GDU

Das dunkelste Kapitel von allen? Freiberufliche Strolche fuer die „nassen Sachen“?

Stets stehen die V-Leute im Vordergrund des Interesses, von denen soll es beim NSU ueber 40 gegeben haben. @moh hat da noch andere „inoffizielle Mitarbeiter“ im Blick, weshalb wir ihren Blogbeitrag hier uebernehmen:

Was unterscheidet V-Leute von freien Mitarbeitern?

Über die Existenz von V-Leuten wird viel gesprochen, von den freien Mitarbeitern staatlicher Stellen normalerweise nie. Ohne den Prozess um den Geheimagenten Mauss wäre es auch mir nicht bewusst geworden, dass solche Mitarbeiter, die nicht verbeamtet oder beim Staat angestellt sind, überhaupt existieren. Es ist nicht öffentlich bekannt, wie viele dieser Personen für die Regierungen und die verschiedenen Behörden tätig sind.

Das Engagieren von freien Mitarbeitern beim Bundeskanzleramt, Bundeskriminalamt, Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst oder beim Militärischen Abschirmdienst wäre immer dann von Vorteil, wenn beim Scheitern des Auftrags eine Verbindung zu staatlichen Stellen einen Skandal auslösen könnte.

V-Leute stammen aus der jeweilig beobachteten Szene und sind in der Regel nur beschränkt vertrauenswürdig. Als Spitzel, Agent-Provokateur oder als Waffenlieferant mögen V-Leute geeignet sein, für gezielte Zersetzungs- und Spaltungsmaßnahmen von staatlich verfolgten politischen Gruppierungen jedoch je nach Anspruchsgrad eher weniger. Auch Verhandlungen mit ausländischen Regierungen oder terroristischen Vereinigungen, wenn es beispielsweise um Entführungen geht, können manchmal leichter über einen unabhängigen hiermit erfahrenen Mittelsmann geführt werden. Es gibt erfolgreiche „Geschäftsleute“, die mit dem Anbieten ihrer speziellen Kompetenzen Millionen verdient haben, wie Herr Werner Mauss. Freie Mitarbeiter sind keine Verräter wie die meisten V-Leute. Sie arbeiten von Beginn an im Sinne ihrer staatlichen Auftraggeber. Per Definition stehen sie daher auf der Seite der Guten, unabhängig von der jeweils gewählten Strategie. Das Resultat ist das einzige, was zählt.

Eine V-Person kann nicht mit jeder Art von Auftrag betraut werden, da man sich der absoluten Geheimhaltung bei diesen mehr oder weniger kriminellen käuflichen Informanten nicht sicher sein kann. Sie mögen sich für Geld dem Anschein nach zum System bekennen, sind aber, wie bei vielen V-Leuten der rechtsextremen Szene beobachtet, ihrer Ideologie weiterhin verhaftet. Ein freier Mitarbeiter arbeitet zwar für Geld, sollte jedoch im Grundsatz die politischen Überzeugungen seiner Auftraggeber teilen. Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit wachsen mit der Zahl der erfolgreich erledigten Aufträge, weswegen sicherlich gerne bevorzugt auf Anbieter zurückgegriffen wird,  mit denen die Behörden bereits über Jahre hinweg gute Erfahrungen gemacht haben.

Der Prozess um Werner Mauss ließ sich wohl nicht mehr ohne Ansehensverlust für den Rechtsstaat verhindern, nachdem seine Steuerhinterziehung bereits öffentlich geworden war. Für mich sieht das Urteil nach einem Deal aus, der nicht als solcher firmieren darf. Deswegen hat die Staatsanwaltschaft eine hohe Haftstrafe gefordert und letztendlich sind trotz der Bewährung für Mauss beide Seiten in Revision gegangen. Eine Bestätigung oder Abmilderung des Urteils durch den Bundesgerichtshof wäre – auch von einem unabhängigen Gericht – dann zu erwarten, wenn eine Verurteilung zu einer Haftstrafe die Sicherheit oder das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland gefährden könnte. Werner Mauss hätte sicherlich viel zu erzählen.

 

http://www.sueddeutsche.de/politik/steuerhinterziehung-ein-kniefall-vor-dem-grossen-werner-mauss-1.3695859

  1. Oktober 2017, 13:57 Uhr

Von Ralf Wiegand, Bochum

Er hat Geiseln aus dem kolumbianischen Dschungel befreit, Terroristen aufgespürt, verschollenes Raubgut wiederbeschafft, er war in 100 verschiedenen Identitäten auf der ganzen Welt unterwegs und hatte einen heißen Draht ins Bundeskanzleramt: Man darf diesem Werner Mauss also einiges zutrauen. Doch dass er das Landgericht Bochum, in dem mehr als ein Jahr lang über ihn verhandelt wurde, als freier Mann verlassen darf, ist vielleicht der größte Coup des einzigen bekannten deutschen Undercover-Agenten. Sechs Jahre und drei Monate wollte die Staatsanwaltschaft den heute 77-jährigen Privatermittler hinter Gittern sehen, weil sie davon überzeugt ist, dass Mauss über einen Zeitraum von zehn Jahren Steuern in Höhe von 13,2 Millionen Euro hinterzogen hat…

Das Gericht ließ nun in seinem Urteil keinen Zweifel daran, dass es Mauss für einen der Guten hält. „Eine große Lebensleistung“ sei das, sagte der Vorsitzende Richter Markus van den Hövel, „vor der das Gericht höchsten Respekt hat.“

Dieser Argumentation folgte das Gericht nun in seiner Urteilsbegründung. Mauss habe im fraglichen Zeitraum 35 Millionen Euro eingenommen, die Zinsen von einem in Luxemburg angelegten Vermögen. Mauss habe fälschlicherweise angenommen, dieses Geld nicht versteuern zu müssen, weil er der Meinung war, es gehöre gar nicht ihm. Ein „Geheimbund“ westlicher Dienste habe ihm das Geld als Treuhandfonds zur Verfügung gestellt, schon 1985, damit er weltweit als Agent unterwegs sein konnte, ohne zum Beispiel vor deutschen Kontrollorganen Rechenschaft abgelegen zu müssen. Mauss will damit Informanten bezahlt, konspirative Wohnungen gemietet, Satellitentelefone angeschafft und humanitäre Hilfsleistungen in Krisengebieten geliefert haben.

Nach Ansicht des Gerichts ist die Existenz dieses sogenannten Treuhandsfonds, von dem Mauss profitiert haben will, weder erwiesen noch widerlegt… Mauss hatte umfangreiche Nachfolgeregelungen für seine Kinder getroffen, finanzielle Verfügungen für mögliche Enkel und Ex-Ehefrauen eingerichtet, sogar seine Schwiegermütter bedacht…

Er hätte, wenn er die 35 Millionen Zinseinnahmen zwischen 2002 und 2011 ordentlich angegeben hätte, beim Finanzamt Essen-Süd auch die Ausgaben für seine weltweiten Einsätze geltend machen können. Das Gericht akzeptierte also die Betriebskostenliste, die Mauss aus seiner Erinnerung heraus und aus seinen Aufzeichnungen erstellthatte. 29 Millionen ungefähr betrugen demnach seine Ausgaben, er hätte also nur etwa sechs Millionen Euro versteuern müssen. „Hätte er seine Einnahmen ordentlich deklariert“, sagte Richter van den Hövel, „hätte der Fiskus von ihm nicht 13,2 Millionen Steuern, sondern lediglich zwei bis maximal 2,3 Millionen bekommen.“ …

 

In dem Artikel auf www.sueddeutsche.de wurde von dem einzig bekannten deutschen Undercover-Agenten gesprochen. Wenn es einen gibt, wird es auch mehrere geben, und nicht nur in der Vergangenheit, sondern gleichermaßen in der Gegenwart. Dann ist dieses „Beschäftigungskonzept“ auch in Deutschland Standard. Mauss war international unterwegs und nicht nur für die deutsche Regierung tätig. Es ist davon auszugehen, dass es auch für Aufträge in Deutschland engagierte Geheimagenten gibt, die nicht den Beamteneid geschworen haben und daher ohne enge dienstliche Vorschriften an Recht und Gesetz vorbei agieren dürfen. Solange sie formal Steuern zahlen oder aber ihren Wohnsitz im Ausland haben, so dass sie in Deutschland nicht steuerpflichtig werden, wird es keinen weiteren Prozess geben, der derartige Machenschaften in Teilen aufzudecken vermag.

Mauss zählt sich zu den Guten, das Gericht hat dies ebenfalls so gesehen. Der vorsitzende Richter Dr. Markus van den Hövel, der höchsten Respekt vor der Lebensleistung des mutmaßlichen Steuer-Hinterziehers geäußert hat, ist ein ganz besonderer Mensch. Er spürt die transzendentale Realpräsenz Christi beim Anblick eines Muschelseidentuchs. Es ist schon beeindruckend, wie lange sich heilige Schweißtücher so halten. Und der Beweis für die Echtheit liegt nach Ansicht des Richters in der Nicht-Beweisbarkeit der Unechtheit und in dem unumstößlichen Fakt, dass niemand fälschen kann, was man gar nicht sieht. Der Manoppello-Schleier soll auf dem Gesicht der Leiche Jesu gelegen haben.

 

https://www.waz.de/staedte/bochum/bochumer-forscher-war-dem-anlitz-jeu-christi-ganz-nah-id209421183.html

Bernd Kiesewetter

27.01.2017 – 19:05 Uhr


Dr. Markus van den Hövel in der Klosterkirche Stiepel.  Foto: Klaus Pollkläsener

Dr. Markus van den Hövel ist erneut ins italienische Manoppello gereist. Dort wurde eine uralte Prozession mit dem Schweißtuch Christi wiederbelebt….

Warum sind Sie überzeugt, dass das Tuch auf dem Antlitz Jesu lag?

Die übernatürliche Entstehung des Gesichtsabdrucks ist nach zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen, die nach wie vor keine plausible, mit unseren naturwissenschaftlichen Erkenntnissen kompatible Erklärung gefunden haben, die einzige plausible Begründung. Denn wie sollte – als Gegenthese formuliert – jemand einen derartigen Gesichtsabdruck zum Beispiel im Mittelalter so fälschen können, dass wir ihn heute mit modernsten naturwissenschaftlichen Methoden nicht analysieren beziehungsweise verifizieren können? Hinzu kommen unerklärliche 3-D-Eigenschaften, die kein Gemälde auf der Welt aufweist; es gibt weltweit kein vergleichbares Objekt, vom berühmten Turiner Grabtuch abgesehen….

Insoweit wiederum hat man festgestellt, dass die Gesichter auf beiden Tüchern sich bis in kleinste Details hinein entsprechen

 Wie aber sollte man etwas 1:1 imitieren oder fälschen können, das man gar nicht sieht?Das kann kein Mensch!…

Was geht in Ihnen vor, wenn Sie – wie neulich – die körperliche Nähe dieser Reliquie spüren?

Ich bin seit 2006 regelmäßig ein- oder zweimal jährlich in Manoppello. Der Anblick des hauchdünnen, transparenten Muschelseidentuches mit dem Christusantlitz berührt und fasziniert mich immer wieder, es ist die transzendentale Realpräsenz Christi, die man dort spüren kann. Und die Anzahl der Pilger weltweit, die ähnlich empfinden, nimmt jährlich zu.

 

Sicher hat Dr. Markus van den Hövel gleichermaßen die Lebensleistung des Beinahe-Heiligen Werner Mauss transzendental spüren können, und wenn eine Story nicht plausibel zu widerlegen ist, dann ist die einzig plausible Begründung, dass sie wahr sein muss. Dann gilt: im Zweifel für die Heiligtümer.

Die Frage, ob alles, was Mauss im Auftrag so erledigt hat, dabei rechtsstaatlichen Grundsätzen genügt hat, bleibt offen.

https://fatalistnsuleaks.wordpress.com/2017/01/13/ex-kanzleramtsminister-008-bestaetigt-werner-maus-geheimfonds/

 

Jedenfalls scheint Mauss auch für den Mossad gearbeitet zu haben, so dass sogar die Jerusalem Post über ihn berichtet hat.  Sein privates Detektivbüro soll er bereits im Alter von 20 Jahren gegründet haben.

 

http://www.jpost.com/International/After-Mossad-agent-fails-to-show-up-in-court-case-closes-for-German-spy-506930

BY HAGAY HACOHEN

 OCTOBER 8, 2017 16:05

German spy Werner Mauss is said to have taken on the Mafia, ISIS and even attempted finding lost treasures – but the German tax authority was too much for him.

Famous German spy Werner Mauss was found guilty of tax evasion last Thursday after failing to provide a key witness: an Israeli Mossad agent. The agent, who was referred to in all legal discussions about him as “Mr. Adam,” was supposedly able to testify that Mauss’s offshore accounts were meant to support his undercover work for various spy agencies, including the Mossad, which also deposited money into the account. The accounts contained 50 million Euros, and led to a year-long trial after they were exposed in the Panama Papers and the German daily Süddeutsche Zeitung.




Werner Mauss (credit: Reuters)

However, the Israeli declined to appear in the German court, as doing so would be a breach of Mossad security protocol. He offered instead to fill out an affidavit if one would be sent to Israel and approved by his department before he answered it.

The German court rejected the offer, as it had no way of verifying who would actually be providing them with this information…

Seventy-seven-year-old Mauss, began his career in security and espionage when he opened a private investigation agency at the age of 20. He claims to have been involved in a variety of top secret missions, from preventing a papal assassination by the mafia to fighting ISIS and even searching for lost German treasures from the Cologne Cathedral.

