NSU aktuell

THS-Zeuge: Mario B. und wieder mal Pech mit ner Trio-Bude

Er ist Burschenschaftler in Bayreuth (gewesen?), er war im THS, er war mit Andre Kapke in Südafrika, 1998, und er war angeblich einer der T-Spitzel des BfV, abgegeben an das LfV Erfurt, und MAD-Spitzel soll er auch noch gewesen sein. Das ist doch mal was… nur die Beweise… und das Schweigen dazu war auffallend laut.

Die taz berichtete vom 1. Prozessauftritt:

Dafür kanzelte er die NPD als zu lasch ab. Der „Heimatschutz“ dagegen, so B., habe sich „frei“ und „gauweit“ organisiert. Man habe sich für ein „besseres Deutschland“ eingesetzt, für ein Land mit Umweltschutz, ohne Kriegseinsätze oder, ergänzte er nassforsch, „für ein Land, in dem es keine dreijährige Gefangenschaft ohne Urteil gibt“ – ein Verweis auf die Inhaftierung Zschäpes.

Richter Manfred Götzl platzte mehrmals der Kragen. „So nicht“, polterte er. „Was sollen diese Mätzchen?“. Marco B. entgegnete, Götzl solle seine Fragen „anders stellen“. Der Richter zürnte: „Es geht hier nicht darum, was Sie wollen.“ Nur: Wesentliche Erkenntnisse erhielt er von Marco B. nicht mehr.

http://www.taz.de/!5213596/

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1998, im Frühjahr, da gab es diese Filmaufnahmen: Mario und Andre… vor dem Südafrika-Trip?

https://www.youtube.com/watch?v=wvuwrNQUIH4

1998 bei diesem Interview erstand der englische Journalist Fraser ein Pogromly Spiel, das er mit nach England nahm.

David Irving urteilte ganz eindeutig: Provokateure…

david ifalls Sie zensiert werden…agent provocateurs. 

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/05/24/leichte-kost-fur-zwischendurch-1-pogromly/

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Über Mario B. ist viel geschrieben worden, und viel gesagt worden, zum Beispiel im 1. Erfurter NSU-Ausschuss:

17.10

Die Vorsitzende Abg. Marx liest aus der Vernehmung des Tino Brandt bei der Schäferkommission vor. Tino Brandt: “Ja ich ging immer davon aus, dass es einen zweiten [V-Mann] gab. Ich kannte ihn nicht. (…) Der MAD hatte auch einen V-Mann aus Rudolstadt, der war immer in meiner Nähe, weis seinen Namen aber gerade nicht mehr”. Schrader wisse darüber nichts, erklärt er. Es war aber unter den Geheimdienstlern auch nicht üblich, dass man sich die Namen gegenseitig mitteilte. “Die Kölner hatten ja auch welche bei uns” meint er in Anspielung auf Spitzel des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Thüringen.   ”Vielleicht kann das sogar Mario Brehme gewesen sein”, so Schrader. “Aber ich glaube nicht, dass der MAD den Brehme auf den Brandt angesetzt hat, weil das nicht seine Aufgabe war” [gemeint ist vermutlich die Aufgabe vom MAD].

Und hier:

17.38

Schrader spricht für seine Zeit bis Mitte 1999 und meint für das Verfassungsschutz-Landesamt in Thüringen: Wir haben ihn nicht geführt, dass kann ich ihnen verbindlich sagen”. Darüber dass Brehme möglicherweise vom MAD geführt wurde, wusste er damals nichts. Schrader verließ Ende 1999 das Amt.

17.35

Er spielte auch eine Rolle bei der geplanten Ausreise des Trios nach Südafrika. Kapke hatte damals in der Szene geäußert, dass man in 1,5 Wochen 1500DM für das Trio bekommen müsse,  “um die Drei wegzubringen”. Einem V-Mann war damals bekannt, dass Kapke zu Claus Nordbruch in Südafrika Kontakte hatte. Durch ein Telefax vom Bundesgrenzschutz wurde im [?] August 1998 bestätigt,  das Kapke und Brehme nach Südafrika flog und 3 Koffer dabei hatte, die auf Brehme registriert waren. Auch aus einem Observationsbericht im Herbst 1998 ging hervor, dass er sich über mehrere Stunden mit Kapke an anderer Stelle getroffen hatte.

https://haskala.de/2013/11/07/ticker-zum-thueringer-nsu-untersuchungsausschuss-7-11-2013/

MAD, BfV, LfV… das ist doch recht interessant.

Warum kommt es dann in den aktuellen Medienberichten nicht vor? Kein Wort dazu… bei der taz.

Beim Tagesspiegel auch nicht:

Doch dann versucht ein zynischer Rechtsextremist, Zschäpe zu entlasten.

Sie habe vermutlich nicht gewusst, was in der zur Bombenwerkstatt umfunktionierten Garage in Jena „drin war“, meinte der Zeuge. Das Vertrauensverhältnis, das Mundlos und Böhnhardt zueinander hatten, „war stärker als das zu Beate“. Mario B. meinte sich zu erinnern, überrascht gewesen zu sein, als er 1998 mitbekam, dass Mundlos und Böhnhardt gemeinsam mit Zschäpe untergetaucht waren.

http://www.tagesspiegel.de/politik/218-tag-im-nsu-prozess-wilde-partys-in-der-chemnitzer-wohnung/12060466.html

Noch ein Detail hier:

Als es um eine Südafrikareise im Sommer 1998 mit einem weiteren Führungskader der rechtsextremen Szene aus Thüringen geht, fragt ihn Götzl, ob er allein dort gewesen sei. „Nee, Südafrika war voll“, kommt als Antwort.

http://www.morgenpost.de/politik/article205475635/Dreister-Auftritt-eines-Thueringer-Szenezeugen-im-NSU-Prozess.html

Die Hamburger Illustrierte:

Mehrfach bekundete der Zeuge offen Sympathien für die mutmaßlichen Terroristen. Über Zschäpe meinte er: „Ich kann nichts Negatives über sie sagen“. Als er im Jahr 1998 am Telefon erfuhr, dass Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe abgetaucht seien, da habe er zurückgefragt:

„Wer noch?“

Dass Zschäpe allein mit den beiden Männern in den Untergrund gehen könne, sei ihm nicht in den Sinn gekommen.

Seine Schilderungen zu den mutmaßlichen NSU-Todesschützen Mundlos und Böhnhardt klangen streckenweise wie Nachrufe. Mundlos habe viel gelacht und viel geredet, sodass er dessen Nachnamen zunächst für einen Spitznamen gehalten habe. Zu Böhnhardt, den bisher fast alle Zeugen als reizbar und cholerisch schilderten, meinte er, der sei ein „angenehmer Zeitgeselle“ gewesen.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeuge-will-nichts-negatives-ueber-zschaepe-sagen-a-1043869.html

Kein Wort zu „VP Terrier“… kein MAD, kein BfV…

Bei Wolf Wetzel wird man fündig, 2014:

https://hajofunke.wordpress.com/2014/02/03/wolf-wetzel-andre-kapke-ein-neonazi-mit-einstudierten-erinnerungslucken/

Alles heisse Luft gewesen, oder warum hat auch die linksversiffte taz davon nichts erwähnt? Die sind doch sonst nicht so zimperlich… könnte es Klagen geben? Traut man sich nicht?

Erfolgversprechender waren offenbar „Tinte“, „Terrier“ und „Trapid“, die spätestens mit Ende der Rennsteig-Aktion an Kollegen vom Thüringer Verfassungsschutz übergeben wurden.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86653816.html

(Ende der Rennsteig-Aktion = 2002/2003, sagt man…)

Wie Kapke und Brandt bestritt auch B. die Existenz eines NSU-Trios:

Zudem bestritt er, dass das NSU-Trio tatsächlich als Dreiergruppe existierte. Über Zschäpe sagte er, sie habe in der Gemeinschaft mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nur eine nachgeordnete Rolle gespielt.

Sehr vernünftige Aussage. Kein Wunder, dass B. eine schlechte Presse bekam. Mit der Wahrheit hat man es dort nicht so sehr…

DIE ZEIT zitiert: (ein must read sind die Kommentare dort zur Youtube-Konto Schwachsinnsstory!) 

Frank Jansen vom Tagesspiegel beleuchtet auch die lauten Partys, die Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe in einer Wohnung in Chemnitz gefeiert haben sollen – in dem Haus Wolgograder Allee 76 in Chemnitz, in dem Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe laut Anklage von April 1999 bis Juli oder August 2000 gelebt haben. Die Wohnung unter dem Dach soll der mitangeklagte Rechtsextremist André E. gemietet haben. Das Trio hätte auffliegen können, wenn jemand wegen des Lärms die Polizei gerufen hätte. Die drei scheinen sich sicher gefühlt zu haben, schreibt Jansen.

