GLADIO

Hinweise nach weiteren Tätern beim #Oktoberfest-Attentat in #Verfassungsschutz-Akten

– dafür klagte @bild 2 Jahre

Eine erschöpfende Auskunft sieht anders aus. Aber immerhin: Ein Leak 🙂

Ja, es gibt in der o.g. Akte Hinweise und Recherchen nach weiteren Tätern ausser Gundolf Köhler

Das war seit Jahren bekannt: 5 V-Leute gaben laut einer Antwort der Bundesregierung an die Opposition Hinweise zum Oktoberfest-Attentat 1980.

Nach Recherchen des „Zeit Magazins“ und des Politik-Magazins „Kontrovers“ (Bayerischer Rundfunk) gibt es Zweifel am Verhalten des Verfassungsschutzes rund um das Oktoberfest-Attentat im Jahre 1980. Wie sich bei der Einsicht von nun freigegebenen Akten herausstellte, hat der Verfassungsschutz einigen Rechtsextremen ein Alibi für den Anschlag verschafft, indem er sie an dem Tag observierte, an dem der Anschlag stattfand. Und er hatte eigene V-Leute in der Wehrsportgruppe Hoffmann (WSG), zu der der mutmaßliche Attentäter Gundolf K. Kontakt hatte.Eine neue Akte des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR deutet außerdem darauf hin, dass der Verfassungsschutz einige ihrer Verbindungsleute vor weiteren Ermittlungen geschützt hat. Auf Nachfrage wollte sich das Bundesamt für Verfassungsschutz nicht dazu äußern. Der Anschlag auf das Oktoberfest in München 1980 gilt als schwerster Terrorakt der Nachkriegsgeschichte: 13 Menschen starben, über 200 wurden teils schwer verletzt. 1982 hatte der Generalbundesanwalt Kurt Rebmann die Ermittlungen gegen Unbekannt eingestellt und festgestellt, dass Gundolf K. den Sprengsatz gebaut und gezündet habe.

Es hätten sich keine Mittäter finden lassen. Aufgrund einer neuen Zeugin, die auf einen möglichen Mittäter von K. hinwies, öffnete Generalbundesanwalt Harald Range im Dezember 2014 den Fall erneut. Er hat bereits die Unterlagen der bundesdeutschen Nachrichtendienste zum Attentat angefordert. Laut der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Petra Pau bestehen diese nur aus einigen wenigen Akten.

Aber der Inhalt dieser Akten bleibt geheim. 35 Jahre danach war das immer noch so.

Die Bundestagsfraktion der Grünen will sich nicht damit zufriedengeben, dass die Bundesregierung auch 35 Jahre nach dem Anschlag auf das Oktoberfest dazu schweigt, ob V-Leute Kenntnisse über das Verbrechen hatten. Die Grünen bereiten den Gang nach Karlsruhe vor; die Verfassungsrichter sollen klären, wie sich das parlamentarische Auskunftsrecht und die Sicherheitsbelange, auf die sich die Bundesregierung beruft, zueinander verhalten. Konkret geht es um eine Anfrage der Grünen, in der sie unter anderem wissen wollten, ob der Rechtsextremist Heinz Lembke, der sich 1981 in der Untersuchungshaft das Leben nahm, als V-Mann gearbeitet hatte.

Was rechtfertigt amtliches Schweigen?

Die Grünen ließen nicht locker. Im März baten sie nochmals die Bundesregierung, die Frage, ob Lembke als V-Mann gearbeitet habe, zu beantworten. Sie stimmte misstrauisch, dass in den Spurenakten zu dem Anschlag vermerkt sei: „Erkenntnisse über Lembke sind nur zum Teil gerichtsverwertbar.“ Solche Vermerke seien nur bei V-Leuten oder anderen verdeckten Mitarbeitern von Geheimdiensten üblich. Das Bundesjustizministerium beschied die Grünen in dieser Woche, es bleibe dabei, dass die Frage, ob Lembke V-Mann gewesen sei, nicht beantwortet werde.

Interessant. Kann heissen:

  • Lembke war V-Mann
  • Erkenntniss über Lembke  kamen von V-Leuten, die man schützt
  • Erkenntnisse über Lembke kamen von US-Diensten bzw. von deren Spitzeln
  • Stichwort Peter Naumann, Depot-Partner Lembkes… US-Staatsgeheimnisse dürfen ohne vorherige Zustimmung der Amerikaner nicht von deutschen Dienststellen oder Gerichten enthüllt werden (Zusatzvertrag Par. 38 zum NATO-Truppenstatut)

Es folgte die Klage der Opposition in Karlsruhe.

Jetzt haben wir 2017, und es ist immer noch nichts geklärt, ausser:

Ja, es gibt in der o.g. Akte Hinweise und Recherchen nach weiteren Tätern ausser Gundolf Köhler.

Das ist aber nett, dass das nach fast 37 Jahren schon bekannt wird. @BILD kämpft für die Wahrheit… nochmal 37 Jahre mehr, dann weiss man vielleicht wirklich was, und so in 100 Jahren weiss man dann vielleicht auch, wer die NSU-Morde begangen hat?

Dieser Sicherheitsapparat, bestehend aus Bundesanwaltschaft, BKA samt integrierter Geheimpolizei und den Geheimdiensten hat offenbar mächtig Dreck zu verstecken, alles für die Bundesregierungen der letzten 50 Jahre.

Was für ein Dreck das im Falle des Oktoberfest-Attentates sein könnte, dazu gibt es mehrere Theorien:

  • WSG-Hoffmann glaubt, es war eine BND-BKA-Seilschaft mit BND-Ex Dr. Hans Langemann, Geheimagent Werner Mauss, Frank Heigl und Ex BKA-Vize Dr. Kolmar (Erfinder des BKA-Terrorzellenkonzeptes) und der Mossad.

„Echter rechter Terror“ wäre es dann nicht. Man nennt das wohl False Flag-Terror.

  • Ziemlich viele Leute glauben, es stecken  befreundete Geheimdienste dahinter, also die CIA, dann wäre es wohl ein Gladio-Anschlag, vielleicht ausgeführt durch einen Rechten, um FJS als Bundeskanzler zu verhindern.

„Echter rechter Terror“ wäre es auch dann nicht.

  • die Linken glauben -wie beim NSU-, was sie glauben wollen und sollen, und was die Medien seit 1980 verbreiten: Hintermänner waren eben doch WSG-Hoffmann oder andere rechte Kreise, es gab damals genug davon.

Es ist ziemlich sicher davon auszugehen, dass ohne Whistleblower nichts aufgeklärt werden wird.

Schönen Sonntag!

(mehr …)

Märchen verbreitet, und die Richtigstellung verweigert? Hoffmann zu Daniele Ganser 03/2017

Aus einer neuen, sehr langen Videoreihe „Hoffmann, Tatsachen und Gerüchte“ ist folgender 4 Minuten langer Ausschnitt aus Teil 1 sehr interessant:

Gibt es auch bei Youtube.

Es ist unstrittig, dass Ganser hochgradigen Blödsinn zur WSG Hoffmann und deren angeblicher Rolle beim Oktoberfest-Anschlag 1980 geschrieben hat, wer das nachlesen möchte, hier gibt es die Screenshots aus dem Buch dazu, samt der Fussnoten:

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2015/10/10/daniele-ganser-im-original-zur-oktoberfestbombe-1980/

Dort unter dem Link ist auch das Compact-Ganser-Hoffmann-Gespräch (vermittelt wohl von Ken Jebsen) zu finden, in dem eine erschreckende Ahnungslosigkeit Gansers mehr als deutlich wird. Er hat seine Dissertation tatsächlich auf Antifa-Märchenbüchern aufgebaut, und völlig unkritisch, ohne irgendwas zu überprüfen, dort haarsträubensten Blödsinn abgeschrieben.

Fazit:

Ganser ist vorzuwerfen, dem wissenschaftlichen Anspruch an eine Doktorarbeit nicht gerecht geworden zu sein, weil er nichts gegenpruefte, obwohl das seit 1982 moeglich war. Die abschlussberichte der BAW und des BayLKA…

Das Buch erschien 2008.

Ebenso dünn sind Gansers Ausführungen zur BND-Gladiotruppe, die laut Stasi-Aufklärung 80-100 Mann umfasste in den 1980er Jahren. Von „Geheimarmeen“ kann keine Rede sein.

Siehe: http://arbeitskreis-n.su/blog/category/gladio/

Wie Hoffmann im Video eingangs ausführt, habe Ganser zwar erkannt, und ihm auch geschrieben, dass er da ziemlich viel Falsches geschrieben habe, weigerte sich jedoch, die Richtigstellung (und Hoffmanns Rehabilitierung) zu unterstützen. Ganser sei „zu beschäfigt“, Hoffmann meint „zu feige“, und Ganser habe sich einschüchtern lassen (wer das wohl sein könnte? Jebsen & Co?), mit einem Nazi rede man nicht.

