Heilbronn

#NSU-Ländle: Die AfD – Gedenkblasphemie 4

Es fehlen noch die Empfehlungen der AfD Ländle, vorab die Chronologie:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2019/01/13/nsu-laendle-die-afd-kuendigt-die-allparteien-vertuschung-auf/

Darauf folgten die 3 Teile:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2019/01/23/nsu-laendle-die-afd-gedenkblasphemie/

http://arbeitskreis-n.su/blog/2019/02/06/nsu-laendle-die-afd-gedenkblasphemie-2/

http://arbeitskreis-n.su/blog/2019/02/10/nsu-laendle-die-afd-gedenkblasphemie-3/

Man kann davon ausgehen, dass die Empfehlungen allgemeiner Art von den AfD-Fraktionen Thüringen und Sachsen übernommen werden, die ebenfalls an ihren Alternativ-Abschlussbeurteilungen zu ihren NSU-Nichtaufklärer-Ausschüssen arbeiten.

Wenn die dann irgendwann veröffentlicht werden, können wir diesen Teil 4 wieder hervorkramen.

Vertuschung ist Trumpf, und zwar in doppelter Hinsicht: Akten schwärzen und Aussagen verbieten.

Klarer Fall: Es DARF nichts aufgeklärt werden, und alle halten sich dran. Die Exekutive dominiert die Legislative, eine Gewaltenteilung findet im Bereich Terroraufklärung schon lange nicht mehr statt, so es die denn jemals gab.

Man mache sich einfach klar, was für eine Frechheit sich hinter „Aktenschwärzung“ verbirgt, und was für zahnlose Vertuschungsinstrumente diese Untersuchungsausschüsse sind. Peinlich peinlich.

Und dieser Orwell-sprech „Aussagegenehmigungen“, das muss doch körperlich weh tun, wenn „Verbote“, ja regelrechte Maulkörbe als „Genehmigungen“ daher kommen.

Unbeabsichtigte Komik beherrscht die AfD also durchaus auch.

Ob da wirklich wichtige Informationen in den Corelli-Akten stehen, das weiss man nicht, denn die waren ja geschwärzt. Nach unserer Einschätzung steht da nichts wirklich wichtiges drin. Corelli-Akten sind ein Pappdrache, ziemlich sicher.

Während der Dauer des Untersuchungsausschusses stießen wir immer wieder an Grenzen bei den Aufklärungsmöglichkeiten, weil uns eigene Ermittlungen untersagt waren.
Diese Einschränkung sollte aufgehoben werden.

Denkbar wäre auch, dass dem jeweiligen Ermittlungsbeauftragten mehrere Beigeordnete zur Seite gestellt werden, die selbst ermitteln dürfen. Dann würde ein Untersuchungsausschuss an Schärfe gewinnen.

Man darf davon ausgehen, dass echte Aufklärung das Letzte ist was die Parteien wollen.

Die Sicherheitsbehörden haben ihren Beobachtungsgegenstand, die extremistischen Strukturen, maßgeblich selbst geschaffen, aufgebaut und geführt.
Diese Praxis halten wir für nicht hinnehmbar.

Da fehlt der Hinweis, dass das für Linksextreme ebenso gilt wie für Rechtsextreme, so es denn überhaupt wahr ist. Und wie das bei den 5 Angeklagten/Verurteilten des NSU-Schauprozesses gesehen wird seitens der AfD. Und wie man die V-Mann-Chance der beiden Uwes denn so sieht.

Zum heutigen Zeitpunkt halten wir eine vollständige Aufklärung des Mordes an der
Polizistin M. K. und des Mordversuches an ihrem Kollegen A. ohne zufällig aufgefundene neue Beweise für unwahrscheinlich.

Ist denn eine teilweise Aufklärung gelungen? Falls ja, mit welchen Beweisen gelang diese denn bitte?

Unserer Meinung nach weiss man schon ziemlich genau was Sache ist, verschweigt es aber aus Staatsräson. Den 4.11.2011 als Inszenierung (und man dürfte wissen wer das war) zu outen ist diesem Staat unmöglich.

ENDE

#NSU-LÄNDLE: DIE AFD – GEDENKBLASPHEMIE 3

Niemand glaubt an die Täterschaft der Uwes in Heilbronn, aber viele müssen den Glauben vorheucheln.

Oups, das ist Gotteslästerung

Eine Täterschaft von Mundlos und Böhnhardt im Komplex Theresienwiese ist als unwahrscheinlich anzusehen, da die Durchführung dieses Verbrechens ohne umfangreiche Unterstützung für unmöglich gehalten wird.

Die Begründung ist Blödsinn, totaler Quatsch, denn es könnten ja auch Uwes + x Helfer diesen Mord gemeinsam begangen haben.

Von wem hat die AfD diesen Quatsch?

Na von der Knallerbse:

Wie meinen?

Eine Täterschaft von Mundlos und Böhnhardt im Komplex Theresienwiese ist als unwahrscheinlich anzusehen, da die Durchführung dieses Verbrechens ohne umfangreiche Unterstützung für unmöglich gehalten wird.

Wer meinen?

Dies haben beispielsweise der damalige Sachverständige T. M. und auch der ehemalige NSUAusschussvorsitzende im Bundestag – Clemens Binninger – dargestellt.

V-Schreiber Knallerbse, T. M., der darf das. Ohne Sinn und Verstand, am Gang erkennt man seine Schweine.

Binni auch?

Binninger: „Wir haben an keinem Tatort DNA und Fingerabdrücke von Mundlos und Böhnhardt. Das ist sehr ungewöhnlich, kann sein, aber sehr ungewöhnlich.“476

Das stimmt: Quasi unmöglich.

Und betrifft alle Tatorte, auch die Dönermorde, auch die Bankraube, auch die Kölner Bomben… no NSU, no Uwes.

Basteln wir uns also das einzig vernünftige Zitat aus dem AfD Abschlussbericht selber.

Eine Täterschaft von Mundlos und Böhnhardt im Komplex Theresienwiese bei sämtlichen dem NSU zugeschriebenen Verbrechen ist als unwahrscheinlich anzusehen, weil…

… weil man laut Clemens Binninger  an keinem Tatort DNA und Fingerabdrücke von Mundlos und Böhnhardt fand.

Das ist unmöglich, also waren sie es nicht.

Die Schlussfolgerung lautet also:

Die waren es nicht!

Die BRD-Verarsche jedoch lautet:

Das unbekannte Netzwerk war es!

Die Staatsschutz-Richter und die Bundesanwaltschaft meinen gar:

Die Uwes waren es ganz alleine.

Sorry, aber das ist Bullshit und nur der Feigheit der NSU-Ausschüsse geschuldet, aus Asservatenkammern angereicherte Tatorte des 4.11.2011 in Erwägung zu ziehen. Die Justiz macht in Staatsräson, das BKA sowieso, der elende (feige) Staatsschutz.

Die systemtragenden Medien sind wie gewohnt die Komplizen bei der Terror-Nichtaufklärung seit 40 Jahren.

Dennoch schönen Sonntag!

#NSU-LÄNDLE: DIE AFD – GEDENKBLASPHEMIE 2

Für den Teil 1 gab es 3 Tage Sperre im Fratzenbuch.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2019/01/23/nsu-laendle-die-afd-gedenkblasphemie/

Lag wohl daran, dass dort die linksgrünversifften Antifas mitzensieren.

Steuergeld-finanzierte Terroristen gibt’s dort bei der Stasi reloaded auch.

erwischt…

Zurück zum Sondervotum der AfD: Dokus schauen „Kampf um die Wahrheit“ macht schlau, Blog lesen ebenfalls.

 

Genau richtig:

Im Interview mit 3Sat sagte H. H., dass ihr Sohn mit dem NSU-TRIO und Beate Zschäpe bekannt gewesen sei.

Stimmt. Hat die Mutter gesagt.

Alles da. Die AfD wollte schon, aber sie durfte nicht.

Dabei musste es bleiben, viel zu gefährlich.

Im Rahmen dieses Beweisantrages galt es zu klären, woher F. H. das TRIO gekannt haben soll, insbesondere da G. H. – Vater von F. – dies in seinen Aussagen nicht bestätigt hatte.

Im Endeffekt weiss niemand, was da vom Hörensagen war, was da in Irland eingeflüstert wurde, und was authentische Aussagen sind.

Zeugin „B.“ meinte bei ihrer Befragung, dass F. H. sich nicht selbst umgebracht habe.