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2015/07/16/zschaepes-angebliche-vorlieben-das-medienlog-vom-donnerstag-16-juli-2015/

Wer nicht gesucht wird, der kann auch nicht auffliegen… das ist eigentlich höchst simpel zu verstehen, aber nicht für Jeden:

In einem ganz anderen Licht steht das die „drei“ sich ziemlich sicher in dieser Wohnung gefühlt haben müssen. Nach Untergrund sieht es demnach nicht aus. Sonst hätte man sich in dieser Wohnung anders verhalten. Denn es ist erstaunlich dass Frau Zschäpe einen Streit vom Zaun bricht und dabei das auffliegen riskiert. Warum fühlten sich die „drei“ so sicher?

https://querlaeufer.wordpress.com/2015/07/15/warum-fuehlten-sich-die-drei-in-der-wolgograder-allee-76-in-chemnitz-so-sicher/

Die 3 ?

Blödsinn.

Da gibt es ein klitzekleines Problem: In dieser Wohnung wohnte kein Trio, die Akten sind geleakt. Zschäpe soll dort mal im Hausflur gesehen worden sein, das war es. Uwes? Fehlanzeige:

In der Chronologie sind wir jetzt hier:

Dazu gibt es 2 Akten mit einem elend langen Inhaltsverzeichnis, weil man bundesweit ehemalige Bewohner befragte, die aber irgendwie nicht hilfreich waren:

Eine “rothaarige Nutte” (Getuschel der Nachbarn) habe dort gewohnt, die ständig Besuch von Kunden bekommen habe, dort fanden Nazipartys statt, es gab sogar Anzeigen wegen Lärmbelästigung deshalb, bis zu 15 Skins hätten da Party gemacht und “Sieg Heil” und Ähnliches gerufen, also exakt so, wie man sich das bei einem Versteck von 3 per Fahndung gesuchten Jenaern vorstellt…

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/16/die-sieg-heil-bude-des-herrn-eminger-in-chemnitz/

@nachdenkerin hat noch was gefunden:

sieg1 sieg2

Falsche Wohnung, BKA? Ne Fahrkarte habt ihr da gezogen… macht aber nix, berichtet ja niemand darüber…

… man muss aber darauf hinweisen, dass das LKA Stuttgart das mit den Sachsen zusammen verbockt hat:

sieg3

sieg4

Der Zeuge zu dieser Trio-Wohnung, der Einzige unter Dutzenden an Bewohnern, der überhaupt infrage kam, Jürgen Baumgärtel, will Zschäpe auf diesem Bild klar erkannt haben, weil er zweimal die Woche seine Mutter in dem Haus besuchte, und Zschäpe im Treppenhaus wenige Male kurz sah… alles Blödsinn? Höchstwahrscheinlich.

Die hier kannte er aber auch irgendwie:

susann

Führerscheinantragsfoto von Susann Eminger

Es ist erschreckend, wie grottenschlecht dieses Phantom inszeniert ist, und dass es trotzdem zu reichen scheint.

Fazit des Verhandlungstages: Gedöns. Und ein weiterer Zeuge aus dem rechten Spektrum, der deutlich machte was er vom Münchner Brimborium hält. Soviel wie wir.

Und eine Trio-Wohnung ohne Trio, mit maximal ein bisschen Zschäpe. Aber nur vielleicht. 

Ghost-town-IIIb

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OLG-Stadl aktuell: Sturm soll sich verziehen

Um die Aussage eines Spitzels des LKA Thüringen zu verhindern, Tom Turner mit Name, siehe:

Tom Turner, der Privatspitzel des PHM Mario Melzer vom Erfurter LKA, der dann doch nicht offiziell angeworben werden durfte, ebenso wie der 2. Spitzel des Erfurter Landes-Staatsschutzs Herr Sauerbrei (oder Ingo Sauerbier oder so ähnlich, steht im nichtöffentlichen Protokoll auf bundestag.de), dieser Tom Turner kommt am Mittwoch, und er könnte über die Stadtrodaer Bombe damals erzählen, 1996, Henning Haydt, deren Professionalität (Zünder!!!) den BKA-Experten Ernst Setzer so nachhaltig beeindruckte, ganz im Gegensatz zu dem 1998er Garagenschrott… nicht funktionsfähiger Müll.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/06/08/kkk-4-sitzungstage-lang-im-landle-und-gedons-im-olg-stadel-wochenausblick/

… hat Zschäpe heute einen Skandal inszeniert: Die Sturm soll sich verziehen:

Beate Zschäpe will künftig auf ihre Verteidigerin Anja Sturm verzichten. Die Hauptangeklagte im NSU-Prozess habe diesen Antrag am Mittwochvormittag beim Oberlandesgericht München gestellt, sagte der Vorsitzende Richter Manfred Götzl am Mittag.

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Eklat-im-NSU-Prozess-Zschaepe-will-Verteidigerin-Sturm-von-ihrer-Aufgabe-entbin-920933305

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Die Taktik ging nicht auf, weil Tom Turner unentschuldigt fehlte:

pohl 2

Alles für die Katz:

pohl1 pohl3

Intelligenz ist halt sehr ungleichmässig verteilt…

@anmerkung würde jetzt Farin Urlaub verlinken… „du bist umgeben von Idi…“

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Wichtig an der Aussage von Tom Turner wäre das hier gewesen:

spitzel

Richtig! 

Und wer noch, Frau Ramm? Aus dem Jenaer THS? Vor 1998 bereits?

Wer kritzelte die Namen von 18 Kameraden 1996 auf Fotos einer Kreuzverbrennung?

War ab diesem Zeitpunkt „im Gespräch“ mit den Sicherheitsbehörden?

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Konsequent und richtig wäre es, wenn sich die 3 Anwalts-Luschen insgesamt verzögen, und Alles auf Null gesetzt würde: Neuer Prozess vor einem anderen Gericht. Wahlverteidiger, keine Pflichtverteidiger.

Beugehaft für verbeamtete Lügner und für „Szenelügner“. Noch im Gerichtssaal verhaften. Alle.

Den Rechtsstaat durchsetzen. Wird Zeit, nach 70 Jahren Show.

Eine Ermahnung, und dann 6 Monate Knast. Man kann die Kriminellen aus Behörden und überhaupt ja nach einem Monat mal vorführen lassen, ob sie zur Wahrheit bereit sind. Das könnte helfen.

Liveübertragung inklusive, sollte dort Jemand „im Namen des Volkes“ anklagen und urteilen wollen.

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Zurück zum Gedöns:

spon

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-beate-zschaepe-will-anwaeltin-anja-sturm-entlassen-a-1038100.html

Alle Leitmedien berichten, während ihnen die sensationellen Aussagen der Feuerwehrleute letzte Woche in Erfurt keinen einzigen Bericht wert waren. Spiegel, FAZ, Süddeutsche, ARD, Staatsantifa Ginseng, ZDF, BILD, das grosse Schweigen.

Die „privaten Berichterstatter“ waren nicht Willens, das zu kompensieren. Keine Tweets, keine wahrhaftigen Berichte.

Dann brauchen wir sie auch nicht, und fragen uns, wem sie dienen?

so einfach ist das…

Alles VSU-Watch, oder was? Nachgerichtet von wem?

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Überraschungen aus dem OLG-Stadl zu München

Die NSU-Musik spielte seit geraumer Zeit nicht mehr im Gedöns-Stadel zu München, sondern zuerst im NSU-Ausschuss im Ländle, und zuletzt sogar in Hessen, was offenbar zur Folge hat, dass sich die Prozessberichterstatter im fensterlosen Raum zu München noch mehr langweilen als zuvor, und lieber Heute als Morgen Reissaus nehmen würden.

burschel

Was in München so passiert, das erläuterte unser Kreuzberger Videowerkstatt-Freund Burschel („fatalist ist ein Nazi-Troll“) bei Radio Dreiecksland, sollte man sich mal anhören:

https://rdl.de/sites/default/files/audio/2015/05/20150519-frheraubberf-w2185.mp3

Er schwächelt hörbar und macht sogar Andeutungen, auf den Bildern der alten Bankraube seien teils keine Uwes erkennbar, das wäre ja gar nicht so klar, dass dort immer die Uwes agierten, und Beweise gäbe es auch kaum. Helfer, Mittäter könnte ja auch sein…

Das müssen wir tadeln, Frieder, das geht so nicht: Das Ohrengutachten nach KOK Mertens Expertise, unterlegt mittels Uwe-Ohrenabdrücken entnommen am 10.11.2011 wird das klar beweisen. Ohren sind fast so gut wie DNA und Fingerabdrücke. Bitte nicht so pessimistisch!

Kurz vor den Plädoyers der Anwälte im OLG-Stadel zu München, ganz am Ende der Beweisaufnahme, nach 300 Verhandlungstagen, wird der BKA-Ohrengutachter dort erscheinen, und sein Ohren-Gutachten präsentieren.

