

Dort kann man nachlesen, aus dem Munde Clemens Binningers, dass Piattos V-Mannfuehrer Rainer Goerlitz, der 4 mal getarnt im Schauprozess auftrat, in Wahrheit Sachsens LfV-Praesident Meyer-Plath war:

Kriegen Sie das gebacken, so rein intellektuell?

Aus dem „Geheim“ gestempelten Vermerk geht hervor, dass Reinhard G. „Piatto“ um 15 Uhr in Brandenburg abholte und mit ihm nach Potsdam fuhr.

Aus den Akten geht laut Clemens Binninger etwas ganz anderes hervor:

zwischenablage20

In den Akten steht, dass Reinhard Görlitz in Wahrheit Sachsens LfV-Präsident Gordian Meyer-Plath ist.

Das hat bislang kaum jemand realisiert, offenbar, was das fuer ein Hammer ist.

Schon gar nicht die linken Damen aus dem Piatto-Ausschuss Potsdam:

V-Mann-Führer Meyer-Plath ordnete am 5. September 1998 gegen 15.30 Uhr telefonisch an, das Szczepanski wegen eines zu erwartenden Polizeieinsatzes dem Konzert fernbleiben solle, worauf dieser seine Anreise abbrach.

Wenn Szczepanski aber nicht in Hirschfeld war und auf Werner traf, wie erfuhr er dann von dessen Auftrag und den sonstigen Umständen des Konzertes wie sie in der Deckblattmeldung enthalten sind?

Das ist witzig, falls Meyer-Plath demnach bei sich selbst anrief.

Finden wir schon ein wenig merkwürdig, dass das niemanden interessiert. Haben wir schon mehrfach geblogt. Der nuschelnde Zeuge mit der Wollmütze und dem Schal, dessen Gesicht niemand sah bei 4 Auftritten im OLG-Schauprozess, ist laut Akten des LfV Potsdam Gordian Meyer-Plath. Und das Bundestags-Wortprotokoll ist 3 Jahre alt und oeffentlich. Seite 44.

Wieso faehrt Goerlitz mit Piatto nach Hirschfeld zum Konzert, Meyer-Plath ruft an, umkehren, marsch marsch, so um 15:30, und dann kommt kurz nach 19 Uhr ne SMS an, aber Piatto ist nicht etwa zurueck im Knast, sondern bei Meyer-Plath, seinem angeblichen Ersatz-V-Mannfuehrer, der ihm inzwischen das Handy abgenommen hatte?

Sorry, aber das macht doch alles keinen Sinn! Hallo???

(unser Datums-Fehler, siehe Kommentar) 

Abgeordnete klaeren nichts auf, Referentinnen schon gleich 2 mal nicht…

Jedoch sie verwirren, lenken ab, fuehren die eigenen Abgeordneten in die Irre:

Die Erkenntnisse des LKA Thüringen weisen zudem darauf hin, dass sich Werner und Menzel Anfang August 1998 zusammen in Ungarn aufhielten. Das BKA vermutet, dass sich zeitgleich auch Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe dort befanden.

Klinz hingegen soll für Werners Musiklabel „Movement Records“ gearbeitet haben, beidem auch Menzels berüchtigte Band „Proissenheads“ unter Vertrag stand. Er gab in seiner BKA-Vernehmung auch zu, für Werner regelmäßig CDs an Szczepanski übergeben zu haben.

Somit kommen beide Personen dafür in Frage, auch von den „Waffen“, einem „weiteren Überfall“ und der Unterstützung des späteren „NSU“-Trios durch die „Blood & Honour-Sektion Sachsen“ gewusst zu haben.

Möglicherweise gibt es hierzu sogar engere Verbindungen zum „NSU“. Während Klinz Mitte der 1990er Jahre auf „Wehrsportübungen“ mit scharfen Waffen hantiert haben soll, flog Menzel im Juni 2000 wegen eines geplanten Anschlags auf eine Demonstration in Potsdam auf. Er besaß unter anderem eine Ceska 52, Kaliber 7,62 mm. Szczepanski hatte darüber berichtet.

Hier werden wir als Brandenburger Untersuchungsausschuss weitere Aufklärungsarbeit leisten. Wir müssen aber schon jetzt festhalten, dass das Bild, das in den letzten sechs Jahren von Carsten Szczepanski gezeichnet wurde, teilweise korrigiert werden muss. Er hat zwar über eine geplante Waffenbeschaffung an den späteren „NSU“ berichtet, dass er sie selbst geliefert hat, ist aber unwahrscheinlich.

Ein Beifang, ein geheimdienstlicher, Piatto hatte ganz andere Aufgaben…

Die Referentinnen schreiben ausfuehrliche Berichte vom Gedoens, wie immer ueberlaesst man das den Linken, exclusiv… das rechte Versagen hat viele Facetten…

Gedöns aus dem #NSU-Ausschuss Erfurt, Februar 2018

Dieses Mal nur 288 Seiten, weil die CDU am Ende fragte, was der ganze Kaethe-Stuss eigentlich solle, und dann die Sitzung beschlussunfaehig machte, also ging.