Kann man hier finden:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/04/14/tarnname-bandini-gedons-ohne-ende-und-die-nsu-staats-vt-2-0/

Harter Tobak, Desinformation kübelweise, daher folgender Disclaimer: Dieser Beitrag kann Einfältige verwirren…

Jetzt noch die Burschenschaft Normannia aus Jena, ihr Ländle-Mitglied und Ex-Freund von RA Schneiders…

In diesem Zusammenhang galt es auch zu klären, ob F. H. durch rechte Musik Zugang zur rechten Szene bekam oder dies nur durch seine Bekannten während seiner Lehrzeit im städtischen Krankenhaus in Heilbronn geschah

Auch das haben sie wohl im Blog gelesen.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/08/01/gedoens-wieder-mal-im-olg-schauprozess/

Man könnte auch fragen, ob der Krankenpfleger-Azubi in Heilbronn mit Name Florian Heilig sein „Hintergrundwissen zum Polizistenmord“ und seine Behauptung, er wisse auch wer die Dönermorde begangen habe, aus gewissen Heilbronner Medizinerkreisen hatte.

Muss man jedoch ebenfalls nicht.

Insgesamt hat die Ländle-AfD diesen Blog schon recht gründlich gelesen. Und die Altparteien passten auf, bloss ja keine NSU-Leugnung zuzulassen.

Staatsräson über alles:

Die Rieger hat sehr genau verstanden, sie durfte nur nicht verstehen… siehe:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/09/02/heilbronn-die-grundsatzlichen-fragen-der-ermittler/

ganz unten, ist von 2014:

Die Frau Rieger ist der Meinung,
„Ihr Hanseln vom BKA habt sie ja wohl nicht alle beisammen“ ?

Ist aber auch egal ===> NSU

So geht banana republic, vor allem dann wenn die Medien mitspielen, ausnahmslos.

Mal sehen ob wieder zensiert und gesperrt wird.

Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.

Das gilt immer. Also auch beim NSU.

SIC!

#NSU-Ländle: Die AfD – Gedenkblasphemie

Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.

Das gilt immer.

Also auch beim NSU.

Darauf hat man sich geeinigt. Kann stimmen, muss aber nicht. Kann gar nicht stimmen, da ohne jeden Tatortbeweis.

Man ist sich nicht einmal zu blöd, ein Unterstützerumfeld anzuführen, das man gar nicht kennt, das nicht einmal ansatzweise bewiesen ist, und von dem vor allem in linksextremen Kreisen gefaselt wird, zum Beispiel von der „Mossadkaethe“:

Heute tagt in Schwerin das erste Mal öffentlich der NSU-Untersuchungsausschuss Mecklenburg-Vorpommern. Als Sachverständige geladen sind Dorothea Marx (Vorsitzende NSU-UA Thüringen) & ich zu Arbeitsweisen des UA in Thüringen, Entstehung des NSU & zum mutmaßlichen Netzwerk in MV

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/676/nsu-laberausschuss-meckpomm?page=9#ixzz5d2ixNtVw

Dazu meint @anmerkung:

Sachverstand der beiden genannten Personen ist zumindest durch das Internet nicht überliefert. Aber daß sie weiß, wie der NSU entstand, das glaube ich gerne. Sie hat ihn ja u.a. höchstselbst und fleißig miterfunden. Und nun strickt sie daran, das mutmaßliche Netzwerk Realität werden zu lassen.

Zu den Lügenbekämpfern gehört auch die Ländle AfD:

Immerhin hat der Arnold da Initialen, und die Dönermorde haben mit dem Ländle und dem Mordanschlag auf die Polizisten -für die AfD- nichts zu tun.

Sehr löblich.

Die AfD hat der offiziösen Geschichtsschreibung zum NSU den Stinkefinger gezeigt. Gotteslästerung ist das!

Unerhört. Was erlauben AfD?

#NSU-Ländle: Die AfD kündigt die Allparteien-Vertuschung auf

Den kleinen NSU-Schwenk neulich in Compact-TV fanden wir recht verwirrend, da fehlte es an Klarheit:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/12/13/maerchenstunden-mit-der-laendle-afd/

Weit weniger verwirrend ist das aktuelle Compact Magazin, wo die Abgeordnete Christina Baum einige Hauptzweifel zum „Heilbronner NSU-Polizistenmord“ vorstellt.

Das lohnt sich durchaus komplett zu lesen.

Die AfD zieht offen in Zweifel, dass es der NSU war, trotz des eindeutigen Urteiles im Münchner NSU-Schauprozess.

Es gibt ein Allparteien-Nichtaufklärerkartell seit mindestens 40 Jahren, Buback, RAF, Oktoberfestbombe, in das sich der NSU einreiht.

Die AfD macht dabei nicht mit.

In Heilbronn geht es vor allem um die Spur Amigo, auch Pink Panther genannt. Auftragskiller aus Serbien

Blogleser wissen Bescheid… die Informantin nannte sogar den Namen des Heilbronner Polizistenmörders.

Aus dem Jahr 2014:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/07/29/ihr-hattet-fremde-dna-auf-martin-arnolds-uniformhemd-von-anfang-an/

Aufklärung verboten:

2014 geleakt:

Fragen Sie doch mal die Helden der Aufklärung aus Baden-Württemberg, warum man die DNA auf Arnolds Uniformhemd nie mit der DNA der einsitzenden Auftragskiller vom Sabac-Clan vergleichen hat?

Die Leute sassen seit 2009 in Haft, und man hat die DNA nicht abgeglichen!
Bis zum 4.11.2011 nicht, über 2 Jahre lang nicht.

Und so blieb es auch bis 2018, trotz Beweisanträgen der AfD im Ländle-Ausschuss.

Mord-Aufklärung verboten!

So geht das, wenn Regierung und Justiz im Benehmen mit Altparteien und „unabhängigen Medien“ die Aufklärung von Verbrechen verhindern.

Alltag in der BRD seit mehr als 40 Jahren.

#NSU-Märchenstunden mit der Ländle-AfD

Wir zitieren mal einen Blogkommentar:

Der neue Compact-TV Wochenrückblick vom 09.12.2018 bringt einen Beitrag zum Fall Kiesewetter und dem Minderheitenvotum der AfD zum Abschlußbericht des 2. BaWü-NSU-Untersuchungsausschusses:

https://www.youtube.com/watch?v=N93h2OXBFUg (ab Min. 16:28)

Das ist wirklich sehenswert.

Wegen der sehr hübschen Moderatorin, zum Beispiel:

Für den NSU-Insider ist auch was dabei, ab 16:28:

Spur nach Serbien – Altparteien vertuschen Hinweise im Mordfall Kiesewetter

In dieser Woche hat der NSU-Untersuchungsausschuss des Landtages von Baden-Württemberg seinen Abschlussbericht vorgelegt. Doch einig waren sich die Abgeordneten nicht. Die AfD legte ein Minderheitenvotum vor. Ein Thema für den Ausschuss war der Mord an der Polizistin Michelle Kiesewetter 2007 in Heilbronn. In Stuttgart ist uns nun die AfD-Obfrau im Ausschuss, Christina Baum, zugeschaltet.

Und wenn man keine Ahnung hat, dann ist das sogar spannend.

…Wird da jetzt neuerdings alles mit einander vermixt oder wie? Egal, da behördlich Schlussgestrichen.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=685#ixzz5ZJMXDNJd

Traurig aber wahr: Besser die Klappe halten als Bullshit zu erzählen.

Chico ist nicht Sabac-Clan, das war alles sehr verwirrend, was die Frau Baum da so erzählt.
Macht aber nix, die Sache ist abgehakt und geschichtsbuch-stoff der zukunft.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/9/pressemeldungen-zum-thema?page=685#ixzz5ZJMiddjY

Es geht hier nicht um Rechthaberei, auch wenn es für Manchen danach aussehen mag… aber es ist derselbe Blödsinn wie von ganz links, völlig faktenbefreit, postfaktische Fake News, sozusagen… und es ist auch nicht mehr wichtig, auf stimmige Narrative zu achten, denn der NSU-Drops ist lange schon gelutscht.

Sei’s drum.

Wer keinem Quatsch aufsitzen will, sondern sich an den Akten orientieren mag, der kann ja lesen…

… besser Bescheid wissen als die Zahnärztin aus Thüringen ist kinderleicht.

Was meint die Baum mit der Frau vom Mafia-Clanboss?

Immerhin hatte Tom Bartelt in seiner Zeit beim SEK die Frau des Mafiabosses Bozo als Spitzel angeworben. Also V-Mann-Fischen in der Muckibude?

Ist der vom Sabac-Clan?

Eher nicht..

Siehe:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/08/02/wessen-nicht-uwe-dna-ist-auf-den-waffen-ceska-und-heilbronner-mordwaffen/

Sabac Clan, das sind die Auftragskiller aus Serbien:

Frage 1: Warum wurde die Täter-DNA auf Martin Arnolds Uniformhemd nicht mit der DNA der SABAC-Klan-Bande verglichen, obwohl die a) seit 2010 in Serbien im Gefängnis sitzt und b) es eindeutige Aussagen gab, dass diese Verbrecher den Polizistenmord verübt haben? Namentlich Zoran Stevanovic? Zeugin Slobodanka Hinkel ! Spur “Pink Panter”.

