Ceska

#NSU-Nebenklage bezweifelt Triowohnung, in der Böhnhardt das kleine Bömbchen gebaut haben soll

Im OLG-Schauprozess gibt es zur Zeit viel Gutachtergedöns, das kann man in den einschlaegigen Verdummungsmedien nachlesen, falls es jemanden interessiert:

Nicht unser Thema. Gedoens. Sautreiben…

aber das hier ist schoen:

Opferanwalt Eberhard Reinecke beantragte, den Grundriss der Wohnung in der Zwickauer Heisenbergstraße in Augenschein zu nehmen. Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt hatten dort von Juli 2000 bis Mai 2001 gewohnt.

Nein, hatten sie nicht. Fake News der Alpenprawda. Es gibt keinen einzigen Zeugen, Nachbarn etc., und das Haus ist schon lange abgerissen, war ein Plattenbau. Den BKA-Ordner haben wir geleakt, komplett, diese Triowohnung gab es nicht. Vielleicht wohnten dort Uwes, einer oder zwei, aber keine Zschaepe:

Hinweis auf Zschäpe-Wohnung 1999-2001 in Crimmitschau aufgetaucht

Es liegen Informationen vor, dass Beate Zschäpe mit 2 Katzen bis Mai 2001 in Crimmitschau gewohnt hat, und zwar in der Lutherstrasse 10, dritter Stock.

Dazu gab es ein Update:

Neues zur Wohnung Zschäpe in Crimmitschau 1999-2001

Da jedoch die Einschüchterung durch das BKA, Staatsschutz, Herr Müller angeblich, Telefon 022258923863 recht gut funktionierte, und auch das „Operative Abwehrzentrum“ in Sachsen recht gut zu Drohen und Einzuschüchtern versteht, war die Verifizierung nicht allzu einfach.

Sie ist jedoch gelungen.

Vermieter war ein gewisser Herr Schaer, den jedoch niemand befragt hat, jedenfalls wissen wir davon nichts, obwohl das BKA das sicher getan hat.

Zschäpe zog damals übrigens nach Werdau, gemeinsam mit Katzen und ihrem Freund, der hatte dort angeblich ein Haus geerbt, und er hatte weisses, sehr kurzes Haar, und „sehr helle Augenbrauen“. Ein „Gruftie“.

2001 zog Zschaepe dort aus. Nach Werdau, angeblich.

Es geht weiter mit der Alpenprawda vom 20.6.2017:

Im September 2000 wurde Enver Simsek in Nürnberg ermordet, im Januar 2001 der Bombenanschlag auf ein Lebensmittelgeschäft in der Kölner Probsteigasse verübt.

Zweifel daran, dass Zschäpe vom Bombenbau nichts mitbekam

Uwe Böhnhardt habe die Bombe in seinem Zimmer gebaut, hatte Zschäpe schon 2015 über Anwalt Grasel im Prozess angegeben. So hätten es ihr Mundlos und Böhnhardt damals gesagt. Zschäpe will erst im Nachhinein von dem Anschlag erfahren haben: „Ich hatte vom Bau der Bombe nichts mitbekommen.“ Anwalt Reinecke weist darauf hin, dass ein Blick auf den Grundriss der Wohnung Zweifel an dieser Aussage weckt.

Laut Grundriss handelt es sich um eine Drei-Zimmer-Wohnung. Eines der drei Zimmer ist ein Durchgangszimmer, durch das jeder gehen muss, der in die Küche will. Als eigenes Zimmer eigne sich dieser Raum nicht, so Reinecke. Dabei hatte Zschäpe gegenüber Psychiater Bauer angegeben, dass jeder ein eigenes Zimmer gehabt habe. „Aus der Beweiserhebung wird sich ergeben, dass diese Äußerung nicht stimmen kann“, sagt Reinecke.

Nach einer Unterbrechung überrascht Verteidiger Grasel mit der Mitteilung: „Was der Grundriss nicht wiedergibt, ist, dass ein Zimmer durch eine Trennwand unterteilt war.“ Dort hätten dann Böhnhardt und Zschäpe ihre Zimmer gehabt. Aus der Drei- sei so eine Vier-Zimmer-Wohnung geworden. Das Durchgangszimmer zur Küche hätten sie als gemeinsames Wohn- und Esszimmer genutzt. „Ist das so zutreffend?“, fragt der Richter. „Ja“, sagt Zschäpe.

Reinecke kündigt sogleich an, dass er diese „etwas überraschende Erklärung“ überprüfen werde. Hinweise auf eine nachträglich eingebaute Trennwand habe er in den Akten bisher nicht entdeckt.

Das ist wirklich drollig, wie tief glaeubig die Nebenklage an der Anklage der BAW haengt. Suess geradezu. Da sass der Uwe hinter der Trennwand, und Zschaepe durfte noch nicht einmal das Geschenkpapier fuer das kleine Boembchen aussuchen?

Wieder mal nur vom Hoerensagen. Wo war eigentlich Mundlos? Nicht dabei?

Haetten wir eine brauchbare rechte Szene in Sachsen, oder gar kritische Medien, die vom BKA ermittelten Trio-Wohnungen waeren laengst als Hirngespinste enttarnt worden, siehe die maennerklamottenfreie Fruehlingsstrassen-Fakewohnung, die Ziercke schon 2012(!) als nicht ueberzeugend bezeichnete, Wasser- und Stromverbrauch passten nicht, und man wuerde sich im Gedoens-Prozess nicht noch 2017 mit herbeiphantasierten Trennwaenden in nie existenten NSU-Trio-Quartieren befassen, sondern sich mit den wirklichen, den getrennten Quartieren in Crimmitschau und Glauchau befassen. Und denen in Zwickau.

Die Nebenklage soll halt Photoshop benutzen, dann klappt das auch mit der Trennwand in den Bauplaenen (einer Abbruchwohnung, LOL, wer bitte wuerde da Antraege stellen? Sind die alle voellig bescheuert?) Frau Schneiders kennt sich damit aus, hoert man so.

«Die Verteidigerin von Ralf Wohlleben hat vor kurzem Kontakt mit mir aufgenommen», so Kaiser. Er zeigt SonntagsBlick ein E-Mail, in welchem die Anwältin Interesse für seine Ermittlungen signalisiert. «Das zeigt, dass an meiner Theorie etwas dran ist», meint der Aargauer.

Er habe seine Resultate der Verteidigung zur Verfügung gestellt. Ob diese im Prozess darauf eingeht, ist offen. Falls ja, würden seine Erkenntnisse die Angeklagten entlasten – der Neonazi-Jäger würde jenen helfen, die er ein Leben lang anprangerte und verfolgte.

Die tiefreligioese Wohlleben-Verteidigung glaubt fest an das NSU-Narrativ, von dieser Gurkentruppe ist nichts an Widerstand zu erwarten. Siehe den Rueckzieher bei „andere Pistole, klobiger, keine Ceska, Schalldaempfer viel kuerzer“ im Jan 2016.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/01/04/herantasten-an-das-ceska-mysterium-w04-aus-zwickau/

Klar koennte der NSU-Ausschuss Sachsen da so Einiges ans Licht zerren, was weder BKA noch BAW zum Ruhme gereichen wuerde, zu den Fake-Triowohnungen ebenso wie zu den Wunderfindungen im Zwickauer Schutthaufen. Oder zu Handschellen aus Heilbronn, die von Eisenach am 5.11.2011 irgendwie mit polizeilicher Begleitung nach Zwickau wanderten, etc. pp.

Will der aber nicht, von Linkspartei bis AfD will der das nicht… fast so wie der in Erfurt.

Wohlleben-Verteidigung jammert in der Lügenpresse, wie böse der fatalist sei

Solche Presseberichte lieben wir hier beim Arbeitskreis NSU:

Dort wird zunaechst einmal relativ ausfuehrlich die Anklage nacherzaehlt:

Im Prozess zum Terror des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) aber gilt der Bundesanwaltschaft ein Schalldämpfer einzig als Werkzeug für leises Töten.

Weggelassen hat Eumann, dass der Schalldaempfer gar nicht bestellt war, laut Carsten Schultze. Bestellt war eine deutsche Waffe. Keine Ceska oder sowas. Der Leser soll bloss ja nicht „das Falsche erfahren“?

Auf diesem Umstand fußt im NSU-Prozess, der seit vier Jahren am Oberlandesgericht München läuft, der Vorwurf Beihilfe zum Mord, den die Bundesanwälte gegen zwei Mitangeklagte der mutmaßlichen Rechts-Terroristin Beate Zschäpe erheben. Während andere Helfer, die dem Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe im Untergrund Waffen geliefert haben sollen, teils nicht mehr zu belangen sind, weil ihre Taten sich in illegalem Waffenhandel erschöpften und verjährt sind, verjährt Beihilfe zum Mord, wie Mord selbst, niemals.

Zu diesem Vorwurf müssen sich Carsten S. und Ralf Wohlleben verantworten. Wohlleben, ehemaliger Kreischef der Jenaer NPD, soll die schallgedämmte Ceska-83-Pistole finanziert haben, mit der Mundlos und Böhnhardt von 2000 bis 2006 neun ausländische Gewerbetreibende erschossen haben sollen. Der damals heranwachsende Carsten S. soll dem Trio die Pistole an dessen ursprünglichen Unterschlupfort Chemnitz gebracht haben.

Laut Bundesanwaltschaft nahmen Wohlleben und Carsten S. dabei bewusst in Kauf, dass es sich um ein Utensil für heimtückische Morde handelte. Deshalb sind für ihre Hilfsdienste um die Tatwaffe im Prozess auch die höchsten Strafen zu erwarten – von der Anklage gegen Beate Zschäpe einmal abgesehen. Ihr wird volle Mittäterschaft an allen Morden, Überfällen und Anschlägen des NSU vorgeworfen.

Eine durch und durch herbeiphantasierte Anklage. Laecherlich. Was nicht bestellt war… wenigstens der Begriff „Schutzbehauptung“ haette fallen muessen.

Aus Sicht der Bundesanwälte ist die Lieferkette der Ceska 83 belegt.

Belegt ist da nichts. Gar nichts. 6 Beteiligte, davon 4 Bestreiter, laecherlich. Was soll da bitte belegt sein?

Nachdem ihre oberflächlich weggefeilte Seriennummer 034678 in aufwändigem Ätzverfahren wieder sichtbar gemacht worden war,

Nachdem man die Seriennummer 034678 erst eingeschlagen, dann weggefeilt und dann „wiederhergestellt“ hatte… (siehe: BKA-Zauberei, Schweizer Waffenmagazin 2013, eingravierte Seriennummern kann man nicht im Metall-Gefuege finden, weil sie eben nicht eingeschlagen war ab Werk, die Nummer)

… ließ sich die Spur vom Waffengroßhändler Jan Luxik im Schweizerischen Solothurn übers Berner Waffengeschäft Schläfli-Zbinden zum Schweizer Erstkäufer nachverfolgen.

Stichwort: Versand (den gab es nie, die 2 Ceskas wureden im Laden bar bezahlt, gefaelschte Unterschrift inklusive, mittels schwarz gehandelter Waffenerwerbsberechtigungskarten)

Von diesem soll die Schalldämpfer-Ceska über einen windigen Geschäftsmann

Hans-Ulrich Mueller

mit Kontakten nach Thüringen

Enrico Theile, Juergen Laenger

bis in die Jenaer Neonazi-Boutique „Madley“ gelangt sein.

Zu Andreas Schulz, der machte die dringend benoetigte Gefaelligkeitsaussage (aber erst 7 Tage, nachdem Carsten Schultze „vollumfaenglich am 1.02.2012 gestanden hatte“ und blieb straffrei:

Deren Co-Betreiber gestand, Wohlleben und Carsten S. auf Bestellung eine Schalldämpfer-Waffe verkauft zu haben.

Jein. Er nannte sie „osteuropaeische Dienstwaffe“, nicht Ceska, und er habe die fuer 2.500 DM an Carsti verkauft. Carsti sagte aber, 500 bis 1200 DM habe er (Wohllebens Geld, der das bestreitet) bezahlt.

Dass dies besagte Ceska 83 mit der Nummer 034678 gewesen sein muss, ergibt sich laut Bundesanwaltschaft aus deren Verkaufsweg.

Laugh out loud…

Dass dieser einwandfrei belegt sei, bestreitet die Verteidigung Ralf Wohllebens seit Prozessbeginn. Wohlleben selbst schwieg bis in die letzte Prozessphase. Seitdem behauptet er, mit dem Kauf gar nichts zu tun gehabt zu haben. Doch wird er von dem weitgehend geständigen Carsten S. schwer belastet.

Jein. Wohlleben hatte im Dezember 2015 bestritten, dass die ihm von Carsti gezeigte Schalldaempfer-Pistole eine Ceska 83 gewesen sei, Stichwort klobiger, und dass der Schalldaempfer so lang wie der von der Zwickauer Schutthaufenwaffe W04 sei. Das stimme nicht.