Stattgefunden hat das Gedöns am 1.2.2018:

Vorgeladen war das Landesamt fuer Verfassungsschutz, 4 Zeugen, 2 mit Klarname, und 2 ohne Namen und ohne Gesicht. Nicht weil die aus dienstlichen Gruenden geheim bleiben muessen, sondern weil die Zeugen nicht mehr beim VS arbeiten, und in ihrer neuen Umgebung ihre Schlapphutvergangenheit nicht bekannt ist.

Interna, nicht relevant…

Pensionaer Neisen war 20 Jahre dort im LfV. Er verstand nicht, was die Kaethe von ihm wollte, siehe:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/03/11/aasfresser/

Dort war der Neisen schon dabei:

Zeugen dürfen natürlich auch dann schweigen, wenn sie sachfremd Zeugnis ablegen sollen, also Bekundungen abgeben, die vom Untersuchungsauftrag nicht gedeckt sind. Das ist übrigens die am meisten nicht genutzte Möglichkeit, sein Zeugnis kurz und knapp auf das zu begrenzen, um das es in der Beweiserhebung geht.

Abg. Dittes: Herr Neisen, haben Sie sich eigentlich in der viele Jahre andauernden Arbeit für den Verfassungsschutz mit lhrer Arbeit identifizieren können?

Herr Neisen: Gehört das hier zu dem Sachverhalt?

Abg. Dittes: Ja, ich glaube schon.

Herr Neisen: Ich glaube nicht.

Abg. Dittes: Sie glauben nicht?

Herr Neisen: Dass es dazugehört,

Abg. Dittes: Nähern wir uns anders, wir sind bei der Fragestellung flexibler als Sie bei den Antworten. Welchem Ziel diente denn Ihre Arbeit als Beschaffer?

Herr Neisen: Informationen zu beschaffen.

Abg. Dittes: Nein, nein, Sie verstehen. meine Frage falsch, oder ich habe mich ungenau ausgedrückt. Das war ja praktisch ein konkretes Ergebnis, was Sie erreichen wollten; tatsächlich dann, wenn Sie so wollen, Ziel Ihrer konkreten Arbeit. Aber beim Verfassungsschutz blieb es ja dabei nicht stehen, sondern praktisch die lnformationsbeschaffung, der lnformationserhalt diente ja einem übergeordneten Ziel. Welches Ziel war das denn aus Ihrer Sicht?

Herr Neisen: Das gehört jetzt nicht zu dieser —

Vors. Abg. Marx: Also, Herr Dittes, Sie müssen sich schon konkreter nähern. Im Zusammenhang mit dem Untersuchungsauftrag und der Tätigkeit des Zeugen.

Abg. Dittes: Na ja. es ging durchaus um natürlich die – sage ich mal – mögliche Verantwortung des Verfassungsschutzes beim Erstarken auch rechtsextremer Strukturen, bis hin dazu, dass sich rechtsterroristische Strukturen in Thüringen entwickeln konnten.

Vors. Abg. Marx: Ja, dann fragen Sie ihn, ob er sich darüber Gedanken gemacht hat, aber so allgemeine Glaubensfragen werden hier nicht gestellt.

Abg. Dittes: Es geht ja nicht um Glaubensfragen. Aber ich nehme Ihren Hinweis gerne auf. Haben Sie sich denn Gedanken gemacht, welchem Ziel Ihre Arbeit für den Verfassungsschutz diente?

Herr Neisen: Herr Dittes, meine Gedanken bleiben bei mir.

Abg. Dittes: Also im Prinzip wollen Sie uns nicht offenbaren, sage ich mal, ob Sie sich auseinandergesetzt haben mit dem Ziel Ihrer Arbeit, was dem dient, und ob Sie das möglicherweise in diesen 20 Jahren erreicht haben.

Herr Neisen: Das geht Sie auch nichts an.

Abg. Dittes: Das geht mich nichts an.

Vors. Abg. Marx: Ja, also wirklich, Herr Dittes.

Abg. Dittes: Ja, Frau Marx.

vors. Abg. Marx: Ich gebe dem Zeugen hier mal recht.

Abg. Dittes: Ja, zur Einordnung des Zeugen dient doch auch diese Antwort und auch alle anderen. Ich will doch gar nicht demonstrieren.

Das beruehmte “F*ck  you“, diesen Gockel von der Linkspartei mag man offenbar fast so gerne leiden wie die “Mossadkaethe“…

 

Klare Sache… wes Geistes Kind die Zwei sind.

Der Neisen war eine Granate, ein echter Karl Valentin.

In der Tat.

Aber da war nichts, oder?

Die Lorenz ist ein Katastrophe. Einerseits ausführlich referieren, daß es erstens einen NSU nie gab und sie der rechten Szene Thüringens keine 10 Morde und Banküberfälle zugetraut hätte, damals, andererseits voll hirngewaschen kleinlaut sagen, die haben 10 Morde begangen.

