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#NSU-Prozeß: Nebenklage überflüssig?

Wir dachten, Tom Sundermann mache im Sozenblatt für den Maasisten eine Umfrage, um das Strafrecht eindampfen zu können, weil die Rechte der Nebenklage zukünftig beschnitten werden sollen. Stattdessen parliert er über die Schreibtätigkeit von Omma.

Die Vorträge der Opfervertreter untersucht Gisela Friedrichsen kritisch in der Welt (kostenpflichtig). Dabei fragt sie: „Nebenklage, das fünfte Rad am Wagen?“

Zumindest in Teilen kommt sie zu einer bejahenden Antwort. Die Nebenklage hätte nicht viel mehr bewirkt, „außer, dass sie die Balance zwischen Anklage und Verteidigung aus dem Lot brachte“. Auf das Urteil würden die Plädoyers keinen Einfluss haben.

Richtig. Die können morgen aufhören und das bereits gefällte Urteil verkünden oder noch zehn Jahre plappern. An dem Urteil ändert das gar nichts.

Darum geht es jedoch nicht. Es geht darum, daß das auf Umfragen gierige Volk um die Teilnahme an einer solchen betrogen wurde. Der AK NSU versteht sich als Servicedienstleister und greift dem Sozenblatt hilfreich unter die Arme. Der Flatearthillon, unterstützt von Courtcontrol, möchte von den geneigten Lesern und Flacherdlingen wissen:

Ist die Nebenklage im NSU-Prozeß

Die Fragestellung grenzt an Erpressung und ist somit von einer sauber entworfenen Umfrage weit entfernt. Die enthält nämlich immer eine Aussteigerantwort, damit der Untschlossenene, Feigling, Zögerer und Nichtwisser nicht gezwungen ist, wider seine Absicht urteilen zu müssen. Wie man eine solche Aussteigerantwort formuliert, hängt vom Fragenkatalog ab, denn sie sollte sich in diesen harmonisch einordnen. Abgesehen davon erkennen das Aussteiger eh auf Anhieb. Bei sehr langen Fragekatalogen kann man dies sogar über zwei hinterhältig untergebrachte Kontrollfragen absichern, die immer auch dann angekreuzt sein müssen, oder genau nicht, wenn die offenen Aussteigerantwort angekreuzt ist. Das verbessert die Qualität der statistischen Aussage.

Eine mögliche Aussteigerantwort, die wir aus Gründen der Quellenexaktheit nicht in die Fragestellung aufnehmen konnten, wäre z.B.

– ist in einer Bananenrepublik völlig Banane.

In den Kommentaren können weitere Varianten feilgeboten werden. Die besten werden veröffentlicht.

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DIE AKTENLEAKS DES #NSU-BUNDESTAGSSAUSCHUSS 2017 TEIL 4

Weiter geht es, jeden Tag ein wenig, Stoff ist genug vorhanden:  http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/CD12950/Anlagen%200001-0094/

Marschner ist dran, der BfV-Mann „Primus“ in Zwickau, das „Westsachsengesocks“ (seine Band damals), der bekannt war wie ein bunter Hund, aber weder Beate (wohnte in Zwickau) noch die Uwes (wohnten eher nicht in Zwickau) kannte bzw kennt.

Siehe:

Mit Fake News sind die staatsnahen Journalisten des Spiegel der Springerpresse gemeint, also Aust und Laabs. Und die GEZ-Sender des Regierungsfunks, die solche Falschberichte ausstrahlen, die die anderen MSM-Journos dann abfeiern. Das Hirn und den Anstand geben sie ab beim Betreten der Lügenpressebüros?

Die manipulieren, die desinformieren, und die Schafe glauben ihnen… noch. aber immer weniger.

Beispiel, off topic, aber selbe Doku:

„friedensblick“

Ehre haben diese Leute keine, und sie sind die Pinscher des Sicherheitsapparates, der sie fuettert mit Infos und Akten, gegen Wohlverhalten, selbstverstaendlich, und gegen Wohlberichten. Immer an der Leine…

Beim Marschner gab es also zuerst das BfV, welches auf stur schaltete:

Sind nur 3 Seiten.

Schweiz? Alles klar. Fahrzeugausleihen fuer Doenermorde? Okay, es ist der Mann ohne Hals 🙂

Es folgt: Alles was mit Marschner zu tun hat:

Sie koennen Urlaub machen vom Blog lesen! ALLES was Marschner sagte ist BKA-bestaetigt, und ALLES was Aust und Laabs behaupteten ist gelogen. Jedenfalls nach Auffassung des BKA und der BAW.

