Anis Amri: Der Staat vertuscht sein Totalversagen? Oder ist es noch schlimmer?

Sehr viel wird über die Farce namens NSU-Prozess berichtet, jedoch sehr wenig über den ebenso völlig ungeklärten Terroranschlag Breitscheidplatz Berlin vom Dezember 2016 mit 12 Toten. Böse Zungen behaupten, das liege daran, dass es die falschen Opfer sind, also keine muslimischen Migranten, und der falsche Täter, ein Nafri. Grüne und linke Kreise vermuten als Grund eine Verstrickung der Behörden (V-Mann Amri…) bzw. eine US-Gladio/CIA-Verschwörung. Siehe: http://arbeitskreis-n.su/blog/category/anis-amri/

Das eingesetzte Personal des Ausschusses erinnert verdächtig stark an den Nichtsaufklärer-NSU-Ausschuss des Bundestages:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/03/01/nsu-nichtsaufklaerer-schuster-beerdigt-als-naechstes-das-amri-staatsversagen/

Pau, Renner, Schuster, Mihalic, das versammelte Elend:  https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw03-de-1ua/536988

Wieder mitspielen darf die FDP, und neu dabei ist die AfD: Seitz, von Storch.

Im Gegensatz zur Tätigkeit der AfD in den NSU-Ausschüssen macht Beatrix von Storch Pressearbeit, und was sie zu berichten hat, das liest sich total anders als in den Altparteien-nahen Mainstream-Medien dargestellt.

Sehr erfreulich.

Einigermassen aktuell ist ein Bericht in der Zeit:

Der Ausschuss als Verzögerungswerkzeug?

Was ist noch offen?

Vieles. Nach einem Jahr hat sich der Ausschuss nun zwar langsam bis zu den Polizeibeamten vorgearbeitet, die direkt mit Amri befasst waren. Doch es wird wohl noch die Arbeit von mehreren Jahren sein, bis alle wichtigen Zeugen vernommen worden sind.

Nach 1 Jahr wissen sie nichts?

Auch der Anschlagstag selbst stand bislang noch nicht im Zentrum. Luthe kritisiert das: „Zuerst müssen wir wissen, was am 19. Dezember 2016 genau passiert ist, und das wissen wir bis heute nicht.“

Unglaublich, oder auch nicht: Sie wissen gar nicht, was damals überhaupt passiert ist. 

Woran das liegen könnte, berichtete der Tagesspiegel:

Erstaunt liest man dort:

Es ist mindestens ein bemerkenswerter Zufall, der die Bundestagsabgeordneten im Untersuchungsausschuss zum Fall Anis Amri derzeit beschäftigt. Er betrifft den Ort in Norditalien, an dem der Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz von italienischen Polizisten erschossen wurde. Dieser ist nur etwa 20 Gehminuten entfernt von dem Ort, an dem Tage zuvor der polnische Lkw-Fahrer sein Fahrzeug beladen hatte. Amri hatte ihn in Berlin erschossen und mit dem Lkw den Anschlag begangen.

Bislang gibt es keine Erklärung für die räumliche Nähe.

Hat der polnische Trucker den Amri etwa aus Italien mitgebracht? Ihm das Steuern des LKW unterwegs beigebracht?

Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass der polnische Lkw-Fahrer den Attentäter Amri kannte. Der Lkw-Fahrer hatte eine Stahlkonstruktion in Cinisello Balsamo aufgeladen, einem direkt angrenzenden Nachbarort von Sesto San Giovanni an der Autobahn. Die Stahlkonstruktion wollte er später nach Berlin bringen. In Berlin parkte er am Friedrich-Krause-Ufer in Tiergarten, wo viele Trucker ihre vorgeschriebenen Ruhepausen absolvieren. Hier fiel er am 19. Dezember 2016 Amri zum Opfer. Dokumente mit den Standortdaten des Lkw belegen diese Route.

Ein Totalversagen der „Flüchtlingserfassung“ oder schlimmer zeichnet sich ab, denn Amri soll 14 Identitäten genutzt haben, Beate Zschäpe jedoch ebenfalls etwa genauso viele (soviel off topic muss sein)

FDP-Mann Strasser würde von den Italienern gerne wissen: „Waren die italienischen Nachrichtendienste an Amri dran?“ Wenn ja, sagt er, hätten sie die deutschen Kollegen bei Amris Ausreise nach Deutschland warnen müssen. „Und das wiederum würde die Frage aufwerfen, wie es sein kann, dass sich Amri mit 14 Identitäten in Deutschland aufhalten konnte – wenn klar war, mit wem man es zu tun hat.“

Das riecht aber schwer nach Pappdrache. Wieso denn die italienischen Geheimdienste? Internationaler Terrorismus, da denkt man doch viel eher an unsere Freunde von der CIA…

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/05/27/stroebele-vermutet-us-geheimdienste-hinter-den-anis-amri-aktenfaelschungen-des-lka-berlin/

Ist aber klar, dass die vereinigten Bundestags-Transatlantikbrücken-Parteien lieber die Italiener verdächtigen?

Das Staatswohl, ach du Scheixxe, wie beim NSU, schon wieder!