Das Zugestehen erschien ihr offenbar geeignet, so schnell wie moeglich dort wieder rauszukommen?

Frau Lorenz war schon der Meinung, das sei eher OK, mit Rechts habe das eher weniger zu tun.

Wer?

Sie weiss nichts, oder mauert sie?

Das wollen die aber ganz und gar nicht hoeren! Schluss mit Neonazi, nur noch Rocker, Zuhaelter, was weiss ich…

Ja warum denn nur kann der VS keine Gedanken lesen?

Das ist schon eine Art Gnadenschuss?

Frau Lorenz: Ich schließe nicht aus, dass es auch Kriminelle gibt, die rechtsextremistisches Gedankengut
in sich tragen.


Abg. Henfling: Okay. Ich habe erstmal keine Fragen mehr.

Lach. Auch ihr  “F*ck  you“ war deutlich.

Es war wirklich nur Bekanntes und Gedoens. Uwes tot auf Kreta – Gerede, ein voellig vergeudeter Sitzungstag, wieder einmal.

Ende Teil 1.

#Antifa in Dresden leistet Hilfe fuer ein linksgetragenes #NSU-Staatsdiktat?

http://www.sz-online.de/nachrichten/linke-benennen-strassen-um-3905454.html

Im Tal der Ahnungslosen glaubt man noch an den Heilbronner NSU-Polizistenmord? Das ist ja wirklich drollig.

Den Unschuldsengel aus Hamburg findet man dort ebenfalls:

Bessere Unterstuetzer als die Antifa kann der Tiefe Staat gar nicht kaufen…

Sagen wir mal so: Kein NSU-Insider verortet den Polizistenmord noch bei den Uwes, wie es im Schauprozess zelebriert wird, und ohne Täter-DNA beim Mordexklusiv-Foto im 2001er Vorgaengervideo unbekannter Herkunft (laut BKA) kein NSU…

… was jedoch staatsnahe Linksextreme nicht anficht:

Mit der Aktion der Straßenumbenennung wolle man auch drauf aufmerksam machen, dass es im Umfeld des NSU geschätzte 200 Unterstützer gebe, die Arbeit des Verfassungsschutzes keine Rolle im Verfahren gespielt habe und der Nebenklage keine komplette Akteneinsicht gewährt wurde. Auch eine „gesellschaftliche Aufarbeitung des NSU-Komplexes“ habe kaum stattgefunden.

Wer soll das sein, diese 200 Unterstuetzer, die trotz 300.000 Euro Belohnung dicht hielten, bzw. bei 600.000,– inkl. Polizistenmord?

Linker BRD-Bullshit wieder mal…

Da ist ja das hier besser:

Lösung des Hamburger Dönermords

In den beiden vorangegangenen Artikeln (Teil 1 und Teil 2) habe ich gezeigt, dass das Opfer des Hamburger Dönermords von einem türkischen Lockspitzel, der vorgab, für die PKK tätig zu sein, in den Anschein krimineller Geschäfte verwickelt worden ist mit dem Ziel, den Ruf der PKK zu schädigen und eine Liquidation aus türkischer Sicht im Sinne einer Abschreckung zu rechtfertigen.

Türken sollten nicht mit der PKK in Verbindung treten sondern sich der türkischen Staatsgewalt auch in der BRD bedingungslos unterwerfen.

Weiter habe ich berichtet und beweisfähig gemacht, dass im Umfeld der Dönermorde viel Geld eingetrieben worden ist, und zwar ebenfalls von türkischen Agenten, die sich als PKK-Leute ausgegeben haben. Diese Leute haben Schutzgeld erpresst, aber nicht für die PKK sondern für jene Kräfte innerhalb des türkischen Staates, die Erdogan in seinen Wahlkämpfen unterstützt haben.

Diese Geldeintreiber wurden, weil sie für den türkischen Geheimdienst tätig waren, von der deutschen Polizei auf politischen Befehl hin und aus bilateralen Rücksichten heraus geschützt (konkret beweisfähig gemacht). Veli A., der Hamburger Lockspitzel, wurde als „Dummie“ von der deutschen Polizei vor die tatsächlich Geld eintreibenden Figuren geschoben, und zwar durch von oben erzwungene Aktenfälschung.

Das ist einwandfrei bewiesen und wurde gestern neu dokumentiert.

Schwierig, aber ganz und gar nicht indizienfrei.

Aktenfaelschung beim Staatsschutz? Ein ganz alter Hut…

Soweit klar? Wann kommen die Urteile?

Kannste dir fast nicht ausdenken…

Zurueck zur staatsnuetzlichen Antifa:

Das ist wert, hier dokumentiert zu werden.

TOP!

Die NSU-Legende ist, und da hat @Parlograph recht, too big to fail. Sie darf -und wird- nicht fallen. Die Folgen waeren katasprophal, und daher viel zu gefaehrlich. Das “Versagen“ im Prozess, in den zahllosen NSU-Ausschuessen und bei den Hauptstrommedien ist daher nichts weiter als die wohl eingeübte Normalitaet seit 50 Jahren.