Nun, laut Dissertation eines gewissen Dr. Rainer Fromm (ZDF-Terrorfilmemacher und Liebling der Dienste, hören Sie dem Helmut Roewer zu, wenn der von bestellten Nazi-Drehterminen spricht, mit V-Leuten gar, was vielleicht strafbar war, der meint auch den V-Fromm…nicht nur Spiegel-TV) ist Hoffmann kein Nazi, sondern ein Grossdeutschland-Nationaler. Anschluss Österreichs und so…

Sei es wie es sei, der „Verschwörungstheoretiker Ganser“ ist sehr schlecht darin, seine Fehler öffentlich richtig zu stellen, aber jammert (bzw. lässt jammern) wegen eines ihn angeblich verleumdenden Wikipedia-Eintrags, elend lange Jammerfilme werden dazu erstellt und von Jebsen verbreitet.

Sorry, aber ich musste mich ständig fragen, wann denn das so furchtbar Schlimme endlich komme… es kommt und kommt einfach nicht.

Über 2 Stunden lang, eine ganz schwierige Kiste, dieser Film, denn was da bemängelt wird, das ist nicht wirklich wesentlich. Ein Aufreger für Mimosen, mag sein, dass ich da die falsche Zielgruppe bin.  Der arme Ganser, die böse Kahane, Leute Leute, andere werden eingesperrt, über Monate, 6 Jahre gar, wegen „Meinungsverbrechen aka BRD“.

Warum stellt Ganser innerhalb seiner zahlreichen öffentlichen Vorträge nie richtig, was er zu Hoffmann, der WSG und dem Oktoberfest an Antifa-Blödsinn durch ungeprüftes Abschreiben verbreitet hat?

Warum tun das auch die Jebsens, die Nuovisos, und all die linken Alternativmedialen niemals, verlangen jedoch die Richtigstellungen „böser Wiki-Einträge“ Ganser betreffend?

Ist schon ein wenig bigott, doppelte Standards, wohin man auch schaut. Aber auch lustig, weil so schön entlarvend.

Helmut Roewer: Der NSU-Prozeß – Die Mörder sind unter uns

Hochgeladen am 03.01.2017

Verschleierung, Ablenkungsmanöver & Täterschutz.

Dr. Helmut Roewer im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt beim 3. Quer-Denken.TV-Kongreß am 26. und 27. November 2016 in Bergheim.

Im Interview zwischen Prof. Dr. Michael Friedrich Vogt und Dr. Helmut Roewer geht es um die angebliche juristische Aufarbeitung einer Mordserie, die seit Ende 2011 als die Geschichte der rechtsextremen Terrororganisation NSU von Medien verbreitet und mit großem öffentlichen Pomp von der Politik aufgegriffen wurde.

In dem Gespräch wird geklärt, daß es sich in Wirklichkeit bei den Bluttaten nicht um rechtsextremistischen Terrorismus gehandelt hat, sondern um solche aus dem Bereich des organisierten Verbrechens, dessen Spuren in der Türkei verschwinden.

Es wird geklärt, daß die im großen Umfang zugänglichen polizeilichen Ermittlungsakten genau in diese Richtung zeigen.

Der Prozeß hingegen, welcher, ohne nachvollziehbare, schlüssige Beweismittel zu präsentieren, an der Rechts-Terrorismus-Variante festhält, gerät deswegen in die Funktion eines Hexenprozesses, in welchem es nicht auf die nüchterne Klärung von Sachverhalten ankommt, sondern auf die von vornherein feststehende Verurteilung der Delinquenten, weil dies angeblich ein öffentliches Bedürfnis sei.

Kontakt:
http://www.helmut-roewer.de

.

Der ehemalige LfV Erfurt-Präsident Dr. Helmut Roewer erzählt eine geringfuegig andere Geschichte als die Bundesregierung, die Opposition, die 11 NSU-Ausschüsse der Parlamente, die Leitmedien und die staatliche Antifa.

Korrespondiert mit diesem Video:

Roewers Wissen stammt angeblich nur aus dem Studium der geleakten Akten, vorher war er ein NSU-Gläubiger. Sagt er…

Hinter allem steckt sehr wahrscheinlich der türkische Staat, der es jedoch qua Staatsräson der BRD nicht sein durfte. Sagt er…

Nun, Dr. Roewer ist offenbar ein fleissiger Blogleser. Das ist sehr löblich. Das Wesentliche hat er verstanden. Und sagt es auch!

Der Hintergrund der Dönermorde ist der Kurden-PKK-Konflikt innerhalb und ausserhalb der Türkei, die Ausschaltung von Finanzierungs-Mafia(OK)-Strukturen der Kurden in Deutschland, Gladio B, so würde das Sibel Edmonds nennen: Die Millardenprofite aus Schutzgelderpressung, Drogenhandel und ähnlichen Geschäften sollen beim Tiefen Staat der Türkei landen, und nicht bei den Kurden.  Umgesetzt wurde diese Operation also von regierungsnahen Sydikaten, dem Geheimdienst MIT und seinen Hilfstruppen, den faschistischen Grauen Wölfen.

Dieses Narrativ ist mit dem NSU-Maerchen kaum in Übereinstimmung zu bringen. Roewer ist sich jedoch sicher, dass die polizeilichen Ermittler richtig lagen, also der NSU eine 2011er Nacherfindung ist, ein cover up des BRD-Sicherheitsapparates.

Die eigentlich harte Frage bleibt aussen vor: Klar, die Uwes mussten tot sein, um die NSU-Geschichte durchzubekommen, sie haetten wohl widersprochen; aber mussten sie deshalb sterben?

Es ist schon ein wesentlicher Unterschied, ob „man“ auf 2 sowieso vorhandenen Naziwomoleichen ein Morde-Entsorgungsnarrativ „NSU“ aufbaute, oder ob „007“ die Schurken im Staatsauftrag von „man“ um die Ecke (und ins Womo?) brachte, anzündete und stiften ging (wobei er wohl gesehen wurde…)

Wer ist „man“, so es den denn gibt?

Nun, der heisseste Kandidat ist KDF.

Herr Roewer, was halten Sie denn davon?

Steuern BKA-Mitarbeiter die gewaltbereite Antifaszene, die von R2G in Berlin und vom Merbitz in Sachsen beschuetzt wird?

Wie kommt es eigentlich, dass die GSG 9 anrueckt, wenn eine rechte Freitaler Gang mit allerbesten Polizei- und LfV-Kontakten ein Auto eines lokalen Linkspolitikers abfackelt, ein Terrorprozess ala NSU bevorsteht, 7 Angeklagte, aber derselbe Apparat offenbar machtlos ist gegen die Linken in Berlin, die seit Jahren massenhaft Fahrzeuge abbrennen?

Massenhaft Links dazu: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/425/oss-und-nss-ballst-freital?page=3

Ebenso faellt auf, wie machtlos der Saechsische Polizeiapparat gegen die Linksfaschisten in Leipzig zu sein scheint, die sich gerade selbst feiern:

Da werden reihenweise politische Straftaten begangen, Brandstiftung, Koerperverletzung, aber es gibt keine Bundesanwaltschaft, keine GSG 9, keine Terrorprozesse.

Warum gibt es offenbar „guten Terror und boesen Terror“?

Hier ist „guter linker Terror in Berlin“:

Interessiert offenbar nicht weiter, im Gegenteil hat man den Eindruck, diese Art von Terror wird von Rot-Rot-Gruen gefoerdert/gedeckt/verharmlost.

Aber warum dann den riesen Aufriss wegen Freital?

GTST (guter Terror, schlechter Terror) ? Offenbar wird da mit zweierlei Maass gemessen, und das bei Medien, Politik und Justiz.

Ein Sonderfall sind die 2 Kanaken, Intensivtaeter muslimischer Eltern, die sicherlich „deutsch“ sind qua Geburt in Berlin, und die Polizeistatistik als „deutsche Straftaeter“ bereichern.

Wieso muss der?

Nen Scheissdreck muss der. Er tut es einfach… aus Angst?

Kirsten Heisig laesst gruessen… interessante These.

Es gibt offenbar ein Gewaltproblem von ganz links, und es gibt ein Gewaltproblem von Islam…

Silvester 2016: Polizeigrossaufgebote muessen die Buerger vor den Schutzsuchenden schuetzen

 

Meint man offenbar auch bei den Judennazis vom Broder-Blog:

Was ist das Problem?

Warum versagt der Staat? War das Versagen gewollt? Wenn ja, warum?