Und dann wird der Arbeitskreis NSU ganz ganz alt aussehen. Oder auch nicht.

In Eisenach beim Bankraub, da passten die Ohren übrigens auch perfekt zu den Uwes.

bild-masken

Deshalb wird der BKA-Ohrengutachter kurz vor den Plädoyers auch den Kronzeugen Egon Stutzke mitbringen.

Der hat die Bankräuber-Ohren nämlich beim Fahrradverladen ins Wohnmobil ganz genau erkannt…

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/04/20/der-letzte-bankrauber-beweis-starb-mit-den-ohrenabdrucken-vom-10-11-2011/

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Weitere langweilige Tage sind angesagt im Götzl-Theater, da muss der Frieder durch.

http://julius-hensel.com/2015/05/keine-verteidigung-keine-revision-kurzer-prozess/

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Gestern ist aber dann doch noch etwas Aufregendes passiert. Nein, nicht das Gedöns mit dem Psychiater, der Zschäpe begutachtet, sondern etwas richtig Aufregendes:

Bernd Tödter kennt die Uwes nicht!

tw-tödter

Was ist daran neu gewesen, im Vergleich zur ersten Prozessaussage?

Nichts.

Aber Artikel darüber gibt es haufenweise. Da sehen Sie mal, wie langweilig das OLG-Gedöns ist. Psychiater-Murks und Tödters „Nichts“-Aussage sind die Top News.

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Sehr interessant hätte die Aussage des Schweizer Ermittlers werden können, der zu Waffenverschiebereien vernommen wurde, die im „Ceska-Laden“ Schläfli & Zbinden 1997/98 vorgekommen sein sollen.

Die Antifa-Nebenklage schreibt dazu:

Nach der Mittagspause konnte dann endlich der erste Zeuge, ein Polizeibeamter aus dem Berner Oberland, gehört werden. Er war auf Antrag der Verteidigung Wohlleben geladen und berichtete über ein Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen des Waffengeschäftes, von dem die Mordwaffe Ceska stammt. Laut Anklage ging die Ceska vom ersten Käufer an den Schweizer Hans-Ulrich Müller, über diesen nach Thüringen und über weitere Personen an die Angeklagten Wohlleben und Schultze. Dieser Weg ist durch viele Beweismittel belegt – das Gericht hat hierzu im Haftprüfungsverfahren festgestellt, dass weiter dringender Tatbestand gegen Wohlleben besteht, der Bundesgerichtshof hat dies gebilligt.

Der Antrag auf Ladung des heutigen Zeugen stellt einen verzweifelten Versuch der Verteidigung dar, diese Beweise zu erschüttern. Jedoch bestätigte der Zeuge nicht einmal das Beweisziel der Verteidigung – das Waffenbuch des Waffenhandels sei unzuverlässig geführt worden –, sondern sagte vielmehr aus, bei seinen zahlreichen Überprüfungen sei immer alles in Ordnung gewesen. Von „krummen Geschäften“ des Waffengeschäfts, die die Verteidigung aus anderen Akten entnommen haben wollte, hatte er jedenfalls nichts mitbekommen.

Nun ist die Nebenklage Partei, also nicht neutral, wie sich auch unschwer erkennen lässt, aber interessant ist das schon, denn als Verteidigung muss man natürlich a) die richtigen Polizisten vorladen, und b) die Akten kennen.

Beides war hier offensichtlich nicht der Fall, was wiederum nicht überrascht. Kennt man schon. Fakt ist, es wurde eine Ceska 034671 vom Importeur an den Waffenladen in Bern per Post verschickt, und 2 Tage später wurden 2 Ceskas (034671 und die angebliche Dönerceska 034678) im Laden mittels Waffenerwerbskarte und gefälschter Unterschrift verkauft und bezahlt.

Sehen Sie, es gibt da ein kleines Problem, das BKA meint, da steht 2 Mal  “Versand“:

Waffenbuch des Händlers Schläfli, Bern

Ganz klar:  Für das BKA steht da 2 Mal:  Versand:

Sieht ein Blinder, dass da “Germann” hingekritzelt ist. 2 Mal.  Gefälschte Unterschrift. 

Siehe:  https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/14/verkauf-der-mordwaffe-ceska-83-sd-im-laden/

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Eine Waffe zugeschickt bekommen, aber 2 im Laden verkauft. Da muss jemand 2 Stück vorbestellt haben. Wer?

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Das BKA besteht auf „Versand und Bezahlung per Nachnahme“, hat aber genau diesen Versand und die Bezahlung (Postscheckbuch-Zahlung) nicht beweisen können: Bis 1993 zurückverfolgt, aber die Nachnahme-Zahlung 1996 nicht gefunden.

Ist nicht neu, schon seit 2012 nachzulesen, Bundestags-Server.

Siehe:  https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/10/22/was-man-zur-ceska-w04-wissen-muss-die-stafette-bis-zu-den-uwes-ist-unklar/

Das Mindeste wäre also gewesen, sich das vollständige Waffenbuch vorlegen zu lassen, und die offensichtlichen BKA-Falschaussagen (Versand) zu bemängeln. Den Jung vorzuladen, „Graubereich“, das wäre es gewesen. Und die Akten zu kennen.

Pseudo-Verteidiger dürfen das aber nicht? Sieht so aus.

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Zum Schluss des Tages gab es noch einen echten Hammer vom Tödter:

tw-temme tw-temme3

Das ist die absolute Top-News des Tages, das wird heute in 25 cm grossen Lettern in der BILD stehen:

LfV-Beamter am Tatort Yozgat Andreas Temme war Teil der Neonaziszene!

Die Antifa-Nebenklage war derart verzückt, dass sie das besonders herausstellte, was ja auch nachvollziehbar ist:

Als nächstes erschien wieder einmal Bernd Tödter, vorgeführt aus der Untersuchungshaft, wo er wieder einmal wegen des Verdachts von Gewaltdelikten einsitzt (zu seinen bisherigen Vernehmungen vgl. die Berichte vom 11.02.2015 und 23.04.2015). Er legte sich zu Beginn der Vernehmung fest: seine damalige Aussage bei der Polizei habe er sich ausgedacht, die Angeklagten und Böhnhardt und Mundlos habe er noch nie gesehen, er habe sich damals mit aus dem Internet angelesenen Wissen Hafterleichterungen erschleichen wollen: „Ich hab mir gedacht, ich spring mal auf den fahrenden Zug auf und guck, was dabei rauskommt.“

Der Vorsitzende konnte diesen Sinneswandel nicht ganz nachvollziehen, zumal Tödter durchaus Gelegenheit zum Kontakt mit „den Drei“ hatte, u.a. mehrfach bei seinem Bruder in Zwickau zu Besuch war und es auch Verbindungslinien innerhalb der Nazi-Szene gab. Auch aus der Nebenklage kamen Nachfragen – so war Tödter etwa vor seinen Angaben bei der Polizei in der Haft und hatte gar keine Möglichkeit, sich Informationen zum NSU aus dem Internet zu besorgen. Tödter blieb dabei, alles sei aus dem Internet oder selbst ausgedacht gewesen, manches habe ihm auch die Polizei in den Mund gelegt und er habe das „abgenickt“.

Welche der sich widersprechenden Angaben Tödters stimmen, ist schwer zu sagen. Klar ist: es ist unvorstellbar, dass der NSU seine Morde in ganz Deutschland ohne Unterstützung durch Nazis vor Ort durchgeführt hat. Dies gilt insbesondere für die Morde 2006 in Kassel und Dortmund. Die Nebenklage hat hierzu weitere Zeugen benannt – es ist zu hoffen, dass diese für mehr Aufklärung sorgen können als der je nach Laune dreist in die eine oder die andere Richtung lügende Tödter.

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Kein Wort zur Temme-Sensation?

Kein Wort auch hier dazu:  http://www.welt.de/politik/deutschland/article141176985/Inhaftierter-Neonazi-hat-Aussagen-frei-erfunden.html

Nichts:  http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/NSU-Prozess-Neo-Nazi-raeumt-ein-vor-Gericht-gelogen-zu-haben-562682173

Ebbe:  http://www.hna.de/kassel/nsu-prozess-kasseler-neonazi-bernd-nimmt-alles-zurueck-5026502.html

Der Frieder wird enttäuscht sein…

Welche Frage fehlt, welche Frage hätte dem Chef der Kasseler Neonazis unbedingt gestellt werden müssen?

benjamin gärtner 389-2

Ob er GP 389 Benjamin Gärtner kennt. Das wäre die wichtigste Frage gewesen, auf die man vielleicht sogar eine ehrliche Antwort erhalten hätte. Oder die Anschlussfrage, ob Tödter den Stiefbruder kennt, der in Dortmund „ne grosse Nummer“ in der Szene gewesen sein soll. Christian Wenzl (oder so ähnlich).

Die ganz einfachen, die naheliegenden Fragen fehlen irgendwie immer. Merkwürdig. Wenn Tödter den Temme kennen will, dann muss er doch den Gärtner auch kennen, der soll doch Teil der Kasseler Szene gewesen sein…

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Frieder wird es uns bestimmt demnächst erklären, warum das so ist. Wir warten gespannt.

Bastel halt solange ein neues schwullesbisches Paulchen-NSU-Bekennervideo in Deiner Apabiz-Videowerkstatt „Autofocus“, Frieder, das lenkt ab. Wird schon wieder. Vergiss die roten Keile vom Nereus aus dem politikforen.net nicht, aber sei so gut und würdige den Finder! Gehört sich so. Lade doch den Thomas Moser dazu ein, und die Saalhocker aus dem Gedöns-Stadel. Und natürlich den Hajo 😉

keup kopp

LOL… Anfänger-Fehler. Die lebten doch über einem griechischen Restaurant, Menno.

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Heilbronn, Ortstermin Theresienwiese. Nette Tweets zum Ausflug

Bei schönen Wetter fand heute der geführte Rundgang des NSU-Ausschusses Ländle quer durch Heilbronn statt.

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Mögelin erklärt den Fall… hier den Audispringer „dawai dawai“ ?

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Thomas Moser sieht das anders 😉

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Spurr 22 „Audi-Reinspringer“ etc sind gemeint, Händewascher im Neckar, und Walz „Russe“.

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Zeugin Walz:

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erkenne den Widerspruch: NSU-Watch sagt, „er stieg ein“.

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Die Grünen schreiben: Sah sie gar nicht. Das Einsteigen.

Was denn nun, Frau Walz?

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Er wird wohl eingestiegen sein. Auto blau oder beige, MOS oder anderes Kennzeichen, es ist der Mann mit dem runden Gesicht, Mitte oben 2 mal.

Es ging darum nachzuvollziehen, wer am 25.4.2007 was und wo gesehen hat.

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Grundlage der Führung dürfte dieser Plan aus den Akten gewesen sein:

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Da sieht man, was ernst genommen wurde und was nicht.

Wir sehen das noch etwas anders: Oben Zeugin Walz, unten Mitte Loretta E. und ihr „Arthur Christ“.

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Die „Nelly R.“ und der „Matze B.“ oben links sind vom Polizei V-Mann Moser, aus 2009 und daher wertlos.

Der „in den Audi-Hechter“ mit Blutspuren (unten, 2. von Links) ist ebenfalls vom V-Mann Moser, da gilt Dasselbe. Hinzu kommt: 14:30 ist zu spät. Rechts daneben der (gleiche?) Mann im Werthwiesenpark, Aussage eines türkischen Ehepaares, der „in ein Gebüsch sprang, über eine sich sonnende Frau hinweg, wegen eines Polizeihubschraubers“ kann nicht sein, da feierten weit über 300 Abiturienten, keiner sah was, keine übersprungene Frau wurde gefunden.

War wohl eher ein besoffener Abiturient.

Tweets alle von heute!

tw-1

alles was sich auf „südlich Werthwiesenpark“ bezieht ist Murks. Insbesondere Spur 22.

o-52 o-52-1

Die einzig wichtigen Phantome von Heilbronn sind die grünen, nicht rot durchkreuzten Gesichter. „Arthur Christ“ von Loretta E., und die Zeugin Lieselotte Walz.

Loretta E. ist hier gemeint

tw-7

ganz mies, der Bezug zur Ähnlichkeit mit Arthur Christ fehlt. Der Axel M. erzählt ungenau?

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tw-6

das ist alles falsch.

Arnold sah einen Mann im Beifahrer-Aussenspiegel, bewegte seinen Kopf und überlebte deshalb.

Es gab eine Augenzeugin des Mordes, wie wir gleich sehen werden.

Ihre Aussage wurde bestätigt durch einen anderen Zeugen.

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Die wichtigste Zeugin hat man seitens der Ermittler komplett diskreditiert und unmöglich gemacht, obwohl sie den Mord sah.

tw-8

wieder komplett an den Tatsachen vorbei. Es gab keine Widersprüche in ihrer Aussagen.

Diese Tatzeugin wollte man nicht. Das ist wie in München 1980: Andreas W. wollten die Ermittler nicht! 

Ordner 2, Bericht aus dem Jahr 2010.

finke o-2

Ordner 1, dieselbe Zeugin:

finke o-1

Diese Zeugin hat die Soko wegermittelt, „einkoten“ ist nur ein Indiz dafür.

Kombinieren müssen hätte man damit diese Aussage:

kramer

der 4. Mann ist sehr interessant. Er wurde gesehen, und musste daher sterben? So die Aussage in Ordner 53.

Diese Aussagen stimmen überein, sie bestätigen sich.

Was erzählt Mögelin heute?

tw-11

Er erzählt Blödsinn.

Passt halb dazu:

zeuge

Und schon hätte man eine brauchbare Tathergangshypothese gehabt. Die Profiler gingen ebenfalls davon aus, dass Arnold nach dem Schuss nach INNEN fiel, Richtung Kiesewetter, und erst später aus dem Auto genommen wurde, nur die Füsse waren noch letztlich noch drin, er lag draussen.

arnold auffinde

Aber erst nach der Waffenplünderung.

Das silberne Fahrzeug hätte man suchen müssen, das waren vielleicht die Waffendiebe.

Die Mörder waren längst weg.

Einzig relevant: „Arthur Christ“ (der beschriebene 4. Mann?) als Beobachter, und „der Polizist der nach dem Knall neben dem Polizeiauto lag und stark aus dem Kopf blutete“: Michele Kiesewetter.

Dann reingehievt, so halbwegs?

auffinde mk

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Wer hat da die falschen Aussagen noch seit seiner Übernahme der Soko Parkplatz Mitte 2010 bevorzugt?

mögelin

Der KR Axel Mögelin. Wie gut, dass ausgerechnet der heute den NSU-Ausschuss „aufklärt“. Die fetten Dinger hat der 2. Sokochef gefunden, zum Beispiel die vergessenen Opferklamotten. Es war nicht Mögelin, der die Polizei-Kollegen überhaupt erst „wieder zurück ins Spiel brachte“, und den Schrott wegräumte, den KR Erwin Huber hinterlassen hatte. Die Oberpfeife…

Warum redet Niemand mit Soko Chef Josef Schäffer? 

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/02/20/heilbronn-wann-wurde-der-soko-parkplatz-klar-dass-sie-den-mord-nicht-aufklaren-darf/

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Aber es gab auch Neues!

Nasenbluter gefunden? Wen denn ? Den von Zeugin Walz? Den Audi-Hechter von Spur 22 ganz sicher nicht. Und den Bluthände im Neckar-Wascher mit dem polnischen Akzent auch?

Er spricht von mehreren!

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Und das ist nach wie vor das Hauptmanko:

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Es ist und bleibt eben doch eine der Hauptoptionen, dass die Mörder nichts mitnahmen, und die 165 Zeugen auf dem Platz da zugriffen. Schausteller und Landfahrer, deren Wohnwagen nicht durchsucht wurden, und die alle nichts gesehen, nichts gehört haben wollen. Alle 165 schwiegen.

„Chico“ ist auf den Videoaufnahmen zu sehen, er war da, und er wurde beschuldigt.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/29/die-auswertung-der-uberwachungskameras-erfolgte-erst-2010-und-chico-war-drauf/

Wann wird denn mal endlich ermittelt im Ländle?

Was wäre, wenn er nicht der Mörder, sondern nur ein Waffendieb wäre, und der wichtigste Zeuge für den Mord?

luft1

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Zum Schluss das unvermeidliche NSU-Gelaber:

tw-12

Helfer? Sucht lieber mal zuerst die Mörder, ihr Schauspieler.

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Bilanz nach 200 Tagen NSU-Prozess. Noch so viele Fragen

Vorgestern erschien ein Artikel auf Tagesschau.de zum 200. Prozesstag, und er bekam nur ganz wenige Kommentare.

Da wurde recht schnell „zugesperrt“:

ard-komment

Heute schauten wir mal nach, und es gab tatsächlich einen neuen Kommentar, man hatte also wieder „aufgemacht“:

tagesc1

Wer ist Izmi, der/die/das da von „starken Beweisen“ zu berichten weiss?

Ein Tagesschau-Mitarbeiter? Gar der Herr Ginseng?

Nach dem nächsten Kommentar war dann aber endgültig Sense.

tagessc2

Verständlich, dass man da kaum was durchliess, und dann schnell wieder dicht machen musste.

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Dem armen Sundermännchen ergeht es bei seinem Wahrheits-Verkünder-Blog in DIE ZEIT auch nicht anders:

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2015/04/24/medienlog-200-tage-nsu-prozess/#more-9032

Er zitiert die FAZke-Trulla Truscheit, und man rammt deren Gesülze ungespitzt in den Boden:

zeit100

auch gut:

zeit101

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Den PR-Krieg um den NSU-Terror hat das System verloren. Das wird Folgen haben, gravierende Folgen, die sich ganz woanders zeigen werden als die meisten Leute dies erwarten, und in gänzlich anderem Zusammenhang.

Das Urvertrauen in den „guten Vater Staat“ wurde durch die Terrorinszenierung NSU massiv geschädigt. Ein besonders deutsches Vertrauen, ein für viele Nichtdeutsche in Europa nie nachvollziehbares Phänomen… dieses scheinbar grenzenlose Vertrauen „des Deutschen an sich“ in seinen „guten Obrigkeitsstaat“ hat deutlich gelitten.

Wer denkt, dass beträfe nur das Vertrauen in die Massenmedien, der verkennt völlig, was gerade passiert.

inszen

Totengräber.

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22 von 64 Nebenklageanwälten im NSU-Prozess sehen zu wenig Aufklärungswillen

Der Stern (und nicht nur der) verbreitet heute:

stern1

http://www.stern.de/politik/deutschland/nebenklaeger-im-nsu-prozess-sehen-zu-wenig-aufklaerungswillen-2189101.html

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Zu mehr als zum Abtippen der Presseerklärung reicht es bei der DPA nicht, und Journalismus beim Stern, gar kritischer Journalismus, da wird es dünne… seit man im Herbst 2014 eingebremst wurde, nach gutem Beginn:

Morde unter den Augen der Behörden?

Das ist hart am Rande der katastrophalsten Hypothese: Der NSU mordete unter den Augen der Behörden, umgeben von V-Leuten. Das Trio wurde vom Verfassungsschutz sogar in den Untergrund geschleust, wo es aus dem Ruder lief. Die Legende wurde 1998 inszeniert, als in Jena eine Bombenwerkstatt ausgehoben wurde und man Böhnhardt davonspazieren ließ.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/11/22/nsu-serie-im-stern-die-einleitung-passt/

Nach dieser furiosen Einleutung war dann Sense. Der Rest war Gedöns. Anruf bekommen aus Berlin?

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Zum 200. Verhandlungstag haben einige Nebenklageanwälte, die eher der linken bzw. linksextremen Szene zuzurechnen sind, noch einmal kräftig zurück gerudert:

War es beim Stern noch ein Versagen der Sicherheitsbehörden, also Geheimdienste und Polizeibehörden, so ist es jetzt wieder mal nur der Verfassungsschutz und die böse Bundesanwaltschaft, die den schützt.

Manipulierte Tatorte durch die Polizei? Eine gestrickte „Trio-Biografie“ samt 65 gefakten Fahrzeugausleihen und falschen Trio-Wohnsitzen“? Untergeschobene Waffen ohne Fingerabdrücke? Dafür mit Fremd-DNA?

Gibt es nicht, alles echter Rechtsterror, und wenn mal was nicht stimmt, so ist das nicht erwähnenswert?

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Man schreibt bei der Antifa:

Mit dem Verfahren vor dem OLG wird der falsche Schein erzeugt, es könne dieser Umstände zum Trotz über die angeklagten Taten ein Urteil gefällt werden, ohne die Rolle der Geheimdienste zu thematisieren und sich den offensichtlichen Fragen zu stellen:

  • Haben die Dienste das Abtauchen und das Leben der drei in der Illegalität beobachtet?

Ja klar doch, das Abtauchen samt der „Bombenwerkstatt“ 1998 war eine Operation des Geheimdienstes, das Beobachten all die Jahre (V-Mann-Umfeld, VS-Zelle) gehört selbstverständlich dazu. Treffen und Treffberichte ebenso. Da enstehen ganz dicke Akten im Laufe der Jahre, hier fast 14 Jahre. Anfang 1998 bis Ende 2011.

Ohne Mitwirken der Fahndung, also der Polizei, hätte das niemals gelingen können. Auch dank Vieltelefonierer Böhnhardt etc pp. Thüringen und Sachsen mussten mitspielen, die Polizei! Kein Untergrund, all die Jahre nicht. Warum stellt sich die Antifa-Nebenklage so künstlich dumm, wie das auch jeder NSU-Ausschuss -egal wo- zu tun pflegte?

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Ohne Begleitung der Aushorchzelle auch kein Schreddereinsatz kurz nach dem 4.11.2011 beim BfV in Köln, Vernichtung der T-Akten, Spitzelakten von Leuten aus Thüringen. Uwe, Uwe, Beate, Holger, Carsten, Ralf, Andre K., da mag jeder Leser seine Favorites frei wählen. Andre E. und Susann E. sind Sachsen, also Vorsicht! Die hatten vielleicht einen andernorts stehenden Schredder. Als Mitvorbereiter eventuell auch einen vorverlegten Schreddertermin.

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Die Antifa fährt fort:

  • Hätte die Mord- und Anschlagsserie des NSU oder einzelne Taten verhindert werden können?

Wenn man wüsste, wer diese Taten begangen hat, dann machte diese Frage Sinn. An welche Taten denken die Antifas eigentlich genau? Die ohne „NSU“-Fingerabdrücke, ohne Uwes-DNA, ohne Augenzeugen die „NSU“ sahen?

Also an sämtliche 26 der Anklage? Da sollten sie ihre Urteils-Sicherheit mal begründen, wir sind sehr gespannt. Dasselbe gilt für die Presstituierten von Junger Welt bis zu den FAZkes.

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Noch was?

  • Welche Rolle spielte das Hessische Landesamt für Verfassungsschutz und insbesondere Andreas Temme?

Gute Frage, das wüssten wir auch gern. Mal die 5 islamischen V-Leute Temmes überprüfen, ob einer Yozgat hiess. Das würde sicher weiterhelfen, weshalb es auch niemals gefordert wird. Sehr durchsichtiges Manöver, es nie zu fragen.

Falls die Antifa Hilfe braucht: ZDF-Filmemacher Rainer Fromm weist darauf hin, in seiner Doku vom Jan 2015, dass immer noch nicht erlaubt wurde, dass die Polizei die 5 Moslem-V-Leute Temmes befragt.

Wollte man „was aufklären, für die Opferfamilien“, dann mal los… aber ausser heisser Luft erwarten wir da rein gar nichts.

halit_strasse

Haben die Anwälte gar kein Interesse, solche peinlichen Auftritte ihrer Mandanten zu verhindern? Ist das „Opferwürde“, oder ist es das wonach es aussieht, eine billige Inszenierung?

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  • Warum haben die Geheimdienste und die Bundesanwaltschaft kein Interesse an der Aufklärung des Unterstützernetzwerkes? Um die Schwere der Anklagevorwürfe zu bestimmen und zu einem Urteil zu kommen, sind schon von Gesetzes wegen die Größe und Gefährlichkeit des NSU aufzuklären. Problematisch kann diese Aufklärung für die Behörden nur sein, wenn sich weitere V-Personen im Unterstützerumfeld des NSU befanden, deren Identität und gelieferte Informationen über das Trio und den NSU zurückgehalten werden sollen.

Weil die wissen, dass mindestens jeder 2. der vielen kleinen Helfer die ausgelobten 600.000 Euro (ohne Einrechnung des Kleingelds 20.000 € für Keupstr. etc)  genommen hätte. Ist ganz einfach. Versteht jeder Vorschüler.

Anders gesagt: Weil die NSU-Staats-VT 2.0 eines grossen, bundesweiten NSU-Netzwerkes nur Eines ist:

Bullshit Meter

Beispiel: Bernd Tödter, Sturm 18:

sturm18

aus die Maus. Das ist eine Totgeburt. Eine durchspitzelte Szene verträgt keine Auskundschaftshelfer und keine Beihelfer, Quartiergeber etc pp. Die menschliche Habgier nach Geld kommt noch hinzu. Sollten staatlich gepamperte Antifas doch am Besten wissen…

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Eine schlichte Verurteilung der Angeklagten nach Schuldnachweis in Hinblick auf die angeklagten Taten ohne Aufklärung der tatsächlichen Größe des NSU und seines Unterstützernetzwerkes und der Verstrickung und Mitwisserschaft der Nachrichtendienste ist nicht das Ziel unserer Mandanten und Mandantinnen. Sie wollen wirkliche und nicht durch die Staatsraison begrenzte Aufklärung.

Der war gut.

Sehr abstossend allerdings auch, denn: Das Leid der Angehörigen ist der Antifa total egal. Die Angehörigen wissen, wer die Mörder sind, bzw. wo sie zu suchen sind.

In den Kreisen, aus denen heraus die Opfer vor ihrer Ermordung bedroht wurden.

Lektüre dazu:

http://friedensblick.de/8062/nsu-luegengebaeude-bricht-langsam-zusammen/

http://friedensblick.de/12999/auch-michele-kiesewetter-wurde-vor-ermordung-bedroht/

Wir wissen sehr genau, dass die allermeisten späteren Opfer der Dönermordserie massiv bedroht wurden, kurz bevor sie ermordet wurden. Bei Halit Yozgaz geschah das (mindestens einmal, nämlich) 2 Tage vor dem Mord, durch 3 “Türken”, darunter “2 richtige Schlägertypen”, wie ein anderer Migrant bezeugte. Diese 3 Männer wurden zwar –deshalb die Telefonüberwachung der Yozgats- gesucht, aber nie gefunden. Die Ermittler spekulierten darauf, dass die Typen sich mit dem Vater in Verbindung setzen würden, was jedoch niemals geschah.

Eine Richterin genehmigte die Überwachung, die leider keinerlei Ergebnisse erbrachte. Halits Handy verschwand bei der Obduktion, der Vater nutzte eine fremde SIM-Karte, die er den Ermittlern verheimlichte. Die SIM eines Rauschgift-Dealers… des Bosniers Goran Matic.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/03/23/der-nsu-betrug-teil-3-plane-und-skizzen-nachtrag-zur-vs-frequenz-laden-yozgat/

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/18/drogenhandel-und-geldwasche-mittels-donerbude-in-rostock/

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/09/der-mord-am-kioskbesitzer-kubasik-der-zuvor-bedroht-wurde/

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/10/der-mord-an-boulgarides-2005-in-munchen-er-ist-grieche/

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/11/12/die-donermorde-sind-vom-turkischen-staat-auf-deutschem-boden-verubt-worden/

 Wir gehen davon aus, dass zum Beispiel die Familie Kubasik ganz genau weiss, wer ihren Vater/Mann erschoss.

BKA-Vize Falk hat dazu ebenfalls sehr interessante Ausführungen gemacht… in die Türkei gelockt und dort erschossen… Bestrafung seitens des Staates dort: Liquidation von in Deutschland Aktiven der Kurdischen Hizbullah… Kurden wie Kubasik und die meisten der „Döneropfer“. 5 von 8, der Grieche geht extra.

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Das sieht so gar nicht nach „NSU“ aus, und eine fein drapierte Patronenhülse auf der Ladenkasse auch nicht.

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Geht es diesen linken 22 von 64 Opfernwälten kein bisschen um die Wahrheit?

Schade.

Aber gut, dass das nur eine Minderheit ist, ziemlich genau ein Drittel aller Nebenklageanwälte.

http://www.br.de/nachrichten/nsu-prozess/nsu-prozess-beteiligte-100.html

(falls jemand nachzählen möchte)

Die anderen gut 40,  zzgl. der 16 Verteidiger wollen zwar auch nicht die Wahrheit, aber sie enthalten sich wenigstens bei solch peinlichen Aktionen.

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Die Einen hatten eine Spitzeltruppe, die anderen machten daraus den „Mörder-NSU“ post mortem. Erstere heissen Verfassungsschutz und polizeilicher Staatsschutz, Letztere heissen BKA und BAW, und handelten auf Anweisung aus Berlin. Mit freundlicher Vorbereitung durch das LKA Ländle.

Die Linke betreibt den Job des Tiefen Staates und begeht dafür Leichenschändung, samt Vertuschung eines Doppelmordes.

BeamtInnen, die vor oder nach der Selbstenttarnung des NSU gegen Dienstvorschriften verstoßen haben…

Ehre hat man, oder eben nicht.

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Eklat um neuen Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss

So lautet die Schlagzeile in der Thüringer Allgemeinen von Heute.

höcke

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Eklat-um-neuen-Thueringer-NSU-Untersuchungsausschuss-1383168338#.VThzBmaA8uo.twitter

Die Staatsantifa König hat Panik? Ja wer sollen denn nur diese Thüringer Neonazis sein, an die der Herr Höcke Informationen weitergeben könnte? Oder meint Zeckenpfarrers Kati ganz andere Kreise? Schliesst sie gar von eigenem Tun auf das Anderer? 

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http://www.focus.de/regional/erfurt/terrorismus-zweiter-thueringer-nsu-untersuchungsausschuss-startet-arbeit_id_4629398.html

Das Gelüge und Vertuschen des 1. Thüringer NSU-Ausschuss war unübersehbar, auch wenn die Anderen noch mieser waren, und es war nur Frau Marx, die am letzten Tag die Bilanz rettete, als sie das Obduktionsgutachten der Uwes zitierte, und so die Russlungen-Selbstmordlüge im Bundestag nicht nur zum Einsturz brachte, sondern auch dem Rechtsmediziner beim OLG-Auftritt zur Wahrheit zwang. Der Lüge den Weg verbaute. 

Danke, Frau Marx!

fatalist noch ohne Akten, damals, einige „kleine Böcke“ drin, egal: Gehört dazu, zum ganzen Bild.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/06/13/11-einfachste-fragen-die-der-thuringer-nsu-ausschuss-nicht-aufgeklart-hat/

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Glanztaten von Staatsantifa König sind nicht nur unauffindbar, nein, sie war dämlich genug, ihr eigenes VERSAGEN auch noch zu veröffentlichen.

Es ist im Blog mehrfach zitiert worden, wie total und absichtlich die Staatsantifa König vertuschte wo immer es ging.

WAS NICHT IM THÜRINGER ABSCHLUSSBERICHT STEHT: ABGELAUFENER REISPASS, ALTER KRAM, KEINE FINGERABDRÜCKE
1800 Seiten ist er stark, der hochgelobte Abschlussbericht des Erfurter NSU-Ausschusses, und aufgeklärt hat er genau 1 Tatsache: Die Russlungenlüge, mit der GBA Range und BKA-Präsident Ziercke den Bundestags-Innenausschuss am 21.11.2011 in die Irre führten, und von Doppelmord hin zu “erweitertem Suizid” desiformierten.

Auf Deutsch: Sie haben das Parlament vorsätzlich nach Strich und Faden belogen.

Folgenlos. Alle wissen es, Niemand schert sich drum. Rechtsstaat?

Bezeichnender Weise geschah das am 31.3.2014, in der letzten öffentlichen Sitzung, und es geschah durch die Vorsitzende Marx (SPD).

Frau Königs Highlight : Fressen war wichtiger.

DIE LINKE (mit Renner und König) hat gar nichts “aufgeklärt”, im Gegenteil, sie hat vertuscht und abgelenkt, was man in den haskala-Tickern von Antifa-Pfarrerstochter König jederzeit nachlesen kann: Wenn es eng wurde bei den Vernehmungen, dann war Verlass auf Frau König: Themenwechsel sofort, ab ins Seichte. Da wo nichts anbrennen kann…

Das Paradebeispiel ist “Legendierte Identitätspapiere”, wo der Ausschuss keine Fragen an den Zeugen Kleimann hatte, sondern der völlig unwichtige Torsten Heise und die Mittagspause wichtiger waren:

Kleimann erzählt: Böhnhardt und Zschäpe 2002 in Chemnitz aufgegriffen… Fahndung läuft…

Sie gingen zu Dritt auf sie zu und führten eine Kontrolle durch. Sie hatten Ausweise dabei mit Ausstellungsdatum 1998 und 1999, was sie nicht weniger verdächtig machte. Er nahm sie mit zur Wache, dort wurde Fingerabdrücke genommen. Es gab jedoch keinen Treffer. Kleimann kommentiert: Entweder sie waren es nicht oder “man hat gründlich gearbeitet” und ihnen “eine andere Identität gegeben”.

Na, was hätten Sie jetzt gemacht, liebe Leser?

Was hätten Sie gefragt?

Welche Pässe, auf welche Namen?

Waren das Pässe aus Sachsen, aus Thüringen, oder von wo?

Was haben Sie diese Leute gefragt, Herr Kleimann?

Haben Sie versucht sie mittels Fangfragen auszutricksen?

Haben Sie festgestellt welchen Dialekt die Beiden sprachen? Sächsisch??? Jenensisch???

Irgend sowas… hätte doch JEDER gefragt!

Was ist aber in der REALITÄT passiert in Erfurt an jenem Tag?

Lesen Sie!!!

12.13
Zeuge entlassen. Der Ausschuss geht für eine halbe Stunde in die Mittagspause.
12.13
Die Abgeordnete [König] möchte noch wissen, wann er bei Thorsten Heise an der Durchsuchung beteiligt war.  “Ich war zweimal bei Heise”, zeitlich könne er das nicht mehr eingrenzen. Es gibt keine weiteren Fragen an den Zeugen.

Die König hat es versaut, erst vom Thema ablenken, und Fressen war wichtiger.

Ich unterstelle Absicht. Staatsschutz-Absicht.

siehe auch:

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/08/19/legendierte-identitatsdokumente-sachstandsbericht/

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Die König ist eine staatliche Desinformantin. Ihre Akte wird meterdick sein, so ist zu vermuten.