Wahrscheinlich sogar eine gekaufte Aussage des Bauleiters Ernst. Alles fuer die Quote, oder weil die Leute mit Gedoens beschaeftigt werden sollen? Desinformation wie aus dem BND-Lehrbuch des Reinhard Gehlen. Der hatte damals schon an die 200 V-Journalisten, man informiere sich bei Erich Schmidt-Eenboom. Fast wie heute, das damals…

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/11/08/wie-sich-die-v-journaille-der-geheimdienste-wieder-einmal-outet-schorlau-sei-dank/

oder hier:

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/category/doenhoff/

Ja, auch die Graefin, Herausgeberin der Zeit, so wie heute der Joseph Joffe… es war nie anders…

http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2015/09/30/der-bnd-steuert-die-medien-teil-5-claus-nordbruch-das-buch-ueber-den-verfassungsschutz/

Gerade wer Prof. Mausfelds Vortraege kennt, dem muesste da etwas auffallen:

WER steuert, lieber Professor? Richtig, die Regierung via der Medien, Print und GEZ-Medien.

WER nimmt den Einfluss auf die Medien vor? Richtig, die Atlantikbruecke, der CFR, all diese netten Vereine, in denen die Geheimdienste so segensreich wirken. Vor allem auf die veroeffentlichte Meinung bzw. auf deren Verkuender. Es sind aber nicht nur Diekmann, Doepfner, Cleber, Ramelsberger… es sind Hunderte.

Selber denken und entdecken, was bei Mausfeld fehlt. Die Puppenspieler, welche die Marionetten lenken. Mal mehr. wal weniger, denn die Puppen sind KI, die lernen wohlfeiles Verhalten irgendwann von selbst.

Soweit klar? LESEN LESEN LESEN 😉

Undercover. Wie der BND die deutschen Medien steuert (1998)

Das Buch befasst sich hauptsächlich mit den 230 im Jahre 1970 vom BND aufgelisteten Journalisten, die vom BND bezahlt wurden, darunter waren Michael NaumannMarion Gräfin DönhoffHenri NannenPeter BoenischKarl HolzamerMainhardt Graf NayhaußGerhard Löwenthal und Walther Steigner. Die Kontakte waren in drei Gruppen unterteilt, von „voll tragfähigen Kontakten“ bis „Zufallskontakten“.

Staatsfernes GEZ-Fernsehen ARD und ZDF, was haben wir da wieder mal gelacht.

So agieren diese V-Jouros eben auch beim NSU. Als Presstituierte des Staates.

Wundert das irgend wen?

.

Siehe:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/07/05/vorarbeiter-mundlos-bei-marschner-bauservice-wie-sicher-ist-pumuckls-wahrheit/

 

Der Kronzeuge von DIE WELT und von Pumuckl & Co: Herr Ernst

Wir moegen keine Schwaerzungen.

Es ist also ein Verbund von Medienmachern, Politikern und der leitenden Beamtenschaft, welche diese BRD lenkt und manipuliert. Woanders ist das aehnlich: in GB und in den USA. Kontrolle finde kaum statt.

Lesen sie die Leaks des Bundestages, dann verstehen Sie besser, wer da manipuliert, und mit welchen Mitteln das geschieht.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/12/01/nsu-bka-ermittelte-wegen-ziegenbart/

Eigentlich sagen sie, wir haben keine Ahnung, was Mundlos in all den Jahren gemacht hat. Das walte Gordian Meyer-Plath, daß das nie raus­kommt, was das sächsische Innenministerium mit Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe zu tun hatte.

Mehr muß man also über Antifas und linke Terrorpropagandisten nicht wissen. Sie geben ungeniert den Goebbels. Im Auftrag des BKA. Weil es der Sache dient.

Warum lügen sich diese Märchenerzähler nicht mal ein knackig neues Buch für ihre NSU-Bibel zusammen, in dem der Spezi von Axel Minrath aka Lothar Lingen, Daniel Teleskop Schubert, die Genesis des NSU reflektiert? Die Thüringer Wuchtbrummen interessieren sich nicht die Bohne für sowas.

Wirklich, es ist lustig, den Pharisaeern beim Luegen zuzuschauen, aber dazu muss man wissen, wer sie lenkt, sie fuettert, wie die Mechanismen der Macht wirklich sind. Dann macht auch Prof. Mausfeld erst richtig Spass.

Probieren sie es aus!

Am 03.07.2017 veröffentlicht
das ist April 2017, Petra Pau, die sich nicht traut, den Klarnamen von Lothar Lingen zu benutzen, nämlich Axel Minrath, obwohl sie ihn angeblich bestraft sehen will, den Aktenschredderer und Trio-Sucher im BfV, deckt sie ihn dennoch. „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“, so geht Aufklärung NICHT.

Oder die volle Propaganda-Breitseite: Aust erzaehlt selbst… https://www.youtube.com/watch?v=kPW2p3k38XQ

Gugg mal…

ende teil 4

Der voll arbeitende Arbeitslose, und andere Märchen vom Dreimalgüler?

Wir geben es gerne zu: dieser Blogbeitrag ist zuvorderst Gedöns. Was ihn jedoch andererseits ganz hervorragend macht, denn er passt somit zum Gedöns welches der antideutsche Spalter mit seiner „institutioneller Rassismus“-Hetze da abgesondert hat.

Märchenbuch samt Hetze gegen die Polizei?