Liegt es daran, dass der Sicherheitsapparat direkt mitspielt? Links wie Rechts?

Wie der Staat Terrorzellen aufbaute – der Fall des LKA-Beamten Axel Reichert

Zschaepes Brieffreunds Bewaffner und Anstifter… nur als Beispiel, es gibt Dutzende, rechts wie links.

Wer sucht, der findet noch viel mehr Faelle von staatlicher Anstiftung zu Gewalt, und dahinter scheinen LKAs, der BKA-Staatsschutz und die Verfassungsschutzaemter zu stecken. Die spielen immer mit?

Daniele Ganser wuerde das „Strategie der Spannung“ nennen, wie bei Gladio in Italien, das Ziel damals wie heute: Die Schafe sollen nach dem starken Staat rufen, der Sicherheit schaffen soll, indem er Buergerrechte abschafft. Das klappt am Besten mit Terror von 2 Seiten, die beide staatlich gelenkt werden.

Bzw.  von 3 Seiten, wenn man die stümperhaften islamterrroristischen Versuche des Bombenbaues mit einrechnet.

Die gescheiterten Bombenbauversuche der Islamisten zwischen 2006 und 2012

Ist es vorstellbar, dass der Sicherheitsapparat die gewaltbereiten Szenen seit Jahren unterwandert hat?

Klar, ist es. Offenbar ist das zutreffend. Das alte BKA-Terrorzellenkonzept, oder wenigstens dessen Vorlaeufer, eingeschleuste V-Leute und verdeckte Ermittler?

Sieht so aus:

Schoener Artikel! Sommer 2011.

Man unterwanderte also die linke Szene ebenso wie die Rechten, und ein V-Mann des BKA fuhr den islamischen Weihnachtsmarktterroristen Anis Amri nach Berlin… alles in Butter? Hat man alles im Griff?

Eine durch fast nichts zu belegende Ermittlungshypothese saehe dann so aus, dass eine staatliche linke Terrorzelle eine bedrohliche rechte staatliche Zelle ausschaltete.

Ja ja, immer dieses verspaetete Auffinden von Bankraubbeute und Dienstwaffen Heilbronner Polizisten… lieber Herr Giesbers, wo waren Sie denn eigentlich am 4.11.2011?

Steuern BKA-Mitarbeiter die gewaltbereite Antifaszene, die von R2G in Berlin und vom Merbitz in Sachsen beschuetzt wird?

Vielleicht sollte man ein „auch“ einfuehren, also statt von BKA allgemeiner von „Sicherheitsapparat“ schreiben, der V-Leute und VE (verdeckte Ermittler)  ueberall am Laufen hat. Laesst man Terror zu, LIHOP, oder macht man ihn, MIHOP, oder ist diese Hyothese falsch, und es ist alles SURPRISE, wie bei 9/11?

(der war gut, gelle?)

Die Türkische Konterguerilla (Gladio) sandte 160 Kurdenkiller nach Westeuropa?

Was Titos Jugoslawien angeht gilt es als sicher, dass staatliche Liquidatoren (Hitmen) nach Deutschland (West) gesendet wurden, um Oppositionelle auszuschalten, vorwiegend Kroaten. Zwei der Geheimdienstler wurden von Serbien an die BRD ausgeliefert und 2016 vom OLG München verurteilt. Lebenslänglich.

Wie man hier anschauen und nachlesen kann, wusste die Bundesregierung Bescheid, verhinderte die knapp 30 Staatsmorde jedoch nicht:

Das BfV begleitete Staatsmorde auf Deutschem Boden?

Vor 2 Tagen lief Nachts eine sehr interessante Dokumentation im Demokratiefernsehen:

Und, Überraschung, das BfV war involviert.

Doppelagenten, „Aufpasser“, staatliche Begleiter der Liquidatoren?

Und was könnte die Parallele zu den Dönermorden sein?

Der LfV-Beamte Andreas Temme könnte die Analogie bei den Dönermorden sein. Ein äusserst zwielichtiger Kurde aus dem Irak könnte die Schlüsselfigur in Kassel (und Dortmund 2 Tage zuvor) 2006 gewesen sein. Ein muslimischer V-Mann Temmes, der vorn bei Halit telefonierte? Er verschwand kurz nach dem Mord aus Deutschland.

Gestern war hier im Blog ein wirklich exklusiver Beitrag von @moh zu lesen, der auf einer Investigation französischer Journalisten basiert:

Die Ermordung von drei PKK-Aktivistinnen in Frankreich und die NSU-Morde – „Terrorbekämpfung“ in Europa im Auftrag des türkischen Geheimdienstes?

Absolut lesenswert!

Nach dem 3-fach Mord von Paris an den PKK-Frauen gab es Berichte auch in deutschen Medien, die die Linkspartei-Fraktion des Bundestages 2014 zum Anlass nahm, der Bundesregierung Fragen zu stellen, denn der mutmassliche Mörder von Paris lebte viele Jahre lang in Bayern.

Die Antworten der Bundesregierung fielen äusserst mager aus.

Zwischenablage0779

Auch bei dieser Frage:

Zwischenablage0476Wie bitte?

Laut Äusserung des Chefs des Generalstabs der Türkischen Streitkräfte 1994 haben die Türkischen Sicherheitsbehörden 160 Leute als Tötungskommandos nach Europa ausgesandt, um kurdische Aktivisten und deren Unterstützer umzubringen?

Was sind „Unterstützer der PKK bzw. kurdischer Aktivisten“? Gehört dazu auch Schutzgeld, Drogenhandel etc.?

Sollte man sich darunter Kurdische Kulturvereine vorstellen, die politische Vorfeldarbeit in Europa durchführen, Gelder einsammeln, in so einem Verein war Linkspartei-PKK-Freundin Martina Renner jahrelang tätig. Das Dortmunder Opfer Kubasik auch. Die beiden Laichinger Blumenhändler, Kurden, ebenfalls. Sie wurden „in die Türkei gelockt und dort zur Abschreckung liquidiert“. 1999.

Wortprotokoll Bundestag, ehemaliger BKA-Vizepräsident Falk:

…nachdem Hisbullah-Mitglieder, die in Deutschland lebten, in die Türkei gelockt worden waren und dort als Bestrafungsmaßnahme umgebracht wurden.

Der Nachfolger dort in Laichingen, ebenfalls Kurde, Bekannter von Simsek, wurde 2011 hingerichtet.

Ungelöster Mordfall. Noch einer mehr…

Ist es zutreffend, dass auch der Türkische Staat seit Jahrzehnten staatliche Killer ins Ausland schickt, also auch in die BRD, um kurdische Unterstützernetzwerke auszuschalten?

Gibt es dazu weitere Quellen?

Terrorismus und die Mär vom Staatsversagen

Ein jahrelanges Staatsversagen bei Terrorismus kann es gar nicht geben, meint man bei RT deutsch:

Die Wahrheit ist: Die Mär vom Staatsversagen wird immer abgeleiert, wenn es darum geht, über andere Ziele nicht sprechen zu müssen. Die Rede vom Versagen soll nahelegen, dass es immerhin die Absicht gegeben habe, die salafistischen Söldner zu stoppen. Die Wahrheit ist: Deutschland, Belgien, Großbritannien und Frankreich haben diese Leute jahrelang in den Krieg ziehen lassen, unbehelligt von irgendwelchen Sicherheitserwägungen – Hauptsache die Regierung in Damaskus wird gestürzt.

Das hindert dieselben Sicherheitsdienste natürlich nicht, jetzt nach mehr Befugnissen, dem Ausnahmezustand und allem zu rufen, was sie bisher noch nicht bekommen haben. „Datenschutz ist schön, aber in Krisenzeiten hat Sicherheit Vorrang“, heißt das beim deutschen Innenminister. Anstatt zu fragen, wie viele der mindestens 760 deutschen IS-Kämpfer mithilfe der schon bestehenden nationalen „Datentöpfen“ an der Ausreise nach Syrien gehindert wurden, scheinen einige Journalisten diese Rhetorik einleuchtend zu finden. So wird Mainstream gemacht.

Urlaubsreisen „junger muslimischer Männer“ in die Türkei verbieten?

Erdowahn hatte einen der Brüsseler Islambomber an der Grenze verhaftet, und in den Flieger gesetzt, nach Holland, samt Warnung, aber auch die ging auf dem Weg nach Belgien angeblich verloren:

.

Und in der WELT war Gestern zu lesen, woher die „home grown terrorists“ in Europa stammen:

welt-is

30.000 Ausländer kämpfen für den IS

Wie gefährlich die früheren Kämpfer sind, zeigen die Terroranschläge der vergangenen Monate. Sowohl beim Anschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ als auch bei den Pariser Attacken vom 13. November sowie den Anschlägen in Brüssel vom März waren zurückgekehrte Kämpfer des Islamischen Staats beteiligt.