Merkwuerdigerweise war Wohlleben dann im Januar 2016 zurueck gerudert, er habe sich die Waffe gar nicht so genau angeschaut, koenne das also gar nicht sagen.

Da fasst man sich an den Kopf… was hat der Wohlleben nur fuer beschissene Verteidiger?

Ach so. Ja dann… Glueckwunsch…

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/10/06/als-ra-klemke-seinen-mandanten-wohlleben-ans-messer-lieferte/

Die 3 Luschen haben saemtliche Elfmeter verschossen, genau so wie die 3 Altluschen von Beate Zschaepe. Auch die ohne Torwart.

Im Zuge der Ermittlungen – wie auch im Münchner Prozess – kam es mehrfach zu Unstimmigkeiten bezüglich der Zeit der Waffenlieferung. Im Februar 2012 war Carsten S. festgenommen worden, laut Mitteilung der Bundesanwaltschaft zunächst unter dem Verdacht, dem Trio „zwischen 2001 und 2002“ eine Waffe geliefert zu haben. Wäre das so gewesen, hätte es entweder nicht die Mordwaffe sein können, oder aber die ersten Morde der bereits im September des Jahres 2000 begonnenen Serie hätten von anderen Tätern verübt worden sein müssen.

4 Morde zu spaet… das war schon ziemlich peinlich, aber wir reden hier ja von der Bundesanwaltschaft, da ist das eher normal. Welcher Praktikant schreibt dort die Pressemitteilungen? Hiess der Harald Range?

Im Zuge späterer Vernehmungen korrigierte die Bundesanwaltschaft ihre zeitliche Eingrenzung. Die Lieferung sei schon vor den ersten Morden passiert und es habe sich um die schallgedämmte Tatwaffe Ceska 83 gehandelt.

Bloedsinn, die BAW wusste seit dem 1.02.2012, als Carsten Schultze frisch verhaftet beim BGH-Richter aussagte, dass es eine schallgedaempfte Pistole war. Unter den 20 Waffen in Womo und Haus Zwickau gab es nur 1 SD-Pistole… und 7 Tage dauerte es dann, bis der Verkaeufer endlich „Schalldaempfer“ bestaetigte.

Anwerbevorgang „Dehli“, da in Indien geboren. DDR-Funktionaerskind

Das Ganze ist gruendlich vorbereitet worden, schon ab dem 25.1.2012, als man vom Waffenkaeufer Schultze im Madley erfuhr. Ewas anderes anzunehmen ist naiv. Schultze ist der 5. V-Leute-Kandidat auf der Anklagebank. 5 von 5… na dann: Prost Mahlzeit.

In der frühen Prozessphase kamen an dieser Version erneut Zweifel auf. Denn Carsten S. entsann sich, am Tag der Waffenübergabe in Chemnitz mit Mundlos und Böhnhardt das Café der „Galeria“ Kaufhof besucht zu haben.

Moment mal… Carsten Schultze „identifizierte“ beim BKA keine Ceska, sondern er hatte angeblich keine Ahnung, was fuer eine Waffe das damals war. Er waehlte 2012 beim BKA „die mit dem Laengeren“.

Richtig, liebe Leser, die Laenge des Schalldaempfers ist gemeint.

Soweit, so laecherlich, so durchschaubar hinkonstruiert.

Besagte „Galeria“ allerdings war erst im Oktober 2001 eröffnet worden. Erneut schwebte die Frage im Raum, wer in dem Fall mit der Tatwaffe die vier bis Oktober 2001 bereits geschehenen Morde hätte verübt haben sollen. Carsten S.‘ weitere Vernehmung nahm solchen Spekulationen den Wind aus den Segeln. Auf den augenscheinlichen Widerspruch hingewiesen, erklärte S. an einem der folgenden Prozesstage, er habe zwar von der „Galeria“ Kaufhof gesprochen, damit aber nur ein Geschäft gemeint, das an die „Galeria“ Kaufhof in seinem zwischenzeitlichen Heimatort Düsseldorf erinnere. Diese Beschreibung löste den unlösbar scheinenden Widerspruch auf. Das steinerne ehemalige Kaufhof-Gebäude „Tietz“ in Chemnitz gleicht der Düsseldorfer „Galeria“ Kaufhof in der Tat und zwar weit mehr als jener markante Glasbau des in Chemnitz erst später „Galeria“ genannten Kaufhofs.

Das hat der Eumann ganz im Sinne der Anklage wegerklaert, das hat zwar nichts mit unabhaengigem Journalismus zu tun, aber wem faellt das noch auf in der Gehirnwaesche-Republik?

Zu späterer Prozessphase warf Beate Zschäpe dann neues Licht auf eine alte Spur. Der sächsische Kopf der im Jahr 2000 verbotenen Neonazi-Vereinigung „Blood & Honour“ habe dem Trio eine der ersten Waffen besorgt. Auch dabei habe es sich um eine Schalldämpfer-Pistole gehandelt, erklärte Zschäpe.

Das waere dann die Maschinenpistole mit Schalldaempfer MPi Pleter, die in Stregda am 4.11.2011 angeblich klemmte. (und 2 mal gefunden wurde, einmal im Fahrerhaus, einmal auf der Sitzbank, aber einmal auch noch schon irgendwie vorher, als KOK Lotz die Wuerstchen am Abend des 4.11.2011 in die Halle zu den Kollegen brachte… )

Gegenüber der „Freien Presse“ bestritt der mutmaßliche Chemnitzer NSU-Helfer Jan W., je Waffen beschafft zu haben. Warum Zschäpe das erfinden solle, könne er sich nicht erklären, sagte Jan W.

Weil man ihr das so aufschrieb, in ihrer 53 Seiten Erklaerung namens „Gestaendnis“. Samt fetter Fehler, dankenswerter Weise 🙂

Immerhin passt Zschäpes Aussage zu jenem Tipp, den der Brandenburgische Verfassungsschutz-V-Mann „Piatto“ bereits im Herbst 1998, also noch vor dem ersten NSU-Überfall, weitergegeben hatte. Konkret: Jan W. sei vom Trio beauftragt worden, eine Waffe zu besorgen. „Der hätte alles behauptet, sogar seine Mutter verkauft, wenn es dafür Haftverkürzung gegeben hätte“, behauptet Jan W. über den V-Mann, der sich heute im Zeugenschutz befindet. Immerhin habe der Mann mit dem Klarnamen Carsten Szczepanski, der erst später als V-Mann enttarnt wurde, vormals andere Neonazis, die auf Waffensuche bei ihm vorsprachen, auffliegen lassen, sagt W. Insoweit entspricht seine Aussage den Fakten.

Siehe Brandenburg, „Nationale Bewegung“, die VS-gemachte Terrorzelle laut Gen STA Rautenberg, da soll ein Nazimusiker Uwe Menzel (Proissenhead) von Piatto verraten worden sein, nachdem er selbst dem Mann ein Gewehr mit Zielfernrohr verschafft haben soll. Hatten wir gerade erst im Blog. Letzte Sitzung Ausschuss Potsdam.

Der Umstand, das Szczepanski potenzielle Waffenkäufer ans Messer lieferte, sei damals auch schon in der Szene bekannt gewesen, behauptete Jan W. im Gespräch mit der „Freien Presse“.

Unglaubwuerdig. Wenn das bekannt war, dass er ein Spitzel war, samt Kumpel Nick Greger, ebenfalls V-Mann, dann muesste Jan Werner ein Vollidiot sein:

Das allerdings will so gar nicht zu jenem anderen Umstand passen, den Jan W. auch nicht erklären kann. Zur fraglichen Zeit seiner angeblichen Waffenbeschaffung im Jahr 1998 wurde Jan W.s Handy abgehört. Aus dieser Überwachung ist eine SMS-Nachricht überliefert, die von Jan W.s Handy ausgehend auf dem Handy von Szene-Spitzel „Piatto“ einging. Die Botschaft war kaschiert, aber vor dem jetzt bekannten Hintergrund dennoch verständlich: „Hallo, was ist mit den Bums?“

Da fehlen 100 SMS aus diesen Tagen von Jan Werners Handy-Abhoeraktion im LKA Erfurt, welche anderen V-Leute mussten da denn geschuetzt werden? Und warum fehlt das beim Eumann?

Angesichts dieser Fakten und Zschäpes Aussage forderte Ralf Wohllebens Verteidigerin Nicole Schneiders vor der im Prozess jüngst abgelaufenen Frist für letzte Beweisanträge, der Chemnitzer Waffenspur noch einmal nachzugehen.

Darum geht es auch in Erfurt, wo der Ausschuss einer anderen Waffenspur zur Ceska 83 SD nachgeht: Der aus dem Rotlicht, Stichwort Ron und Gil Ehrhardt, die Zwillings-Informanten des TLKA.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/04/04/der-nsu-und-die-ok-teil-6-die-ceska-madley-story-ist-bullshit/

Die BAW fuehrt dazu ein Ermittlungsverfahren, wir wissen auch gegen wen. Teil des Sammelverfahrens NSU gegen unbekannt, in das niemand Einsicht bekommt (ausser der V-Journaille, natuerlich, Gruesse an Aust und Laabs!)

Zumal Jan W. viele Kontakte in die Schweiz gehabt habe. Dass die Mordwaffe aus der Schweiz stammt, scheint somit selbst die Szene-Anwältin zu glauben.

Die glauben alles, die Wohlleben-Anwaelte, was ihnen die BAW und das BKA erzaehlen. Ob sie Nahrath, Klemke oder Schneiders heissen. Einmal VS, immer VS?

Der boese Fatalist…

Bei einem Großteil der Verschwörungstheoretiker, die sich im Internet tummeln, ist das anders. Im Netz wird besonders über zehn schallgedämmte Ceska-83-Pistolen aus Stasi-Beständen orakelt. Diese waren nach der Wende in den Fundus des BKA übergegangen.

Und wie viele Stasi-Ceska 83 SD verblieben bei den ostdeuschen Verfassungsschutzaemtern, Herr Eumann? Es waren 30 Waffen + 25 Waffen + Umbauten, ueber 60 Stueck laut Wolfgang Geier.

Zusammen mit ihrem jetzigen Mandanten Wohlleben führte Nicole Schneiders in Jena einst den Kreisverband der NPD. In ihrer Heimat Baden-Württemberg hielt sie mitunter Schulungen in Sachen Recht für Kader der Neonazi-Szene ab.

Sie steht demnach dieser Szene nahe und somit kaum im Verdacht, der Bundesanwaltschaft als Anklagebehörde die Stange halten zu wollen.

Doch doch, unbedingt!

„Die Tatwaffe stammt nicht aus der Schweiz“ blick.ch vom 28.8.2016

Was deutsche Leitmedien nicht interessiert, das liest man in der BILD der Schweiz am heutigen Sonntag:

kaiser-blick

Die Verteidigerin von Ralf Wohlleben habe nach der Austrahlung im Schweizer Fernsehen Kontakt zu ihm aufgenommen? Um seine Zweifel an der Echtheit der Zwickauer Schutthaufenceska auszuräumen? Das hat offensichtlich nicht funktioniert.

Ach, die Frau Schneiders wollte ihm das ausreden? Ja warum denn nur? Weil es Wohlleben helfen wuerde, ihn sofort aus dem Knast braechte, wenn der gesamte Ceska-NSU-Nachfindungs-Schmu auffliegen wuerde?

Klare Sache, genau das darf nicht passieren. Waere der BRD Supergau. Da geben die Wohlleben-Verteidiger fein acht, dass das nicht passiert.

Warum schuetzt Frau Schneiders samt ihrer Anwalts-Kameraden aus der rechten Szene die Ceska-Mär? Was zur Hoelle zwingt sie dazu? Warum hat man Wohlleben an den Eiern?

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/05/05/video-zu-zschaepe-mundlos-und-wohlleben-machen-party-beim-fest-der-voelker-2007-in-jena/

Weil das Trio nicht nur 2007 beim Fest der Voelker in Jena war? Weil man Wohlleben sonst zum NSU-Mastermind macht?

Staatsschutz 2.0, oder wird es ernst?

Man höre und staune:

Armin Schuster, CDU-Obmann des 2. Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages am 11.11.2015:

“Warum eigentlich diese zweite Auflage? Weil es nicht nur ein Trio war sondern mehr. Weil wir den Kopf des Trios gar nicht kennen. (…)

Hallo Wolle 😉

Weil es kein verabredeter Mord war, Selbstmord, in Eisenach.

Weil die Wohnung in der Frühlingsstraße gar nicht in die Luft geflogen ist, wie wir’s bisher glauben.

