Autor: Die Anmerkung

#womenaretrash & schwäbisches Dummerle – Teil 1

Derzeit geistert wieder mal eine Welle des Hasses und Rassismus durch die Kommentarspalten, obwohl es in der BRD bezüglich der Verbreitung von Haß ganz klare Maasregeln gilt. Nur der regierungsamtlich erlaubte bzw. stillschweigend geduldete Haß sind erlaubt, alles andere gehört verboten. Äh, ist verboten.

Hockt man hingegen in so einer Kommentarspalte, sehnlichst auf Erlösung hoffend, dann sieht die hassende Welt völlig anders aus als von Andreas Heimann im Auftrag der deutschen propaganda agentur ausgedacht. Die Medien triefen nur so vor Haß, auf daß sich der Konsument instinktiv in Abwehrhaltung begibt und einer deutschen Tradition gemäß zurückhaßt.

So auch von einer Caren Mieseberger, die von der Zeitung Neues Deutschland wie folgt vorgestellt wird.

Journalistin, schreibt zu Gender-Themen in Deutschland und Brasilien.

Daß dieses Gender Journalistin ist, geht aus dem Text nicht hervor. Warum sie die Gender-Probleme Rußlands, Chinas, Vietnams, Tuvalus, Nepals, Tadshikistans, Botswanas und des Vatikanstaats unterschlägt und in ihrer Berichterstattung sträflich mißachtet, ist ebenfalls nicht überliefert. Überliefert ist aber, daß dieses Etwas Frauen haßt, besser gesagt Titten. Und daß sie von all dem keine Ahnung hat.

Während Frauen ihre Brustwarzen nicht zeigen dürfen, weil dies als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann, ist jeder Mann ohne T-Shirt im öffentlichen Raum eine politische Performance des Patriarchats.

Wir würden ja jetzt an dieser Stelle gerne Tittenbilder anbieten, um den Lesern des Beitrags ein Lächeln auf das Frühstücksgesicht zu zaubern, aber das geht wegen der Maasregeln nicht. Es könnte ja passieren, daß sich in einigen Wochen die deutschen Tittenwächter melden und den Blog zensieren wollen, weil er mit unzüchtigem Bildmaterial aufwartet.

Vielleicht kann mal jemand da draußen diesem journaillistischen Etwas erklären, daß Männer ohne T-Shirt unter widrigsten Bedingungen Dächer neu eindecken, Häuser bauen, Betonpumpen bedienen, sich schwerer körperlicher Betätigung befleißigen, unter Schmierfaktor 50 machen die es nicht, während Frauen diese Tätigkeiten mit anerkennenden Blicken beäugen.

Frauen sind der Wohlstandsmüll der menschlichen Evolution, glaubt man den Hassern in den diversen Kanälen, die über das Internet abrufbar sind.

Dumm wie eine türkische Lira und seelenverwandt mit der Tittenallergikerin des ND, denn, welch Wunder, beide schreiben für taz, RLS, Missy Magazine bzw. @missy_magazine, @derfreitag, @tazgezwitscher.

Grenzdebile Blödheit scheint ein strukturelles Problem der Weiber zu sein, über das hier nicht weiter diskutiert werden muß.

Der AK NSU distanziert sich selbstredend und in aller Form und in allen zur Verfügung stehenden Medien von diesem Haß auf Brustwarzen und den Inhabern selbiger. Strukturelle Probleme der Weiber können auch wir nicht lösen. Wir dokumentieren sie.

Zusammenfassung:

Christine Pohlmann @C_Pohlmann

Das eigentlich ziemlich abgedroschene Vorurteil, dass es sich bei Feministinnen lediglich um männerhassende, ungebumste, hässliche Fregatten handelt, bestätigen diese leider immer wieder selbst

Ende Teil 1 – im zweiten folgt der Trash zum NSU

#NSU: kein Sonntagspost mit Claudia

Admin: so ein boeser wangerin kleffner sonntagspost taete uns wohl gefalln 😉
anmerkung: ich bin nicht masochistisch veranlagt, wie kommst du da drauf >:D
Admin: schreib doch waste willst, eh alder 😉
anmerkung: das wäre ein deal

Claudia soll also einen Sonntagspost bekommen? Den muß man sich verdienen., Und bisher ist das meines Wissens nur V-Schreiber „Knallerbse“, dem solch Verdienst zukam.

Nun, da heute Sonntag ist, könnte man der Claudia Neumann, der Frau ohne Stimme, einen solchen Verdienstpost widmen. Verdient hätte sie ihn sich, denn sie bekam von ihren männlichen Chefs beim ZDF den Trost­preis für Kommentare zugesprochen. Einen Lolli für Loser. Sie muß das Spiel um den Supercup die gesamte Zeit vor dem Mikrofon ausharren.

Stimme hat Valerie jedenfalls auch.

Das schreibt Vera Lengsfeld über Frauen mit Stimme, wobei die Frau erst 20 Jahre alt ist und Körfer heißt.

Nein, hat sie noch nicht, die ist noch in Arbeit und kann auch ganz böse kippen, wenn sie nicht behutsam in das spätere Erwachsenenalter gerettet wird, wobei auch das wenig beeinflußbar ist. Stimme ist wie Haarwuchs, Zehenkrümmung oder X-Beine. Was Valerie Körfer hat, ist ein Nasenpier­cing, also das, was Rindviecher zwecks Leinenführung ihr eigen nennen.

Die Damen der Schöpfung bleiben also im Sonntagspost außen vor. Lohnt nicht. Erst recht nicht bei der Wangerin.

Die Fotografen konnten von Beate Zschäpe nicht genug kriegen.

Aha, deswegen hat sie Papa zeichnen lassen und nutzt diesen Fundus zwecks Illustration ihres ganz grossen Artikels zum Thema NSU (S.J.F @cardiotoxine_ aka Stefan Josef Frees) (?), läßt aber den besten Erklärbär völlig außen vor.

Diese Zeichnung ist hervorragend geeignet, den Gehalt einer Projektion (Psychologie) zu erklären, projiziert der Zeichner doch seine Vexierbilder, Halluzinationen, Lebensängste, die eigene Verderbtheit und Sucht nach wohlig ekligem Grusel, als auch ideologischen Zerrbilder in eine andere Person, weil er diese Person gerne so sehen würde, wie er selber ist. Günter Wangerin bastelt seine Webseite mit Jimdo. Bzw. Läßt basteln.

Mein besonderer Dank gilt Dr. Walter Kuhn, ohne den diese Website nicht entstanden wäre.

Bei Website fehlt ein „e“. Egal.

V-Leute hatten bereits in der Vor- und Frühgeschichte des NSU eine zentrale Rolle gespielt.

Nein, haben sie nicht. Die zentrale Rolle in der Geschichte des NSU überhaupt spielte die Antifa, in enger Zusammenarbeit mit dem Staatsschutz, und die Analzapfen der Lügenpresse.

Und weg. Weil die Autorin auf die beste aller Zeichnungen verzichtet hat. Vor allem aber, weil der Artikel nichts weiter als eine Übung im Textbaustein-Sampling der Antifa ist. Eine Kompositionsübung ohne großen literarischen Nutzwert.

Was macht man, wenn Super bleifrei alle ist?
Man fährt wieder Rikscha.

Insiderwitz

@moh hatte vor gut einem Monat einige Bemerkungen zum Polizisten Michael Menzel veröffentlicht.

Die staatlichen Ermittlungen zur dubiosen Rolle des Polizeidirektors Michael Menzels – Aufklärung oder Ablenkmanöver?

Dieser Post wurde u.a. mit dem folgenden Kommentar bedacht.

Super bleifrei 15. Juli 2018 um 22:02

Irgendwie kann ich mir den mittlerweile Leitenden Kriminaldirektor Michael Menzel nicht als eiskalten Killer vorstellen. Dieser Mann wirkt auf mich eher wie ein in der kriminalistischen Praxis unfähiger aber dennoch Tatort-begeisterter Schreibtisch-Hengst,…Zitat Ende

Menzel war Kampfschwimmer in der NVA.

https://www.mdr.de/themen/nsu/nsu-zeuge-menzel-100.html

„Das fachliche Geschick des Kriminalisten Menzel wurde immer öfter, lauter und ungeprüfter in den Medien diskutiert. Doch er, der ehemalige NVA-Kampfschwimmer, tat nichts. Das Innenministerium erteilte ihm damals vor knapp vier Jahren einen Maulkorb und er schwieg.“ Zitat Ende

Eine absolute Eliteeinheit – vor allem was schnelles und präzises Töten betrifft. Der Mann wurde zum eiskalten Killer ausgebildet! Das kann er garantiert besser als am Schreibtisch zu sitzen – und vor allem macht es ihm Spaß, denn sonst hätte er sich nicht der brutalen Ausbildung zum Kampfschwimmer unterzogen. Das waren Freiwillige.

Selbstverständlich ist das kein Indiz für ein Tötungsverbrechen.

Selbstverständlich wurde der im Forum NSU Leaks diskutiert. Ungefähr so.

