Journalismus

Todesfall Oury Jalloh: Wie sich der Staat von Antifa und Linksmedien seit 12 Jahren vorführen lässt

Da gibt oder gab es diesen Revierleiter in Dessau, Sachsen-Anhalt, dem wohl mehrere Zelleninsassen wegstarben:

Drei Jahre vor Jalloh starb schon einmal ein Mann in einer Dessauer Polizeizelle an den Folgen eines Schädelbruchs, den der Arzt – es war derselbe wie bei Jalloh – nicht erkannt hatte.

Auch damals war Andreas S. Dienstgruppenleiter, und der Hinweis eines Kollegen, mit dem Mann in der Zelle stimme etwas nicht, bewog ihn nicht dazu, persönlich nachzuschauen. Das Opfer damals war ein Weißer; man sieht daran, dass die Neigung des Polizeibeamten S., sich nur dann in Bewegung zu setzen, wenn es sich partout nicht verhindern lässt, nicht rassistisch motiviert ist.

Die SZ ist aber der Meinung gewesen, schon 2010, dass der kriminelle Asylant irgendwie selber mitschuldig war:

Oury Jalloh wurde nur wenige Wochen vor seinem Tod wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt; die Tatsache, das er am Morgen seiner Festnahme schwer unter Alkohol und Drogen stand zeigt, dass er aus dieser Verurteilung keine Lehre gezogen hat.

Das war 5 Jahre nach dem Tod in der Zelle 2005, es gab einen Prozess:

Weil Schauprozesse gibt es ja bekanntermassen gar nicht in der BRD, gelle!

Das Gericht hat ihm Rahmen seiner Möglichkeiten alles getan, um die Umstände, die zum Tod Oury Jallohs führten, aufzuklären. Es gibt keinerlei Anhaltspunkt dafür, dass irgendjemand den Tod des Afrikaners vorsätzlich herbeigeführt hat. Die Behauptung, Jalloh sei ermordet worden, war zu Beginn des Prozesses bestenfalls fahrlässig; sie jetzt zu wiederholen, ist infam.

infam sei das, einen rassistischen Mord zu behaupten?

Aber die trotzige Verbissenheit, mit der Menschenrechtsgruppen den Fall Jalloh zu einem Exempel für rassistische staatliche Gewaltausübung stilisieren, …

„Menschenrechtsgruppen“, ein Codewort fuer die ganz Linken und die Antifa.

Springen wir ins Jahr 2017…

Den 12 Jahre alten Todesfall eines drogendealenden Asylanten dem Staat immer wieder vorzuhalten, das haben sich die Antifas um Katharina Koenig aus Jena und die Negercombo in ihrem Umfeld zur Aufgabe gemacht, und linke Seilschaften wie Ken FM sind da fleissig mit dabei.

Jalloh war am 7. Januar 2005 in Polizeigewahrsam genommen worden. Beamte hatten den angeblich stark angetrunkenen Mann an Händen und Füßen fixiert. Dann soll Jalloh nach Darstellung der Polizei seine Matratze mit einem Feuerzeug entzündet haben. Er starb in der Zelle, sein Leichnam war völlig verkohlt. Ein Dienstgruppenleiter der Polizei wurde 2012 rechtskräftig wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt.

Der hatte nicht aufgepasst, dieser Andreas S., aber sehen Sie, wie die Manipulation laeuft? Aus  3 Promille und Kokain wird „angeblich stark angetrunken“. Siffspiegel, der luegt und manipuliert immer. In jedem Artikel.

Hier Kathis Menschengruppen-Neger:

„Den Gutachten zufolge sind drei Szenarien denkbar: Jalloh hat sich selbst angezündet, Jalloh wurde lebendig von einem Dritten in Brand gesteckt oder seine Leiche wurde angezündet. Anhand der Bewertungen können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Möglichkeit eindeutig ausschließen,“ so Konrad.

Die Ermittler in Halle sollen nun zu einem endgültigen Ergebnis kommen. Einen zeitlichen Rahmen für die Ermittlungen nannte Konrad jedoch nicht. „Uns ist sehr daran gelegen, den Fall aufzuklären,“ sagte er. Vorwürfe, wonach die Justiz versuche, etwas zu vertuschen, wies er vehement zurück.

„Ich habe kein Vertrauen mehr in den Rechtsstaat“

Diese Vorwürfe erhebt unter anderem Thomas Ndindah von der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“. Er sieht den Wechsel der Ermittler kritisch.

Der ist schon 2007 mit Andre Kapke beim Fest der Voelker in Jena rumgelaufen:

JAGDSZENEN BEIM FEST DER VÖLKER 2007, DIE VÖLKER SCHWARZAFRIKAS WAREN UNERWÜNSCHT?

Kathis schwarzer Laufbursche ist genau dieser Thomas Ndindah. So ein Zufall aber auch…

Leiche angezuendet, wie in Stregda am 4.11.2011, wie kommt die Staatsanwaltschaft darauf?

Na ganz einfach: Kein Russ in der Lunge, kein CO im Blut. wie bei den Uwes…

„Findet man einen Nullwert bei Kohlenmonoxid… kann man davon ausgehen, dass der Mensch schon vorher tot war.“

Ist doch gar nicht soooo schwierig zu begreifen.

Sechs Gutachten, kein eindeutiges Ergebnis

Nein, kein einziges unabhaengiges Gutachten im Fall Leichenfuhre Eisenach.

Geschrei nur dann, 12 Jahre lang, wenn es politisch nuetzt: 6 Gutachten zum Asylneger, 0 Gutachten zu den boesen weissen Uwes:

VERBRENNUNG NACHSTELLEN, GUTACHTEN ANZWEIFELN, ALL DAS, WAS ES BEIM NSU NIE GAB

Da ist er, rechts. Kathis Neger.

MERKE: Die wahren Rassisten sitzen bei der Antifa.

Riesiges Geschrei:

Die Frau Vu verortet Dessau nach Sachsen, das passt wohl gerade besser, und hat -wie der Spiegel auch- kein Wort auf den drogenkriminellen Hintergrund und den Zustand des Asylbetruegers von damals „verschwendet“. 2 Seiten Gesinnungsjournalismus.

Am frühen Morgen des 7. Januar 2005 hatte Jalloh in Dessau in Sachsen-Anhalt zwei Frauen der Stadtreinigung gefragt, ob er ihr Handy leihen könne. Die Frauen fühlten sich belästigt, riefen die Polizei. Diese nahm den Sierra Leoner daraufhin gewaltsam mit. Am Mittag verbrannte Jalloh bei lebendigem Leibe in seiner Zelle.

Den 7. Januar hatte der Spiegel weggelassen, damit keiner merkt dass das Datum auf dem Kreuz falsch ist? Egal.

Die schreiben voneinander ab, wortwoertlich, immer dieselben Phrasen, Gamze Kubatschik sagte angeblich dasselbe:

Den Glauben an den Rechtsstaat, sagt ihr Mitglied Thomas Ndindah, habe die Initiative schon lange aufgegeben.

Kathis Neger fehlt nie. Wenn man das weiss, dass das alles linke Show ist, Anwaelte, Aktivisten, Journalisten, alles nur linke Volkserzieher mit Schuldkultfaible, dann kann man drueber lachen.

Aber wer weiss das schon?

Der Dienstgruppenleiter soll nach Aussage seiner Kollegin die Funkverbindung zu Jallohs Zelle mehrmals weggedrückt haben. In einem späteren Prozess gab er zu, mindestens einmal den Feueralarm ausgeschaltet zu haben. Die Kollegin nahm ihre Aussage aber wieder zurück, der Dienstgruppenleiter wurde freigesprochen.

Unabhängige Untersuchungskommission

Der Richter Manfred Steinhoff zog ein zynisches Fazit: Die Polizeizeugen hätten Aufklärung unmöglich gemacht. „Ich habe keinen Bock, zu diesem Scheiß noch irgendwas zu sagen“, sagte er am Ende seiner mündlichen Urteilsbegründung.

Nach Angaben der Initiative gab es auch eine Reihe an Ermittlungspannen. Unmittelbar nach dem Tod seien viele Beweise gar nicht erst gesichert worden oder verschwunden. Unter anderem breche ein Überwachungsvideo an einer entscheidenden Stelle ab, angeblich wegen Stromausfall. Laut Hausmeister gab es den aber nicht.

Beweise kommen und gehen, tauchen auf und verschwinden, das ist nun einmal so… NSU-Experten wissen das, Antifas verschweigen das, Journalisten sowieso.

Weil es politisch nicht passt, das mit dem Beweisbetrug bei den Tatorten des 4.11.2011, darum vertuscht man es. Und deshalb darf man die Berufsempoerten aus der Zeckenpfarrer-Zelle in Jena und ihre Assets auch nicht fuer voll nehmen.

Aber lachen darf man: Das rassismusfreie ZOB darf da nicht fehlen, bei den Berufsempoerten, LOL:

Faellt sogar ZEIT-Lesern auf, wie mies diese Frau Vu ist: Dessau liegt nicht in Sachsen:

Sehr schoen.

Sehr richtig erkannt: Wer sich die Vorgänge um den NSU vor Augen führt, begreift, das alles möglich ist.

Und wer endlos nervt beim Fall Jalloh, aber nicht beim Fall Leichenfuhre angezuendet in Stregda, dem ist sein „ehrenhaftes Aufklaerungsanliegen“ keinesfalls zu glauben.

Schoenen Sonntag.

PS: Leiche angezuendet, samt ein wenig Benzin, um vorherige Misshandlungen zu vertuschen, das scheint alles widerspruchsfrei aufklaeren zu koennen, und ist daher Occams Razor, Sie verstehen? Denken Sie an den Weissen, der mit dem Schaedelbruch… ganz oben im Blogbeitrag. Dessau in Anhalt, 2005, das ist so aehnlich wie Eisenach, 2011, Zwickau 2011 (endlich Sachsen!), oder wie Karlsruhe, 7.4.1977, oder wie Muenchen, Wiesn 1980, oder wie Heilbronn im April 2007.