Und wer waren die anderen Islam-Terroristen? Nun, das waren „Flüchtlinge“:

Als Merkel die Grenzen öffnete, kamen die Islam-Mörder

Man hatte Vorwissen, jede Menge davon, aus den USA, aus der Türkei, und dann das grosse „Staatsversagen“: Alle „jungen Männer“ ohne Erfassung etc hereingelassen.

molen1

molenbeek

Die Anschläge in Paris und Brüssel haben Europa wachgerüttelt. Dabei gab es seit Anfang 2014 Dutzende Hinweise auf eine Anschlagsstrategie der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf Europäer. Nationale Sicherheitsorgane haben diese laut Recherchen der «New York Times» übersehen oder unterschätzt.

Diesen Artikel der NYT hatten wir auch im Blog. Sehr aufschlussreich… LET IT HAPPEN?

Anfang 2014, beim eingangs erwähnten Jihadisten Boudina, fanden die Ermittler 600 Gramm des Sprengstoffs TATP. Derselbe Explosivstoff wurde im November 2015 in Paris und im März 2016 in Brüssel eingesetzt, allerdings in weitaus grösseren Mengen: Je ein halbes Kilogramm befand sich in den Sprengstoffwesten in Paris, je 15 bis 30 Kilogramm in den Bomben in Brüssel.

Dazu gibt es ein nettes Video mit TATP in einem Notebook, es stammt von der NYT, und ist hier mit enthalten:

Ebenfalls dort hineingebaut haben wir den ZDF-Film vom Elmar Thevessen, demnach der BND die Anwerbefilme hosten liess, die ein V-Mann des BfV machte. Binninger fand das nicht wirklich witzig, und Ströbele wohl auch nicht.

Staatsversagen, oder „lasst die mal machen“? Und die Geheimdienste gaben „Hilfestellung“?

Die Schweizer meinen, es gäbe noch reichlich Islam-Bomber in Europa:

Abaaoud war in der IS-Spezialabteilung für die Anschläge auf Europäer in Europa zuständig – und soll laut Medienberichten schon mindestens 90 potenzielle Attentäter trainiert und nach Europa geschleust haben.

Ist das hier auch BfV-gesponsert?

flughafenDer T-72 vor dem brennenden Kanzleramt in Berlin ist noch affiger.

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Das „Staatsversagen“ geht also immer noch weiter? Oder findet man diese Leute so schwer, weil sie in den migrantischen Parallelgesellschaften versteckt werden?

Selbstgezüchtete Terroristen, von islamischen Parallelgesellschaften versteckt

Schwer zu sagen. Es soll davon sehr viele in Europa geben. Darauf hinzuweisen ist allerdings „Hetze“…

orban

Es gibt kein Staatsversagen, wer „Pleiten, Pech und Pannen“ faselt, der verschweigt, was er wirklich weiss. Aus gutem Grund, so der Nukleus des Ganzen nicht nur bei RT deutsch und bei der New York Times. Die Verknüpfung mit Merkels Grenzöffnung findet man allerdings in deutschsprachigen Medienerzeugnissen niemals.

Wenn das bei „unseren Söhnen und Töchtern“ (©BMI die Misere) zutrifft, dann ja wohl erst Recht bei fast 14 Jahren „Untergrund“ einer „abgeschotteten Kleinstzelle“ aus 3 Jenaer Jungnazis.

Liess Washington die Taliban auch in Pakistan gegen Christen bomben?

In Ergänzung zu unserem Facebook-Gassenhauer von heute morgen…

… stellt sich die Frage, ob die Taliban auf Befehl Washingtons über 70 Menschen in Pakistan ermordeten.

Zwischenablage13Ein Selbstmordattentäter hat im Familien-Park der pakistanischen Großstadt über 70 Menschen mit in den Tod gerissen. Ein Islamist zündete seinen 20-Kilogramm-Sprengsatz inmitten feiernder Christen.

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Diesen Ostersonntagsanschlag auf Christen in Pakistan hat also auch Washington befohlen, denn -laut Vogtscher Logik- sind die Taliban ebenso ein US-Geschöpf wie der IS, der in Paris und in Brüssel bombte.

Glücklich, wessen Weltbild so schön simpel gestrickt ist.

Das NSU-Raster – wie ein Phantom an Größe gewinnt

von moh

Gab es noch mehr als die 9 im NSU-Prozess angeklagten Döner-Morde?

Diese Frage stellten sich Journalisten aller Richtungen bereits vor dem „Auffliegen“ des NSU, also vor der Verkündung des staatlichen NSU-Phantoms. Vielleicht liegt es in der Natur der Sache, dass bei Mordserien jeder weitere Mord, der nur entferntest in das Raster fällt, erst einmal als mögliche Erweiterung der Serie in Augenschein genommen wird. Das ist als solches ja auch nicht falsch, nur sollte das Raster hierbei nicht zu weit gefasst werden. Es kann als Gemeinsamkeit nicht genügen, dass lediglich das verwendete Kaliber der Pistolen gleich zu sein scheint, wenn weder ein Hinweis auf dieselbe Schusswaffe noch auf die zur Mordserie passenden Nationalitäten vorliegt. Seriöse Journalisten haben hier die Pflicht, vor dem in die Welt setzen von wilden Vermutungen sorgfältig zu recherchieren. Ansonsten bleiben diese wenn auch nur angedeuteten Zusammenhänge unwiderlegt im Internet zu finden und werden später gegeben falls zu Legenden, wie im Fall des „französischen“ Doppelmordes von November 2010.

Auf welt.de wurde die Frage gestellt, ob ein Doppelmord an zwei Männern, von denen zu diesem Zeitpunkt nur bekannt war, dass sie wahrscheinlich in Deutschland gelebt hatten, der Dönermordserie zuzuordnen sein könnte, einzige offensichtliche Gemeinsamkeit: eine 7,65-Millimeter-Pistole als Tatwaffe. Das ist eine nette Schlagzeile für die Zeitung, entbehrt aber jeglicher journalistischer Sorgfaltspflicht.

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12447050/Hat-der-Doener-Moerder-zwei-weitere-Opfer-erschossen.html

04.02.11

Leichenfund in Frankreich Hat der Döner-Mörder zwei weitere Opfer erschossen?

Ein Doppelmord führt die französische Polizei nach Deutschland: Vater und Sohn wurden erschossen. Womöglich mit einer Waffe aus einer ungeklärten Mordserie.

moh100Foto: dpa

Rund zwei Monate nach dem Fund zweier Männerleichen in Südfrankreich führt die Spur der französischen Polizei in Richtung Deutschland. Alle Kleidungsstücke, die die Opfer trugen, seien in Deutschland gekauft worden, teilte eine Polizeisprecherin in Montpellier mit. Das gelte auch für die Hand- und Leintücher sowie für den Teppich, in den die Leichen eingewickelt gewesen seien.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Männer, bei denen es sich laut DNA-Analyse um Vater und Sohn handelt, wahrscheinlich in Deutschland gelebt hatten. Der Vater war etwa 50 bis 60 Jahre alt und 1,70 Meter groß, der Sohn 35 bis 40. Ihre Leichen wurden Ende November in der Nähe der südfranzösischen Stadt Perpignan entdeckt. Die französische Polizei hofft nun, dass jemand in Deutschland mithelfen kann, die Opfer zu identifizieren.

Brisant an dem Fall ist eine Parallele zu einer Mordserie in Deutschland, die bis heute ungeklärt ist. Denn beide Opfer wurden mit einer 7,65-Millimeter-Pistole erschossen. Eine Waffe dieses Typs verwendete auch ein Serienmörder in Deutschland, der zwischen 2005 und 2006 acht Türken tötete. Dabei handelt es sich um die sogenannten Döner-Morde. Alle Taten wurden mit der Ceska-Pistole Modell 83 mit dem Kaliber 7,65 Millimeter verübt. Die Waffe gilt als bisher wichtigster Hinweis bei der Suche nach dem Täter.

Das erste Opfer war ein türkischer Blumenhändler aus Nürnberg, der am 9. September 2000 erschossen worden war. Es folgten bis 2008 weitere Morde in Nürnberg (2001, 2005), Hamburg (2001), München (2001, 2005), Rostock (2004) und Dortmund (2006). Zuletzt war am 6. April 2006 der 21-jährige Halit Y., Betreiber eines Internetcafés an der Holländischen Straße, in Kassel mit einem Kopfschuss getötet worden.

Nach französischen Angaben arbeiten die Behörden beider Länder nun zusammen daran, die Opfer zu identifizieren und zu klären, ob der Doppelmord in Zusammenhang mit den Döner-Morden steht.