Hegr ist einfach nur stocksauer, daß Götzl seine brillante Mordanklage nicht berücksichtigte und somit den Rechtsstaat hätte gerettet werden können, wenn die Fahrradkette nicht gerissen wäre, indem Götzl stattdessen diesem ganzen Elend ein Ende machte und Urteile verkündete. So marodiert Oinkoink-Dieter also schon wieder durch das Internet, statt seinen eigenen Blog „Leuchtender Pfad durch den NSU“ aufzuziehen, in dem er den Menschen erklärt, wie der NSU wirklich abging.

Bleifrei, aber nicht super, irgendwie stinkend wie ein Diesel unterwegs und überall seine Duftmarken hinterlassend. Es riecht gewaltig nach Staatsschutz, was da an Kleinklein in den Kommentarspalten des Internet hinterlassen wird.

Ist schon irgendwie dreist, bei der @moh rumzuschmieren. Nur wie?

Der Mann wurde zum eiskalten Killer ausgebildet!

Nun, ich auch, denn auch ich war bei den bewaffneten Organen und wurde für deren eigentlichen Zweck ausgebildet, also zum Töten. Das ist nunmal des Soldaten Kernkompetenz und wichtigstes Handwerk.

Eines Tages fragt mich Heribert Schwan (verhinderter Kohl-Biograf) einmal, ob ich geschossen hätte. Weiß ich nicht, da ich nie in einer solchen Situation war. Ich weiß nur, daß ich dafür ausgebildet wurde.

In Schießen hatte ich immer Gut oder Sehr gut, manchmal auch nur Befriedigend. Geschossen habe ich unter anderen ziemlich häufig mit Pistole Makarov, AK-47 Kalaschnikow, ja dem, nicht das Ak-74, dann dem adäquaten LMG, der händisch zu bedienenden Antipanzergranate RPG-7 (ручной противотанковый гранатомёт), also einer Panzerfaust. Des weiteren hatte ich die Betriebsberechtigung für SPW, obwohl mir diese elendige Fahrerei nie Spaß gemacht hat. Ob ich das dazugehörige Turm-MG geschossen habe, weiß ich nicht mehr. Eher nicht. Dafür habe ich aber die heute noch gültige Sprengerlaubnis bis ein Pfund TNT. Die wurde nie für ungültig erklärt. Außerdem stand das Werfen der RDG-5, aber nicht der F-1, auf dem Trainingsprogramm der Schießplätze. Der F1-Dummy war das Ekelgerät im Dienstsport, denn mit dem holte ich mir regelmäßig einen Krampf im Oberarm. Es mangelte mir an der Wurftechnik. Den Ehrgeiz, schweineweit zu werfen, hingegen hatte ich.

Nicht zu vergessen die erste Waffe überhaupt, mit der ich geschosen habe. Das war die KK MPi 69. Die war die Ausbildungswaffe bei der GST und der AK-47 nachempfunden. Geschossen habe ich sie auf dem Schießstand des RAW „Franz Stenzer“, unmittelbar an der Warschauer Brücke gelegen, heute einer der kriminellen und kulturellen Hotspots Berlins.

All das fand wesentlich nur dafür statt, das Tötungshandwerk zu erlernen. Das ist aber jedem anderen Soldaten der DDR, der nicht auf Bausoldat machte, so ähnlich ergangen, also mitnichten eine herausragende Eigen­schaft. Andere durften Kanonen, Haubitzen, Raketen usw. abfeuern, je nach dem, wo sie als was ausgebildet wurden.

Ob dem Menzel das Töten Spaß machte, wie oben sehr anrüchig behauptet wird, kann ich nicht beurteilen. Ich kann nicht mal beurteilen, ob Menzel Kampfschimmer (Kampftaucher) war, denn dafür gibt es zumindest im Internet keinen einzigen Beleg. Der bleifrei angeführte ist kein Beleg, da er von einem Schmierfinken des MDR stammt, der auf jede Quelle für diese Behauptung verzichtet. Alle andere beziehen sich mehr oder weniger auf diese eine beleglose Behauptung.

In meinen Augen ist es haltloser Blödsinn, Menzel als Mörder zu bezeichnen, auch wenn laut Georg Lehle bei der Meininger Staatsanwaltschaft eine Anzeige in dieser Hinsicht vorliegt.

Ich bin da eher bei Dorle, die Menzels Funktion im Rahmen der Ereignisse des 4.11.2011 ein wenig anders als Super bleifrei sieht.

Gegen Menzel im Speziellen hat sie Schritte einleiten lassen, weil er lügt und viel mehr weiß, als er sagt. Menzel wurde nach ihrer Überzeugung schon am 4.11.11 und zwar von Anfang an von weiteren Personen instruiert. Angst vor ihm direkt oder anderen hat sie keine.

Frau Marx bekommt hin und wieder einen dicken Hals, wenn sie den Namen Menzel hört, weil sie weiß, daß er sie nach Strich und Faden beschissen hat.

Ich bin immer noch der Meinung, Menzels Aufgabe war schlicht, die Schweinerei, die man ihm vors Portal gekippt hatte, diskret zu beseitigen. So hat er sie auch bis zur Pressekonferenz mit der Mitteilung über den Fund einer Dienstwaffe durchgezogen. Er hat das, so gut es ging, gedeckelt. Und er wußte das, denn er bekam es ja als Auftrag. Das ganz große Brimborium fing ja erst an, als das BKA längst mit allen Wurstfin­gern in dem Blutbad rumfingerte und den Doppelmord in enger Zusammenarbeit mit der Antifa vom apabiz monetär vermarktete. Das ist aber nichts, was man Menzel anlasten kann, denn da war er schon wieder aus dem Geschäft.

Menzel hat bewußt den kriminalpolizeilichen Standard hintertrieben, bei dem Tatortbild eine Morduntersuchung durchzuführen. Eigentlich heißt es Fundort, denn der Tatort lag sicher woanders. Statt dessen fand unter seiner von Anbeginn an direkten Einflußnahme eine Tatortsimulation statt, um ja nicht den Mord an Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos untersuchen zu müssen.

Man kann Menzel viel vorwerfen. Da er aber die Treppe heraufgefallen ist, ist alles in Ordnung. er hat seinen Auftrag zur vollen Zufriedenheit seiner Auftraggeber erledigt. Aber ein Mörder, nein, das ist er eher nicht.

Nun kann man sich sicherlich die Frage stellen, warum die Nummer so durchgezogen wurde, wie bekannt, da es doch immer mehrere Alternativen, auch für die Kriminalpolizei, gibt. Nun, die beste Vermutung ist immer noch, daß von Anfang an höhere Interessen im Spiel waren, also in etwa ab Leitungsebene BKA, Führung LKA und Innenministerien bis hinauf zu Ministern, Staatssekretären und Kanzleramt.

Und was waren das für höhere Interessen, so daß man entschied die toten Uwes dem Mob zu opfern? Nun, es durfte nicht publik werden, bei welchem Job sie für Volk und Vaterland ihr Leben ließen. Eine Mord­un­ter­suchung hätte das zutage gefördert. Dann lieber Umwidmung der Leichen für den Krampf gägen Rächts™. Das bringt auch Punkte. Und es hat prima funktioniert.

Den Veranstaltern des NSU gehört ein großes Kompliment ausgebracht. Das waren, und sind teilweise noch, echte Könner. Kein Vergleich zu den Luschen der Antifa.

Schönen Sonntag. Auch allen Dieselfahrern.

von Unmenschen und Untermenschen

Zielfoto: So erscheint einem die Welt, wenn man die Ziellinie überschritten hat.

Die Spitze des Teide (der weiße Berg, weil er im Winter manchmal eine weiße Spitze hat) ist in Wirklichkeit nur die Spitze des Eisbergs, der unter der unscheibaren Lava brodelt. Jeder, der schon mal ganz oben gestanden hat, weiß, wie es da müffelt, was als sicheres Zeichen dafür gilt, daß es unter ihm gärt. Weiß wie die Unschuld ist er also nicht, der Teide. Wenn es da mal rummst, schwappt die ganze braune Brühe auf das sonnige Eiland, das einen Franco hervorbachte.

Genauso gefährlich lebt es sich in der BRD, wo Zschäpe, Eminger und Wohlleben auch nur Spitze sind, in was auch immer. Zschäpe in Blödheit, Eminger in gewinnbringender Schweigetaktik und Wohlleben in Unentschlossenheit. Oder aber, glaubt man dem Thüringer Hystery Channel (parlograph), dann ist das die Spitze der Bewegung, die kurz davor steht, die deutschen Rathäuser und Amtsstuben zu stürmen. Es bedarf allerdings einer Menge Glauben, diesen Quark zu glauben. So wie es eine Menge Glaubens bedarf, den Gehalt der immer wieder mal gesendeten Weltuntergangs-Folge mit dem Teide und La Palma zu verinnerlichen, mit der National Geographic immer noch ein paar Groschen in die klammen Kassen spült.