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Selber schuld, oder: „Der zweite Tod meines Vaters“ auf kurdisch

Wer sich in die Arme der linken Nebenklage-Anwaltsriege begibt, der soll nicht jammern, wenn bei einem politischen Schauprozess nichts herauskommt. Keiner dieser 60 Anwaelte war bereit, ueber das staatlich vorgegebene Narrativ der Anklage wirklich hinaus zu denken, nach anderen Taetern zu suchen. Seit Ende 2011 haengen sie alle geradezu sklavisch an der NSU-Legende, Linke, der Bundestag einstimmig, alle Untersuchungsausschuesse bis heute, sogar die Verteidiger…

So in etwa koennte man zusammenfassen, was es zu dem Jammer-Artikel im Spiegel zu kritisieren gibt: Man liest was Frau Simsek und Frau Kubasik so sagen, und hoert doch nichts Authentisches, sondern implementiertes linkes Gedoens der Opferanwaltsmafia.

Das sollen Sie gar nicht lesen koennen, das liegt hinter einer paywall: 4 Seiten MK Ultra im Spiegel:

Einen der Einfluesterer sieht man auf der letzten Seite unten mittig, aber es gibt derer Dutzende, ebenso wie es viele nachplappernde Journalisten gibt, zum Beispiel die Beate Lakotta:

Drunter steht:

Was meint sie?

„Es muss ihnen jemand geholfen haben“, sagt Gamze Kubaşık. „Leute, die schuld sind, dass mein Vater nicht mehr lebt, und die jetzt frei herumlaufen, weil man nicht wirklich nach ihnen gesucht hat. Mit dieser Situation kann ich nicht leben.“

Offenbar ist sie fest davon ueberzeugt, die Mörder zu kennen. Warum, wenn es doch keine Spuren an saemtlichen Tatorten gibt von ihnen?

Na weil man es ihr so eingeredet hat… oder nicht?

Sie hat gehört, dass der Bundesanwalt das als „Spekulation“ und „Fliegengesumme“ bezeichnet hat. Es hätten sich in diesem Verfahren keine konkreten Hinweise auf Hintermänner ergeben, ebenso wenig wie Anzeichen für die strafrechtliche Verstrickung staatlicher Stellen. Ein Verfassungsschützer am Mordort? Zufall, sagen die Bundesanwälte. Akten verschwinden massenweise im Schredder? Kein Grund  anzunehmen, der Verfassungsschutz könnte irgendetwas bewusst zurückgehalten haben. Und selbst wenn: Was änderte das am Strafmaß? Nichts.

Was man nicht sucht, das findet man auch nicht…

Ein Rührstück voller Luegen, Halbwahrheiten und Manipulationen: Mord in Dortmund… 4.4.2006

Sie sieht sich dann selbst wieder auf die Absperrbänder zugehen, drum herum die Polizei- und Krankenwagen, Leute, die sie anstarren, auf sie zeigen: „Da kommt die Tochter.“

Migranten waren das, vorwiegend Tuerken, warum schreibt der Spiegel das nicht?

Wie ihre Mutter sie schüttelt, um von ihr zu erfahren, was passiert ist.
Wie ein Polizist der Mutter ins Gesicht sagt: Ihrem Mann ist in den Kopf geschossen worden.

Diese Spiegel-Schweinebande… weil ihre Mutter genau das wissen wollte!

Es ist ja nicht so, dass der Spiegel sich da irrt, oder es nicht besser weiss… er manipuliert.

Gamze, wie war das wirklich?

beim naechsten Mal aber „seid“ mit „d“ bitte 🙂

Vergleichen sie das mal mit dem, was 2017 im Spiegel steht… reinste Propaganda.

Es gibt einen Menschen, der sie versteht, der ihren Schmerz teilt und ihre Zweifel: Semiya Şimşek, Tochter von Enver Şimşek, Blumenhändler aus Nürnberg, erstes Opfer der Mordserie.

Nachvollziehbar, gemeinsames Leid verbindet, ebenso sind beide Kurdinnen. Sie lernten sich 2006 kennen.

Sie forderten den Staat auf, sie endlich zu schützen, anstatt sie wie Verbrecher zu behandeln, und die Täter zu finden, die seit sechs Jahren mit einer Ceska-Pistole durch Deutschland zogen und Türken abknallten.

Bloss ja nicht KURDE oder gar PKK erwaehnen…

„Mein Vater war der Erste“, sagt Semiya Şimşek, „Gamzes Vater war der Achte. Er hätte leben können.“

Jein, es gab fast keine Chance, trotz ueber 4.000 DNA-Spuren an den Tatorten, an die Moerder heranzukommen.

Spiegel-Leser wissen mehr:

2006, nach dem Mord an Halit Y., dem 21-jährigen Betreiber eines Internetcafés in Kassel, waren die Ermittler den Tätern sehr nahe gekommen. Es gab sogar Namen, aber dazu fehlten Beweise. Es gab Festnahmen, doch die Verdächtigen musste man wieder laufen lassen, und sie verschwanden Stunden später aus Deutschland, Richtung Schweiz und Türkei. Die Mordserie stoppte, doch von der Ceska fehlt bis heute jede Spur. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075315.html

Alles, ja wirklich alles deutet auf eine Entsorgung einer Mordserie mit Drogen/Kurden-Hintergrund bei 2 Leichen hin, nach wie vor.

… aber nicht im Spiegel 2017:

Sie haben ihre Mütter erlebt, zermürbt von Polizeiverhören, versunken in Trauer und Depression. Die Blicke der Nachbarn, die falschen Verdächtigungen, genährt von den Fragen der Ermittler. Das Gift des
Zweifels, das noch bis in die Familien in der Türkei wirkte. „Die deutschen Behörden haben meinen Vater zum zweiten Mal umgebracht“, sagt sie.

Ah ja, der 2. Tod meines Vaters… eigentlich der Titel von Prof. Bubacks Buch, aber hier ebenso passend.

Und wie infam das ist… wie sehr da manipuliert wird… es ist eine Sauerei, was die Tochter Simsek sich da leistet, und was der Spiegel widerspruchslos abdruckt.

Man mache sich das klar, es ist voellig unstrittig:

  • es waren die tuerkischen Nachbarn, die Blicke warfen, biodeutsche Nachbarn gab es auch im islamischen Internat der Simsek-Kinder in Aschaffenburg nicht. Auch nicht in Schluechtern…
  • Auftragsmord vom Konkurrenten aus Friedberg bestellt, das kam doch von Semias Onkel, nicht von der Polizei! Ebenso wie die Storys mit den Drogenfahrten nach Holland.
  • die Affaere des Vaters, wer kam damit an? Biodeutsche V-Maenner der Polizei, oder Migranten?

Es ist einfach nur dreiste Manipulation, es stammt vermutlich direkt aus Antifahirnen, was die beiden Kurdinnen da widerkaeuen…

„Ich hatte wirklich Vertrauen damals“, sagt Semiya. „Heute ist mein Bild vom deutschen Rechtsstaat zerstört. „

Geht uns auch so. Kein Scherz. Sie kann auch Prof. Dr. Buback fragen, der sieht das ebenso.

„Als ich zuletzt im Gericht war, hat Frau Zschäpe Gummibärchen gegessen, gelacht, Kaugummi gekaut“, sagt Semiya. „Ich erwarte nichts mehr von dieser Frau und nichts mehr vom Prozess.“

Davon war nie viel zu erwarten, denn das Urteil steht seit Nov. 2011 fest. Bundestag, einstimmig. Wie kommt sie darauf, dass Zschaepe weiss was die Wahrheit ist?

Linke Hirnwaesche erfolgreich, anders kann man das fast nicht verstehen, oder?

Dasselbe bei Gamze:

Sie hatte ja nicht nur ihren Vater verloren. Der Kiosk war ihre Existenzgrundlage, nun gerieten sie in Schwierigkeiten.

Das ist doch Wahnsinn! Der Vater versuchte verzweifelt, den Kiosk zu verkaufen, ein moeglicher Kaeufer sass seit Tagen im Kiosk, und der Vater versuchte sich verzweifelt Geld zu leihen, bis er den Verlustbringer-Laden endlich los sein wuerde… warum lesen die alle keine Akten?

Sie erzählte, wie nach dem Mord kein Kind mehr mit ihren kleinen Brüdern spielen wollte. Wie der Ältere sich auf dem Schulhof um die Ehre der Familie prügelte.

Das ist wirklich mies, aber dieser Kiosk war ein Drogenladen, man fand ja Spuren von Rauschgift darin, schon die Vorbesitzer vertickten dort Drogen… lies die Akten… der Kiosk lief schlecht, weil es KEINE DROGEN MEHR dort gab ist ebenfalls moeglich.

ABER die boesen Kinder waren Biodeutsche? NEIN, waren sie nicht…

Die schlimmsten Verhandlungstage seien die gewesen, an denen die Polizisten aus Dortmund aussagten.
Einen Tag nach dem Mord hatten sie Mutter und Tochter verhört, getrennt voneinander, stundenlang. Vor den Augen der Nachbarn kamen sie mit Hunden, durchsuchten den Keller, das Auto nach Drogen,
42 DER SPIEGEL 41 / 2017
durchwühlten Betten, Schränke, nahmen Fingerabdrücke und DNA-Proben der Familie.

HALLO… sie fanden Drogenspuren, sie fanden eine Huelse auf der Kasse, sie fragten sich woher diese Huelse kam, ob sie ne Botschaft war (wie die in Rostock bei der Beerdigung), und dass man Fingerabdruecke und DNA nimmt, das ist doch voellig normal… man muss doch die DNA der Berechtigten haben!

Es gab fast nie Huelsen bei den Morden… nur 2 aus den letzten 7 Morden…

Das BKA hat es versaut, der SPD-Staatsanwalt war unfaehig, es war wie bei Amri… Pleiten Pech und Pannen.

Gamze sitzt im Gericht, als der Beamte von damals seinen Zeugenauftritt hat. Fehler in seinem Vorgehen? Kann er keine erkennen. Er zeigt auch kein Bedauern.
Das wirft sie fast um.