Wenig Neues von den Antifa-Bombenbastlern aus Thüringen

Wäre es rechter Terror, der Hype in den Medien und in der Regierung wäre schier endlos gewesen, meint man:

Eva N.
Wenn man dem gegenüber den Fall „Franco. A.“ betrachtet, wo sofort eine „rechter Terror“-Hysterie aufgebauscht wurde, sieht man sofort, dass in Deutschland Politik, Justiz und vor allem Medien auf einem Auge blind sind.

Unser Kommentator meint, eine Antifa-Bombe sei doch vor rund 2 Jahren bei einer Demo mit dem Zeckenpfarrer Lothar König aus dem Schwarzen Block heraus auf die Polizei geworfen worden… Ort und Zeit und Belege werden gesucht!

War da was?

Oder werden gezielt boese Geruechte gestreut?

Insgesamt glauben die durch die Zensur gekommenen Kommentatoren eher an Mauschelei, was die Aufklaerung des Linksterrors betrifft: Die falschen Bomber…

Beliebtester Kommentar:

Stephan K.
Wir müssen eben lernen, „guten Terror“ von schlechtem zu unterscheiden. Thüringen macht’s vor.

Jepp!

Staatsschutzmodus fuer die bombenden Genossen?

HansC H.
Man kann fast den Eindruck gewinnen, es sollen „enge Partner“ geschützt werden***, z.B. vor Untersuchungshaft. Das gilt für den „Preis-in-Empfangnehmer“ und den Chemiekundigen der offenbar Erythritoltetranitrat (ETN), Acetonperoxid (TATP) oder deren Ausgangsstoffe hortete. *** Die Linksaktivisten treten ja oft auf Demonstrationen des „breiten Bündnisses der Zivilgesellschaft“ auf.

Das mit der Deutungshoheit ist gelaufen, das fangen sie nicht mehr ein.

Soy Boy
Franco A. ist übrigens frei (wurde leider nicht so in den Medien breitgetreten), weil keine der anfänglichen Verdächtigungen haltbar war. Zwar wurde dafür ein Leben medial ruiniert aber wenn es (vermeintlich) Richtung rechts geht sind Vorverurteilungen anscheinend völlig in Ordnung.

Stimmt.

K.H. B.
Einer der Beschuldigten hatte 2016 einen Demokratiepreis entgegengenommen? Mir scheint das in der Tat die Art von Demokratie zu sein, die sich die ganz große Koalition von CDU bis Linkspartei so vorstellt.

Das ist ebenso zutreffend wie gemein 😉

Noch mehr schöne Kommentare hier:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article174865207/Sprengstoffaffaere-in-Thueringen-Zeugin-unter-Polizeischutz.html

Die hauseigene Antifa ist so still… wo ist denn der Genosse Laabs? Muss er gar der “Mossadkaethe“ das Haendchen halten?

Die Opposition wirft der rot-rot-grünen Landesregierung in Erfurt vor, die Sprengstoffaffäre herunterzuspielen. Zudem wurde eine Zeugin bedroht. Polizisten fragen, warum das BKA nicht eingeschaltet wurde.

Zeugin bedroht, sowas machen doch Linksextreme niemals nicht!

Ein Rechter sässe in U-Haft, der Hubschrauberflug nach Karlsruhe haette laengst stattgefunden, der BKA-Staatsschutz sortierte laengst die gewuenschten Zeugenaussagen… oder schlimmer…

War da was? Sind das nicht dieselben Lieblinge von RRG, welche gerade erst in Kandel boellerten?

Komisch, dass niemand dort den moeglichen Zusammenhang benennt. Woher bekamen eigentlich in U-Haft suizidierte Refugees-Bomber in Sachsen ihren Eigenbau-Sprengstoff?

https://en.wikipedia.org/wiki/2016_Chemnitz_terrorism_plot

Etwa von linksterroristischen Antifa-Strukturen?

Man kann, siehe oben, den Weg zur Identifizierung des Bombenbastlers abschneiden.

Muss man aber nicht:

Oh, eine AXA-Versicherungsagentur in… https://www.axa-betreuer.de/bertram_brauer/ueber-uns/wir-ueber-uns

dort findet man den, denn er sitzt ja nicht…

.

Die generelle Frage lautet: Umfeld linker Terror, KBB, Zeckenpfarrer und Bomben, war da was?

Die Frage steht: Umfeld linker Terror, KBB, Zeckenpfarrer und Bomben, war da was?

Rechtsstaat Deutschland – Willkuer im Gerichtssaal?

Rechtsanwälte sind gefragt, speziell Strafverteidiger, also Experten in Sachen Strafprozessordnung, ob Rolf Bossi, ehemals berühmtester Strafverteidiger der BRD recht hatte mit seiner Aussage, der Rechtsstaat sei in Gerichtsprozessen stark eingeschränkt, wenn nicht gar abgeschafft, bei Amtsgerichten zwar nicht, bei Landgerichten und OLGs allerdings schon.