Weil das Unterstützernetzwerk größer war. Weil die V-Leute Szene es doch wusste und weil Kiesewetter von mehr als zwei Tätern umgebracht wurde. Sie wundern sich jetzt, ich kann’s nicht beweisen. Aber wir alle das Gegenteil auch nicht.”

Nein, es wurde nicht ernst, auch der 2. Bundestagsausschuss zum NSU versagte. Vorneweg der Schuster mit den grossen Ankuendigungen, klaeglichst.

Lohnt sich:

Die Totalversager sitzen auch auf der Verteidigerbank.

Aber die grosse Fresse haben sie…

Dennoch rechnete sie im Gespräch mit der „Freien Presse“ mit Verschwörungstheoretikern ab, die das Internet mit teils haarsträubenden, weil völlig unbelegten, Hypothesen fluten und dazu Teile der durchgesickerten Prozessakten ins Netz stellen, sehr selektiv versteht sich.

Was meint sie mit selektiv? Wenn es sich um Gigabytes an vollstaendigen BKA-Akten handelte, konkret bei der Ceska 83 um den komletten gut 300 MB starken Zwickauer Tatortbefund? Geleakt 2014, komplett. Nicht selektiv.

„Da wird alles unterschlagen, was nicht in die Verschwörungstheorie passen will“, sagt Schneiders. Einen inzwischen als Bauunternehmer aus dem Vogtland geouteten Theoretiker, der sich „Fatalist“ nennt, erwähnt Schneiders explizit.

So ein boeser aber auch 😉

Jahre nach dem Leaken hat ein Schweizer den C2eska-Fehler gefunden. Hunderte anderer Leute haben den C2eska-Fehler nicht gefunden. Darunter auch fatalist. Traurig, aber wahr…

Der #NSU und die OK, Teil 3: Ceska 83 SD für die Jenaer Rotlicht-Zwillinge in der Schweiz gekauft?

Was wir wissen, dass es starke Rostspuren an der Waffe gibt

Jein, da es kein Auffindefoto gibt, eines der Wunder der Tatortarbeit der LKA-Schwaben in Zwickau, welche die Polizeischüler beim Waffensieben anleiteten…

Zum Glück kam sie aber totalrenoviert, neu brüniert und völlig ohne Rost ins Münchner Gericht. Die Beschriftung war auch ein ganz klein wenig anders, nämlich so, wie sie hätte sein müssen, aber laut „Auffindefoto“ nicht war, als man sie nachfand.

Die Beschriftung scheint mehrere geringe Abweichungen zu haben, als ob sie nicht original wäre. Total vergammelte Waffe.

Warum musste sie generalüberholt werden? Wer veranlasste das? 3.2.2016, das Datum der Schuttwaffe im OLG München, ist das wirklich dieselbe Waffe?

BKA-Wunder, die nur in der Schweiz in die Medien dürfen.

In Deutschland macht man lieber Gimmicks.

Frau Schneiders, Frau Schneiders, was hat denn bitte der olle Fatalist damit zu tun? Nix, gar nix. Wie kommt denn der Schweizer Ceska-Leugner an das Gerichtsfoto vom 3.2.2016? Auch damit hat der fatalist (bzw. der AK NSU) nichts zu tun.

Wie peinlich, wie peinlich, wer mailte SEIN im Gericht gemachtes Foto der Ceska 83 in die Schweiz? Na wer war das denn, Frau Schneiders?

Ich lach mich scheckig.

  • Warum wurde die Ceska 83 W04 aus Zwickau neu bruniert, nachdem sie vom BKA beschossen wurde? Weil man den Schlitten ausgetauscht hatte? Gegen einen mit korrektem Z bei C2eska, und mit einer unvollstaendig herausgeschliffenen, also wieder lesbar zu machender Seriennummer einer vermissten Schweizer Ceska 034678 (1 von 8 Luxik-Ceskas, die immer noch fehlen)

 

  • Warum wurde niemals untersucht, laut BKA-Aussage des Waffenforensikers Leopold Pfoser vor Gericht, ob der Schalldaempfer innen beschaedigt war, wo es doch Alu-Spuren des Schalldaempfers auf den Projektilen der Tatorte 5-9 gegeben haben soll?

Wieso haben die Weltklasse-Konifaeren beim BKA, die Kubasik-Huelsen-Abwischer (statt auf DNA etc zu pruefen, platzierte Huelse auf der Registrierkasse!!!), warum haben diese Experten den Zwickauer Schalldaempfer niemals auf Beschaedigngen an den inneren Alu-Lamellen geprueft?

Weil es nicht der Tatschalldaempfer der Doenermorde ist, was denn sonst?

Und, die Preisfrage:

  • Warum hat die Verteidigerriege Wohlleben und Zschaepe niemals die Elfmeter genutzt?

Statt dessen jaulen sie herum, wie boese der fatalist sei.

Zunächst werde ausgewählt – manches werde passend gemacht. Schneiders entsinnt sich jenes Vergleichs von einem Foto der verkohlten und rostigen Ceska, wie sie aus dem Brandschutt des von Beate Zschäpe angezündeten Zwickauer Hauses Frühlingsstraße 26 gezogen wurde, mit einem weiteren Bild angeblich neueren Datums. Nach Angaben der Verschwörungsanhänger im Netz soll das neuere Bild im NSU-Prozess verwendet worden sein und nach Version der Ermittler die angeblich selbe Waffe zeigen.

LOL, Frau Schneiders, wer hat das Foto am 3.2.2016 im OLG gemacht und in die Schweiz gemailt, im August 2016? Naaa, wer war denn das?

Ich lach mich krumm…

Der Vergleich beider Bilder lässt in der Tat schon auf den ersten Blick stutzig werden. Nicht nur, dass das angeblich aus dem Prozess stammende, jüngere Ceska-Foto eine penibel saubere statt einer rostigen Waffe zeigt.

Warum nach dem Beschiessen beim BKA neu brüniert? Sowas gab es noch nie!

Auf den Waffenschlitten beider Fotos ist auch das Wort „CZECHOSLOVAKIA“ zu sehen. Allerdings mutet der zweite Buchstabe des Wortes auf der rostig-verkohlten Version der Waffe als oben gerundete „2“ an. Auf dem neueren Bild ist es anders. Dort steht eindeutig ein „Z“ auf dem Waffenschlitten, sodass statt „C2ECHOSLOVAKIA“ in der Tat „CZECHOSLOVAKIA“ zu lesen ist.

Siehe oben, das hier ist auch noch merkwuerdig:

Warum ist auch in „Heimatschutz“ das Z eine 2?

Da steht eine 2. MADE IN C2ECHOSLOVAKIA.

Hat Schneiders den Aust und den Laabs befragt, warum das in Heimatschutz auch ne 2 ist, und kein Z? Eine andere 2 als im Zwickauer Tatortbefund, das schon, aber ein schoenes Z ist das nicht?

Hat Schneiders in IHRE Prozessakten geschaut, ob die geleakten Zwickau-Akten von fatalist Fakes sind?

Hat Schneiders in die ihr vorliegenden Farbakten der BKA-Waffengutachten zur Ceska 83 geschaut, die dem AK NSU nie in brauchbarer Qualitaet vorlagen? Ist die 2 bei Heimatschutz, ein BKA-Foto, wirklich eine 2? Oder doch ein Z?

Gar nichts hat sie gemacht, die Schneiders.

Auch dieser Spur ging Wohlleben-Verteidigerin Schneiders nach, doch entpuppte sich der angebliche Widerspruch für ihren Mandanten als wenig hilfreich. „Wir leben im Zeitalter von Photoshop“, winkt die Anwältin ab, „was glauben Sie, was so alles im Netz zu finden ist.“

So billig sind die unenendlichen Widersprueche weggewischt, die bei der Ceska-Findung im Schutt, bei der Ceska-Werdung im Madley, die bei der Ceska-Stafette von der Schweiz bis zu den Uwes, all das, was wir in diesem elend langen Blogpost noch mal zusammengestellt haben, wenn auch nur in den Grundzuegen.

Photoshop, alles easy, und nach fast 6 Jahren sitzt Mastermind Wohlleben immer noch im Knast wegen einer Waffe, deren irre Geschichte jeder Selberdenker als zusammengereimt in jedem Detail erkennen muss. Eine nie und nimmer stimmige Geschichte, eine Anklage, die nie und nimmer einer echten Verteidigung standhalten wuerde.

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Disclaimer: Noch nie hatte fatalist Kontakt mit der Verteidigung Wohlleben. Noch nie. Sigi Mayr hatte den, 2014, eigenmaechtig, fuhr zum Klemke nach Cottbus, mannomann was war ich damals sauer auf diesen Wichtigtuer…

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Toller Beitrag, Herr Eumann. Mehr davon bitte! Das kann so schoen nur noch der Klingelstreichmoser, und -allerdings mit Abstrichen- der heilige Rene vom Neuen Deutschland. Einheitspresse, brav. Gibt ein Leckerli.

#NSU Erfurt: Keine Polizistennamen mehr in den Medien, und Desinfo bis zum Abwinken

Thüringen hat einen der intransparentesten NSU-Ausschüsse, keine Namen der Zeugen in den Tagesordnungen, keine Wortprotokolle auf dem Landtagsserver, und inzwischen gibt es auch keine Namen der Zeugen mehr in den Zeitungen. Bei öffentlichen Sitzungen, wohlbemerkt.

BEIDE Ehrhardt-Zwillinge waren Polizeispitzel, Ron & Gil Ehrhardt, die Rotlicht- und Waffenhandelskönige Thüringens waren Spitzel.

Das war Gestern die TOP-News, und sie kam nach interner Konsultation der Landesregierung heraus, wie wir erfuhren:

Erster Zeuge heute EHKH Friedrichs, alter Ostbulle, sehr guter Typ! Lässt kein gutes Haar an den Westvorgesetzten, besonders an TLK-Präsident Uwe Kranz. Weigert sich, zu sagen, ob einer der Erhardts V-Person war. Regierung berät, ob er dazu aussagen darf. Noch wichtiger: Bei seinen Ermittlungen hatte er NIE Bezüge zu Rechten, immer nur „Geldverdiener“ als Kriminelle!

Und dann, was kam dann?

es gibt so Tage, die werden interessant, ohne dass man das ahnt! Die Erhardts waren BEIDE V-Personen der Polizei!

KHK Gerstberger sagte eben, V-Mann Thomas Dienel habe bei einigen Gelegenheiten immer die Wahrheit zu ihnen gesagt; er sei – jetzt kommts! – 2001 bei ihm gewesen, da habe der richtig Schiss um sein Leben gehabt, er sei bedroht worden von Rechten V-Leuten aus Jena und Erfurt. Er habe noch ein paar Dinge erzählt, die sich hinterher immer als wahr herausgestellt hätten.

Darüber gebe es ein Protokoll mit den Namen der V-Leute.

Michael Menzel sei dann ein paar Tage später bei ihm gewesen und habe das Protokoll gehabt und ihm gezeigt und verlangt, dass G. alle Daten aus den polizeilichen Systemen löschen solle.

Was für ein Hammer! Unser PD Menzel steckt bis zum Hals drin, und das seit 2001, oder sogar noch früher! Im schmutzigen Spiel von Waffen, Drogen, Prostituion, Verrat, Mafiamorden im Rotlicht, Russenmafia versus Türken/Albaner, und die Polizei, genauer gesagt das TLKA, OK-Dezernat und Staatsschutz, mittendrin statt nur dabei!

Wunderlich war jetzt dran; hat auch nochmal interessantes erzählt.

Der Piatto-Bums-SMS-Abfänger 1998 aus der Zielfahndung auch schon wieder da? War ja richtig was los Gestern!

Dazu der MDR:

Die Zielfahnder des Thüringer Landeskriminalamts hatten 1998 nach dem Untertauchen das Handy des ehemaligen sächsischen Neonazis Jan Werner überwacht. Werner stand damals im Verdacht, Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe bei der Flucht geholfen zu haben. Nun, fünf Jahre nach dem Auffliegen des Trios wurde bekannt, dass in den alten Akten ganze Datensätze über Seiten fehlen.

Kam nichts raus, das war klar!

Noch einer ohne Fahrschein?

Dressler war nur kurz, Kathi nervt mit den TKÜ-Protokollen, ob da jemand dran rumgepfuscht hat. Das von Gerstberger erwähnte Protokoll muss erst gefunden werden…

Der Bösewicht Nr. 2 war auch da? Full house, fehlte ja nur noch PD Menzel, wa?

Da freut man sich doch auf die Berichterstattung dazu. Menzel voll involviert in die V-Mann Dramen, und beide Zwillinge waren Spitzel, und SMS vom Spitzel Piatto an Jan Werner fehlen.

Ein Witz:

Wie peinlich, Arbeitsverweigerung bei der linksversifften Presse Thüringens?