Möglicher V-Mann des Verfassungsschutzes im Umfeld von Amri

Die geplante Befragung eines Beamten des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) soll aus Zeitgründen verschoben werden. An ihn haben die Abgeordneten viele Fragen. Offen ist nämlich, ob der Verfassungsschutz einen eigenen V-Mann im Umfeld Anis Amris eingesetzt hatte. Auf eine Anfrage der Grünen Anfang 2017 hatte die Bundesregierung das noch verneint. Im Mai berichtete jedoch die „Welt“, dass der Verfassungsschutz in der Berliner Fussilet-Moschee, wo Amri regelmäßig verkehrte, mindestens eine Quelle hatte. Der FDP-Abgeordnete Strasser wollte darauf hin noch einmal von der Regierung wissen, ob der Verfassungsschutz einen V-Mann im Umfeld der Moschee mit Kontakt zu Amri platziert hatte. Das Bundesinnenministerium verwies auf die frühere Antwort an die Grünen und fügte hinzu: „Eine weitergehende Beantwortung der Anfrage kann nach sorgfältiger Abwägung nicht erfolgen“ – da sie das „Staatswohl“ gefährden würde.

KDF lässt grüssen…

Das stinkt wieder mal 3 Meilen gegen den Wind nach unseren Protektoratsherren übern Atlantik…

So weit denken die Leser des Tagesspiegels zwar nicht, aber im Gegensatz zu den ziemlich dümmlichen Kommentaren der ZEIT-Leserschaft sind sie durchaus lesenswert:

Sehr schön. Könnte auch von fatalist sein 😉

Unsere „Kurdenmaddina“ bekommt auch ordentlich ihr Fett ab:

Seine Schweine am Gang erkennen ist wichtig. Nicht nur die bei den Linken.

Macht Spass, sowas. Ziemlich sicher weniger Zensur dort als bei der Zeit…

Eine wirklich gute Ergänzung ist der Blog „Freie Welt“:

Dort erfährt man, was die Konzernmedien weglassen?

Sieht ein wenig danach aus:

Mitbewohner des Terroristen

Nachdem die Nachricht über die baldige Abschiebung des ehemaligen Mitbewohners von Anis Amri bekannt wurde, wurde dieser kurzfristig für den vergangenen Donnerstag als Zeuge geladen. Mohamed Ali D. sitzt wegen einer mit Amri gemeinschaftlich begangenen gefährlichen Körperverletzung in der Berliner JVA und wurde von den Justizvollzugsbeamten in Hand- und Fußfesseln zur Vernehmung in den Bundestag gebracht. In nichtöffentlicher Sitzung wurde der Tunesier intensiv befragt, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Somit wurde verhindert, was wenige Monate nach dem Anschlag mit dem engsten Freund des tunesischen Attentäters geschah: in einer Hauruck-Aktion wurde der ebenfalls sehr radikale Bilal Ben Ammar abgeschoben, bevor er von einem der Untersuchungsausschüsse vernommen werden konnte. Was jahrelang versäumt wurde, sollte dann nach Eintritt der Katastrophe nachgeholt werden.

Fazit: Anis Amri trotz krimineller Handlungen und Terrorverdacht nicht abgeschoben. Den Behörden kann es aber offenbar nicht schnell genug gehen, wichtige Zeugen zur Aufklärung dieses Debakels außer Landes zu bringen.

Vertuschung der Regierung, die wieder einmal sehr viel verschweigt?

Es ist völlig unklar, ob der Terroranschlag vom Berliner Weihnachtsmarkt ein Ausfluss des Versagens in der Asylpolitik ist, oder aber ein „betreuter Terroranschlag“ im Sinne von LIHOP ist. (let it happen…)

Das haben die Leser schon auch erkannt:

Wie wahr, wie wahr…

4 Kommentare

  1. „Zuerst müssen wir wissen, was am 19. Dezember 2016 genau passiert ist, und das wissen wir bis heute nicht.“ (Luthe)

    Wenn das richtig ist, besteht der dringende Verdacht, dass nicht gesichert ist, dass Anis Amri überhaupt hinter dem Steuer sass. Amri ist tot, der sagt nichts mehr

    Gefällt 1 Person

  2. Bereits beim Charlie Hebdo Anschlag gab es viele Augenzeugenvideos, die höchst interessant waren, so wie beim Breitscheidplatz-Terror auch. Wenn diese Augenzeugenvideos echt sind, wovon man ausgehen darf, dann sind wir alle in großer Gefahr, der Rechtsstaat ist nur noch Farce!

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  3. halten wir einmal fest: Marcel Luthe (FDP) Mitglied im Parl.Untersuchungsausschuss (PUA) im Berliner Landtag macht diese katastrophale Feststellung (siehe auch DIE ZEIT diesen Monat). Wenn diese „Aufklärer“ ein Jahr lang tagen und Geld verprassen und sich nicht einmal sicher sein können, wer der Täter vom 19.12.2016, Breitscheidplatz überhaupt ist, dann müssen die Alarmglocken schrillen. Dann ist auch die ganze Diskussion um „Anis Amri“ völlig sinnlos!

    Und jetzt gibt es auch noch einen PUA zum 19.12.2016/Breitscheidplatz im Bundestag mit den Versagern zum „NSU-Komplex“: Pumukl, Högl, Schuster, Mihalovic. Das ist doch Affentheater! Da wird nur noch Geld verprasst. Bürger zahl gefälligst!

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