Die RA’in Wierig hat den Linksknallern und Antideutschen dankenswerter Weise ins Gesicht gesagt, was von diesen Playdoyers zu halten ist:

„Ich frage mich, ob all diesen wohlmeinenden Menschen, die im Lauf dieses Verfahrens immer wieder den institutionellen Rassismus in seinen verschiedenen Ausprägungen und Erscheinungsformen angeprangert haben, bewusst war, was sie da angerichtet habe“, sagte Wierig in ihrem Plädoyer.

Ja, das ist denen klar. Die haben in ihrem OLG-Bunker sitzend uebersehen, dass der Wind sich in der BRD laengst dreht.

Geradezu hanebuechen ist der Quark, den Dreimalgueler im Propagandafernsehen absonderte:

NSU-Mord 2012 in Berlin? Auf offener Strasse, einfach so hingehen und dann die Migranten niederschiessen, das passe zu den Dönermorden der Anklage?

Im Lebbe net… was erzaehlt der nur immer fuer einen Murks? Im Fernsehen wie im Prozess… aber auch den Zeitungen?

Sieht so aus:

Da lacht man, nicht weil die Familie von Ismail Yasars Tochter ausgebrannt ist, keineswegs. Man lacht, weil Dreimalgueler wieder mal Lügenmärchen erzaehlt, und @nachdenkerin ihn wohl erwischt hat dabei.  Sicher ein WAZ-Fehler, gelle?

NSU-Opfer? Spurenfrei? Immer? an jedem Tatort?

Macht doch nix:

alles NSU, oder was? Es lebe die Systempresse mit ihrer Hirnwaesche. Bloss ja nicht kritisch sein… Sozenzeitung…

Die hier sind besser:

Deutsche Opfer zaehlen nicht… der endlose Tanz um das goldene Kalb findet nur bei Migranten (auch erkennbar anhand der Kuscheljustiz?) statt?

Fazit:

Einem Dreimalgueler sollte man wenig bis gar nichts glauben, ist besser so. Atlantikbruecke, CIA, ick hoer‘ dir trapsen 😉

Der Familie alles Gute, wird schon werden. Frohe Weihnachten, alle sind gesund, sehr schoen. 4,5 Zimmer reichen aus, meinen sie. Ach ja: Viel Glueck bei der Jobsuche! (Falls die WAZ richtig lag, wovon wir ausgehen)

.

jF 51/2017

Nachher geht es mit Ordner 53 weiter, das ist richtig harter Stoff.

Die Nebenklage gegen den Staat, die BAW, die Ermittler und den Verfassungsschutz 6

Teil 5, das war auch schon die Behrens, und das Theater geht weiter:

Genau das ist die Aufgabe des GBA gewesen. Bloss ja den Ball flachhalten.  Staat und V-Leute wussten nichts.

Gegen-Komoedie:

Klar waere das noetig, den Tiefen Staat auf die Anklagebank zu setzen, allein … das wird nie passieren. KDF und die Misere waeren da die Top Kandidaten, aber doch keine kleinen Bundesanwaelte.

Noch mehr Schauspieler:

Sie sehen hoffentlich, dass dieser Schauprozess rein gar nichts mit der Wahrheitsfindung zu tun hat, und das schon von Anfang an niemals geplant war.

Man muss sich das nicht antun. Wir brechen ab. Es ist einfach nur peinlich.

Banana Republic…

ES WIRD KEINEN 3. #NSU AUSSCHUSS GEBEN, MAN BLEIBT BEI DER LÜGE, AUF DIE MAN SICH GEEINIGT HAT

Auch wenn Pumuckl, gerade frisch als Vizespraesidentin bestaetigt gern einen weiteren Ausschuss haette, um den Verfassungsschutz weiter vorzufuehren, wird es keinen NSU-Ausschuss geben; das meint jedenfalls die SPD:

Zwischenablage38

 

Da die beiden ersten Parlamentarischen Untersuchungsausschuesse vor der Regierung total eingeknickt sind, und sich in Fantasie-Schilderungen gefluechtet haben anstatt aufzuklaeren, ist dieser Frau Roehrich(?)  von der SPD zuzustimmen:

Bloss ja nicht noch solch einen peinlichen NSU PUA im Bundestag!

Warum der AK NSU fuer einen Stop all der peinlichen Ausschuesse zum NSU plaediert, das koennen Sie jederzeit nachlesen. Zum Beispiel hier: http://arbeitskreis-n.su/blog/tag/bundestag/

Diese Blinden (vorzugsweise gelernte Polizisten, was es nicht besser macht, ganz im Gegenteil) koennen es nicht, duerfen es nicht, wollen es nicht, das Elend ist unertraeglich geworden, die Naivitaet (die vorgetäuschte) nicht zum Aushalten:

 

Aufhörn, aufhörn, bitte bitte:

Bloss ja nicht noch solch einen peinlichen NSU PUA im Bundestag!

Wer war denn bitte der BfV-Spitzel „Ronald“, und warum schwärzte NRW den Namen?

