Beweise

Rechtsstaat Deutschland – Willkuer im Gerichtssaal?

Rechtsanwälte sind gefragt, speziell Strafverteidiger, also Experten in Sachen Strafprozessordnung, ob Rolf Bossi, ehemals berühmtester Strafverteidiger der BRD recht hatte mit seiner Aussage, der Rechtsstaat sei in Gerichtsprozessen stark eingeschränkt, wenn nicht gar abgeschafft, bei Amtsgerichten zwar nicht, bei Landgerichten und OLGs allerdings schon.

In Angela Wierigs NSU-Prozessbuch “nazis inside“ haben wir dazu gar nichts gelesen, und in den Medien findet das Thema ebenfalls nicht statt. Es ist aber Fakt, dass um Beweise gestritten wurde, speziell um die Dönerceska des angeklagten Beschaffungsweges Wohlleben, und der Senat hat mehrfach klargemacht, dass er der Anklageversion folgen wird, und die alternativen Beschaffungswege verwirft.

Der Punkt ist: Er darf das, er ist voellig frei in seinem Urteil.

Die Kritik lautet: Es ist keine Berufung moeglich, und das oeffne das Tor zur Willkuer, sei also daher nicht rechtsstaatlich.

Dazu gibt es bei youtube eine Doku aus dem Herbst 2017, die jedoch (so sagte man es mir) in der BRD zensiert sei.

Der Autor ist ein waschechter Meinungsverbrecher, der deshalb auch eingesperrt wurde, weil es in der BRD gewisse Probleme mit den angeblich existierenden Grundrechten gibt.

V-Mann Erbse meint jedenfalls, das sei ein sehr zutreffendes Video:

das Video erklärt es sehr gut worum es geht – in der Bananenrepublik Dummland herrscht eine Aburteilungsjustiz freislerscher Prägung.

Wer unbequem ist wird unter falschen Anschuldigungen angeklagt und abgeurteilt – so funktioniert in der Bananenrepublik Dummland die politische Verfolgung. Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/364/zusammenhang-zwischen-fall-matthias-morden?page=4#ixzz5AocGKrKg

Mangels Jurastudium muss man da immer vorsichtig sein, deshalb hier ein 6-Minuten-Ausschnitt der Doku, quasi de-zensiert, damit es jeder anschauen kann:

Ein Ausschnitt aus einer Doku des politisch verfolgten Meinungsverbrechers Germar Rudolf, Staranwalt Rolf Bossi kommt auch vor und beklagt Richterwillkuer bei der Beweiswuerdigung durch das Gericht, bei unzureichenden Rechten der Angeklagten.
Liegt er falsch?

https://www.bitchute.com/video/YsGycH55IsKK/

Duerfte wenig bringen, es bei Youtube hochzuladen… oder bei Facebook…

Frage also: Haben Rudolf und Bossi recht?

Advertisements

Blutbilder aus dem Wohnmobil – Blutspuranalyse im RBB

Die Blutbilder aus dem Wohnmobil waren eine der wichtigsten Serien in der reichhaltigen Sammlung von Blogposts des AK NSU. Für viele Leser war das eine Überforderung, da schnöde Wissenschaft und keine rabulistische Politpropaganda.

„Der Fall wird politisiert, ohne dass die Ermittler ihre Arbeit machen können.“

Bodo Ramelow

Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Zu lang zum lesen

Blut, der ganz besondere Saft, kann biochemisch untersucht und physikalisch analysiert werden, so er geronnen als Spritzbild vorliegt (oder steht).

Dem Landfunk für Berlin und Brandenburg kommt das Verdienst zu, den Leichenfundort Wohnmobil Stregda nachgestellt zu haben und das Vorgehen bei der Blutspuranalyse zu erklären. Und zwar so, daß es sogar PD Menzel verstehen würde. Und das will was heißen.

Um zu zeigen, wie eine solche Analyse abläuft, wird im „Täter Opfer Polizei“- Studio ein „Tatort“ – mit vielen Spurenbildern eingerichtet. Dort erklärt Heike Göllner vom Landeskriminalamt Berlin, wie Blutspuren sichtbar gemacht werden können.

Mit Moderator Uwe Madel spricht die LKA-Expertin unter anderem auch darüber, wie sich Blutspurenmuster interpretieren lassen, welche Rückschlüsse sich auf mögliche Tathergänge ziehen lassen und was der Begriff „Digital Stringing“ bedeutet.

Schauen wir uns die wichtigsten Aussagen der Sendung in einem Bildroman an.

Dr. Heike Göllner und Uwe Madel zeigen an drei Beispielen und einer Tatortnachstellung wesentliche Aspekte der Blutspuranalyse, wie sie zum Standard kriminalpolzeilicher Arbeit gehört. Meistens jedenfalls.

In der Bildmitte, das ist nur ein Effektbild und zeigt einen wieder hochhüpfenden Tropfen Blut. Das ist jene Technik, die auch in der Werbung für diverse Modegetränke verwendet wird. Das Bild wurde in der Sendung nur als Blickfang benötigt.

Hier haben wir das erste Spurenbild, in dem deutlich eine Aussparung im Spritzmuster zu erkennen ist, die an einen Hammer erinnert. Das heißt, daß dieser dort lag, wo sich das Spurenmuster ausbreitete und erst nach dem Ereignis entfernt wurde.

Das könnte das klassische Nasentropfenbild sein, oder wenn man sich mit den Gemüsehobel mal wieder die Fingerkuppe abrasiert hat. Dann tropft das Blut unerläßlich, in einem kleinen Bereich, oft auch immer wieder auf die gleiche Stelle, wie links anhand des großen Flecks mit Satellitentropfen erkennbar ist.

Von der Spezialistin wurde dies als Kontaktspur bezeichnet, hier mit Handkontakt. Die Leiche steht z.B. mit beiden Händen an der Wand abgestützt und sackt dann ganz langsam die schöne weiße Tapete entlang gen Boden. oder sie wird auf dem gekachelten Boden umgelagert und hinterläßt diese Spur. Kontaktspuren haben eine Bewegungsinformation. Unerwähnt blieb, daß solche Kontaktspuren auch mit der Kleidung oder Gegenständen verursacht werden können.