Institutioneller Rassismus bei der Polizei soll suggeriert werden. Oberstes Ziel der linken Umvolker. Die Kurdinnen sind denen aber sowas von auf den Leim gegangen… tragisch.

Zschaepe weiss alles und sagt nichts:

Und sie werde keine einzige Frage der Nebenkläger beantworten. Zschäpe selbst sagte: nichts.

Eine Farce, ein falsches Gestaendnis, warum steht das da nicht? Es ist nicht bekannt was Zschaepe weiss. Menschenskinder, die wohnte nicht mal mit den Uwes gemeinsam, und ob die Uwes es waren weiss ebenfalls niemand.

Wie kann man nur so leichtglaeubig sein?

Sorry, aber hier musste ich lachen:

Na nix bedeutet das! Herr lass Hirn regnen… 

Die Laeden in Stuttgart waren uebrigens kurdisch, nicht tuerkisch, aber das haben Sie sicher sowieso erraten, oder nicht?

Der Rest des Jammerverstaerker-Journalismus lohnt nicht. Alles dieselbe Sosse, antifa-induziert und irrelevant. Passt aber zum linksversifften Spiegel.

Compact #NSU „Zschäpe muss freigelassen werden“ gibt einen guten Einstieg. Empfehlenswert!

Ganz neu eingetroffen, zerlegt, jede Seite eingescannt, zur PDF gemacht und OCR-behandelt (Texterkennung), so kam es an, Vorgestern, das neue Compact Spezial zum NSU:

Am 23.09.2017 veröffentlicht
Im NSU-Prozess fordert die Bundesanwaltschaft die Höchststrafe für die Angeklagte: Lebenslange Haft plus anschließende Sicherungsverwahrung. Die brandneue COMPACT-Edition bringt die Treibjagd auf den neuesten Stand und lässt das gesamte Anklagekonstrukt zusammenbrechen. Lesen Sie in mehreren Originalakten selbst, warum Beate Zschäpe frei gelassen werden muss.

 

Und so sieht es aus:

Das Vorwort gab es schon beim Elsässer, das ist daher kein LEAK…

hier die naechste Doppelseite:

Sehr ansprechend gemacht, angenehmes Layout. Fachlich nicht fehlerfrei, aber wer ist das schon, und viele der Hauptwidersprueche gut verstaendlich beschrieben. Andere fehlen hingegen komplett. Dennoch gilt:

Ein guter Einstieg in den mittlerweile gigantisch grossen NSU-Komplex, bei dem kaum noch jemand den Überblick hat.

Ergaenzend, ja vertiefend zu Compact sollte man das hier lesen, es ist zudem kostenfrei:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/08/30/gdu-einstieg-for-you/

Klick… http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/EinstiegNSU.pdf

Damit sollte genug Lesestoff fuer das naechste regnerische Wochenende vorhanden sein…

Was die Leidmedien sich nicht trauen, das bringt Compact: Die Russlungenluege im Bundestag zum Beispiel:

Da sieht man doch gerne darueber hinweg, dass die angeblichen „Geheimakten“ allesamt oeffentlich zugaengliche Landtags- und Bundestagsberichte sind… auch wenn ein fahler Beigeschmack bleibt. Muss man von Geheimakten schreiben, wo keine sind?

Wobei… lustig sind sie schon, unsere Bundestags-Vertuscher:

Koennen Sie den letzten Absatz lesen?

Die dargestellten Fragen und Widersprüche sind aus Sicht des Untersuchungsausschusses nicht abschließend bearbeitet. Insbesondere wäre es aus Sicht des Untersuchungsausschusses notwendig, Sachverständige zu hören, die zu den Fragen der fehlenden Rußspuren in den Lungen der zwei Toten Stellung nehmen.

Dem Untersuchungsausschuss fehlt für eine entsprechende Bewertung dieses irritierenden Faktes die notwendige Kompetenz.

Feige waren sie, Lügen am laufenden Band haben sie in ihren Abschlussbericht geschrieben. Auch dazu hat Compact gute Arbeit geleistet.

Die Edition konzentriert sich auf die Punkte, an denen die staatsoffizielle NSU-Version am widersprüchlichsten ist. Jedes einzelne Kapitel lässt das gesamte Anklagekonstrukt zusammenbrechen: Wenn der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter am 25. April 2007 nicht vom NSU begangen wurde, ist Böhnhardt und Mundlos die Heilbronner Pistole untergeschoben worden – und umgekehrt. Wenn in Kassel nicht vom Trio gemordet wurde – warum sollte es dann die Tat in seiner Bekenner-DVD ab­feiern? Wenn die aufgefundene Ceska-83 nicht den Dreien gehörte oder nicht die Tatwaffe ist, wer hat dann geschossen? Das Studium der von uns abgedruckten Ak­ten kann nur zu einem Schluss führen: In dubio pro reo. Wann darf Zschäpe endlich raus?

Wir koennen das Sonderheft (80 Seiten) nicht komplett leaken. Die vollstaendige Lektuere lohnt sich in jedem Fall!

Herr Mundlos hat sich fein gemacht – reloaded

Ja, er sitzt in der Hölle und lacht.

Nur der Vollständigkeit halber sei auf eine weitere Polizeipanne bei der Fahndung nach den Uwes hingewiesen. Richtig gelesen, nicht die Schlapphutbande hat es verkackt, sondern die Polizei. Ob der Merbitz in Sachsen, Menzel in Thüringen oder die Polizei im großen NRW, immer waren es Polizisten, die versagten, wenn es darum ging, der Herren Serienmörder habhaft zu werden.

Mundlos war im Hessischen untergekommen, tief in der Illegalität, konnte aber durch aufmerksame Nachbarn identifiziert und den zuständigen Organen zur Anzeige gebracht werden. das ging so.

Einen Monat nach dem Kölner Nagelbombenattentat mit 22 Verletzten hat die Polizei am Freitag im nördlichen Hessen einen Verdächtigen festgenommen. Das Polizeipräsidium Osthessen bestätigte eine Festnahme in einem Ort nahe Lauterbach, dem Wohnort des Mannes. Der 23jährige habe „Verbindungen nach Köln“. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um einen Deutschen. „Wir gehen davon aus, daß es sich bei dem Festgenommen um den Mann handelt, der auf dem Fahndungsbild mit dem Fahrrad abgebildet ist“, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Rainer Wolf am Freitag. Ein Hinweis aus der Bevölkerung hatte zu der Festnahme geführt.

„In den Vernehmungen müssen wir nun überprüfen, ob sich der Tatverdacht erhärtet oder ausgeräumt wird“, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei kann den Verdächtigen bis zu diesem Samstag festhalten. „Entweder wird er dann entlassen oder dem Haftrichter vorgeführt.“

Rätselhaft war bislang der Hintergrund der Tat.


Verfremdeter Auszug aus Band 4-2-2, Anlage 17, Lichtbildmappe 11 zur Frühlingsstraße
Staatsanwalt: Wir haben den Mann mit dem Rad

Rätselhaft gibt es im deutschen Strafrecht nicht, insofern ist nur rätselhaft, wieso die den Mundlos wieder haben laufen lassen, da sie ihn doch hatten?

Ganz im Stile der Sprachregelung führender deutscher Spezialdemokraten können wir nun fugrechtlich behaupten:

Sie hatten das Schwein, das unsere tückischen, äh türkischen Mitbürger zu Staub bomben wollte.

„Auch Kurden, Väterchen?“

„Auch Kurden!“ sagte stolz im Brustton der Überzeugung der Redner. „Das kommt oft vor!

Und sie verstecken ihn seitdem vor der kritischen und aufklärerischen Öffentlichkeit.

Das deutet alles auf eine weitere Sternstunde für den Genossen Schauss hin, der als begnadeter Volksaufklärer im Hessischen Landtag nun die Machtverhältnisse tanzen lassen wird. Er wird Mundlos vorführen lassen und knallhart quizzen.

Es gibt eine gewisse Erleichterung in Köln, daß es sich vermutlich nicht um einen terroristischen Anschlag handelte, der die Auseinandersetzung mit radikalen Islamisten bis vor die eigene Haustür getragen hätte. Gleichwohl ist es schwierig, die Verantwortung und Urheberschaft anderen zuzuordnen. Selbst die Anwohner können oder wollen sich keinen Reim darauf machen. Die einen schließen einen islamistischen Hintergrund aus, weil es unter den Muslimen des Viertels kaum Radikale gebe und auch kaum Anhänger des „Kalifen von Köln“, Metin Kaplan. lebten dort kaum.

Andere Anwohner vermuten Rechtsextremisten hinter der Tat und sehen einen Zusammenhang mit der bevorstehenden Europawahl am Sonntag. Aber das alles sind Mutmaßungen und Spekulationen. Die Polizei schloß einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat jedenfalls aus.

Es gibt in der Keupstraße auch die andere Seite des farbenfrohen orientalischen Flairs, nämlich Glücksspiel, Schutzgelderpressungen, Rauschgifthandel und Machtkämpfe zwischen Türken, Kurden, Albanern, Serben und Bosniern. Gelegentlich kommt es in Köln auch zu Schießereien. Die Ermittlungen sind dann nicht leichter als im terroristischen Umfeld. Bei den kriminellen Organisationen handelt es sich oft um „geschlossene Gesellschaften“, die für deutsche Sicherheitsbehörden kaum zugänglich sind.

Die Festnahme erfolgte gut einen Monat nach dem Anschlag mit einer Nagelbombe in Köln mit 21 Verletzten und einen Tag nach einem großen Straßenfest in dem betroffenen Kölner Bezirk. Ein Polizeisprecher teilte mit, am Nachmittag seien zwei 28 Jahre alte Männer in Gewahrsam genommen worden und würden vernommen. Die beiden Deutsch-Türken stünden im Zusammenhang mit einem 23-Jährigen, der am Samstag mangels dringenden Tatverdachts wieder freigelassen worden sei.