Nachzutragen zum gestrigen Blogbeitrag „Corelli“ ist noch das hier:

Erstellte Jerzy Montag dem Bundestag ein ungenügendes Gutachten über toten NSU-Zeugen Thomas Richter?

Ja. Weil er ein Wunschgutachten erstellte, auftragsgemäss.

Der Vorgang zeigt, dass Sachverständige nicht die Arbeit von Untersuchungsausschüssen ersetzen können. Das müsste die Lehre aus dem Fall sein.

Da musste ich lachen. Ganz spontan. Wie niedlich. Was bitte haben denn die Abgeordneten in NRW aufgeklärt? Oder die in Berlin? Oder die im Ländle usw.?

Nichts.

Noch mehr Niedliches:

Diese Leute habe recht, Dummerle. Besonders schön: Das Antifa-Dummerle weiss das. Die gespaltene Persönlichkeit Lecorte/Apabiz Jentsch aus Papasa Krabbelgruppe taucht auch prompt auf.

Geht noch weiter:

Der Link, über den sich Kaddi so freute, verweist zu:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/04/18/zeugensterben-ach-iwo-alles-harmlos-jedenfalls-fuer-den-nsu-ausschuss-nrw/

Antifa und NSU-Ausschüsse Hand in Hand, und voll auf Regierungslinie. Ganz viele Jerzys, sozusagen.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2014/10/06/weil-er-ein-jude-ist/

Vertuschung und endlose Befassung mit Pappdrachen, alles ABM-Massnahmen für linke Abgeordnete in sämtlichen Parlamenten.

Und es gibt Leute die erzählen im yt, daß die Uwes schon viel früher tot waren, gell Kathy. Und nein Kathy, keiner der ua hat was aufklären dürfen. Und ja Kathy, du bist nach ein paar geäußerten Wahrheiten auch eingeknickt. Ist nur blöd, dass dies alles dokumentiert ist.

Immer brav vorbeischauen am Wichtigen, bzw. sich kaufen lassen…

.

Besser Geschwärztes lesen in Abschlussberichten mit copy & paste:

Ausschnitt von Seite 928 des NRW-Supiaufklärerbrutalstausschusses 😉

Ganz unten, wer ist denn der BfV-Spitzel Ronald gewesen, an den kann ich mich gar nicht erinnern? Muss Bezug zum NSU-Komplex haben, dieser V-Mann Ronald.

kitschiger Merksatz zum #NSU

Torsten Krauel

Hart am Rande des Kitsches bewegen sich beide, Lennon und Beethoven.

Bleibt nachzutragen, was das mit dem NSU zu tun hat. Erstens waren Beethoven und Lennon um den Faktor 1.000 schlauer, kreativer und böswilliger als Krauel, der nichts weiter als ein kleines Wichtelmännchen mit goebbelscher Attitüde ist. Und zweitens ist Krauel ein Lügner, der sich hart am Rande der Hitlerei bewegt.

„Imagine“ wurde am 23. Februar 2012 beim Trauerstaatsakt für die neun Opfer des „Nationalsozialistischen Unter­grunds“ gesungen, acht von ihnen Türken. Es dort singen zu lassen, hatte wegen der zweiten Strophe etwas Gedan­ken­loses an sich.

Solcher Scheiß entsteht, wenn man zu viel Osterwasser konsumiert hat und mit dem Makel eines vom Opium zugenebelten Religionshirns leben muß. Es gab keine neun Opfer des NSU, von denen 8 Türken waren.

John Lennon hatte Recht. Er glaubte nicht an Gott. Lennon war Gott.

Krimi am Sonntag: Heidrun – die fette Friedenstaube

Krimi am Ostersonntag, wenn man es genau nimmt. Es geht um Heidrun, die fette Friedenstaube, die, so Gott will, auf dem Petersplatz gleich wieder runter plumpst, weil sie wegen Überladung flugunfähig ist.

Es geht um Tierrettung.

Da der Krimi selber reichlich kurz geraten wird, so wie der Dortmunder am Ostermontag, bei dem am Ende die Bombe explodiert und puff puff fallen da mal locker ein Dutzend Menschen in den Statistentod … Weil es also aus Zeitmangel und wegen der stattfindenden Snooker-WM nur für ein paar Zeilen reicht, sei wenigstens erklärt, was ein Krimi ist und wie man sich einen klöppelt.

Der deutsche Kriminalroman ist die Forstsetzung des Arzt-, ersatzweise Heimatromans mit gewalttätigen Elementen. Gerne ein Mord oder auch zwei, aber bitte recht bieder und überschaubar. Den deutschen Politthriller gibt es gar nicht.

Man stelle sich vor, ein deutscher Autor schreibt einen Thriller, in dem gleich auf der ersten Seite der Bundeskanzler die Lebenslichter ausgeblasen bekommt. Das soll dann auch noch auf 300 Seiten in der Reihe spannend erzählt erscheinen. Könnt ihr vergessen. Gab es nie, gibt es nicht, wird es nie geben. Stattdessen gibt es Hausbesuch vom SEK, das das Manuskript beschlagnahmt. Anschließend gibt es noch eine Lesung vom Staatsanwalt. Das war es dann schon mit den Nobelpreis-Ambitionen. Auch der Aachener Friedenspreis des Deutschen Buchhandels flattert wie ein Taube auf dem Dach davon.