17.10 Spur 3735 (Komplex Amigo)

Man hätte doch wenigstens erwarten dürfen, dass die AfD in der Lage ist, diesen Blog (samt der geleakten Akten dazu) zu lesen?

Nein, keinesfalls durfte man das erwarten.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/07/29/ihr-hattet-fremde-dna-auf-martin-arnolds-uniformhemd-von-anfang-an/

Frau Dr. Dentist erzählt stattdessen vom Chico, den Martin Arnold identifiziert habe. Der gehöre zum Sabac Clan. Und war auf Mordtag-Videos drauf.

Daran stimmt fast gar nichts. Chico gehörte zu einer Rip Deal Bande von Zigeunern.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/01/10/moeglicher-tatablauf-2-spurenkomplex-1317chico-die-zigeuner-spur-3/

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Die Ländle AfD ist das offenbar (auch) nicht.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/08/29/die-luge-als-wesentlicher-bestandteil-seiner-sozialisation/

Die Rolle der AfD ist eher peinlich, und das nicht nur im Südwesten. Wollen reicht nicht, wo Können und Fleiss fehlen.

Gewogen und für zu leicht befunden. Hoffentlich ist das Minderheitenvotum der AfD dann besser.

Die Mehrheit des Untersuchungsausschusses bekräftigt, dass für den Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn die NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt verantwortlich waren. Lediglich die AfD-Fraktion zweifelt das an.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/631/infos-zum-nsu-ausschuss-ndle?page=21#ixzz5ZJR0dIJ4

Ein versöhnlicher Abschluss: Die AfD zweifelt am NSU-Uwe-Phantom.

Immerhin!

Wenigstens das haben sie hinbekommen.

Erfurter #NSU-Gedöns vom Mai 2018 Teil 5

Es kommt der nächste „Bundestagsgutachter“  mit der nächsten „Expertise“, dieses Mal vom Journalisten Ullenbruch, antifa-nah, also knallelinks, und Schreiberling oft und gerne bei den Stuttgarter Nachrichten.

Das Gedöns für den Bundestag gibt es hier:

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/CD12950/Anlagen%200001-0094/Anlage%2089%20-%20Gutachten%20S-7%20Heilbronn%20und%20Stuttgart.pdf

Viel Füllstoff, erst auf Seite 41 geht es los, der Rest ist Vorgeplänkel.

Oben Jug Puscaric, alle Namen sind leicht ergoogelbar.

Und dieses Gutachten hat er auch im Erfurter NSU-Gedöns im Mai 2018 „vorgestellt“.

Nach den Antifas von der Mobit Köln, Teil 4, kam also Linksjournaille Ullenbruch dran.

Wir wissen ja bereits, dass das alles Gedöns ist, und Beweise für die Täterschaft in Heilbronn durch irgendwelche Uwes nicht existieren. Wozu man dann in Erfurt diese Antifa-Leute überhaupt vorlud? ABM-Massnahme, so ist zu vermuten, gepaart mit dem Unwillen wirklich aufzuklären.

Gedöns statt Fakten, das können sie dort…

Eigentlich müsste das weh tun.

Ullenbruch hatten wir hier im Blog schon öfter, denn er war der Einzige, der eine Verbindung von Heilbronn nach Oberweissbach hinbekam… jedenfalls als Verschwörungstheorie.

Nehmen wir den Treffer.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/10/01/von-oberweissbach-nach-heilbronn-teil-1/

Auch hier kommt Ullenbruch vor:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/10/24/ein-quentchen-kahane-auch-im-nsu-ausschuss-erfurt/

Die in Jena studierten und aus dem Ländle kamen, die waren besonders NSU-verdächtig und kannten teils das Paulchenvideo schon Jahjre vor 2011, angeblich.

mit oder ohne Schlussbild Heilbronn?

Können Sie ja alles in Ruhe nachlesen.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/10/09/nsu-laendle-bastelt-an-den-alternativen-krokus-nazis-die-antifa-hilft-dabei/

Aufgeklärt ist da gar nichts, und es hat auch bislang noch kein Ausschuss versucht, Licht ins Dunkel zu bringen.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/07/05/das-system-hat-beim-nsu-die-schlacht-um-die-deutungshoheit-verloren/

Das Gutachtengedöns zu lesen, oder gar das Erfurter Gedöns vom Mai 2018 dazu ist verschwendete Zeit.

Da ist nichts:

Brandt hat das ersteigert für einen Bekannten seines Vaters oder so, dem es gehörte. Irrelevant.

Alles nur Gedöns. 1997… 10 Jahre vor dem Polizistenmord. Derselbe Quatsch wie die KKK-Verbindungen und sonstige Pappdrachen der Journaille.

Die Kollegen DNA auf den Opfern ist hingegen kein Gedöns, zumal der DNA-Kollegen-Krimi erst Ende Juli 2011 in die heisse Phase ging. Kollegen die gar keinen Dienst hatten an den Opfern… was wollten die denn da?

Aber das hat den NSU-Ausschuss im Ländle niemals geschert… viel zu gefährlich für die Polizei… bzw. für das NSU-Staatsnarrativ.

Also spielt das im Gedönsgutachten ebenfalls keine Rolle.

Dafür geht es um Anscheinwaffen, um nicht scharfe Waffen, da gab es unendlich viel Gedöns drum, jahrelang, weil der Sammler dieser Anscheinwaffen auf der Garagenliste von 1994 stand…

Alles Blödsinn, schreibt Ullenbruch, nun, das steht so auch hier im Blog.

Ludwigsburg-Connection, zig Jahre vor dem Polizistenmord, das ist alles Gedöns. nicht relevant.

Es ging dann um die Stuttgart-Bilder auf der Schutthaufen-DVD, wo die Uwes angeblich im Jahr 2003 Kurden-Läden (offiziell Türken, aber in Wahrheit OK-Kurden, so wurde uns das glaubhaft zugetragen) ausgespäht haben sollen.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/12/11/stuttgarter-anschlagsplanung-2003-die-bilder/

Zu viele Konjunktive, meinten die Erfurter Abgeordneten. Wenig bis nichts Konkretes.

Gut erkannt.

Es war ein entsetzliches Gelalle:

Laberei, alles nur Gelaber ohne Relevanz. Wirklich peinlich, aber wie bekannt reicht das sowohl für die Stuttgarter Nachrichten als auch für die Bundestags-Ansprüche an Gutachten.

Die sind so…

Jug Puskaic war gerade aktuell als „Waffenbeschaffer“ für den NSU im Ländle Ausschuss gewesen, also war er auch in Erfurt wieder Thema. Zumal er ja lange Jahre in Thüringen wohnte, aber aus dem Ländle stammt.

Haben wir alles im Blog, kann man googeln.

Jug war angeblich in Heilsberg, damals, als das grösste Waffenlager aller Zeiten ausgehoben wurde… 1997 oder so. Allerdings fehlten da komplett die scharfen Waffen. Was natürlich wieder mal keine Rolle spielte.

Auch ob er Türsteher war lasse sich nicht verifizieren… aber Kaethe ist völlig fasziniert vom Jug.

Ob der Monchi von Saure Sahne Fischsekret da eifersüchtig ist?

Oha, da steht wohl eine Reise nach Erfurt an, Jug!

Abschiedskonzert 2005 in Pössneck, Lunikoff, da gab es Haue? Ein Video bei Youtube gibt es da auch… die Polizei geleite einen blutigen Jug weg…

Anderes Thema:

Ullenbruch sagte aus, er kenne keine Verbindungen von Michele Kiesewetter in die rechte Szene. Sie soll zwar 5 Tage vor ihrer Ermordung jemanden in Oberweissbach getroffen haben, dessen Bruder in einer rechten Band spielte, und das so aussagte. Aber ob das relevant ist… wenn sämtliche Tatortspuren nicht zu den Uwes passen, auch die von Heilbronn nicht?

I don’t like you, so heisst diese Band.

VIP-Behandlung…

Es mussten nämlich noch Fragen zum Chirurgen und seinem Schmiss aus den Zeiten der Burschaenschaft Normannia zu Jena gestellt werden, die andernorts längst geklärt wurden, auch zu dessen damaliger Freundin Nicole Schneiders, bekannt aus dem NSU-Prozess. Er ist wohl derjenige, der das Paulchenvideo schon Jahre vor 2011 gekannt haben soll, glaubt man dem anderen Arzt aus Heilbronn, der das Udo Schulze erzählte, und einen Migrationshintergrund hat. Der kannte das Video angeblich ebenfalls. Vom in Jena studierenden Chirurgen.

Schon die Vorgängervideos kommen aus Jena, so schätze ich das ein, was Kaethe und Kolleginnen glauben. Also alles ab 2001… woher kommen die angeblichen Mörderexclusiv-Fotos der ersten 3 Morde, darum müsste es gehen, die schon in diesen Vorgängervideos enthalten sind… das BKA weiss nicht, woher dieses Video stammt, kann man nachlesen im NRW-Abschlussbericht.