In Angela Wierigs NSU-Prozessbuch “nazis inside“ haben wir dazu gar nichts gelesen, und in den Medien findet das Thema ebenfalls nicht statt. Es ist aber Fakt, dass um Beweise gestritten wurde, speziell um die Dönerceska des angeklagten Beschaffungsweges Wohlleben, und der Senat hat mehrfach klargemacht, dass er der Anklageversion folgen wird, und die alternativen Beschaffungswege verwirft.

Der Punkt ist: Er darf das, er ist voellig frei in seinem Urteil.

Die Kritik lautet: Es ist keine Berufung moeglich, und das oeffne das Tor zur Willkuer, sei also daher nicht rechtsstaatlich.

Dazu gibt es bei youtube eine Doku aus dem Herbst 2017, die jedoch (so sagte man es mir) in der BRD zensiert sei.

Der Autor ist ein waschechter Meinungsverbrecher, der deshalb auch eingesperrt wurde, weil es in der BRD gewisse Probleme mit den angeblich existierenden Grundrechten gibt.

V-Mann Erbse meint jedenfalls, das sei ein sehr zutreffendes Video:

das Video erklärt es sehr gut worum es geht – in der Bananenrepublik Dummland herrscht eine Aburteilungsjustiz freislerscher Prägung.

Wer unbequem ist wird unter falschen Anschuldigungen angeklagt und abgeurteilt – so funktioniert in der Bananenrepublik Dummland die politische Verfolgung. Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/364/zusammenhang-zwischen-fall-matthias-morden?page=4#ixzz5AocGKrKg

Mangels Jurastudium muss man da immer vorsichtig sein, deshalb hier ein 6-Minuten-Ausschnitt der Doku, quasi de-zensiert, damit es jeder anschauen kann:

Ein Ausschnitt aus einer Doku des politisch verfolgten Meinungsverbrechers Germar Rudolf, Staranwalt Rolf Bossi kommt auch vor und beklagt Richterwillkuer bei der Beweiswuerdigung durch das Gericht, bei unzureichenden Rechten der Angeklagten.
Liegt er falsch?

https://www.bitchute.com/video/YsGycH55IsKK/

Duerfte wenig bringen, es bei Youtube hochzuladen… oder bei Facebook…

Frage also: Haben Rudolf und Bossi recht?

Raunen (by Parlograph)

Das Vereinigte Königreich hat seinen Partnern gegenüber im Detail dargelegt, dass Russland mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung für diesen Anschlag trägt. Wir teilen die Einschätzung des Vereinigten Königreichs, dass es keine plausible alternative Erklärung gibt, und stellen fest, dass Russlands Weigerung, auf die berechtigten Fragen der Regierung des Vereinigten Königreichs einzugehen, einen zusätzlichen Anhaltspunkt für seine Verantwortlichkeit ergibt.

Aus einem Hypothesenpapier von Hobbyermittlern

Es war ein langer und schwerer Kampf, aber es hat sich gelohnt: Verschwörungstheorien sind geil. Seit Putins Anschlag auf einen Ex-Agenten in Südengland tun es alle: May, Macron und Merkel, der drollige Boris Johnson, Amerika und die liebe Presse sowieso.

Die Regeln des neuen Gesellschaftsspiels sind einfach: Man nimmt ein gestelltes oder echtes Verbrechen, einigt sich auf einen Verdächtigen, macht die Hundemeute scharf und auf geht’s. Eine moderne Version jener lustigen Fuchsjagd also, die ein mißgünstiger Pöbel vor Jahren auf der Insel verbieten ließ. Das Ergebnis waren armselige Simulationen und noch mehr tote Füchse.

Verschwörungstheoretiker der upper class haben natürlich mehr Stil als Klein-VT’ler: es kümmert sie nicht, wer sich warum verschwor, ja ihnen ist die Verschwörung selbst Nebensache, der Drahtzieher steht fest und ist überführt ohne Herumstochern in Widersprüchen und Cuibono-Kaffeesatz. Daher die Leichtigkeit, das fröhliche Pathos der Entrüstung, die Dynamik des Moments. Wer weiß, wie ein verschwörungstheoretischer Shitstorm funktioniert, der kann ihn auch machen und aus dem Flügelschlag einer Schmeißfliege wird ein Fäkalienorkan.

Und ist diese Jagd auf Putin selbst eine Verschwörung? Absolut irrelevant! Denn wer die schöneren Namen vergibt, dem gehört die Wahrheit. Besorgte Demokraten machen die Welt zu einem besseren Ort und tun, was nötig ist. Wie immer.

Jetzt hat die Sonnenkanzlerin also den Beweis durch Behauptung auch offiziell bei uns eingeführt. Aber Praxis ist das ja beim NSU schon seit 2011. Und da wir nun die volle verschwörungstheoretische Freiheit haben, machen wir uns umso energischer ans sächsische NSU-Projekt.

Mutti hat’s erlaubt

Die Aufgabe ist klar: Der getriebene Freistaat verlangt 2011 seine Unschuld zurück, er will wieder Musterknabe sein und sich nicht zwischen unverschämten Nationaldemokraten, Wutbürgern und linksgrünen Hetzern zermahlen lassen.1) Sachsen braucht einen 11. September. Und zwar von allen am dringendsten. Es ist selbstverständlich, daß die Sachsen den größten Brocken stemmen müssen.