Keine Namen auch hier:

Die 4. Macht im Staate versagt:

„Dezernat Staatsschutz hat gar nichts gemacht“

Vielen seiner damaligen Kollegen und Vorgesetzten stellte der damalige Referatsleiter ein vernichtendes Zeugnis aus. Während sein Dezernat in den frühen 1990er-Jahren „Mädchen für alles“ gewesen sei, hätten die Polizisten in anderen Referaten nur schlecht oder gar nicht gearbeitet. „Es gab das Dezernat Staatsschutz noch, die haben gar nichts gemacht“, sagte er beispielsweise.

Nicht die besten Leute aus dem Westen?

Ein Grundproblem des LKA damals sei gewesen, dass viele Führungspositionen mit Polizisten aus den alten Bundesländern besetzt worden seien, die für solche Aufgaben nicht qualifiziert gewesen seien. „Der Westen hat uns nicht die besten Leute geschickt“, sagte der Polizist. Darunter habe auch die tägliche Ermittlungsarbeit der Behörde gelitten.

Will die DPA uns verarschen? Wo ist  PD Michael Menzel, wo ist die Hammer News, dass beide Rotlichtbosse Spitzel der Polizei waren?

Was ist nur schief gelaufen beim Aufbau Ost, warum versagen Landesregierung, Parlamentsausschuss und Presse gleichermassen?

Ehrenrettung: Ausgerechnet der MDR, so halbwegs:

Keine Namen? Leute, das ist eine öffentliche Angelegenheit! Was soll dieser Staatsschutz?

Ganz dunkel erinnert sich der fatalist… da war doch was mit dem V-Mann Thomas Dienel?

Wer hat damals den PC geklaut, als das TLKA umzog? Die Festplatten mit den geheimen Daten drauf hat der Dienel irgendwie angeboten zum Kauf, darüber ist Helmut Roewer im TLFV gestürzt. Weil der Dienel ein V-Mann war… es kann durchaus sein, dass Dienel jemanden erpressen wollte.

Davon steht nichts beim MDR, warum nicht? Stehen da etwa 2 Ceskas mit Schalldämpfer aus der Schweiz in diesen Festplatten-Dateien? Haben die Spitzel damals davon erzählt?

Immerhin schreibt der MDR:

Die Abgeordneten des NSU-Ausschuss wurden hellhörig. Mehrere fragten nach, doch Meier wollte keine weiteren Details nennen. Aber, er habe das Ganze mit seinem Kollegen damals 2001 in einem Protokoll niedergeschrieben. Doch damit hätten die Probleme erst richtig begonnen. Denn nach einigen Wochen sei der hohe Polizeibeamte Michael Menzel aus dem Thüringer Innenministerium erschienen. Er habe ihn und seinen Kollegen aufgefordert, das Protokoll von dem Gespräch mit Dienel zu löschen. „So läuft das hier in Thüringen“, ruft Meier nun, sichtlich erregt. Jetzt wurden die Abgeordneten des Untersuchungsausschusses noch hellhöriger. Denn bei Michael Menzel handelt es sich um den Beamten, der als damaliger Leiter der Polizei Gotha die Ermittlungen rund um das Auffliegen des NSU 2011 geleitet hatte. Einen Job, für den er immer wieder in der Kritik stand. Menzel hatte alle Vorwürfe zu angeblich schlampiger Ermittlungsarbeit in Eisenach stets zurückgewiesen. Nun diese brisante Info des Zeugen Meier im heutigen Ausschuss.

Bereits während Meiers Geschichte über Dienel, das Protokoll und Menzels angeblicher Aufforderung zur Löschung, wurden die Beamten des Thüringer Innenministeriums im Ausschuss immer nervöser. Nach einigem Hin und Her zwischen Ministerium und der Linken Obfrau Katharina König einigte sich der Ausschuss auf eine Unterbrechung.

Ah, da muss also nochmals nachgerichtet werden? Aktenanpassung erforderlich? Müssen die Zeugen nochmals gebrieft werden? Staatsschutz live und in Farbe!

Im Ergebnis muss Meier nun in der kommenden Sitzung im Juni erneut erscheinen. Bis dahin soll das Innenministerium das Protokoll besorgen. Denn 2001 hat Meier nach eigener Aussage das Dokument vor Menzel nur zum Schein gelöscht. Später habe er es einem anderen Ministeriumsmitarbeiter ausgehändigt. Nach Informationen von MDR THÜRINGEN existiert das brisante Dokument noch.

Holla die Waldfee! Was für ein Krimi! Wer hatte die Uwes noch Anfang 2008 auf dem Radar, und verhinderte die Datenlöschung Uwe Böhnhardts beim BKA?

Binninger konnte das schon 2012 nicht verstehen, warum nicht bekannt war, WER aus Gotha dieser Löschung 2008 widersprochen hatte!  Wer hat die Uwes und Beatchen angeworben, als Informanten? War’s der Staatsschutz, war es das BfV in der Operation Rennsteig, wer bekommt den schwarzen Peter zugelost? Wunderlich meint, er kriege KDF dran?

PD Menzel meinte dazu, dazu befragt, ER SEI ES NICHT, aber ER KENNE DENJENIGEN, der es war!

Leider hat der Schnarchtassenausschuss Erfurt diese Frage nie gestellt, wie so viele viele andere Fragen auch nicht. Die Aufklärung des Geschehens am 4.11.2011 in Eisenach hat noch gar nicht begonnen.

Die in Sachsen aber ebenfalls nicht, was man allzu leicht vergisst.

Der #NSU und die OK, Teil 6: Die Ceska-Madley-Story ist Bullshit!

Es geht direkt weiter, Dirk Laabs erzählte dem Erfurter NSU-Ausschuss im Januar 2017 von seinen sensationellen Erkenntnissen zum Netzwerk der Waffenschieber um die LKA-Spitzel Erhardt, die Zwillinge Ron und Gil, und um die merkwürdige Schonung der Mordverdächtigen 1993 bei einem Kindsmord in Jena, Opfer Bernd Beckmann, 9 Jahre alt, verdächtig waren Theile und Böhnhardt, und die seien von der Polizei geschont worden.

BKA und Thüringer Polizei hätten alle DNA-Spurenträger vernichten lassen, ohne DNA-Analyse, zu wem sie gehörten, und die Spermaspuren am Opfer seien ebenfalls nicht untersucht worden.

Laabs war geschockt? sieht so aus:

Glauben Sie Laabs und seiner Empörung?

Das ist derselbe Laabs, der wie alle seine Journalistenkollegen jedwede Manipulation an Beweisen im Womo und in Zwickau kategorisch ausschliesst, Beweisbetrug nie nie zu erwähnen wagt als Option!

Dasselbe Polizeipersonal tritt auf… zum Beispiel Klaus Apel. Die Kripo Jena. Der Staatsschutz Jena.

Ich kann diesen Ceska-Bullshit echt nicht mehr hören, für wie blöd halten die uns eigentlich?

Leute überlegt doch mal… die Ceska 83 SD wurde angeblich von „Kumpels“ für die Rotlicht-V-Zwillinge Ron & Gil besorgt, in der Schweiz, via kriminelles Netzwerk Ceska-Müller und Theile, 1996, alles beste Kumpels, man kennt sich, und Böhnhardt ist Teil dieses Netzwerkes, so geht die Erzählung.

Dann soll die Ceska 83 SD um die 2 oder 3 Jahre in Jena herumgelegen haben, vielleicht bei Theile, vielleicht bei den V-Zwillingen, und als Kumpel Böhnhardt 1999 oder 2000 telefonisch eine deutsche Waffe beim Angeklagten Carsten Schultze bestellte, da besorgte Wohlleben diese OK-Spitzelceska, indem er Carsti zum Andreas Schulz und zum Frank Liebau ins Madley schickte?

Bullshit. Das ist kompletter Bullshit.

Wozu das Ganze, wenn doch Theile, die Zwillinge und Böhnhardt seit zig Jahren beste Kumpels waren?

Es mag ja jeder seine eigene Meinung haben, aber sorry, der Böhnhardt hätte weder Wohlleben noch Schultze gebraucht, der hätte einfach Theile oder die Rotlicht-Zwillinge angerufen. Oder den Wohlleben dort hingeschickt.

Laabs hat sich selber ausgetrickst, und der Ceska-Madley-Story einen Bärendienst erwiesen. Sie wird immer bescheuerter, immer unglaubhafter.

Vielleicht hat er das absichtlich getan?

Sven Kai Rosemann, Pössneck 1999, Geldbote überfallen, Bordell gekauft, Litauer beteiligt, Socke im Womo mit „passender Osteuropa-DNA“… Sammlerstücke aus dem 2. Weltkrieg, das sind die Tatwaffen in Heilbronn gewesen, bzw. deren Nachbauten im Ostblock, kroatische MP Pleter im Womo, geklaute Ceska aus Autoaufbruch in Prag (9mm Ceska 82) ebenfalls, aber da klärt niemand mehr irgendwas auf.

Was auch immer Wolle und Carsti 2001/2002 (oder laut Anklage 1999/2000) an Waffen besorgt haben, das mit der Madley-Dönermordwaffe Ceska 83 SD gefunden als W04 in Zwickau im Schutt wird irgendwann als Schwindel und Beweisbetrug auffliegen. Keine Ceska 83 SD, und eher 4 Morde zu spät… der Polizei ist da weder 1993 noch 1998 noch 2011 zu trauen, das hat Dirk Laabs ja dankenswerter Weise am Fall Kindermord Beckmann bestens erläutert. Bei den Dienstwaffen aus Heilbronn im Womo stinkt es ähnlich.

Die ganze Waffenbeschaffungs-Story via Jenaer Kumpels machte nur dann Sinn, wenn es um das erpressbar machen eben dieser Kameraden ging. So wie mit dem hirnrissigen Auftrag an die Jenenser, ein Moped für die Uwes zu klauen, gab es etwa in Chemnitz keine Mopeds?

Wenn es um das Erpressbarmachen der Jenaer Kameraden ging, dann greift das NSU-Axiom, dann wusste der Staat Bescheid, weil die Uwes für den arbeiteten.

Ist eine Option. Wie wahrscheinlich die ist, müssen Sie selber entscheiden.

Ende Teil 6.

 

Der #NSU und die OK, Teil 4: Antifageschwafel von Bundestagsgutachterin Röpke

Wir hoffen, Sie haben die beiden vorherigen Teile gut verdaut, in denen es um OK-Waffenlager, die Beschaffung von einer Ceska 83 SD in der Schweiz (gekauft im Laden wurden aber 2 zugleich, wo ist die andere?) und ähnliches Gedöns von Laabs ging, alles unwichtig, alles irrelevant, alles verjährt.

Wichtig ist das, was Laabs nicht schreibt, und auch nie sagt.

  • ist die angeblich den Uwes überbrachte Waffe wirklich die angebliche Mordwaffe der Dönermorde gewesen?

Daran gibt es erhebliche Zweifel. Niemand hat sie identifiziert. Niemand nannte sie Ceska.

  • ist die angeblich im Zwickauer Schutt am 9.11.2011 gefundene Ceska 83 SD die Mordwaffe der Dönermorde?
  • ist die am 1.12.2011 öffentlich vorgeführte Ceska 83 SD dieselbe Waffe?
  • ist die 2016 im OLG München vorgeführte, neu brünierte Waffe Ceska 83 wieklich identisch mit W04 aus dem Schutthaufen?

Auch daran gibt es erhebliche Zweifel. All das ist ein absolutes Tabu, solche Fragen werden in Deutschland nie gestellt.

In Erfurt wurde im Januar 2017 ganz viele Anglerlatein zum Besten gegeben, und einiges davon verdient die -nicht vorgesehene- Veröffentlichung.

Nun denn:

Frau Marx hätte es als Vorsizende wissen sollen, aber egal.

Sie erinnern sich: Rocker haben mit den Waffen des NSU nichts zu tun, weil es die Rockergangs vor 20o5 noch gar nicht in Thüringen gab.

Daher war der Vortrag von Roepke grösstenteils für den Arsch.

Gut dass sie das gleich am Anfang sagte, da war eigentlich jedem im Saal klar, dass es „off topic“ sein würde, also mit dem NSU eher nichts zu tun haben würde.

Es war elend lang und ging ungefähr so:

Merke: Es wurden nie die Opfer vor dem Mord von der Duesteren Parallelwelt bedroht, nie nicht! Es waren alles Unschuldsengel, auch der Hamburger der seine Freundin auf den Strich schickte, alle waren totale Engel. Ehrlich.

Und eine türkische oder kurdische Mafia gibt es sowieso nicht, nur eine russische, eine kosovarische, italienische und so.

Das Geseier der Röpke war witzig, aber für BRD-Schafe ist es gefährlich.

Die eigenen Schrottbücher werden fleissig beworben, auch die sind sehr lustig zu lesen, wenn man die Desinfo sofort erkennt, sie einem sozusagen fröhlich vor die Füsse fällt, aber hochgradig krank ist das Geseier durchaus:

Mario Rönsch ist sicherlich ein interessanter Fall von rechten Pendants zur Antifa, also zum Thema Falschberichterstattung in manipulativer Absicht, und so ganz koscher sind die Schreckschusswaffen wohl nicht gewesen, die er da aus Ungarn versendet hat, aber mit einem gewaltbereiten Hells Angel hat das doch eher gar nichts zu tun.

Der innere Zwang, unsinnige Bezüge herzustellen, sie sich quasi aus dem Arsch zu ziehen, das kann man lesen, auch in diesen Verblödungsbüchern von Röpke und Speit.

Lachen ist gesund!

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/11/04/was-geschah-heute-vor-genau-5-jahren-lesen-sie-und-staunen-sie/

Es ist lustig, mit was für einem Scheiss man in diesem verblödeten Land Geld machen kann, und Millionen von Steuergeldern gibt es noch obendrauf!

Deppenrepublik Germanistan.

Noch mehr Antifa-Highlights in Erfurt 2017: Ohne Hoffmann geht es nicht.

Das war 2010, es wurde fleissig durchsucht, aber nichts gefunden, das Verfahren wurde eingestellt. Die Kahlaer Jungnationalisten wollten Kathis VW-Bus von der Zeckenpfarrergemeinde anzünden oder so. Siehe:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/06/29/soko-feuerball-hoffmann-und-der-c4-sprengstoff-krieg-in-jena-ab-1998/

Es ist alles da, und es gibt dazu Ermittlungsakten. Nicht Anifagelaber, sondern Polizeiakten!

Lesen müssen Sie selber, beurteilen auch.

Ach ja, Zschäpe war angeblich im Erfurter Bandidos-Prozess 2010 zu Gast, mehrfach, in Begleitung 2 er Männer. Warum, und unter welchem Namen war sie dort?

Migranten-Bandidos aus Süddeutschland, mit ebensolchen Verteidigern waren dort angeklagt, einer gab den Kronzeugen. Zschäpe soll mit dem Verteidiger des Hauptangeklagten Janez Ekart gesprochen haben, einem RA aus Konstanz, Zahner der Name.

Sie war wahrscheinlich dort, aber die Listen mit den Ausweisdaten der Besucher seien schon vernichtet worden, hiess es aus dem Erfurter Innenministerium dazu.

2013, da hatte fatalist noch gar keinen Blog: http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/06/10/wer-wohnte-in-der-fruhlingsstrasse-26-am-4-11-2011-bandidos-thomas-starke-junior/

Die Geschichte ist immer noch nicht erzählt worden, es soll uns doch bitte niemand erzählen, dass der Staatsschutz keine Fotos der Prozessbesucher machte!

Wo sind diese Fotos, wer ist da drauf? Beate und 2 Uwes?

Lesen Sie sich das hier durch, es fehlt die Frage nach den Fotos, warum ist das so?

Das ist alles Gedöns, das hatten wir sehr ähnlich beim Antifaschriftsteller Jürgen Roth und den Schilderungen des V-Manns Steffen Rauchbach, der auch mit falschen Beschuldigungen den Hanebuth belastete. In Teil 1

Bankräuber Hubeny. Lange Haare, der Mann? Raucher? Dann bekäme man den vielleicht nach Eisenach, 4.11.2011. Chauffeur Andre Kapke, der 2 mal vorbei fuhr?

Könnte man einen Schorlau-Krimi draus machen.

Das ist alles wunderschön, aber wertlos, denn was der Ausschuss damit anfangen, wenn man dem nicht sagt, dass sie sich vom Erfurter Staatsschutz die Fotos der Besucher und die Listen der Ausweise beschaffen müssen?

Es geht doch nicht nur um Zschäpe oder die Uwes, was ist mit weiteren Besuchern, Wohlleben, Rosemann, Ceska-Stafetten-Länger?

Nun, Laabs sagte dazu garnichts. Er weiss wohl, an welcher Stelle man besser schweigt, was das NSU-Phantom gefährden könnte.

Der Mann vom MDR, der Zweite, der meinte allerdings: Röpke, besser den Ball flachhalten:

Für welche Dienststelle waren die Uwes tätig, das muss 1998 nicht dieselbe gewesen sein wie 2010, aber genau diese Fragen gilt es zu vermeiden.

Der MDR-Mann machte auch nochmals klar, dass Röpke viel zuviele Verbindungen herbeiphantasiert, das liest man doch gern:

Es ging ja mal um Waffen, die von Rockern/Bikergangs an den NSU gegangen sein sollen, 10 Stück oder so, und das kann als widerlegt gelten, weil es eben keine Rockergangs in Thüringen gab, bei denen man sich als NSU hätte 1998 bewaffnen können.

Viel heisse Luft war da in Erfurt. So richtig viel heisse Luft.

Die kam aber bestens an:

Wer war denn nun der NSU? Hubeny und Rosemann, unter Kommando von Wohlleben? Oder Rühlemann?

Es ist zum Haare raufen, aber auch witzig.

AfD-Mann Henke hat den Vortrag jedenfalls genossen, so scheint es.

Da hatte der olle Zyniker Henke die Grüne aber total verwirrt. Mir wäre es ebenso gegangen.

Ende Teil 4.

Der #NSU und die OK, Teil 3: Ceska 83 SD für die Jenaer Rotlicht-Zwillinge in der Schweiz gekauft?

Seit Mai 2016 geistert durch die Medien, die Ceska 83 SD sei damals für die Jenaer Rotlicht-Gang der Zwillinge Ron und Gil Erhardt in der Schweiz besorgt worden, die TLKA-Spitzel gewesen seien, dazu habe der MDR die LKA-Akten, und eine Ceska 83 SD sei dann irgendwie ein oder zwei Jahre später ins Madley gelangt, und dort an den Angeklagten Carsten Schultze verkauft worden. Trotz aller Widersprüche bei der Kaufabwicklung in den Aussagen von Käufer und Verkäufer hat man diesen unbewiesenen Verkauf benutzt, um den Angeklagten Wohlleben schon 5,5 Jahre in U-Haft zu sperren. Der Schalldämpfer sei daran schuld, er beweise, dass die Waffe zum Morden besorgt worden sei. Meinen jedenfalls Anklage und BGH.

Die Identifizierung der Waffe war höchst windig, eine Nummer etc gab es nie dazu, Schultze wählte einfach die mit dem Längeren (Schalldämpfer-Länge ist gemeint), einer der besten Lacher im Prozess überhaupt, da Schultze schwul ist. Wohlleben meinte, das sei eine andere Waffe gewesen, mit einem anderen Schalldämpfer, aber ruderte dann zurück: Er habe gar nicht so genau hingesehen.

.

In Teil 2 hatten wir „die Gang“ thematisiert, deren Teilnehmer benannt, deren Aussagen verlinkt, und nun müssen wir die Journalistenaussagen vom Januar 2017 dazu folgen lassen.

Hilfreich eventuell das hier, gerade in Bezug auf die Garagen mit den Bomben, Razzia 1998:

Machen wir weiter mit den aktuellen Aussagen dazu:

einer der wichtigsten Journalisten beim NSU-Fake. Man sagt, er steuere auch, was in diversen NSU-Ausschüssen (nicht nur in Thüringen) von RRG gefragt werde, und was nicht. Ein Liebling des Sicherheitsapparates, eine Art Göran Schattauer der Springerpresse, protegiert von Stefan Aust, der seit Jahrzehnten die „Wahrheitsbücher“ schreibt, die die Wahrheit ausklammern, oder aber nur leicht touchieren… zu Werner Mauss, zur RAF, 2014 auch zum NSU, gemeinsam mit Laabs.

Märchenstunde zur Ceska:

Da die Ceska bar im Laden gekauft wurde, mit einer mutmasslich illegal verkauften Waffenerwerbskarte, mit noch einer dann angeblich Müller die Pistole Ruger im Laden kaufte, mit der im Auto er dann wohl in Thüringen erwischt wurde, kann die offizielle Geschichte mit Versand 2er Ceskas so kaum stimmen. Bar im Laden gekauft, Unterschrift gefälscht.

Über Hans Müller ist beim Thüringer LKA sehr, sehr viel bekannt, ich
glaube, mehr bekannt, als sozusagen
bisher noch öffentlich dargestellt werden konnte...

Oh, da haben die MDR-Journalisten die alten Erfurter LKA-Akten also schon an Laabs weitergegeben? Warum sind die denn immer noch irrelevant im NSU-Prozess?

dumme frage, dort verteidigt doch niemand.

Sie müssen besser mitdenken 😉

Hier, Laabs phänomenale Ceska These:

Bullshit. Meiner unmassgeblichen Meinung nach ist das totale Dummfug.

Aber jedem seine Thesen.

Es geht noch weiter:

er meint: Theile habe sie gehabt, in seinen Garagen an der Kläranlage. Da wo auch die Bombenwerkstatt gewesen sein soll. Warum dann dieser komplizierte Verkauf über zig Beteiligte, man kannte sich doch gut!

Es ist nicht nur die Ceska strittig, es ist gar nichts bewiesen worden bislang. Ohne die Nachfindungen der Waffen an den Tatorten des 4.11.2011 gäbe es gar nichts, nicht mal einen NSU…

Laabs will darauf hinaus, „dass die es von ihren Spitzeln wussten“ ?

Es gab nie eine Selbstenttarnung des NSU.

Was Laabs und Röpke da veranstalteten, das ist Ablenkung vom Wesentlichen. Der Ausschuss soll sich mit Gimmicks befassen, eine Art ABM-Massnahme.

Das haben wir samt Akten 2014 geleakt. So ziemlich alles das, was Laabs jetzt in Erfurt zum besten gab. Erstaunlich. Haben die alle 3 Jahre lang gepennt?

Das Foto hier, bzw. ein ähnliches:

Theiles Garagen waren gegenüber, und klar kannte man sich gut. Mundlos soll ja gesagt haben, man habe sie damals mit der Garage hereingelegt. War das eine Lüge?

.

Was der AK NSU seit Jahren beklagt: Man befasse sich nie mit den LKA-Spitzeln, weder denen vom Merbitz in Sachsen noch mit denen der Thüringer Polizei, weil man seitens der Linken den Verfassungsschutz ans Kreuz nageln will.

Lichte Momente mit 5 Jahren Verspätung:

Noch dicker, das ist dann der Mord an dem 9-jährigen Beckmann-Kind in Jena, wo man wohl Informanten schützte. Theile, Böhnhardt, Spitzel der Polizei?, das kommt auch noch dran. Ron Erhardt kenne den Täter, und sage aber nichts. Man fand Beweise, klagte aber nicht an… kommt noch.

Wir machen erstmal Ceska zu Ende.

Da gibt es nämlich noch die Bundestagsgutachterin Roepke von der staatlichen Antifa. Und die schreibt nicht nur gerne Schund, „Waffen im Womo hinter der Wandverkleidung“, (die es nie gab), die erzählte richtig viele Geschichten in Erfurt.

Auch zu einer Ceska 83 ohne SD.

(Sorry, korinthenkack, Kiesewetter machte nie Abitur, sie brach ab als sie die Zusage der Polizei Ländle bekam)

Wessen Opfer Michele Kiesewetter ist? Gute Frage. Sie ist eher kein Uwe-Opfer, aber auch kein Mevlüt Kar-Opfer, wir tippen eher auf Russenmafia mit allerbesten Polizei-Connections im Ländle.

Diese Ceska 83 hat Null komma Null Relevanz für die 14 oder 15 Jahre zuvor im Schweizer Laden gekauften Ceska 83 SD.

aber so sind sie, die Berufsantifas. Alles mit allem mixen, in Bezug setzen, auch wenn es keinen Bezug gibt.

Also wenn tatsächlich bei Steffen Richter wieder eine Ceska im Spiel ist…
– Wo eine Waffe, sind oft mehrere.

Pathologisch. Unheilbar.

Der Waffenhandel  auch im Bereich Kassel ist ja wieder aufgegangen.

Ansatzlos ins Jahr 2015 gesprungen. Hat wieder Null Relevanz für Waffendeals von 1996-98, wo es noch gar keine Rockerstrukturen dort gab, hatten wir gestern in Teil 2:

Da es damals keine Rocker in Thüringen gab, ist all das Gelaber über Waffen von diesen Rockern an den NSU nichts weiter als Bullshit. Meint der Herr Kenzia.

Volle Punkzahl. Jede Menge Blödsinn von der Staatsantifa. Wieder mal.

Wobei das hier nicht nur schlecht ist, aber auch in die Wildnis führt, weg vom Wichtigen:

Sie meint die späte Bruni, eine umgebaute Knallpistole 8mm, die dann am 22.11.2011 beim BKA ankam, spurenfrei natürlich, und als 6.35 mm scharfe Waffe den Dönermorden 1 und 3 zugeordnet wurde.

Bizarr ist, warum dann das BKA im Jahr 2001 fast 2 Monate brauchte, um den Hamburger Mord trotz 2er gleicher Kaliber (7.35 mm und 6.35 mm wie bei Simsek in Nürnberg) der Ceska-Mordserie zuzuordnen. Wieso so lange? Weil es eine politische Waffenzuordnung war? Wurde da nicht so genau hingeschaut? Um wen zu schützen? Den NATO-Partner Türkei und seinen MIT, der auch in Deutschland die PKK mit allen Mitteln bekämpfte?

Kennen Sie das hier? Compact Sonderheft zu Erdogan von 2017?

Wo der Elsässer das nur immer her hat?

.

Wenn 4 von 6 angeblich Beteiligten an der sogenannten Ceska-Stafette der Anklage abstreiten, damit irgendwas zu tun zu haben, und diese Ceska somit quasi aus dem Nichts auftauchte, niemand sie identifizieren wollte oder konnte, dann braucht man schon reichlich Chuzpe zu behaupten, der Komplex sei „allerdings nicht lückenlos“ bewiesen.

Da ist gar nichts bewiesen.

Sie weiss gar nichts, wir auch nicht:

Was wir wissen, dass es starke Rostspuren an der Waffe gibt

Jein, da es kein Auffindefoto gibt, eines der Wunder der Tatortarbeit der LKA-Schwaben in Zwickau, welche die Polizeischüler beim Waffensieben anleiteten…

Okay, die Waffe Ceska 83 SD sah etwas mitgenommen aus, als sie gefunden wurde. Glauben wir das also mal.

Zum Glück kam sie aber totalrenoviert, neu brüniert und völlig ohne Rost ins Münchner Gericht. Die Beschriftung war auch ein ganz klein wenig anders, nämlich so, wie sie hätte sein müssen, aber laut „Auffindefoto“ nicht war, als man sie nachfand.

Die Beschriftung scheint mehrere geringe Abweichungen zu haben, als ob sie nicht original wäre. Total vergammelte Waffe.

 

Warum musste sie generalüberholt werden? Wer veranlasste das? 3.2.2016, das Datum der Schuttwaffe im OLG München, ist das wirklich dieselbe Waffe?

BKA-Wunder, die nur in der Schweiz in die Medien dürfen.

In Deutschland macht man lieber Gimmicks.

Ende Teil 3

Dönermorde, PKK, Graue Wölfe, wer tötete die Kurden, und in wessen Auftrag?

Mindestens 5 der 8 Dönermorde-Türken seien Kurden, und daher verlangte die Kurdische Gemeinde Deutschlands, im Abschlussbericht des NSU-Bundestagsausschusses sollte auch „kurdisch“ stehen; das Begehren wurde abgelehnt.

Gestern im Blog:

Die Verbloedung hat Methode. Devise: Erwaehne niemals Kurden, schreibe niemals PKK. Absolutes No Go ist die korrekte Bezeichnung KURDE fuer die meisten Döneropfer. Sehr wahrscheinlich ging es um PKK-Finanzierungsstrukturen in Deutschland, also um Schutzgeld, Drogen etc.

Die BAO Bosporus des Wolfgang Geier mass der Herkunft KURDE nicht die geringste Bedeutung zu, auch die einzelnen Sokos an den Tatorten taten das nicht, und zwar derart auffällig nicht, dass es auffällt.

Die Linkspartei, PKK-Freunde seit SED-Zeiten, waren im Juni schonmal Blogthema, weil sie die Kindergartenfragen eben nicht fragen:

Warum wurde die Bundesregierung weder nach der Tatwaffe noch nach Abgleich mit Dönermorde-DNA befragt?

Die Kleine Anfrage der Linkspartei zu den 3 Morden an den Kurdinnen in Paris 2013 hatten wir Gestern:

Die Türkische Konterguerilla (Gladio) sandte 160 Kurdenkiller nach Westeuropa?

Da der mutmassliche Mörder im November 2011 Deutschland verliess, kurz nach den Ereignissen des  4.11.2011, stellt sich die Frage, ob er zur „Düsteren Parallelwelt“ gehört.

Zwischenablage18

Das hat die Linkspartei 2014 offenbar auch erkannt:

Zwischenablage1145

Da lebte ein mutmasslicher Auftragmörder des MIT also von 2004 bis zum Herbst 2011 in Deutschland, verschwand dann nach Frankreich, diente sich der PKK in Paris an, erschoss sehr wahrscheinlich 2013 drei Kurdinnen, und die Bundesregierung will nichts Relevantes zu ihm wissen?

Ist das glaubwürdig, wo doch 2004 bis 2006 in Deutschland die 2. Halbserie der Dönermordserie geschah, und man die gesamte Zeit seitens der Ermittler ans OK-Umfeld „düstere Parallelwelt“  dachte?

Und die Linkspartei fragte 2014 trotz Wissen um eine Mordwaffe Kaliber 7,65 mm mit Schalldämpfer nicht nach der Pariser Mordwaffe, und fragt auch nicht nach dem Abgleich der über 4.000 DNA-Spuren an den 9 Dönermord-Tatorten?

Im Falle des Pariser Dreifachmordes verdichteten sich schnell die Hinweise auf den türkischen Geheimdienst MIT als Auftraggeber.

Auf Spiegel-online wird das Kaliber der Tatwaffe genannt: 7,65 Millimeter mit Schalldämpfer.

Passend zum „Auffliegen“ des NSU wäre das Abreisedatum von Ömer Güney, der am 18. November 2011 zum ersten Mal im kurdischen Kulturhaus in Paris gesichtet wurde und wohl kurz vorher Deutschland verlassen haben muss.

Warum fragten die Linken nicht nach der Waffe, und nicht nach dem DNA-Abgleich?

Um den heissgeliebten NSU zu schützen?

Merkwürdig, was die immer so nicht fragen, diese PKK-Freunde von der SED-Nachfolgepartei.

Hier fehlt die Frage nach Neonazis als Mörder, weil das ja allgemein bekannt war, so liest man seit November 2011. dass die Opferfamilien „eigentlich schon immer, seit dem Jahr 2000/2001“ von Neonazis als Täter erzählten…

??

Seit September 2000 starben acht türkische [eher kurdische, die Linke weiss das ganz genau] und ein griechischer Kleinhändler [Nachmieter eines Kurden-Dönerladens?] in ihren Läden in Nürnberg, München, Rostock, Hamburg, Kassel und Dortmundjeweils am hellen Tag durch einen Schuss aus nächster Nähe ins Gesicht. DieMordserie wurde in den Medien als „Döner-Morde“ bekannt. Das einzige verbindende Element zwischen den Opfern scheint dieselbe bei all diesen Anschlägen verwendete Tatwaffe, eine Ceska Typ 83, Kaliber 7,65 Millimeter zu sein.
Auch nach zehn Jahren Ermittlungsarbeit sind diese Morde ungeklärt.
Wie das Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“‘ in seiner Ausgabe 8/2011 berichtet, sind viele Fahnder der Sonderkommission der Polizei überzeugt, „dassdie Spur der Morde in Wirklichkeit in eine düstere Parallelwelt führt, in der eine mächtige Allianz zwischen rechtsnationalen Türken, dem türkischen Geheimdienst und Gangstern den Ton angeben soll. Die Mordserie sei gestoppt worden, als die Ermittlungsbehörden diesem Täterkreis nach der Erschießung eines Internetcafé-Betreibers in Kassel im April 2006 nahe kam.
Wo ist denn bitte der Andreas Temme, Name und Funktion (LfV) bekannt seit 2006, der bei dem letzten Mord „anwesend war“? Wie konnten der Spiegel und die Linkspartei 2011 den Temme vergessen? Und den Benjamin Gärtner?
Doch alle Ermittlungen „endeten irgendwann an einer Mauer des Schweigens. Es herrsche, berichten die Beamten, Angst – Angst vor dem ,tiefen Staat‘, einem Netzwerk aus Ultranationalisten, Militärs, Politikern und Justiz.“
Laut den aus diesem Milieu stam-menden Informanten des Nachrichtenmagazins „DER SPIEGEL“ gibt es inDeutschland einen solchen Zusammenschluss türkischer Ultranationalisten und Verbrecher, die auch hier gegen politische Gegner vorgehen und Landsleute fürihre illegalen Geschäfte einspannen. „Auch mit Einschüchterung, Mord undDrogenhandel wollen die Grauen Wölfe ein neues Türkenreich (,Turan‘) erschaffen“, so „DER SPIEGEL“. Die Grauen Wölfe hätten ein Syndikat in Deutschlandaufgebaut. Wer sich geweigert habe, sein Geschäft für die Geldwäsche zur Verfügung zu stellen, sei ermordet worden.
Als Graue Wölfe werden türkische Ultranationalisten und Rechtsextreme im Allgemeinen und konkret die Anhängerder im türkischen Parlament vertretenen „Partei der Nationalistischen Bewegung“ (MHP) bezeichnet, die sich in Deutschland in der „Türkischen Föderation“ organisiert haben. Die Grauen Wölfe waren für die Ermordung zahlreicherpolitischer Gegner verantwortlich.
 .
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Existenz und die Aktivitäteneines als „tiefer Staat“ bezeichneten Netzwerks aus türkischenRechtsextremen, Geheimdienstkreisen und Verbrechern
a) in der Türkei,
b) in Deutschland?

2. Inwieweit war und ist ein solches als „tiefer Staat“ bezeichnetes Netzwerk nach Kenntnis der Bundesregierung in Einschüchterungen und Morde von politischen Gegnern in Deutschland verwickelt?

3. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Verwicklung türkischer Ultranationalisten und Rechtsextremisten in das organisierte Verbrechen in der Türkei und in Deutschland?
a) Inwieweit trifft nach Erkenntnissen der Bundesregierung die Behauptung des Nachrichtenmagazins „DER SPIEGEL“ 8/2011 zu, die Grauen Wölfeseien in den Drogenhandel verwickelt und hätten ein Syndikat in Deutschland aufgebaut?
b) Inwieweit trifft nach Erkenntnissen der Bundesregierung die Behauptung des Nachrichtenmagazins „DER SPIEGEL“ zu, die Grauen Wölfe würdenGeldwäsche für Drogengelder über türkische Restaurants, Reisebüros und Geschäfte in Deutschland betreiben?
c) Inwieweit trifft nach Erkenntnissen der Bundesregierung die Behauptung
des Nachrichtenmagazins „DER SPIEGEL“ zu, die Grauen Wölfe würdentürkische Geschäftsleute in Deutschland, die sich weigerten, ihre Geschäfte für Geldwäsche zur Verfügung zu stellen, ermorden oder ermorden lassen?
d) Inwieweit sind Mitglieder oder Funktionäre der „Türkischen Föderation“ und ihrer Mitgliedsvereine nach Kenntnis der Bundesregierung in Drogenhandel, Geldwäsche und andere Erscheinungsformen des organisierten Verbrechens verwickelt?
4. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über eine vom Nachrichtenmagazin
„DER SPIEGEL“ behauptete Verwicklung eines Netzwerks von türkischen Rechtsextremisten, Geheimdienstkreisen und Gangstern in die sogenannten Döner-Morde?
5. Inwieweit haben türkische Regierungsstellen nach Kenntnis der Bundesregierung
versucht, Einfluss auf das Ermittlungsverfahren im Falle der sogenannten Döner-Morde zu nehmen?
 .
Berlin, den 22. März 2011
Dr. Gregor Gysi und Fraktion

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Wow, nicht ein einziges Mal die Worte „kurdisch, Kurde, PKK“ erwähnt… es geht immer noch dümmer!

Warum hat die Linkspartei nicht nach der PKK gefragt, warum hat sie die Tathergangstheorie (Verschwörungstheorie) des Türkischen Bundeskriminalames (KOM) nicht bei der Bundesregierung abgefragt?

2014 geblogt:

Dann kommen Sie vielleicht darauf, warum das „Türkische Bundeskriminalamt KOM“ der Meinung war, im Jahr 2007, dass die 8 Dönermorde (Griechen zählen nicht…) von einem Kurdischen Drogenclan aus  Diyarbakır begangen worden seien, um kurdische Drogenringe und Finanzierungsnetzwerke (Schutzgeld etc) zu errichten. Die Morde seien von 5 Killern mit 3 Ceskas durchgeführt worden.

http://www.spiegel.de/forum/panorama/verfahren-gegen-beate-zschaepe-anklaeger-gehen-volles-risiko-thread-75098-9.html

„Dem Bericht der Zeitung „ZAMAN“ vom Oktober 2007 zufolge, hatte das türkische Landeskriminalamt Ihre Ermittlungsergebnisse über die Döner-Morde an die ermittelnden Behörden in Deutschland übermittelt. In der Zusammenfassung dieses Berichts des türkischen Landeskriminalamts (KOM) an das Bundeskriminalamt in Deutschland, sah man einen Zusammenhang zwischen den „Döner-Morden“ sowie dem Drogenmillieu in Europa, mit einem Familienclan aus Diyarbakir. Dem Bericht zufolge wurden die 8 Opfer der „Döner-Morde“ zu Verteilern im Drogenmillieu gezählt. Die Opfer sollen zudem Schutzgelder an die PKK in Europa und dem Familienclan in Diyarbakir gezahlt haben.

Das Landeskriminalamt in der Türkei hatte damals ermittelt, dass ein Familienclan in Diyarbakir einen Drogenring in Europa aufbauen wollte. Als die erhofften Erlöse aus dem Drogenmillieu ausblieben, die PKK den neuen Verteilerring erpresste, soll die Familie die Morde beauftragt haben. Die Kaltblütigkeit mit der die Opfer am helligten Tage ermordet wurden, ließen schon zuvor vermuten, das nur professionelle Täter in Frage kommen. Das BKA und die Nürnberger Kripo tappten zunächst im dunkeln, da es keine Zeugen und Hinweise gab. Alle Morde wurden dem Bericht nach, mit drei verschiedenen Pistolen der tschechischen Marke Ceska (7.65mm.) begangen. Der Bericht wurde damals über das BKA an den Nürnberger Kripo-Chef Wolfgang Geier übermittelt.

Der Bericht der KOM ging dabei auf die 8 Opfer ein, die demnach Drogenverteiler gewesen sein sollen. Dabei soll die Terrororganisation PKK, Schutzgelder von den Opfern genommen und so das Millieu versucht haben zu übernehmen. Die erfolgreichen Ermittlungen im Drogenmillieu in der Türkei und Festnahmen hätten dem Bericht zufolge, die Drogenverteilung sowie die Einnahmen der Terrororganisation seit längerer Zeit massiv gestört. In dieser Phase habe der Familienclan in Europa Fuß fassen wollen und einen neuen Drogenring aufgebaut, Schutzgelder erpresst.

Die ermittelnden türkischen Behörden gingen deshalb davon aus, dass dabei ein Drogenkrieg zwischen der PKK und dem Familienclan ausbrach und die Drogenverteiler in diesem Drogenkrieg getötet wurden. Die Ermittler gaben an, dass für die Morde ein 5-köpfiges Mordkommando vom Familienclan beauftragt wurde. Die Morde selbst wurden immer von einem Täter dieses Teams mit drei verschiedenen Pistolen der Marke Ceska begangen. In dem Bericht wurden die Täter sowie der Familienclan namentlich aufgeschlüsselt und die Nürnberger Kripo davon unterrichtet.“ (Zitat aus Turkishpress.de, Dez. 2009, in „Rituale der globalistischen Religion“, M.Lichtmesz, 29.2.12012)

siehe auch:

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Auch interessant, was man nicht vom BKA-Vizepräsidenten wissen wollte:

Seite 32, Protokoll Nr. 36, die NSU-Brutalstaufklärerin von der SPD, eine gewisse Eva Högl, will nicht einmal wissen, auch niemand sonst will das wissen, zu welchen 2 Opfern der Dönermord-Serie es diese Verbindungen zur Hizbullah gibt.

Sehr aufschlussreich, zeigt es doch die Ignoranz der „Aufklärer“ exemplarisch auf

Zeuge Jürgen Maurer: Die Türkische Hizbullah-Spur stellte eine Verbindung her, dass zwei tote türkische Personen in Istanbul gefunden worden waren, Täter Türkische Hizbullah, und diese Personen hatten Kennbeziehungen zu zwei Opfern aus der CeskaSerie.

Alles, was nach Kurde, nach PKK roch, das wollte man nicht, es sei denn es ging um die Grauen Wölfe, die Todfeinde der PKK. Nach Neonazis und nach Profiler Horns toller Einzeltätertehorie „Türkenhasser“ fragte man ebenfalls nicht.

Warum nicht? Warum diese linke Ignoranz, damals schon?

Die Linkspartei bekam die Antworten, mit denen zu rechnen war: Die Bundesregierung weiss gar nichts.

Inwieweit die Bundesregierung Einfluss auf die Ermittlungsverfahren nahm, das fragt auch niemand. Sehr sehr merkwürdig, bzw. überhaupt nicht merkwürdig.

Die Dönermorde, die Türkei, die PKK und die Unfähigkeit der Ermittler. Teil 2

Teil 1 widmete sich den offenen Fragen, darunter auch dem Kurdenkomplex. Warum durften und duerfen die Opfer bis heute nie Kurden, sondern nur Türken genannt werden, und warum gilt das auch laut Kurdischer Gemeinde Deutschland für die Keupstrasse?

Es bleibt festzustellen:

  • nach Aktenlage hatten die Ermittler sehr gute Gründe, in Richtung Drogenhandel zu ermitteln.
  • die EINE Mordserie mit der IMMERGLEICHEN Waffe ist eine These NUR des BKA.
  • es gab niemals eine unabhängige Zweit-Expertise dazu, was diese Tatwaffenbestimmung des BKA Wert ist.
  • die Ermittler aus Nürnberg, München, Rostock, Hamburg (Stand 2004) haben wie später die „Verteidiger“ im OLG-Schauprozess niemals an den Tatwaffengutachten gezweifelt
  • es drängt sich der Eindruck auf, dass PKK und Türkischer Staat eine unerwünschte Ermittlungsrichtung gewesen sei.

In Teil 2 befassen wir uns mit den Aussagen der Ermittler und des OSTA im 1. Bundestagsausschuss dazu. Und mit den Reaktionen der „Parlamentarischen Aufklärer“.

Lesen sie das gründlich durch, vielleicht kommen Sie ja dann darauf, warum auch noch 2006 die Bundesanwaltschaft diese Mordserie nicht haben wollte, und wenn doch, dann ohne die Morde in Kassel und Dortmund.

Was war denn aus der Sicht der Bundesanwaltschaft „falsch“ an den Morden 8 und 9, bzw. was war anders?

Irgendwelche Ideen? Wars der Temme? Waren es dessen Islam-V-Leute? Was war da falsch? Die hingebetete Ceska-Tatwaffe?

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Und dazu gibt es eine Analogie in Frankreich. Auch dort ist man nicht Willens, die Hintergründe des 3-fach Mordes an den PKK-Frauen aufzuklären. Weil alles zum Türkischen Staat deutet.

Wirklich alles, hören Sie sich die Audiodatei an!

Was soll das heissen, der Killer flog monatlich in die Türkei, stieg dort in teuren Hotels ab? Traf der sich mit seinen Geheimdienst-Leuten und erstattete Bericht?

Fehlt hier:

Dieser Prozess hätte es in sich gehabt. Ein türkischer Nationalist tötet im Januar 2013 mitten in Paris drei kurdische Frauen, darunter ein Gründungsmitglied der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Der Mann wird gefasst, und die Ermittler finden schnell heraus, dass er enge Verbindungen zum türkischen Geheimdienst MIT hatte.

Lässt da etwa der Geheimdienst eines Nato-Partnerlandes in der französischen Hauptstadt morden? Es gibt viele Fragezeichen in diesem Fall.

Ist der frisch Verstorbene so eine Art „Killer-Uwe“, oder ist er eher eine Art „Kronzeugin Beate“?

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Die Opfer fühlen sich total verarscht, koennen Sie hier nachlesen. Dickes Lob an den Übersetzer!

Kleiner Auszug:

Sein Tod hat die Einstellung der Ermittlungen gegen ihn zur Folge, und damit auch des Verfahrens vorm Pariser Sonderschwurgericht unter der Anklage „Morde im Auftrag einer terroristischen Vereinigung“, geplant vom 23. Januar bis 10. Februar 2017.

Er wurde beschuldigt, am 9.Januar 2013 Sakine Cansiz (54), eine der Gründerinnen der PKK, Fidan Dogan (28) und Leyla Saylemez (24), in den Räumen des kurdischen Informationsbüros getötet zu haben.

Am Ende der Untersuchung hatten die Ermittler auf die Verwicklung des türkischen Geheimdienstes MIT in diesen Dreifachmord hingewiesen, ohne genau nachweisen zu können, wer die Auftraggeber dieses Verbrechens waren, weshalb Ömer Güney als einziger angeklagt wurde.

Die Anwälte der Nebenkläger, Sylvie Boitel, Antoine Comte, Virginie Dusen, Jan Fermon un Jean-Louis Malterre haben anläßlich des Bekanntwerdens von Güneys Tod ihrer „Bestürzung und Wut“ Ausdruck verliehen.

Ihnen zufolge ist der Mord an Ömer Güney eine „Erleichterung für die französische Politik/Verwaltung, die sich so einer politisch höchst brisanten Angelegenheit entledigt“ sieht.
Außerdem sei es eine „Erleichterung für die Türkischen Behörden und Verantwortlichen, von einer öffentlichen Anhörung befreit worden zu sein, die die Beziehungen zwischen dem Attentäter, dem türkischen Geheimdienst und der türkischen Regierung offengelegt hätte“.

Zurück zu den Dönermorden:

Leider verfügen wir über keine Akte, aus der die Volkszugehörigkeit der 8 islamisch-türkischen Opfer hervorgeht. Schrieben wir schon, dass das in den 7 Gigabyte Akten der 8 Morde fehlt, und zwar komplett, ob das Türken oder Kurden waren?

Warum fehlt das komplett, ist solche Dummheit der Ermittler denn vorstellbar? Oder durften die nur nicht?

 

Lässt der Türkische Staat Gegner töten, auch in Deutschland, und wenn ja, warum behauptet die Bundesregierung, sie wisse davon nichts, auch wenn sie es wie im Fall Tito und dessen 28 Morde in der BRD ganz genau weiss, und es duldete, und es 30 Jahre lang vertuschte?

Von Frankreich lernen heisst siegen lernen, oder ist es genau andersherum?

Die Zuordnung des Kasseler Mordes zur Ceska erfolgte schon am Samstag. Akten lesen, Mihalic!

Es war also kein Wunder, dass Temme am Montag morgen bereits davon erfuhr, leicht zu erraten war es sowieso, denn am Freitag wurde der Dortmunder Mord als Dönermord bekannt.

Das hier ist kein Taeterwissen, sondern Bullshit einer grünen angeblichen Polizistin:

Nein, sie denkt nicht…

Er sowieso nicht. NSU-watch lebt vom NSU… Denken ist diesen Religioesen strikt verboten, da einkommensgefaehrdend.

Manipulative Berichterstattung bei der Linkspresse:

Am Vormittag des 10. April 2006 hatte sich Temme mit seinem V-Mann Benjamin G. getroffen. Außerdem hatte er sich mit einer Kollegin über den Mord unterhalten und geäußert, die Tat habe mit der bundesweiten Ceska-Mordserie zu tun. Das Fabrikat der Tatwaffe wurde offiziell allerdings erst am Nachmittag bekannt. »Das ist Täterwissen«, sagte die Obfrau der Grünen, Irene Mihalic, am Donnerstag und fügte hinzu: »Wir hatten einen islamistischen Maulwurf im Bundesamt für Verfassungsschutz. Mir fällt es nicht schwer zu glauben, dass Temme ein Maulwurf für die rechte Szene war.«

Was fuer ein Schwachsinn…will Polizistin sein, sowas…

Im Februar 2015 geleakt:

Leute wie Pumuckl oder Mihalic koennten noch 5 Legislaturperioden lang in NSU-Ausschuessen sitzen, und da kaeme nichts dabei heraus.

Wir als Grüne im Bundestag haben klar gesagt: Wir kennen kein Zeitlimit für die Aufklärung. Sie wird umso länger dauern, wenn die Behörden weiterhin die Aktenlieferung verzögern. Ich bin skeptisch, ob der Bundestagsuntersuchungsausschuss seine Aufklärungsarbeit in dieser Legislaturperiode zufriedenstellend abschließen kann. Die Aufdeckung schulden wir nicht nur den Opfern und ihren Familien. Wir machen das auch mit Blick auf die rechten Anschläge der Gegenwart, auf die die Sicherheitsbehörden auch fünf Jahre nach Enttarnung des NSU nicht angemessen eingestellt sind.

LOL. welche Fahrgestellnummer hat doch bitte gleich das Womo-Wrack? Welcher Polizistenausschuss hat die nicht abgelesen bei der Besichtigung?

Es ist schon tragikomisch, was da fuer ein Wettbewerb unter den linken Damen zu laufen scheint, wer denn die duemmsten Interviews geben kann…

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Nein, Bouffier hat im Oktober 2006 die direkte und die indirekte Vernehmung saemtlicher V-Leute verboten.

Das hier ist falsch:

Die einen labern dummes Zeug, die anderen schreiben es.

Auch die indirekte Befragung wurde untersagt, was man als FAZ fein vertuscht, aber erst 6 Monate nach dem Mord. Die Vernehmungen haette schon Ende April erledigt sein muessen, die Ruecksichtnahme der Kripo unverstaendlich, sie kannte die V-Leute.

Die rechte Quelle ist der Pappdrache. Wieder ein Punkt fuer Helmut Roewer und die Selberdenker.

Mehrheitsfaehig.

NSU: Beschaffe auch du!

@anmerkung ist übrigens der Meinung, er habe den wahren Beschaffer der Dönerceska gefunden, aber ob das eine inventarisierte Stasi-Waffe war, aus einem ostdeutschen LfV, das hat er uns noch nicht verraten…

Nö, ich bin kein Verräter, ergo werde ich die Herkunft der Mörder-Ceska nicht verraten.

Ein paar Gedankengänge hingegen, die uns auf deren Spur führen könnten, die sind natürlich erlaubt und gehen so.

Nachdem letzte Woche der weiße Elefant durch Götzls Gerichtssaal getrampelt war, hing übler Benzingestank in der heiligen Halle. Alle befürchteten, Zschäpe könnte schon wieder zu den Streichhölzern greifen und einen ihrer berüchtigten Zaubertricks vorführen, das Gericht entflammen und selber unbeschadet davonkommen.


für korrekte zeitliche Abfolge von unten nach oben lesen

Die Folge waren hektische Aktivitäten, das Begehr zur Feststellung der Befangenheit der Richter abzulehnen, um den Prozeßfortgang nicht zu gefährden. Wieder einmal ging es um den Bumms, die Knarre, die Mörder-Ceska, eine Pistole an und für sich, den Polenböller, Sprengstoff, ganz nach Belieben. Nach gefestigter Auffassung des alten als auch neuen Bundesanwaltes kann damit nur eine Ceska gemeint sein, mit der vier Morde zu spät reihenweise Döner ermordet wurden. Das ist bewiesen, wie er letzte Woche dem Wartezimmermagazin mitteilte.

Der heißen Ablehnungsschlacht waren zwei nette Dinge vorausgegangen. Anwalt Narin hatte Jan Werner als V-Mann geoutet, weil er Interna aus dem PUA des Bundestages preisgab, die keinen anderen Schluß zulassen. Neben Thomas Starke war Jan Werner der zweite V-Mann.


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Und genau solche V-Leute erkundigen sich nach einem Bumms. In jeder Drehbuch-Konferenz zu einem packenden TV-Thriller würde dieser Plot wegen unterirdischer Blödheit rausgeschmissen werden. In den deutschen Medien von Abendblatt über junge Welt bis Zeit geht das natürlich als raffiniertester Beschaffungscoup aller Zeiten durch.

Zum zigsten Mal war also die Ceska des Thema und zum zigsten Mal nutzte die Verteidigung Wohllebens die Gunst der Stunde für einen Befangenheitsantrag. Nun, den haben sie bereits vor drei Jahren verkackt. Da hilft auch der zehnte Aufguß nicht weiter. Nur in einem, der Erhellung des Beschaffungsvorgangs für das Beweismittel Nummer 1, das vier Morde zu spät geliefert wurde.

Es geht darum, 1 und 1 und noch eine 1 oben drauf zusammenzuzählen.

1 Sie haben eine Waffe besorgt
1 Jan Werner ist ein V-Mann
1 Meyer-Plath hieß früher Reiner Görlitz

Die Brandenburger Schnüffler haben aus Chemnitz das Waffenbegehr gehört. Die Staatsschützer vom LKA haben mitgehört. Alle wußten Bescheid.

Das muß man als erstes zur Kenntnis nehmen.

Dann muß man als zweites wissen, daß beide Sicherheitsstrukturen ein Interesse daran haben mußten, daß so eine Waffe da auch ankommt. Der Grund ist simpel. Die Operation darf nicht gefährdet werden. Sie muß aber wasserdicht gemacht werden. Also haben die als erstes die LKAler abgeklemmt und in die Schranken gewiesen. Wir kümmern uns, haltet euch da raus.

Sicher ist, daß eine Waffe da auch ankam, denn das hat niemand offensiv bestritten. Schultze hat gestanden, daß er ein Waffe rüberwachsen ließ, wußte allerdings nicht mehr, was für eine und hat sich dann für den Münzwurf entschieden. Oder: die Größe ist doch entscheidend.

Auch Wohlleben war sich sicher, mit einer dargereichten Waffe zu tun gehabt zu haben, allerdings war die kleiner, jedenfalls nicht die, die man ihm zur Identifizierung vorschlug.

An der Stelle hatte die Verteidigung zum x-ten Male die Chance verkackt. Wohlleben hätte nur zum Tisch vorlatschen müssen. Die Waffe, um die es damals ging, ist bei den hier aufgereihten Beweismitteln definitiv nicht dabei. Mehr wäre nicht erforderlich gewesen.

Es ist letztlich egal, weil die Tatsache der Waffenbeschaffung völlig unstrittig ist.

Jetzt steht nur noch die Frage, ob sie den Schultze als cover-up nahmen, um ihre Ceska-Story zu stützen, Meyer-Plath dem Range also 2011/12 uneigennützig unter die Arme griff und Schultze als Zeugen empfahl, mit all den Annehmlichkeiten des Zeugenschutzes, die er für seine Gefälligkeit der Falschaussage versprochen bekam. In diesem Fall wurde Meyer-Plath für diesen Dienst am Staatsschutz mit dem vakanten Sachsen-Posten belohnt und ab August 2012 zuerst kommissarisch oberster Schlapphut aller Sachsen.

In den Akten des LfV Brandenburg steht, dass Reinhard Görlitz in Wahrheit Sachsens LfV-Präsident Gordian Meyer-Plath ist. Binninger hat es laut und öffentlich vorgelesen. Schon 2013.

Variante zwei kann dann nur sein, die haben wirklich die Waffe besorgt, bzw. eine Waffe, um ihre Operation nicht zu gefährden und die V-Leute zu schützen. Das wurde dann kurzfristig von den Schnüfflern selber erledigt. Das fällt dann auf Meyer-Plath zurück. Der Schultze macht sowas aus eigenem Antrieb definitiv nicht. Ergo orderte Meyer-Plath eine Waffe aus dem Reptilienfundus.

Auch hier haben wir es dann mit einer Falschaussage zu tun, denn die einfache Wahrheit, die Schultze hätte kundgeben müssen, hätte gelautet: Die Waffe, keine Ahnung, was für eine, hat mir mein V-Mann-Führer in die Hand gedrückt.

Im zweiten Fall ist die einfache Version die Stasi-Ceska, die kompliziertere jene mit dem Besuch in der Schweiz, der unter Zuhilfenahme eines Mannes vom Amt stattgefunden haben soll. Sie ist deswegen kompliziert, weil dann eine weitere Schnüffelbehörde involviert gewesen wäre. André Kapke war mit dem Mann vom Amt auf Beschaffungstour in der Schweiz. Die Brandenburger lechzten nach dem Schießeisen und gaben den Thüringer Kollegen die entsprechenden Ratschläge, wie zu verfahren ist.

Alles Bullshit, so funktioniert ein Geheimdienst nicht. Auch die mögen es einfach, unkompliziert und vor allem streßfrei. Was ist mit dem Bumms? Das ist Streß. Der wird sofort abgeschafft. Meyer-Plath hat es vernommen und die dafür erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.

In dieser Version wäre Meyer-Plath der Waffenbeschaffer, so man 1 und 1 und die dritte 1 zusammenzählt, denn er hat aktiv die Beschaffung einer Mordwaffe begleitet, wenn nicht sogar maßgeblich forciert, um Streß für Behördenmitarbeiter abzubauen.

Dann kann man doch auch mal öffentlich anregen, daß der Gordian ohne diesen Pudelmützen- und Wollschal-Mummenschanz dem Götzl erklärt, behufs welchen Zweckes der Brandenburger Schnüfflerverein in der Schweiz eine Dönermörder-Ceska orderte und wieso er BMZ das Wohnmobil mit einem PM-Kennzeichen (Potsdam Mittelmark) zur Verfügung stellte? Welchen Grund hatten Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe, mit einem Dienstwagen des Brandenburger Verfassungsschutzes durch Deutschland zu cruisen?

Oder sie haben von Anfang an alle gelogen, um den Wohlleben und anderen was anzuhängen, weil sie nichts besseres hatten, sprich, um die Lügenstory aka Anklageschrift vom Diemer zu decken.

Eines von beiden ist jetzt aufgeflogen. Entweder es gab keine Mörder-Ceska, und sie haben alle gelogen, um die Anklage zu stützen, denn die stützt sich nur auf diese Waffe. Oder es gab eine Mörderwaffe, dann hat der Meyer-Plath die besorgt. Dann gehört der in den Knast.

So erklären sich all die Ungereimtheiten und Volten der Ceska-Story. Das BKA war den Waffendealern von der Spitzelbehörde auf die Schliche gekommen. Eine Verdeckungsstraftat (Lügenstory) mußte her, denn Krähen hacken sich untereinander nicht die Augen aus.

In der vorigen Woche stand eine weißer Elefant in Götzls Gerichtssaal und pinkelte Benzin. Alle haben es gesehen und gerochen. Der Benzingestank, der zwei Tage im Gerichtssaal waberte, war der simplen Tatsache geschuldet, daß mit der Enthüllung Narins und dem Outing von Meyer-Plath als möglichen Waffenbeschaffer die Ceska-Story den Bach runtergeht. Deswegen haben sie ja die nicht vorhandene Holzhütte in Winzerla Holzhütte sein lassen und sich fieberhaft darum bemüht, die Anträge von Wohllebens Verteidigung ins Leere laufen zu lassen.

Alle wissen um die ungeheure Brisanz des Sachverhaltes. Meyer-Plath ist Görlitz. Ein Zeuge muß sich vor Gericht eindeutig identifizieren. Götzl weiß um die vollvermummte Figur, die man ihm vorsetzte, denn er trägt die Verantwortung für diese Identifizierung. Hat man statt Meyer-Plath einen Schauspieler in den Gerichtssaal getragen, dann ist das ganz klarer Prozeßbetrug. War es doch Meyer-Plath, dann hat er gelogen, daß sich sogar die Erdachse biegt.

Alle wissen, daß es nur eines Anwaltes mit Eiern bedarf, der das Thema aufgreift und in Anträge gießt. Und genau das ist die große Furcht, die alle ergriffen hatte, daß mit dem Lügenkonstrukt Meyer-Plath der Prozeß gecancelt werden kann. Es bleibt abzuwarten, ob man trotz des Wissens darum alle Prozeß-Parteien in der Spur halten kann. Einige werden den Staat mit Prozeßbetrug möglicherweise nicht davonkommen lassen.

Abgrenzung

Entgegen der Suggestion im Titel des Posts rät der AK NSU von der Waffenbeschaffung unter fürsorglicher Anleitung des Spitzelführers ab. Das geht böse aus, wie man sieht. Statt seiner geht man selber in den Knast und brummt eine Fremdstrafe ab. Wer unbedingt eine Waffe benötigt, muß die in der BRD geltenden Gesetze zwingend einhalten.

Das Hornberger Schiessen zeitgemäss interpretiert

Viel Rauch um Nichts, Enttäuschung nach gefühlt 100 Verhandlungstagen zu welthistorisch bedeutsamen Ereignissen anno dunnemals in Jena… die weltberühmte Strassenbahn-Endhaltestellenprügelei 1998 im nicht vorhandenen Holzhäuschen mit dem nicht überführten Gesichtsspringer Wohlleben.

zwischenablage05

Dass Wohlleben einer der Täter war, kann keiner der beiden Opfer bestätigen.

Da hilft nur: Weitere Zeugen suchen, bis das Wunschergebnis zustande kommt.

Nach Angaben von Carsten S. seien Wohlleben und er unter den Tätern gewesen. Wohlleben soll sich hinterher damit gebrüstet haben, „jemandem auf dem Kopf herumgesprungen zu sein“. Wohlleben bestreitet dies und behauptet, dass Carsten S. ihn um jeden Preis belasten wolle.

Schultze heisst der Kronzeuge der Anklage, der Carsti von der Aids-Hilfe. Warum wird dessen Name konsequent unterschlagen, trotzdem Schultze exakt für dieselbe Beihilfe zur Ceska-Beschaffung angeklagt ist wie Wohlleben?

Na weil es Regierungsjournalismus ist…

@anmerkung ist übrigens der Meinung, er habe den wahren Beschaffer der Dönerceska gefunden, aber ob das eine inventarisierte Stasi-Waffe war, aus einem ostdeutschen LfV, das hat er uns noch nicht verraten…