Nichts ist geklärt, aber manches deutet nach Heilbronn/Jena, in die rechte Burschenschaft dort.

Tja, all der Hype um Florian und seine Geheimkenntnisse, die keine waren, sondern Krokus-Nachgeplapper, indoktriniert by Irland…oder so.

All die vielen Artikel von Moserle & Co nur ein Pappdrache? „Geheimsache NSU“, von Andreas Förster, ein endlos aufgeblasenes Nichts?

Ein Selbstmord in Form eines Copy Kills, oder wie jetzt? (Stichwort Arthur Christ, selbe Todesart, ebenfalls ungeklärt)

Mehr war da nicht. Nichts ist aufgeklärt.

Ende Teil 5

Phantom gegen die Wissenschaft (@hintermbusch)

Reblog von    Veröffentlicht am 

Erinnern Sie sich noch an das „Phantom von Heilbronn“?

Eine unbekannte weibliche Person (uwP) wurde von 2007 bis 2009 fast 2 Jahre lang dringend als Mörderin der Polizistin Kiesewetter in Heilbronn gesucht. Gefunden wurde am Ende nur eine Packerin, die die Entnahmestäbchen für die Tatortarbeit über lange Zeit immer wieder mit winzigen eigenen DNA-Spuren verunreinigt hatte.
Diese Geschichte ist ein Lehrstück darüber, wie weit unterhalb des tatsächlichen Stands der Wissenschaft Behörden und Medien in heiklen Kriminalfällen die Öffentlichkeit informieren. Die in diesem Beitrag nachgewiesenen Details und das Ausmaß legen nahe, dass diese Fehlermittlung in Wahrheit der Verschleppung der Mordaufklärung diente. Das wirft natürlich auch ein sehr schlechtes Licht auf die Geschichte vom NSU, dem der Mord seit 2011 letztlich zugewiesen wurde.

Zunächst der zeitliche Ablauf vom Mord bis zum Eingeständnis einer Fehlspur:

Zeitablauf

25.04.2007         Tag des Mordes an Michèle Kiesewetter
18.06.2007         ‚Mysteriöse Frau‘ zu einer ‚heißen‘ DNA-Spur gesucht
27.08.2008         Bericht über Ergebnisse der Innsbrucker DNA-Forensiker
23.12.2008         Heilbronner Stimme mit Verdacht auf Falsche DNA-Spuren
11.02.2009         LKA übernimmt Phantom-Fall. Man ist weiter optimistisch.
25.03.2009         Das Phantom wird bundesweit als Fehlspur berichtet

Bücher

Folgende drei ganz verschiedenen Bücher zum Thema habe ich gelesen und mit den Inhalten von Zeitungsartikeln über das Phantom von Heilbronn abgeglichen:

DNAAnalyseStrafverfahren
[1] Ein Standardwerk für Praktiker aus einem renommierten juristischen Verlag, das eine gut verständliche Einführung in die biologischen und rechtlichen Grundlagen der DNA-Analyse bietet. Es war bereits 2003, also Jahre vor dem Heilbronner Mord von 2007 erschienen, und mindestens seine Inhalte sollten deshalb an der einen oder anderen Stelle der polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen bekannt gewesen sein, nachdem diese für so viel öffentliche Aufregung sorgten.

 

 

 

 

FantomeDeHeilbronn
[2] Das Buch des französischen Autors Michel Ferracci-Porri, der bereits andere Bücher über Serienmörder geschrieben hatte, erschien im Juni 2009, als bereits klar war, dass es sich um eine Fehlspur handelte.
Der Titel des Buches lautet auf Deutsch:
„Die Affäre um das Phantom von Heilbronn. Eingetaucht in eine Ermittlung außer der Norm“
Der Autor begleitete die Ermittlungen bereits ab der ersten Jahreshälfte 2008 und liefert in seinem Buch viele Details über die Spurenfunde und Eindrücke über die Stimmung in der Polizei.

 

 

 

Parson
[3] Populärwissenschaftliches Buch von 2014 über die Möglichkeiten der DNA-Analyse. Diese erläutert der Experte Walther Parson von der Uni Innsbruck anhand spektakulärer Fälle, u.a. Ermordung der Zarenfamilie, Identifizierung der Leiche von Günther Messner, Ötzi…
Zu diesen Fällen gehört ebenfalls das „Phantom von Heilbronn“, und der Autor verrät dabei so einige Details, nicht nur, dass und warum er bereits in der ersten Jahreshälfte 2008 mit einer Verbesserung der Sicherheit der Geschlechtsbestimmung speziell für das Phantom beauftragt wurde.

Kurzeinführung in die DNA-Analyse

Eine gut verständliche Kurzeinführung in die Biologie der DNA-Analyse bietet Buch [1]:

Wichtig ist es, die Schlüsselbegriffe zu verstehen: Es gibt ausgedehnte Bereiche der DNA, die nichtkodierend sind, also nicht den Phänotyp des Individuums, seine äußere Erscheinung, bestimmen. In diesen Bereichen gibt es charakteristische Längenpolymorphismen, also Längenunterschiede, mit denen einerseits hochsensitiv ein bestimmtes Individuum identifiziert werden kann. Andererseits können (und dürfen) damit aber auch Merkmale wie das Geschlecht festgestellt werden. Das ist im Kapitel „IV Geschlechtsbestimmung“ des Buches erläutert:


Hier wird besonders deutlich, dass die Geschlechtsbestimmung nichts mit dem Phänotyp, also dem tatsächlichen biologischen Geschlecht des Individuums und seinem männlichen oder weiblichen Aussehen zu tun hat. Denn gemessen werden Längenvariationen in nichtkodierenden Bereichen im System eines Zahnschmelz-Proteins. Diese Bereiche haben eine rein statistische Korrelation mit dem Geschlecht der Person, beeinflussen dieses aber nicht.
Diese Information hat eine sehr hohe Bedeutung für alles Weitere, die Verzweiflung der Ermittler, die Arbeit von Walter Parson an den Proben des Phantoms und für den unglaublichen, vernebelnden  Unsinn, den die Medien ihren Lesern über den Fall berichtet haben.

Warum das Geschlecht des Phantoms so wichtig war

Diese Frage kann einfach beantwortet werden: Die Spur war bereits seit 2001 aus Taten seit 1993 bekannt. Die Taten passten aber nur schwer zu einer Frau. Männer waren öfter dabei und, wenn Männer verhaftet wurden, dann wussten sie nichts von einer Frau. So schreibt auch Walter Parson:

GeschlechtPasstNicht

Parson verschweigt die Tatsache, dass dieses ‚Irgendwann‘ bereits vor dem Mord an Michèle Kiesewetter war. Denn schon im ersten Bericht in der Heilbronner Stimme über die Spur konnte man am 18.6.2007 lesen:

ZweifelVonAnfang

Die Problematik, die zu den Zweifeln an der Frau führte, war also bereits im Juni 2007 vorhanden und hat sich nicht in den folgenden 20 Monaten langsam aufgebaut. Die Zweifel kamen aus den Fällen selbst, nicht aus der Analyse der DNA, vor allem aus dem gelösten Fällen, in denen einfach keine Täterinnen vorkamen. Die Ermittler und folgsame Medien wollten sich damit aber einfach nicht zufrieden geben. Typisch dafür ist der Fall eines Einbruchs in Saarbrücken von 2006, bei dem ein Phantombild des einzigen Täters angefertigt werden konnte. Nach der Ansicht der Zeugen und aller Beteiligten zeigte dieses einen Mann. In einem Artikel der WELT aus dem Juni 2008 wurde dieser Fall mit neueren Spurenfunden vermischt, um eine Botschaft unters Volk zu bringen:
„Die Polizei vermutet, die Täterin werde eher als männlich wahrgenommen“.
Wenn Sie verstehen wollen, warum die WELT diesen merkwürdigen Augen-Ausschnitt des Phantombilds zeigte, habe ich die Antwort für Sie hier:

DasEchtePhantomBild

Der Bart tut der Täuschung mit der „Wahrnehmung“ nicht so gut und musste deshalb ab. Wer würde behaupten, dass hier die Täuschung etwas anderes sein kann als gezielter, ausgeklügelter Betrug?

Eine andere Variante, um den Leser über den Unsinn zu täuschen, wählte der SPIEGEL:
„Damals hatten Zeugen einen Mann am Tatort beobachtet. Das könnte den Verdacht erhärten, dass die gesuchte Täterin sich als Mann tarnt“
Dieser krampfhafte Versuch, die DNA-Spur einer Frau mit Taten in Verbindung zu bringen, bei denen die Täter offensichtlich, nach Zeugenaussagen und brutalem Tatgeschehen, eindeutig Männer waren, traf nun auf ein Problem des Amelogenintests, das Walter Parson beschreibt: die Korrelation dieses Längenpolymorphismus mit dem Geschlecht war nicht perfekt: er führte statistisch in einem von 5000 Fällen zu einer Frau, obwohl der Täter ein echter Mann war, mit Y-Chromosom und allem anderen dran. Es fehlte lediglich die längere Bande im Signal des Amelogenin.
Zur Erinnerung: das Y-Chromosom bestimmt das Geschlecht, nicht die Amelogenin-Bande im Messsignal. Diese entsteht nämlich in einem nichtkodierenden Bereich und hat nichts mit dem Phänotyp zu tun, der männlichen oder weiblichen Erscheinung der Person. Diese beiden völlig unabhängigen Erscheinungen haben die Medien (und die Behörden) den Lesern lediglich in einem Paket verkauft, um sie mit Pseudowissenschaft über das Problem zu täuschen, dass beim sogenannten Phantom von Heilbronn gar nichts zusammenpasste, aber passen musste, weil es doch die allerheißeste Spur beim Polizistenmord war und offensichtlich bleiben sollte. Es half aber alles nichts, und die DNA-Forensiker um Parson kamen mit ihrer Genderplex-Verfeinerung des Amelogenintests zu einem eindeutigen Ergebnis:

GenderplexErgebnis

Daran gab es also irgendwann im Sommer 2008 keinerlei Zweifel mehr. Die uwP war eine Spur, die mit den Tätern in den meisten Fällen der Serie erwiesenermaßen nichts zu tun hatte. Warum hätte sie es eigentlich beim Polizistenmord haben sollen?

Der Tatbezug einer DNA-Spur

Eine DNA-Spur am Tatort ist ein zweischneidiges Schwert: Sie gibt einerseits hochempfindlich Auskunft darüber, welche Person in irgendeinem Zusammenhang zum Tatort und zur Tat stehen könnte, aber sie sagt oft sehr wenig darüber aus, ob und welchen Beitrag die Person zur Tat geleistet hat [1]. Diese Tatsache wird in Buch [1] klar benannt:
„Der große Fortschritt, den die Entwicklung molekularbiologischer Methoden in der forensischen Genetik bewirkt hat, ist vor allem an der Sensitivität der Analysemethode festzumachen“
Immer kleinere Spuren können analysiert werden, aber es bleibt das in Buch [1] im Kapitel „VII Möglichkeiten und Grenzen der DNA-Analyse“ erläuterte Problem:

TatbezugDerSpur

Das führt uns auf die Frage, wo denn die DNA-Spur des Phantoms im Fall des Heilbronner Polizistenmords abgenommen wurde. Walter Parson und manche Zeitungsartikel nennen pauschal den Dienstwagen, in und an dem die beiden Opfer gefunden wurden. Der Autor von Buch [2] präzisiert diesen Punkt und nennt auf S. 32: „einen Spritzer Schweiß, abgenommen vom Armaturenbrett des Polizeifahrzeugs Nr. 51“.
Der offizielle Tathergang geht von 2 Personen aus, die seitlich neben dem Fahrzeug stehend auf die beiden Insassen geschossen haben. Einer der beiden Täter muss Michèle Kiesewetter zusätzlich noch mit großem Krafteinsatz die Dienstwaffe aus dem Holster gerissen haben. Dabei kann „ein Spritzer Schweiß“ auf das Armaturenbrett geraten sein, aber die DNA-Spur selbst enthält diese Information nicht.  Ganz wie bei dem in Buch [1] als Gegenbeispiel genannten Schraubendreher kann dieser Spritzer auch bei einem früheren Einsatz mit anderen Polizisten auf das Armaturenbrett geraten sein und gar nichts mit dieser Tat zu tun haben. Es könnte natürlich sein, dass die Angabe von M. Ferracci-Porri falsch ist [2] und die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen die wirkliche Entnahmestelle verschwieg, um sie erst dann z.B. in Verhören zu nutzen, wenn die uwP gefasst war. Im ersten Bericht am 18.6.2007 hatte es nämlich großspurig geheißen:

„Ihre Fundstelle am Streifenwagen lassen nur einen Schluss zu:
Die europaweit gesuchte Frau war am Tatort auf der Heilbronner Theresienwiese“

Die Vermutung eines Tatbezugs im Geheimwissen der Polizei wird aber dadurch widerlegt, dass die uwP ja tatsächlich identifiziert wurde. Im Frühjahr 2009 wurde eine 71-jährige Packerin beim Hersteller der Wattestäbchen als Spurenverursacherin identifiziert. Niemals werden wir erfahren, was diese Frau am Tatort auf der Heilbronner Theresienwiese gemacht hat. Der postulierte Tatbezug ist damit widerlegt, denn wenn er belastbar gewesen wäre, müsste er ja auch für diese Packerin weiter Gültigkeit gehabt haben. Mit ihrer Entdeckung war die uwP kein Phantom mehr, sondern der immer nur behauptete dringende Tatzusammenhang wurde als Phantom entlarvt, nein, als Fiktion, als Erfindung, als Lüge. Es konnte ihn niemals gegeben haben!

Zu viel Widerstand gegen die Einsicht

Wir haben jetzt an zwei kritischen Stellen, Geschlecht und Tatbezug, herausgearbeitet, dass die Phantom-Spur (wie der Name eigentlich von Anfang an offen zugab) eine äußerst windige Spur war, eine Spur, die aus rein wissenschaftlich-forensischer Sicht niemals hätte die Hauptspur oder gar die einzige Spur werden dürfen[3]. Allerspätestens nach erfolgreicher Bestätigung des weiblichen Geschlechts im Sommer 2008 hätte aber die Phantom-Reißleine gezogen  werden müssen, weil sie nichts mit den Taten zu tun haben konnte.

Chefermittler Frank Huber machte aber munter weiter und pflegte die Fiktion noch am 19.12.2008:

WirHabenEineDNASpur

Und nachdem der Fehler (um nicht zu sagen: der Schwindel) aufgeflogen war sagte er noch sturer in einem weiteren Interview:

FrankHuberSiehtsNichtEin

Und das fast ein Jahr, nachdem die SoKo Walter Parson und sein Institut beauftragt und mit ihm natürlich auch gesprochen hatte. Parson schreibt über Leerproben:
„Immer öfter machte das Wort Kontamination die Runde. Es wurde vermutet, es könnte sich bei dem weiblichen Phantom-Profil um DNA handeln, die nichts mit den Tatorten und den Verbrechen zu tun hatte…
Blindproben wurden immer wieder gemacht. Da aber nicht alle Wattestäbchen aus der fraglichen Firma kontaminiert waren, war das Raster, durch das die Blindtests fallen konnten, recht groß.“

Die Idee einer Kontamination war da, nicht nur bei Prof. Brinkmann und in der Heilbronner Stimme  im Dezember 2008. Sie war schon immer da. So steht im Buch [1] aus dem Jahre 2003 auf S. 107 unter der Überschrift „2. Kontaminationsgefahr und Sicherheitsvorkehrungen“:
„Aufgrund der hohen Sensitivität der PCR-Technologie muss möglichen Kontaminationen vorgebeugt werden“

Die Evidenz ist erdrückend: die Heilbronner Ermittler haben katastrophal und weit unter dem bekannten Wissensstand ihrer Zeit gearbeitet. Und sie müssen es gewusst haben.
Und die Presse hat überwiegend nichts unternommen, um dem Unfug wirklich zu widersprechen und zu begegnen. Die Heilbronner Stimme hat mit ca. 3 Monaten Vorlauf zumindest öffentlich gezweifelt. Der große Rest ist blökend hinter den Behörden hergelaufen, ohne Erkenntnisse für den Leser beizutragen. Den Vogel hat wieder einmal die WELT abgeschossen. Sie hat noch am 10.03.2009 den längst widerlegten Quatsch neu aufgewärmt und verwirrt, statt nach Erkenntnis zu streben. Hinterher hat der ‚Stern‘ tatsächlich die Hand ein wenig in die Wunde gelegt: „Ermittler täuschten monatelang die Öffentlichkeit“.

Schlussfolgerung zum Phantom von Heilbronn

Die Klärung der Phantom-Spur, die seit 2001 durch die Fälle und Labore geisterte, wie Walter Parson schreibt, war sicherlich überfällig. Dieses wurde u.a. mit seiner Beauftragung und letztlich der Ermittlung der Spurenverursacherin sowie der anschließenden Verbesserung der Kontaminationsvorsorge geleistet, wenn auch recht gemütlich.
Gleichzeitig war es nicht Dummheit, sondern Sabotage, die Ermittlungen zum namensgebenden Heilbronner Polizistenmord gegen jedes Wissen und die Logik an diesen langsamen Prozess anzukoppeln. Diese  Verschleppungs- und Vernebelungstaktik lief objektiv auf einen wirksamen, fast 2-jährigen Schutz der Polizistenmörder vor Ermittlung hinaus.