Nun wird auch der frömmste Polizeipräsident von sich aus keine „Maßnahmen ergreifen“, er benötigt Weisungen, Anstupser und vor allem verlässliche Mitstreiter, die seine Überzeugungen teilen. Je mehr von ihnen die Last der gemeinsamen Verantwortung tragen, desto leichter wird sie für den Einzelnen und desto kleiner sein Risiko.

Und da setzen wir an: Auf wen können wir bei so einer Verschwörung zählen und wie gehen wir vor? Zuerst blasen wir die Sache noch weiter auf, wir tragen sie nach oben, in den Bund, wir jammern ein bißchen, nehmen die einfältigen Thüringer dazu und die cleveren Schwaben, die Preußen und Hinz und Kunz und jeder darf sein Scherflein beitragen, bis sie „too big to fail“ ist und wir sind fein raus. Denn für das Staatswohl, die Demokratie und gegen Rechtsextremismus stehen wir zusammen oder wir gehen gemeinsam unter.

Der GBA soll zuständig sein, also schaffen wir eine fiktive Terrorzelle und schreiben ihr eine hübsche Legende, besorgen uns ein paar alte Morde, zwei Bühnen, ausreichend Geld, Requisiten und eine Tatwaffe. Die ist für uns das Wichtigste. Klug wäre, diese Ceska, denn so eine soll es sein, direkt aus Dresden zum BKA zu fliegen, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Wer weiß schon, ob ein Polizeischüler sie nicht im Zwickauer Terrorschutt übersieht oder zu früh findet oder zu spät.

Kriminalist Swen Philipp wird den „Eimer-vollmachen-und-abgeben“-Einsatz der Azubis damit begründen, daß richtige Kriminaltechniker sechs Monate bräuchten.2) So viel Zeit haben wir nicht und das wäre eine Katastrophe für den NSU. Auch ein paar herrenlose Schrottwaffen tuen es. Und vorerst müssen wir andere Probleme lösen.

Die Sache mit den Bankräubern

Ein inszenierter Banküberfall ist keine Petitesse. Aber ohne Banküberfall keine Serie, keine Knallgeräusche und keine suizidale Selbstenttarnung in Eisenach. Wie organisiert man so was? Wer soll das machen? Na, man stellt einen Kontakt nach Thüringen her und tut so, als wisse man, wer kürzlich den Bankraub in Arnstadt verübte, man behauptet, die Vorgehensweise zu kennen und gibt sich überzeugt, daß es die Bankräuber wieder tun und zwar in Menzels Revier.

Das macht man von Zwickau aus, sagen wir durch einen Kripobeamten Leucht.3) Zwickau? Ja, Zwickau ist nicht nur Wahlheimat des NSU-Phantoms, dort sitzt die Landespolizeidirektion Südwestsachsen und sorgt für Beates Sicherheit im tristen Untergrund.

Präsident der Behörde ist im Herbst 2011 Jürgen Georgie. Ein Mann der Tat, Führungskader seit Anfang der Neunziger, zwölf Jahre lang Abteilungsleiter im LKA.4)

Gut, dann wäre das geklärt, aber wen schicken wir zur Bank, wenn es die Thüringer nicht hinbekommen? Warum nicht Leute, die sich damit auskennen? Die so was trainieren, um im Ernstfall das Richtige zu tun? Warum nicht die Kollegen vom SEK? In Sachsen gehören die zum LKA und das hört auf Merbitz den Frommen.

LKA-Chef Michaelis, dem Beutesachsen aus dem Ländle, früher Staatsanwalt und Richter, sollten wir vertrauen können, er versteht, worum es geht. Er kennt Zwickau; im Spätsommer hat er dort zusammen mit Polizeichef Georgie für Demokratie und Toleranz gebadet, als die Wasseratten von der NPD Ulbigs Staatssekretär so richtig böse naßmachten. Ein weiterer Affront.5)

Nun ist unser inszenierter Bankraub zwingend logische Konsequenz aus „abgestellter Leichenfuhre“ und Vorwissen der Eisenacher Einsatzkräfte. Und das zieht eine weitere Maßnahme nach sich: Der Überfall auf die Sparkasse sollte mit Filialleitung und Trägerkommune abgesprochen sein, um Komplikationen zu vermeiden. Er wird damit zu einer Art Übung unter realen Bedingungen, im schlimmsten Fall zur vorgetäuschten Straftat, die rasch verjährt.