Auch gegen die beiden Männer bestand den Angaben zufolge zunächst kein dringender Tatverdacht. „Es gibt da gewisse Verdachtsmomente. Somit gehören diese Männer auch zum Kreis möglicher Tatverdächtiger“, sagte der Sprecher. Weitere Einzelheiten nannte er nicht.

Der am Freitag festgenommene 23-Jährige wurde nach zweitägigen Verhören am Samstagabend wieder auf freien Fuß gesetzt. Ein dringender Tatverdacht gegen ihn hatte nicht erhärtet werden können.

Nun ist nur noch eine Frage offen. Wo sitzen die größeren Scheine, äh Schweine? In der korrupten Journaille? Bei jenen, die irgendwas mit Aufklärung machen wollen, egal was? In der Bundesanwaltschaft? Oder sind sie unter den Mitgliedern der Opferanwaltsmafia zu finden? Oder gar in einem Bundesministerium?

Es gehört zum Allgemeinwissen, daß es nur Leute in die allerhöchsten Führungspositionen schaffen, die entweder selber die Knete mitbringen oder eben korrumpier-, volgo erpreßbar sind. Trump brachte sein Geld selber mit und ist von der Nomenklatura nicht erpreßbar. Deswegen stinken die ja auch so fürchterlich ab. Andere reagieren wie ein Seismograph auf den kleinsten Fingerzeig, wo es langzugehen hat. Wurde RAF-Otto vorgeschickt, weil er erpreßbar war und aus langjähriger Berufserfahrung wußte, wie Vertuschung geht?

Fast wäre der Post ganz ohne das Kürzel NSU ausgekommen, Eben nur fast, denn es sei der Hinweis gestattet, daß der Bombenanschlag in der Keupstraße nichts, aber auch gar nichts mit dem Antifamärchen evangelistischer Extremisten zu tun hat.

Mundlos, der Fahrradschieber, sitzt derweil in der Hölle und feixt sich einen, weil er all den Deppen eine Nase gedreht hat.

Der Dank für den Tipp geht an Ed Rigg.

Avanti dilettanti, wer ist „besser“? DIE WELT oder Nuoviso?

„Der 4. Kopf des NSU-Videos“ Andre Eminger wurde nach 5 Jahren Freiheit wieder in U-Haft genommen, was mit Fluchtgefahr begruendet wurde, die aufgrund der Forderung von 12 Jahren Haft durch die BAW gegeben sei.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/05/30/nsu-sach-und-lachgeschichte-nr-7-vier-nsu-kopfe-auf-der-bekenner-dvd-sind-1-zuviel/

Der BGH hatte Eminger 2012 aus der Haft entlassen, weil er die Paulchen-Schriftart im Video nicht besass, und seine Tatbeitraege gering seien: Bahncards, Fluchthilfe, und das angebliche Anmieten von Fahrzeugen im Jahr 2000, mit dem die langhaarigen Uwes nach Köln gefahren seien, um kurz vor Weihnachten (oder so) ein kleines Boembchen in einer Stollendose in einem iranischen Geschaeft zu hinterlegen, welches dann im Januar 2001 der Tochter des Besitzers ins Gesicht explodierte und sie schwer verletzte. Eminger selbst war es nicht, der ist viel zu klein, so wie der NRW-V-Mann Johann Helfer auch zu klein ist, Aussage der Opfer.

Neues gab es dazu im Prozess nichts, was Eminger betrifft, aber statt Haftentlassung durch den BGH gab es jetzt einen Haftbefehl durch das OLG Muenchen, wie die WELT berichtet:

avanti dilettanti: Das ist die Keupstrasse, nicht die Probsteigasse, und 2006 ist sogar doppelt falsch: Probsteigasse waere Ende 2000/Anfang 2001, und Keupstrasse waere 2004.

Es verwundert also nicht, dass auch die alternativen Medien zum NSU dahin-delirieren, so wie aktuell Norbert Fleischer und Frank Höfer:

Da sitzen nicht nur die beiden Bayern schlackend mit den Ohren… allerdings wird es auch nicht wirklich besser, als der Chef eingreift. Welcher Ermittler schoss sich am 4.11.2011 auf dem Dienstklo?

Wer ist der Heilbronn-Mainstream-Journalist, der da bei der Riha-Doku interviewt wurde? Klingelstreich-Moser?

Wir schlagen vor, Sie schauen sich das selber an, und falls sie da Hilfe brauchen, wenden Sie sich an doch Robert Stein, der ist ebenfalls irgendwie bei Nuoviso, und ebenfalls ein grandioser NSU-Experte.

Danach sind Sie dann faehig, bei Springer NSU-Artikel zu verfassen. Oder als Bundesanwalt im Schauprozess Maerchen zu erzaehlen. Oder heuern Sie doch beim BKA an!

Die Namen Mundlos und Böhnhardt kennt Robert Stein zwar nicht, aber doch irgendwie zu 50%, das mit den Heilbronner Mordwaffen im Womo Eisenach hat er jedoch drauf.

Wie jetzt, das waren die Dienstwaffen?

Na und? Die Handschellen aus dem Womo wurden doch auch 1 Tag spaeter in Zwickau gefunden… so what?

Es ist wirklich schwierig mit den Alternativen und dem NSU. Ebenso schwierig ist es allerdings mit den Parlamentariern. Da fehlen die Basics… wenn es drauf ankommt.

Woran liegt das? Bequemlichkeit, oder ist es Angst?

Hab ich noch nie so gelesen, ware aber moeglich. Schiss als Grund der meist sehr linken Alternativmedialen, daher keine Ahnung vom NSU, verbunden mit der Weigerung, sich damit zu befassen?

Historiker Aly: „Zschäpe soll endlich ihr Schweigen brechen!“

Kennen Sie Götz Aly? Maoist, 68er, Linksextremer a. D.,…

Historiker und Journalist mit den Themenschwerpunkten nationalsozialistische Rassenhygiene, Holocaust und Wirtschaftspolitik der nationalsozialistischen Diktatur sowie Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts.

Dieser sehr linke Historiker kommentierte Vorgestern, was beim Schauprozess in Muenchen abging. Dazu haetten wir dieses Video des BR-Reporters anzubieten, sehr BAW-nah, wie ueblich:

Alles prima begruendet, was die Regierungsanwaelte fordern… ja klar ey 🙂

Immer wieder schlimm, wenn die hohlen Phrasen der Politiker als Bauchbinde eingeblendet daherkommen, da war gerade der Heiner Geissler gestorben… peinlich, besser waere es, die Klappe zu halten!

.

Was Aly dann aber sagte, im Radio, nicht bei Phoenix, das war interessant:

Aus den 35 Minuten haben wir den NSU-Anteil (3 Minuten) in einem Stueck rausgeschnitten.

3:36 Minuten

Solch eine hohe Strafforderung habe es niemals in der BRD gegeben, das muesse er zunaechst mal sagen. Als Historiker.

Nicht einmal gegen die Moerder der RAF seien solch hohe Strafen beantragt worden.

Besonders harter Antrag, wohl schlechtem Gewissen geschuldet, koennte man meinen.

Er meine das aber nicht… aber…

Der hervorragende Richter wird aber werten, und der sei ja so gut… also solle man das Urteil abwarten.

(kannste dir nicht ausdenken, sowas)

Bei 1:50 Minuten etwa kommt, was ihm wirklich am Herzen liegt: Sowohl in den NS-Prozessen als auch in den RAF-Prozessen haetten die Angeklagten nie gesagt, warum sie gemordet haetten, und diese Omerta muesse aufhoeren. Die sei eine Schande.

Sowohl bei der NSU als auch bei der RAF wisse man nichts.

(kein RAF-Mord ist wirklich geklaert, meinte der Goll)

Aly findet das ekelhaft, im Fall der RAF, die verhielten sich wie ihre Nazivaeter. Genau so.

(Sigmar Gabriel meinte er aber nicht…siehe Parallelblog)

Aly richte einen Appell an Beate Zschaepe, die solle sich dazu durchringen zu reden, wie sie in den Sog des Mordens gekommen sei… diese Hoffnung wolle Aly nicht aufgeben, solange die Wissenden leben, egal wie schuldig sie seien.

Sehr interessant, Aly glaubt Zschaepe nicht, was sie gestanden hat, wohl weil das nur das Nachbeten der Anklage war, also wertlos, es sei denn man steckt tief im Arsch der Bundesanwaltschaft wie die Medienschaffenden… dann glaubt man all das, natuerlich.

Was aber, wenn Zschaepe die Wahrheit gar nicht kennt? Was, wenn die Moerder noch frei herumlaufen? Es gibt keinen einzigen Tatortbeweis fuer die Maer der Bundesanwaltschaft, die Uwes seien die Killer gewesen.

Ist dem Aly das gar nicht klar?

Kaffeesatzleserei im Schauprozess: Sicherungsverwahrung für Zschäpe?

Es wurde am Freitag noch fleissig plädiert, zu Eminger wenig und viel zu Gerlach, aber die beiden Helfershelfer bzw. Helfer des Trios interessieren eigentlich kein Schwein.

Tweet vom Freitag

Das liegt vor allem daran, dass die Aussagen der Womo-Verleiher, dass Gerlach das Eisenacher Womo abgeholt habe, nicht ernst genommen wurden, ebenso wie die Aussage des Verwalters, er habe mit Susann Eminger den Termin in der Kueche gehabt, im September 2011 am Vortag des Arnstaedter Bankraubs, als KEIN Womo dort in Zwickau am Haus gesehen wurde. Von allen ca. 30 befragten Nachbarn nicht.

Im Schauprozess geht alles nach Drehbuch (Anklage), da stoeren „falsche Zeugenaussagen“ nur, denn es waren ja laut Wahrheitsministerium Bōhnhardt und Zschäpe, die das Womo abholten. Die komplette Lügenpresse korrigierte sogar ihre Online-Berichte, als der BKA-Experte aussagte, die SMS der Emingers, ich fahr mal eben Gerry und Lisl wohin sei ca. 1 Jahr aelter als 25.10.2011, und logen das um zu: Es war einmal am 25.10.2011…

Banana Republic…

Daher ist der gesamte Prozess mitsamt seiner 4-jaehrigen „Beweisaufnahme“ wertlos, alles Show, und das bemerken die Leser, waehrend sich die Journaille ins Gedoens fluechtet:

Haaallllooo, es ging um die Helfershelfer und Helferinnen Eminger und Gerlach, nicht um Zschäpe. Ist das gar nicht aufgefallen? Warum wurde die Sippe Gerlachs nicht mit der unbekannten DNA im Womo am Kinderspielzeug abgeglichen, um das kleine Maedchen mit den rosa Sandalen zu finden?