Hatten die Opfer denn wenigstens dem Aussehen nach ein klein wenig Ähnlichkeit mit Kurden oder Türken? Davon ist im Welt-Artikel nicht die Rede, und es zeigt sich anhand der Ende 2011 in Frankreich veröffentlichten Fotos der Opfer, dass eine Vermutung in diese Richtung völlig abwegig war.

Anhand der Veröffentlichungen auf französischen Seiten wird zwar deutlich, dass man zur Identifizierung der Toten mit den deutschen Behörden zusammenarbeitete, aber nirgendwo liest man einen Hinweis auf die Dönermordserie.

http://www.libertaland.com/2010/11/meurtre-pres-de-perpignan-deux-hommes-executes-a-bout-portant/

Meurtres près de Perpignan : deux hommes exécutés à bout portant

Posted By admin On 27 novembre 2010

Les deux hommes découverts jeudi près de Perpignan, dont les corps étaient enroulés dans des tapis orientaux, ont probablement été victimes d’exécutions par balles à bout portant…

Selon le procureur de la République,  « le premier corps, retrouvé à Millas, est celui d’un homme d’une soixantaine d’années ». Un projectile de calibre 7.65 aurait été retrouvé dans l’une de ses vertèbres. La trajectoire de la balle démontre qu’il pourrait s’agir d’une exécution. Le corps était enveloppé dans un tapis persan et dans un sac plastique noir saucissonné avec du ruban adhésif.

(Die zwei Männer, die Donnerstag in der Nähe von Perpignan gefunden wurden, deren Leichen in orientalische Teppiche eingewickelt waren, waren wahrscheinlich Opfer von Hinrichtungen durch Kugeln aus nächster Nähe. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist die erste Leiche, aufgefunden in Milas, diejenige eines Mannes in den Sechzigern. Eine Kugel des Kalibers 7,65 soll in einer seiner Wirbel gefunden worden sein. Die Schusslinie der Kugel hat gezeigt, dass es sich um eine Hinrichtung handeln könnte. Der Körper war in einen Perserteppich eingewickelt und in einen schwarzen Plastiksack zusammengeschnürt mit Klebeband.)

Ein Zusammenhang mit den Dönermorden, mittlerweile zu NSU-Morden erklärt, scheint nicht weiter diskutiert worden zu sein, bis der Fall im Mai 2013 in der Roten Fahne aufgegriffen wurde.

http://rotefahne.eu/2013/05/waren-es-14-statt-9-sog-doener-morde/

NSU: NAZI ODER NATO? 19. Mai 2013

Mordserie möglicherweise noch weit grösser

– von RF  –

Je intensiver man sich mit dem NSU-Komplex, den sog. “Döner-Morden” und dem aktuellen Beate Zschäpe-Prozess befasst, desto mehr Fragen werden aufgeworfen, als beantwortet.

Nach heutiger offizieller Darstellung und Anklage vor Gericht umfasst die seinerzeit behördenintern und in den Medien als sog. “Döner-Morde” bezeichnete Tatserie 9 ausländische Mordopfer (und eine ermordete deutsche Polizistin).
Am 04.02.2011 berichtete jedoch u.a. die Zeitung Die Welt wie folgt von einem weiteren Doppelmord:

Brisant an dem Fall ist eine Parallele zu einer Mordserie in Deutschland, die bis heute ungeklärt ist. Denn beide Opfer wurden mit einer 7,65-Millimeter-Pistole erschossen.
Eine Waffe dieses Typs verwendete auch ein Serienmörder in Deutschland, der zwischen 2005 und 2006 acht Türken tötete. Dabei handelt es sich um die sogenannten Döner-Morde…

Waren es 14 statt 9 sog. “Döner-Morde”?

Und am 06.10.2011 berichtete die Südwest Presse über den Mord an einem Blumenhändler in Laichingen und in diesem Zusammenhang über den Doppelmord an den Vorbesitzern des Blumenladens, Vater und Schwiegersohn:…

Wir haben es hier also mit 5 weiteren Morden zu tun, die in das Raster der sog. “Döner-Mordserie” passen und im Falle der beiden in Frankreich aufgefundenen Opfer sogar eine mögliche Übereinstimmung der Tatwaffe.
In der offiziellen, behördlichen Darstellung zur Mordserie tauchen diese Taten jedoch eigenartiger Weise nicht auf. Warum diese Morde im Gegensatz zu anderen nicht in die Tatserie aufgenommen werden, bedarf der Klärung…

In diesem Kontext wird ein weiterer Fakt durch die offizielle, auch durch die NATO-Medien kolportierte, Darstellung ausgeblendet: Laut Kurdische Gemeinde [4] sind mindestens 3 der Mordopfer, nach anderen Medienberichten 5, auf der offiziellen 9er-Liste Kurden – und nicht wie immer wieder von staatlicher Seite betont Türken.
Die 3 Mordopfer in Laichingen sind ebenfalls Kurden.

Angesichts des jahrzehntelangen Krieges zwischen der Türkei und Kurdistan macht das natürlich für die Ermittlungsarbeit einen ganz wesentlichen Unterschied. Umso erstaunlicher ist es, dass der Öffentlichkeit immer wieder die Geschichte der 8 türkischen Opfer aufgetischt wird (der 9. Ausländer ist Grieche)…

Warum diese Taten in der behördlichen Darstellung nicht auftauchen, lässt sich ganz einfach herausfinden – beispielsweise durch ein wenig Googeln im französischsprachigen Internet.

In dem Artikel der Roten Fahne wird krampfhaft versucht, Parallelen zwischen den NSU-Morden und anderen Mordfällen zu konstruieren. Die Morde an Blumenhändlern in Laichingen sollen wegen der kurdischen Abstammung und der Berufe der Opfer ins Raster des NSU passen, hier scheint es jedoch keinen Hinweis auf die Ceska als Mordwaffe zu geben. Um diesen Mangel zu beheben, findet man einen weiteren geeigneten Mordfall von November 2010 in der Zeitung Die Welt und kombiniert der Einfachheit halber beide Mordfälle. Bei dem Mord an zwei Deutschen in Frankreich könnte die Tatwaffe passen. Es wurde das Kaliber 7,65 Millimeter festgestellt, von einer Ceska ist allerdings nicht die Rede. Bei so vielen Gemeinsamkeiten erübrigt sich eine sorgfältige Recherche und man postuliert fünf weitere NSU-Morde.

Der Welt-Artikel stammt von Februar 2011. Zu diesem Zeitpunkt stand die Identität der beiden ermordeten Deutschen noch nicht fest.

Am 19.12.2011 wurden die vollständigen Namen der Mordopfer, die erst im Frühling 2011 aufgrund einer Vermissten-Meldung identifiziert werden konnten, auf midilibre.fr veröffentlich. Offensichtlich handelt es sich nicht um Kurden oder Türken!

http://www.midilibre.fr/2011/12/19/double-meurtre-des-p-o-qui-a-vu-ces-hommes,432922.php

moh101

Markus (à droite) avait signalé la disparition de son père Heinz-Dieter (à gauche) et de son frère Heiko (au centre) avant d’être soupçonné du meurtre par la police fédérale allemande.

(Markus, rechts, hatte seinen Vater Heinz-Dieter, links, vermisst gemeldet und seinen Bruder Heiko, in der Mitte, bevor er von der Bundespolizei (?) des Mordes verdächtigt wurde)

Les investigations semblent piétiner pour déterminer les causes de l‘assassinat de deux Allemands en novembre 2010.

Le 25 novembre 2010, les corps de deux hommes tués par balle étaient découverts, enveloppés dans des tapis orientaux, à trois kilomètres d‘écart, aux abords de ces deux petits villages des Pyrénées-Orientales. … ce n‘est qu‘au printemps qu‘ils connaîtront leur nom, grâce à un recoupement fait avec la disparition d‘Heinz-Dieter Mundo, 68 ans, un ouvrier métallurgiste retraité d‘Hofheim, une ville proche d‘Hambourg, et de son fils Heiko, 41 ans, non voyant.