Völlig unmöglich? Vielleicht. Andererseits: Wie man einem Rechtsrahmen kreativ den Finger zeigt, beweist im Kleinen Volker Langes Waffenkoffer: Der Verfassungsschützer umging bei seiner Weitergabe einen unerlaubten Waffenbesitz durch ein kurzzeitiges „symbolisches“ Dienstverhältnis beim LKA. Und ist heute Leitender Kriminaldirektor in Dresden. Es geht also vieles, wenn man nur will.6)

Im Ringen um Beate Zschäpe

Hierarchisch gesehen ist Georgie das Pendant zu Gothas Polizeichef Menzel. Nur: Menzel eine zentrale Rolle beim Eisenacher NSU-Schwindel zuzuweisen, mit sehr guten Gründen, aber Georgie die Unschuld vom Lande abnehmen; geht das zusammen? Wenn sich Wertschätzung an erbrachter Leistung bemißt, dann war er in Zwickau der Beste am richtigen Platz; 2014 steigt er zum Landespolizeipräsidenten auf und ist seither Sachsens Erster Polizist. Vom März bis Juni 2011 führt Georgie kurzzeitig die Zentralen Dienste, der auch die Bombenräumer unterstehen, bevor er nach Zwickau geht. Aber darauf kommen wir noch.

Fakt ist: Georgies Behörde leitet nach Beates Selbstenttarnung bis zur Übergabe an das BKA die Ermittlungen in Zwickau und richtet dafür die EG „Frühling“ ein. Sie schickt Brandermittler Lenk zum Tatort, sichert den Bereich, befragt Zeugen und holt sich dank eines Haftbefehls Beate Zschäpe aus Jena; mit dabei: Hellseher Leucht7). Als Zschäpe in der Polizeidirektion vernommen wird, fällt die zuvor Aussagewillige in ihr berühmtes Schweigen.

Swen Philipp, frischgebackener Dezernatschef bei der Kripo, stellt außerdem klar:8)

Auf die Frage, ob sich jemand Zutritt zum Tatort verschaffen konnte, schränkt der Zeuge ein: »Vor Eintreffen der Einsatzkräfte, ja.« Er könne aber ausschließen, dass nach Eintreffen der Einsatzkräfte »Unberechtigte hineingelangt sind«.

An den Zwickauern kommt also niemand vorbei, sie sind Anlaufstelle für Beamte aus Stuttgart oder Rechtsanwalt Baumgart aus dem Dunstkreis Meyer-Plaths,9) der nicht nur Herbergsvater Dienelt vertritt, sondern angeblich auch Susann Eminger.10) Ist Baumgarts dubiose Betreuung eine Solidaritätsaktion des Brandenburger VS? Die Billigvariante von Sachsens „Deep-State“-Anwalt Butz Peters? Oder ist da mehr? Nur: warum sollten sich die Potsdamer unnötig mit „nassen Sachen“ belasten?

Bei Schwierigkeiten greift der Chef ein: Die Informationsblockade eines Verbindungsbeamten aus Thüringen löst Georgie im Vier-Augen-Gespräch.11) Am 11. November, dem Tag der Ceska-Präsentation, schauen sich Polizeipräsident Georgie, Landespolizeichef Merbitz und die Staatsanwälte Illing und Wiegner zusammen das „Bekennervideo“ an.12)

Zwei Tage später empfiehlt Georgie Zwickaus Oberbürgermeisterin Findeiß den Komplettabriß des Hauses in der Frühlingsstraße. Obligatorische Begründung: Keine Pilgerstätte! Und so wird es auch kommen; die Stadt kauft das Gebäude und Sachsen übernimmt den Löwenanteil der Abrißkosten.13)

Sprengen hält jung

Aber das Terrornest, was ist damit, wer jagt das in die Luft? Kann das nicht der Verfassungsschutz machen oder die Bundeswehr oder wenigstens der Mossad? Ja schon, aber warum das Ganze unnötig verkomplizieren?

Klar ist: Wenn Beate Zschäpe keine Benzinlunte legen soll, weil sie so etwas noch nie gemacht hat, das auch nicht will und es zu gefährlich ist und zu unberechenbar, müssen Profis ran. Das versteht jedes Kind. Und andererseits hat die sächsische Polizei selbst Kampfmittelbeseitiger; die gehören zu den Zentralen Diensten. Zwickaus Polizeichef Georgie war 2011 dort, wie wir wissen, für ein paar Monate; Zeit genug, um sich kennenzulernen.

Oberster Sprengmeister ist 2011 Thomas Lange, ein alter Hase, für den Sprengen besser ist als Anti-Aging-Creme.14) Er hat früher auch Häuser gesprengt, er weiß, wie man so etwas angeht, so viel steht fest. Ihn kann man ja mal beiläufig fragen, ob er für oder gegen den Frieden ist.

Zwickaus Polizei und Verwaltung hätten derweil alle Zeit der Welt, die Lage am Terrornest zu sondieren, Eigentumsverhältnisse zu klären, Beziehungen und Gewohnheiten der Anwohner in Erfahrung zu bringen. Sie könnten vor Ort Erkundigungen einholen, ohne Mißtrauen gegen Fremde zu erregen, bei ihnen würden die Hinweise neugieriger Nachbarn landen, wenn ein Teilabriß vorbereitet wird.