Professor Hall und PD Stenzel stehen im Eingang des Wohnmobils, schauen auf die Leiche Böhnhardts und um die Ecke ins Klo, wo Stenzel dann auch gleich noch ein P2000-Imitat aus dem Ländle entdeckte. Jau, und genau das ist die zu analysierende Situation.

Hier werden die Fäden gezogen. Ein Blutspritzer hat eine ausgeprägte Form und gibt damit Auskunft, aus welcher Richtung er herangeflogen kam, ehe er sich am Auftreffort breit machte. Am Tatort wird dazu das Stringing genutzt.

Es werden viel Fäden gespannt. Dort, wo sich diese Fäden dann treffen, dort fand das Ereignis Blutspende statt.

Mittels 3D-Laserscanner (Spheron-Aufnahmen) und Digitaler Fotografie wird der Tatort vollständig erfaßt, digitalisiert und am Computer modelliert. In diesen Fällen ist das händische Fäden ziehen nicht mehr nötig. Das erledigt der Computer auch sehr präzise.

Da das Dach nach den Löscharbeiten herunter purzelte und zumindest im Gangbereich des WoMos großzügig Blut verspritzte, kann dies in eine Art Puzzlearbeit ausarten. Aber, im Klo purzelte kein Dach. Da haben wir ein astreines Spritzmuster, wie vom RBB dargestellt, daß untersucht werden muß.

Das ist das eigentlich zu lösende Problem. Was für ein Ereignis hatte diese Abwurfspur zur Folge?

Im Film heißt es salopp:

Ist sozusagen ja, würd ich sagen, ist ein Spritzfeld mit einer hohen Dynamik, was wir das auch erkennen können.

Können sie sagen, hier hat jemand zugeschlagen, hier hat jemand zugestochen oder jemand geschossen?

Genau. ich würde hier sagen, da ist Energie drinne, da, ähm, hat’s einen auf die Nuß gegeben.

Okay.

Ob es okay war, daß es da einen auf die Nuß gegeben hat, lassen wir an der Stelle dahingestellt. Den Knobel-Knifflig-Fans unter den Lesern sei die Aufgabe gestellt, herauszufinden, welche Szenarien unter anderem im AK NSU diskutiert wurden bzw. denkbar wären.

Es ist schade, daß der Thüringer Ministerpräsident derzeit mit der Aufklärung des großen Unterstützerumfeldes des Linksthüringischen Untergrundes (LTU) beschäftigt ist. Sonst könnte er einem Mufti die Order erteilen, mit der kriminalpolizeilichen Arbeit zur Aufklärung des Tötungsverbrechens zum Nachteil von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos erteilen. Die Spheronaufnahmen liegen ja vor. Das WoMo steht beim BKA. Ramelow kann ja mal ein paar Fäden ziehen, um die enge Zusammenarbeit mit den höherwertigen Kriminalisten anzuleiern.

Was ist das schöne an der Blutspuranalyse, abseits politischen Gelabers? Das ist Wissenschaft, reproduzierbar. (Göllner)

Dresdner Moscheebomber 2016: Ermittlerpfusch wie beim #NSU?

Eigentlich ist es sehr witzig, was da zur Zeit am LG Dresden passiert: (Bericht vom 16.3.2018)

Da wird also wieder einmal die Nummer mit den Pleiten, Pech und Pannen abgezogen?

Sieht so aus:

Er würde vor der Sprengung der Rohrbomben gerne noch einige Spuren sichern, will der Experte für Werkzeugspuren im Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamts Sachsen (LKA) seinen sprengwütigen Kollegen noch gesagt haben. Er wolle Kratzer und Verformungen sichern, die es ermöglichten, den zur Herstellung der Bomben genutzten Schraubstock zu identifizieren. Aber nein, es wurde erst gesprengt.

Der verdutzte Gesichtsausdruck des Vorsitzenden Richters Herbert Pröls sprach Bände. Am Donnerstag befragte er den 56-jährigen Kriminaltechniker zu dieser Sprengung. Kein Zweifel. Am 2. Mai 2017 wurden die zwei originalen Rohrbomben auf einem Truppenübungsplatz in der Lausitz zu Testzwecken in die Luft gejagt, berichtete der Ingenieur, er habe aus Interesse teilgenommen. Die Suche nach Schraubstock-Kratzern hatte sich jedoch erübrigt.

Da schüttelt der geneigte Leser das Haupt, mancher mag auch lächeln, „ach was sind die blöde“, nur Absicht darf es nicht gewesen sein, das „Spurenvernichten zu Testzwecken“?

Es geht weiter:

Die zerstörten Rohrbomben sind leider nicht das einzige Problem mit diesen Testsprengungen. Weil es am LKA Sachsen keinen Sachverständigen für sogenannte Sprengvorrichtungen gibt, wurde auch auf diese Expertise einfach verzichtet. Auch das hat Richter Pröls in dieser Deutlichkeit erst am Donnerstag von dem Kriminaltechniker erfahren. Der Spreng-Gutachter sei schon seit Jahren in Pension, seine Stelle wurde nicht nachbesetzt.

Als Blogleser wissen sie ja vom nicht vorhandenen Brandgutachten zum Womo Eisenach, von der nicht verfertigten Blutspritzeranalyse, und vom fehlenden Nachweis, wie denn die Explosion der Frühlingsstrasse gezündet worden sein soll.

Siehe auch:

Um zu zeigen, wie eine solche Analyse abläuft, wird im „Täter Opfer Polizei“- Studio ein „Tatort“ – mit vielen Spurenbildern eingerichtet. Dort erklärt Heike Göllner vom Landeskriminalamt Berlin, wie Blutspuren sichtbar gemacht werden können.

Mit Moderator Uwe Madel spricht die LKA-Expertin unter anderem auch darüber, wie sich Blutspurenmuster interpretieren lassen, welche Rückschlüsse sich auf mögliche Tathergänge ziehen lassen und was der Begriff „Digital Stringing“ bedeutet. Video dazu: www.rbb-online.de/taeteropferpolizei/archiv/20180314_2100.html

Das aber nur nebenbei: Man könnte, wenn man denn wollte. Der Erfurter NSU-Ausschuss wollte jedoch nie wirklich.