Da ist der Ami oder Engländer ganz anders drauf. Die morden ihn ihren Büchern munter drauf los.

Ein guter Krimi besteht aus Sex, Gags und Crime. Gags sind nicht zwingend, die anderen beiden Elemente schon. Man braucht eine Idee. So wie oben. Und man braucht die letzte Seite. Für den Mord am Bundeskanzler sei die hier nicht verraten, sonst setzt sich noch jemand hin und denkt sich die fehlenden 298 Seiten einfach aus. Manchmal ist es auch die vorletzte Seite, weil man dem Leser eine lange Nase drehen will und auf der letzten die Mordsgeschichte noch einmal kippt.

In einem Krimi ist man als Autor frei. Frei aller Konventionen, frei aller Bezüge zum richtigen Leben. Diese Freiheit muß mit einem hohen Maß an Phantasie ausgelebt werden, damit ein schickes Produkt rauskommt. Doch woher nehmen, wenn nichts stehlen? Na klauen. Im richtigen Leben. Der kriminelle Fundus der deutschen Gesellschaft ist randvoll. Man greift mit beiden Händen rein, nimmt sich was man braucht, hackt es klein, haut es in den Fleischwolf und dreht es einmal komplett durch. Fertig.

Der eigene Kriminalroman beginnt also mit einer Idee und der Materialsammlung. Das alles muß dann nur noch runtergeschrieben werden. Fertig ist das Buch, mit dem man den Verleger überrascht.

Wir basteln uns einen Politthriller, also etwas, was es im deutschen Sprachraum nur in Übersetzungen aus dem Englischen gibt.

Die Idee? Verdeckte Ermittler in der kriminellen Tierbefreierszene sollen deren Strukturen aufklären und Anschläge verhindern helfen, da der wirtschaftliche Schaden immens groß ist.

Erster Nebenstrang. Als Tierbefreier und Tierliebhaber ist einem das eigene Leben um einiges höherwertiger als das der Kreatur. Ergo nie ohne meine Magnum, denn die ist jenes verläßliches Werkzeug, mit dem man eine renitenten Kuh oder einen wild gewordenen Eber ganz schnell stoppt.

Da gibt es ein Vorbild im richtigen Leben, den Simon Bromma (Simon Brenna) aus der Polizeibereitschaft Böblingen, für die unter anderem auch Michelle Kiesewetter verdeckt ermittelte, allerdings im Drogenmilieu. Bromma wurde 2010 enttarnt, hat also mit unserem Krimi nichts weiter zu tun, denn der spielt später. Er ist aber eine schöne Inspiration. Außerdem hatte er lange Haare. Können wir also gleich ein Szene entwerfen, in der ein Langhaariger ungeduldig an einem Wohnmobil wartet, das später Feuer und Flamme sein wird, auf das die Linken entfacht und ebenfalls Feuer und Flamme sein werden.

Die Grundidee ist also klar. Ein verdeckter Ermittler hat sich bei Antispe (Antispeziesismus) eingeschlichen, um die Szene zu unterlaufen. Da greifen wir uns aus dem Fundus des Landes Niedersachsen eine Idee heraus, die an Karneval 2011 präsentiert wurde. Ja genau an dem Tag, an dem Range und Ziercke ihr Jecksein öffentlich begründeten.

Vor allem in Niedersachsen sind in den letzten zwei Jahren verstärkt Aktivitäten militanter Tierschützer festzustellen, die durch Straftaten, wie z.B. Tierbefreiungen oder Brandanschläge auf Mastanlagen Sachschäden in Millionenhöhe verursacht haben. Einige von ihnen verstehen ihre militanten Aktionen auch als Kampf gegen den zu überwindenden demokratischen Rechtsstaat und weisen so deutliche Bezüge zum Linksextremismus auf. So werden beispielsweise auf der Internetseite http://veganelinke.antispe.org neben Tierrechtsaktionen auch die von Linksextremisten besetzten Aktionsfelder Antikapitalismus, Antisexismus, Antirassismus und Antifaschismus thematisiert, Logos mit den Bezeichnungen „vegantifa“ sowie „veganarchist“ verwendet und Aufrufe mit der Losung „fight capitalism!“ enden gelassen.

Spätestens also ab 2010, da war Bromma längst enttarnt und wertlos, hatten Beamte im LKA und Verfassungsschutz Hannover ihre verstärktes Informationsinteresse an der Szene öffentlich gemacht. Einer der heißen Punkte für die Überwachung ist Hameln, die mit einer Ortsgruppe glänzten. Die Seite wurde kurz nach den Ereignissen des November 2011 gelöscht. Gibt es nicht mehr.