Bedeutung für den NSU und den Prozess

Für den NSU, dem die Tat 2011 nach dem ebenso dubiosen Ende des Duos in Eisenach prompt zugewiesen wurde, lässt das nur 2 Möglichkeiten:

  1. Der NSU, also Böhnhardt und Mundlos als ausführende Organe, hat Michèle Kiesewetter ermordet und wurde dann von Behörden (und Medien) aufwändig und mühsam gedeckt
  2. Die Zuweisung der Tat an den NSU ist bis heute die Fortsetzung der Deckung der echten Mörder mit anderen Mitteln

Es gibt keine 3. Möglichkeit, höchstens eine Mischung von beiden der Art, dass dieser NSU etwas mit der Tat zu tun hatte, aber das Duo nicht die Täter waren. Suchen Sie sich Ihre Variante aus! Das OLG München wird sich morgen mit dem Urteil nach einem fast 5-jährigen Prozess nolens volens auch eine Variante aussuchen. Hilft ja nichts, dass sie beide nicht vertrauenserweckend sind!

Weitere Evidenz für Ermittlungsbetrug

Es gibt zahllose weitere interessante Hinweise auf Ermittlungsbetrug im Fall des Heilbronner Polizistenmords. Ich beschränke mich hier auf diejenigen mit Bezug zur DNA-Analyse und zu den oben genannten Büchern:

  1. Andere, bessere DNA-Spuren vom Tatort, u.a. von Kollegen, blieben bis 2009 unbearbeitet. Die Ermittlungen nahmen 2011 gerade wieder Fahrt auf, als sie durch die „Entdeckung“ des NSU gestoppt wurden. Quelle
  2. Aus den im Netz veröffentlichten Ermittlungsakten geht hervor, dass der Fall des bei Heilbronn ermordeten jungen Deutschkasachen Arthur Christ nach Zeugenaussagen mit dem Kiesewetter-Mord in Beziehung steht. Quelle
    In Buch [2] habe ich eine hochinteressante Parallele zu dieser Behauptung gefunden: Der Tod von Arthur Christ ist in die Fallhistorie zur uwP gerutscht, obwohl in seinem Fall (anders als beim ebenso mysteriösen Todesfall Diana Pawlenko) keine entsprechenden DNA-Spuren gefunden wurden. Eine mögliche Erklärung dafür wäre, dass Ferracci-Porri, der sich zusammen mit seiner deutschsprechenden Unterstützerin Karola Reich eine Weile in Heilbronn aufhielt, mitbekam, dass in den Ermittlungen der Mord an Arthur Christ inoffiziell sehr eng mit dem Kiesewetter-Mord verknüpft wurde.
  3. Ferracci-Porri berichtet in seinem Buch [2] im Zusammenhang mit einem Einbruch in Niederstetten über die Verzweiflung der Polizisten. Einige von ihnen trainierten dort in der Turnhalle Kampfsport, was aber in der Öffentlichkeit verschwiegen worden sei (s. den Artikel in der Heilbronner Stimme). Er zitiert einen Polizisten:
    Seit dem Auftauchen dieses Phantoms irgendwo inmitten unseres bisher geschützten Universums, erscheint nichts mehr wirklich wie zuvor. Auch wenn wir unter uns nicht von legitimem Verdacht sprachen und wir uns nicht einmal daran zu denken trauten, konnten wir doch nicht anders als im Leugnen einer Frage aneinander zu leben: ‚Gab es ein unzuverlässiges Kettenglied in der Polizei?‘“
    Dieses Zitat zeigt, dass sicherlich nur wenige Polizisten fest wussten, dass mit dem Phantom etwas faul war. Andererseits ist es ganz einfach, den Phantom-Wirrwarr von einer zentralen Stelle aus, z.B. im DNA-Labor des LKA künstlich zu erzeugen und die an der Basis ermittelnden Beamten in eine regelrechte Verzweiflung zu treiben durch völlig willkürliche und unverständliche Kreuztreffer. Wer wäre in der Lage gewesen, in Zweifel zu ziehen, dass die zuvor recht seltene Phantomspur jetzt plötzlich überall auftauchte?
    Eine solche Manipulation aus zentralen Ermittlungsinstitutionen heraus auch zu Lasten der normalen Polizeiarbeit ist z.B. im RAF-Kontext (Schleyer-Fahndung, Deckung für Verena Becker) bekannt und deutet auf eine gezielte Einwirkung von Geheimdiensten. Gerade Michael Buback legt in seinem Buch Wert darauf, die Masse der Polizisten von plumpen Vorwürfen zu entlasten, indem er darauf hinweist, wie die Ermittlungen aus wenigen herausgehobenen Stellen heraus hintertrieben worden sein können.

Was steckt wirklich dahinter?

Der NSU ist ein Fall-Komplex, in dem man an jeder Ecke auf gezielten Betrug stößt, wenn man anfängt, mit Wissen und Logik tiefer zu bohren. Hier nur einige Beispiele und wenige Belege:SchützendeHand

  1. Es fängt an mit dem Doppelmord von Eisenach. Den habe ich selbst bereits vor fast 4 Jahren mit ganz anderen Methoden nachgewiesen als Wolfgang Schorlau. Die Ergebnisse passen zusammen. Und sie passen auch dazuund dazu und dazu. Reicht das noch nicht?
  2. Die auch im morgen endenden Prozess nicht bezweifelte Herkunft der Ceska aus der Schweiz ist höchst zweifelhaft, wie dieser Beitrag des Schweizer Fernsehens zeigt.
  3. Die Anwesenheit des Geheimdienstlers Temme am Tatort des letzten Ceska-Mordes 2006 an Halit Yozgat in Kassel ist weithin bekannt. Natürlich wird das medial immer wieder alles irgendwie so hingedreht, dass jeder an die Geschichte glauben kann, der es unbedingt will. Wer aber will noch so dumm sein?

Das Problem besteht darin, dass es viel einfacher ist zu zeigen, dass die NSU-Geschichte zusammenmanipulierter Unsinn ist, als die Wahrheit hinter der Geschichte herauszufinden. Zum Nachweis reichen nämlich vergleichende Arbeiten wie diese. Die Falschheit der Geschichte ergibt sich aus dem Aufzeigen der Inkonsistenzen und aus dem Nachweis der Manipulationsversuche.
Die richtige Geschichte benötigt dagegen Zugang zu zuverlässigen Ermittlungsergebnissen, und diese habe ich nicht. Jede alternative Theorie steht deshalb automatisch auf schwächeren Beinen als der Nachweis des Unsinns.

Deshalb beschränke ich mich ganz strikt auf die Zerstörung der Lügen. Diese erst einmal sacken lassen! Danach wird man weitersehen. Schönen Tag und lustigen Urteilsspruch morgen am OLG in München. Aber glauben Sie kein Wort! Die Roben der Richter dienen allein der Verschönerung der Lügen. Zur Wahrheitsfindung haben sie nur unfreiwillig beigetragen. Es muss ja zu einem fünfjährigen Schauprozess eine Menge Papier produziert werden. Je mehr Papier, desto mehr Widersprüche. Außer man schreibt nur das auf, was man wirklich gut belegen kann und was auch der Logik nicht widerspricht.