Die „Desinteressierten und Smartphone-Daddler“  vom Sächsischen NSU-Ausschuss kommen auch nicht wirklich gut weg, jedenfalls nicht bei einer Studentengruppe, die dort zu Gast war:

Zu unserer Überraschung waren wir – neben NSU Watch Sachsen – die einzigen Gäste im Raum. Nachdem wir unsere Plätze einnehmen durften und der offizielle Teil der ersten Zeugenbefragung begonnen hatte, wurde unsere Aufmerksamkeit immer wieder auf Mitglieder des Ausschusses gelenkt, die erst mit voranschreitender Zeit im Raum eintrafen. Es schien vollkommen unproblematisch und selbstverständlich, zunächst seine Sitznachbarn zu begrüßen, in Ruhe auszupacken und sich bei Bedarf mit Kaffee und Keksen zu versorgen. Die Smartphones der Mitglieder verlangten scheinbar deren Aufmerksamkeit und manch einer ließ es sich nicht nehmen, interessante Informationen auch mit den Nachbarn zu teilen. Dieses Bild bot sich erneut nach der Mittagspause, als die letzte Befragung des Tages stattfand. Bei uns entstand der Eindruck allgemeinen Desinteresses, zumindest bei einem Teil der Mitglieder des Ausschusses.

Diejenigen Mitglieder, die an diesem Tag Fragen an die Geladenen richteten, wirkten, bis auf vereinzelte Ausnahmen, vorbereitet und aufmerksam während der Befragung, sodass einige Themen vertieft werden konnten. Nicht ersichtlich für uns Gäste war allerdings, weshalb beispielsweise bei Widersprüchen in den Zeugenaussagen oder augenscheinlichem Zurückhalten von Informationen keine zusätzlichen Fragen gestellt wurden, soll die ganze Untersuchung doch zur „Wahrheitsfindung“ beitragen.

Auch im weiteren Verlauf der Sitzung schienen nicht alle Beteiligten mit dem nötigen Ernst und Respekt bei der Sache zu sein. Sei es wiederholtes Kopfschütteln und Grimassen, wenn sich eine Zeugin nicht mehr an gefragte Sachverhalte erinnerte, oder unangebrachte Kommentare, als es um die Frage nach aufgesuchten Frauenärzten im Rahmen der Fahndung nach dem Kerntrio des NSU ging.

Keine Frage: Abgeordnete klären nichts auf.

Und der Moscheebomberprozess? Der geständige Täter erfüllt sämtliche Wunschträume:

Der Dresdner, der auch schon als Redner beim islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bündnis in Erscheinung getreten war, soll am 26. September 2016 aus ausländerfeindlichen Motiven vor der Tür der Fatih Camii Moschee in Dresden-Cotta drei selbstgebaute Rohrbomben sowie Behälter mit brennbarer Flüssigkeit abgelegt und mittels Zeitschaltuhr gezündet zu haben.

Besser geht ja gar nicht: Pegida hat gebombt, und liess sich prompt erwischen, sogar eine weitere Bombe hatte er daheim, noch Monate nach der Explosion:

An den Tatorten gesicherte DNA-Spuren hatten zu dem 31-Jährigen geführt. Im Dezember 2016 war er auf einer Baustelle in Hessen festgenommen worden, wo er auf Montage tätig war. Seither sitzt er in Untersuchungshaft.

Bei der Durchsuchung seiner Dresdner Wohnung war neben diversen Gegenständen zur Herstellung von Spreng- und Brandvorrichtungen auch ein mehr als viereinhalb Kilo schwerer Sprengsatz entdeckt worden, der „zum jederzeitigen Abtransport und Einsatz“ bereitgelegen habe, wie die Ermittler damals mitteilten.

Außerdem soll auch eine Bombenattrappe, die an einer Elbebrücke gefunden wurde, auf das Konto des Mannes gehen.

Ein Volltrottel, ein V-Mann, oder ein Bombenbastler mit Zulieferkette bis nach Rudolstadt zum Antifa-Bomberkollektiv der „Kaethes Bomben Bastler“?

Das Ganze sieht doch nach Täterschutz aus, was das LKA Dresden da veranstaltete hat! Siehe die „Pannen“ geschildert im Prozessbericht:

Die beiden unversehrten, aber zündfähigen Rohrbomben hatte die Polizei nach dem Anschlag auf die Moschee in der Hühndorfer Straße sichergestellt. Sie lagen vor der Wohnungstür, hinter der der Imam mit Frau und zwei Söhnen lebte. Ob es sich bei dem detonierten Sprengsatz um einen identischen dritten handelt, ist nun eine Frage in diesem Prozess.

Kein Gutachten, weil… erstmal sprengen, danach erst „ermitteln“, und das ohne Sachverständigen, das ist absolut lachhaft, und sieht nach einer schützenden Hand aus, bzw. nach politischer Einflussnahme.

Es gibt noch einige weitere Pannen und Mängel in diesem Ermittlungsverfahren. Wichtige Tatzeugen wurden nicht von der Polizei vernommen…   es soll Probleme mit Übersetzungen des Dolmetschers gegeben haben.

„Tatort-Fotos“ in der Wohnung des Imam wurden erst im Februar 2017 angefertigt, mehr als vier Monate nach dem Anschlag.

Die Wohnungstür lag schon lange auf dem Sperrmüll, als die Beamten sie nach Monaten nochmals untersuchen wollten.

Witzige Pannen, nicht wahr? Oder doch eher Absicht, schützende Hand?

Oder gar Komplizenschaft mit den Rechtsterroristen, wie im Kommentarbereich vermutet wird?

Kalle 

Diese Vertuschungen und schlampige Ermittlungen legen wieder mal den Verdacht nahe, dass die Ermittlungsbehörden bzw. Teile der Ermittlungsbehörden mit den Rechtsterroristen insgeheim sympathisieren. Wann wird dieser sächsische Sumpf endlich ausgetrocknet, damit man auch der hiesigen Polizei wieder uneingeschränkt trauen kann?

Warum kommt der Journalist nicht einmal ansatzweise darauf, was da seitens der Ermittler veranstaltet worden sein könnte, weil man politisch erwünscht keinen Bombenanschlag wollte, sondern ein (harmloser) Brandanschlag viel genehmer war?

Am Nachmittag hat das Gericht mit den weiteren Prozessbeteiligten neue Sitzungstermine bis Ende Mai vereinbart. Zunächst war der Prozess bis Anfang April terminiert.

Richtig laut wurde Pröls, als Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz anregte, man könne auf den Spreng-Sachverständigen verzichten. Die tödliche Wirkung von Rohrbomben sei „naheliegend“. Pröls entgegnete, das Gericht brauche ein vernünftiges Fundament, dem Angeklagten werde eine vorsätzliche Tat vorgeworfen.

Der Pegida-Provokateur ist doch geständig, ganz wie Beate Zschäpe im NSU-Schauprozess, daher ist es völlig egal, ob die Polizei die Tatorte absichtlich versaut, oder nur aus Versehen.

Oder etwa nicht?

5 Jahre Schauprozess – Wer ist Schuld?

Ein politischer Prozess, schon klar, und schuld an seiner elend langen Dauer ist natürlich- wer auch sonst?- die Verteidigung mit ihren Befangenheitsanträgen… meint zumindest die staatlich geförderte Antifa:

So meint man also ganz links aussen… der hier und seine Kamerad*I*nnen sind schuld:

coole Brille…

Nein, meint Frau im Focus, schuld an dem elend langen Prozess seien die Linksanwälte von der Antifa:

Vor allem die vielen Nebenkläger führen seit Prozess-Beginn mit zahlreichen Beweisanträgen dazu, dass der Strafsenat immer wieder längere Beratungspausen einlegen musste. Dabei ging es meistens um die Ladung von Zeugen aus dem rechten Milieu, aber auch vom Verfassungsschutz. Der Grund: Man möchte das gesamte Ausmaß des NSU erfassen.

Da hat sie recht: Die Linksanwälte der überflüssigen, ja schädlichen Instanz „Nebenklage“ wollten aus dem Schauprozess einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss machen, um dort dieselbe sinnlose Show abzuziehen wie die real versagenden 12 (oder so) Gedöns-PUA?

Aber da steht noch mehr:

  • Keine direkten Augenzeugen erschweren Beweisaufnahme

Maßgeblich hierfür ist auch die Beweisaufnahme. Alleine sie dauerte 374 Tage. 596 Zeugen wurden vernommen. Danach sieht es die Anklagebehörde als erwiesen an, dass Zschäpe als Mittäterin der zehn Morde und aller weiteren NSU-Verbrechen zu bestrafen sei. Bis auf einen seien alle Morde fremdenfeindlich motiviert gewesen.

Die Dauer des NSU-Prozess lässt sich vor allem damit erklären, dass es keinen einzigen unmittelbaren Augenzeugen für die Mordserie zwischen 2000 und 2007 gibt. Auch den Tathergang der mutmaßlichen Selbsttötung von Mundlos und Böhnhardt, nachdem sie nach einem gescheiterten Banküberfall 2011 aufgeflogen waren, kann niemand direkt bezeugen. Umso wichtiger sind deshalb die Aussagen anderer Zeugen und Gutachten von Sachverständigen – und das zieht sich.

Richtig. Echte Beweise gibt es keine, Tatortspuren ebenfalls nicht, es gibt ein mutmasslich falsches Geständnis von Zschäpe, und es gibt eine ganze Reihe von rechtsstaatlich höchst zweifelhaft beleumundeten Waffen, eine falsche Bankraubbeute etc.

Da brennt jedoch nichts an, dank der embedded media in der BRD.

5 Jahre NSU-Prozeß. Wer ist Schuld an dieser langen Dauer? richtig. Die Dampfplauderer der Antifa.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=630#ixzz59mn1nNdF

Schön, dass es mal jemand in den Hauptstrommedien schreibt.

Im Januar 1977, nur ein Vierteljahr vor Ende des insgesamt zwei Jahre dauernden Verfahrens (am 174. von 192 Prozesstagen), wurde Prinzing wegen Befangenheit  ausgeschlossen und durch den Beisitzer Eberhard Foth ersetzt. Es war der inzwischen 85. Befangenheitsantrag der Verteidigung, der zu seiner Ablösung führte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Prinzing

Selbst ein per Befangenheitsantrag abgeschossener Vorsitzender Richter beendete den RAF Prozess nicht. Tote Angeklagte (Meins, Meinhof) ebenfalls nicht.

Letztendlich ist es egal, wie lange der NSU-Prozess dauert, und wer daran schuld ist. Das Urteil stand sowieso schon vor der Eröffnung fest.

Ceska-Gedöns im #NSU Schauprozess, die Revision beim BGH wird bereits vorbereitet?

Die Aussagen vom Jug P. beim BKA, beim Schreihals Jochen Weingarten von der BAW, und seine Aussagen letzte Woche Montag im Ländle Kasperlesausschuss gab es nirgendwo so vollständig wie hier im Blog:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/03/13/nsu-laendle-5-3-2018-zwei-deals-aber-keine-ceska-beschaffung-teil-7/

Das liest man sowohl beim Staatsschutz des BKA als auch beim GBA in Karlsruhe, und offenbar auch bei der Wohlleben-Verteidigung.

Gestern im Götzlschen Königlich Bayerischen Amtsgericht (Staatsschutzsenat OLG):

Da geht es um die „alternativlosen, Wohlleben-freien Dönerceska-Beschaffungsmärchen“ von Michael Hubeny und von Jens Ludwig, also vom Bandidos-Rocker und vom Rotlicht-Kriminellen.

Freie Auswahl, sozusagen.

Aber der Staatsschutzsenat hat sich bereits aus die BKA-Staatsschutzversion festgelegt, die von den Bundesregierungs-Staatsschutzanwälten angeklagt wurde:

Und deshalb ist das Blasphemie, was die Wohlleben-Verteidigung da veranstaltet, widerspricht dem Wahrheitsministerium, welches im Kanzleramt beheimatet ist, oder sitzt es ab heute beim Seehofer?

Egal. Es ist nicht zulässig, ja Gotteslästerung, oder so.

Wird der gesamte Senat abgelehnt, so ist wieder Pause angesagt, für 1 bis 2 Wochen. Danach, so es weiter geht, wird auf Wiedereintritt in die Beweisaufnahme spekuliert.

Die Ramelsberger hat wieder einmal gar nichts kapiert:

Der Experte meint:

Autsch, das Götzl-Groupie vertut sich mächtig.

Inwiefern denn das?

Hauptangeklagte im Prozeß sind Böhnhardt und Mundlos.

Vor allem aber hat sie das Thema nicht erfaßt. Das Thema beim Antrag Ceska lautet Revision. Wie klänge denn solche ein Boulevardtitel?

Götzl verkackte Jahrtausendprozeß.

Ergo. Götzl hat sich diese Scheiße eingebrockt, jetzt muß er die Suppe auch auslöffeln. Bis zum letzten Antrag. Der kleinste Fehler und sein Lebenswerk ist futsch.

Es läuft also alles nach Plan. Termine bis in das Jahr 2019 sind reichlich vorgemerkt.
Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=629#ixzz59hC4bvGS

Schaun mer mal, ob es so kommt.

Andreas Förster meint in der FR, es gehe um eine Strategie der Verteidigung:

Kalkül der Verteidigung
Wohllebens Verteidiger verfolgen mit diesen Anträgen offensichtlich das Ziel, die Darstellung der Anklage, was den Weg der Ceska zum NSU betrifft, zu erschüttern: Wenn auch eine Beschaffung der Tatwaffe durch Sven R. möglich sei, müsse das Gericht im Zweifel für ihren Angeklagten entscheiden – so das Kalkül.

Richter Götzl aber machte diesen Versuch zunichte und lehnte am Dienstag sowohl die Beiziehung der Aussageprotokolle als auch die Vernehmung von Sven R. ab. Beides würde keine sachdienlichen Erkenntnisse für das Verfahren liefern, erklärte er.

So habe der Zeuge, der die Ceska bei Sven R. gesehen hatte, [Michael Hubeny] eine Waffe mit einem anderen Lauf beschrieben, als sie die Tatwaffe hatte, die man im Schutt der Zwickauer Trio-Wohnung fand. [Läufe kann man tauschen… sehr einfach, kann jeder…]

Damit könnten beide Waffen nicht identisch sein, so Götzl, es sei denn, Mundlos und Böhnhardt hätten den Lauf irgendwann ausgetauscht. [Sic!!]

Dafür aber haben die Verteidiger, obwohl ihnen die Aussage über die unterschiedlichen Ceska-Läufe aus den Akten bekannt sein müsste, keine hinreichenden Anhaltspunkte in ihrem Antrag dargelegt. Daraus ziehe das Gericht den Schluss, dass die Anträge lediglich zum Zwecke der weiteren Prozessverschleppung gestellt worden seien.

Wieder spielt gar keine Rolle, ob die Ceska aus dem Schutthaufen, fotolos nachgefunden, überhaupt echt ist. Oder untergeschoben wie die sechs Paulchen-Videos im Rucksack des Womos etc. pp.

Und auch das hier ist eine Fake News:

Wohlleben selbst hat im Verlauf des Prozesses zugegeben, für Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt eine Waffe mit Schalldämpfer besorgt zu haben. Der Mitangeklagte Carsten S. habe die Waffe dann in Chemnitz an Mundlos und Böhnhardt übergeben, was dieser im Prozess auch bestätigt hat.

Wohlleben beharrt allerdings darauf, dass es sich bei dieser Waffe nicht um die Ceska gehandelt habe, mit der die beiden mutmaßlichen NSU-Terroristen insgesamt neun Migranten erschossen haben sollen.

Auch seine Verteidiger machten wiederholt geltend, dass die Tatwaffe nicht über ihren Mandanten, sondern auf einem anderen Weg zum Trio gelangte.

Nö. Das hat er zwar im Dezember 2015 gesagt, aber im Januar 2016 wieder einkassiert: Er habe sich die Waffe gar nicht so genau angeschaut…

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/01/15/wohllebens-rudert-zurueck-in-sachen-klobig-und-keine-ceska/

Weiss das der Andreas Förster nicht?

Wohlleben ist laut Thüringer Allgemeine zurück gerudert, und damit war es das für ihn:

Ha ha ha…

Wie versaut man mühelos die kläglichen Reste seiner Glaubwürdigkeit? Fragen Sie die Anwälte von Wohlleben, die wissen wie das geht. Seine Bedenkzeit von 4 Wochen hat Wohlleben genutzt, und so wurde ihm klargemacht, dass er mit den Wölfen des Tiefen Staates heulen muss. Genau das hat er im Januar 2016 brav getan.

Alles nur ein Schauprozess. Mit Wahrheitsfindung hat das Theater absolut NICHTS zu tun.

Revision dennoch wahrscheinlich.

Warum erst jetzt, und nicht schon vor Jahren, die alternativen Ceskabeschaffer?

Das müsse sich die Verteidigung Wohlleben fragen lassen, meint man bei der Springerpresse, ganz am Ende, nach viel Gedöns:

unser Omma… ebenso wie der Welt-Chef Aust vom Spiegel…

Überspringen wir das Gedöns, dann landen wir hier:

Ob mit den Plädoyers der Verteidigung tatsächlich am 13. März, wie vom Senat geplant, begonnen werden kann, ist nicht sicher. Denn die Verteidigung des Mitangeklagten Wohlleben stellte am Dienstag einen weiteren Antrag zum Weg der Tatwaffe Ceska 83, der angeblich nicht über Wohlleben, sondern über einen gewissen Sven R. nach Thüringen zu Zschäpes Gefährten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos geführt haben soll.

Warum dieser Antrag erst jetzt und nicht schon viel früher im Verfahren gestellt wurde, teilten die Verteidiger nicht mit. Damit entsteht, ob gewollt oder nicht, der Eindruck, der Prozess solle mit allen Mitteln hinausgezögert werden.

Das ist die Nummer, deren Vorspiel am Montag im Ländle geplant ist.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/03/01/der-nsu-laendle-ausschuss-testet-die-ceskabeschaffer-fuer-den-schauprozess-vorab-an/

Wobei die Frage an sich ja schon berechtigt ist.

Warum dieser Antrag erst jetzt und nicht schon viel früher im Verfahren gestellt wurde, teilten die Verteidiger nicht mit.

Die Antwort hätte uns ebenfalls interessiert. Die haben es nett versaut, immer wieder, seit Juni 2013.

@anmerkung meint dazu:

Die Bundesanwaltschaft weiß, auf welche dünnem Eis sie sich seit Anbeginn mit Schultze bewegen, als sie ausgerechnet ihn auserkoren, ihr Märchenbuch zu begründen.

Ungeklärt ist die Frage, ob sie den ausgesucht haben, weil er erpreßbar war, oder ob sie ihn ausgesucht haben, weil er homosexuell und deswegen erpreßbar war. Ich tippe auf zweiteres, denn es geht die Mär, der Diemer weiß, wie sowas geht. Wie bei Merkel, die den Altmeier fest im Griff hat.

Sie wissen, daß sie nichts in der Hand haben und eine fachlich fundierte Replik auf ihren Ceska-Beschiß das ganze Gebäude ins Wanken bringt.

Genau deswegen reagieren sie sehr gereizt auf jeden Versuch, das Ceska-Märchen anzugreifen. Klemke versucht es mit dem Zugriff auf die Vorratsliste des GBA. Wird nicht funktionieren, solange auch er ein Ausleseverfahren anstrebt. Entweder es werden alle Verdächtigen aus dem Strukturermittlungsverfahren geladen oder gar keiner.

Funktionieren können nur zwei Dinge.

1. Eine saubere unabhängige forensische Analyse der Ceska von Anbeginn, also nicht dokumentierter und damit nicht stattfgefundener Auffindung über Wandlung von angeblich W11 zu W04, Schnellgutachten über Nacht ohne Humanspurenabgleich, aber trotzdem Zuordnung zu humanoiden Leichen usw.

2. Kreuzverhör des Schultze unter Zuhilfenahme einer Lichttherapie dritten Grades wie beim FBI üblich, ersatzweise ein Ferienaufenthalt in Guantanamo mit anschließendem Urlaubsreport.

Beim Punkt 2 haben wir eine dickes Problem. Soweit es die Berichterstattung aus dem Prozeß zuläßt, sind die Angeklagten im Schicksal vereint, sprich solidarisch, sprich, da pinkelt keiner den anderen ans Bein. Bisher.

Als es Wohlleben ganz kurz mal versuchte, wurde er wieder zurückgepfiffen und in die Spur zurück auf Schultze-Version der Ceska geschubst.

Punkt 2 hieße, ein Novum angehen, den offenen Streit unter den Angeklagten ausfechten, sprich, auszusprechen, daß Schultze ein Verräterarschloch ist, der sich für das Versprechen eines schönen Lebens von den Perverslingen des GBA hat erpressen lassen.

Was immer die Verteidigung Wohlleben noch vorhat. Es kann nicht funktionieren, weil sie es nicht an diesen beiden zentralen Punkten angehen, an der Glaubwürdigkeit des angeklagten Kronzeugen und der schlampigen Forensik des BKA von den Anfängen bis zur Gegenwart.

So ist das: Gewolltes Scheitern. Sieht jedenfalls so aus. Fällt natürlich der Ommapresse oder den übrigen Schmierfinken nicht ein, das Wichtige der Leserschaft zu erklären, wenn man auch Gedöns schreiben kann.

Montag im Ländle also die „Beweisaufnahme des Schauprozesses“ zur Ceskabeschaffung:

Ganz ohne Wohllebens Verteidigung. Oder reist die dort an?

Wird sich zeigen…

Bei 10 Kommentaren, lächerlich wenige, aber man zensiert dort fleissigst, kommt der Prozess nicht gut weg. Beweise fehlen, Geldverschwendung, Freispruch müsse es geben, Schauprozess kommt vor, Show Prozess ebenso.

Bei nur 10 Kommentaren… das mit der Deutungshoheit ist gelaufen, das fangen sie nicht mehr ein…

RA Klemke: Ceskabeschaffer Sven R. vorladen, oder wir gehen in Revision?

Es geht direkt weiter.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/02/27/bankraubbeute-vom-hoerensagen-muss-man-die-zurueck-zahlen/

Was war nach Redaktionsschluss noch?

Ein wenig Gedöns:

 

Jug P. ist offenbar raus aus dem Spiel?

Die Bundesanwaltschaft war peinlich wie immer?

„Eifersüchteleien unter Verteidigern“, trifft das zu?

Nein, zum Fremdschämen sei das, meint ein gewisser Strafverteidiger Jendricke.

Absolut ein alter Hut… https://sicherungsblog.wordpress.com/2016/10/23/mal-grundsaetzlich-beweismittel-manipulieren-ist-in-der-brd-ein-ganz-alter-hut/

Was schreibt denn die Konzernpresse so? AWO-NSU-VT-Monetarisierer Sundermann „Nazis wie Du und ich“ meint:

Am 13. März soll Grasel das erste Plädoyer für Zschäpe halten, die drei Altverteidiger sollen nach jetzigem Plan separat sprechen. Die oft langwierigen Entscheidungen im NSU-Prozess sind aber bekannt dafür, Kettenreaktionen auszulösen, die das Programm um Wochen zurückwerfen können. So hatte Zschäpe vor zwei Jahren einen Befangenheitsantrag gegen Richter Götzl gestellt, nachdem dieser sich geweigert hatte, Heer, Stahl und Sturm zu entlassen. Die Folge waren Verzögerungen.

In diesem Fall ist die Situation ähnlich. Die Konsequenz könnte dieselbe sein: eine mehrwöchige Zwangspause. Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=627#ixzz58MMLXIJ5

Mehr so das Soziale betont die Frauenzeitschrift:

Unter den Zuhörern waren am Vormittag Freunde von Zschäpe und den weiteren Angeklagten. Darunter André K., ein früherer Vertrauter von Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, und Susann E., Zschäpes beste Freundin im Untergrund und Frau des Angeklagten Andre E. Neben Wohlleben auf der Anklagebank saß auch seine Frau. Es ist Wohllebens 43. Geburtstag und der siebte Geburtstag infolge, den er in Untersuchungshaft verbringt. Er wird beschuldigt, mitgeholfen zu haben, den NSU-Terroristen die Waffe besorgt zu haben, mit der Mundlos und Böhnhardt neun Männer erschossen. Wohlleben ist wegen Beihilfe zum Mord in neun Fällen angeklagt.
www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-heer-stahl-und-sturm-wollen-zschaepe-nicht-laenger-verteidigen-1.3885082

Die Revision beim BGH ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Im Schauprozess wird kein Schlussstrich gezogen werden.

Bankraubbeute vom Hörensagen, muss man die zurück zahlen?

Das wird in einem separaten Verfahren behandelt.

Happy birthday.

Alles klar?

Wer hatte Bankraubbeute bekommen?

Judas:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/01/21/die-schluesselfigur-der-anklage-ist-holger-gerlach-staatsanwalt-moldenhauer/

Ohne Gerlach keine Rückzahlung 😉

Kommt gut am Geburtstag… Bankraube ohne jeden Beweis.

Deren Beute die Angeklagten zurück zahlen sollen.

Schon irgendwie irre, oder nicht?

Die wollen nicht mehr, Zschäpe will sie loswerden.

Das Gedöns setzen wir dann Morgen fort…

„die Gewissheit, dass man in der Lage gewesen wäre, die Taten des NSU zu verhindern“ ??

das meint jedenfalls Wolf Wetzel im Februar 2018:

Wetzel macht quasi seinen eigenen Teil 16:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/02/10/die-nsu-nebenklage-gegen-den-staat-die-baw-die-ermittler-und-den-verfassungsschutz-16/

Es geht darum, was der AK NSU seit Jahren schreibt: Man wusste doch wo die waren…

Und man liess sie morden… grusel grusel, völlig spurenfrei:

Auszug aus dem Plädoyer des Rechtsanwaltes Yavus Narin, der die Interessen von Yvonne Boulgarides vertritt:

Heute haben wir die Gewissheit, dass man in der Lage gewesen wäre, die Taten des NSU zu verhindern.

Allerfeinste Verarsche von Links, es gibt keinen einzigen Tatortbeweis, nirgendwo!

Wir haben die Gewissheit, dass wir und dieses Gericht bis zum heutigen Tag von den Verfassungsschutzbehörden belogen werden.

Stimmt.

Wir haben die Gewissheit, dass zahlreiche V-Personen und Verfassungsschutzmitarbeiter bis heute vor Strafverfolgung geschützt werden. (…)

stimmt auch.

Worüber wir außerdem Gewissheit haben ist, dass der NSU weitaus mehr Unterstützer in der Nazi-Szene hatte, als die Bundesanwaltschaft uns weismachen will. Wie meine Kollegin Seda Basay bereits darlegte, stützen die bisherigen Erkenntnisse NICHT, dass es keine Unterstützer an den Tatorten gab, sondern genau das Gegenteil.

Das sind Vermutungen, aber keine Beweise. Wieder Verdummung!

Schon ein simples Rechenbeispiel könnte die Trio-These der Bundesanwaltschaft widerlegen:

Ah ja, die Judenmord-Geschichte:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/10/07/nsu-prozess-letzte-hoffnung-judenmord/

Eine wunderschöne Erzählung, so sie denn wahr wäre…

Der Zeuge Gründig von der Berliner Polizei hat in der HV ausgesagt, dass er an der Berliner Synagoge im Mai 2000, also wenige Monate vor dem ersten Mord, neben Beate Zschäpe drei weitere Personen beobachtet hatte, von denen er eine als Uwe Mundlos identifizierte. Bei der anderen männlichen Person handelte es sich höchstwahrscheinlich um Jan Werner.

Zufällig lief am selben Abend „Kripo live“ mitsamt Fahndungsaufruf das Trio betreffend…

Denn zur selben Zeit liefen gegen den Beschuldigten Jan Werner eine G-10-Maßnahme sowie eine Observation des sächsischen Verfassungsschutzes. Im G-10-Antrag vom 28. April 2000, also nur eine Woche vor der Synagogenausspähung hatte die Behörde davor gewarnt, dass von dem untergetauchten Trio schwerste Straftaten zu erwarten seien. Ich zitiere aus dem Antrag auf Anordnung der G-10-Maßnahmen:

 „Die Unterstützungshandlungen der betrofenen 1-4 (gemeint sind Andreas Graupner, und die anderweitig Verfolgten Thomas Starke, Mandy Struck und Jan Werner) sind ein wesentlicher Anhaltspunkt dafür, dass sie den Zweck der Gruppe mit tragen. – Das Vorgehen der Gruppe ähnelt der Strategie terroristischer Gruppen, die durch Arbeitsteilung einen gemeinsamen Zweck verfolgen.“

Außerdem ging das LfV Sachsen davon aus, dass das Trio sich in Chemnitz aufhalte.

JEDER wusste das, MAD, TLKA, LfV Sachsen, Staatsschutz Sachsen, BfV und BKA… vielleicht auch das TLfV…

Aus dem Vermerk des sächsischen Lfv vom 17. Mai 2000 zur erfolgten G-10-Maßnahme geht hervor, dass Jan Werner am Tag der Ausspähung im Mai 2000 in Berlin war. Jan Werner war der Mann, mit dem der V-Mann Carsten Szcepanski alias Piatto bereits 1998 darüber kommuniziert hatte, dass sich das NSU-Trio bewaffnen wolle, um WEITERE Banküberfälle zu begehen. Ein V-Mann-Führer von Piatto war der Zeuge Gordian Meyer-Plath, heute Präsident des LfV Sachsen.

Weitere Überfälle vor dem ersten Raubüberfall, das ist so doof, Yavuz, das hätteste mal besser weggelassen…

Auf einem Observationsfoto aus Berlin, einige Wochen nach der Synagogen-Ausspähung ist Jan Werner, über den ein BKA-Beamter hier aussagte, er gehe davon aus, dass Jan Werner als V-Mann tätig gewesen sei, mit zwei weiblichen Personen zu sehen. Eine davon, Annett Wendefeuer, war, wie wir heute wissen, die Mutter der Kinder des Blood & Honor-Chefs Deutschland, der, wie wir heute ebenfalls wissen, V-Mann des Bundesamts für Verfassungsschutz war.

Es geht um V-Mann Nias, real Stefan Lange, Pinocchio… im Video aus dem deutschen theater berlin ist diese Dame so eine Art braune Matratze… jeder durfte da mal drüber. Minute 75 etwa, da sagt Narin den vollen Namen und ihre angeblichen Bettgenossen werden aufgezählt: Mirco Hesse, Jan Werner, Stefan Lange…

Ein weiterer enger Kamerad von Frau Wendefeuer war Mirko Hesse, Gründer der sächsischen Hammerskins und ebenfalls V-Mann des Bundesamts für Verfassungsschutz.

Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft gab es zu dem Berliner Sachverhalt bis Oktober 2016 – nicht.

Die Bundesanwaltschaft sagte Narin, das sei Blödsinn. Minute 82 etwa, Narin meinte, Diemer vernachlässige das Legalitätsprinzip, die BAW müsse auch gegen V-Leute ermitteln, ob sie wolle oder nicht.

Merkwürdig, dass diese wichtige Anmerkung Narins hier fehlt!

Als das Gericht infolge meines Beweisantrags zur Synagogenausspähung weitere Ermittlungen zu dem Sachverhalt anordnete, antwortete Gordian Meyer Plath, ehemaliger V-Mann-Führer von Piatto, heute in seiner Funktion als Präsident des LfV Sachsen, mit Schreiben vom 16. Dezember 2016 persönlich, leider seien die G-10 Protokolle wie alle „nicht mehr benötigten personenbezogenen Daten“ vernichtet. Warum einzelne SMS-Nachrichten von Jan W. aus den betreffenden Tagen erhalten sind, wird nicht näher erläutert. Im selben Monat erfuhr man aus dem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags allerdings auch, dass die Bundesanwaltschaft selbst Beweismittel zum Beschuldigten Jan Werner – trotz des Vernichtungsmoratoriums des Bundesinnenministeriums – vernichtet hatte. Die Erklärung lautete, die Bundesanwaltschaft, die das Ermittlungsverfahren gegen Jan Werner führt, habe Jan Werner nicht in Verbindung mit dem NSU gebracht, obwohl dieser wenige Wochen vor der Beweismittelvernichtung als Zeuge – hier – in diesem Saal geladen war. (…)

Es gab keine Beweismittelvernichtung in bezug auf Jan Werners Notizbücher, denn die sind in Kopie bei den Akten. Hier also ein Pappdrache statt Fakten… aber warum? Meyer-Plath wurde doch dann persönliche Referent bei Katherina Reiche, Kabinett Merkel III, die hat es wohl nötig gehabt?

Uralt, von 2014, immer noch ungeklärt, aber wichtig, auch um zu verstehen, warum der Parl. NSU-Ausschuss in Potsdam so mies ist, und warum der Gordian nach Sachsen trepperaufgefallen wurde bzw. werden musste:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/09/11/nsu-schach-in-3-zugen-von-piatto-zum-wohnungsvermieter-matthias-dienelt/

Narin weiter:

Worauf ich hinaus will, ist eigentlich nur ein sehr einfaches Rechenbeispiel:

An der Ausspähung der Berliner Synagoge im Mai 2000, also wenige Monate vor dem ersten Mord an Enver Simsek, waren beteiligt: Beate Zschäpe, Uwe Mundlos, mutmaßlich Jan Werner und eine unbekannte weibliche Person mit zwei Kindern. Wer fehlt, ist Uwe Böhnhardt, der sich an jenem Tag laut LfV Sachsen in Chemnitz aufhielt.

Man müsste also buchstäblich nur Eins und Eins zusammenzählen, um die Trio-These zu verwerfen. Ich glaube, dass jeder in diesem Saal zu dieser mathematischen Leistung fähig ist.“

Was Narin nicht sagt, und Wetzel auch nicht ergänzt: Beide vermuten, dass das Trio, oder sagen wir besser Mundlos und Böhnhardt, mit Wissen des Staates mordete, genauer: Mit Wissen von Teilen des Verfassungsschutzes. Sie waren 2 aus dem Ruder gelaufene V-Leute.

Nochmal: Das ist nicht unsere These, das ist die Antifa-These. Unsere These ist „Aushorchzelle“, die Uwes waren für den Staat unterwegs, ob sie mordeten ist völlig unklar, weil die Tatortbeweise fehlen…

Klar ist: Es gilt das NSU-Axiom:

Morde und Bomben mit Wissen des Staates, oder eben keine Morde und Bomben…

Das wissen auch die Linken und die Binningers, dass es da kein Entrinnen gibt.

Minute 87, da führt er das aus, wie der VS da hineinschlitterte… erst deckte man nur Bankraube, und als man dann irgendwann entdeckte, dass die lieben Uwe-Spitzel mordeten, da musste man das vertuschen, denn es drohte Beihilfe/Mitwisserschaft zum Mord. 12 Jahre wie bei Wohlleben beantragt, oder schlimmer…

Interessante These, gelle? … und alles DNA-frei, immer, auch bei der Rangelei in Zwickau 2006 in der Sparkasse, während DNA von einem realen Täter (wie beim Barschel-Mord: Ein Haar verschwand)  Ende 2011 verschwunden war, aber wen juckt diese Unmöglichkeit schon?

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/03/14/vom-elend-der-kriminalforensischen-beweise-an-huelsen-geschossen-haaren-und-fingerabdruecken/

Die grosse Verarsche geht weiter… wir werden sie bei den Plädoyers der „Verteidigung“ erneut erleben.

Wochenlang!