 

Geheimagenten entziehen sich jeglicher rechtsstaatlicher Kontrolle und ermöglichen damit auch eine gezielte politische Verfolgung, ohne dass sich die Betroffenen dagegen wehren können, denn sie wissen nicht, oder haben keinen Beweis dafür, dass im Auftrag der Regierung oder der Sicherheitsbehörden gegen sie vorgegangen wird. Das hat etwas von einem „tiefen Staat“, den es in Deutschland so sicher gibt wie überall sonst auf der Welt.

Werner Mauss soll auch für das BKA und den Verfassungsschutz gearbeitet haben.

 

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56efffbd2f17ab0f205e639b/

Von Gianna Niewel, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer

…Er arbeitete für den Bundesnachrichtendienst, den Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt. Dort nannten sie ihn „die Institution M.“…

Die Agentenkarriere des Werner Mauss verlief eher untypisch. Der Sohn eines Kaufmanns hatte als […] Staubsaugervertreter gearbeitet, bevor er 1961 eine Detektei gründete. Er spionierte untreue Ehemänner aus, arbeitete für Versicherungen und machte sich so einen Namen, oder besser: viele Namen. Bald suchten die Geheimdienste seine Hilfe. Mauss übernahm, wo für staatliche Stellen Schluss war…

 

Die Frage, ob bei der Schaffung des NSU-Phantoms und beim späteren NSU-Zeugensterben ein tiefer Staat im Spiel war, wurde von vielen Seiten gestellt. Welche freien Mitarbeiter hier die Drecksarbeit übernommen haben könnten und in wessen Auftrag, das wird sich aller Voraussicht nach niemals ermitteln lassen.

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Soweit @moh. Vielen Dank.

2 Anmerkungen:

„nasse Sachen“ meint Liquidationen, also Staatsmorde und andere illegale Schweinereien (Geheimdienstjargon).

„Geheimagent“ Werner Mauss spielte eine massgebliche Rolle dabei, die WSG Hoffmann-Resttruppe 1980 in den Libanon zu lotsen, Mauss arbeitete damals fuer BND-Praesident Klaus Kinkel, FDP. 

Für Unbeteiligte überraschend kam Kinkels Ernennung zum Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes. Ab dem 1. Januar 1979 im Amt, war er nach den Generalen Gehlen und Wessel als erster Zivilist Chef des BND in Pullach. Fast vier Jahre lang leitete er den BND-Apparat bemerkenswert diskret und erfolgreich, insbesondere durch die Unterstützung der technischen Aufklärung. In seine Amtszeit fiel die „Operation Stiller“ (1979), die breite Erkenntnisse über die Praktiken des Staatssicherheitsdienstes der DDR brachte. Als später, im November 1985, bekannt wurde, daß während seiner Amtszeit 1979/1980 eine Terroristenfahndung mit Geldern der Wirtschaft teilfinanziert worden war und dies Turbulenzen um den BND auslöste, tat dies Kinkels Reputation keinen Abbruch.

Private Gelder an den BND, der damit Terrorfahnder (oder Macher?) Werner Mauss bezahlte? Oder die schwarzen Kassen der Reptilienfonds? „Anonyme juedische Vermaechtnisse“  gar? Oder „geheime Spender“?

War doch irgendwie nahe liegend, oder?

Das hier: Mossad ante portas auch beim Kinkel?

„Die Großmutter meines israelischen Schwiegersohnes kommt aus Haifa. Es ist eine wunderschöne Stadt. Natürlich kenne ich Israel aus vielen Besuchen und fühle mich dem Land und seinen Menschen eng verbunden.“

Na dann ist ja alles gut. Fuer Israel tut die BRD bekanntlich fast alles…

Happy New Year.

Lesetipp:

https://staatsunrecht.wordpress.com/2017/12/03/prinzip-vertuschung-krieg-und-frieden-im-thueringer-sumpf/

 

Auch die Sachsen, Vaeterchen…?

@moh meint dazu:

Auf die Ermittlungsakten zum Kiesewetter-Mord hat zwar niemand zugegriffen, wie es aussieht. Doch erscheint es mir verdächtig, dass immer vom selben Computer der Sächsischen Staatskanzlei aus in dem Zeitraum zwischen 2006 und Anfang 2007 der aktuelle Stand der Fahndungen zu den Ceska-Morden abgefragt wurde. Der junge Jurist könnte durchaus im Auftrag gehandelt haben, Zugriffe von einem Dienst-PC sprechen nicht unbedingt für ein rein privates Interesse. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte wurde vielleicht als Vorwand genommen, um die möglichen Auftraggeber zu schützen. So funktioniert Vertuschung in Sachsen. Es ist durchaus möglich, dass das NSU-Trio für bestimmte Funktionsinhaber in sächsischen Behörden als auch in Thüringer Behörden unterwegs war.

Sehr bedenkenswerte These.

Was waere wenn… die Uwes observierten, mitsamt Stadtplaenen… 500 Markierungen von „Opfern“, 80 Stadtplaene, 40 Staedte, zugelieferte Gefaehrdungslisten (10.000 Namen, woher kamen die?)

Wurden die Observanten/Informanten gar von „geheimdienstlichen Freiberuflern“ wie Mauss gefuehrt, und aus dem ominoesen Millionentopf bezahlt?

Was waere wenn… diese Observanten/Informanten ihr Wissen leaken wollten? Oder den Tiefen Staat erpressen versuchten? Suchte nicht Beate Z. einen Anwalt, 2010, im Erfurter Bandidos Prozess? RA Zahner aus Konstanz…

Bodo Ramelows heiss geliebte BND-MAD-Leute am 4./5.11.2011 in Gotha…

der „Zeugenschutz light“ des Trios…

als Aufpasser ZdJ-Kramer als LfV-Chef aufs Auge gedrueckt bekommen, vom Mossad Kahane Stiftungsrat…

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/?s=werner+mauss

Fragen ueber Fragen… ob Werner Mauss dazu vorgeladen werden sollte?

Blog #NSU LEAKS als PDF + @taucher „Einstieg NSU“ neueste Fassung downloadbar!

Gegen Zensur und Löschungen kann man sich wehren, zum Beispiel indem man Blogs als PDF sichert und verfügbar macht.

Bitte sehr…

Das Buch von @taucher „Einstieg NSU“ (170 Seiten): 13 MB

http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/EinstiegNSU.pdf

Neu sind zwei <=> drei Schüsse in Stregda und Frau Lunnebach

Sehr schön. Die Leser werden es lieben.

Den Blog NSU LEAKS gibt es in mehreren PDF-Dateien, die sich ein wenig (ein paar Tage) ueberschneiden koennen, das ist Programmfehlern des (Bezahl)Programmes Blogbooker geschuldet.

PDF 1: Vom Anfang (Mai 2014) bis Okt 2016, also 2,5 Jahre fast, beinahe 500 MB gross: http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/161028_blog_fatalist_ak_nsu_blogbook.pdf

PDF 2: Von Okt 2016 bis Sep 2017, 192 MB: http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/blogbook-NSU-LEAKS-10-2016-09-2017.pdf

PDF 3: Von Sep 2017 bis 10.12.2017, 53 MB: http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/blogbook-Nsu-leaks-sep-dez-2017.pdf

Falls jemand die alle 3 zu einer PDF samt (Links-)Inhaltsverzeichnis machen kann, dass dann allein schon um die 100 Seiten haette, nur zu!

Heilbronner Wanderhandschellen jetzt neu in erweiterter GDU-Fassung

GDU, was ist das? Na das ist der Geheimdienstliche Untergrund, siehe:

Dort finden Sie das Buch von @taucher, Einstiegslektuere zum NSU-Phantom, und zwar als erweiterte Fassung:

http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/EinstiegNSU.pdf

Darin gibt es ein neues Kapitel, das Sie unbedingt lesen sollten, ab Seite 102:

Eine Handschelle Arnolds, die nie weg war, wurde im Womo Eisenach gefunden, und verschwand dann spurlos.

Eine Handschelle Kiesewetters, die wirklich geklaut wurde, fand sich im Womo Eisenach, wurde dann aber irgendwie nach Zwickau in den Wandtresor gebeamt, wo sie nochmals gefunden wurde.

Ein Multifuntionstool [Schweizer Taschenmesser] Kiesewetters, das sich bereits 2007 wieder anfand, bei der Polizei, und aus der Fahndung genommen wurde, fand sich 2011 in Zwickau ebenfalls nochmals.

Wunder ueber Wunder auf 4 Seiten NSU-Einstiegsbuch. Glaubt man nicht, aber es ist alles bestens belegt. Kriminalistische Tatortarbeit in der BRD 2011…

#NSU: Konstruier ihn auch du!

Admin: Sebastian Lipp‏ @sebastianlipp 13m13 minutes ago

Narin: Philipp K. habe nachhaltig versucht, sich Propagandavideo des NSU im Darknet zu besorgen, dann Quelle weiterverbreitet OEZ

anmerkung: Ist der Narin auch schon kurz vor der Vollverblödung? Weiß da jemand was genaueres? Es gibt kein Propagandavideo des NSU. Es gibt eines der Antifa, mit dem sie seit 6 Jahren über die Dörfer ziehen und die Leute verdummen.

anmerkung: Es ist bisher nicht bekannt, daß Nazis jemals mit einem NSU-Video Propaganda machten. Es sei denn, Narins Freunde aus der Dampflaudererfabrik sind alles Nazis. Dann stimmt das natürlich.

anmerkung: Wahlkampfhilfe für Merkel fällt aus: Holger Schmidt‏ Account @terrorismus Vor 37 Minuten Weitere Befangenheitsanträge: NSU Prozess diese Woche abgesetzt.

mundhardt: Der Narin dreht jetzt nochmal voll auf mit seiner Propaganda, bald ist der Prozess vorbei und seine Bühnenzeit auch……..

In der Kurzintervention ist das Thema Nazipropaganda erschöpfend erklärt. Bis zum 12.11.2011 gab es kein Propagandavideo des NSU, mit dem durch die Medien getingelt wurde, um sich der Propaganda zu be­flei­ßigen. Das unbestätigte Gerücht, ein Arzt am Krankenhaus Heilbronn habe davon vernommen, behandeln wir an dieser Stelle auch so, als Gerücht.

Narin erzählt also Unsinn, so wie er gerne mal auf die Kacke haut und über seine sehr gute Zusammenarbeit mit den Vertretern der Schutz- und Sicherheitsorgane berichtet. Da wundert es nicht, daß er aus einer Ver­fahrensakte plaudert, Bullshit aber nicht als Bullenscheiße bezeichnet.

Wenn mit dem Propagandavideo des NSU der Paulchen-Panther-Clip gemeint ist, den die rassismusfreien Genossen des ZOB in einer er­wachse­nenpädagogisch verstümmelten Version publizierten, dann muß man kein Darknet bemühen. Das Internet reicht aus, um sich einen langweiliges Trittbrettfahrervoodo der Antifa zu besorgen, ein Bekenntnixvideo, in dem sich niemand zu gar nix bekennt.

Beim AK NSU wurde dieser Clip umfassend analysiert und die Ergebnisse vollständig publiziert.

Wolfgang Wischer‏ @WolfgangWischer

Empfehlung! Einfach mal das neue Sonderheft vom COMPACT zum NSU-Komplott lesen. Der NSU ist ein Konstrukt der Geheimdienste.

Nein, man muß es wohl zehntausende Male wiederholen. Der NSU mag eine Idee der Geheimdienste gewesen sein. Welcher eigentlich? Er mag aber auch eine Idee des Staatsschutzes bei der Polizei oder Führungs­ebene beim BKA unter Chefdetektiv Ziercke gewesen sein. Oder ein Diener Ranges hatte die Idee, um so einige anhängige Verfahren auf dem Müll der Polizeigeschichte zu entsorgen. Das liegt im Dunkeln und lohnt nicht der Mühe des Nachdenkens. Sicher ist, daß die eine oder andere Info von interessierten Kreisen an zuverlässige Einflusser (Influenzer) verkauft wurde. Das muß nicht mal viel sein, denn ab da ist es im Reich der Grimmschen Antifantasia und somit praktisch Selbstläufer.

Der NSU ist definitiv ein Konstrukt der Antifa im Verbund mit der Lügenpresse und stringent deren Produkt und Deutungsversion. Nichts anderes. Das verteidigen sie mit Händen und Füßen, notfalls mit Denun­ziation, Stasi-Methoden und bürgerlicher Existenzvernichtung. Da kennen sie keine Freunde.

Halten wir also fest, daß Nazipropaganda mit diesem Video bisher ausschließlich seitens der Antifa, evangelistischer Extremisten und Lügenprofis der Medien stattfand. Die zwei rechten Deppen, die im Suff „Es lebe Pink Panther“ skandierten, lassen wir an der Stelle unter den Tisch fallen. Das ist statistisches Rauschen weit unterhalb der Triggerschwelle.

Kay-Uwe Hegr September 13, 2017 um 6:47 pm

„Die Annahme, dass die ihnen zur Last gelegten Taten einen rechtsterroristischen Hintergrund gehabt haben könnten, basiert desweiteren nur auf dem zweifelhaften „Bekennerfilm“ und dessen Versendung.“

Da würde ich widersprechen. Selbst versierte Redakteure großer Tageszeitungen hielten die ihnen zugesandte gekürzte Version für das Werk eines Geistesgestörten.

Verantwortlich für die Prägung der Nation im Sinne des NSU, war ausschließlich die Interpretation aus einem Hamburger Verlagshaus, welches das Machwerk exklusiv und mit Sperrfrist vom Berliner „antifaschistischen pressearchiv und Bildungszentrum e.V.“ erwarb und zeitgleich mit der Übernahme des Falles durch den Generalbundesanwalt veröffentlichte.

Den Tiefen Staat erkennt man daran, dass eine Schützende Hand eingreift. Prof. Dr. Michael Buback

Das mit der Schützenden Hand kennt man beim NSU vom Wolfgang Schorlau, dazu gibt es ein Einsteigervideo im Re-Uploadkanal.

Das hier:

Wer den 4.11.2011 in Eisenach und Zwickau nachvollziehen will, der soll sich dieses Video anschauen:

NSU LEAKS: Wer versagt beim NSU? Teil 2

Dort sind auch unter dem Video die entsprechenden Blogbeiträge verlinkt, und aus den 2 Videos UND den Blogbeiträgen gemeinsam geht recht klar hervor, wie Sieker und Schorlau auf die These kommen, es habe beim NSU eine schützende Hand gegeben.

Jede Menge Funde:

 

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Und beim Mord an GBA Buback und seinen 2 Begleitern durch Verena Becker habe es diese schützende Hand ebenfalls gegeben, meint aktuell Prof. Dr. Buback:

Die schützende Hand beim 3-fach Mord Buback, wer war es denn nun?

Das Interview ist vom 4.08.2017, also ganz neu, und die Analogien zum NSU sind erdrückend: Schutz von V-Leuten geht vor Mordaufklärung, Beweise werden manipuliert, Akten geschreddert, es werden Trugspuren gelegt, es werden Zeugenaussagen unterschlagen, die nicht passen, und andere Zeugenaussagen manipuliert.

Lohnt sich zu lesen!

GDU: Download for you

Die Serie über den Geheimdienstlichen Untergrund ist auf große Resonanz gestoßen. Es war versprochen, zu gegebener Zeit das Buch von @taucher für den Download bereitzustellen. Auch wenn viele Leute das Buch gewissenhaft gelesen haben, Fehler sind trotz sorgfältiger Redaktion nicht auszuschließen.

Es ist also durchaus möglich, daß sich diese Edition in fortdauernder Bearbeitung befindet und stillschweigend ersetzt wird, wenn Fehler ausgemerzt (Müntefering) und neue Inhalte hinzugefügt worden sind.

Für die Internetausdrucker gibt es die Datei im Format PDF. Nichts wie ran, Leute, holzt die Wälder ab, auf daß die Tintenspritzer Tinte spritzen und die Laserdrucker Ozon emittieren. Und immer an den Nachbarn denken. In deren Briefkästen ist noch viel Platz.

Die Eigner elektrischer Buchanzeigegeräte sind mit der eBook-Version besser bedient. Diese wurde mit Calibre erstellt. Es schwang einen gehörige Portion Hoffnung mit, daß das auch rechtschaffen erledigt wurde. Wenn nicht, wird um Mitteilung gebeten, damit das prompt korrigiert werden kann.

Das Buch als Serie im Blog. Die gesammelten Vorworte gibt es auch als PDF-Datei.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
Teil 29: Gestehe auch du!
Teil 30: Tatverdächtig auch du?
Teil 31: Die Show der Superlative
Teil 32: Vorsitzender Staatsschützer Götzl
Teil 33: Goodbye Vietnam
Auflösung Bilderrätsel aus Teil 23: Friede der königlichen Erdscheibe

GDU: Goodbye Vietnam – Teil 33 und Schluß

Das ist der letzte Teil aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund.

Die Veröffentlichung für Internetausdrucker erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Gut Ding will Weile und redaktionelle Endkontrolle haben.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
Teil 29: Gestehe auch du!
Teil 30: Tatverdächtig auch du?
Teil 31: Die Show der Superlative
Teil 31: Vorsitzender Staatsschützer Götzl
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25. Abgesang

25.1 Zusammenfassung

Es bleibt jedem selbst überlassen, sich aufgrund der Fakten zwischen zwei Thesen zu entscheiden.

a) Die Verbrechen wurden tatsächlich von Böhnhardt und Mundlos verübt. Weil rechtsradikale Dumpfbacken bekanntermaßen „Übermenschen“ sind, hinterließen sie niemals Spuren und konnten sogar ihre Fingerabdrücke und ihre DNA bei Bedarf verändern (das kriegen nicht mal Nobelpreisträger hin).
Ob sie im klitzekleinen Internet-Café mordeten oder wie auf dem Präsentierteller in Heilbronn auf der Theresienwiese – sie haben es immer geschafft, dass sie kein einziger Zeuge gesehen hat.

b) Die Verbrechen wurden von ganz anderen Leuten verübt und man hat Böhnhardt und Mundlos die Täterschaft aus politischen Gründen in die Schuhe geschoben.

Letztlich egal, der Bundestag hat am 24.01.2012 (Drucksache 17/8453) mit volkskammerhafter Einmütigkeit entschieden, dass Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe Mörder sind.
Als aufrechte Demokraten akzeptieren wir das natürlich.

Zur Zeit der Inquisition war diese Art Entscheidungsfindung en vogue.
Allerdings ist das wohl ein Unikat der jüngeren Rechtsgeschichte, dass Beschuldigte nicht vom Gericht, oder meinetwegen als Ergebnis einer parlamentarischen Untersuchung – sondern ohne Beweiserhebung, rechtliches Gehör oder Beweiswürdigung, nur per parlamentarischen Beschluss zu Mördern erklärt werden. Noch dazu, wenn es nicht einen einzigen Beweis für die Täterschaft der zu Mörder erklärten Personen gibt.

Mit vollen Segeln fahren wir in eine neue Epoche. Die Historiker werden sie später das „Mittelalter“ nennen.

Man sollte auch an folgendes denken:
Wenn die Morde welchen untergeschoben werden, die definitiv nicht die Täter sind – dann laufen die Mörder frei herum. Und werden für ihre Verbrechen niemals bestraft.
Macht einem irgendwie Angst.

25.2 Bilanz dieses Hand-out

Vom ganzen Elend, von allen Lügen, Tatsachenverdrehungen, Falschaussagen und Fälschungen ist das der kleinste Teil, ca. 1‰.
Wer sich für die restlichen 99,9% interessiert, bitte die unter Pkt. 1 aufgeführten Quellen nachlesen.

Sollte mich die Arbeitswut packen, werde ich noch was dazuschreiben.

Für heute lassen wir es bei diesem Stand.

25.3 The Show Must Go On

Das Gericht hat es aufgegeben, Beweise für die Täterschaft von B&M zu suchen. Stattdessen wird der NSU vom OLG künstlich beatmet mit Beweiserhebungen über die Schlägereiteilnahme eines Angeklagten in den 90igern an einer Straßenbahnendhaltenstelle in Jena (schon viermal verjährt), Zschäpes Berlin-Aufenthalt (ist das neuerdings eine Straftat?) und solchen Kram.

Im September hat ein Kriminallabor Uwe-DNA in der Nähe des Fundorts der sterblichen Überreste der ermordeten Peggy K. festgestellt, worauf unsere Wahrheitsmedien reflexhaft zu antifaschistischer Hochform aufgelaufen sind. Als das OLG München auch auf diesen Zug aufspringen wollte, war alles schon wieder vorbei. Diesmal hat angeblich kein Watte-, sondern ein Meterstäbchen die DNA-Fehlallokation bewirkt. Leider wurde das schon bekannt, bevor Zschäpe vorlesen lassen konnte, wie Böhnhardt ihr gegenüber die Ermordung des kleinen Mädchens zugegeben hat.

Falls es sich noch nicht rumgesprochen hat:

Wegen großen Erfolgs wird die NSU-Show bis zum September 2017 verlängert.

Jeder Prozesstag kostet ungefähr 100.000€.

So viel Spaß für wenig Geld.

Oder umgekehrt.

GDU: Vorsitzender Staatsschützer Götzl – Teil 32

Staatsschutz ist Staatsschutz ist Staatsschutz.

Dieses Kapitel aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund beschreibt kurz und prägnant, warum es die Querfront der Staatsschützer geben muß, warum Pau und König, Binninger und Schuster, Götzl und Minrath, Diemer und Daimagüler, Moser und Wetzel, Friedrichsen und Wangerin letztlich alle ein und die selbe Soße sind, Staatsschützer durch und durch.

Besonders hervorzuheben sind die Genossen aus der Krabbelgruppe des Merseburger Pfaffen König, die in der Staatschutzklitsche apabiz als auch der V-Redaktion der Hauspostille des Verfassungsschutzes Unterschlupf fanden und in einer konzertierten Aktion am 12.11.2011 den NSU gründeten. Ulli Jentsch und Maik Baumgärtner, die Personlaie Tilo Giesbers (BKA) und Birger Menke, sie sind das Team, das das Urheberrecht am NSU für sich beanspruchen darf.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
Teil 29: Gestehe auch du!
Teil 30: Tatverdächtig auch du?
Teil 31: Die Show der Superlative
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23. Ein Richter zum Fürchten?

Die Überschrift habe ich von Stefan Geiger geborgt, Stuttgarter Zeitung 04.01.2014. In diesem Artikel legt er dar, warum seiner Meinung nach Zweifel an der Eignung des leitenden Richters Götzls angebracht sind.

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Am Ende seines Artikels begründet Geiger, warum er befürchtet, dass mit Götzls Prozessführung mühselig etablierte zivilisatorische Standards geschliffen werden.

In einem bei Heise veröffentlichten Artikel vom 22.09.2009, Münchner Urteile gegen Zivilcourage, berichtet Peter Mühlbauer über zwei weitere Götzl-Fälle.

Das erste dieser Urteile erging im Frühjahr 2008. In dem verhandelten Fall ging es um den damals 57jährigen Fahrradfahrer Josef I., der frühmorgens in der Laimer Unterführung ein junges Mädchen „Geh‘ weg, ich will nicht mehr“ schreien hörte. Neben ihr sah er einen Jugendlichen, der auf ihn einen „aggressiven“ Eindruck machte, weshalb er ihm zurief „Lass sie doch in Ruhe“. Als ihm der Angesprochene daraufhin antwortete „Hau ab, das geht dich nichts an“ fuhr Josef I. zwar weiter, wurde aber trotzdem von dem Jugendlichen verfolgt. Als der 16-jährige ihn erreichte, stach ihm der nach eigenen Angaben völlig verängstigte Radler mit einem Taschenmesser in die Achselhöhle, worauf hin der Schüler viel Blut verlor und im Krankenhaus operiert werden musste.
Für Richter Götzl war dies Anlass genug, gegen Josef I. eine Haftstrafe von viereinhalb Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung zu verhängen […]. Als der 57-jährige seine damals verspürte Angst im Prozess dadurch verständlich zu machen versuchte, dass er schilderte, wie er in der Vergangenheit von Jugendlichen derart zusammengeschlagen wurde, dass er zahlreiche Trümmerbrüche im Gesicht erlitt, die mit im Kiefer verbleibenden Drähten zusammengeflickt werden mussten, hielt ihm Götzl vor, in „Selbstmitleid“ zu zerfließen.

Anfang 2009 verurteilte der Richter den 30-jährigen Informatikstudenten Sven G., der sich mit einem Messer gegen fünf Albaner zur Wehr gesetzt hatte, zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten. [… ]Götzl erkannte zwar auf eine klare Notwehrsituation, empfand aber die Reaktion des Studenten als unverhältnismäßig – eine Sicht, die dieser anfangs nur bedingt teilen wollte, womit er sich offenbar den besonderen Zorn des Richters zuzog, der darauf hin – so die Süddeutsche Zeitung – „sichtlich verärgert“ meinte: „Dass man sich vom Täter zum Opfer macht, haben wir hier noch nicht erlebt“.

Der Tathergang ließ allerdings auch zahlreiche Leser daran zweifeln, ob im Fall von Sven G. nicht genau jenes „gesteigerte Maß an Angst“ vorlag, bei dem Strafrechtskommentare von einem „intensiven Notwehrexzess“ ausgehen, wie ihn der § 33 StGB regelt. […] Sven G. selbst sagte vor Gericht zu dem Vorfall, er habe „in [s]einem Leben noch nie so viel Angst gehabt“. Tatsächlich hatte Mergim S., der Anführer der fünf Albaner, vor dem Angriff auf den Studenten in der Nähe des Münchner U-Bahnhofs Garching am 14. März 2008 bereits dessen Freud mit der Faust ins Gesicht zu Boden geschlagen […].

Dies nur als Beispiele, wie falsch andere den Ehrenmann Götzl einschätzen.

Ich möchte hier klarstellen, dass ich mich von Inhalt und Form der verlinkten Artikel distanziere. Alle Zweifel an der Redlichkeit des hohen Richters Götzl sind aus der Luft gegriffene, haltlose Unterstellungen. Tatsächlich ist Manfred Götzl ein Mensch, der edel, hilfreich und gut ist und unermüdlich das nützliche, rechte schafft. Die Welt wäre eine bessere, wären alle so gut, intelligent und vorurteilsfrei wie Manfred Götzl. Es gibt keinen Grund, Richter Götzl zu fürchten. Im Gegenteil, eher ist zu fürchten, dass andere Richter nicht so kompetent und sachkundig urteilen wie er.

GDU: Die Show der Superlative – Teil 31

Einst meinte die Welt, Tino Brandt habe den Prozeß verhöhnt, als er ihn korrekt als das bezeichnete, was er ist, ein Schauprozeß.

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Und die Hochstaplerin deutscher Gerichtsmärchen, inzwischen zu Springer abgeschoben, so unterirdisch schlechte Propaganda machte sie inzwischen selbst für ihre einstigen Brötchengeber bei der Hamburger Nazi-Zeitschrift … Diese Hochstaplerin kam nicht umhin, Brandt als noch etwas viel verrückteres zu bezeichnen als sie selbst ist, als Größenwahnsinnigen.

Dabei weiß jeder, der sich schon mal Erlebnisberichte von Augenzeugen der Prozeßfarce reinziehen durfte, daß alle Beteiligten um den inszenierten Charakter, den Schaustellergehalt der Shows am OLG zu München wissen.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
Teil 29: Gestehe auch du!
Teil 30: Tatverdächtig auch du?
_________________________

22. Schauprozess?

Schauprozess ist ein Wort, das die Mitglieder der unabhängigen Justiz gar nicht gern hören.

Deshalb sagen wir das nicht. Die Posse im Münchner OLG ist kein Schauprozess.

Es sieht nur manchmal so aus.

Zum Beispiel, wenn Zschäpes Verteidiger aufwachen, als ein Nebenklage-Anwalt darauf hinweist, dass das „Bekennervideo“ kein Bekenntnis von Uwe und Uwe enthält, sondern eines NSU.

Aus dem Prozessprotokoll von NSU-Watch, 285. Verhandlungstag, 06.07.2016:

RA Langer:

9. zu E 1, S. 34 – „Beweis ihres Tuns“ / E 2, S. 16 (F 34) / E 3, S. 8 f. (F 13 + F 14) :
Sie erklärten: „UM wollte, daß alle Beweise im Zusammenhang mit ihren Taten vernichtet werden und der einzige Beweis ihres Tuns die DVD sei.“ Sind Sie nicht tatsächlich davon ausgegangen, daß die Morde und Anschläge als Bestandteil „des Tuns“ von UM/UB mit verarbeitet wurden bzw. würden?
Sie führten aus: „Es ging nicht darum, Beweise zu vernichten, die ihre Straftaten offenlegen würden – die DVDs, die ich verschicken sollte, belegen auch das Gegenteil.“
Das Verschicken der DVDs belegt nicht das Gegenteil, da in diesem „Bekennervideo“ kein Bekenntnis von den Personen UM/UB ersichtlich ist, sondern nur eines des (bis dahin unbekannten) NSU. Bitte nehmen Sie zu diesem Widerspruch Stellung.

Eigentlich müssten die „Verteidiger“ froh sein, wenn ihnen die Gegenseite diese Steilvorlage liefert. Man könnte erwarten, dass die sich der Frage anschließen und das Thema über viele Zusatzfragen auswalzen.

Denkste.

Sie taten das genaue Gegenteil. Das Protokoll vermerkt:

An dieser Stelle beschweren sich RA Heer und Eminger-Verteidiger RA Kaiser.

Wer solche Verteidiger hat, braucht keine Ankläger mehr.

Verstörend ist auch, dass ausschließlich Gutachten der Anklage ins Verfahren eingebracht werden. Normalerweise werden in solchen Prozessen von allen Seiten Gutachten eingeführt. Gerade bei der unklaren Beweislage im NSU-Prozess hätten die Verteidiger eigene Gutachten bringen müssen.

Haben die aber nicht. Im Gegenteil, die „Verteidiger“ haben das Kunststück fertiggebracht, nicht ein einziges Gegengutachten zu präsentieren oder wenigstens zu beantragen. Man könnte glauben, dass die die Arbeit der Ankläger mit erledigen.

Nehmen wir den Brand in Zwickau. Lt. Feststellung der Bundesanwaltschaft hat Zschäpe den Brand gelegt, was definitiv nicht stimmt.

In einem richtigen Prozess gäbe es endlose Gutachterschlachten, wie und womit der Brand gelegt, wie und womit die Explosionen initiiert wurden.
Im NSU-Stadl gibt es dazu nur Gedöns.
Vermutlich auch Gerichtsdeals.

Obwohl die Anklage Null Substanz bietet und vor Absurditäten strotzt, macht kein Verteidiger irgendwelche Anstalten, diesen Nonsens zu dekonstruieren. Dabei wäre es bei der Null-Beweislage ein Kinderspiel, die Anklage in der Luft zu zerreißen.

Tun die aber nicht. Im Gegenteil, die haben bis jetzt zuverlässig jeden Elfmeter vergeben.

GDU: Tatverdächtig auch du? – Teil 30

Abseits vom Geständnis des Rechtsanwaltes Grasel gab es keine weiteren von der Kriminalpolizei ermittelten Tatverdächtigen? Denkste. Verdächtige gab es mehr oder weniger an allen Tatorten der unter dem Kürzel NSU zusammengefaßten Verbrechen. Einige diese Verdächtigen waren sogar hochverdächtig, wurdne jedoch aus welchen Gründen auch immer mit Samthandschuhen angefaßt, statt mit ihnen ein Gespräch das Grades 3 der FBI-Systematik zu führen.

Alle Tatverdächtigen haben einen großen Nachteil. Sie wurden nie als Nazi eingestuft. Es ist noch viel schlimmer. In allen Akten zu allen Taten und noch viel mehr gibt es keine Spuren zu Nazis, auch keine homöopathischen. Kriminalisten wissen, was das bedeutet. Politiker bekommen dabei Magengrummeln und verfallen in jämmerlisches Gekreische, daß es der Nazi gewesen sein muß, wenn er in keiner einzigen Akte vorkommt. Und er muß als Täter ncht nur in einer Akte sondern allen gefunden werden. Nachträglich. Politiker wissen eben, wie Kriminales geht.

Dieser Post aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund stellt an ausgewählten Beispielen dar, daß die Kriminalpolizei sehr wohl ganz heiße Spuren hatte, diese jedoch nicht weiter verfolgen durfte. Warum? Fragen sie Herrn Binninger, den Oberaufklärnixindianer. Möglicherweise weiß er, warum die Spuren nicht ausermittelt werden durften und somit kein Tatverdacht gegeben ist, erst Recht, weil die vereinigte Linke von Linksfaschisten bis rechtsextremer NPD inzwischen die Uwes als Täter ermittelt, äh zu Tätern gegoebbelst haben.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: Das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
Teil 19: Finanzen aus dem Staatshaushalt
Teil 20: Faszination Super-Uwe
Teil 21: eine politische Partei ganz allein für Schnüffler
Teil 22: von lustigen Bildern und Menschen
Teil 23: OLG-Stadl
Teil 24: Aufklärtnix und Aufklärnixe
Teil 25: Alkohol macht lustig
Teil 26: lustig ist die Beweiserhebung
Teil 27: Tattoo You
Teil 28: Pressemitteilungen im Wandel der Zeit
Teil 29: Gestehe auch du!
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24. Tatverdächtig, tatverdächtiger, am tatverdächtigsten

Es geht hier nicht darum, die Verbrechen aufzuklären. Das ist Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden. Die werden dafür bezahlt, die haben die Mittel und die haben die hoheitlichen Rechte.

Die folgenden beiden Beispiele werden nur aufgeführt um zu zeigen, dass es andere Personen gibt, die nach vernünftiger Würdigung der Indizien als Täter mehr verdächtig sind als Böhnhardt und Mundlos.

Damit keine Missverständnisse aufkommen möchte ich hier klar und deutlich feststellen, das folgend aufgeführte sind keine Tatbeweise. Diese Tatsachen werden nur aufgeführt um zu zeigen, wie absurd die Mordunterstellungen im Hinblick auf Böhnhardt und Mundlos sind.

Wenn die wenigen nichtssagenden und auf dubiose Weise erhobenen Indizien angeblich die Täterschaft eines „NSU“ beweisen, dann wären bei gleichem Maßstab Firas Gret und Veli Aksoy mit viel höherer Wahrscheinlichkeit Mörder als Böhnhardt und Mundlos.

Wie gesagt: wären. Nicht sind.

24.1 Einloggen in Tatortfunkzellen

24.1.1 Eine NSU-SIM-Karte war einmal in einer Tatort-Funkzelle eingeloggt

Am 46. Verhandlungstag im Staatsschutzsenat des OLG München hat der Sachverständige Dressler zu einem Aspekt im Mordfall Theodorus Boulgarides (15.06.2005 in München) ausgesagt.

Der Todeszeitpunkt war zunächst unklar, Herr Boulgarides muss aber vor 18.25 Uhr erschossen worden sein (zum Vorgeschehen mehr unter Pkt. 7.3.3) Prozessprotokollierung des 30. Verhandlungstages durch NSU-Watch:

prozess_einfachtreffer_sim_zwickau_trappentreustrasse

Wir wollen uns hier nicht darauf kaprizieren, dass eine angeblich in der Zwickauer Wunderasche „gefundene“ SIM-Karte ein äußerst zweifelhaftes Beweismittel ist. Oben ist mehrfach (Pkt. 5.3 und Pkt. 6.3) aufgezeigt, wie wenig glaubwürdig diese nicht dokumentierten Findungen unbrennbarer Beweismittel sind, die vielfach erst Monate nach der angeblichen Findung in den Akten erscheinen.

Nehmen wir der Einfachheit halber an, diese SIM-Karte war zur Tatzeit tatsächlich im Besitz des „Terrortrio“.

Dann wäre das Einloggen in die Funkzelle in Tatort- und Tatzeitnähe ein Ermittlungshinweis, den die Behörden ernst nehmen müssen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Ein einmaliges Einloggen gerade in diese Funkzelle ist nur bedingt aussagekräftig, weil sie inmitten eines Verkehrsknotenpunkts liegt.

Der Tatort befindet sich unmittelbar an der Hauptverkehrsstraße Münchens, dem Mittleren Ring, zudem auch noch an der vielbefahrenen Landsberger Straße und in unmittelbarer Nähe zur Donnersberger Brücke, d.h. direkt an den Hauptbahngleisen, die zum nahegelegenen Hauptbahnhof führen und den S-Bahn-Bahnsteigen der Linien S 1, S 2, S 3, S 4, S 6, S 7 und S 8.

Ein einmaliges Einloggen eines Telefons (es wurde ja offenbar nicht mal damit telefoniert und es fand auch nicht in unmittelbaren zeitlichem Zusammenhang mit der Verübung der Tat statt) besagt überhaupt nichts.

Jeder, der dort mit dem Auto auf dem Mittleren Ring oder der Landsberger Straße entlanggefahren oder in einem Zug zum Hbf. unterwegs war oder an der Großhaltestelle Donnersberger Brücke auf eine S-Bahn wartete, bzw. in einer solchen vorbeifahrenden S-Bahn saß, konnte sich dort automatisch einloggen.

24.1.2 Eine Iraker-SIM-Karte war in zwei Tatort-Funkzellen eingeloggt

Ein Iraker, der falsche Namen benutzt, sich konspirativ verhielt, war sogar an zwei Tatorten eingeloggt:

am Tatort des 6. Mordes in München 15.06. 2005 (Theodorus Boulgarides) und
am Tatort des 9. Mordes in Kassel 06.04.2006 (Halit Yozgat).

Dortmund 04.04.2006 (Mehmet Kubaşık) lag ebenfalls in Reichweite.

Und er hatte „Freunde“ in Rostock. Dort geschah Mord Nr. 5 am 25.02.2004 (Yunus Turgut).

antrag_tkue_taverdacht_firaz_gret_1
antrag_tkue_taverdacht_firaz_gret_2

Nochmal: das ist kein Tatbeweis.

Man wundert sich nur über die unterschiedliche Darstellung in den Wahrheitsmedien.

Wenn eine NSU-SIM-Karte, noch dazu eine von zweifelhafter Herkunft, einmal in Tatort- und Tatzeitnähe in eine Funkzelle eingeloggt war, wird das als Tatbeweis dargestellt.

Wenn die SIM-Karte eines Irakers bei zwei Morden in Tatort- und Tatzeitnähe in die Funkzelle eingeloggt war und dort auch telefoniert wurde, und wenn dieser Mann auch Kontakte zu den „NSU-Tatorten“ Rostock und Dortmund hatte, ist das keine Erwähnung wert.

Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass die Medien einen Propagandaauftrag erfüllen.

Journalistik sieht anders aus.

24.2 Veli Aksoy

24.2.1 Veli Aksoy im Zusammenhang mit dem Mordfall Ismail Yasar (Nürnberg)

eingangsbericht_veli_aksoy
belohnung_aksoy

24.2.2 Veli Aksoy im Zusammenhang mit dem Mordfall Süleyman Tasköprü (Hamburg)

In Hamburg gab es Informationen einen Veli betreffend, der mit Tasköprü zu tun hatte:

bao_bosporus

Das war also in Hamburg ein „Veli“, ein Asylbewerber, der zusammen mit dem Herrn Tasköprü Rauschgift vertickte?

Das ist ja interessant.

Gibt es dazu weitere Informationen?

Ist das derselbe „Veli“?

Noch mal Akten lesen:

tabelle_lichtbilder_aksoy

Zum Fall Tasköprü gibt es 116 Personen, und es gibt 116 Bilder zu diesen Personen.

Unter 3.15 wird der Veli Aksoy aufgeführt, das Geburtsdatum stimmt überein mit dem im Mordfall Ismail Yasar erkannten Veli Aksoy: 10.5.1976.

Das bedeutet: Der beim Mord an Yasar identifizierte Veli Aksoy ist auch im Mordfall Tasköprü aktenkundig.

24.2.3 Veli Aksoy im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag Köln Keupstraße

phantom_nagelbomber_keupstrasse_express

Dann gibt es noch das oben schon mal gezeigte Phantombild des Kölner (Keupstraße) Nagelbombers

Wie Böhnhardt oder Mundlos sieht er nicht aus (es fehlen die Segelohren).

Jedoch lässt sich eine gewisse Ähnlichkeit mit Veli Aksoy nicht verleugnen. Dieses Phantombild ist auch im Sachstandsbericht der BAO Bosporus (S. 84) aufgeführt.

Aus hier gilt: das ist kein Tatbeweis.

Man wundert sich nur wieder mal über die unterschiedliche Wertung.

In allen Ermittlungsakten gibt es nicht einen einzigen Hinweis auf Böhnhardt und Mundlos.

Explizit sowieso nicht.

Auch im Nachgang lassen sich Böhnhardt und Mundlos nicht rauslesen.

Jedoch gibt es mehrere Indizien (keine Beweise!), die auf Veli Aksoy deuten.

Welche Feststellung ist aussagekräftiger:

a) dass Tatortzeugen auf dem Radweg Radfahrer gesehen haben oder
b) dass Veli Aksoy im Zusammenhang mit 3 „NSU-Morden“ im Opferumfeld ermittelt wurde?