Sicher, unter den Kanaren brodelt es, und wenn La Palma auseinanderbricht und es den Teide zerrupft, dann schwappt die Flut bis nach New York und wieder zurück und vernichtet alles längst Errungene. Aber es ist mitnichten das Ende der noch jungen spanischen Demokratie.

Unter dem Teide brodelt eine eklig stinkende braune Brühe. Aber die wird permanent überwacht. Man hat die Lage im Griff. Sollte auch nur der Anschein einer Gefahr existieren, wüßte man darüber Bescheid und täte den größten Teil der kanarischen Demokraten rechtzeitig gen Festland expedieren.
.

Ein Zuträger steht am Klingelbrett und übt sich in Klingelstreichen. Ich öffne einen der Briefkästen und schaue nach Post und Müll. Der Kasten ist leer. Ich schließe die Haustür auf und deute mit einer Geste an, daß der Zuträger hereinspazieren möge.Stattdessen fragt er mich, ob ich Pakete annehmen könne. Keiner der Empfänger reagiere auf sein Klingeln.

Nein, das kann ich nicht, denn ich wohne hier nicht.

Ja, so sieht das wohl aus. Erst einen Briefkasten aufmachen, dann die Haustür aufschließen, einen Einkaufsbeutel tragen und nicht hier wohnen.

Sie könne es mir schon glauben, ich wohne hier nicht. Ich kontrolliere hier nur eine Wohnung.

Ich glaub ihnen schon.

Jetzt hätte ich Pißnelke zu ihm sagen können, habe aber drauf verzichtet, da mir just in dem Augenblick einfiel, daß das einer der Anfasser für eine schöne Geschichte ist. Eine Geschichte darüber, warum es eine Aufklärung in der causa NSU nie geben wird. Aus seiner Sicht, seiner beruflichen Erfahrung heraus, hatte der Paketbote der Deutschen Post nämlich Recht. Wer Briefkasten und Haustür aufsperren kann und einen pralle gefüllten Einkaufsbeutel ins Haus trägt, der wohnt auch da.

Es wird nie eine Aufklärung über den NSU geben, weil alle involvierten Kräfte permanent aneinander vorbeireden, einige davon so absichtlich, weil sie ihre Vorurteile bestätigt wissen wollen. Der NSU ist ein Kommunikationsdilemma, das sich nicht auflösen läßt, da niemand bereit ist, es auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einzudampfen, der Aufklärung von Kriminalfällen. Stattdessen wird auf ideologische Grüppchenbildung und Stigmatisierung gemacht.

NSU Watch @nsuwatch

„Der Kampf um die Deutungshoheit außerhalb des Gerichtssaals ist noch nicht verloren.“ Das Urteil im ersten NSU-Prozess wurde letzte Woche gesprochen. NK-Vertreter Björn Elberling hat im @derrechterand eine erste Einschätzung abgegeben. #KeinSchlussstrich

Doch, es ist aus, Schluß, vorbei. Der NSU ist gegessen. Die Deutungshoheit ist verloren, spätestens seit Merkel öffentlich erklärt hat, auch weiterhin nicht aufklären zu wollen, indem sie die Akten des NSU für weiter geöffnet hält.

Wenn es überhaupt jemanden gibt, der ein kompetentes Urteil über Beate Zschäpe fällen kann, dann sind das ein früherer Sozialarbeiter, sowie Böhnhardt und Mundlos, beide ermordet also schweigsam wie es nur geht, Mitgefangene der JVA und die Führungsoffiziere bzw. Auswerter für ihre 13jährige Fron(t)tätigkeit im Staatsdienst. Der Wert der Urteile ist begrenzt. Das Verfallsdatum bei Kaktus Grund ist etwa 1998. Explorationen drauf, was danach war, sind nicht zulässig. Über die 13 Jahre in staatlicher Obhut ist nichts bekannt (Binninger – wir wissen im Grunde gar nichts). Die mit Zschäpe inhaftierten Frauen schweigen weitestgehend, obwohl einige sicher versucht haben, einen Zusatzeuro zum schmalen Gefängnisverdienst zu ergattern. Aber auch deren Aussagen wären nur von begrenztem Nutzwert, bezögen die sich ja mehr auf die Jetztzeit, also das, was seit 2011 unter Zeugen und bewertbar geschieht.

Will heißen, alles, was über Zschäpe an Schauermärchen im Umlauf ist, ist erstens wertloser Tand und zweitens Produkt der Phantasie, also eher Projektion der eigen pornografischen Imaginationen denn gut recherchierte Fakten.

Da wundert dann nicht, daß sie in Thüringen alle irgendwie einen Hau weg haben. Gut aber, daß bei der Gelegenheit aus berufenem Munde die Bestätigung kommt, daß sich eine Frau König-Preuss als Linksfaschistin sieht. Ist so, meint sie. Kann und will sie wohl auch nicht ändern. Nimmt man hinzu, daß sie bereits früher zugab, eine Mossadagentin zu sein, dann rundet sich das Bild ab. Faßt man die öffentlich zugänglichen Informationsquellen ab und zusammen, dann ergibt sich das folgende Bild:

König-Preuss ist eine übergewichtige linksfaschistische Mossadagentin auf Haß, verheiratet mit einem Schlägertypen der Antifa, weswegen sie insgesamt keiner so richtig leiden kann. Sie steht auf krude Verschwörungstheorien zum NSU und wechselt diese schneller als das Hazy Osterwald Sextett das Lied der Konjunktur vollständig aufgeführt hat oder ein Cowboy das Pferd wechselt.

Geh‘ n sie mit der Konjunktur, Dreh‘ n sie mit an dieser Uhr …

Man ist was man ist, nicht durch den inneren Wert.
Den kriegt man gratis, wenn man Straßenkreuzer fährt.
Man tut, was man tut nur aus dem Selbsterhaltungstrieb,
denn man hat sich nur selber lieb.

Nichtsdestotrotz durften einige Protagonisten in den letzten Zügen der NSU-Konjunktur nochmal ran, bevor sie andere Wege gehen und das Thema vollends den durchgeblödeten Gendertussies aus der Hornscheidtschen Küche überlassen. Die Karawane zieht weiter.

Wie bewerten Sie das Verhalten der Sicherheitsbehörden im Prozess?

Angela Merkel hatte 2012 versprochen, dass es eine Aufklärung geben wird und dass diese transparent und umfassend ist. Genau das haben die Sicherheitsbehörden – zuallererst der Verfassungsschutz der Länder wie auch des Bundes – hintertrieben. Sie haben verhindert, dass es eine umfassende Aufklärung geben kann.

Handelte es sich um Sabotage?

Ich würde es als Sabotage der Aufklärung bezeichnen. Das Interesse der Sicherheitsbehörden wurde vor das Interesse der gesellschaftlichen Aufklärung gestellt. Niemand griff ein, um das zu verhindern.

Es gab kein gesellschaftliches Interesse an Aufklärung, sondern ein ausschließlich aus durchsichtigen Motiven heraus, das von den Linken forciert wurde, indem sie die Türken und Kurden in propagandistische Geiselhaft nahmen, aus der sie nun nicht mehr rauskommen. Das ist Thüringer Bullshit, den die König-Preuss da abläßt. Man wollte eine gesellschaftliche Debatte anstoßen um sektenähnliche Partikularinteressen bundesweit durchzusetzen, ist aber kläglich gescheitert.

Angesichts der weiterhin offenen Fragen: Würde ein dritter NSU-Untersuchungsausschuss auf Bundesebene Sinn machen?

Katharina König-Preuss: Erstmal würde ich dem zweiten Bundesuntersuchungsausschuss den Vorwurf machen, dass er weitestgehend versagt hat.

Wann hätte ein neuer Anlauf Sinn?

Ein neuer Anlauf hätte nur dann Sinn, wenn im Ausschuss Abgeordnete sitzen, die sich ohne Rücksicht auf Verluste engagiert dem Thema widmen.

Hihi, die kackt auch lieber vor des Nachbars Wohnungstür als vor ihrer eigenen.

Nein Aufklärung heißt, Verbrechen aufzuklären. Das alles macht also nur dann Sinn, wenn der Kriminalpolizei in den Hintern getreten wird, sie möge jetzt hopp machen, diese Verbrechen ausermitteln und gerichtsfest der Staatsanwaltschaft übereignen, damit die Schlingel von Verbrechern verhaftet und abgeurteilt werden können. Alles andere ist Antifadampfbläserei. Oder Gepupse.

Engagierte Abgeordnete sind genau das, was man in diesem Falle überhaupt nicht braucht. Die haben, beginnend mit dem Mörderbschluß vom 22.11.2011 die Karre in den Dreck gefahren, weil sie ihr eigenes, kleines, dreckiges Spiel spielen wollten.

Darüber hinaus fordert König-Preuss Krieg.

Auch die AfD spricht mittlerweile offen davon, Migranten zu »entsorgen« und Politiker zu »jagen«.

Katharina König-Preuss: Die AfD ist für mich der parlamentarische Arm von militanten Neonazis. Sie kritisch zu beobachten reicht nicht – wir müssen sie bekämpfen.