Der ganz Irrsinn der Sonderbeandlung innerhalb politischer Prozesse:

So machte sich Zschäpe zur Mittäterin beim Mord in zehn Fällen – ohne ein einziges Mal an einem Tatort gewesen zu sein. Hinzu kommen viele Fälle versuchten Mordes: allein 32 Fälle beim Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße von 2004, weil sich dort 32 Menschen im potentiell tödlichen Umkreis der Nagelbombe aufhielten. Ebenfalls als versuchter Mord gelten die erste Kölner Bombentat von 2001, bei dem eine 19-Jährige schwer verletzt wurde, und der Mordanschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn, bei dem die Beamtin Michèle Kiesewetter starb, ihr Kollege Martin A. aber schwer verletzt überlebte.

In drei Fällen machte sich Zschäpe der Bundesanwaltschaft zufolge eigenhändig des versuchten Mordes schuldig – nämlich, als sie am 4. November 2011 die gemeinsame Wohnung des NSU in Zwickau anzündete, nachdem sich Mundlos und nach einem misslungenen Banküberfall in Eisenach selbst erschossen hatten. Sie brachte eine gebrechliche Nachbarin und zwei Handwerker in Lebensgefahr.

Mit der Brandstiftung wollte sie der Anklage zufolge Beweise vernichten.

LOL, sie hat, so sie denn dort war und die Bude hochjagte, Beweise praesentiert, aber garantiert nicht vernichtet. Was ist das nur fuer ein Bloedsinn, der da verbreitet werden muss durch die MSM…

Als Zeichen, das Zschäpe sich ganz und gar der Gruppe NSU verschrieben hatte, sehen die Staatsanwälte auch, dass sie im Anschluss DVDs mit dem menschenverachtenden Bekennerfilm verschickte.

Das ist Bloedsinn, wieder werden Zeugenaussagen aus dem Prozess ignoriert, „damit das falsche Gestaendnis passt„:

Quelle: Compact 09/2017

Es waren 2 Postleute vor Gericht, man ignorierte also 2 Aussagen, dass es keine 15 DIN C5-Umschlaege (22 cm lang!) gab, sondern nur Postkarten-kleine Standard-Briefe, „so 2 bis 3“, mehr nicht. Der Fingerabdruck hat ein Nachfindungs-Geschmaeckle, der wurde nicht bei der 1. Laborrunde im BKA gefunden, wenn ich mich da nicht irre…

Das ist alles Schwindel, das hat Compact gut erkannt.

Alles nachvollziehbar, aber sie hat vollumfaenglich gestanden. Sie hat sich ihren Strick im Vertrauen auf einen Deal quasi selbst geknuepft, oder etwa nicht?

Sicherungsverwahrung wird wahrscheinlicher… was fuer ein Schmarrn, wo es gar keine Beweise gibt, dass die Uwes auch nur an einem Tatort waren, aber Taeterhaare 2011 ploetzlich verschwunden waren… und selbst Gerangel 2006 mit nachfolgendem Bauchschuss keine Taeter-DNA am Opfer hinterliess… (Einzeltaeter Zwickau, Tatwaffe Revolver im Womo Eisenach wechselte die Farbe…)

Banana Repulic…

Die Staatsschutzmedien versagen, wissen das, und finden das suboptimal, gar peinlich, und lassen 46 Kommentare zu? Quasi als ausgleichende Gerechtigkeit?

Gutmenschen-Reflex folgte prompt 😉

Grausam, dieses geheuchelte Mitleid?

Was soll sie denn den Opfern sagen, wenn sie doch gar nichts weiss?

Welch boeses Wort in der ZEIT… Schauprozess.

Richtig, aber das juckte 20 Verteidiger-Darsteller nicht die Bohne!

Die Anklage ist ein Maerchen, aber das macht nix 🙂

Wieso dem BGH?

Na weil das Goetzl-Staatsschutzurteil des Schauprozess mit Sicherheit beim BGH landet:

Aber war Zschäpe tatsächlich selbst Täterin? Schließlich war sie an keinem Tatort anwesend. Und der 3. Senat des Bundesgerichtshofs, der im Falle einer zu erwartenden Revision auch für den NSU-Prozess zuständig wäre, hat schon klargestellt, dass die Kenntnis eines Angeklagten von den Taten und sein Wille, diese Taten als gemeinsame anzusehen, noch keine Mittäterschaft begründeten. So steht es in einer Entscheidung aus dem September 2015.

Dieses ganze dumme Geplaerre von wahrscheinlicher Sicherungsverwahrung ist irrelevant. Es wird nach dem Urteil des Staatsschutz-Senates des OLG, beruhend auf einer Schrottanklage der Staatsschutz-Sonderstaatsanwaltschaft des Tiefen Staates weitergehen. Ob der BGH dabei die letzte Instanz sein wird oder ein EU-Gerichtshof, das wird sich zeigen.

Peinlich fuer die BRD als Ganzes wird es sowieso werden, wieder einmal, viel peinlicher noch als beim Fall Buback/Becker.

Das steht bereits fest. So sicher wie die bananige BRD keinen der grossen Terroranschlaege aufklaeren kann, will und darf. Seit 40 Jahren schon nicht.

Linker Blödsinn vom Kopf auf die Füsse gestellt: Tichys Einblick zum #NSU

Hatten wir Gestern, recht ausfuehrlich:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/08/17/tichys-einblick-zum-nsu-wenn-die-leser-es-rausreissen/

Da sind viele gute Leserkommentare zu einem schlechten linksverschwurbelten Journalismus dabei, der die wesentlichen Fakten ignoriert.

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Dieser Kommentar fasst das wunderbar zusammen:

Kommentar zum Ansari Stuss
David Sohn • vor einem Tag

„An keinem einzigen Tatort wurden Fingerabdrücke und DNA-Spuren von den beiden gefunden. Das ist ausgesprochen ungewöhnlich.“ Das ist nicht ungewöhnlich sondern unmöglich.

„So gibt es noch viele Indizien, die für die Beteiligung weiterer Täter sprechen.“ Nicht für weitere Täter sondern für andere Täter.

„Schließlich will er trotz der Enge der Räumlichkeiten keinen Schuss gehört, keinen Toten gesehen und auch den Geruch von Schießpulver nicht wahrgenommen haben, als er beim Verlassen des Cafés 50 Cent auf den Empfangstresen legte, hinter dem Halit Yosgat lag.“

KEINER der Anwesenden hat einen Schuss gehört.

„Nach Kassel hatten die rassistisch motivierten Morde ein Ende.“

Wer sagt, daß die rassistisch waren? Dafür gibt es keinerlei Indiz. Kann genauso gut was mit Drogen oder PKK zu tun haben. Wie viele Türken/ Kurden wurden seit dem in Deutschland umgebracht? Ich kenne einige Fälle.

“ Was spricht für ihre Täterschaft? Wenig, sagen auch Juristen und Experten. “ Nein, NICHTS spricht für eine Täterschaft der Uwes. Sagt selbst der Leiter der dortigen SOKO.

„Inzwischen ist die Feuerwehr gekommen und löscht, macht die üblichen Fotos, die Einsatzleiter Michael Menzel jedoch gleich nach seinem Eintreffen beschlagnahmt. Die Speicherkarte wird gelöscht.“ Warum beschlagnamt ein Polizist die Fotos der Feuerwehr? Also ist es die Polizei die als erstes vertuscht. Ist übrigens in HN auch so gewesen.

„Bei der Obduktion der Leichen am 5.11. wiesen ihre Lungen trotz des Brandes keine Rußpartikel auf, was jedoch nach Expertenmeinung für wissenschaftlich möglich gehalten wird.“
Das ist genauso unmöglich wie die 27 Tatorte ohne Uwe Spuren. Und nicht vergessen: Der GBA und BKA haben gelogen, da Sie behaupteten ein Uwe hätte uRussspuren in der Lunge gehabt.

„13 Jahre haben die Mörder eine Blutspur im ganzen Land hinterlassen“ von 2000 bis 2007 (Heilbronn) sind es keine 13 Jahre

„Waren die Dienste so unfähig? Oder waren sie involviert? “ Bei einer komplett mit Spitzeln durchsetzten rechten Szene ist nur zweiteres möglich.

Aber zumindestens für den Kiesewetter Mord und den Mord an den Uwes ist eines ganz sicher: Die vor Ort befindliche Polizei war heftigst involviert. Nicht an der Tat, aber an der Vertuschung welche zu den wahren Mördern geführt hätte.

Besser geht es nicht! Sehr viele Fakten, die von den linken NSU-Religioesen vertuscht werden, gelangen via Kommentaren doch an die Masse der Hirngewaschenen.

„Constance“ meinte dazu kuerzlich:

Solche Kommentare zeigen doch: Die enorme Arbeit, die fatalist und der AK NSU leisten, trägt Früchte. Es gibt immer mehr Leute, die sich nicht durch Staatsfernsehen und gleichgeschaltete Presse desinformieren lassen. Bitte macht auch nach Prozessende weiter. Ich vermute, dass Beate Zschäpe zu 8-9 Jahren Gefängnis verurteil wird und in ca. zwei Jahren frei sein wird. Ihren Lebensweg gilt es zu verfolgen… Und: Mit Staub, Klette, Garweg ist ja noch so ein „Terror-Trio“ unterwegs.

Danke. By the way: Mutige Prognose, was das Urteil angeht.

Tichys Einblick zum #NSU: Wenn die Leser es rausreissen müssen…

Ziemlich laue Artikel, bei denen die Kommentare das eigentlich Lesenswerte sind, das kann nicht nur DIE ZEIT, das beherrscht auch Roland Tichys „Alternativ-Medium“:

Es war wirklich das Schlimmste zu befuerchten: Linksliberales bis sehr linkes Geschwurbel zum NSU:

Und es war wirklich ziemlich links, was da kam, und so sehr mainstreamig, so aengstlich, wie man das aus diesem Moser/Foerster/Wetzel-Eck gewohnt ist.

Aber am Besten lesen Sie das selbst.

In einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung vom 7.4.2016 über den NSU-Komplex bemängelt der Moderator das Fragezeichen (s.o.) und möchte lieber ein Ausrufezeichen haben. Es geht um die Behinderungen der Aufklärung durch den Verfassungsschutz.

Der NSU-Prozess mit Beate Zschäpe als Hauptangeklagter und vier Mitangeklagten geht nach mehr als 4 Jahren schleppend dem Ende zu. Jetzt ist erst mal Sommerpause. Doch das Versprechen von Angela Merkel an die Opfer, die Taten rückhaltlos aufzuklären, scheint weit davon entfernt, eingelöst zu werden. Es ist fraglich, ob der NSU-Prozess noch in diesem Jahr beendet wird.

Es folgen dann die ueblichen Klagen, dass trotz fehlender Tatortspuren und fehlender Uwe-Zeugen die Bundesanwaltschaft nicht auf die Binninger-Pau-Antifa-These 3+x aufspringt.

Und der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestags Clemens Binninger sagte noch im Februar diesen Jahres: „Es gibt 27 Tatorte, an denen Böhnhardt und Mundlos ihre Verbrechen begangen haben sollen. Also 10 Morde, 15 Banküberfälle, 2 Sprengstoffanschläge. An keinem einzigen Tatort wurden Fingerabdrücke und DNA-Spuren von den beiden gefunden. Das ist ausgesprochen ungewöhnlich. Stattdessen haben wir an verschiedenen Tatorten anonyme DNA, die bis heute niemandem zugeordnet werden konnte. Und auch auf den Bekenner-DVDs gibt es keine personenbezogenen Aussagen. Dort ist immer nur vom NSU die Rede. Und zwar als einem „Netzwerk von Kameraden“. Auch die Auswahl der Tatorte spricht für die Unterstützung von Ortskundigen. So gibt es noch viele Indizien, die für die Beteiligung weiterer Täter sprechen.“

Warum es nicht andere Taeter sein duerfen, sondern „mehr NSU-Taeter“ sein muessen, das ist zwar sonnenklar, aber eben nicht fuer Linke, auch nicht dann, wenn sie bei TE schreiben.

Nur 3 + X ermoeglicht das Vermeiden von Beweisbetrug-Diskussionen vor/waehrend/nach dem 4.11.2011 in Eisenach und in Zwickau, also Manipulaionen der Tatorte.

Daher muss die BRD bleiben bei:

Das darf aber kein Linker schreiben, also macht es auch keiner.

Hereingefallen ist die Autorin offenbar auf diesen Extremlinken:

Ich lese, höre und sehe das alles, finde jedoch keinen roten Faden. Die Menge der Informationen wird immer unübersichtlicher. Bis ich vor kurzem auf das Buch „Der Rechtsstaat im Untergrund“ von Wolf Wetzel gestoßen bin, der diese Aufgabe, wie ich finde, sehr gut gelöst hat, indem er exemplarisch Schlaglichter auf einige signifikante und charakteristische Ereignisse wirft, die viele Fragen aufwerfen. Ich werde seinem Beispiel folgen.

Es folgen die unvermeidbaren Halbwahrheiten zu Kassel und zu Heilbronn, die lassen wir hier weg… alles uralt, zig mal geschrieben, und immer zielgerichtetet links falsch:

Es folgt das Zeugensterben, der komische Doppelmord von Eisenach, gaehn… alles brav abgeschrieben, eigene Gedanken? Fehlanzeige.

Der Wehrmachtsleutnant aus Hamburg darf zum Schluss nochmals ran:

Wie viel inzwischen in unserem Staat geheim ist, zeigt sich gelegentlich, wenn sich eine kleine Spalte öffnet. Im Zusammenhang mit der Absage des Länderspiels in Hannover vier Tage nach den Terrorangriffen in Paris während des Spiels der DFB-Elf  gegen Frankreich im November 2015, erklärte Innenminister de Maizière, er könne nicht alles offen legen, denn „ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.“ Er bitte die Öffentlichkeit um einen Vertrauensvorschuss. Kann er dieses Vertrauen überhaupt noch einfordern?

Was den NSU betrifft, ist allzu vieles suspekt und im Dunkeln geblieben. Was wir brauchen ist Offenlegung und Aufklärung der Widersprüche. Fangen wir einmal mit dem in diesem Zusammenhang hoch interessanten Interview an, das ein Zeitzeuge mit Insiderwissen, Altkanzler Helmut Schmidt, 2007  dem  ZEIT-Chef Giovanni di Lorenzo gab:

ZEIT: Gab es denn eine besondere Form des Terrorismus in Deutschland durch Baader, Meinhof und die anderen?

SCHMIDT: Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen des Staatsterrorismus.

ZEIT: Ist das Ihr Ernst? Wen meinen Sie?

SCHMIDT: Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage.

Soweit, so schlecht, aber vielleicht kann man den Lesern einer alternativen Zeitung zum NSU nicht mehr zumuten?
 .
Vielleicht duerfen wir einfach nicht allzu viel erwarten?

Offensichtlich darf man gar nichts erwarten:

2 Fragen auf einmal? Geht nicht:

Oh my god… 2 Fragen auf einmal, das geht offenbar wirklich nicht.

Von den liberal-konservativen Zuarbeitern für Tychi ist außer geistigen Dünnschiß nichts zu erwarten

Das war zwar hart, aber nicht ganz falsch, @anmerkung.

TE kann das mangels Wissen nicht beantworten. Goethe Institutut, pensioniert… helfen wir ihr halt. Der Kram stammt vom Spiegel, 2011, August:

2006, nach dem Mord an Halit Y., dem 21-jährigen Betreiber eines Internetcafés in Kassel, waren die Ermittler den Tätern sehr nahe gekommen. Es gab sogar Namen, aber dazu fehlten Beweise. Es gab Festnahmen, doch die Verdächtigen musste man wieder laufen lassen, und sie verschwanden Stunden später aus Deutschland, Richtung Schweiz und Türkei. Die Mordserie stoppte, doch von der Ceska fehlt bis heute jede Spur.

www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075315.html

Gemeint ist sehr wahrscheinlich der Kurde aus dem Irak, der vorn beim Halit telefonierte, aber nichts hoerte und nichts sah.

Dieser Graue Wolf „Mehmet“ koennte Temmes Informant gewesen sein:

Dabei hätte Mehmet noch Brisantes zu berichten, das er gegenüber der Polizei bislang nur knapp erwähnte. Etwa über die Zusammenarbeit von ein paar Abtrünnigen seiner Organisation mit Beamten des Verfassungsschutzes.
Diese, behauptet Mehmet, seien kurz vor dem bislang letzten Mord darüber informiert worden, dass in Halit Y.s Internetcafé in Kassel „wieder etwas geplant“ sei. Daraufhin sei das Lokal vom Geheimdienst beschattet worden.

„Wenn man weiss, dass da sowas passiert, das sage ich ja Jedem, dann faehrt man da nicht vorbei“ (sinngemaess von Gerald-Hasso Hess, LfV Hessen-Geheimschutzbeauftragter, in einem abgehoerten Telefonat zu Andreas Temme)

Als Halit Y. am 6. April 2006 erschossen wurde, saß in einer Nische des Gastraums ein Mann, der später als Beamter des hessischen Verfassungsschutzes identifiziert wurde. Als die Soko von dem mysteriösen Besucher erfuhr, stellte sie Fragen – und erfuhr von den Geheimdienstkollegen, der Mann habe in dem Café in seiner Freizeit im Internet gesurft, er sei einfach zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen.

Das BfV verweist Mehmets Informationen über den Mord in Kassel in das Reich der Märchen. An dieser Geschichte sei nichts, aber auch gar nichts dran, alles frei erfunden, ließ die Behörde mitteilen.
Von Conny Neumann und Andreas Ulrich

DER SPIEGEL 34/2011

Daher vermutlich die 120 Jahre Aktensperre des Untersuchungsberichtes dazu.

Kann aber / darf aber ein Wetzel/Moser/Foerster nicht schreiben, schreibt also eine TE-Autorin ebenfalls nicht: Keine Rechten, sondern islamische Moerder in Kassel.

Nix NSU, nix 3+X.

Aber Hallo! Tusch! Koennen wir das bitte ganz haben?

Das Grundproblem des Prozesses gegen Beate Zschäpe ist, daß es nie um sie oder die Morde als solches ging, außer insoweit, daß von Anfang klar war, daß das Gericht sie zu höchstmöglichen Strafe (vermutlich lebenslänglich ohne besondere Schwere der Schuld) verurteilen sollte und wird.

Erster Daseinszweck, schon deutlich durch die Identität der Nebenkläger: Vergeltung. Aus Sicht der Angehörigen der Opfer menschlich mehr als verständlich, dem Geist deutschen Strafrechts aber fern, das Sühne, aber keine Genugtuung kennt. Ob das richtig oder falsch ist, kann anhand dieses Verfahrens nicht geklärt werden.

Dazu kam der von türkischer Seite gewollte Tribunalcharakter: Die Türken gesamthaft sahen in den Morden eine gewaltsame Infragestellung ihres angenommenen Rechtes auf integrationsfreie Einwanderung und Niederlassung in Deutschland, es ging ihnen also um eine Verteidigung der türkischen Migrationssaga, was auch die Anwesenheit des türkischen Botschafters bei der Eröffnung und das beschämende Tauziehen um eine ausreichend promiente Sitzordnung deutlich machte. 2017 würde man den Botschafter Ankaras nicht mehr einlassen, aber 2013 war wahrhaft eine andere Welt in Bezug auf Erdogan. und im Jahre 2013 konnte sich kaum jemand vorstellen, was Merkel im Spätsommer 2015 machen würde. Da wirkte eher immer noch die eher restriktive Handhabung des Asylrechtes und gegenüber Importbräuten durch die Regierung Kohl nach, die regierte, als die Morde überwiegend begangen wurden.

Das Hauptbeweismittel gegen Zschäpe und Mundlos und Böhnhardt ist doch nur diese DVD? Ich habe den Prozeß nicht wirklich verfolgt, insoweit weiß ich nicht, ob ihre Täterschaft einwandfrei oder auch nur den Indizien nach bewiesen ist.

Ich hatte jedoch sehr schnell das Gefühl, daß die beiden nur Bauernopfer waren, die mit einem fingierten Selbstmord von den echten Tätern und den dahinterstehenden Strukturen ablenken sollten. Es heißt, daß in der Neonazi-Szene zeitweilig (also den 1990ern) jeder Zweite ein Spitzel („V-Mann“) des Verfassungsschutzes gewesen sein soll. Eine derartige Durchdringungsdichte hat noch nicht einmal das MfS hinbekommen. Meine (allerdings nicht beweisbare) Vermutung ist, daß die Morde von V-Männern begangen wurden (warum auch immer) die unbedingt geschützt werden sollen – vielleicht, weil sie als V-Leute gar nicht bekannt sind? Zschäpe hat von Anfang an den idealen Sündenbock abgegeben: Arrogant bis narzißtisch, nicht sonderlich intelligent und vor allem ostdeutsch und sächselnd. Alles, was linke Deutsche und Migranten in Deutschland verabscheuen.
Dem stand und steht aber das Bedürfnis der Nebenkläger gegenüber, daß ÜBERHAUPT jemand verurteilt wird, auf den sie ihren Haß und Schmerz projizieren können (und mit ihnen das ganze linke Deutschland, daß sich mit der rechten Ostdeutschen Absolution erteilen kann) und das Verfahren nun endet. Wobei ich nicht weiß, ob es eine Revision gibt. Die NPD ist pleite, da darf sich Zschäpe keine finanzielle Hilfe erhoffen. Auch die Nebenkläger haben kein Geld mehr und der Staatsanwaltschaft reicht, wenn sie mehr als 10 Jahre für Zschäpe durchbekommt.

Wenn ich die Untersuchungsausschüsse verfolgte, so erstaunte mich auch immer wieder, daß die Grundannahmen des Prozesses nie infragegestellt wurden. Ich würde auch vermuten, daß es hinter verschlossenen Türen mehrere Angebote des Staates an Zschäpe gab, sich theatralisch schuldig zu bekennen und dafür mit maximal zehn Jahren (von denen sie die Hälfte bald in U-Haft abgesessen hat, 2020 käme sie auf Bewährung raus) davonzukommen. Es ist gut möglich, daß sich daran das Zerwürfnis mit ihren Pflichtverteidigern entwickelte – und erst da legte sie darauf Wert, von einem Anwalt aus der rechten Szene verteidigt zu werden.
Vielleicht war es aber auch ganz anders.

.
Und auch das muß ich loswerden. Die Stadt Kassel hat nach dem Kaufmann Yosgat eine Straße benannt. Darauf, daß die Stadt Berlin den Breitscheidplatz nach einem der Opfer des Weihnachtsmarktanschlages benennen würde, können wir lange warten. Stattdessen soll Gustav Nachtigal fallen. Heine wäre immer noch schlaflos in diesem Deutschland.

Wie typisch, es sind wieder einmal die Kommentare der Leser, die es rausreissen!

Leider, sehr geehrte Frau Ansari, unterstützt auch Ihre Wortwahl die offizielle Version in Teilen.

Sie sprechen so zum Beispiel davon, dass die Polizistin Michelle Kiesewetter ermordet wurde, „weil die Neonazis es auf ihre Waffe abgesehen hatten!“ Meines durchaus nicht kleinen Wissens darüber, das ich mir aus zahllosen Presseberichten und Dokumentationen angeeignet habe, weil mich das Thema sehr interessiert, ist überhaupt noch nicht erwiesen, dass es Neonazis waren, die diesen Mord begangen haben, und auch der wahre Grund ist nicht bekannt. Nur weil danach die Dienstwaffe fehlte, heißt dies nicht, dass diese der Grund für den Mord war, es könnte auch nur ein Mitnahmeeffekt gewesen sein.

Zum zweiten sagen Sie: “ 13 Jahre blieben sie (die Mörder) bis zu ihrem Tod unerkannt…, womit Sie sich auf Böhnhardt und Mundlos als Mörder festlegen, obwohl Sie gleich zu Anfang Ihres Artikels feststellten, dass bei keinem der Opfer auch nur ein Hauch von deren DNA oder sonstigen Spuren, die die Täterschaft eindeutig belegen würden, gefunden wurden.

Verstehen Sie mich nicht falsch: weder will ich Mördern das Wort reden noch deren abscheuliche Taten an Ausländern verbal hinwegtransformieren. Worum es mir geht, ist, dass diese Taten aus ideologischen Gründen nicht falsch zugeordnet und damit als moralische Begründung für den „Kampf gegen rechts“ instrumentalisiert werden, der längst ein Kampf der Linken gegen alle diejenigen ist, die nicht den politischen Vorgaben folgen wollen – oft aus gutem Grund.

Alle Indizien – V-Männer, Zeugensterben, schlampige Spurensicherung bis hin zur Spurenvernichtung, Frageverbote, Auskunftsverweigerung – sprechen dafür, dass es sich um Verbrechen handelt, an denen Staatsorgane zumindest beteiligt, wenn nicht sogar federführend waren. Das alles wird hinter den Behauptungen „Staatssicherheit“, „Staatswohl“ und „zum Schutz der Bevölkerung“ versteckt. „Staatssicherheit“ = STASI? Da war doch was?

Dabei kann dies nur eines bedeuten: dass die Abscheulichkeit dessen, was ggf. im Staatsauftrag angeordnet worden und passiert ist, die Macht der Regierung, der Systemparteien hinweggefegt und evtl. sogar die körperliche Sicherheit prominenter Politiker gefährdet hätte (Frau Merkel hat sich ja schon mal nach einem warmen Plätzchen in Paraguay umgeschaut, ein Land übrigens, das nicht ausliefert! Siehe http://paraguay-immobilien…., weil offenbar geworden wäre, dass Deutschland kein Rechtsstaat mehr wäre, sondern Terror zum legitimen Instrumentarium des Regierens erhoben hätte. Vielleicht dient ja auch das Migrationschaos dazu, das alles zu verstecken und als Hintergrundrauschen verschwinden zu lassen.

Dazu sehr erhellend auch das Interview mit Dr. Helmut Roewer, ehemaliger Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz:

Mal sehen wer als nächstes mit zwei Kugeln im Kopf Selbstmord begeht oder urplötzlich an einem Schnupfen stirbt.

Zum Schiessen komisch die Antwort:

Zitat; „Noch heute ist ungeklärt, ob Frau Kiesewetter ein Zufallsopfer war, weil die Neonazis es auf ihre Waffe abgesehen hatten.“
Außerdem heißt es, dass wenig dafür spricht. Also das Gegenteil von dem, was Sie schreiben, steht im Text. Starke Zweife!!

Sie weiss nicht, was sie schreibt? Offensichtlich ist dem so. WER hat Kiesewetter erschossen und Arnold fast, WER war das? Die Uwes waren es nicht, also wie kamen die Dienstwaffen aus Heilbronn ins Womo, und die Tatwaffen nach Zwickau?

Rafft die Frau es wirklich nicht? Tragisch…

Noch mehr gute Leserkommentare:

Hoffnungslose Überforderung der Leser, Herr Lehle.

Bomben-Teil:

Richtig! Volle Punktzahl!

Wann wohl der erste wirklich investigative NSU-Beitrag bei Tichys Einblck erscheinen wird?

LOL.

TÜRKISCH GLADIO, das kann doch nicht so schwer sein… menno! (da kommt einer ganz sicher nie drauf, und der heisst Ganser. Kein Scherz, leider)

#NSU Prozessberichterstattung als redaktionell vorgeschriebenes Wegschauen aus politischer Rücksichtnahme

Dieser Kommentar bei den Antifafreunden von DIE ZEIT vom Leser PLA SACHSEN gehoert hier im Blog archiviert.

Er bezieht sich auf das Gelalle vom Terrorholgi Schmidt (SWR) beim Rotfunk Berlin/Brandenburg, und auf einen grob verdummenden Artikel im Migazin, warum der NSU-Prozess nicht allzuviel mit Aufklaerung zu tun habe, geht aber das grundsaetzliche Problem von politischen Prozessen samt derem Gemauschel an, zu dem sich die Leidmedien nicht zu äussern wagen.

Die Hofberichterstattung:

Eine entscheidende Frage provoziert sehr unterschiedliche Meinungen: Hat der NSU-Prozess geleistet, was er leisten muss? Vertreter der Nebenklage äußern sich über die bisherigen Ergebnisse immer wieder enttäuscht.

Der Rechtswissenschaftler Oliver Harry Gerson hält ihnen in der Publikation Migazin entgegen, das Verfahren habe wohl „schlicht nicht die Klärung erwirkt, die sich mancher erhofft hatte“. Tatsächlich gelte, dass jedes Strafverfahren eine Geschichte erzählt, einen Ausschnitt aus der Wirklichkeit, der nicht dem tatsächlichen Geschehen mit all seinen Facetten entsprechen muss – oder dem, was die Nebenklagevertreter dafür halten. Das Fazit: „Wer fordert, dass ein Strafverfahren umfänglich alle Hintergründe des ‚Untergrundes‘ aufdeckt, der überfordert es.“

Im Inforadio des rbb schildert Terrorismusreporter Holger Schmidt seine Beobachtungen, konzentriert auf Beate Zschäpe. Aufgefallen ist ihm demnach der „manipulative Wesenszug“ der Hauptangeklagten, deren eigene Schilderungen nicht zu ihrem Verhalten im Prozess passten.

Man kann sich das Gefasel anhoeren, man kann die Verdummung vorab lesen, es ist ein Grauen… was zu entsprechenden Reaktionen fuehrt:

Müller Karl
.
Dieser Prozesse, bei dem die Prozessbeteiligten alle die Interpretation der StA stützen, sei diese auch noch so gewagt, will sicher Aktenlage schaffen, aber nichts aufklären.

So ist es, aber den Lohnschreibern der BRD-Medien darf das offenbar nicht auffallen. Die muessen sich doof stellen, staatsschuetzend naiv?

PLA-Sachsen
.
Die im obigen Artikel erwähnten Ausführungen des „Terrorismusreporters“ Holger Schmidt bei „Inforadio rbb“ erschöpfen sich in der Mitteilung von zwei subjektiven Empfindungen, nämlich erstens, daß er glaube, „sie [Zschäpe] habe ganz genau gewußt, was passiert ist“, und zweitens, daß der „manipulative Wesenszug“ Zschäpes ihm am meisten aufgefallen sei.

In beiden Fällen handelt es sich m.E. um Verlegenheitsäußerungen angesichts einer unaussprechlichen Wirklichkeit. Daß Zschäpe weiß, was während ihres Zusammenlebens mit den Uwes „passiert ist“, ist natürlich wahrscheinlich. Aber diese Binsenwahrheit erklärt nicht, warum sie die durch Tatsachen eher als widerlegt erscheinenden Tatvorwürfe der GBA gegen die Uwes anhand eines angeblichen, kaum glaubhaften Hörensagens BESTÄTIGT und damit ohne jede erkennbare prozeßtaktische Notwendigkeit das bisher einzige konkrete Belastungszeugnis gegen die Uwes und damit gegen sich selbst liefert. Das ist ein, zumindest scheinbar irrationales Verhalten, hinter dem aber nach menschlichem Ermessen doch irgend eine rationale Erklärung stehen dürfte. Nachdem ihre Aussage im Dezember 2015 nach „monatelangen Geheimabsprachen“ (Originalton Altverteidiger Heer) zwischen den unter mysteriösen Umständen eingesetzten neuen Strafverteidigern Grasel und Dr. Borchert einerseits und Gericht und Anklagevertretung andererseits zustande kam, und zwar hinter dem Rücken der seit Prozeßbeginn tätigen Pflichtverteidiger, braucht man nicht viel Fantasie, um sich das wirkliche Motiv für die Aussage vorzustellen. Inzwischen dürfte die Frau aber sehr im Zweifel sein, ob sie bei diesem, ihr vermutlich nahegelegten Motiv von realistischen Annahmen und einem gerechtfertigten Vertrauen ausgegangen ist. Wie es sich damit tatsächlich verhält, wird sie – und die interessierte Öffentlichkeit – erst nach der Urteilsverkündigung wissen.

Nach meiner Einschätzung liegt hier mit an Gewißheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein rechtsmißbräuchlicher Zusammenhang vor, der von den gesamten Mainstreammedien und einem Teil der alternativen Medien (je nach politischer Glaubensrichtung) wider besseres Wissen systematisch ignoriert wird. Angesichts des bekannten Prozeßverlaufs – z.B. der genannten Umstände rund um die Aussage Zschäpes oder der fehlenden Beweisanträge seitens der Verteidigung – und der Evidenz von Sachverhalten, die durch die Arbeit von U-Ausschüssen, investigativen Journalisten, Opferanwälten etc. zu Tage gefördert worden sind – etwa in bezug auf die Rolle des VS-Mannes Andreas Temme, die V-Leute in unmittelbarer Trio-Nähe oder die komplett fehlenden DNA-Spuren von den Uwes – kann ich mir beim besten Willen diese Ignoranz nicht anders erklären als durch redaktionell vorgeschriebenes Wegschauen aus politischer Rücksichtnahme. Sonst müßte ich eine komplette Inkompetenz bei fast allen professionellen Berichterstattern voraussetzen, was aber mit Sicherheit auszuschließen ist; das Gegenteil dürfte nach meinem Eindruck der Fall sein!

Daß Herr Schmidt einen manipulativen Wesenzug bei Frau Zschäpe zu erkennen glaubt, paßt zwar zu den, mit unbewiesenen Prämissen, nämlich der Täter- oder gar Alleintäterschaft der Uwes, zusammenhängenden Spekulationen über ihre etwaige dominante Rolle innerhalb des Trios. Es ist aber angesichts des Umstandes, daß die Frau während des ganzen Prozesses kaum den Mund aufgemacht hat, gänzlich unglaubwürdig. Daß sie mittels fragwürdiger Anträge an das Gericht gegen ihre eigenen Anwälte vorgegangen ist, um eine Aussage tätigen zu können, durch welche die für die Anklage gegen sie, also Zschäpe selbst, grundlegende, jedoch UNBEWIESENE Behauptung der Anklagebehörde bzgl. der Einzeltäterschaft der Uwes erstmalig in diesem Prozeß BESTÄTIGT wird, spricht wahrlich nicht für eine manipulative oder dominante Persönlichkeit, sondern eher für eine komplizierte Abhängigkeit und ein alternativloses Handeln nach fremden Vorgaben.

Der im obigen Beitrag von Tom Sundermann ebenfalls erwähnte Offene Brief der Opferanwälte und die entsprechende Antwort/ Stellungnahme des Rechtswissenschaftlers Oliver Harry Gerson, sind m.E., mit Verlaub gesagt, beide nur mit dem Wort unglaubwürdig zu charakterisieren.

Zwar stellen die Opferanwälte in ihrem Brief das ebenfalls unglaubwürdige, der Wahrheitsfindung alles andere als dienliche Verhalten der Bundesanwaltschaft recht gut dar. Dabei wird aber auch ihr eigenes unglaubwürdiges Verhalten deutlich, und zwar durch folgende Sätze: „In keinem Fall wurde in der Hauptverhandlung vor dem OLG München zu möglichen Unterstützern an Tatorten oder weiteren unbekannten Unterstützern Beweis erhoben. Die Bundesanwaltschaft ist vielmehr Anträgen und Fragen aus der Nebenklage zur Aufklärung von konkreten Hinweisen zu Unterstützern an den Tatorten stets mit der Begründung entgegengetreten, dass diese nicht verfahrensrelevant waren.“

Ja, in der Tat, das stimmt! Aber WARUM konnte die Bundesanwaltschaft den Beweisanträgen mit dieser, an sich korrekten Begründung entgegentreten? Antwort: Weil in den Begründungen für die Beweisanträge die einzige PROZESSRELEVANTE FOLGE einer im Sinne der Antragsteller erfolgreichen Beweisaufnahme stets AUSGEKLAMMERT war! Diese potentielle, ggfls. prozeßrelevante Folge wäre die ENTLASTUNG von Zschäpe und ihren Mitangeklagten. Es mag verständlich erscheinen, daß die Vertreter der Nebenklage nicht so gerne Beweiserhebungsanträge zur Entlastung der Angeklagten stellen. Das ist zwar normal, aber genau genommen fragwürdig. Denn als Organe der Rechtspflege sind ALLE Prozeßbeteiligten, außer den Angeklagten, also Richter, Ankläger und alle sonstigen Anwälte, der WAHRHEIT verpflichtet. Und in diesem Prozeß, in dem eine notwendige Bedingung für die Schuld der Angeklagten im Sinne der Anklage die ALLEINTÄTERSCHAFT DER UWES ist, würde jede Beweiserhebung, die zur Widerlegung dieser Alleintäterschaft oder gar der Täterschaft der Uwes überhaupt führt oder zumindest ernsthafte Zweifel daran begründet, die Frage nach der Einstellung des Verfahrens aufwerfen. DAS hätten die Nebenklagevertreter in Kauf nehmen müssen, wenn es ihnen wirklich EHRLICH um die Aufdeckung von wesentlich schwerwiegenderen Strukturen als dem zwar auch schlimmen, aber gemäß der Anklage doch singulären „NSU“-Trio gegangen wäre. Der Folgeprozeß – gegen wen auch immer – wäre übrigens nach einer Einstellung so gut wie sicher. Dafür würde schon der unvermeidbare weltweite Aufschrei führen.

Die Nebenklagevertreter wollten aber diese Konsequenzen offensichtlich NICHT in Kauf nehmen. Deswegen haben sie die mögliche Entlastung der Angeklagten weggelassen. Eigentlich irrational! Denn wäre die Beweiserhebung (StPO-widrig) zugelassen und der Beweis einer anderwärtigen Täterschaft erbracht, hätte dies auf jeden Fall zur Entlastung der Angeklagten beigetragen, unabhängig von der Antragsbegründung.

Was die Stellungnahme des Rechtswissenschaftlers Oliver Harry Gerson zum Offenen Brief der Nebenklagevertreter betrifft, kann ich mich kurz fassen. Herr Gerson geht offenbar von der unrealistischen, allerdings auch von den Nebenklagevertretern selbst unterstellten Voraussetzung aus, die Schuld der Uwes und, dadurch bedingt, die der Angeklagten stehe außer Frage und es gehe nun um die zusätzliche Frage, ob es weitere Täter gebe. Herr Gerson übersieht dabei, wie auch die Nebenklagevertreter, daß schon der Nachweis weiterer Täter eine fundamentale Voraussetzung der Anklage, nämlich die Einzeltäterschaft der Uwes, erschüttern und damit das ganze Verfahren in Frage stellen würde. Es geht also völlig an der Sache vorbei, wenn man, wie Herr Gerson, an die Einsicht appelliert, ein Strafverfahren könne im wesentlichen nur die Schuld der ANGEKLAGTEN klären, nicht etwaige andere, darüber hinausgehende Tatumstände. – Ich denke, das ist in Wirklichkeit auch dem promovierten Juristen selbst durchaus bewußt.

Von Letzterem ist auszugehen.

Klasse Kommentar! Die Verteidiger verteidigen nicht, die Nebenklageanwaelte wollen duschen ohne nass zu werden, und die Medien sind der Staatsraeson der Anklage verpflichtet?

Klasse Rechtsstaat…