Wahlweise könne wir das auch durch eine V-Mann des Kölner Bundesamtes ersetzen, die gerne mehr über diese Art von Leuten wissen würden. Eine mangels freier Radikale nicht ausgelastete Schnüffelabteilung in Köln hat demzufolge auch die Aufgabe übernommen, die Tierbefreierszene auszuforschen.

Wer mit dem VE besser klar kommt, der bastelt sich den in den Roman. Wer mehr auf Geheimdienst steht, der nimmt halt die Schnüffler zwecks Spannungsaufbau.

Als nächstes benötigen wir eine Operationsbasis, denn die Tierbefreier haben eine gigantische Aktion vorbereitet. Die Sicherheitsorgane wissen aber noch nicht alles. Um ortsnah am Geschehen zu sein, gibt es bundesweit konspirative Quartiere, die je nach Qualität von konspirativer Wohnung oder Untervermietung bis hin zu einem Safehouse, also einer Behausung ganz allein für diskret arbeitende Beamte und ihre Gäste, reichen.

So ein Safehouse hat den Vorteil, daß man es zu einer kleinen Kaserne umbauen kann. Da sind dann Überwachungskameras, Fitneßstudio, Waffenkammer, Kombüse, schallgeschützter (abhörsicherer) Keller usw. Die Waffenkammer aus der Asservatenkammer wird dann mit Welt- und Bürgerkriegsschrott bestückt, der von niemanden vermißt wird.

Dann benötigt man noch fiktive Orte und Straßen, z.B. die Winterstraße in Zwigge. Um ja alles dem Zufall zu überlassen, haben wir die Lottofee der ARD um eine Fake News bezüglich der Gewinnzahlen gebeten. Sie meinte, die 26 sei eine gute Wahl. Nehmen wir die. Kostet ja nichts.

Außerdem sollten kriminalistische Grundkenntnisse vorhanden sein, damit einem die Leute einen Krimi auch als Krimi abkaufen. Sonst denken die vielleicht, das ist ein Sachbuch. Man sollte also wissen, was ein Matrjoschka-Verbrechen ist. Das ist eines, das nur sehr schwer aufzulösen ist. Hat man die erste Hülle gelöst, erscheint die nächste und stellt sich als Verbrechen dar. Dröselt man das auf, entpuppt sich auch das nur als Tarnung, weil darunter wieder eine schwere Straftat erscheint.

Komma, Komma.

Was gibt’s?

Neuer Einsatz. Jetzt kriegen wir sie dran.

Wen?

Die Cowboys. Soweit bisher bekannt, planen die eine ganz große Nummer. Die werden wir ihnen diesmal versauen.

Verstehe. Was liegt also an?

Also. In Sachsen ist ein Quartier frei geworden. Da wirst du für einige Zeit unterkrauchen. Das ist die Operationsbasis für die Observation. Den genauen Termin bekommst du noch. Da muß noch umgebaut werden. Und die alten Mieter müssen erst raus. Die Frage ist, wieviel Leute du brauchst.

Kommt auf die Dimension der Geschichte an. Höchstens zwei. Erst mal. Wir können uns ja abwechseln.

Die Observation war dann doch anstrengender als gedacht. Gottseidank stand ein landeseigenes Wohnmobil zur Verfügung. Das machte es etwas erträglicher.

Erst am Abend trafen sie wieder im Safehouse ein, das immer noch nicht fertig war, aber dem Zweck des Auftrages genügte. Noch etwas im Internet surfen und gut war.

Komma wachte auf. Die Wohnungstür wurde aufgeschlossen, durch die leicht geöffnete Tür drang ein Lichtschimmer. Er griff zur Pistole, schlich so leise es ging zur Tür und stieß sie auf.

Pfoten hoch. Wer sind sie? Was suchen sie hier?

Ich bin der Uwe und suche Beate. Wir waren verabredet.

Wer ist Beate?

Eine Bekannte, die …

In dem Augenblick kam eine Faust vorgeschossen, dessen Ziel die Zwölf von Komma war. Der hielt mit seiner Rechten gegen, nur daß sich darin eine Pistole befand.

Uwe sank leblos zu Boden.

Keine zwei Sekunden später standen die beiden anderen im Raum.

Scheiße, wat nu?

Wat nu? Erst mal schauen, ob die Luft rein ist. Kuck dir das Video an.

Nö, da unten steht noch einer. Scheint auf irgendwen zu warten. Auf den hier?

Mist. Egal. Den greifen wir uns. Wenn wir auffliegen ist die ganze Arbeit umsonst gewesen.

Komma ging runter zum Auto. Der Fahrer kurbelte das Fenster runter.

Wartest auf den Uwe?

Klar, was’n los?

In dem Augenblick durchschlug eine Pistolenkugel seinen Rachen und machte dem Leben ein Ende.

Die Entscheidungen gingen dann ganz schnell. Die Leichen mußten verschwinden.