Markus Mundo, 40 ans, le fils et frère cadet des deux victimes, était arrêté par la Kripo, la police criminelle …

(Die Ermittlungen zur Bestimmung der Gründe für die Ermordung von zwei Deutschen im November 2010 scheinen kaum von der Stelle zu kommen…

Am 25. November 2010 waren die Leichen der beiden durch Kugeln getöteten Männer in orientalische Teppiche eingewickelt gefunden worden, in drei Kilometern Entfernung, in der Nähe dieser zwei kleinen Dörfer der östlichen Pyrenäen… Erst im Frühling kennen sie ihre Namen, dank einer Übereinstimmung mit dem Verschwinden von Heinz-Dieter Mundo, 68 Jahre, ein Metallarbeiter in Rente aus Hofheim, einem Dorf in der Nähe von Hamburg, und seinem blinden Sohn Heiko, 41 Jahre…

Markus Mundo, 40 Jahre, der Sohn und der jüngere Bruder der beiden Opfer, ist durch die Kripo verhaftet worden, die deutsche Kriminalpolizei…)

Anhand der Namen ist es ein leichtes, auf den Kelkheimer Doppelmord zu stoßen und damit auf die Auflösung des Mordes an den zwei Deutschen, deren Leichen in Frankreich entsorgt wurden. Eine simple Nachfrage an geeigneter Stelle oder eine gezielte Suche im deutschen Internet hätten zum selben Ergebnis führen können, aber der Autor der Roten Fahne hielt eine Überprüfung der Entwicklung des Falles wohl nicht für zielführend. Es ist als positiv zu bewerten, dass der Verfasser des Artikels den Nazi-Hintergrund vorsichtig in Frage stellt und auf die kurdische Nationalität einer Mehrheit der Opfer hinweist. Eine mögliche Verbindung zur NATO wird angedeutet, ohne jedoch die angebliche Täterschaft des Trios zu hinterfragen. Stattdessen erweitert man das NSU-Phantom und setzt damit neue Gerüchte in die Welt.

Im November 2011 erscheint die Auflösung des Falles erstmals in der deutschen Presse.

http://www.fr-online.de/rhein-main/kriminalitaet-in-kelkheim-zwei-tote-im-teppich,1472796,11161620.html

17. NOVEMBER 2011

Ein 40-Jähriger aus Kelkheim soll seinen Vater und seinen Bruder getötet und die Leichen nahe der südfranzösischen Stadt Perpignan abgelegt haben. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat gegen ihn Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen.

Aus Habgier soll der 40-jährige Markus M. aus Kelkheim seinen Vater und seinen Bruder getötet haben. Deshalb sitzt er nun in Untersuchungshaft. Wie erst jetzt bekannt geworden ist, hatte die Staatsanwaltschaft in Frankfurt bereits Ende Oktober gegen Markus M. Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen.

Der Fall selbst hat sogar eine deutlich längere Vorgeschichte: Denn schon im vergangenen November waren die Leichen des 67-jährigen Heinz M. und seines zweiten Sohns Heiko in orientalische Teppiche eingewickelt auf einem Feld und in einem Graben nahe der südfranzösischen Stadt Perpignan gefunden worden.

Beide wurden durch Kopfschüsse getötet, neben den Toten lagen Patronen aus einer Pistole. Über Monate blieb unklar, wer die beiden Toten sind. Doch führte schon bald eine Spur nach Deutschland, da alle Kleidungsstücke sowie Hand- und Leinentücher und die Teppiche, in die sie eingewickelt waren, aus Deutschland stammten.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Markus M. seinen Vater und Bruder in Deutschland umgebracht und die Leichen danach in Teppiche gerollt in Frankreich abgelegt hat. 

Ab September 2012 erscheinen in der deutschen Presse Berichte über den Prozess in Frankfurt gegen den angeklagten Sohn bzw. Bruder der Toten.

http://www.fr-online.de/rhein-main/doppelmord-in-kelkheim-die-unueblichen-verdaechtigen,1472796,18072576.html

24. SEPTEMBER 2012

Markus M. bestreitet nach wie vor jegliche Beteiligung am Verschwinden seiner Familie. Gegen ihn spricht, dass er nach deren Verschwinden das Auto seines Vaters verkauft, mit der Kreditkarte seines Bruders eingekauft und dessen Blindengeld einkassiert hatte – wozu er eigens die Unterschrift unter einem Formular fälschte. Und dass die Leichen der beiden, die später in Südfrankreich gefunden wurden, in Teppiche aus deren Haus in Kelkheim/Fischbach eingewickelt worden waren. Sowie die Tatsache, dass Markus M., der seinen Lebensunterhalt als eine Art Mountainbike-Animateur in Südfrankreich verdiente und die Strecke, an der die Leichen gefunden wurden, öfters befuhr.

Im Artikel zum BGH-Urteil von 2014 wurde von den angeblichen Verbindungen zum NSU berichtet, die vom Angeklagten als Alternative zu seiner Täterschaft angeführt wurden. Wer hat den Mörder wohl auf die Idee zu solch einer völlig abwegigen Verteidigungsstrategie gebracht, etwa die begnadeten Autoren des Welt-Artikels?

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Kelkheimer-Doppelmord-BGH-bestaetigt-Urteil;art48711,1025342

10.09.2014

Das Urteil wurde vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe bestätigt, die Revision des Angeklagten verworfen, wie das Frankfurter Landgericht gestern auf Anfrage mitteilte…

Der Verdacht fiel allerdings erst auf den Sohn, als er nach einigen Wochen von einem Aufenthalt auf den Kanarischen Inseln nach Kelkheim zurückkehrte. In dem mehrmonatigen Indizienprozess vor der Schwurgerichtskammer hatte der Angeklagte die Taten stets energisch bestritten. Er führte mehrere Alternativen mit angeblichen Dritten an, auf deren Konten der Doppelmord gehen sollte, bis hin zu ominösen Verbindungen zu den Kriminellen der NSU…

Zur Tatwaffe habe ich weiter nichts gefunden, die Verwendung einer Ceska kann also weder bewiesen noch ausgeschlossen werden. Als offensichtlich erscheint, dass der Autor der Roten Fahne im Mai 2013 durch ein bisschen Googeln hätte herausfinden können und müssen, dass dieser „französische“ Doppelmord mit den Dönermorden überhaupt nicht in Zusammenhang stehen kann. Das wusste man spätestens seit November 2011. Wenn man sich auf die Zuordnungskriterien zur Dönermordserie der Roten Fahne einigen würde – also entweder Kaliber 7,65 mm oder Ceska oder Kurde oder Blumenhändler – dann könnte man sicherlich noch hunderte weiterer „NSU-Morde“ aufdecken. Solch eine Arbeitsweise lässt den Autor unglaubwürdig erscheinen und ist sicherlich nicht dazu dienlich, die Leser von einer möglichen Täterschaft des türkischen Geheimdienstes etwa aufgrund eines PKK-Zusammenhangs zu überzeugen. Und leider inspirieren u. a. auch Artikel wie der in der Roten Fahne, auf den ersten Blick kritisch, die Suche nach weiteren Taten des NSU-Phantoms, gerade weil die geäußerten Vermutungen nicht überprüft und die angenommenen möglichen Zusammenhänge später nicht als unwahr richtig gestellt werden.

Das BKA hat im Sommer 2013 damit begonnen, nicht aufgeklärte Tötungs- und Sprengstoffdelikte auf die charakteristischen nicht näher definierten „NSU-Merkmale“ hin zu überprüfen.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article117134341/Suche-nach-weiteren-NSU-Taten-dauert-20-Jahre.html

14.06.13 Rechter Terror Suche nach weiteren NSU-Taten dauert 20 Jahre…

Von Manuel Bewarder ,Martin Lutz

Die Suche nach weiteren Taten des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU)(Link: http://www.welt.de/themen/nsu/) wird noch rund 20 Jahre dauern. Das erklärten nach Angaben von Sicherheitskreisen Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt (BKA) bei einem Treffen mit dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages.

Nach Informationen der „Welt“ überprüft das BKA 4000 bislang ungeklärte Tötungsdelikte und mehr als 100.000 nicht aufgeklärte Sprengstoffdelikte seit den 90er-Jahren bis zum Auffliegen der Zelle Ende 2011.

Im NSU-Prozess vor dem Münchner Oberlandesgericht hatte es in dieser Woche Hinweise auf einen weiteren möglichen NSU-Sprengstoffanschlag in Nürnberg gegeben. Die Bundesanwaltschaft hat mittlerweile die Ermittlungen aufgenommen…

Wie könnte das NSU-Raster des BKA aussehen? Hinreichend genau bestimmt wäre eine als NSU-Fall zu überprüfende Tat wohlmöglich bereits beim Vorliegen eines der folgenden Kriterien: Sprengstoffdelikt im Ausländermilieu, Tötungsdelikt im Ausländermilieu, Ceska als Tatwaffe, Kaliber 7,65 mm mit und ohne Ceska, präzise Vorgehensweise, Polizisten-Mord, … Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, um nicht aufgeklärte politische Morde von 1998 bis November 2011 zu entsorgen, wie praktisch. Die Aufklärungsrate des BKA könnte auf nahezu 100 Prozent anwachsen! Und da Phantome nicht sterben können und ein NSU 2.0 mit zahlreichen Helfern schon beinahe geboren wurde, wäre eine Fortsetzung der Entsorgungsoperation auch noch über 2011 hinaus machbar.