Liste interessanter Links zum Phantom

26.04.2007 Spiegel: Oettinger-Interview sorgt für Wirbel
26.04.2007 Spiegel: Plauder-Vorwurf bringt Oettinger in Verruf
27.04.2007 Focus: Mafia-Racheakt nicht auszuschließen
18.06.2007 Heilbronner Stimme: Mysteriöse Frau hinterlässt blutige Spur brutaler Taten
19.06.2007 Heilbronner Stimme: Polizistenmord – Spur führt zu Bruderfehde
29.06.2007 Stern: Die Jagd nach dem Phantom
09.04.2008 Augsburger Allgemeine: Keine heiße Spur im Heilbronner Polizistinnenmord
19.04.2008 WELT: Sieben Fakten zu der gesuchten Serientäterin
24.04.2008 ZEIT: Die Unsichtbare
03.06.2008 WELT: Neue Spur im Heilbronner Polizistenmord
03.06.2008 Heilbronner St.: Das Phantom hinterlässt die 32. Spur
05.06.2008 Heilbronner St.: Phantom verbreitet Unbehagen und Angst
28.07.2008 Heilbronner Stimme: Dem Phantom auf der Spur
07.08.2008 SPIEGEL: Phantom hinterlässt erneut DNA-Spur
22.08.2008 Heilbronner Stimme: Die Frau ohne Gesicht – ZDF-Film über Phantom
25.08.2008 FAZ: Genetische Spurensicherung
27.08.2008 Heilbronner Stimme: Ist die Mutter des Phantoms Osteuropäerin?
28.08.2008 Heilbronner St.: Haut- und Augenfarbe des Phantoms bleiben ein Geheimnis
18.12.2008 Heilbronner St.: Polizistenmord: Das Phantom kehrt zurück
19.12.2008 Stern: Das Phantom – eine „tickende Zeitbombe“
23.12.2008 Heilbronner Stimme: Polizistenmord: Falsche DNA-Spuren?
13.01.2009 WELT: Höchste Belohnung der Geschichte ausgelobt
02.01.2009 Heilbronner St.: „Schlinge zieht sich immer enger zu“
01.02.2009 FAZ: Nicht zu fassen
11.02.2009 Heilbronner St.: Heilbronner Polizistenmord: LKA übernimmt Phantom-Fall
20.02.2009 Heilbronner St.: „Fall Arthur Christ“: Polizei noch ohne heiße Spur
25.02.2009 SternTV: Auf der Suche nach einer Mörderin
05.03.2009 ZEIT: Steckbrief aus dem Erbgut
10.03.2009 WELT: Was das Phantom mit der Sauerland-Zelle zu tun hat
25.03.2009 Heilbronner Stimme: Rechtsmediziner: DNA an Stäbchen ist immer möglich
26.03.2009 ZEIT: Die falsche Formel der Fahnder
27.03.2009 Stern: Ein GAU der Kriminalistik
01.04.2009 Frankfurter Rundschau: „Das war ein herber Rückschlag“
01.04.2009 bj-diagnostik: Die Grenzen der DNA-Analyse: Die Wattestäbchen waren schuld
05.04.2009 Stern: Trickst und tarnt Stuttgarts Innenminister
14.07.2009 Stern: Ermittler täuschten monatelang die Öffentlichkeit
17.07.2009 Stern: Das Phantom im Spitzelauto
13.09.2010 Stern: Die mysteriöse Mafia-Islamisten-Verbindung
24.08.2013 Heilbronner Stimme: Polizistenmord: Geheimdienst war in Heilbronn
02.04.2015 Locard’s Lab: Forensic Failures: DNA Evidence and the Phantom of Heilbronn
13.09.2016 Stern: Aufklärung unerwünscht?
21.09.2016 Spektrum: Fälschliche Genetische Fingerabdrücke
06.04.2017 Stimme: Polizistenmord Heilbronn: Fall lässt Ermittler nicht los
09.05.2017 Stern: „Null Aufklärungswillen“ im Fall Michèle Kiesewetter
09.09.2017 Strafverteidigervereinigungen: Das Phantom von Heilbronn

[1] Eine wichtige Ausnahme bilden Sexualverbrechen, weil bei ihnen häufig die Entstehung der Spur und die Tat selbst in einem besonders engen  Zusammenhang stehen.

[2] Der Schweiß-Spritzer widerspricht auch Walter Parsons Erläuterungen in Buch [3], dass die Phantom-Spur nur dann gefunden wurde, wenn es sonst keine nennenswerte DNA an der Probe gab. Ein Schweiß-Spritzer wäre auch für seine Quantifizierungen zu groß!

[3] Interessanterweise verteidigt auch Walter Parson die Ermittlungen wortreich, aber wenig überzeugend

 

Nachtrag 14.07.2018: Widerspruch in der Spurengröße
Der Einbruch in eine Turnhalle in Niederstetten (Spur Nr. 32) ist besonders interessant. Laut Buch [2] wurde diese Turnhalle von Heilbronner Polizeioberen für Kampfsport genutzt. Der Autor behauptet auch, dass die DNA-Probe hier von einer makroskopischen  Blutspur abgenommen wurde. Das bestätigt der Bericht in der Heilbronner Stimme:

Auf dieser Bank fanden sich die Blutreste.
Käss berichtet, dass sie mit bloßem Auge zu sehen waren

Das ist nun erstaunlich, weil es eklatant dem widerspricht, was Walther Parson darüber geschrieben hat, wann und warum die Phantom-Spur gefunden wurde:

Ein Wattestäbchen, das in eine deutlich sichtbare Blutspur getaucht wurde, musste nach Parsons Angaben mehr als genug Blutzellen enthalten, damit die Phantom-Spur bei weitem überdeckt wurde.
Dieser Widerspruch ließe sich dadurch auflösen, dass die Phantom-DNA im DNA-Labor gezielt hinzugefunden wurde. Ferracci-Porri berichtet außerdem darüber, dass dieses  Ergebnis nicht im DNA-Labor des LKA, sondern im Labor des Dr. Werner gefunden  wurde.

Nachtrag 17.07.2018: Leerproben
10 Jahre nach dem Mord wies der damalige Leiter der Heilbronner Polizei Rittenauer auf folgenden Zufall hin:
„Ich möchte deutlich machen, dass wir wegen der angesprochenen Zweifel lange Zeit zu den Wattestäbchen, die zur Spurensicherung verwendet wurden, Stäbchen aus derselben Packung als Leerproben mitgeschickt hatten. Und das heute Unfassbare war, dass die uwP-Spur kein einziges Mal an den Leerproben gefunden wurde, sondern immer nur an den zur Spurensicherung verwendeten“
Das ist allerdings interessant. Man müsste jetzt nur noch wissen, wie oft wie viele unbenutzte Stäbchen mitgeschickt wurden, um die Größe des Zufalls wirklich abzuschätzen. Es passt aber tendenziell zu der Hypothese, dass die Heilbronner aus einem Labor gezielt an der Nase herumgeführt wurden.


DAS nenne ich doch mal eine gründliche Recherche!

Wir können da helfen: Das Phantom „uwP“ fand sich nicht auf dem Armaturenbrett, und es war auch kein Schweisstropfen.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/02/18/heilbronn-tatort-theresienwiese-die-kt-antrage-und-ergebnisse-teil-4/

 

Schreibt Moser bis zur Schmierfinkrente?


NSU LEAKS @ArbeitskreisNSU

die Sau durch das Dorf treiben, #NSU-Verdummung von Links. Es geht immer noch dümmer, und es quiekt so schön…

Wenn etwas aussieht wie eine Ente, schwimmt wie eine Ente und schnattert wie eine Ente, dann ist es auch eine Ente.

Schwimmt sie im Mainstream, ist es eine Zeitungsente.

Moser ist noch immer das beste MFT, nein nicht das von Michelle Kiesewetter, sondern für die Verschwurbelung des Mordes. Moser ist sozusagen der KKK des Antifa-NSU, der Einzelkämpfer, der keine Ahnung von Kausalität, Korrelation und Koinzidenz hat, das allerdings in Perfektion. Und genau damit wirft er nur so um sich, daß die Portokasse klingelt.

Moser ist das beste MFT für Staatsschutz, daß man sich für Geld kaufen kann. Der aktuelle Kurs liegt laut Telepolis wohl bei 7,99 Euro. Leute, greift zu, solange es geht. So billig kriegt man Staatsschutz nie wieder. Das ganze Land zieht sich die Moserschen Schwurbeleien rein, auf daß in allen Dörfern die dummen Schweine um den Anger flitzen.

Nein, Frank-Dieter Stolt war kein NSU-Brandermittler, wie Moser es behauptet. Aus Falschem folgt Beliebiges. Damit könnten wir es belassen, denn Moser verliert sich gerne in der Beliebigkeit des Schwafelns. So wie die Verblödungsverstärker landauf landab, die hier nicht weiter erwähnt werden, weil sie auch nur abgeschrieben haben.

Es sei aber kurz das Vermächtnis von Stolt festgehalten. Denn auch wenn er in der Causa NSU nicht ermittelte, das waren Frank Lenk in Zwickau und Dr. Tilman Halder aus dem kleinsten Mafia-Ländle der Welt im Thüringischen Stregda, sowie der Literaturkritiker Christian Setzensack, der in einigen Vorstellungen am OLG-Stadl den Reich-Ranicki gab, weil er den Erlebnisbericht von Lenk in höchsten Tönen loben konnte wie kein anderer… Auch wenn Stolt also nichts mit den NSU-Ermittlungen zu tun hatte, hat er sich sehr deutlich dazu positioniert, identisch zu dem, was auch der AK NSU herausgearbeitet hat.

Bei der Gelegenheit kann man sich auch gleich nochmal die Frage stellen, warum der GBA ausgerechnet seine denklangsamsten und -eingeschränktesten Mitarbeiter in den Jahrhundertprozeß schickt, wenn sie bereits mit einem einzigen Halbsatz auf die Matte geschickt werden?

Das Hochlicht aus dem Video hat bisher niemand beachtet.

„Kinder spielen in den blutigen Pfützen.“

Eines der Kinder patscht durch die Pfütze, spritzt Papi die schöne Jogginghose voll, bekommt den Hintern versohlt. Papi wird Tage später wegen mehrfachen Diebstahls am Bahnhofskiosk festgenommen, Hose untersucht, Soko Parkplatz informiert, die das Teil in ihren Fundus legt. Könnte man ja noch gebrauchen.