Genau das ist Linksfaschismus, einfach erklärt. Weil du mir nicht in den Kram paßt, ich dich für Nazi halte, wirst du bekämpft. Das ist Blut- und Boden-Ideologie in der Reinform. Alles Pissnelken außer König-Preuss.

Ein Vollhonk wie Burschel ist auch so drauf und schreibt über einen Unmenschen wie Eminger. Das ist exakt die gleich Wellenlänge. Bis zum Untermenschen sind es nur noch drei Buchstaben.

Schönen Sonntag. Auch den Pißnelken.

umzingelte Linksterroristen

Kesb Kritiker @ChristianKast68

Die Linksterroristen sind umzingelt vom NSU und andere Verschwörungs Phobien😂.

Im Westfernsehen darf man das sagen. Muß man sogar.

Harald Schmidt: Da hält dir der Klassenfeind schonmal die Kamera hin, und da kannst du alles sagen, und da kannst du nicht sagen, das ist nicht der richtige Ort. Es ist immer der richtige Ort, wenn du soziale und gesellschaftliche Verbesserungen erkämpfen kannst.

Manuel Andrack: Ja.

Antifa dumm wie ein Faschistenbrot

Jens Brodersen @jens_Brodersen

Antwort an @klarmann @gegen_die_AfD

Alles Freunde, man teilt ein Weltbild, man kennt sich, man hilft sich

Der VS braucht eine besser Kontrolle und Überwachung der politischen Haltung seiner Angehörigen.
Nicht nur wegen der #NSU Beteiligung.

Heute soll einer der heißesten Tage des Jahres werden. Deswegen statt eines tiefschürfenden Textes nur leichte Kost. Eine kurze Ansage der Antifa.

Bisher ist nicht bekannt, daß der Verfassungsschutz an einem NSU betei­ligt war, denn laut vorliegenden Aussagen mehrerer Verfassungs­schützer hat es einen NSU nicht gegeben. Aber wenn der Dummschwätzer meint. Warum er den polizeilichen Staatschutz außen vorläßt, das bleibt sein Geheimnis.

Der Antifantast Brodersen will eine verpflichtende Kontrolle und Über­wachung der politischen Haltung einführen.

Niemand braucht eine Kontrolle und Überwachung seiner politischen Haltung. Höchstens die geistesverwirrte Antifa.

esoterische Seher des #NSU: Förster und Moser

Es seien zwei Edelfedern der dichtenden Sekte der Zeugen des NSU vorgestellt, die in ihrer evangelistischen Staatstreue und Esoterik nur selten von anderen übertroffen werden. Bis in den letzten ihres Herzen glauben (sic!) sie, was Range und Ziercke damals zusammenlogen. Bis in den letzten Winkel ihrers Herzens kämpfen sie gegen diesen, ihren Glauben an. Das ist deren Problem. Nicht unseres. Wir dokumentieren nur.

Hier stinkt’s, meint Andreas Förster im Freitag, und wir wissen so genau nicht, ob der Freitag oder sein Artikel gemeint ist. Wer beides für zutreffend hält, der kann nicht falsch liegen. Förster reitet die Schimäre offener Fragen zum NSU.

– Berliner Zeitung: 3 Fragen zum NSU-Urteil
– nordbayern.de: zu viele offene Fragen zum NSU
– thueringer-allgemeine.de: die wichtigsten Fragen zum NSU-Prozeß

usw.

Sie schwurbeln sich alle an der einzig wirklich interessanten Frage vorbei, die allerdings eine kriminalistische ist, die auch Diemer und Genossen selbst in schwierigsten Situationen nie beantworten mußten. Siehe hierzu Anlage 32 der Wortprotokolle des 2. PUA im Deutschen Bundestag. Binninger wies Diemer völlig uneigennützig den Weg, als dieser nicht mehr wußte, wo es langgeht.

Wer hat die zur Rede stehenden Kapitalverbrechen begangen, wenn es Böhnhardt und Mundlos nicht gewesen sind?

Warum verzichtete Diemer sogar auf strafprozessuale Beweise wenigstens eines einzigen der 10 Morde? Die Last, 3 oder 7 oder alle 10 der Morde zu beweisen, wollen wir ihm gar nicht erst auferlegen. Bringt er eh nicht. Er ist ja bereits bei einem einzigen völlig überfordert und muß sich die Karten legen.

Bevor also überhaupt wichtige, offene, wwesentlich usw. Fragen zum NSU gestellt werden, ist diese eine dran. Alles andere ist esoterische Bibelforschung.

Förster ist so langweilig.

Weshalb sind beim Verfassungsschutz und im Bundesinnenministerium unmittelbar nach dem Auffliegen des NSU ein halbes Jahr lang Akten vernichtet worden?

Das ist Banane. In der Bundesrepublik werden in allen Behörden ständig Akten vernichtet. Warum gförster hier ausdrücklich die Bundes- und Landspolizeien ausschließt, bleibt sein göttliches Geheimnis.

Haben ausschließlich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die NSU-Morde begangen?

Nö. Die haben die zur Reden stehen Morde gar nicht begangen. Diemer oder eben Förster wäre in der Beweispflicht, diese steile These zu belegen. Eine Behauptung ist kein Beleg.

Warum endet die NSU-Mordserie im Jahr 2007?

Es gab keine Mordserie eines NSU. es sei dann, man klöppelt sich eine solche nach Beliebigkeit und politischem Nutzwert zusammen. Sie endete 2006, denn der Mord an Michelle Kiesewetter hat keine Schnittmenge zu den Dönermorden. Nicht mal ein faden so dünn wie der einer Spinne.

Logik ist des Schmierfinken Graus.

Als Mundlos und Böhnhardt am 4. November 2011 zum Banküberfall nach Eisenach fuhren, lagen in ihrem Wohnmobil eine große Geldsumme aus einem früheren Bankraub, die entwendeten Dienstwaffen vom Heilbronner Polizistenmord und NSU-Bekennervideos. Warum?

Mundlos und Böhnhardt haben am 4.11. keine Bank überfallen. Im Gegenteil. Sie wurden überfallen. Damit sie nicht mehr sagen können von wem, hat man ihnen schlußendlich per Flinte oder Magnum den Schädel ausgeblasen. Wenn der Förster seine Akten-DVDs durchgeackert hätte, dann wüßte er das.

Hat der NSU weitere Mitglieder?

Einen NSU hat es nie gegeben. Er ist das Phantsieprodukt drittklassiger Esopoeten.

Wer jetzt der Meinung ist, Förster und Moser in einem Atemzug zu nennen, das sei dann doch stark überzogen und an der Grenze strafbarer Beleidigung, der irrt. Die haben unter heftiger Mitwirkung von Stefan Josef Frees ein Buch gedichtet. Mit den Staatsschutzschriften von Aust und Laabs haben sie nichts am Hut. Mit dem Weibsvolk der NSU-Esoterik erst recht nicht. Dessen weinerliches Gejammer kann echte Männeresoterik nicht ersetzen. Ergo klöppelt man selber was zusammen, um den lesebedürftigen Werktätigen die unter großen Mühen angesparten Arbeitergroschen abzutrotzen. Der NSU als Geschäftsmodell, um noch ’nen schnellen Euro mitzunehmen, ehe das Thema endgültig abgelutscht ist wie der Knochen von Pawlows Hund.

Nun noch einige Randglossen zum Esobruder Moser, der es sich wie so oft nicht nehmen läßt, sich unter dem alter ego James Chance selber zu loben und zu bestätigen.

Nur der Moser weiß die Wahrheit über den NSU, schreibt James Chance Moser über Moser. Alle anderen schriftstellernden Esoteriker sind Nazis. Man muß für derlei Kindergartenscheiß schon sehr schizo sein.

Gab es jemals einen Leitartikel, einen Titel über die von Moser deutlich aufgezeigte Problematik ? …
Ich halte viele Lohnschreiber für mitverantwortlich an der verhinderten Aufklärung. All die, die immer nun von „Pannen“ schrieben und die Verflechtungen der Sicherheitsbehörden mit dem NSU Komplex ins Reich der Verschwörunstheorien verbannten…

Wie bekloppt muß man vor allem aber drauf sein, um 2018 festzustellen, daß ein Staatsschutzsenat Staatsschutz macht, also einen politischen Prozeß führt? Das wurde bereits am 22.11.2011 mit dem Mörderbeschluß im Reichstag abschließend zementiert. Scheiß auf Kriminalistik, wir brauchen das zur politischen Instrumentalisierung im Kampf gegen Rechts ™, sagten sich die Abgeordneten. Sie schissen wirklich drauf. All die Jahre.

Josef W. 28.07.2018 09:46

„ausgerechnet“, „rätselhaft“, „mysteriös!“ – falsche Fragen Mosers

!Wäre, wäre Fahrradkette“ – der Steinbrück-Spruch in der Version eines bekannten Fuißballers.
So krumm schreibt Moser – ein Anwalt des Konjunktivs.
Wer nicht in der Lage (sprich: willens!) ist, „Behörden“ oder den „Staat“ in der Differenziertheit zu sehen, in der wir ihn tagtäglich erleben, schreibt von dem seltsamen Unvermögen des BKA, Daten zu entschlüsseln und von ausgerechnet der Staatsanwaltschaft usw., von betriebenem „Staatsschutz“ etc..
Die simplen Grundfragen haben Moser nie interessiert: wer tötete die Uwes im Wohnmobil, wann, wie? Wer beging die Banküberfälle? Wer die dem „NSU“ angelasteten Morde? Und: welche Rolle nahmen bei der Aufklärung Polizei und STA ein? Plausibilitätsprüfungen, simple Logik an den BEGINN der Untersuchungen zu stellen statt im Nachhinein Rätselfragen zu stellen – das wäre journalistische Pflicht. Moser ist alles an dere als ein seriöser Journalist. Er hat sich den Verfassungsschutz als Punchingball erkoren im tiefen Wissen darum, dass man auf diesem herumtreten kann wie man lustig ist – er kann sich nicht wehren ohne seine Aufgabe zu verrraten, und so steht jede Regierung hinter dem VS und nichts kommt raus.
Das BKA z.B. oder Figuren wie Menzel sind nicht in dieser komfortablen Lage.
Aber eben die befragt Moser nicht.
Und so erfüllt er seinen Job.
Was ach so kritisch wirkt, ist Blendwerk, um als „links“ und „aufklärerisch“ zu gelten und so weiter Nebelkerzen auch im Fall Breitscheidplatz werfen zu können.
Pfui Deibel.

HW4711 28.07.2018 11:00

Schlechter Artikel

Diese auschließliche Fixierung auf den BfV und V-Männer desselben, baut nur eine zweite Nebelwand auf.

Moser erklärt uns damit, dass die NSU ein auschließlich innerdeutsches Phänomen ist.

Kein Queverbindungen zu befreundeten Diensten, keine Einbettung in einen gösseren politischen Kontext: alles isolierte Taten einiger rechter Irrer und V-Leute und BfV -Beamter.

Um mal den Denkmuster des Autors zu folgen:
Wen will Moser mit seiner Fixierung auf den BfV schützen, wen und was deckt Moser?

Fazit:
Moser hilft mit seinem Beitrag dem sechste Strafsenat, den gesamte NSU Komplex im Dunkeln zu belassen.

Aristophanes 28.07.2018 11:10

Meines Wissens ist Wohlleben auf freiem Fuß…

…weil der Haftgrund entfallen ist und nicht, weil ihm Haftverschonung gewährt wurde.

…und kann Haftverschonung in Anspruch nehmen… wäre die juristische Rechnung nicht aufgegangen und der Verurteilte hätte noch im Gefängnis bleiben müssen.

Wohlleben war bis zur Urteilsverkündung in Untersuchungshaft. Diese kann nur aufrecht erhalten werden, wenn weiterhin Fluchtgefahr besteht. Dies wurde aus objektivierten Gründen verneint, weil das familiäre Umfeld und die Höhe der Reststrafe dagegen spricht. Da das jetzige Urteil noch nicht rechtskräftig ist, war Wohlleben zunächst aus der Haft zu entlassen.

An diesem Sachverhalt hätte auch eine Haftstrafe von 12 Jahren erst einmal rein gar nichts geändert.

Ob Wohlleben Haftverschonung beantragt und ihm diese gewährt wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Die ganze hätte, sollte, könnte Plan-B-Verschwörungsnebentheorie des Autors beruht demnach auf einer falschen Prämisse. Die hätte er innerhalb von 2 Minuten mittels einfacher Web-Recherche überprüfen können. Es ist aber eher davon auszugehen, dass der „Verfahrensspezialist“ Moser das weiß.

Man kann aber auch sagen: Das Gericht hat sich mit seinen Urteilssprüchen als Organ des Staatsschutzes erwiesen und hierbei eine Rolle gespielt, die andere dirigierten.

Solche Sätze weisen eher auf ein gestörtes Verhältnis, ob nun aus schierer Unkenntnis oder aus politischer Überzeugung, zur Rechtsstaatlichkeit hin. Was Herr Moser nicht ab kann ist die Tatsache, dass ein Strafgericht keine politischen Prozesse durchführt. Das Gericht hat alleine die Aufgabe, über die Tat und die sich hieraus ergebende Schuld der Angeklagten zu urteilen. Die politische Aufarbeitung ist nicht die Aufgabe des Gerichts. Das kann man bedauern, man sollte sich aber auch die Konsequenzen vor Augen führen, wenn es nicht so wäre.

Pedrass Foch 28.07.2018 15:40

Re: Meines Wissens ist Wohlleben auf freiem Fuß…

Aristophanes schrieb am 28.07.2018 11:10:

Was Herr Moser nicht ab kann ist die Tatsache, dass ein Strafgericht keine politischen Prozesse durchführt.

Außerdem ist die Erde eine Scheibe, und der Weihnachtsmann hat einen langen weißen Bart!

Friedensblick 28.07.2018 15:34

Was liegt eigentlich gegen Marschner vor, nach all den Jahren Recherche?

esoterische Seher des #NSU: Sebastian Weiermann

Das ist doch mal eine Ansage der Zeitung „Jungle World“. Sie stellt ihren Internetklickern und Lesern vor, wie die extreme Rechte die Urteile im NSU-Prozeß kommentiert und steigt in das Thema gleich mal mit dem Agenten vom NSU, Sebastian Weiermann, ein. Ganz großes Kino von den jugendlichen Journalisten, den Weiermann als extremen Rechten einzunorden und ihn als Paradebeispiel extrem rechter Propaganda vorzuführen. Das schauen wir uns dann doch mal genauer an.

Neonazis zeigen sich erfreut über den Ausgang des NSU-Prozesses.

Einige.

Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten regt die Urteilsver­kündung zu neuerlichen Mutmaßungen über den türkischen Geheimdienst, die russische oder türkische Mafia oder die Hizbollah als wahre Täter an.

Das muß zwangsläufig so sein, da das Gericht ja ausschließlich die von Diemer vorgetragene Verschwörungstheorie verhandelt hat, anderen im Prozeß keinerlei Bedeutung beigemessen wurde, auch wenn es die Opferanwaltsmafia immer wieder versucht hat. Da blieb Richter Götzl stur, Hier steht nur der Diemer mit seinen kruden Phantasien zur Diskussion. So lautet das geltende Recht. Recht hat er, der Richter.

Zwei der im NSU-Prozess Angeklagten sind bei Neonazis besonders beliebt: Ralf Wohlleben und André Eminger.

Das ist freilich heftig im Nebel gestochert. Eigentlich ist es genau umgekehrt. Wohlleben und Eminger sind bei den Neonazis völlig uninteressant, eine Handvoll Ausnahmen außen vorgelassen. Woran der extrem rechte Schmierfink die besondere Beliebtheit festmacht, bleibt er schuldig. Es darf gemutmaßt werden, das er sich die mit dem Zeigefinger aus seinem Anal zog.

Beide rückten in den Jahren des Gerichtsprozesses nicht von ihren rechtsextremen Ansichten ab.

Warum sollten sie davon abrücken? Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage. Oder anders gesagt, es war eben doch ein Gesinnungsprozeß, in dem nicht 10 Morde, sondern ersatzweise die rechte Gesinnung verklagt wurde. Genauso wurde er medial begleitet.

Manche Menschen würden eher sterben als nachdenken. Und sie tun es auch.

Bertrand Arthur William Russell

Etwa zehn Neonazis freuten sich im Gerichtssaal über das milde Urteil für ihren Kameraden, sie applaudierten bei der Verkündung des Strafmaßes und bei der Aufhebung des Haftbefehls. ­Einem Augenzeugen zufolge war auch deutlicher Jubel aus ihrer Richtung zu vernehmen.

Ja und? In der BRD werden jährliche tausende Prozesse geführt, wobei einige mit Beifall oder Protest begleitet werden, je nach Gemüt und charakterlicher Veranlagung der eingelassenen Zuschauer. Das wird von Richtern nicht goutiert, läßt sich aber in einer Gesellschaft nicht vermeiden, die emotional konditioniert ist, statt sich des Verstandes zu bedienen. Den schnelle Kick zu bedienen, das ist wichtiger, weil es der Erfolg des Augenblicks ist.

Als Beleg sei Andreas Förster als echter Spitzenesoteriker und linker Verschwörungspezialist zitiert.

Es ist nicht üblich, aber es kommt schon ab und zu vor, dass Gerichtsbesucher bei Urteilsverkündungen ihre Zustimmung oder Ablehnung manifestieren. Was sich vergangenen Mittwoch aber im Gerichtssaal A 101 des Oberlandesgerichts München abspielte, war empörend und beschämend.