Den Stand der Ermittlungen erfährt man im Juli 2015 in der Süddeutschen Zeitung.

http://www.sueddeutsche.de/news/service/extremismus-polizei-findet-15-weitere-morde-nach-nsu-muster-in-archiven-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-150727-99-09207

27. July 2015 18:04

Extremismus Polizei findet 15 weitere Morde nach NSU-Muster in Archiven

moh102

Berlin (dpa) – Bei der Überprüfung von Hunderten unaufgeklärten Verbrechen sind die Sicherheitsbehörden auf mehr als ein Dutzend weitere Tötungsdelikte mit rechtsextremem Hintergrund gestoßen.

Demnach kommen die Kriminalämter in Bund und Ländern zu dem Ergebnis, dass es seit 1990 bei insgesamt 745 geprüften Fällen mindestens 15 weitere Morde gegeben hat, die auf einen rechtsextremen Hintergrund schließen lassen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, über die die „Süddeutsche Zeitung“ als erstes berichtete.

Die Sicherheitsbehörden hatten die Überprüfung der alten Fälle nach Bekanntwerden der Mordserie der Neonazi-Terrorzelle NSU eingeleitet…

Schon seit Jahren gibt es Streit über die Zahl der Menschen, die von rechtsextremen Tätern umgebracht wurden. In der offiziellen Statistik tauchten bislang etwa 60 Todesfälle mit rechtem Hintergrund auf. Zivilgesellschaftliche Netzwerke und Bündnisse listen dagegen seit langem deutlich mehr Fälle auf – zum Teil drei Mal so viel.

Bund und Länder nahmen sich daher unaufgeklärte Verbrechen aus der Vergangenheit noch mal vor: insgesamt 3300 Tötungsdelikte und Tötungsversuche von 1990 bis 2011. In 745 Fällen fanden die Kriminalämter Anhaltspunkte für ein mögliches rechtes Tatmotiv und schauten sich diese Fälle noch einmal genauer an.

Der Stand ist nun, dass seit 1990 bei 69 Mordanschlägen 75 Menschen durch rechtsradikale Täter getötet wurden – und damit 15 mehr als bislang offiziell gezählt. Darunter sind auch mehrere Fälle nach 2011. Die Prüfung ist allerdings noch nicht offiziell beendet. Ein Abschlussbericht steht noch aus…

Wann werden diese Taten mit angeblich rechtsextremem Hintergrund offiziell zu NSU 2.0-Taten erklärt?

Wann wird die zweite Generation des NSU aufgedeckt, der dann die Fälle nach 2011 zugeschrieben werden?

moh103

Gladio Ost in der BRD, wer war Ralf Forster, und wieviele Kämpfer gab es?

1990 war die DDR-Untergrundarmee in der BRD aufgeflogen. Einer ihrer Anführer hatte sich dem Spiegel offenbart:

forster1

Sehr interessanter Bericht. Es fehlen aber die Klarnamen. Wer war denn nun dieser Ralf Forster, der Chef von Gladio Ost in der BRD?

Das Landesamt für Verfassungsschutz Hessen hilft:

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Dort erfährt man im Jahr 2011, was 1991 nicht im Spiegel stand:

forster2Und wer war nun Ralf Forster?

forster4

Ein KGB-Mann?

forster5

Die Nr. 2 von Gladio Ost soll der hier gewesen sein:

Es handelt sich um Horst Bäsche (Jg.1924), während der Verbotszeit der KPD in den 1960er Jahren Mitglied des Zentralkomitees (ZK).

Und bislang ungeklärt ist nach wie vor, was die Terrorrentner der RAF damit zu tun haben.

Die Gladio-Elite der STASI, oder was ist die RAF, Generation 3 sonst?

Sind das die Überreste im Untergrund seit 25 Jahren der GLADIO OST des MfS in der BRD?

Ausgebildete Fachleute für Sabotage, Sprengstoff-Anschläge, lautlose Tötungen, tödliche Verkehrsunfälle inszenieren, Auslösen von „Blitzdiabetes“, oder auch von plötzlichem Herztod, und natürlich die altbekannte Schiessausbildung gehörten dazu, und das Erlernen der Kniffs und Tricks, wie man im Untergrund überlebt.

Und:

Die RAF und die STASI: Gladio Ost als RAF-Umfeld, Unterstützer, Logistiker

Der Spiegel war eigentlich 1990 schon „dran“:

Wenige Wochen vor dieser Aussage, am 30. November 1989 um 8.34 Uhr, haben Terroristen der Rote Armee Fraktion (RAF) den Chef der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, im hessischen Bad Homburg in eine teuflische Sprengfalle fahren lassen. Auf solche Terrorakte ist nach eigenen Angaben auch der Frankfurter Fachmann gedrillt, ein arbeitsloser Russischlehrer, der derzeit auf Programmierer umschult.

Seine Ausbildung an „industriell und selbst hergestellten Sprengstoffen“ hat der asketische Antialkoholiker, Teetrinker und Nichtraucher allerdings weder bei der RAF noch in den palästinensischen Terrorcamps eines Abu Nidal genossen. Das blutige Handwerk wurde ihm, so schildert der Kämpfer mit dem Decknamen Lothar Oertel**, 38, von deutschen Kommunisten beigebracht: in einem versteckten Trainingslager in der östlichen DDR.

Die BRD-Parteien beschlossen jedoch 1990, nach Andreottis Gladio-Outing, dass es besser sei, die Geschichte der Stay Behind genannten BND-Truppe nicht aufzuarbeiten. Einen Untersuchungsausschuss gab es nie.

Ebenso wurde wohl beschlossen, dass eine 3. Generation der RAF um vieles besser sei, als eine Gladio Ost-Terrorgruppe in der BRD West ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Dass die BRD-Sicherheitsbehörden da total versagt hatten, angeblich nichts von dieser 300 Mann starken Ost-Gladio Truppe in Westdeutschland wussten, allzu genau wissen wollte man das wohl eher nicht.

10 noch heute ungeklärte Morde…  Alles wie 20 Jahre später beim NSU?

Besser gar nicht erst fragen, was eine DDR-Stasi-Gladio mit dem Oktoberfest-Attentat zu tun haben könnte…

Die RAF und die STASI: Gladio Ost als RAF-Umfeld, Unterstützer, Logistiker

Manche Autoren sind der Meinung, dass bereits die Gründung der RAF mit Hilfe der Sicherheitsbehörden geschah: Wisnewski zum Beispiel.

Dieser Anhang zum »Field Manual 30-31« der US-Armee ist vermutlich nichts anderes als das wahre Gründungsdokument der RAF: In die Protestbewegung eingeschleuste Provokateure sollten gewalttätige oder nicht gewalttätige Aktionen durchführen, um durch »die Behörden des Gastlandes« (also zum Beispiel die Bundesregierung) Gegenmaßnahmen zu provozieren – die »Hammer und Amboß«-Taktik. Die »besonderen Einsatzgruppen« bildeten den Amboß, auf dem mit dem Hammer der staatlichen Gewalt die Protestbewegung zerschmettert werden sollte.  http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2015/06/20/das-worst-case-szenario-teil-1-die-raf-als-bka-terrorzellen-operation/

Es wird versucht zu belegen, dass bereits Baader und Mahler V-Leute gewesen seien.

Ob Baader selbst ein V-Mann war, oder nur gelenkt und beeinflusst wurde, das ist gar nicht entscheidend. Er agierte so, wie es sich der Tiefe Staat besser gar nicht hätte wünschen können: Eine ganze Protestbewegung wurde so zerstört und verlor sämtliche Sympathien bei der überwiegenden Mehrheit der Deutschen.

Eingerührt die Suppe von der Westberliner CIA-Filiale, das gehört unbedingt dazu. sonst versteht man es nicht, wer da sowohl den Verfassungsbruch 1968 erzwang als auch die Studentenbewegung dämonisierte. http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2015/06/22/das-worst-case-szenario-teil-2-die-raf-als-bka-terrorzellen-operation/

Udo Schulze ist da ganz anderer Meinung: Die RAF war eine STASI-Gründung, Ulrike Meinhof sei wie auch Horst Mahler eine Stasi-Agentin gewesen, die Terrorzellen wurden aber simultan von den westlichen Sicherheitsbehörden unterwandert, mit Leuten wie Peter Urbach, Verena Becker und anderen.