So kam eins zum anderen. Die Leichen bekamen sicherheitshalber mit einer Flinte die Schädel ausgeblasen. Es wäre zu blöd, wenn man darin Spuren von Polizeimunition finden würde. Sie wurden ein Wohnmobil verfrachtet und so weit weg es ging entsorgt, indem man eine standesgemäße Feuerbestattung inszenierte. Erst langsam dämmerte ihnen, in was für eine Scheiße sie sich hineingeritten hatten. Ein Anruf beim Chef brachte dann Klarheit. Die Operation war verbrannt, das Safehouse zu verbrennen. Das bleibt in der Familie. Pech gehabt.

Im Eiltempo ging es zurück in die Winterstraße 26 zu Zwigge. Die Waffenkammer war reichlich gefüllt. Kurz darauf flog die Bude in die Luft.

Die Verdeckten Ermittler konnten nicht damit rechnen, daß die Feuerwehr schneller vor Ort war als der Polizei recht.

Zu dem Zeitpunkt hatte allerdings ihr Chef längst alle notwendigen Schritte eingeleitet. Der Fundort der Leichen und das Safehouse wurden als erstes irreversibel zerstört, ehe die normale Polizei ihre Arbeit beginnen durfte.

#NSU: Bückst dich auch du?

Man kann den aufrechten Gang nicht durch einen Bückling vor den Linken propagieren.

Die Anmerkung

Katharina König pullt einen Pofalla und erklärt den NSU für beendet, oder dessen Aufklärung oder was auch immer. Man möge sich fürderhin anderen Unfruchtbarkeiten zuwenden, so ihre Handlungsempfehlung. Für ihre Sektenmitglieder darf sie es durchaus so anordnen, wie sie es tat. Für die Ungläubigen, die Nichtmitglieder der Glaubensgemeinschaft NSU, ist derlei Ansinnen jedoch schnurz.

Twitter ist eben doch was für Doofe. Warum Schorlaus neueste These Qautsch sei, begründet die Thüringer Wuchtbrumme so:

War ausführlich Thema im NSU UA

Ja und? Wer durch demonstrative Faulheit, Nichtaufklärung, Kuschelei und Laberei die Aufklärung der unter dem Kürzel NSU zusammengefaßten Kapitalverbrechen systematisch hintertreibt und vertuschen hilft, dann nützt das ausführliche Thema einen Scheiß. Dann müssen sich andere damit beschäftigen, wenn es die König nicht will. Für die ist Verbrechensaufklärung völlig unwichtig, nebensächlich.

Sie will nicht.

Gabriele Muthesius

Sollten sich Schorlaus und Siekers Überlegungen und Schlussfolgerungen bestätigen, dann wäre ein erweiterter Suizid im Camper in Stregda am Mittag des 4. November 2011 definitiv ausgeschlossen. Die Causa Mundlos/Böhnhardt würde damit endgültig zum Mordfall, und die Frage, ob Menzel beauftragt oder genötigt wurde, vor Ort so zu „ermitteln“, wie er es tat, nämlich offensichtlich um den Mord zu vertuschen und insbesondere die bereits voll ausgeprägte Totenstarre der Leichen nicht feststellen zu lassen, müsste dann wohl auch vom zweiten Thüringer NSU-Ausschuss endlich offiziell gestellt werden.[18] Und der von einem der dortigen Ausschussmitglieder, der Linken-Abgeordneten Katharina König, Menzel ausgestellte Persilschein[19] erweist sich im Lichte von Schorlaus und Siekers neuen Darlegungen und Schlussfolgerungen einmal mehr als – gelinde gesagt – voreilig.

Der NSU war, wie ihn die Antifa sah. Wahr ist somit nicht, was geschah, sondern was sich die Antifapoeten zum NSU gedichtet haben. Was für feige Hunde, die sich nicht mit dem tiefen Staat anlegen wollen, nur weil sie an der Macht sind.

#NSU: Psycho auch du?

Gert Postel: Fr Zschäpe reklamiert wegen „dependenter Persönlichkeitsstörung“ Schuldunfähigkeit u hat also Lust auf den Maßregelvollzug.

Ich lache!

Jähe Wendungen seien nicht ausgeschlossen, sagte einst Erich Honecker. Recht hat der Kommunist gehabt. Eine solche spendierten die Neuverteidiger dem Dramaturgenteam des OLG-Stadl, indem Grasel ihnen vorschlugen, einen Vortrag über die Beklopptheit von Beate Zschäpe ins Programm aufzunehmen.

Gert Postel, einer, der es wissen muß, urteilt messerscharf, nachdem Wiebke Ramm einen kleinen Seufzer an Unverständnis von sich gab.

Mit so etwas ist er bei diesem Senat an der richtigen Adresse!

Es entspann sich eine kurze Exploration journaillistischer Beklopptheiten, die Postel, ganz der Fachmann, präzise auf den Punkt brachte.

Wiebke Ramm? @WiebkeRamm

Dass bei Zschäpe im jurist. Sinne eine schwere seelische Abartigkeit vorliege, habe Prof. Bauer in 12-std Exploration herausgefunden #NSU

Gert Postel @PostelGert

@WiebkeRamm
Das ist wieder die Hybris oder die Dummheit eines psychiatrischen Sachverständigen und rechtfertigt einen Bef.-Antrag d StA.