Nein, es war weder noch, sondern schnöde Gerichtsrealität. Beschämend und empörend ist das niedere Niveau der evangelistischen Esoterik, auf dem sich Linke Besserwisser bewegen. Was sich da abspielte, spielt sich so und anderes etliche Male jährlich auch woanders ab, wird aber von Förster und Konsorten geflissentlich übersehen.

Wohlleben … ist als ehemaliger stellvertretender NPD-Vorsitzender in Thüringen und Organisator von Rechts­rock-Konzerten die bekannteste Figur aus dem Nazimilieu, die in München vor Gericht stand.

Das ist extrem rechte Bullenscheiße, was der Weiermann da dichtet. Auch Wohlleben interessierte keine Sau. Es ging 5 Jahre lang um Zschäpe, Zschäpe und nochmals Zschäpe als bekanntesten Nazi überhaupt. Es ging nur um Zschäpe als Nazibraut, um den Teufel, der sich schick gemacht hat. Alles andere diente der Garnierung.
Und als ob es nie um was anderes gegangen wäre als um Stil und Grandeza bringt Weiermann auch schon den Beleg.

…wie ein Prozessbeobachter schildert: »Die Neonazis unten im Saal und diejenigen auf der Publikums­empore zeigten auch durch ihre Bekleidung ihre Zusammengehörigkeit an. Sowohl Ralf Wohlleben als auch André Eminger trugen schwarze Hemden und Hosen. Auch ihre Ehefrauen, die im Prozess als Beistände zugelassen waren und direkt bei ihren angeklagten ­Männern sitzen durften, trugen schwarze Hosen und Oberteile. Auch die ­Neonazis auf der Tribüne trugen schwarze Hemden.«

Was will uns der Eleve politischer Dichtkunst damit sagen? Daß er einer der ganz großen Schmierfinken der Esoterik-Branche ist, ein Seher des Grauens. Das war auch vorher schon bekannt. Vermutlich ist es Schinden von Zeilenhonorar. Er braucht die Arbeitergroschen, die der Kassenwart der „Jungle World“ auf ihn abwirft.

Die Partei »Der III. Weg« fasste sich auf ihrer Website kurz. Sie gab das verkündete Strafmaß wieder und bezeichnete das Verfahren als »Schauprozess« gegen ein »NSU-Phantom«.

Genau so war es.

Von einem »Schauprozess« ist auch beim rechtsextremen Magazin Compact die Rede.

Wenn Compact rechtsextrem ist, dann Weiermann schmierfinkender Apologet der RAF. Mindestens.

Das Urteil im NSU-Prozess hat auch andere Verschwörungstheoretiker zu neuen Mutmaßungen angeregt. Ganz vorne dabei ist »der Fatalist«, der das Blog »Arbeitskreis NSU« betreibt, dort seit Jahren systematisch Zweifel an ­allen Erkenntnissen im NSU-Komplex schürt und so die ohnehin bestehende Desinformation noch vergrößert. In ­einem Interview mit einem anderen Verschwörungstheoretiker behauptet er, Zschäpe sei zu ihrer Aussage erpresst worden, sie wisse tatsächlich gar nichts über die Taten, was man an ihrer Aussage gemerkt habe. Sonst ergeht sich »der Fatalist« in Beschwerden über »die Mainstream-Medien«, die die Wahrheit entweder nicht sagen wollten oder zu geringe Kenntnisse über den NSU hätten.

Das ist die Hausaufgabe, die wir den Leser des vom Fatalist betrieben Blogs auferlegen. Finde alle Belege für die Weiermannsche Verschwörungstheorie.

Eine rassistische Mordserie gab es ­diesen Darstellungen zufolge nicht.

Das ist so ziemlich die einzige Aussage, die man dem rechtsextremen Spinner abkaufen kann. Hätte es eine solche gegeben, dann hätte man die Täter ermittelt, Gerichtsprozesse geführt und die Begründungen für die Urteile nachlesbar in Datenbanken. Leider wird der interessierten Öffentlichkeit bis heute immer noch Diemers Butter und Brot vorenthalten, nämlich die von ihm und Genossen gerichtsfest bewiesene Täterschaft von Böhnhardt und Mundlos, auf die sich das Konstrukt der Mittäterschaft gründet. Das gehörte all die Jahre zu den bestgehütetsten Staatsgeheimnissen und wird auch so bleiben. Niemand hat die Absicht, die Ermittlungsakten zur Täterschaft von Böhnhardt und Mundlos zu veröffentlichen.
Esoterische Spinner vom extrem rechten Rand, die ihren Verstand im Enddarm sitzen haben und daraus Billigpropaganda fabrizieren, sind mit derlei simplen Überlegungen überfordert. Es würde Intellekt voraussetzen, sich mit Akten abzugeben.

Wer das bei der Lektüre im Bewusstsein trägt, den verwundert nicht, dass … ausgerechnet das Kapitel der früheren Tabakwarenverkäuferin Sophie Breyer aus einer in einem einzigen Wort ausgedrückten Feststellung besteht: »Idioten.«

Wir sind umzingelt von Idioten. Schönen Sonntag.

esoterische Seher des #NSU

anmerkung: Wochenende kleiner Esoterikkurs
Admin: na fein. ein 2-teiler? wird sicher anspruchs­voll 😉
anmerkung: Esoterik ist nicht anspruchsvoll, kannste labern wie der Evangelistenschnabel gewachsen ist und Terror­an­schläge von KHH herbeihalluzinieren

Bettina Müller wärmt für die Zeitung „Neues Deutschland“ vom 20.07.2018 den steinalten Artikel „Weißes Rauschen“ von Eike Sanders (apabiz) auf, der sich mit der Kriminaltelepathie beschäftigt. Eine Verlinkung zum apabiz kann wegen offensichtlicher Vergewaltigung der deutschen Sprache nicht stattfinden. Wir machen uns nicht mit Tätern gemein.

Die kriminaltelepathischen Ausführungen sind an und für sich sehr lobenswert, doch warum die esoterischen Evangelisten der NSU-Seher-Sekte als tagesaktuelles Phänomen dieser Branche da außen vor bleiben, das wiederum ist streng gehütetes Redaktionsgeheimnis.

Man hätte es ja zum Anlaß nehmen können, den Studiengang Telepathie an der Uni Bielefeld abzuwatschen, die einen 11. Dönermord gesehen haben und über den Äther schickten. Mit geradezu telepathischen Begründungen, also feinster deutscher Universitätsesoterik, die hier nichts zur Sache tun. Schade, denn somit rutsch der Dönermord zu Döbeln weit abgeschlagen auf Platz 12.

Zur Sache wichtig ist nur, daß die Dummen erstens immer wieder nachgefickt und zweitens an den Universitäten fertig ausgebrütet werden. Mehr muß man zur deutschen Zukunft nicht wissen. Der NSU lebt. Er ist nie wieder totzukriegen.

Der NSU nie wieder totzukriegen, wie Sebastian Bähr nachdrücklich unter Beweis stellt, indem er über

die brutale wie lange Geschichte des Rechtsterrorismus im Land

schwadroniert.

Erinnert sei an die »Deutschen Aktionsgruppen«, die »Hepp-Kexel-Gruppe«, die »Wehrsportgruppe Hoffmann«.

Ewing @mkewing123 Antwort an @Seb_Baehr @ndaktuell

Sebastian Bähr sie verbreiten Fakenews! Das NSU Märchen wollen sie als real verkaufen?! An KEINEN! Mord ist eine Spur gefunden wurden von den Uwe’s. Sie wollen doch nur ihre Gelder sichern, für ihre Vereine im Kampf gegen rechts… 😉

Der GBA jedenfalls hat 1982 das Verfahren gegen Karl-Heinz Hoffmann und andere mangels begründeten Tatverdachts und wegen Nichter­mitt­lung der Täter eingestellt. So viel Aktenesoterik muß sein.

There is no such thing as Rechtsterrorismus from Wehrsportgruppe Hoffmann, beliebte Thatcher in solchen Fällen in gepflegtem Englisch zu sagen.

1929 schließlich war, zumindest von offizieller Seite, Schluss mit der Hellseherei bei Kriminalfällen. Das Innenministerium gab einen Runderlass an alle Polizeibehörden heraus, der unmissverständlich untersagte, »Hellseher, Telepathen u. dgl. zur Aufklärung strafbarer Handlungen heranzuziehen oder sie an Maßnahmen zu beteiligen, die eine Aufklärung mit Hilfe parapsychischer Fähigkeiten bezwecken«.

Nein, war es nicht. Seher sind auch heute und bis hinein in höchste Kreise der Linken ein gern gesehenes und gehuldigtes Volk.

#NSU: Kein Schlußstrich unter #schlussstrich


Foto dieser Frau (Horst Seehofer) aus Gründen des Schutzes der nachwachsenden deutschen Jugend entfernt.