»Die Studenten bedienten sich und setzten, von der Polizei zunächst nicht behindert, zahlreiche Springer-Auslieferungsfahrzeuge in Brand. Um so dramatischer machte sich später auf den Fernsehschirmen der Bürger das hell lodernde, Chaos signalisierende Feuer aus. Als unten auf der Straße der Agent provocateur des Verfassungsschutzes die Brandsätze verteilte, stand der für den Verfassungsschutz zuständige Innensenator auf dem Dach des Hochhauses und schaute dem durch das Treiben seines hochkarätigen Agenten ausgelösten Großbrand mit anschließend gewaltsamem Polizeieinsatz zu.«13 (Andreas von Bülow, im Namen des Staates, fatalist)  http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2015/06/22/das-worst-case-szenario-teil-2-die-raf-als-bka-terrorzellen-operation/

Und hier:

Die Kernthese Schulzes lautet: Die RAF wurde von der Stasi (mit)gegruendet und massgeblich unterstuetzt.

Sie wurde dort ausgebildet, sie nutzte die Verbindungen zwischen Ostberlin und der PLO im Nahen Osten, die DDR diente nicht nur als Rueckzugsraum und Ostberlin als Flughafen, sondern die Stasi war auch Auftraggeber fuer Morde in der BRD, zum Beispiel an GBA Buback, an Deutsche Bank-Chef Herrhausen und an Treuhand-Chef Rohwedder. Zumindestens muesse man das ernsthaft ins Kalkuel ziehen. http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2015/10/14/udo-schulze-becker-buback-und-die-geheimdienste-teil-2/

Es kann also nicht Alles stimmen, das ist evident. Ebenso ist aber klar, dass durchaus V-Leute/Agenten der anderen Feldpostnummer lenkend eingreifen konnten, und dass es mehrer linksextreme Terrorgruppen gab: RAF, 2. Juni etc. Im Zweifelsfall hätten Ost und West jeweils ihre eigene Terrorzelle gehabt, die dann Einschleusungsziel des jeweils anderen Dienstes gewesen wäre.

immer wieder schön: Bommi Baumann. Sie haetten alle an Strippen gehangen, ohne es zu bemerken, und die Hintermänner seien nicht mehr eine Behörde gewesen, sondern „Leute, die machen können was sie wollen“. An wen dachte er da? Supranationale Organisationen, oder an die CIA? Oder doch an den KGB und an die STASI?

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rentner

Seitdem die RAF-Rentner wieder Thema sind, Geldtransporter-Überfälle begehen und freundlicher Weise ihre DNA in Fluchtfahrzeugen hinterlassen, und linke Terroristen mit Mountainbike ganz NSU-mässig AfD-Wahlhelfer beschiessen, die Antifa-Terroristen 1 Mio Sachschaden pro Massnahme gegen sie ankündigt und gleich wieder mal einen Porsche abfackelt, der vorige Porsche brannte im Dez. 2015.

Der LSU in Berlin, Dez 2015:

lsu1

Der LSU im Jan. 2016:

lsu2

Dazu passend verübt die Antifa Mordanschläge mit Eisenstangen…

LSU: Linksterroristen wollten Massenmord verüben

Terroristen des Linkssozialistischen Untergrundes haben am Samstag versucht, mehrere Teilnehmer einer Demonstration auf brutale Weise zu ermorden.

Die Republik stünde Kopf, wären Rechte oder Nationale die Täter, aber bekanntlich ist der Staat auf dem linksterroristischen Auge blind. Es wird fleissig verharmlost, denn die Antifa-Gewalttäter sind die SA der Linksparteien im Bundestag? Von SPD bis ganz links?

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Ist es vorstellbar, dass die gut 1000 jüngeren (von 3500 insgesamt) AGM/S-Kämpfer der STASI, die teilweise in Westdeutschland das Terrorumfeld schufen, nach der Wiedervereinigung von anderen Diensten übernommen wurden? Von BRD-Diensten, oder aber auch von Diensten „befreundeter Staaten“?

Diese Frage wirft ein Buch auf:

auer1Gladio Ost:

auer2Der Autor ist ein DDR-Bürgerrechtler.

Wo sind all diese Leute geblieben?

auer4

Die allermeisten Terror- und Sabotagespezialisten werden im bürgerlichen Leben des vereinten Deutschlands ohne weitere Auffälligkeiten demilitarisiert worden sein, vermutlich samt Gefährderansprache des BfV, schon klar, aber gilt das für alle? Da gab es Hohlladungsbomben-Experten, wie man bei Auerbach liest, es gab Lichtschranken-Technologie zur Auslösung von Bomben, was sehr an das Herrhausen-Attentat 1989 erinnert.

Und was geschah mit den zahllosen Stasi-Agenten innerhalb der Antifa der BRD? Wer hat die Schlägertruppen übernommen? Und wer den geistigen Überbau, also die Leute, die heute zum Beispiel auch  NSU-Watch bilden? APABIZ, AIDA, und wie sie alle heissen? Den linken Pseudo-NSU-Aufklärungs-Gedönsjournalismus nicht vergessen, also die Pappdrachen-Ammen, die (in wessen Auftrag?) die Aufklärer in den NSU-Gedönsausschuessen hinter die Fichte geleiten?

Was ist der NSU, ein Cover up, eine Vertuschungs-Massnahme der Exekutive, schon klar, aber wer hat es inszeniert, wer hat die Fährten gelegt, denen die Ermittler folgten? Ein ganz wesentliches Indiz ist nun einmal das Paulchen-Video, dessen Überarbeitung und eigentliche Urheberschaft.

Das stammt von Peter Klose, NPD Zwickau, verstorben 2014. Sehr wahrscheinlich jedenfalls.

nsuafukommentar

Es stammt von 2011. Kann Spinnerei sein, muss aber nicht. Immerhin sollte Klose als einzige Einzelperson ein Paulchenvideo bekommen. Gefunden in der Ruine Frühlingsstrasse. Eine Vorgängerversion…

Der Ost-Gladio-Experte Thomas Auerbach hat bereits 1999 die Frage nach dem Verbleib von Stasi-Waffen und Stasi-Terrorausgebildeten gestellt:

auer3

Gute Frage! Wie geschaffen für staatlich inszenierten Terrorismus, absolut richtig erkannt!

Gladio Ost hat jedoch die Alternativen Medien nie interessiert. Warum eigentlich nicht? Gegenseitige Rücksichtnahme unter Linken?

Die Stasi verwaltete im kalten Krieg für Moskau ein „Stay Behind“-Netzwerk für die Bundesrepublik, das sehr stark dem Gladio-Programm der NATO ähnelte. Auf Abruf sollten Morde, Sabotageakte, Partisanenkrieg und weitere Operationen durchgeführt werden. In der DDR wurden unter anderem RAF-Terroristen ausgebildet. Bis heute leugnen oder verschweigen Pseudo-Aufklärer und Linke die Existenz dieses Programms. Die dritte Generation der RAF soll laut den Linken von den westlichen Geheimdiensten inszeniert worden sein. In Wirklichkeit ähneln die Methoden der dritten Generation dem Training des roten Gladio-Programms.

Das meint Alexander Benesch. Er könnte unter Umständen gar nicht so falsch liegen. Die einseitige Fixierung der Linken und Alternativmedialen auf Gladio/Stay behind der NATO ist eine Sehbehinderung bis hin zu Daniele Ganser und Genossen. Warum ist das so?

Hätte es einen NSU gegeben, wie er uns seit 2011 ständig vorgegaukelt und eingehämmert wird, auch er müsste abgeklopft werden, inwieweit er den 3790 Seiten AGM/S – Handbuch folgte. Die wohl gründlichste Zusammenstellung für Terror, Leben im Untergrund, Verwischen von Spuren etc. pp. Viel professioneller als alle Romane wie zum Beispiel die Turner-Tagebücher, Hunter, oder auch Eine Bewegung in Waffen, die BfV-gesponserte Neoanzi-Fibel der CIA-Kasper Hagen und Fiebig.

NSU-Watch-Saalhocker, staatliche Antifa:

anderaschherrlicher Artikel, samt Video vom Berufsantifa (wem gehört der? BfV?)

Zu einem guten Cover up gehört aber denknotwendig die Hinführung des Publikums zum Gedöns. Das erledigen die Berufsantifas, die auch in den Leitmedien zu finden sind. Ginseng & Co… die Röpke, die Spiegel-Idioten Speit & Co, und wie die Mischpoke so noch heisst.

Zum Selberdenken dürfte jetzt genug Material vorhanden sein hier im Blog. Was war die RAF, nach welchen Regelwerken lebte und agierte der vermeintliche NSU, wer führte ihn, und in wessen Auftrag? Woher stammten die Waffen? Alles OK, also PKK und Türkischer Tiefer Staat, oder alles Gladio, und wenn, welches Gladio, West oder Ost? Oder doch Neonazis, und wenn ja, welche? In wessen Auftrag? Wer versteckt sich unter den 4000 Tatort-DNA der Dönermorde, darf aber nicht gefunden werden?

Die Uwes sind es nicht. Das ist sicher. Wer dann?