esoterische Seher des #NSU

anmerkung: Wochenende kleiner Esoterikkurs
Admin: na fein. ein 2-teiler? wird sicher anspruchs­voll 😉
anmerkung: Esoterik ist nicht anspruchsvoll, kannste labern wie der Evangelistenschnabel gewachsen ist und Terror­an­schläge von KHH herbeihalluzinieren

Bettina Müller wärmt für die Zeitung „Neues Deutschland“ vom 20.07.2018 den steinalten Artikel „Weißes Rauschen“ von Eike Sanders (apabiz) auf, der sich mit der Kriminaltelepathie beschäftigt. Eine Verlinkung zum apabiz kann wegen offensichtlicher Vergewaltigung der deutschen Sprache nicht stattfinden. Wir machen uns nicht mit Tätern gemein.

Die kriminaltelepathischen Ausführungen sind an und für sich sehr lobenswert, doch warum die esoterischen Evangelisten der NSU-Seher-Sekte als tagesaktuelles Phänomen dieser Branche da außen vor bleiben, das wiederum ist streng gehütetes Redaktionsgeheimnis.

Man hätte es ja zum Anlaß nehmen können, den Studiengang Telepathie an der Uni Bielefeld abzuwatschen, die einen 11. Dönermord gesehen haben und über den Äther schickten. Mit geradezu telepathischen Begründungen, also feinster deutscher Universitätsesoterik, die hier nichts zur Sache tun. Schade, denn somit rutsch der Dönermord zu Döbeln weit abgeschlagen auf Platz 12.

Zur Sache wichtig ist nur, daß die Dummen erstens immer wieder nachgefickt und zweitens an den Universitäten fertig ausgebrütet werden. Mehr muß man zur deutschen Zukunft nicht wissen. Der NSU lebt. Er ist nie wieder totzukriegen.

Der NSU nie wieder totzukriegen, wie Sebastian Bähr nachdrücklich unter Beweis stellt, indem er über

die brutale wie lange Geschichte des Rechtsterrorismus im Land

schwadroniert.

Erinnert sei an die »Deutschen Aktionsgruppen«, die »Hepp-Kexel-Gruppe«, die »Wehrsportgruppe Hoffmann«.

Ewing @mkewing123 Antwort an @Seb_Baehr @ndaktuell

Sebastian Bähr sie verbreiten Fakenews! Das NSU Märchen wollen sie als real verkaufen?! An KEINEN! Mord ist eine Spur gefunden wurden von den Uwe’s. Sie wollen doch nur ihre Gelder sichern, für ihre Vereine im Kampf gegen rechts… 😉

Der GBA jedenfalls hat 1982 das Verfahren gegen Karl-Heinz Hoffmann und andere mangels begründeten Tatverdachts und wegen Nichter­mitt­lung der Täter eingestellt. So viel Aktenesoterik muß sein.

There is no such thing as Rechtsterrorismus from Wehrsportgruppe Hoffmann, beliebte Thatcher in solchen Fällen in gepflegtem Englisch zu sagen.

1929 schließlich war, zumindest von offizieller Seite, Schluss mit der Hellseherei bei Kriminalfällen. Das Innenministerium gab einen Runderlass an alle Polizeibehörden heraus, der unmissverständlich untersagte, »Hellseher, Telepathen u. dgl. zur Aufklärung strafbarer Handlungen heranzuziehen oder sie an Maßnahmen zu beteiligen, die eine Aufklärung mit Hilfe parapsychischer Fähigkeiten bezwecken«.

Nein, war es nicht. Seher sind auch heute und bis hinein in höchste Kreise der Linken ein gern gesehenes und gehuldigtes Volk.

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