@ZDFheute

Die Akte des NSU-Prozesses sei für sie nicht geschlossen, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel in der letzten Pressekonferenz vor der Sommerpause: „Das wird noch weitergehen.“

Admin: na wenn doch 6 oder 9 dönermörder noch frei herumlaufen… in Deutschland oder in der Türkei oder in Mossul… dann kann Mutti ja schlecht #schlussstrich rufen, gelle Herr AustLaabs ?

anmerkung: Punk’s not dead: Sex Pistols‘ John Lydon comes out in support of Trump, Brexit and Nigel Farage

fragezeichen2: Pissnelken. twitter.com/KatharinaKoenig/

anmerkung: Sonntag das Dreamteam der Volksaufklärung: der dicke Fischer und diese Frau (Horst Seehofer)

Admin: oh fein, den dicken fischer mag ich ja gar nicht. immer feste druff 🙂

Das Urteil der Münchener Berufsrichter war eine Watschen für alle. Die Vorstellung ist aus. #schlusstrich.

Es wurde gewehklagt, daß das so nicht ausgemacht war. Die deutsche Gesinnungsjustiz hat grandios versagt, obwohl die Abgeordneten, die für den Mörderbschluß stimmten, also alle, sich redliche Mühe bei der politischen Vorverurteilung gegeben hatten.

Die Richter konnten nicht anders als so zu urteilen, wie sie geurteilt haben. Unter der gegeben Voraussetzung der von Diemer und Genossen vorgestellten Verschwörungstheorie der Existenz eines NSU ließen sich aus ihrem Verständnis heraus keine anderen Urteile fällen. Es war dünn wie eine Suppe aus der Endkriegszeit, was Diemer präsentiert hatte.

Doch noch kein Schlußstrich, denn schon wieder blutgrätscht die Politik der Justiz in die Beine. Diese Frau (Horst Seehofer) höchstpersönlich, die, die umfassende Aufklärung versprach, hat die Akte NSU wieder aufgemacht. Das bedeutet, es wird doch weiter nichts aufgeklärt. Besser ist es wohl.

Doch nun kommt der Fischer im Hamburger Kindermagazin bentomäßig um die Ecke, blutgrätscht noch ekliger, als es die Luschen der Aufklärung jemals gekonnt hätten und schwankt in seiner Urteilsschelte zwischen Wahn und Wahrheit wie Jean-Claude Juncker auf politisch glitschigem Parkett.

Am 11. Juli 2018 hat das OLG München das Urteil im NSU-Verfahren verkündet. Neben Verfahrensbeteiligten haben sich alsbald auch der Präsident der Republik Türkei sowie die NSU-Beauftragte der „Süddeutschen Zeitung“, Frau Ramelsberger, unzufrieden gezeigt. Letztere hat die lange Serie ihrer Analysen am 12. Juli mit einer halbseitigen Charakteranalyse „des Richters“ zu Ende gebracht und sie für Begriffsstutzige am 14. Juli als Kommentar noch einmal wiederholt. Der Angeklagte Wohlleben sei zu gut weggekommen (ob er das auch so sieht, mag dahinstehen), ein Grinsender sei freigelassen, ein Reuiger eingesperrt worden. Neonazis hätten auf der Tribüne geklatscht. Der Vorsitzende habe nur viereinhalb Stunden für die mündliche Begründung gebraucht und kein hinreichendes Mitleid mit den Nebenklägern gezeigt. Ergo: „Der Richter“ und „sein Senat“ haben vor der historischen Aufgabe versagt, die ihnen vom Schicksal gegeben war. Dass die Analyse auch noch tiefer fliegen kann, bewies ein Rechtsgelehrter namens Tomas Spahn, der im Aufklärungsorgan „Tichys Einblick“ eine Abfolge wirrer Desinformationen veröffentlichte.

Woran der Rechtsgelehrte die wirren Desinformationen des Thomas Spahn festmacht, das verschweigt er uns tapfer, verlinkt es auch nicht, so daß die Menschen, die von dieser, also Fischers Wertung, Kunde erhielten, zumindest in diesem Punkt unwissend sterben werden müssen.

Halten wir an dieser Stelle ergo fest, auf welchem Fundament Fischer seine Meinung (so gekennzeichnet) gründet.

Im Gegensatz zu den genannten Fachleuten verfüge ich weder über Detailkenntnisse der Münchener Hauptverhandlung noch über die Fähigkeit, ein noch nicht geschriebenes Urteil zu analysieren. Ich kann daher nur ein paar allgemeine Fußnoten beisteuern.

Das heißt nichts weiter, als daß er auf dem gleichen Level wie Binninger, Diemer oder eben Ramelsberger urteilt. Er weiß nichts, hat aber eine Meinung dazu. Abgesehen also davon, daß Fischer keine Ahnung hat, sind ihm trotz allem nebst wirren Desinformationen, z.B. zum Oktoberfest-Attentat, ein paar literarische Perlen aus dem Füllfederhalter getröpfelt. Daß er den Mord an Buback lieber wegläßt, ist auch verständlich.

Schön, was er zu den 5 Verteidigern Zschäpes schreibt.

Vielleicht sind es einfach nur mittelmäßig sachkundige Rechtsanwälte, die andere mittelmäßig sachkundige Anwälte ersetzt haben. Dieses Schicksal ereilt wöchentlich 20.000 Beschuldigte, ohne dass der Rechtsstaat zusammenbricht.

Zum Götzl weiß er auch was.

Die drei Richter des Senats heißen „Richter Götzl“. …

Paragrafen 120 Abs. 2 und 122 Abs. 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) sagen: „Die Senate entscheiden in der Besetzung von drei Mitgliedern mit Einschluss des Vorsitzenden“. Man kann Artikel 97 Abs. 1 Grundgesetz hinzufügen: „Die Richter sind unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen.“ Das ist leicht verständlich. Der Vorsitzende „leitet die Verhandlung“ (Paragraf 238 Abs. 1 StPO). Mehr nicht. Er ist nicht der „Chef“. Wenn zwei Richter anderer Ansicht sind, ist Herr Götzl überstimmt. Welche rechtsstaatsferne Verkennung veranlasst Journalisten, so leicht verständliche Regelungen konsequent und vorsätzlich zu missachten, zu verschweigen und in ihr Gegenteil zu verdrehen – noch dazu in einem Fall, in dem es auf Rechtsstaatlichkeit und Genauigkeit so ankommt wie hier?

Die Opferanwaltsmafia (Nebenklage) kann er gar nicht leiden.

Verfehlt waren Inszenierungen von Nebenklagevertretern, die vom Gericht eine historische Aufklärung verlangten und diese Forderung mit den Hoffnungen und Emotionen ihrer Mandanten verknüpften. Sie missbrauchten deren Naivität. …

Wer in Deutschland professionell Strafrecht betreibt, weiß, dass es im Strafprozess nicht um „Aufarbeitungen“ und Analysen historischer Schuld und kultureller Erniedrigung geht. …

Den Angehörigen der Mordopfer des NSU als Verfahrensziel zu versprechen und öffentlich vom Gericht zu verlangen, es solle die Strukturen des institutionellen Rassismus aufklären, ist daher etwas infam: Jeder NK-Vertreter, der das forderte, weiß, dass es sich um eine im Strafverfahren wohlfeile Forderung ins Nichts handelt. Und dass der Vorwurf an das Gericht, sie nicht erfüllt zu haben, keinen Effekt haben kann außer der Delegitimierung des Verfahrens selbst. NSU 2018 ist nicht Auschwitz 1963, selbst wenn die Stimme bebt.

Das ist dem Daimagüler, Hoffmann und artverwandter species mitten in die Fresse.

Das 5jährige Wirken der Hiwis der linken und antifantastischen Schmierfinkenbranche faßt er so zusammen.

Die Prozessberichte gingen dahin wie Wetterberichte … Ich habe noch von keinem Rücktritt von Chefredakteuren oder Herausgebern gehört, in deren Verantwortlichkeit vormals diese oder die Berichterstattung über die angeblichen „Döner-Morde“ fiel. …

Die Verharmloser und Sympathisanten, Nebelerzeuger und Unterstützer sind unter uns; und sie benutzen die Freiheiten der Gesellschaft, um ihre Zerstörung zu befördern. Das NSU-Verfahren, so meinte mancher Kommentator, hatte die Aufgabe, den Zustand der deutschen Gesellschaft festzustellen. Diese Forderung ist monströs, uninformiert und totalitär, wie moralisch auch immer sie sich gerieren mag. Sie verlangt vom „Richter Götzl“, der hier oder dort so oder anders heißt, die Herrschaft über die Gerechtigkeit. Im selben Atemzug stellt sie ihn als verachtungswürdig dar, weil er den Erwartungen des Publikums nicht genügt. Das ist eine Vortäuschung dessen, was man einst „Kritik“ genannt hat. Wenig spricht dafür, dass diejenigen, die hierzulande die Forderung erhoben und kommunizierten, dafür jemals etwas riskierten in den Lebenswelten, in denen ihr Ego lebt.

Eine Unlogik sei näher erklärt, denn die Aussage verwirrt genauso wie seine verwirrten Desinformationen.

Dass die Strafverfolgungsorgane „versagt“ haben, wird man wohl sagen müssen. Selbst wo sie nicht zu den Sympathisanten gehörten, haben sie gehandelt, wie es der Volkspolizist und der Verfassungsschützer als „Organe“ gelernt haben. Das heißt: So, wie wir es ihnen beigebracht haben.

Irrtum. Sie haben genau nicht versagt. Polizei und Justiz haben exakt so funktioniert, wie sie funktionieren sollten.

Die eigentlich wichtigste aber etwas unterbelichtete Aussage lautet:

Es ist nicht strafbar, bescheuerte Ansichten über die Welt zu haben.

So soll es bleiben, äh sein, tschuldigung, werden, denn ist es ja nicht. Schönen Sonntag.

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Das ist ein Schlußstrich.

Antifa dumm wie ein Faschistenbrot

Wer für sich in Anspruch nimmt, daß für ihn Rechts seine Endstation ist, dem ist nicht zu helfen, der will auch keine Hilfe, erst recht nicht vom AK NSU. Bei uns bekommt er sie eh nicht, denn wir sind keine Sozialarbeiter für Nazis. Die Fas müssen alleine doof sterben.

Ein Tim Schulz, der auch mal einen Beitrag im Krampf gägen Rächts™ beitragen wollte, hatten einen gar heftigen Hirnkrampf, als er seinen Sermon zum Schandurteil der 5 Berufsrichter auskotzte, das von Herrn Staatsschutzrichter Götzl verkündet wurde.

Der Rechtsstaat verhöhnt sich selber viel besser, als es die Rechten jemals könnten. Solange diese Frau (Horst Seehofer) auf die in der BRD geltenden Gesetze scheißt und gesetzwidrig noch und nöcher durch die Weltgeschichte tappert, ist sie höchstselbst die rechteste aller rechten Rechtsstaatsverhöhner. Verhöhnung von Rechtsstaat ist zuerst mal immer, wenn die damit beauftragten Personen keinen Rechtsstaat machen.

Das Pamphlet von Schulz kann sich jeder auf eigene Gefahr hin selbst durchlesen, denn das ist nicht das heutige Thema. Thema ist der AK NSU, besser gesagt, das Bild, das die Faschos um Schulz herum von ihm haben.

Also fangen wir gleich mit der Screenschote an, die von Schulz mit diesem lustigen Text bedacht wurde.

Diverse Szene-Medien geben vor, über Geheimakten zu verfügen

Preisausschreiben des Tages:

Wer sich die Mühe des Lesens auf der rechten Endstation macht, mag uns alle Aussagen aus dem Artikel zusenden, mit denen ein inhaltliche Aussage transportiert wird.

Einsender mit der richtigen Lösung dürfen sich kostenlos das Szene-Medium Einstieg NSU und die lose Blattsammlung Sammlung Parlograph Blog downloaden. Als Bonus drauf gibt es noch superstrenggeheime Geheimakten.

Alle anderen dürfen das auch.

Da es sich um ein Bildschirmfoto des Blogposts Zahl nicht drauf beim Aktenkauf handelt, wäre ein erster Fragenkomplex zu beantworten. Wer oder was ist die Szene? Der AK NSU kann es nicht sein, denn der gehört niemanden, auch keiner Szene an. Er macht ab und zu eine. Aus gutem Grund.

Nehmen wir mal der Übung halber an, der kleine Nazi von der rechten Endstation meint den AK NSU. Unter dieser Voraussetzung ist die Aussage eine faschistische Propagandalüge, denn, wie gesagt, erstens ist der AK NSU kein Szene-Medium, sondern ein AK, zweitens gibt er nichts vor, schon gar nicht, also noch nie, daß er über Geheimakten verfügt. Wenn er über solche verfügen täten würde tun, dann wären sie schon lange nicht mehr geheim.

Zu deutsch, Schulz will im Stile eines pimpfigen Gestapospitzels denunzieren. Das darf er, denn das ist im Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches nicht verboten.

Zudem kursieren in Szeneblogs allerhand Verschwörungstheorien um das sogenannte „NSU-Phantom“. …

Der selbsternannte „Arbeitskreis NSU“, ein wirrer Verschwörungsblog, macht dahinter ein Komplott der Geheimdienste aus, unterstützt von Politik und linken Anwälten. Böhnhardt und Mundlos seien lediglich „Bauernopfer“.

Wieder diese ominösen Szeneblogs, ohne diese zu qualifizieren, uns mal ausgenommen. Fangen wir also damit an. Die gruseligsten Verschwörungstheorien zum NSU-Phantom wurden von Polizeidetektiv Ziercke und Nichtermittler Range in die Welt gesetzt, um von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages den Mörderbeschluß vom 22.11.2011 zu erpressen. So what?

Propagandistisch war es der Husarenritt von Ulli Jentsch von der Staatsschutzklitsche apabiz und der Merseburger Krabbelgruppe des Pfaffen König, die in einer konzertierten Kommandoaktion mit dem Staatsschutz eine DVD an das Alstermagazin verhökerten und am 12.11.201 um 16:03 Uhr die Geburt des NSU bekanntgaben, ohne das jemand wußte, was das überhaupt ist. Es war eben genau was? Genau. Ein Phantom. Das NSU-Phantom. Das ist es auch bis heute noch, denn im Grunde wissen wir gar nichts (Binninger).

Zeuge Dr. Herbert Diemer: Vor allen Dingen weil – – Ich weiß nicht:
Zeuge Dr. Herbert Diemer: Ich weiß es nicht.
Zeuge Dr. Herbert Diemer: Ich weiß es nicht.
Zeuge Dr. Herbert Diemer: Ich weiß es nicht. Ich kann es doch nicht ändern.
Uli Grötsch (SPD): … wissen Sie es noch?
Zeuge Dr. Herbert Diemer: Nein …
Zeuge Dr. Herbert Diemer: … das weiß ich auch nicht, Herr Abgeordneter.
Zeuge Dr. Herbert Diemer: … weiß ich nicht mehr genau …
Zeuge Dr. Herbert Diemer: … weiß ich nicht …
Zeuge Dr. Herbert Diemer: … weiß ich nicht …
Zeuge Dr. Herbert Diemer: … weiß ich nicht …
Zeuge Dr. Herbert Diemer: Das weiß ich nicht jetzt, aber das könnte ich mir vorstellen …

Und weil es eben ein Phantom ist, ein Phantasieprodukt, führt es genau das Leben, das ihm gebührt. Ihm wird mit fantomasisches Leben eingehaucht. Der NSU ist zu 99,999% ein Produkt der ausufernden Phantasie der Antifa, linker Medien und von ca. 60 am OLG-Stadl zu München aufgetretenen Rechtspflegeorganen. In enger und sehr vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Politikern. Das sei nicht verschwiegen. Denn ohne deren ständige Blutgrätschen wäre der NSU heute nicht das, was er heute ist.

Binninger war von den Aussagen seines Edelzeugen höchst entzückt. Zu Abschied bewarf man sich gegenseitig mit Komplimenten und herzte sich in den Feierabend. Kann jeder nachlesen, der es nachlesen will.

Selbsternannt kann sich Schulz sparen. Das ist szenetypisches Denunziantensprech. Hätte man den Endstationern eigentlich bei einer der vielen V-Mann-Schulungen erklären können. Woran Schulz festmacht, daß der AK NSU in Wirklichkeit ein wirrer Verschwörungsblog ist, das bleibt offen, da es als Behauptung so da steht, aber nicht bewiesen und auch nicht belegt ist.

Der AK NSU hat hinter dem NSU-Phantom höchst selten und dann in einer Nebenspur ein Komplott der Geheimdienste ausgemacht. Wir gehen nach wie vor davon aus, daß es sich bei dem geheimen Leben von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe um eine wesentlich vom sächsischen Staatsministerium für Inneres fürsorglich betreute Polizeiaktion gehandelt hat, die mit geheimdienstlichen Methoden geführt wurde und bis heute geheimdienstlich verschleiert wird. Das ist schon alles. Woher das Leichtgewicht der Goebbelspropaganda Schulz also seine Weisheit hat, bleibt sein schmutziges Geheimnis. Vom Szene-Blog des AK NSU hat er sie definitiv nicht.

Die Bauernopfer hat der Ken Jebsen auf seinem Youtube-Kanal verzapft, das stammt nie und nimmer von uns. Mit dem Jebsen haben wir auch nichts zu tun.

Wenigstens das hat der Schulz verinnerlicht: Wes Faschistenbrot ich eß, des Propaganda kotz ich aus. Die Antifa sind die besten Staatsschützer die man für Geld kaufen kann.

q.e.d.

P.S.: Für alle Freunde der klassischen deutschen Medizin (Oma weiß, was den Husten lindert) ausnahmsweise noch ein kleines Rätsel, das es zu lösen gilt: Hat der Diemer auch Ischias?

Zeuge Dr. Herbert Diemer: Man kann doch nicht sagen, dass eine DNA-Spur, die von Unbekannt ist, dann die vom Täter sein muss, wenn sie nicht von einem Berechtigten ist. Das kann man doch nicht sagen.

Doch, kann man. Doch wann? Und wer darf das?