Eton Foot Beagles

Was noch? Zwei Wohnmobile; also Einsatzfahrzeug und Leichentransport. Das übernehmen wir Sachsen auch. Bleiben die Uwes selbst. Tja, großes Fragezeichen und eine unangenehme Sache, seien die armen Kerle nun Böhnhardt und Mundlos oder Drogenjunkies oder kriminelle Balten; freigegeben, überführt oder erworben und von niemandem vermißt. Wir sind schließlich nicht Gunther von Hagens!

Ende 2012, ein Jahr nach der Selbstenttarnung, jedenfalls ist die Asche von Mundlos noch immer nicht unter der Erde; Gemeinden wollen keine Pilgerstätte und ein anonymes Grab lehnen die Eltern ab.15) Paßt dieser unhaltbare Zustand zum resoluten Vater? Das mag der kleine Mann, der zu Fuß jagt, und nicht hoch zu Roß wie die Damen Merkel und May, für sich entscheiden.

Auf Mutti kann er dabei nicht zählen, denn die ist Wissenschaftlerin und Wissenschaft seit jeher unbestechlicher Feind aller faktenfreien Spekulation. Sie setzt eine unüberwindbare Grenze und trennt Wahrheit von Fiktion:16)

Manipulierte Tatorte fallen auf. Und zwar deshalb, weil diejenigen, die einen Tatort inszenieren, Fehler machen. Da passen dann die einzelnen Spuren nicht zusammen, da passen die einzelnen Befunde nicht zusammen und dieser Tatort Wohnmobil innen drin ist dermaßen komplex, und dermaßen komplex in sich stimmig, dass da kein Widerspruch zu finden ist.“

Amen.

Nach dem Verbot des fox huntings in Britannien legt der Jäger heute selbst eine Spur aus Fuchsurin. Diesem Fuchsphantom jagt die Hundemeute nach. Echte Rotpelze erlegt sie dann quasi nur nebenher. Die Meute bleibt in Form und dem Gesetz ist Genüge getan. Was immer das zu bedeuten hat. Aber solche kaltblütigen Morde wie der unheimliche Putin begehen die Sachsen eher nicht.

 

Fußnoten und Anmerkungen

Eingangszitat aus:
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2018/03/2018-03-15-gemeinsame-erklaerung.html
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2018/03/2018-03-15-gift-attacke.html

1) http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-79723290.html

2) http://sachsen.nsu-watch.info/index.php/2016/12/09/nachgereicht-bericht-13-sitzung-29-august-2016/

3) https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2016/kw15-pa-3ua-nsu/417920
https://www.thueringen24.de/thueringen/article208086277/Ermittler-im-NSU-Ausschuss-Muster-bei-Bankueberfaellen.html

4) http://www.sz-online.de/nachrichten/das-ging-ja-superschnell-georgie-neuer-polizeichef-862151.html
https://www.bdk.de/lv/sachsen/veranstaltungen/kripo-frk/wie-soll-die-zukunft-der-saechsischen-polizei-aussehen

5) http://www.rav.de/publikationen/infobriefe/infobrief-106-2011/ein-umgang-der-besonderen-art/?PHPSESSID=1436a639f3fdd1e478b9346c2b453005
https://www.zwickau.de/de/aktuelles/pressemitteilungen/2011/09/s010.php?lastpage=zur%20Ergebnisliste

6) http://sachsen.nsu-watch.info/index.php/2017/05/30/bericht-19-sitzung-15-mai-2017/

7) ebd.

8) http://sachsen.nsu-watch.info/index.php/2016/12/09/nachgereicht-bericht-13-sitzung-29-august-2016/

9) http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/11/02/gdu-finanzen-aus-dem-staatshaushalt-teil-19/

10) http://sachsen.nsu-watch.info/index.php/2016/08/26/bericht-8-sitzung-1-februar-2016/

11) ebd.; Meint er Sven Wunderlich? Aber der ist kein Staasschutz.

12) http://sachsen.nsu-watch.info/index.php/2016/11/14/bericht-15-sitzung-7-november-2016/

13) http://sachsen.nsu-watch.info/index.php/2016/10/26/bericht-14-sitzung-26-september-2016/

14) http://www.dnn.de/Region/Mitteldeutschland/Bombenentschaerfer-Thomas-Lange-denkt-als-Rentner-nicht-an-Ruhestand

15) https://www.youtube.com/watch?v=y40JE5T_fbg
http://www.spiegel.de/panorama/uwe-mundlos-freunde-ueber-den-rechtsterroristen-des-nsu-a-865969.html

16) Zitat: Rechtsmediziner Prof. Dr. med. Michael Bohnert,
„War es wirklich Selbstmord? – NSU-Mythen im Fakten-Check“, MDR
https://www.mdr.de/investigativ/nsu-mythen-100.html
https://www.med.uni-wuerzburg.de/rechtsmedizin/das-institut/institutsleitung-und-verwaltung/

Bildnachweis:

Eton Foot Beagles,
aus: The hunting field with horse and hound in America, the British Isles and France, 1910
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_hunting_field_with_horse_and_hound_in_America,the_British_Isles_and_France(1910)_(14579051777).jpg