Eine kleine Auswahl an potentiellen Jogginghosenträgern ist dann auch im Video zu sehen. Und wenn es die nicht waren, dann eben jene, die immer wieder mal zum Tatort zurückkehren mußten und auch Stunden später über die Blutlachen stolperten.

Die besten Kommentare zu Mosers Beliebigkeit.

Tobias Kern 25.06.2018 17:29

Re: NSU weiterhin aktiv

Frank Dieter Stolt war einer von 60-70 Topexperten, Deutschlandweit (MDR) in der Brandursachenermittlung. Er hat sich 2011, ein Jahr nach dem Großbrand von Apolda (am 17.02.2010 brannten insgesamt 6 Geschäfts und Wohnhäuser in der Apoldaer Innenstadt)
in einer MDR-Sendung

zum Thema Großbrand in Apolda und zur Brandursachenermittlung vor Ort geäußert. Er verwehrte sich auf vorzeitige Festlegungen zur Ursache und plädierte stattdessen für präzise Tatortsicherung:

„Was am Anfang nicht richtig gemacht wurde, denn das sind die Spuren auf die immer wieder zurückgreifen muß, ist nicht wieder gut zu machen“

Klingt heutzutage wie eine Mahnung zum noch kommenden NSU-Desaster von Stregeda. Solche Leute leben gefährlich nicht nur wegen dem NSU …

CharlosMolinero 25.06.2018 16:31

Welche Polizeiwaffe?

Etwa die Dienstwaffe vom Kiesewetter ohne auf dem Schlitten eingeschlagenem Landeswappen?

Ureinwohner 25.06.2018 16:39

„tiefer Staat“ versus „Verschwörungstheoretiker“ (Hefte raus, Ententest!)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ententest

gerheise 25.06.2018 16:51

Stolt war kein NSU-Brandermittler

Moser lügt.

keinreporter 25.06.2018 16:57

Familie gab bekanntem J. Beweismittel-nun sind sie weg

Die Familie übergab Beweismittel die die Polizei nicht gefunden hatte(wollte man nicht?)
einem bekannten Linken Journalisten der sich schon beim Fall Sebnitz lächerlich gemacht hatte(wer würde denn nicht glauben das 200 Menschen dabei zuschauen wie Nazis im Schwimmbad ein Kind ermorden-kommt ja täglich vor…),nun sind einige Beweismittel verschwunden und der ehrenwerte Journalist weiss von nichts.

Die Familie sprach vohrer auch mit einem „Rechten Magazin“wobei der Chef früher selbst stramm Links war,darauhin soll der besagte Journalist bei der Familie aufgetaucht sein und sie vor diesen bösen Leuten gewarnt haben.
Ob bei diesen „Rechten“ auch was verloren gegangen wäre?

Tobias Kern 25.06.2018 19:54

Regierungshandeln darf nicht unterminiert werden*

robbypeer schrieb am 25.06.2018 18:03:

Der oberste Staatsanwalt ist politisch weisungsgebunden.
Ein Wort von Merkel würde ausreichen, damit unabhängige Ermittlungen beginnen.

Sie tut es aber nicht.

* Staatssekretär Klaus Dieter Fritsche Aussage vor dem NSU Untersuchungsausschuß 2012:
„Es dürfen keine Staatsgeheimnisse bekannt werden, die ein Regierungshandeln unterminieren“
https://hajofunke.wordpress.com/2014/06/09/kdf-klaus-dieter-fritsche-kopf-und-lenker-der-hydra-verfassungsschutz/

Nein wird sie nicht – sie möchte nämlich sicher noch eine Weile leben und nicht wie Uwe Barschel in einer Badewanne im Beau Rivage oder sonstwo gefunden werden. Also wird schön die Klappe halten und über die dunklen Seiten der Politik schweigen (über die dunklen Seiten der Politik dürfte sie als CDU-Vorsitzende überdies mehr als genügend Bescheid wissen).

Guru123 25.06.2018 22:55

@heise, bitte relevante Quellen nachreichen.

Wie schon in einigen Threads bemerkt, sind auch bei Inanspruchnahme von Suchmaschinen keine relevanten Quellen zum Thema des Artikels zu finden. Bitte nachreichen. Danke!

yamxs 26.06.2018 08:24

Re: Erstaunliche Fahrkunst

Die Linkspartei und Aufklärung? Sie haben immer noch nicht mitgeteilt, wie ausgerechnet ihre Vereine an die DVD kam. Die Linke will aus der ganzen Geschichte ein möglichst großes nationalsozialistisches Netzwerk machen, um sich, und ihre Vereine, auch in Zukunft mit möglicht hohen Summen Steuergeldern pämpern zu lassen und ihre ideologischen Ideen durchzusetzen.
Aufklären will sie nicht wirklich.

Artur_B 26.06.2018 00:47

Mal zu dieser Hose

Es wurde also in Zwickau eine Trainingshose gefunden mit Blutspritzern der ermordeten Polizistin (Video ab 36:49). In der Tasche waren Taschentücher mit der DNA von Uwe Mundlos. Der Täter! Nicht ganz, denn dann müsste innen in der Hose ebenfalls DNA von Mundlos zu finden sein. Diese aber findet sich nicht.

Gibt es dazu eine erzählbare Geschichte? Erstaunlicherweise ja. Das macht Sinn, wenn man annimmt, dass sämtliche Beweismittel zum Fall Kiesewetter sorgfältig aufbewahrt wurden, um sie in einem günstigen Moment jemand unterzuschieben, womit der bis dahin ungeklärte Fall dann plötzlich geklärt wäre. Wobei der NSU nicht unbedingt von vorn herein dazu ausersehen sein musste. Das kann auch situativ entschieden worden sein.

Was heißt, dass man den Tätern Tatwaffen, Dienstwaffen, Handschellen und eben auch die Hose abnahm und sie dann laufen ließ. Die Verbringung zum NSU erforderte Koordination über drei Bundesländer und muss daher beim Bund gelegen haben. Und zwar ziemlich weit oben.

Gegenthese: das Trio konnte sich nie sicher sein, dass nicht die Polizei die Wohnung durchsucht, unter anderem deswegen benutzten sie Falschnamen. Und da nun lassen sie die Ceska herum liegen, die sie 9-fachen Mordes überführt? Plus Tat- und Dienstwaffen aus Heilbronn? Plus die Hose, die sie in vier Jahren nicht einmal gewaschen haben? Bitte, wer meiner These nicht glaubt, muss das für richtig halten.

Aber wessen DNA ist denn an der Hose? Wohl die eines Unbekannten. Eine zielgerichtete Aufklärung wurde nun die DNA aller Mitglieder von Florian Heiligs NSS ermitteln. Aber genau da sind die Nebelwände am höchsten und die Beteiligten am meisten gefährdet. Hier passiert nichts.

Gruß Artur

yamxs 26.06.2018 08:20

Re: Mal zu dieser Hose

Auch sämtliche Beute aus ihren angeblichen Raubzügen durch ostdeutsche Bankfilialen führten sie offensichtlich ständig mit sich, zur Arbeitserleichterung der Kriminalisten gleich mit angeblichen Originalbanderolen^^

Friedensblick 26.06.2018 09:03

Re: Mal zu dieser Hose

die Jogginghose tauchte -ohne- Brandspuren auf.

CharlosMolinero 26.06.2018 10:31

Re: Mal zu dieser Hose

Gut dargelegt! Es war an der Hose selbst kein DNA Antrag eines Uwes nachweisbar!

Und das ganze Setting spricht für eine Art „Beweismanagement“, leider.

yamxs 26.06.2018 08:17

Re: Fall Jochen K. – Wohnhaus mit Benzin gesprengt

Das bemängelt auch der Brandgutachter bei der gerichtlichen Einvernahme, Demzufolge hatte Zschäpe keinerlei anzeichen von Verbrannungen, nicht mal angesengte Härchen.
Und ein automatischer Zündmechanismus/zündquelle wurde nicht gefunden.
Demzufolge bezweifelte der Gutachter die These der Staatsanwaltschaft. Gericht, Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung gingen damals darüber einfach hinweg, keine Nachfragen keine Erklärungen.

Video: Da wird in absehbarer Zeit nichts aufgeklärt. Riemenkarl zu Heilbronn

Eine Stunde Gespräch mit fatalist, wie konnten die Ermittler nur derart versagen?

Sie konnten!

Sie sollten!

Sie hatten zu versagen?

Warum?

Lesen Sie:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/05/03/heilbronn-am-25-04-2007-der-tagesablauf-teil-8/

Schauen Sie:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2018/02/21/riemenkarl-im-interview-zu-heilbronn-nichts-ist-geklaert-total-verpfuschte-ermittlungen/

Danach sind Sie mit ihrem Latein am Ende.

So wie riemenkarl und fatalist, so wie Georg Lehle, nachdenkerin und alle anderen Dickbrettbohrer.

Es bleibt nur noch Zynismus… und Kopfschütteln.