Herrn Höcke kann man nur Erfolg wünschen, und den Mut, ihr gemeinsam mit Frau Marx mal so richtig den A… aufzureissen. Die Gegner heissen: DIE LINKE und die CDU. In Thüringen ist dem so. Dort sitzt „die Drachenbrut“:

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gerlach2

Nein, nicht so. Ganz eiskalt, im NSU-Ausschuss. Ihr mit einem eiskalten Lächeln die Maske herunterreissen.

Herr Höcke, übernehmen Sie den Job?

Das linksversiffte Drecksblatt TAZ hat auch schon seinen Geifer beigesteuert: Der Staatsantifa speit dort sein Gift, wie bestellt:

höcke3

http://taz.de/NSA-Ausschuss-in-Thueringen/!158703/

Nein, der gibt einem NPD-Mann aus dem Nachbardorf die Hand, wenn man sich am Kindergarten trifft?

Skandal… die Republik erbebt…

Heise lebt im Nachbarort von Höcke und mischt schon lange im Rechtsrock-Geschäft mit. Vor kurzem übernahm er noch den NPD-Versand „Deutsche Stimme“. Über die Kinder habe man sich kennengelernt, sagte Höcke unlängst der Thüringer Allgemeinen. Die Familie von Heise mache einen guten Eindruck, so der AfD-Politiker. Da gebe man sich „natürlich die Hand und kommt ins Gespräch“.

Höcke redet mit den Bösen?

König hält ihre Sorgen nicht für übertrieben. Höcke habe in den vergangenen Monaten immer wieder verschiedenen extrem rechts stehende Zeitungen und Blogs Interviews gegeben, von der Jungen Freiheit über Blaue Narzisse bis zu Zuerst. „Da sollten gerade bei Aufarbeitung des NSU Bedenken erlaubt sein“, so König.

NSU? Ach, den gab es?

schiffer

So sieht das aus. Ob es den NSU jemals gab, das ist noch lange nicht geklärt.

Nur für staatliche Desinformanten ist das seit dem 4.11.2011 klar. Weil sie ihn mit vorbereiteten?

Spannende Zeiten in Thüringen… 

Jetzt muss nur noch die fesche Wangerin, gestern in knallenger Jeans in München gesichtet, ihren bestellten Sermon beisteuern. Ob man sie schon angerufen hat? Ihr Order gab? Moser und Wetzel muss man auch stets auf der payroll watchlist haben.

Nichts ist unmöglich in diesem Rechtsstaat…

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Was liegt an? Scheixx auf die Fakten! Das liegt an!

In München beim OLG-Stadel soll es mit Piatto weitergehen. Das wäre eine spannende Sache, wenn es dort richtige Anwälte gäbe, denn es kommt der Gordian. Sachsens LfV-Präsident.

Ganz aktuell:

Es fehlt die Aussage, dass Piatto im NSU-Prozess abstritt, um Waffen für das Jenaer Trio gebeten worden zu sein. Er sagte aus, bereits ab 1991 V-Mann gewesen zu sein, was zur Medienreaktion führte, ja da müsse Piatto sich wohl irren, und dass er das Handy mit der ominösen SMS “was ist mit dem Bums?” nicht gehabt habe zu jenem Sendezeitpunkt, dass durfte auch nicht sein. https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/12/04/piatto-war-ab-1991-bereits-v-mann/

Das fehlte jedoch alles in der wunderschönen neuen ARD-Doku „V-Mann-Land“, die Montag Abend ausgestrahlt wurde.

V-Mann Land, wen interessieren schon Fakten?

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Dann der Bewerber um eine V-Mann-Akte in Thüringen, der sich neulich zierte: Marcel Degner.

zeugen1

Vor ca. 1 Monat:

 https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/03/12/falsche-v-mann-akte-aufgeflogen-vm-2100-war-nicht-marcel-degner-wer-denn-dann/

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Man sollte Michael See / von Dolsperg fragen, der nimmt sicher an. Beim Tarif hat es ja auch geklappt… Alles eine Frage des Tarifs. Degner soll die Kohle einstecken oder Hajo fragen, wie man den Tarif erhöhen kann… oder Tatjana Heilig.

tw-zob

Sehr richtig. War allgemein bekannt dank Vieltelefonierer Uwe Böhnhardt und der Chemnitzer Spitzel von BfV bis MAD.

Und dass laut Aust/Laabs „Heimatschutz“  Piatto die Wahrheit aussagte vor dem OLG München, das kann man aus dem hier sauber ableiten, zumindest als sehr begründeten Verdacht: Piatto war bereits 1991 V-Mann.

piatto1

Es gilt jedoch: Scheixx auf die Fakten ! 

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Arthur Christ ist noch nicht ad acta gelegt im Ländle:

ac

 http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/art1188139,3175521

Der Hinweisgeber aus dem Knast hatte auch den Namen Arthur C. genannt. Dieser sei zufällig am Tatort gewesen und habe deshalb sterben müssen. Die Soko „Parkplatz“ vermerkte in einem Protokoll, dass es „eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem abgebildeten C.“ und dem Phantombild der Zeugin Loretta E. gebe. Diese hatte einen jungen Mann vor dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter gesehen. Die Polizei wertete die Hinweise der Vertrauensperson als vielversprechend, stellte die Ermittlungen am 4. November 2011 aber ein. Ab diesem Punkt kamen für sie nur die beiden Uwes als Täter in Frage.

Der Ausschuss will sich demnächst intensiver mit dem Komplex beschäftigen.

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Weil das Internet eine Ähnlichkeit zu einem Heilbronner Phantom behauptete, Sie wissen schon.

Eine Anmerkung dazu:

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NSU: im Internet wurde behauptet

Wir nutzen heute die Gelegenheit, um den Lesern des Blogs die deutsche Propagandaagentur (dpa) und Produkte vorzustellen, die sie für viele Eurotaler an ihre Kunden verhökert.

Im Internet wurde behauptet, dass der Verstorbene Ähnlichkeit mit einem Mann habe, der am Tag des Kiesewetter-Mordes auf der Heilbronner Theresienwiese gesehen worden sei. Die Polizei konnte dies bislang nicht verifizieren.

Es wäre für die Ersteller der Blogrätsel eine großes Vergnügen, die Liebhaber kniffliger Rätsel mit einer fast unlösbaren Recherche zu beglücken. Iin diesem wissen lösen wir das Rätsel des Internets gleich selber. Es geht darum, wer dieses Internet ist, das einfach mal so was behaupten kann und wo sich das befindet.

Das Internet ist die Akte Heilbronn, die den Mord zum Nachteil Michelle Kiesewetter und den Mordversuch an Marin Arnold in dutzenden Ordnern behandelt. Exemplarisch greifen wir mal drei dieser Ordner heraus.


Quelle: Akte Heilbronn, Ordner 26, S. 527

Folgeermittlungen ergaben, dass CHRIST offensichtlich zu Personen Kontakt hatte, die sich nachweislich am Tatort auf der Theresienwiese aufgehalten haben.

Hier haben wir einen ganz klare Aussage der Ermittler. Es gab Personen, die sich nachweislich am Tatort aufhielten. Zu denen hatte Arthur Christ Kontakt.


Quelle: Akte Heilbronn, Ordner 34, S. 122

Erstellung einer Tathypothese, bei der ein wesentlicher Bestandteil war, dass der verstorbene Arthur CHRIST eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Phantombild der Loreta ECKERT aufwies.

Das ist immer noch kein Internet, sondern schon wieder die Ermittler der Polizei mit einer in den Akten festgehaltenen Behauptung, bzw. Feststellung. Loreta Eckert hat ein Subjektivporträt erstellen lassen, das nach Auffassung der Ermittler einen verblüffende Ähnlichkeit zu Arthur Christ aufwies.

Es handelt sich um den vom SWR-Fernsehen aus der Quelle NSU-Leaks zu bester Sendezeit verbreiteten Screenshot.

Da haben wir also einen ersten Hinweis auf eine Quelle, NSU-Leaks. Die haben es aber gar nicht behauptet, sondern lediglich im Jahre 2014/15 diskutiert, was die Ermittler 2009ff in ihre Leitzordner abhefteten.


Quelle: Akte Heilbronn, Ordner 53, S. 137

Ein zu lebenslanger Haft verurteilter Mörder, der von den Ermittlern als Vertrauensperson behandelt wird (VP), also in den Akten anonymisiert ist, sagte aus:

Arthur Christ (sei zufällig auf der Theresienwiese gewesen, als die Tat passierte und sei Zeuge. Beim Wegrennen habe ihn jemand gesehen, weshalb er sterben musste.) Sein Tod wurde von Vogel angeordnet.

Der Ordner 53 behandelte als Tathypothese wesentlich die Abwicklung eines Heroinschmuggels, in dessen Folge der Mordanschlag auf Kiesewetter und Arnold verübt worden ist. Er enthält möglicherweise zu großen Teilen das Drehbuch für einen Tatort, Knastlatein oder Dostojewskis phantastische Märchen, wurde von den Ermittlern allerdings sehr ernst genommen.

Fassen wir zusammen. Das Internet behauptet gar nichts. Die von der dpa unterstellten Aussagen sind sämtlich in den Akten zum größten Naziprozeß aller Zeiten nach Nürnberg enthalten und Resultat harter Ermittlungsarbeit.

Die dpa verkauft ihren Kunden Lügen.

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Ebenfalls im Ländle findet demnächst ein Ausflug statt:

thehttp://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mord-an-mich-le-kiesewetter-nsu-ausschuss-besucht-theresienwiese.d34a4da6-753c-46b7-bbc9-5b16079b0d91.html

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2 hab ich noch:

Zuerst den Brüller von einer Presstituierten der Frankfurter Rundschau, einem total linksversifften Presseerzeugnis, das man aber nicht kennen muss. Lügenpresse.

hanning wer

Respekt für Pumuckel? Wo lebt der Spinner Voigts?

Lesetipp:

Es wäre eine Sicherheitswarnung; und ein volkspädagogischer Ansatz. Schließlich gibt es einen § 353b (Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer besonderen Geheimhaltungspflicht), mit Strafandrohung bis zu fünf Jahren Haft. Und das wäre das Ende einer Karriere. Wir sind ja nicht in Panama.
Wenn dann ein Politiker zum Beispiel gern ins Hallenbad geht, kann die Sicherheitsbehörde Beamtinnen in Bikini-Zivil losschicken und der betroffenen Politikerin zwischen Becken und Liegestuhl die Sicherheitswarnung überbringen. In freundlichem, ja fürsorglichem Ton.
Als zusätzliche Serviceleistung kann dann ein ganzes Paket an Maßnahmen nahe gelegt werden, wie in Zukunft die gemeinsame Arbeit am Staatswohl noch besser vorangetrieben werden kann.
– Noch bessere Sicherung von Staatsgeheimnissen durch die Politikerin,
– Verhinderung von bösen Gerüchten durch Diskretion, sowie
 – Zusage einer reibungslosen Zusammenarbeit in der Zukunft.
Die Agentin taucht ab. Quelle: photocase.de
Aufgrund ihrer Agentenausbildung taucht die Botschafterin des Guten und der datenschützerischen Eleganz, nachdem sie sich von der Politikerin verabschiedet hat, mit einem Kopfsprung ins Becken, fast ohne Spritzwasser im Gesicht der Politikerin zu hinterlassen.

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Das Beste zum Schluss:

Was will NSU-Watch, die Staatsantifa? Morde aufklären, den Opferfamilien zur Wahrheit verhelfen?

scheiss auf die fakten

Nein, die Opferfamilien gehen NSU Watch (wie auch der OLG-Antifa-Nebenklage-Anwältehorde) am Arsch vorbei. Agitation statt Aufklärung, so lautet der Auftrag.

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65 % der Deutschen glauben nicht mehr an den NSU

Auszug aus „eigentümlich frei Nr. 152“:

Nach seriösen Schätzungen glauben mittlerweile mehr als 65 Prozent der Deutschen nicht mehr, dass Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe etwas mit den ihnen vorgeworfenen Morden und Banküberfällen zu tun haben. Denn die gesamten Umstände des NSU-Komplexes, besonders aber die überlangen, auch nach mehr als 200 (!) Verhandlungstagen
fast ergebnislosen Münchner Prozessverhandlungen sprechen dafür, dass diese Skepsis berechtigt ist.

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„Arbeitskreis NSU“

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Seit etwa 2013 kursierten im Internet polizeiliche Ermittlungsakten, die zahlreiche, zuvor in Foren nur vermutete Ungereimtheiten stichhaltig belegen. 2014 wurden diese von dem mysteriösen Whistleblower „fatalist“ in einem Blog („Lach- und Sachgeschichten“) schrittweise zugänglich gemacht und ausgewertet. Fatalist vermutet hinter dem NSU nicht weniger als einen Anschlag staatlicher Behörden auf den Rechtsstaat. Ein weitreichendes Geflecht aus Kriminellen, V-Leute-Netzwerken, Gesinnungstätern und Korruption hätte demnach dafür gesorgt, dass grundlegende rechtsstaatliche Institutionen und Verfahren nicht mehr funktionieren. Die Auslöser dieses Staatsversagens würden jetzt mit allen Mitteln versuchen, ihre Haut zu retten.

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Dieses publizistische Engagement hatte Folgen: Fatalists Klickzahlen schnellten in ungeahnte Höhen. Der erste Blog wurde aus mysteriösen Gründen abgeschaltet, worauf ein zweiter („NSU Leaks“) gestartet werden musste. Einige Behörden sollen sogar mit Vorladungen und Einschüchterungsversuchen reagiert haben, anstatt auf die neuen Ermittlungsansätze des Aktivisten zurückzugreifen.

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Danach bildete sich ein privater „Arbeitskreis NSU“, der von dem Wuppertaler Professor Andreas Wittmann koordiniert wird und sich zum Ziel gesetzt hat, die offizielle Aufklärung sämtlicher im Zusammenhang mit dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund noch offenen Fragen zu befördern. Dieser Arbeitskreis unterrichtete seither nicht nur alle relevanten Medien, sondern auch die Mitglieder des Deutschen Bundestages.

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Während jedoch das mediale Establishment bei allen „Leaks“ eines Edward Snowden regelmäßig in Ekstase verfällt, hielt es sich in diesem Fall auffällig zurück. Weder der Kinderporno-Skandal um den leibhaftigen NSU-Ausschussvorsitzenden Edathy, noch ein verdächtiges Zeugensterben konnten bisher an der medialen Schockstarre etwas ändern. Auch die  Aufklärungsbemühungen des CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach, immerhin Vorsitzender des zuständigen Bundestagsinnenausschusses, verliefen bisher im Sande. Bosbach stand dem Unterfangen des Arbeitskreises NSU zwar zunächst positiv gegenüber, es gelang ihm aber nicht, maßgebliche Akteure auf seiten der Sicherheitsbehörden zur Kooperation mit den zuständigen Bundestagsgremien zu bewegen.

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Inzwischen kann man jedoch zumindest aus Andeutungen und zwischen den Zeilen herauslesen, dass es im Dachgebälk der Berliner Republik seit Fatalist verdächtig knirscht. Ein Grund mehr, den wichtigsten Unstimmigkeiten der NSU-Story einmal nachzugehen.

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weiterlesen:

ef 152

Lohnt sich.

Versprochen.

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Zschäpe von den Uwes vergewaltigt? Gedöns und Fantasiezeugen im Schauprozess

Gab es einen Tatbeitrag seitens Beate Zschäpe zum Ende der Uwes in Eisenach, so wurde seit 2011 immer wieder mal gefragt, insbesondere Georg Lehle von Friedensblick.de hat Zschäpe auf der Liste..

Und warum sollte Zschäpe Beihilfe geleistet haben? .

Aber jetzt, Heute, ist ein Rachemotiv da:

Sexsklavin der Uwes, Beate Zschäpe

tw400

Abgründe!

tw402

tw401

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Was berichtet dpa davon? Nichts.

Muss 2006 der Bankraub gewesen sein. Zwickau Eckersbach, Einzeltäter, Bauchschuss. DNA passt nicht zu den Uwes, aber der Revolver tauchte -nachgefunden?- im Wohnmobil auf.

Die Zeugin kann noch nicht einmal Freund und Bruder des Freundes identifizieren, was damit zu tun haben dürfte, dass sie die fast nie gesehen hat… weil die dort gar nicht wohnten…

rp

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/beate-zschaepe-nachbarin-schildert-sie-als-freundlich-aid-1.4955877

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Sollten Sie davon ausgehen, dass es Gestern besser lief im OLG-Stadel, dann lesen Sie doch mal das hier:

faz

http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/nsu-prozess-zeuge-redet-sich-um-kopf-und-kragen-13491919.html

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tw405

Kurzzeitig vielleicht mal ein Mann. Dauerhaft aber niemand.

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Nicht vergessen: Jeder dieser Kasperles-Tage kostet 150.000 Euro, ganz egal ob Carsten Schultze den Uwe Böhnhardt immer noch liebt, oder nicht!

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Zschäpe hat neue Freundinnen gefunden, eine Richterin und eine um ihren Job bangende Reporterin?

Und an diesem Mittwoch hat Zschäpe zum ersten Mal im Gerichtssaal direkt mit den Richtern geredet – wenn auch nicht über den Inhalt der Anklage, sondern über mögliche Hafterleichterungen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-zschaepe-sehnt-sich-nach-licht-und-luft-1.2399477

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Der Königsweg zur Beendigung dieses unwürdigen Münchner Schauspiels namens NSU-Prozess lautet in der Tat „Verhandlungsunfähigkeit der Hauptangeklagten“.

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