Auf den Alkoholzug ist Götzl damals nicht raufgesprungen. Das Manöver war dann doch zu durchsichtig, als daß es da Schuldunfähigkeit gäbe.

Dann eben so. Zschäpe war bekloppt. Bis zu dem Tag der Selbsteinlieferung auf der Jenaer Polizeiwache.

Ansonsten ist es übrigens der gleiche Psychoquark wie der des Scharlatans Saß. Aber. Bei den Gerichten zählt das als höchste Form der Wissenschaft. Die glauben solchen Scheiß.


Türkische Diener für die Königin von Stadelheim – so lebt Beate Zschäpe im Knast.

Typisch für eine dependente (auch: abhängige oder asthenische) Persönlichkeitsstörung ist, dass sich die Betroffenen passiv und unterwürfig verhalten, wenig Selbstbewusstsein haben und sich stark an andere anpassen.

Es scheitert schlichtweg an der Alleinseinthese, denn Zschäpe lebte weitestgehend allein. Die lügen sich den nächsten Rotz zusammen. Und alle spielen mit. Es könnte klappen, weil sich das Gericht die Wohnungslügen zu eigen machte. Nicht existierende Trio-Wohnungen, zu wenig Wasserverbrauch für eine verpaaarte Person (Ziercke) und der Eindruck des Alleinlebens, den die Katzensitterin Rosemarie Wagner nach ihrer Vernehmung unterschriftlich bezeugte, werden zu einem fröhlichen Dreier umgedichtet, damit die Anklage hält.

Da wundert es nicht, wenn nun noch ein Stück Beklopptheit des Weges kommt. Doch Obacht. Man läuft in eine Falle hinein, wenn man auf den von den Medien getrampelten Pfad latscht. Bis heute ist nämlich nicht geklärt, wer im Gerichtssaal die Irren und wer die Normalen sind. Das zu unterscheiden bedarf es einer gehörigen Portion gesunden Menschenverstandes.

leipziger said:

Aber eine Persönlichkeitsstörung hat die BZ gewiss nicht.

Darauf würde ich nicht wetten. Wer laut Anklage von 10 Morden erfuhr und nicht spätestens nach dem 2. zur nächsten Nachtwache rennt, um sich bei den Polizisten das Gewissen zu erleichtern, der hat schon irgendwie schwer einen an der Latichte. Hier gilt Ente oder Trente. Ist Zschäpe völlig normal, dann wußte sie auch nichts von den Morden und hat, wie wir alle auch, erst aus Presse und Funk davon Kenntnis erhalten. Oder sie wußte. Dann hat sie einen Dachschaden. Einen heftigen sogar.

Dazwischen ist kein Spielraum, wie die beiden völlig entgegengesetzten Psychomeinungen belegen.

Doch, es gibt ein dazwischen. Den §160 StPO. Zschäpe hat mit all dem nichts zu tun, keine Kennung, weiß nix. Dann ist ihr Verhalten erklärbar. Ohne Psychos. Der Tagesordnungspunkt nach §160 StPO wurde bisher von Götzl noch nicht terminiert. Das kommt noch, daß der Diemer alle von ihm eingesammelten Beweise für zschäpes Unschuld vortragen muß.

Grasel macht alles richtig. Als Verteidiger muß er jeden Versuch unternehmen, seinen Mandanten rauszuhauen, egal wie abstrus der auch ist. Der Versuch. Nicht der Mandant. Die Frage ist, ob die anderen Verrücktem am Gericht die Posse mitspielen und es als dramatische Wende rüberbringen.

Wir können uns genüßlich zurücklehenen und dem Schauspiel beiwohnen. Das schafft nichtmal GZSZ auf die Mattscheibe, was sich die Münchener Dramatiker zwecks Volksbespaßung ausgedacht haben.

Nebenbei ist Grasel auch noch ein kleines Kunststück gelungen. Er hat den Hochstapler Saß vorgeführt. Nur mit der Ankündigung. Das ist vielleicht die bisher beste Verteidigerleistung, von der bisher Kunde aus dem Gerichtssaal drang.

Schlußendlich noch ein Blick zurück. So sah die Münchener Schauspielwelt einen Tag vorher aus.

In einer Stellungnahme an das Gericht erklärt Oberstaatsanwältin Anette Greger, Zschäpe habe sich das ganze Kuddelmuddel selbst zuzuschreiben, weil sie es ablehne, mit ihren alten Anwälten zu reden. Da könne so ein Missverständnis schon mal vorkommen. Die Anwälte seien bereit mit ihr zu reden und würden sie auch aktiv verteidigen. Das zeigten ihre Anträge in der Hauptverhandlung. Außerdem, fügte Greger feinsinnig hinzu, zeige Zschäpes Brief an das Gericht, dass sie eine „selbständige, eigenverantwortlich agierende Verfahrensbeteiligte“ sei – und eben niemand, der sich unterbuttern lasse.

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Quellen des königlichen Knastlebens: