Wohnungen

Binniger: „Wir wissen nichts“ – BKA: „Uns geht’s genauso“

Besser geht nicht:

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Die BAO TRIO hat nichts ermittelt, die wissen (offiziell) nichts.

Daran änderte sich auch in den kommenden viereinhalb Stunden der Befragung des Zeugen nichts, obwohl Kühn sich bemüht zeigte, die Fragen des Ausschusses nach bestem Wissen zu beantworten. Die Abgeordneten konfrontierten Kühn mit einer Vielzahl unterschiedlicher Unstimmigkeiten und Ermittlungsansätze im NSU-Komplex. Der CDU-Abgeordnete Armin Schuster fragte Kühn etwa nach Erkenntnissen zum Intimverhältnis der drei Terroristen.

Kühn antwortete: Nach allem, was er wisse, seien Mundlos und Zschäpe in den neunziger Jahren ein Paar gewesen, danach soll Zschäpe mit Böhnhardt zusammen gewesen sein. Womöglich habe es auch eine wechselnde Beziehungskonstellation zwischen den dreien gegeben. Inwieweit das Trio während seiner Zeit im Untergrund noch weitere Liebesbeziehungen zu anderen Personen pflegte, sei nicht bekannt. Ob ihm denn die womöglich pädophile Neigung Uwe Böhnhardts vor dem jüngsten DNA-Fund im Mordfall Peggy Knobloch bekannt gewesen sei, hakte Schuster nach. Das verneinte Kühn.

Sie wissen nichts.

  • wo wer wohnte, all die Jahre, nicht bekannt
  • wen wer liebte, all die Jahre, nichts bekannt
  • eventuelle Kinder der Uwes, offiziell nichts bekannt
  • Mordalibis, nie geprueft, trotz (oder gerade wegen) fehlender Spuren und Zeugen

Was ist das peinlich…

Kühn war noch bis vor einem Jahr einer der leitenden Ermittler des BKA in dem Fall. Er gehörte dem Führungsstab der sogenannten Besonderen Aufbauorganisation „BAO Trio“ an, die im Zuge der Enttarnung des NSU im November 2011 gegründet worden war. Für die BAO arbeiteten zwischenzeitlich rund 400 Beamte. Im September 2012 wurde die BAO zur sogenannten Ermittlungsgruppe „EG Trio“ umstrukturiert und deutlich verkleinert. Dieser stand Kühn bis vor einem Jahr als kommissarischer Leiter vor.

Was haben diese bis zu 400 Ermittler eigentlich gemacht?

Wie Kühn in seinem Eingangsstatement ausführlich berichtete, seien im Rahmen der BAO und EG rund 1.500 neue Hinweise bearbeitet, 7.000 Asservate noch einmal neu ausgewertet und mehr als einhundert Zeugen noch einmal neu vernommen worden. „Es wurde umfassend in alle Richtungen ermittelt“, versicherte Kühn. Neue Ermittlungsansätze hätten sich trotz des immensen Aufwands aber nicht ergeben.

Was war mit den DNA-Spuren?

Gestern:

dna-fiel-asFiel aus?

Nur Gelaber, 4 Stunden lang? Was interessiert denn bitte die Meinung eines BKA-Beamten zum BfV? Ist der  dazu kompetent? Inwiefern? Als Staatsschutzmann des BKA?

kor-kuhn1

Da haben sie aber abgekotzt, die Netzwerk-Fans aus dem Parlament…

kor-kuhn2

Was fragen sie denn auch das BKA, die Hinermittler der Bundesanwaltschaft? Die Polizei haelt Netzwerk fuer Quatsch, V-Leute erst recht, denn die Mitwisser haetten die Taeter verraten. Bei 600.000 Euro Belohnung immer. Genau das sagte gerade erst auch BAO BOSPORUS- Chef Geier aus.

Haben die in Berlin aber wieder mal nicht mitbekommen… und dieselben bloeden Fragen gestellt.

kor-kuhn3Komisch, davon hat der Bundestags-Pressedienst gar nichts geschrieben, von weggegrinsten Antworten, von endlosem Gedoens, und von nicht bekanntem NSU.

upload

Kannte niemand in der Szene. Was wohl daran lag, dass da keine Ceska und kein Doener drauf abgebildet war.

4 Stunden Gedoens gestern, wieder einmal?

Sieht verdammt nach Staatsschutz aus, was da Gestern in Berlin abging. Labern statt aufklaeren.

Die beim BKA wollen keine einzige der zahlreichen Manipulationen an den Tatorten des 4.11.2011 bemerkt haben?

Es sieht eher so aus, als sei KOR A. K. unfaehig.

Also bestens geeignet als Leiter der BAO TRIO.

Die Dienstwaffen aus Heilbronn hatten gar keine Wappen?

Dank an Georg Lehle, der sehr fleissig die Protokolle aus dem Ländle analysiert auf seinem Blog Friedensblick.de für dieses nette Fundstück:

wappen

Seite 63,  http://www.die-anstifter.de/wp-content/uploads/2015/09/UA-NSU-Sitzung-29.pdf

Das BKA, in Person eines Kriminaloberrates der BAO Trio, danach EG Trio, insgesamt über 3 Jahre am Fall NSU in leitender Funktion dran, weiss offenbar Bescheid über die Wappen auf den Dienstpistolen aus Heilbronn.

Sie muessen sich da entscheiden, ob die beim BKA alle bescheuert sind, ob die luegen, ob die nach der 8. Klasse Hauptschule ohne Abschluss beim BKA Karriere machten, oder was da eigentlich los ist.

Selberdenken. Ist KOR Axel Kuehn der Dumme, oder sind es die Abgeordneten? Oder ist das alles nur Theater, in dem jeder seine Rolle spielt?

Der AK NSU denkt an Mafia, an Kriminelle Vereinigung, aber das ist Ansichtssache. Selberdenken!!

 

Wappen Bananenrepublik

 

GDU: Finanzen aus dem Staatshaushalt – Teil 19

Es ist eines der ungelösten Rätsel deutscher Rechtsgeschichte, erstaunlicherweise auch für die Blindschleichen der Antifa, warum die Nebenverfahren, der deutschlandweiten NSU-Prozeßlawine genau Null Medienecho haben. Sie kramen in den Lokalteilen steinalter Zeitungen herum, um irgendeinen Belg zu finden, daß Wohlleben wenigstens einmal rechtswidrig einen Kaugummi auf die Jenaer Straße ausspuckte, damit Frau König reinlatscht und somit Handhabe für Rufmord hat.

Warum der Vermieter der Wohnung in der Frühlingsstraße 26, Herr Matthias Dienelt, von der Bundesanwaltschaft versteckt wird, obwohl er so viel über diese Wohnung und deren konspirative Bestimmung erzählen könnte, das interessiert die linken Schnarchnasen nicht die Bohne. Nun, sie haben auch kein Chance, denn Dienelt wohnt im Zeugenschutz.

In diesem Teil aus dem Buch von @taucher über den Geheimdienstlichen Untergrund geht es um genau das, die Verbindungen des Geheimdienstes zu Dienelt und warum Frau Köditz mit Herrrn Gordian Meyer-Plath kuschelt. Damit sie nichts aufklären muß. Die Kennverhältnisse der schweigsamen Kameraden werden ausgeleuchtet, denn nicht nur Nazis, auch Agenten kennen sich alle.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
Teil 18: das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen
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11.3.4 Herr Dienelt aus Johanngeorgenstadt, sein Rechtsanwalt aus Potsdam, Frau Reiche aus dem Bundestag und Herr Meyer-Plath vom Verfassungsschutz

Am 04.11.2011 ist in Zwickau, Frühlingsstrasse 26, das Nationalsozialistischeuntergrundterrorhaus explodiert und ausgebrannt. Offizieller Mieter der besagten Wohnung im ersten Stock war Matthias Dienelt, wohnhaft in Johanngeorgenstadt. Um genau zu sein, er war Mieter. Bis September 2011.

Wann er von der Explosion erfahren hat, sagte er in der Vernehmung am 06.11.2011 im Polizeipräsidium Zwickau:

beauftragung_baumgart

Wir wissen immer noch nicht, was genau am 4. November 15:00 Uhr im Terrorhaus passiert ist. Sicher ist jedoch, Dienelt hat mit dem Brand nichts zu tun. Er wird nicht mal verdächtigt, die Wohnung angezündet zu haben. Als ehemaliger Mieter dieser Wohnung wird er sicher mal vernommen, das ist klar, vielleicht sogar als Beschuldigter.

Als Nicht-Täter droht ihm von staatlicher Seite nicht mal ansatzweise eine Strafverfolgung, die seinerseits unmittelbares Handeln erforderlich macht. Wenn er vorgeladen oder vorgeführt wird, kann er immer noch die Aussage so lange verweigern, bis er einen Anwalt hat.

Dass er einen Anwalt beauftragt hat, begründet er mit „möglichen zivilrechtlichen Konsequenzen“. Welche, wenn ich fragen darf?

Dienelt war Mieter bis zum September 2011. Danach wurde die Wohnung an eine „Lisa Pohl“ vermietet.

Welche zivilrechtlichen Konsequenzen drohen Matthias Dienelt im Hinblick auf eine Wohnung, deren Mieterin „Lisa Pohl“ ist?

Jeder Mensch ist anders, das muss man fairerweise in die Überlegung einbeziehen. Vielleicht hat Dienelt die Panik gekriegt, dachte dass er die nächsten Tage nur mit anwaltlicher Hilfe übersteht. Vielleicht hatte er zu der Zeit ein paar Tausender auf seinem Konto, die er endlich mal verbrennen wollte.

Dienelt ist von Beruf Kraftfahrer. Ehrliche Arbeit, das ja. Nur eben kein Job, mit dem man das große Geld verdient.

Wie realistisch ist das, dass der in Johanngeorgenstadt wohnende Kraftfahrer Dienelt aus eigenem Antrieb und mit eigener Kraft am Sonnabend (welcher Anwalt sitzt sonnabends in seinem Büro?) ausgerechnet in Potsdam einen Anwalt findet, der sich sofort zur Übernahme des Mandats bereiterklärt?

Wie realistisch ist das, dass ein Anwalt am Sonnabend in seinem Büro mit seinem Mandanten über seine Furcht vor „möglichen zivilrechtlichen Konsequenzen“ diskutiert?

Auch wenn es unglaublich klingt, Matthias Dienelt ist am 05.11.2011 gemeinsam mit André Eminger zu RA Baumgart nach Potsdam gefahren.

Aus Prozessprotokollierung des 116. Verhandlungstages durch NSU-Watch:

Der Zeuge Frank S. (siehe Aussagen von Mandy St., zuletzt 105. Verhandlungstag) habe angegeben, dass Matthias Di. ihm erzählt habe, er sei nach dem Hausbrand mit E. zu seinem Rechtsanwalt, Herrn Baumgart in Potsdam gefahren. E. [E. = André Eminger, d.A.] habe auch eine Visitenkarte dieses Anwalts vorgezeigt bei seiner ersten Vernehmung.

Der Aktenvermerk vom 05.11.2011 vermerkt als Datum des Anrufs den 04.11.2011.

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Das ist ein Schreibfehler, tatsächlich hat Baumgart am 05.11.2011 angerufen. Steht auch so in der Lausitzer Rundschau, 02.02.2016, „Mir sagten die Personen gar nichts“.

Am Sonntag(!), dem 06.11.2011, war RA Baumgart mit seinem Mandanten Dienelt in Zwickau.

Es gibt doch noch Rechtsanwälte, die sich für Ihre Mandantschaft abmühen.

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RA Baumgart hat sich im Rahmen seiner anwaltlichen Tätigkeit in der Insolvenzsache Fa. Hesco der Anstiftung der Beihilfe zur Insolvenzverschleppung und Untreue in mehreren Fällen schuldig gemacht. Deshalb wurde er im Juni 2011 erstinstanzlich zu zwei Jahren und vier Monaten Freiheitsstrafe zzgl. zweijährigem Berufsverbot verurteilt (PNN 26.06.2011, Haftstrafe für Anwalt, Bewährung für die Firmenchefs).

Die Aussetzung der Strafe zur Bewährung nur möglich bei einem Strafmaß bis zu zwei Jahren. Im Fall Baumgart (2 Jahre und 4 Monate) fällt diese Möglichkeit aus.

Es sei denn, er kriegt in der Berufungsverhandlung eine mildere Strafe.

Obwohl im Juni 2011 verurteilt, ist er nach wie vor als Anwalt tätig.

Selbstverständlich ist das nur ein Gerücht, dass ihm Strafnachlass als Belohnung für seine Hilfe für den Verfassungsschutz zugesagt wurde. Wir sagen auch nicht, die unabhängige Justiz wäre die Erfüllungsgehilfin der Inlandgeheimdienste. Nur damit das klar ist.

Die Geschäftsführer der auf merkwürdige Art gestorbenen und gleich wieder wie Phoenix aus der Asche wiederauferstandenen Fa. Hesco sind Klaus und Birgit Reiche, die Eltern der Bundestagsabgeordneten Katherina Reiche, die auch Anteile an dieser Firma hält.

Im Büro der MdB Katherina Reiche hat mal ein Gordian Meyer-Plath als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet (ND 17.04.2013, „Hier hat alles gepasst …“, publiziert auch bei AG Friedensforschung).

Heute ist dieser Meyer-Plath Leiter des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz.

meyer-plath

Manche sagen, V-Leute kriegen den Anwalt vom Verfassungsschutz zugeteilt.

Der Fall Dienelt-Baumgart sieht ganz danach aus.

Noch eine Facette:

Kann sich jemand erinnern, wann er zum letzten Mal im NSU-Zusammenhang was über Matthias Dienelt (oder Matthias D.) gelesen hat?

Macht nichts, ich auch nicht.

Es liegt ein dunkles Geheimnis darüber. Er ist wie vom Erdboden verschwunden.

11.3.5 Herr Vu, das Gemüsegeschäft und das Millionengeschäft

Herr Vu Chien Thang (geb.: 27.09.1965) wohnt in Schneeberg.
Herr Vu ist gebürtiger Vietnamese, kam in die DDR und blieb hier.
Heute ist er Obst- und Gemüsehändler.

Man möchte annehmen, dass ein Obst- und Gemüsehändler in einer 15.000 Seelengemeinde wie Schneeberg ums Überleben kämpft. Doch Herrn Vu geht es finanziell offenbar blendend.

Er besitzt noch zwei weitere Firmen, die VU GmbH und die VUANH GmbH. Diese Firmen wurden nur mit einem Stammkapital von 25.000 Euro gegründet.

Die VU GmbH gründete sich am 02.12.2008, bis Anfang 2012 hatte sie Immobilen im Wert von 1,2 Mio. € gekauft, meist im Bereich Zwickau.

Die VUANH GmbH wurde erst 2010 gegründet und hatte Immobilien von rund 600.000 € erworben. Es gibt dort drei Eigentümer, die das Geld für die Käufe aus eigener Tasche bezahlten und nicht aus Firmengeld. 

Lt. Aktenlage wird das vor der Zwangsversteigerung stehende Doppelhaus Frühlingsstraße 26/26a im Juni 2011 an die VU GmbH verkauft:

Doch im Bundesanzeiger steht, die VU GmbH hat lt. Handelsbilanz im Jahr 2011 gar kein Haus gekauft.

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Vielleicht war es nur ein Immobilien-Quickie. Bereits ein halbes Jahr nach dem Kauf wurde die Immobilie an die Stadt Zwickau verkauft. Am 09.12.2011.

Hausverwalter Volkmar Escher in der Zeugenvernehmung:

NSU eben.

Diesmal ein Gemüsehändler in einer nicht gerade reichen Kleinstadt, der mal eben so für über ne Million Immobilien kauft. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Es sind nur Gerüchte, denen nach der Herr Vu mit Zigarettenschmuggel zu tun habe und die Immobilienkäufe allein der Geldwäsche dienen würden.

Herr Vu verkauft nur Gemüse. Und Obst.

Auch „Gefallen auf Gegenseitigkeit“ sind nicht belegt. Es ist nicht bekannt, dass es Verbindungen zu Polizeikreisen gibt. Wir distanzieren uns von solchen grundlosen Verdächtigungen, da man auch mit einem kleinen Obstladen locker mal eben 1,2 Mio Euro verdienen kann, und sich damit Immobilien kauft.

Im Juni 2011 hat Herr Vu das Haus Frühlingsstraße 26 gekauft. Formal erst mal. Eine Eigentumsübergang gab es nicht, Herr Vu hat den vereinbarten Kaufpreis nicht überwiesen. Er ist im Grundbuch noch nicht als Eigentümer eingetragen (es gibt lediglich eine Auflassungsvormerkung).

Und schon im Dezember wird das Haus an die Stadt Zwickau vertickt.

Gerade mal 6 Monate nach dem Kauf durch die VU GmbH kauft die Stadt die Immobilie.

Einfach so, aus der Kalten. Wann und an wen hat sich die Stadt zwecks Immobilienankauf gewendet?

Und wie das alles geht, highspeed. Sind Immobiliensachen normalerweise mit zeitraubenden Formalien verbunden, hier läuft es wie geschmiert.
Keine Gutachten sind erforderlich, auf die gesetzlich vorgeschriebene Bedarfsermittlung hat die Stadt verzichtet, es gibt keine Preisverhandlungen, keine Diskussionen zu den nötigen Beschlüssen.

Nichts von alledem, mit dem unsere Verwaltung sonst so die Zeit rumkriegt.

Auch das Geld für den Immobilienkauf muss nicht beantragt und bewilligt werden. Das liegt scheinbar irgendwo rum, im Büro der Oberbürgermeisterin. Zu ihrer freien Verfügung.

Sieht aus wie Bananenrepublik.

Offenbar haben BKA und Bundesanwaltschaft gleich zu Beginn des Ermittlungsverfahrens ihr Einverständnis zum Abriss gegeben. Auch das OLG München hat seine Abrissfreigabe (Genehmigung der Beweismittelvernichtung) gegeben, obwohl zu der Zeit noch niemand wusste, dass diese Sache in München verhandelt wird (jedes andere OLG in Deutschland wäre genauso in Frage gekommen).

Alles untypisch und ohne innere Logik.

Es sei denn man nimmt an, dass die Sprengung des Hauses und die schnellstmögliche Spurenbeseitigung von langer Hand geplant waren.

Der Ablauf ist durchaus komplex. Er widerspricht nicht nur der kaufmännischen Klugheit, sondern auch mehreren Verwaltungs- und Strafprozess-Vorschriften.

Wer hat das wohl geplant und durchgezogen, das „Terrortrio“ oder der Staatsapparat?

GDU: das Recht auf Wohnen gilt auch für Terroristen – Teil 18

Auch Terroristen dürfen das Recht auf Wohnen für sich in Anspruch nehmen, sofern sie die dafür geltenden Durchführungsbestimmungen ungefähr in etwa einhalten. Geld muß fließen, alles andere sind Kann-Bestimmmungen. Mietminderung wegen Geruchsbelästigung im Terrorquartier Zwickau inbegriffen.

In diesem und dem nachfolgenden Teil aus dem Buch von @taucher erfahren sie mehr darüber, warum der Geheimdienstliche Untergrund konspirative Wohnungen unterhält und wie er sie finanziert.

Teil 1: GDU: Geheimdienstlicher Untergrund – Einleitung
Teil 2: Das Henne-Ei-Problem beim NSU
Teil 3: Schredder as Schredders can
Teil 4: Orgasmus mit Beweisen
Teil 5: Indizien für alle Verbrechen der Welt – fast jedenfalls
Teil 6: Ein Königreich voller Indizien
Teil 7: Sore aus dem Untergrund
Teil 8: Bekenntnisorgie ohne DVD – missing links der Antifa
Teil 9: Was der Nazi nicht hat, davon hat das BKA noch viel mehr
Teil 10: Fahrzeugmietverträge aus Bayern?
Teil 11: Fahrzeug mieten wie vom Fließband
Teil 12: Die Morde der Döner
Teil 13: Bedrohung aus dem Dunkelreich
Teil 14: Geld regiert die Terrorwelt
Teil 15: bombige Propaganda mit Bombenteppich
Teil 16: Mord an einer Deutschen
Teil 17: Die NSU-Toten
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11. Nationalsozialistische Terrorwohnungen

11.1 Chemnitz, Wolgograder Allee 76

Am Anfang soll das Terrortrio in Chemnitz, Wolgograder Allee 76 gewohnt haben. Mieter soll angeblich André Eminger gewesen sein. Beim Durchsehen der Akten wird man jedoch den Verdacht nicht los, dass auch dieses „Beweismittel“ erst nach der „Selbstenttarnung des NSU“ entstanden ist.

Das Mietverhältnis soll am 15.04.1999 begonnen haben:

chemnitz_1999

In dem Übergabeschreiben der Hausverwaltung vom 15. April 1999 an André Eminger wurde ein Stromzählerstand von 7.104,9 kWh ausgewiesen:

Gem. dem Dokument kam der Stromlieferungsvertrag aber erst am 21.06.2000 zustande. Da war die Wohnung schon gekündigt:



Als Vertragsbeginn der Stromlieferung ist der 17.04.1999 angegeben, also etwa ein Jahr und 2 Monate rückwirkend. Der Zählerstand der Stadtwerke wird mit 4.860 aufgeführt. Danach erfolgten noch zwei weitere Abrechnungen:

Anfangsstand: 4860 kWh
+ Verbrauch 1780 kWh
+ Verbrauch 465 kWh
ergeben 7.105 kWh bei Auszug

Das soll aber der Zählerstand (Nachkommastelle gerundet) bei Wohnungsübernahme am 15. April 1999 gewesen sein (7.104,9 kWh, Aktenauszug voriger Screenshot).

Die aufgeführte Zählernummer und somit der Zähler war immer derselbe.

Dementsprechend müsste das Wohnungsübergabedokument an Eminger erst nach seiner Wohnungskündigung erstellt worden sein.

Oder die Terrorwohnung Chemnitz ist eine freie Erfindung, nachkoloriert durch das BKA-Studio.

Wer sich durch die Akten zur Chemnitzer Wolgograder Allee 76 arbeiten will:

Links zu Ordner1 und Ordner2.

11.2 Zwickau, Polenzstraße 2

Die offizielle NSU-Legende geht so:
Im Jahr 2001 zieht das Trio um in die Polenzstrasse 2 in Zwickau, wo es bis 2008 bleiben wird.
Dann Umzug in die Frühlingstrasse. Dort Verbleib bis zum show down am 04.11.2011.

Offizieller Mieter war (wie später auch bei der Wohnung Frühlingsstraße 26) Matthias Dienelt.

Wann er die Wohnung anmietete, hängt davon ab, zu welcher Zeit man die Behörden fragt.

Am 14.11.2011 sagen die Akten des LKA: Mietbeginn 2003

Dann ist dem BKA wohl aufgefallen, dass es für die Zeit zwischen 2001 und 2003 keine Wohnung für das Trio hatte. Deshalb wurde mit BKA-Akte vom 27.03.2012 der Mietbeginn auf den 01.05.2001 vorverlegt.

Was nicht passt, wird passend gemacht.

Matthias Dienelt gibt an, die Wohnung im Jahr 2003 untervermietet zu haben:

aussage_zu_florian_burkhardt

Warum sollte er lügen?

Das Problem ist nur, wen ich 2003 kennenlerne, der wohnt nicht seit 2001 in meiner Wohnung.

Somit gibt es im Zeitraum 2001…2003 für das Terrortrio keine Wohnung.

Es gibt überhaupt keine Belege, dass Böhnhardt und Mundlos in dieser Zeit in Deutschland waren.

Das BKA hat zwar irgendwelche Reisepässe sichergestellt. Jedoch wird bis heute verheimlicht, welche Ein- und Ausreisestempel sich dort finden. Man könnte glatt vermuten, die Abwesenheitsnachweise sollten lieber geheim bleiben, um den NSU-Plot nicht zu gefährden.

11.3 Zwickau, Frühlingsstraße 26

11.3.1 Wasser

Eine interessante Nachricht findet sich auf der Seite des SWR, 16.03.2012, BKA-Präsident staunt über Wasserverbrauch der Zwickauer Zelle.

Könnte sein, dass Uwe&Uwe gar nicht dort gewohnt hätten (dafür sprechen auch mehrere Zeugenaussagen).

Oder Böhnhardt und Mundlos haben unter einer Wasserallergie gelitten.

Vielleicht waren sie zusätzlich von einer Stoffallergie betroffen, denn Männerkleidung wurde in der Wohnung auch nicht gefunden

wasserverbrauch_fehlende_maennerkleidung

Das ist wirklich erstaunlich, dass keine Männerkleidung sichergestellt wurde. Wenn man bedenkt, dass die Ermittler in der gleichen Wohnung Mundlos´ Blutjogginghose aufgefunden haben (Pkt. 6.4).

Vielleicht ist Mundlos´ Jogginghose ein Frauenkleid. Oder so.

Wieder mal so ein Punkt, wo die Ermittlungsergebnisse sich gegenseitig ausschließen.

11.3.2 Susann Eminger, die Beate Zschäpe ist – oder umgekehrt

11.3.2.1 Feststellungen von Zeugin Antje Herfurth (Nachbarin)

Nach der Explosion des Terrorhauses haben erst mal die örtlichen Behörden die Sache bearbeitet.
Wie üblich, sind die von Tür zu Tür gegangen, „haben Sie was gesehen?“. Frau Antje Herfurth hatte was gesehen, deshalb wurde sie am 06.11.2011 in der PD Zwickau als Zeugin vernommen.

Das Datum ist wichtig. Am 06.11.2011 gab es noch keinen NSU, es gab noch keine Bilder von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe in den Zeitungen. Nicht mal ihre Namen waren bekannt. Frau Herfurth war zu dieser Zeit unvorbelastet. Sie hat ohne Kenntnis irgendeines NSU nach bestem Wissen und Gewissen ausgesagt.

Auszug aus den Ermittlungsakten der BAW, Az BJs 162/11-2, Bd. 4.2 – Frühlingsstr. 26 08058 Zwickau Ordner 2 Komplex Wohnung Trio 01.05.2008-04.11.2001 Tgb-Nr. BKA ST 14-140006/11.

zeugenaussage_herfurth_katzenkorb

So was ist natürlich schön für die Ermittler. Die Zeugin kannte die Frau der sie begegnet ist und hat sie
face-to-face am besagten Tag zweifelsfrei erkannt.

So konnte die Polizei auf Basis der Aussagen von Frau Herfurth ein Phantombild anfertigen.

Sieht die aus wie Beate Zschäpe?

Sicher nicht.

Aber wen hat Frau Herfurth identifiziert?

susann_eminger_phantombild

Ein Bild von Susann Eminger (sie ist die Ehefrau des im NSU-Prozess Mitangeklagten André Eminger) aus den Ermittlungsakten.

susann_eminger

Legen wir die Bilder nebeneinander. Wem ähnelt das Phantombild, Beate Zschäpe oder Susann Eminger?

Phantombild (auf Basis Beate Zschäpe Susann Eminger
Aussage von Frau Herfurth)

Legen wir das Phantom

bild halbtransparent über die Bilder von Eminger und Zschäpe

Man betrachte die Merkmale:

– Nase
– Abstand Nase-Lippen
– Augenbrauen
– Kinn

Das Phantombild passt fast stoßfrei auf das Bild von Susann Eminger.

Auf das Bild von Beate Zschäpe passt es nicht.

Die Frau, die am 04.11.2012 gegen 15:00 Uhr aus dem brennenden Haus lief, war nicht Beate Zschäpe. Es war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Susann Eminger.

Als animierte Grafiken im Netz:

11.3.2.2 Feststellungen von Zeuge Volkmar Escher (Hausverwalter Frühlingsstraße 26)

Kurz nach der Explosion wurde der Fall schnell von der örtlichen Polizei ans LKA abgegeben.

Die mussten nun alles tun, um den „NSU“ zu beweisen. Das betrifft auch die „Tatsache“, dass es Beate Zschäpe war, die die Wohnung angezündet hat.

Deshalb hat das den „Ermittlern“ gar nicht gefallen, dass die aus dem Haus laufende Person mit den Katzenkörben in der Hand von Nachbarin Antje Herfurth nicht als Beate Zschäpe, sondern als Susann Eminger identifiziert wurde. Zu ändern war das nicht mehr, seitdem ging es um Schadensbegrenzung, so was sollte sich nicht wiederholen.

Deshalb haben die bei den Vernehmungen aller weiteren Zeugen Wahllichtbildvorlagen vorgelegt, auf denen Susann Eminger nicht dabei war.

Ein bisschen schief ging es trotzdem. Prozessprotokoll NSU-Watch, 16. Verhandlungstag, 26. Juni 2013:

olg_eminger_identifiziert_aussage_escher

Hausverwalter Escher hatte mehrfach persönlichen Kontakt mit den Mietern der Terrorwohnung.

Er hat vor Gericht ausgesagt, dass er „Zschäpe“ (auf den Bildern der Wahllichtbildvorlage) nicht als die Mieterin identifizieren kann, mit der er Kontakt hatte.

Man muss sich das bildlich vorstellen. Zschäpe saß bei der Zeugenvernehmung im Gericht ungefähr 3m von ihm entfernt. Trotzdem hat er sie nicht als Mieterin der Terrorwohnung wiedererkannt.

Jedoch hat er ausgesagt, dass das Bild von Susann Eminger mit der Person übereinstimmen könnte, die er als Mieterin kennengelernt hat.

Eigentlich müssten jetzt die Prozessbeteiligten alle Hebel in Bewegung setzen, diesen Teil zu klären.
Wen hat Escher wirklich gesehen?

Es wäre ganz einfach.

Man bestellt Susann Eminger ins Gericht und fragt Escher, ob er diese Person als Mieterin wiedererkennt.

Es wäre ganz einfach … wenn die es nur wollten.

Aber sie wollen nicht
die Verteidiger wollen nicht
die Nebenkläger wollen nicht
die Bundesanwaltschaft will nicht
das hohe Gericht will auch nicht.

Kein Teilnehmer dieser Schmierenkomödie hat Interesse an der Wahrheit.

11.3.3 Mieter bis zum September, Neumieterin ab Oktober 2011

Der offizielle Mieter der Terrorwohnung in Zwickau war Matthias Dienelt.

Er erhielt Anfang Oktober 2011 seine Mietkaution zurück, ist also ausgezogen.

konto_mietkaution

Für Oktober und November hat eine „Lisa 08058 Zwick“ und eine „Lisa Pohl“ (wer immer das auch sein mag) bezahlt. Bar, am Bankschalter.

sparkasse_einzahler_miete

Medial wurde kolportiert, dass Beate Zschäpe nach außen als „Lisa“ aufgetreten ist. Kann sein.

Kann auch sein, dass Zschäpe die Wohnungsmiete überwiesen hat.

Aber warum?

Warum kündigt Dienelt und warum überweist „Lisa“ die Miete, obwohl kein Mietvertrag existiert?

Ohne innere Logik der Vorgang, so wie der ganze Plot.

Peggy ist vom Tisch, aber was ist mit den Zwickauer Kipo-Bildern, und wer surfte dort?

Schön wär’s gewesen, hätte man für ein „Geständnis“ Haftnachlässe verhandeln können:

Anstatt die Frage des Richters mit Ja oder Nein zu beantworten, hat Zschäpe das Verhandlungsangebot offenbar angenommen:

peggy

An dieser Stelle wird es wohl keine „Kronzeugin der Bundesanwaltschaft“ namens Zschäpe geben. Auch wenn Einige das sehr bedauern, und weiterhin Ulvi-Märchen verbreiten:

Der Mörder von Peggy ist bis heute nicht gefasst. Einen Tatverdächtigen gibt es nicht. Stattdessen war ein zu Unrecht beschuldigter Deutschtürke jahrelang unschuldig im Gefängnis gesessen.

1) war der nie im Gefängnis, sondern in der Psychiatrie, wegen sexueller Übergriffe bei mindestens 10 Kindern, und

2) ist der Kommissar Wilfling auch noch 2016 der Meinung, dass es doch Ulvi war.

Josef Wilfling meint, Ulvi Kulac sei der Mörder.
Sein Vater müsste die Leiche dann weggeschafft haben.
Ab Minute 21:36

Nicht dass man dem zustimmen muss, aber das dumme Gelaber des Dreimalgülers zu promoten… Linksknaller Moser bei heise.de. Ein running Gag.

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/10/18/neuer-unsinn-vom-ra-dreimalgueler-ulvi-kulac-sass-wegen-peggy-mord-jahrelang-im-gefaengnis/

Okay, Schwamm drüber. Peggymord fällt wohl flach. 15 Jahre im Wald, das überlebt nicht einmal NSU-DNA.

.

Bleiben noch 3 Fragen an Zschäpe, die Richter Götzl stellte.

Kipobilder, Zwickauer PC, was war denn damit?

kipo-pz

Ob das dieselben Pornofilme waren wie bei NSU-Edathy und bei Karl-Heinz Dufner vom BKA, ganz hohes Tier dort gewesen, Leitender Kriminaldirektor, das wissen wir nicht. Da es sich um Vorschaubilder (Thumbnails) handelt, ist der Sachverhalt strafrechtlich irrelevant, und wird einen neuen Deal mit Zschäpe daher kaum erschweren. Da hatte das BKA vor Jahren bereits abgewunken, maximal 2 Bilder (von 9) seien überhaupt relevant.

Wer denn so alles den PC in Zwickau genutzt hat, auch dazu erwarten wir keine relevanten Aussagen.  Bisher haben wir von Zschäpe noch nichts Glaubhaftes gelesen, seit sie im Dez 2015 anfing, die Kronzeugin der Anklage zu spielen.

Das wird so bleiben…

Zschäpe verabschiedete sich am 1.11.2011 tränenreich von Polenzstrassenfreundin Heiko Kuhn, deren Tochter sexuell missbracht wurde, Gerichtsaussage, und verschwand am 2.11.2011.

Sie war 6 Tage auf der Flucht, bis zum 8.11.2011. Aussage am 8.11.2011 gegenüber KHM Andre Poitschke. in Zwickau. Gerichtsaussage.

Anders gesagt: Zschäpe war am 4.11.2011 nicht in Zwickau. Sie gab keine Katzen bei der Nachbarin ab, sie jagte kein Haus in die Luft, sie warf keine Paulchenvideos ein.

antje h-phantom katzenkorbfrauphantombild copy_fatalistKatzenfrau, Zschäpe, Eminger

Wer surfte am Zwickauer PC? Die Katzenfrau.

Wer hatte das Fluchthandy? Die Katzenfrau.

Wen roch der Mantrailer-Hund in Eisenach, nachdem er in Zwickau Richtung Bahnhof herumgeschnüffelt hatte? Na, wer könnte das gewesen sein? Die Katzenfrau?

Wer fuhr am 4.11.2011 erst 2 Mal in Eisenach vorbei? Andre Kapke. Unwichtig?

Wer hatte die schwedische SIM und war erst um 9:30 Uhr in Eisenach und dann in Zwickau? Der grosse Unbekannte, dessen Komplize in Zwickau war, mit der anderen schwedischen SIM?

2 Handwerker zuviel dort, aber handwerkten die nur, oder waren die im Auftrag unterwegs und bewaffnet?

Wer hat seine DNA an der Handschliesse Kiesewetters in Zwickau hinterlassen, und an der Sparkassenbeute im Womo? Laut BKA ein Labormitarbeiter des LKA Sachsen. Ganz sicher falsch. Eine Notlüge?

Und genau dort fängt alle Aufklärung des 4.11.2011 an. Ganz genau dort. Und alle NSU-Experten wissen das genau, und meiden es,  wie der Teufel das Weihwasser meidet. Weil es dort weh tut.

Nach 5 Jahren Aufklärer-Wahnsinn quer durch Medien, Politik und zig Parlamente hat sie noch nicht einmal begonnen, die Aufklarung.

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Das hochnotpeinliche Prozedere der dummen „Aussage-Spielchen Zschäpes“  veranschaulicht jedoch wunderbar, Peggy hin oder her,  das Prinzip des Schauprozesses vor einem bundesdeutschen Staatsschutzsenat. Deals statt Wahrheitsfindung, kein Nein oder Ja, sondern Gemauschel.

Sondergericht statt ordentlichem Gericht, Sonder-(Regierungs-Spezial)-Staatsanwälte statt unabhängiger Ermittlungsbehörden, Polizeilicher Staatsschutz des BKA als Ermittlungsführer statt ordentlicher Kripo, und so weiter.

Kennen Sie den hier?

zwischenablage24

Die Ermittlergruppe gab es. Auf Bundesebene, ab dem 11.11.2011, geführt von der BAW, durchgeführt vom BKA-Staatsschutz, und sie nannte sich BAO Trio. Ihre „Ergebnisse“ sind in der Schrottanklage nachlesbar, über die ganz Deutschland lacht. Nur die Zschäpe ist blöd genug gewesen, diesen Murks nach (!!) dessen Scheitern in jedem Detail zu bestätigen. Oder sie wurde hereingelegt…

Was dürfen wir denn unter „reinen Tisch machen“ verstehen, Herr Kramer? In Bezug auf die Kurdenmorde/Türkenmorde, oder in Bezug auf das Wissen des Sicherheitsapparates dazu?

Oder bezieht sich das auf die Aushorchzelle BMZ?

Vorladen den Mann, Herr Binninger, der weiss was und hat offenbar Mitteilungsbedarf!

ach ja, und er weiss sicher auch, warum sein Boss Bodo R.  den Peggy-Skelettwald so gut kennt… duck und weg 😉

NSU Sachsen: Bankraub 2006, BKA in Zwickau, und Susann Dienelt offiziell gemeldet

Wir haben eine stichwortartige Mitschrift aus der Findeiss-Vernehmung erhalten, vielen Dank dafür. Das ist deshalb wichtig, weil die Medien sich weigern, brauchbare Berichterstattung zu leisten, und es auch nur eine Linke gibt, die aus dem Ausschuss Dresden twittert, und das nicht immer ganz neutral.

Mehrfach schon wurde sie bei Falschtweets erwischt, die gute Julischka C. Sie hatte eiskalt getwittert, die Zeugin Antje H. habe gesehen, wie die Uwes im Oktober 2011 das Womo vor dem Haus beluden.

Das war gelogen:

herfurth-womo

Da es auch keine einsehbaren Wortprotokolle gibt, Ausnahmen bestätigen die Regel, muss man in Sachsen nehmen, was man bekommen kann. Auch wenn die dicke Ködiz von der Linkspartei dort meckert, die AfD tanze nach fatalists Pfeife, so ist dem (leider) nicht so.

Es sind noch nicht einmal die „geheimen“ Landtagsprotokolle des 1. NSU Ausschusses Sachsen eingetroffen, die NPD Sachsen weigerte sich, die zur Verfügung zu stellen. Da freut sich der Sicherheitsapparat, wie brav doch die NPD ist…

2006-raub

Professionelle Bankräuber waren das nicht, da war ein fickeriger Einzeltäter am Werk, und das hat damals auch die Polizei gemeint und der Presse gesagt. Hatte uns der Zwickauer Cameramann Heiko Richter gesagt, der auch die Bilder am 4.11.2011 filmte, der den Zusammenhang Womo zu Eisenach am Abend des 4.11.2011 mitbekam, und ebenfalls fatalist schon 2013 beim Globus in Zwickau in der Cafetaria davon erzählte. Und von Peter Klose, NPD, den er recht gut kannte. Paulchen Panther war Kloses Avatar bei Facebook. Und wie man ihn fertig gemacht habe, als er Klose als Kindskopf verteidigte. DIE ZEIT war’s, die ihn richtete, und der MDR strich ihm saemtliche Aufträge.

So macht man Leute fertig… im Gesinnungsstaat BRD.

Der Revolver, der auf dem Herd im Womo lag, und mal silber war und mal schwarz… und die Regierungspostille aus Hamburg:

kosmo

Insbesondere bei diesem Gerangel hätte es DNA von Böhnhardt am Opfer Nico Resch geben müssen, es gab aber nichts. Das ficht eine Omma F. jedoch nicht an, die schreibt im Auftrag der Bundesanwaltschaft?

Im Gedächtnis seien ihr vor allem das laute Schreien des Täters und seine „irren“ Sprünge geblieben.

Anfanger… fickeriger Anfänger, kein „Profi Böhnhardt“.

Unglaublich, was sich der Spiegel da zusammenschmierte:

Zschäpe hörte sich die Zeugenaussagen ungerührt an. „Ich war an den Vorbereitungshandlungen und an der Tatausführung nicht beteiligt“, hatte sie in ihrer Stellungnahme dazu vermerkt. „Uwe Böhnhardt kehrte zurück und berichtete in Anwesenheit des Uwe Mundlos, von dem ’schief gegangenen‘ Überfall, wie er es nannte. Er berichtete davon, dass er auf einen Mann geschossen habe, um zu entkommen. Die Mitteilung, dass er nichts erbeutet habe, erfolgte eher nebensächlich.“

Peinliches Geständnis, Frau Zschäpe. Erstunken und (von Dritten)  erlogen und erpresst. „Rechtsstaat BRD“.

EKHK Leucht aus Zwickau, Aussage August 2016:

th30Jeder könnte mit einem passenden Revolver als untergeschobenes Asservat dieser Bankräuber sein.

Weil es eben nirgendwo Tatortspuren braucht, bei 15 Überfällen nicht, um vorzuverurteilen.

th31Es war natürlich nicht immer dieselbe Waffe, das ist falsch, was Leucht da erzählt.

Zwischenablage15

Musste er dann auch einräumen:

th32Es gibt keine Gemeinsamkeiten bei Waffen, bei Maskierungen, bei Vorgehensweisen, bei Ohren (!) etc. in dieser angeblichen „NSU Uwe+Uwe-Raubserie“. Die Handgranate wurde nur am 5.11.2011 im Womo nachgefunden, weil Wötzel meinte, in Arnstadt sei eine auf den Bildern des Bankraubs zu erkennen gewesen?

Die Anklage ist eine Luftnummer, sie taugt nichts, und die BAW weiss das. Nicht umsonst wollte sie im November 2011 die Bankraube nicht mit übernehmen. Sie musste dann aber…

5 Jahre später ist alles Friede Freude Eierkuchen, jeder noch so grosse Bullshit läuft durch, der gleichgeschalteten unkritischen Presselandschaft sei Dank.

Heiko Richter hatte 2013 alles richtig berichtet, was er 2011 mitbekam, als er den Abrissbagger-Nachteinsatz in Zwickau filmte: Es war längst die Verbindung zum Bankraub Eisenach bekannt.

th33

Was Heiko Richter auch noch sagte, das deckt sich mit der Aussage des Feuerwehrdezernenten Heinrich Günnel im Jahr 2012: Das BKA war ab 6.11.2011 vor Ort. Mehr als 1 Woche früher, als es in Frank Lenks Einsatztagebuch auftaucht. Warum war das BKA zuerst inkognito dort, warum wird gemauert diesbezüglich, ebenso wie beim BKA in Thüringen, das schon am 5.11.2011 im Sektionssaal der Uni Jena anrief?

Oder würden Sie hier sogar den  5.11.2011 herauslesen?

th34

Heiko Richter in den Zeugenstand holen, Heinrich Günnel ebenfalls, und dann die Einsatzleiter der Feuerwehr und des THW dazu, und dann wird sich die offizielle Version der Abläufe in Zwickau kaum noch halten lassen. Wann tauchte das BKA bei der Post auf und beschlagnahmte den gelben Briefkasten?

Zwickau. Der Weg des gelben Postkastens, der bis 4. November 2011 an der Frühlingsstraße am Haus mit der Nummer 26 stand, ist unergründlich. So scheint es zumindest, so will es das Bundeskriminalamt. Die Behörde, die durch ihre Ermittlungen doch eigentlich stets Licht in ein Dunkel bringen will, versucht sich in diesem Fall an einer Taktik der Vernebelung. Der Briefkasten, sagt eine Sprecherin, sei nie untersucht worden.

Manfred Hauschild, Pressesprecher der Post, bestätigt, dass der Kasten wieder eingetroffen sei. Er sagt aber auch etwas von einem Beweisstück, um das es sich bei der Briefbox gehandelt habe. Und dass er untersucht worden sei.

An der offiziellen Geschichte ist kein einziges Detail ohne Widersprüche. Warum klärt man die nicht endlich mal ab?

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Der Abgeordnete Löffler (CDU)  hat OB Findeiss eine interessante Frage gestellt:

Lässt sich nachvollziehen, wie sich Susan Dienelt in Zwickau angemeldet hat?

Antwort OB Findeiss:

Jetzt auf die Schnelle nicht

Die Frage impliziert, dass eine Susann Dienelt tatsaechlich dort gemeldet war, und diese Susann Dienelt taucht auch auf in PD Menzels VS-nfD-Vermerk vom 5.11.2011:

susann-dienelt1susann-dienelt2Auch hier will der NSU-Ausschuss Sachsen offenbar nichts aufklären.

Fakt ist jedoch:

  1. Im BKA-Ordner zu EDV01 findet sich die Internetrecherche zur Frage der Wohnsitzummeldung in Zwickau

Welche im Untergrund lebende Person würde sich sorgen, dass sie ordnungsgemäss gemeldet ist? Und warum erst Mitte 2011, wenn sie doch schon seit 2008 dort in der Wohnung lebt?

Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass die Wohnung ab Sommer 2011 unbewohnt war, und nur pro forma (aber von wem?)  als bewohnt aussehen sollte. Dort wohnte kein Trio. (dann passt auch, was BKA-Ziercke schon 2012 sagte: Keine Männerkleidung, zu geringer Wasserverbrauch für 3 Bewohner)

Fakt ist weiterhin:

2. Den Polenzstrassennachbarn Grimm, Jahn und Kuhn wurde eine Susann Dienelt vorgeführt, die nicht Zschäpe war, und diese Polizeivorführung fand statt am Freitag, den 4.11.2011, oder am Samstag den 5.11.2011, als ALDI geöffnet hatte, auf dessen Parkplatz, am Abend.

Welche Susann Dienelt war das?

  • Susann Eminger
  • Susann Dienelt, gemeldet FS 26, geboren 21.11.1985
  • Frau XY?

Auch hier versagt der NSU Ausschuss Sachsen total, ebenso wie die Medien. Er hat es nicht geschafft, diese obersimple Frage dem KOR Swen Phillip zu stellen, oder einem anderen beteiligten Beamten aus Sachsen. Die Medien decken das bundesweite NSU-Aufklärungsversagen.

Die simpelsten Dinge sind die Parlamentarier nicht imstande zu klären. Es ist einfach nur peinlich, was die bislang 11 PUAs zum NSU und der Schauprozess in München geklärt haben:

So gut wie nichts. Ausser Spesen nichts gewesen.

Warum schützen BAW und BKA die Emingers und Dienelt?

Es gibt im „NSU-Komplex“ jede Menge V-Leute. 40 etwa, so ist zu lesen. Im Thüringer Heimatschutz die Chefs, Kai Dalek und Tino Brandt, in Zwickau den Marschner, in Chemnitz den Starke, Corelli war fast überall dabei, Piatto von Brandenburg bis nach Chemnitz, die 7 T-Spitzel die Axel Minrath im BfV schredderte, zahlreiche weitere Informanten in Chemnitz, Zwickau, Jena…

Einige dieser Spitzel sind enttarnt, wurden im Zuge der NSU-Ermittlungen und Ausschussarbeit genannt, und andere vermutliche Spitzel werden von der Bundesanwaltschaft und dem BKA beschützt, siehe Titel, jedoch offiziell noch nicht enttarnt.

Es wird oft gefragt, warum denn die Bundesanwaltschaft sich so stark an die „längst widerlegte These“ von der streng abgeschotteten Kleinstterrorzelle klammere, das ist auch sehr beliebt bei der Linksaufklärerpresse, es müsse doch Helfer und Mittäter an den Tatorten gegeben haben. Gern und oft wird dann darauf verwiesen, ein Ortsfremder hätte den Laden des Schneiders in Nürnberg niemals gefunden, und auch nicht das iranische Kölner Lädchen. Auch in Dortmund müsse es Helfer gegeben haben, liest man ständig. Rechte Bands, die Waffen handelten, Verbindungen nach Kassel hätten, oft in Ostdeutschland auftraten etc pp.

Das erwartete NSU-Netzwerk von Kameraden, herbeigesehnt von ganz links bis Binninger, sei auch Mörder von Heilbronn, und erkläre überhaupt erst die nicht vorhandenen Uwe-Spuren an sämtlichen Tatorten.

Die Alleintäteruwes werden zu Helfern, bzw. sollen zu Nichtalleintätern werden, 3 + X, oder 0 + XY, irgendwie so. Man beschimpft die Bundesregierung, vertreten durch BAW und BKA, weil die Linie „isolierte Einzelzelle“ nicht aufgegeben werde, vermeidet jedoch tunlichst den Grund dafür zu benennen, warum sich regierungsseitig derart strikt an die einsamen Uwewölfe geklammert wird.

Jeder potentielle Mittäter könnte ein weiterer Spitzel gewesen sein, und einen neuen V-Mann-Gau auslösen, denn Spitzel gibt es bei 16 polizeilichen Staatsschutz-Länderorganisationen, bei 16 Landesämtern für Verfassungsschutz, daher ist jeder namentlich genannte Mittäter eine Gefahr. Es gibt viele Johann Helfer in der Republik…

Wie schützt man noch?

Der Schutz ist so einfach wie effizient: Mittels seit 4 oder fast 5 Jahren laufenden Ermittlungsverfahren wird den Verdächtigen die Möglichkeit garantiert, nicht aussagen zu müssen. Greift dieser Schutz mal nicht, wie beim angeblichen Ceska 83-Verkäufer Andreas Schultz aus Jena, springt die Verteidigung Wohlleben ein und verhindert dessen Aussage vor Gericht. Aktiver Staatsschutz durch die Verteidigung. Sowas kommt nicht gerade oft vor. Eigentlich fast nie. Beim Verena Becker/Buback-Prozess war das ähnlich, noch ein V-Frau-Schauprozess, by the way. Staatsschutzprozesse im Terrorismusbereich habe ihre eigenen Regeln, möglicherweise, und das rechts wie links.

Wobei Wohlleben ein ganz spezieller Fall ist, da ein gewisser Bundesanwalt Förster ihn als V-Mann bezeichnete, aber nicht liefern konnte, da angeblich die Akten verändert wurden, auf die er sich bezog. So die Aussage im Bundestag. Die Liste mit den 2 auf -leben endenden Spitzeln vom NPD-Verbotsverfahren 2002/2003 fehlte. Schredder wurden nicht erst im November 2011 im BfV erfunden… allerdings ist auch der Bundesanwalt ein ehemaliger Verfassungsschutz-Chef in Brandenburg, der Piattos Anwerbung 1994 genehmigt haben soll, während Piatto mehrfach aussagte, seit 1991 Spitzel gewesen zu sein. Nichts ist aufgeklärt.

Was das Jenaer Trio angeht, das unmittelbare Umfeld, so sind die Kameraden aus Sachsen entscheidend, Fluchthelfer Starke, Wohnungsbeschaffer „Sieg Heil-Bude“ Eminger ab 1999, und dann Wohnungsbeschaffer Eminger/Dienelt angeblich ab 2001 in Zwickau.

Der Schutz dieser vermutlich staatlichen Rundumversorger setzte sehr früh ein, noch im November 2011:

  • aus Starke wurde ein schweigender Beschuldigter, der nicht seit DDR-Zeiten Spitzel gewesen sein darf, sondern erstmalig 2000 vom LKA Berlin angeworben sein soll, auch wenn das nachlesbar auf dem Bundestagsserver widerlegt ist. Durch den GBA höchstselbst bestätigt war Starke bereits damals langjährige Vertrauensperson diverser Dienststellen.
  • die äusserst wichtige „Geständnisfestplatte EDV 11“ mit Betriebssystem DIEN (Dienelts Spitzname) wurde aufgrund identischer Bilderordner zu 2 Festplatten Emingers zuerst Eminger zugeordnet, aber 1 Tag später ruderte das BKA zurück. Dienelt zugeordnet wurde die Festplatte jedoch auch nie.
  • Obwohl Dienelt, begleitet vom VS-lastigen Anwalt aus Potsdam am 6.11.2011 aussagte, seinen Untermieter Mundlos/Burckhardt erst 2003 kennengelernt zu haben, und sogar nicht unterschriebene Untermietverträge ab 2003 geltend vorlegte, ermittelte das BKA 2001 als Mietbeginn des Untermietverhältnisses Polenzstrasse 2, wo jedoch keine Uwes wohnten, glaubt man den 26 befragten Nachbarn, und Zschäpe auch nicht ab 2001, sondern erst frühestens ab 2003.

Die Anklagepunkte gegen Eminger sind lächerlich, Dienelt ist wie Starke nur Langzeitbeschuldigter, Susann Eminger ebenfalls. Frau Katzentante ZschÄpinger mit dem Fluchthandy…

zwischenablage35Wie kann das sein?

Andre Eminger stornierte den 2012er Urlaubscampingplatz still und leise von einem fremden Rechner aus kurz nach dem 20.11.2011, und erst danach wurden die Emingers hausdurchsucht. Mehr als genug Zeit, um gründlich aufzuräumen. PC-Fachmann Eminger machte genau das. PC-Fachmann Wohlleben tönte noch am 24.11.2011, dem Tag seiner (und Emingers) Hausdurchsuchung herum, so steht in den Medien zu lesen, nichts würde ihn wirklich belasten. Auch nicht sein Handy, und seine Computer. Das scheint in die Hose gegangen zu sein, er sitzt noch immer. Die Emingerhandys waren teilgelöscht, als sie 2 Wochen nach der HD zur Auswertung gingen. Angeblich.

Die Entlastung für Eminger, Ende der U-Haft nach wenigen Monaten, die brachte eine fehlende Schriftart, der „Beweis“, dass Eminger das Paulchenvideo nicht erstellt haben könne. Aus den Szenen von EDV 11 konnte der Film Paulchen Panther nicht kompiliert werden, so das BKA, da fehlten Szenen. Die Aussage fehlt, ob denn die am 4./5.11.2011 versendeten ca. 15 Vorgängerversionen des Paulchenvideos mit EDV 11 hätten erstellt werden können.

Es ist nicht neu, dass zahlreiche Indizien dafür existieren, dass eine Paulchenvideo-Vorgängerversion innnerhalb der Rechten Szene Jahre vor 2011 kursiert sein muss, die dann fast zwangsläufig auch beim Sicherheitsapparat (wegen der zahllosen Spitzel) und bei der Antifa bekannt gewesen sein muss. Mit geändertem Startbild und Heilbronn-ergänzter Schlussbildcollage wurde dieser Comic ohne Bekenntnis dann wiederverwertet, sehr wahrscheinlich. Wer ihn änderte, wer aber die Vorgängerversionen Anfang Nov. 2011 versendete, das ist nie ermittelt worden. Wann war er geändert, vermutlich erst kurz vor dem 10.11.2011, als er beim Spiegel und im Zwickauer Schutthaufen auftauchte.

4.11.2011, neue Erkenntnisse oder Hirngespinste?

Welche Anteile hat die Antifa an den dort geschilderten Geschehnissen, welche Anteile haben V-Leute, rechte wie linke, warum wollte PD Menzel am 9.11.2011 das Büro von Martina Renner durchsuchen lassen, welche Beweise wollte er bei der Linkspartei, Fraktion PKK-Freunde/Antifa finden?

Fast 5 Jahre nach dem 4.11.2011 ist immer noch nichts aufgeklärt. Wie kann das sein, und warum versagen die Rechten dabei total, und überlassen der Presse und der Antifa einfach so die Deutungshoheit?

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Wo lebten die Uwes ab ca. 1999?

Wer kannte den Paulchencomic vor 2011? Gab es darin „Heilbronn“ als Schlussbild? Ungefährliches Wissen, das sich niemand zu irgendwas bekennt, ein alberner Comic, voller Fehler, ein Trittbrettfahrer-Werk. Woher stammt es? Was war drauf? Welche Unterschiede gibt es zur Antifa-Fassung, die wir alle kennen?

Man muss dem Binninger helfen. Es müssen Alibizeugen gefunden werden, welche die Uwes entlasten. Nur dann schafft Binninger, dass vor seinem Ausscheiden aus dem Bundestag Ende 2017 die Uwe-Kleinstzellen-Fantasiegeschichte der Bundesregierung fällt. Das sollte man unbedingt unterstützen. Die Blamage wäre gigantisch. Alle Altparteien, sämtliche Medien wären bis auf die Knochen blamiert.

Man darf das mit den Mordalibis für die Uwes nicht nur der Antifa überlassen, obgleich die sich redlich bemüht:

Eine weitere Person, die für die Firma tätig war und Fragen im NSU-Komplex offen lässt, ist Jens Gü. Er war als Zweitfahrer eines Autos der Firma am 13. und 14. Juni 2001 im Mietvertrag eingetragen. Zu der Zeit hatte die Firma eine Baustelle in Nürnberg, der Stadt, an dem am Tag der Autoanmietung Abdurrahim Özüdoğru vom NSU ermordet wurde. Die Autovermietung gab zwar gegenüber dem BKA an, dass das Auto erst am Abend, also Stunden nach dem Mord, angemietet wurde…

Sehr löblich, reicht aber noch nicht aus. Sassen denn nun 1 oder 2 Uwes im Marschner-Transporter, oder nicht? Muss mehr kommen, auch und insbesondere von Rechts.

Ballerte Böhnhardt noch 2000 mit Luftgewehr herum? Hatte Böhnhardt keine „richtigen Waffen“?

Die Zeitungsarchive Ostdeutschlands scheinen Gegenstand sehr umfangreicher Recherchearbeiten zu sein. Zuerst fand man in Jena eine Prügelei an einer Strassenbahn-Haltestelle, wo irgendwann 1996 angeblich Wohlleben dabei war. Mehrere Teilnehmer wurden vorgeladen, allerdings konnte diese Beschuldigung von Carsten Schultze, Wohlleben sei dabei gewesen, habe zugeschlagen, bislang nicht belegt werden. Als Nächstes sollen Polizisten aus Jena befragt werden, die damals ermittelten.

Lustig wäre das nur, wenn der Bombengaragenpolizist Klaus Apel die Ermittlungen geführt hätte. Generell ist es Gedöns, unwichtig, hilft nicht bei der Aufklärung. Es ist alles nur Theater.

Der neueste Fund in ostischen Archiven betrifft: „Die Idioten haben jemanden angeschossen“:

zwischenablage33

Bislang war „jemanden angeschossen“ immer das Mordattentat auf den kurdischen Blumenhändler Simsek am 9.9.2000, der dann 2 Tage später starb. Dönermord Nr. 1 mit einer Ceska 83 und einer Waffe 6.35 mm.

Jetzt könnte es auch ein Luftgewehrschuss in Chemnitz gewesen sein:

zwischenablage34Ein sehr eleganter Weg, die bislang ohne echte Belege auskommenden „Trio-Wohnungen“ gleich noch mit zu verifizieren.

Die „Sieg Heil-Bude“ des Herrn Eminger in Chemnitz

Alle Wohnungsordner des BKA sind komplett geleakt worden. Belege gibt es kaum, dass dort ein Trio wohnte.

Es spricht nichts dagegen, dass die Uwes sich dort aufhielten, „Party machten“ bei lautem Rechtsrock, herumgrölten, aber wohnen? Viel zu auffällig, viel zu laut, viel zuviel Ärger mit Verwaltung, Nachbarn, Polizei. Aktenkundig.

Das steht selbstverständlich nicht in den Medien. Niemals. Das war keine Trio-Wohnung. Die Akte lesen, dann weiss man das.

Dass da im Party-Suff mit bis zu 20 Skinheads (laut Akte) auch mal mit einem Luftgewehr auf einen Bauarbeiter nahe des Hauses geschossen wurde, das mag schon so sein. Ob das Böhnhardt war, der Waffennarr, wissen wir nicht.

Ein Luftgewehr war damals eine legale Waffe, jeder konnte die kaufen, solange er volljährig war.

Der Bauarbeiter wurde mit einer Luftdruckwaffe angeschossen. Gestern berichtete ein Zeuge aus Jena im Prozess, Uwe Böhnhardt habe Ende der 90er Jahre mit einer Luftpistole auf ihn geschossen. Nebenklage-Anwalt Langer hat nun beantragt den Bauarbeiter, der damals verletzt wurde, ausfindig zu machen und als Zeugen zu laden. Das Gericht muss über den Antrag entscheiden.

Der Zeuge sollte eigentlich den prügelnden Strassenbahnrowdy „Friedenstaube Wolle“ belasten. Das klappte jedoch wieder einmal nicht. Aber immerhin wurde er mit einer Luftpistole beschossen. Keine Hemmschwelle beim „Naziluftdruckkiller Uwe Böhnhardt“? Keine echten Waffen gehabt?

Es ist alles richtig peinlich, aber so ist das halt, wenn es 27 bzw. 28 (inklusive Taschenlampenbombe) Tatorte ohne Uwe-Spuren gibt, deren Täterschaft jedoch Staatsräson ist. Die Lächerlichkeit des Schauprozesses ist unausweichlich, und tritt immer deutlicher hervor.

NSU Sachsen: KR Swen Phillip, die Tweets samt Anmerkungen dazu. Aufklärungsboykott?

Heute Morgen hatten wir die ziemlich lange Vorgeschichte dazu, die Aussagen des Zeugen 2016 in Dresden, sensationell gefährlich für das NSU-Phantom, und das Versagen 3 Wochen später in Berlin, wo der Zeuge Phillip ebenfalls befragt wurde.

Wenn Sie das nicht gelesen oder nicht verstanden haben, brauchen Sie hier und jetzt nicht weiterzulesen.

Was hätte man tun müssen? Gestern? Genau dort weitermachen, wo man im Februar verweigert hatte. Und genau das hat man nicht getan. Aus Gründen der Staatsräson hat man weder bei den Paulchen-Vorgängerversionen nachgefasst, noch hat man die Mordceska-Widersprüche wieder aufgenommen.

Auch ist nicht geprüft worden, wo die INPOL-Fahndungsabfrage für Kiesewetters Handschellen ist, die doch durchgeführt worden sein muss, wenn man eine Polizei-Inventarnummer fand, eingeschlagen in diese Handschellen.  Da wäre SOKO PARKPLATZ herausgekommen aus dem Computer, Polizistenmord Heilbronn.

Wo ist diese Abfrage?

Man musste auch fragen, unbedingt, wie es denn sein könne, dass die Handschellen Kiesewetters dieselbe unbekannte DNA hatte wie die Beute des Bankraubs im Womo Eisenach. Manfred Nordgauer aus Stuttgart war es nicht, der war erst ab 7.11.2011 in Sachsen, der kehrte bekanntlich am 5.11.2011 in Eisenach das Womo aus und entsorgte 2 Kilo Hirn, jedoch die Handschellen wurden bereits am 5.11.2011 in Zwickau gefunden.

Wer kam denn am Morgen des 5.11.2011 aus Stuttgart angeflogen? Nur der Phantombildmaler KHK Kindermann?  Zusammen mit KHK Fink, KHK Koch, ja wer denn noch? Warum ist der Zwickauer Schuttwaffensieber KHK Koch vom LKA Stuttgart noch niemals vorgeladen worden?

Sie sehen, es gab einen Haufen Anfasser, unendlich viele wichtige Fragen an den Leiter der Zwickauer Ermittlungen Swen Phillip. Sie sehen auch, dass der SZ-Bericht ein unwichtiges Randproblem thematisiert, das wir von BKA-Präsident Ziercke seit Frühjahr 2012 kennen, und das der Spiegel mit „nur“2.5 Jahren Verspätung Weihnachten 2014 brachte: Die fehlende Männerkleidung, die fehlenden Männerschuhe, der geringe Stromverbrauch, das sind keine News, nicht einmal im Tal der Ahnungslosen… aber zu mehr reicht es dort nicht, im Schmierblatt SZ.

Und wie Sie noch sehen werden, heute, reichte es zu mehr auch nicht im NSU-Ausschuss Sachsen II. Blind wie der Bundestagsausschuss, unwillig und unfähig, Begräbnis 1. Klasse, wieder mal.

Na dann, auf geht’s! Immer von unten nach oben lesen…

Zwischenablage15Wie schon geblogt heute morgen, 2 Häuser brannten in Glauchau am 7.11.2011 aus. Glauchau als möglicher Wohnort der Uwes ist nicht neu. Seit 2012 als Vermutung auch im Mainstream bekannt.

Fragen im Blog dazu von Juni 2014:

1. Wie kann es sein, dass man immer noch nicht weiss, wer da zu „Zschäpe“ beim Wohnmobil abholen „Mama“ sagte?

1a. War das eventuell Gerlach selbst nebst Frau und Stieftochter?

2. Was hat Glauchau mit dem NSU zu tun, wer ist die Mutter des Mädchens?

3. War Zschäpe längst von der Frühlingsstrasse in Zwickau nach Glauchau verzogen?

4. Oder wohnte dort Mundlos nebst Weib und Tochter? In der Auestrasse?

Was bedeutet es, wenn der afghanische Zeuge Hamnawald aus der Polenzsrasse 2 aussagte, Mundlos sei dort mit Fahrrad und kleinem blonden Mädchen zu Besuch gekommen? Gar nichts? Daher wurde der Zeuge auch niemals vorgeladen? Wegen des Mädchens, und wegen der Aussage, nicht vor 2003 habe Zschäpe in der Polenzstrasse gewohnt? Offiziell wurde auf 2001 rückdatiert.

Wie steht es um das Kinderspielzeug und die Mädchensandalen im Womo? Wessen unbekannte DNA ist da dran, und hat man diese DNA mit Gerlach, seiner Frau (Sonnenbrillen) und mit dessen blonder Stieftochter abgeglichen?

Gerlachs Frau:

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Gerlachs Stieftochter:

27-aug-2012

Was ist dazu aufgeklärt: Nichts. Da darf offenbar nichts ermittelt werden. Auch wenn Gerlach das Womo abholte, laut 2 Vermieterzeugen vor Gericht…

Weiter geht es:

Zwischenablage16

Zuwenig Kleidung, das sagte Ziercke bereits 2012.

Die Wohnmobil-Ausleihhistorie ist mangelhaft ermittelt worden, und ermittelte Womos (Arnstadt 2011) wurden nie auf Spuren untersucht. Und in der Frühlingsstrasse von 30 befragten Nachbarn auch nie gesehen. Na, wer wohnte dort im september 2011? Keine Uwes, keine Beate.

Wer aber nahm am Vortag des Arnstädter Bankraubs in der Küche den Termin mit Neuverwalter Escher und Handwerker Portleroi wahr? Warum tippte der Verwalter auf Eminger, und nicht auf Zschäpe, die doch im OLG-Bunker fast direkt neben ihm sass?

Beim Eisenacher Womo fehlt das Kennzeichen, es fehlt die Fahrgestellnummer. Riecht nach konstruierten Beweisen. Die Akten sind geleakt.

Zwischenablage17

Bullshit. Es ist überhaupt nicht klar, wie die Wohnung hochgejagt wurde, und wie die Verzögerung funktioniert haben soll. Laut Zschäpe rummste es erst, als sie mit den Katzen auf der Strasse stand. Wer hat sich das ausgedacht?

…Ich schloss die Wohnungstür und rannte mit meinen beiden Katzen und meiner Tasche über der Schulter aus dem Haus. Vor dem Haus angekommen, hörte ich einen lauten Knall.

Es lag ein Benzinkanister im Hausflur, aber niemand weiss, wie der dort hinkam. Benzin in der Wohnung wurde erst am 7.11.2011 erschnüffelt, dann jedoch 2 Sorten, jedoch nicht durch die Hunde am 5.11.2011.

„Zschäpe“ roch nicht nach Benzin bei der Katzenübergabe, ihre Socken wiesen keine frischen Spuren von Benzin auf, das nicht ausgeschlossen werden konnte, aber eben auch nicht bestätigt werden konnte. Alles geleakt. Labor LKA Sachsen, komplette Lügenpresse gab es dazu, als es im OLG-Prozess ausgesagt wurde. Da muss NSU-watch gelobt werden, dort steht es richtig, auch wenn man sich Monate Zeit nahm… wie auch bei der falschen SMS zur Womo-Abholung… die es gar nicht gab, am 25.10.2011.

Woher die Polizei die Fluchthandynummer „Zschäpes“  hatte, auch da gibt es unwahre Akten, denn der inoffizielle Hausmeister Lutz Winkler war es nicht. Warum steht dann „Hausmeister“ in den Akten?

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Zwischenablage18

Auch der AK NSU geht nicht davon aus, dass Nichtpolizisten dort im Haus herumliefen. Den Beschiss haben schon Beamte durchgeführt… Handschellen, Mordwaffen… Paulchen-Vorgänger-DVDs, dann auch echte Paulchen-DVDs, wir sind keine Linksdeppen die glauben, der Verfassungsschutz, die CIA oder der Mossad seien dort herumgesprungen. Nein, wenn dort beschissen wurde, wie auch im Womo Eisenach, und danach sieht es sehr stark aus, dann waren das Staatsschutzbeamte. Polizeilicher Staatsschutz. BKA-Staatsschutz. LKA-Staatsschutz.

Wer ist der Thüringer Kollege? PD Menzel, oder der Staatsschutz des TLKA, der dort laut Aussage Swen Phillips im Februar in Dresden bereits am 5.11.2011 herumsprang?

Februar 2016, Dresden:

Ach ja: Ob die „Diddl-Maus“ da im Keller mal mittrank oder nicht, das ist total irrelevant, ebenso wie das Hitler-Bild aus dem Besitz eines Verstorbenen Nachbarn „in memoriam“ auf dem Fernseher. Sowas finden nur Linksknaller wichtig. Und Mainstream-Verdummer.

Nächster Tweet:

Zwischenablage19

Rolf Merbitz, mutmasslicher Lenker der Leipziger Linksfaschisten, OAZ-Boss gewesen, wo sind seine Staatsschutzakten von Ralf Marschners Skinhead-Umfeld? Warum hat die niemand angefordert? Wieviele Spitzel hatte Merbitz in Marschners Umfeld? Wieviele dieser Spitzel kannten das Jenaer Trio?

Anhören beim MDR:

Zwischenablage50

Die Seilschaften… Sachsen ist ein tiefer Sumpf, und der wird geschützt, nicht nur beim NSU… und Hausmeister Winkler arbeitete wohl tatsächlich schwarz. Auch unwichtig. Er hatte „Zschäpes Nummer“ nicht. Die hatte sowieso eher die Eminger… am 4.11.2011 wie auch am 17.11.2011.

Weiter:

Zwischenablage20

8 von 11 Waffen, 35 DVDs und Kiesewetters Handschellen ohne Auffindefoto?

Lachhaft.

Zwischenablage21

KHM Andre Poitschke, nach dessen Aussage Zschäpe ab 2.11.2011 für 6 Tage auf der Flucht war, und Frau Hemme aus Stuttgart, Staatsschutz. Alles lange bekannt.

Zwischenablage24

Na das ist doch mal eine brauchbare Theorie zur Brandstiftung. Der Toaster sorgte dafür, dass es erst rummste, 3 Mal laut Tatortbefund, als „Zschäpe“ mit den Katzen auf der Strasse stand.

Steht auch so in der Anklageschrift:

Wie das mit Benzin gehen soll, das es 3 mal rummst, das wird Herr Phillip sicher erklärt haben. Oder wurde er gar nicht danach gefragt?

Wahrscheinlich wurde Phillip nur nach Gedöns befragt…

Die grosse Frage ist doch, ob Zschäpe überhaupt in Zwickau war am 4.11.2011. Und diese Frage beschäftigte auch den CDU-Obmann im Bundestags-NSU-Ausschuss des Bundestages. Den Polizisten Schuster.

zschäpinger

Es ist leider wahr, dass 3 SAT Kulturzeit die Zuschauer ein wenig verarscht hat, im Februar 2016, weil Clemens Riha ihnen das Foto von Susann Eminger unterschlug, aber es ist auch wahr, dass das Akten-Zschäpe-Phantom der Zeugin Herfurth im TV gezeigt wurde, und der Herr Schuster dazu sagte: „Sieht Zschäpe nicht ähnlich, die war vielleicht gar nicht dort, oder schon weg.“

Das Video ist das hier, Februar 2016, Minute 15:09 geht es los, für die Eiligen, mit dem Phantombildbeschiss:

Minute 16:01, da ist es raus: „Jemand anderes hat das vielleicht getan“.

Der grosse Beschiss: Es ist bekannt, wer das ist… Susann Eminger. Und das wird den Zuschauern nicht gezeigt, die sollen das gar nicht wissen. Da Emingers als Gaffer am 4.11.2011 beim Brandhaus festgestellt wurden, dürfte auch klar sein, wie das Handy rot, „mobil 03“ (Akte geleakt), OHNE SIM in den Schutthaufen gelangte. Die SIM blieb bei Emingers… deren Handydaten leider leider weg waren, als die Handys im Dezember 2012 zur Auswertung an die Bundespolizei gingen. Ebenso wie 42 Anrufe leider leider nicht rekonstruiert werden konnten, weil da die Nummern mit 3 mal x für die letzten 3 Stellen von der Telekom der Polizei übermittelt worden seien.

Wer soll diesen Scheiss bitte glauben?

Zum Video mit fatalists Beschimpfungen gibt es einen Blogbeitrag:

Aber besser als das sonstige Gedöns zu NSU-Widersprüchen ist es allemal, was 3 Sat bringt. Muss man anerkennen.

Wolfgang Schorlau kommt auch vor, und der unvermeidliche Hajo Funke, auch diese Zwei wollen den Verfassungsschutz drankriegen, weil es vor allen Anderen die Polizei versaut hat, und das in Heilbronn ebenso wie in Kassel, Stregda und Zwickau. Auf Weisung oder auch nicht, aber versaut hat es die Polizei.

Man muss Linker sein, um die führende Rolle der Polizei beim NSU-Beschiss jahrelang konsequent herunterzuspielen, weil man dem Verfassungsschutz ans Leder will. Es geht nicht darum, dass wir den VS für unschuldig halten, das ist nicht der Fall. Es geht darum, dass die Rolle der Polizei systematisch heruntergespielt wird, und warum dem so ist. Die Linken wollen den VS drankriegen, weil er auch sie beobachtet, unterwandert, das Motiv liegt also auf der Hand. Aber warum machen das die Austs und die Schorlaus ebenso? Die Tatorte hat die Polizei versaut, das muss man erkennen (wollen), und die Rolle der Sicherheitsbehörden insgesamt ausleuchten.

Der Tiefe Staat ist wesentlich mehr als nur die Geheimdienste, er ist auch die Bundesanwaltschaft und das BKA. Wenn Sie das nicht glauben, reden Sie mit Prof. Buback! Hören Sie sich an, wie der das sieht. Laufen sie nicht den Links- und Mainstreamverdummern hinterher! Die Befehlshaber sitzen in den Ministerien in Berlin.

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Und Phillip wurde offenbar auch Gestern nicht gefragt, welche Susann den Polenzstrassennachbarn vorgeführt wurde, nach dem Orten und Finden:

Woher hatte die Polizei am Nachmittag die angebliche Handynummer Zschäpes, und warum fehlt Phillips Besuch bei Beatrix Jahn in der Polenzstrasse, die diese Nummer anrief, und „Peka“ oder „Beka“ (Polizeikommissar, gar BKA?) meldete sich?

Was ist mit dem Streit zwischen den Uwes und Beate, was meint Binninger?

Warum wurde Phillip nicht gefragt, welche Susann Dienelt auf dem Aldi-Parkplatz Nähe Polenzstrasse den Nachbarn vorgeführt wurde?

Sie sehen, es ist gar nicht schwierig, die richtigen Fragen zu stellen, so man das denn will. Offenbar will man nicht, weder in Erfurt noch in Dresden oder gar in Berlin.

Zwischenablage25Was bitte ist „entwertetes Geld“?

Zwischenablage26

Die Stuttgarter Beamten Hemme und Rinderknecht fuhren am 5.11.2011 Abends von Gotha nach Zwickau, um bei der Vernehmung Max-Florian Burkhardts am 6.11.2011 dabei zu sein. Erfurter Aussagen 2016. Wann wurde Burkhardt vernommen? Am 6.11.2011? Er wurde am 7.11.2011 hausdurchsucht. Der Beschluss dazu stammte aus Thüringen. Amtsgericht. Wann wurde Burkhardt verhaftet? Warum stammt sein erstes Vernehmungsprotokoll in den Akten erst von nach dem 20.11.2011? Burkhardt wurde nie verhaftet, jedenfalls nicht dauerhaft. Dienelt schon.

Zwischenablage28Was erwartete der Vorsitzende für eine Antwort?

Jetzt wieder der mutmassliche V-Mann mit dem mutmasslichen Potsdamer VS-Anwalt:

Zwischenablage29

Es war doch wohl eher so, dass Dienelt und Emingers geschützt wurden, weil Dienelt und Andre Eminger Informanten waren, die auch vom BKA geschützt wurden, was die Zuordnung der Geständnisfestplatte EDV 11 zu ihnen anging, die ein gelöschtes Betriebsystem DIEN (Dienelts Spitzname) besass, und dass die allerwichtigste Person Susann Eminger war, die Katzentante des 4.11.2011. Nur deshalb wurde Andre Eminger nur wegen Gedöns angeklagt, Bahncard überlassen und Auto anno dunnemals angemietet. Nur das erklärt auch die Nichtaufklärung der Anrufer auf dem Fluchthandy, und die Datenlücken beim Auslesen der Eminger-Handys.

Man fragt sich ständig, was daran so endlos schwer zu verstehen sein soll…

4aweiberEs ist eigentlich nicht wirklich schwer, das aufzuklären.

Zwischenablage30

Es ist nicht wahr, dass die Linken nicht wissen, was da läuft.

Richtig: Dienelt. Vergessen: Eminger(s). Indem die BAW die Ermittlungsverfahren offen hält, verhindert sie die Aussagen der Spitzel. Starke, Dienelt, Werner, Emingers sagen sowieso nichts. Beide Emingers nicht.

Zwischenablage31Die 129er Liste ist die Liste der Unterstützer-Kandidaten zu § 129 STGB, unwichtig. Da stehen über 500 Namen drauf.

Bisher waren wir davon ausgegangen, dass nur der Böhnhardt-Passgeber 1998, also der „echte falsche Pass“ auf den Namen Gunter Frank Fiedler als Lebenslauf hinterlegt war. Da dieser Pass aber angeblich ca. im Jahr 2000 zurückgegeben und verbrannt wurde, fragt man sich, warum die Uwes jeden Mist aufgehoben haben sollen. Wollten die eine Biografie schreiben? „Wir und der Tiefe Staat, Lebensbeichte 2er Agenten im Untergrund“?

Diese Analyse ist richtig aber unvollständig:

Zwischenablage32es fehlt:

4. Marschners Umfeld war Merbitz Staatsschutz-Veranstaltung.

5. Zschäpe (und Emingers?) waren Mitarbeiter des Polizeilichen Statsschutzes, nicht des Verfassungsschutzes. Und die Uwes?

Wer 5. nicht verstanden hat:

Die LKA Stuttgart-Beamten sagten „Staatsschutz“, nicht Verfassungsschutz, und Menzel hat „Polizeilicher Staatsschutz“ in Berlin bestätigt. Woraus sich die Frage ergibt, für wen die 3 Jenaer arbeiteten, 1998-2001, als Wunderlich hinschmiss: Eine(r) für den TLKA-Staatsschutz, und Eine(r) für den Verfassungsschutz? Für welchen genau, es gibt viele. TLfV, oder anderswo?

Mudra ist jedoch auf dem Verfassungsschutz-Trip, das ist er seiner linken Landesregierung schuldig… im NSU-watch-Protokoll und in den Wortprotokollen steht jedoch STAATSSCHUTZ.

Bald sind wir durch…

Zwischenablage33

Corelli und Manole wissen/wussten viel, der eine ist tot, der andere darf alles, nur den Uwes keine Mordalibis verschaffen. Beide dürften auch das Paulchenvideo in einer Vorgängerversion ohne Heilbronn und NSU-Netzwerk Jahre vor 2011 gekannt haben, ebenso wie die Uwes, und wie Eminger(s).

Zwischenablage34Das muss ja wirklich eine lustige Veranstaltung gewesen sein, Gestern in Dresden. Da wurde den Abgeordneten aller Fraktionen wieder mal einer vom Pferd erzählt?

Haftbefehl Marschner? Ach ja, die 4000 Euro wegen Insovenzverschleppung seiner Firma. Keine NSU-Relevanz.

wand-lg

Wunderlich war doch in Zwickau am Wochenende 5.11. und 6.11.2011 unterwegs, suchte Zschäpe bei Lorenz etc., und erzählte jedem seine Verfassungsschutz-Trio-Story, offenbar kennt er den Unterschied zwischen Staatsschutz und Verfassungsschutz nicht wirklich. Wahrscheinlich ist auch, dass er von Zschäpes Führungsrolle faselte, so wie das der MDR neulich tat. Weil Wunderlich Zschäpe 1996 mal festgenommen hatte… und daher ein sehr fundiertes Urteil abgeben konnte… nun ja.

Ein Highlight: Zschäpe steht in München vor Gericht, und ist wirklich Zschäpe.

Zwischenablage361

Das war der Beamte Thomas Müller, siehe Vorladung Februar 2016, geblogt heute morgen. Der war bei Frau Beatrix Jahn in der Polenzstrasse, der die Fluchthandy SIM gehörte, und die Anrufe bei „Beka“ endeten erfolglos. Hatten wir schon, in diesem Blogbeitrag. Welche Susann führte man ihr, ihrem Mann und Heike Kuhn vor?

Zwischenablage38Alles geheim. Alles Zeugenschutz für Spitzel?

Nicht unbedingt. Es sind sehr wahrschenlich auch Leute dabei, die wesentliche Annahmen und Konstruktionen der Anklage blossstellen könnten. Daher dürfen die nicht aussagen, und das verhindert der Tiefe Staat mittels offener Ermittlungsverfahren.

Was ist das Fazit?

Der NSU-Ausschuss Sachsen II will nicht, kann nicht, darf nicht. Up to you.

NSU Sachsen: KR Swen Phillip, die 2. Vorladung 2016

Es gibt sogar einen Pressebericht dazu:

Zwischenablage46

Philipp begründete die Vermutung unter anderem damit, dass in der Zwickauer Unterkunft, die höchstwahrscheinlich von Beate Zschäpe in Brand gesetzt wurde, nur wenige Textilien beziehungsweise feuerversengte Reste entdeckt worden seien.

Aber im Katzenzimmer, völlig ausgebrannt, da soll es eine Kiesewetter-Blutjogginghose gegeben haben, die völlig unversehrt war, und ganz ohne Mundlos oder Böhnhardt-DNA war die auch… daher fand man Taschentücher mit Mundlos-Schnodder in der Tasche. Sekundärblutspur, der Träger stand da irgendwo, schoss aber nicht in Heilbronn, meinte dazu Prof. Dr. Wehner in Stuttgart.

Dies treffe auch für das Wohnmobil zu, in dem Polizisten in Erfurt nach einem Banküberfall die Leichen von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos fanden. Philipp sagte, die Ermittler hätte auch die Frage umgetrieben, ob und wo die NSU-Terroristen Schusswaffen ausprobierten.

Na im Keller, darum freuten sie sich ja auch so sehr über den mitgelieferten Schalldämpfer der Ceska 😉

Bei der Suche nach einem zweiten Versteck habe sich die Polizei auf Zwickau und die Region konzentriert. Unter anderem seien Strom- und Wasserversorger gefragt worden, ob eine Wohnung seit dem Zeitpunkt des NSU-Auffliegens ohne oder mit nur geringem Verbrauch bekannt sei. An Passanten seien Handzettel verteilt worden. „Das ist leider alles negativ verlaufen“, sagte Kriminalrat Philipp.

Die 2 Hausbrände am 7.11.2011 in Glauchau, „Zschäpes“ angeblicher Anruf bei Eminger aus einer Telefonzelle in Glauchau, Nacht 4.11. auf 5.11.2011, und da wäre auch noch die Zeugin der Wohnung in Crimmitschau, der man zwar ankündigte, sie solle im NSU-Prozess aussagen, aber dazu kam es nie. In den Akten finden sich Wohnungen in Zwickau, für 1 bis 2 Personen geeignet, wo ein Uwe, so meinte das BKA, 2006 eine Wohnung in Zwickau suchte. Ob er sie mietete? Die gefundenen inserierten Wohnungen nicht.

Die Frage, ob er es für möglich halte, dass Beweismittel wie im Schutt gefundene Waffen manipuliert worden seien, verneinte er. Böhnhardt und Mundlos hätten nach Zeugenaussagen zurückgezogen gelebt, Zschäpe habe Kontakt zur Nachbarschaft gehalten. Unklar war, ob in einem Hobbyraum, in dem sich offenbar Anwohner trafen, ein Hitler-Bild hing. Philipp sagte, ein Feuerwehrmann habe ihm das gesagt. Er selbst habe es aber nicht gesehen.

Die haben vielleicht Sorgen… das Hitler-Bild gehörte einem Nachbarn, und total unwichtig ist es sowieso. Nichts Wichtiges zu fragen gehabt?

Kriminalrat Swen Phillip aus Zwickau war der Chef des regionalen Ermittlungsabschnittes der BAO TRIO, geführt vom BKA ab 14.11.2011. Vorher war er der Leiter der Ermittlungen der Polizei Südwestsachsen in der Frühlingsstrasse. Bis Mitte 2012 war Phillip zuständig in Sachen NSU Sachsen.

Phillip und Kollege Müller waren im Februar 2016 in Dresden vorgeladen, lassen Sie sich nicht vom Datum verwirren:

NSU Ausschuss Sachsen: LKA Stuttgart am 5.11. per Hubschrauber eingeflogen, was war denn so dringend?

Geladen waren am 1.2.2016 zwei Polizisten, die ab dem 4.11.2011 um ca. 15:30 Uhr in der Frühlingsstrasse waren:

sa-0Thomas Müller ist der Beamte, der Wochentag und Datum durcheinander brachte, als er am 5.11.2011 einen Vermerk über das Telefonat mit dem Anwalt aus Potsdam schrieb, der vorgab den Wohnungsvermieter Matthias Dienelt zu vertreten, und am Sonntag den 6.11.2011 anreiste, um zu erklären, das Dienelt den „Max Burkhardt“ (alias Uwe Mundlos) erst 2003 kennen gelernt hätte, aber schon 2001 die Wohnung Polenzstrasse 2 für eben diesen Max Burkhardt angemietet haben soll. Einer der besten Wohnungs-Lacher des BKA-Staatsschutzes im gesamten NSU-Beschiss.

VS-Anwalt aus dem Dunstkreis Gordian Meyer-Plath, Heute Sachsens LfV-Präsident, der zur CDU-Seilschaft um Merkels Staatssekretärin Katherina Reiche gehört. Für Reiche war LfV-Potsdam-Mann Gordian persönlicher Referent, als Reiche Bundestagsabgeordnete war. In diese CDU-VS-Clique gehört der Anwalt, der auch Andre Emingers Anwalt war.

wand-potsdamDas ist PD Gotha, November 2011, die Wand.

Weiter:

sa-11Das ist der KHK Kurt Kindermann!

Während Nordgauer, Dr. Halder im Womo herumturnten, in der Halle Tautz, flog Kindermann am 5.11.2011 in Sachsen ein, angeblich um die Phantombilder der Womo-Ausleiher zu malen, in Schreiersgrün.

Glauben Sie das, dass man aus Stuttgart einen schnöden Phantombildmaler einflog?

Oder sind Sie geneigt zu bedenken, dass die Uhrzeit-los in der Ruine FS 26 am 5.11.2011 gefundene RADOM VIS (Mordwaffe Kiesewetter) und die Handschellen mit BFE-Kiesewetter-Nummer einen Polizeihubschrauber-Flug verlangten?

Wir wussten damals im Februar 2016 nicht, dass am Abend des 5.11.2011 die Stuttgarter Beamten Rinderknecht und Frau Hemme nach Zwickau fuhren, und das von Gotha aus, wo sie am Morgen angekommen waren. Sie fuhren dorthin nicht wegen der gefundenen Mordwaffe Kiesewetter und deren Handschellen, nein, davon wussten sie gar nichts, was einen weiteren schweren Verdacht der Beweismanipulation begründet. Sie fuhren dorthin, am der Vernehmung von Max-Florian Burkhardt beizuwohnen, die am 6.11.2011 stattfinden sollte. Wir wissen, dass die Hausdurchsuchung am 7.11.2011 in Dresden stattfand.

Der eingeflogenen Phantombildmaler ist eine sehr sehr fadenscheinige Ausrede. Wer glaubt das denn, dass es in Sachsen keinen Phantombildmaler gab, und in Thüringen keinen Brandgutachter?

Immer noch Sachsen, Februar 2016:

Bullshit, am 6.11.2011 wurde die „Zschäpinger“ von einem sächsischen Phantombildmaler gezeichnet!

antje h-phantomKHK Hennig…

Das war der Februar 2016. Die Aussage Phillips wurde abgebrochen, weil die Abgeordneten in Sachsen grossteils den Saal verliessen. Dazu gab es keinen einzigen Pressebericht.

Warum abgebrochen wurde, das wissen wir nicht.

Wir nehmen jedoch an, dass die Aussagen Phillips zu heiss waren:

Ein BINGO jagt das Andere!

VORVERSIONEN des Videos meint: OHNE Startsequenz NSU, NETZWERK VON KAMERADEN, und OHNE Schlussbild HEILBRONN!

Die Ceska kam am 9.11.2011 per Hubschrauber zum BKA, dann stimmen dessen Gutachten nicht! Das Ceska-Paradoxon wäre gelöst: Vorwissen!

Eingang der Ceska 83 W04 beim BKA am 10.11.2011, Überprüfung auf DNA-Spuren über Nacht, dann Eingang bei KT 21 zur „Mordwaffenbestimmung“ (Abgleich Projektile und Hülsen der Tatorte der Dönermorde) am 11.11.2011, Verkündung am selben Tag.

Das hier ist eine gefährliche Aussage:

Zwischenablage489 Morde, aber das ist ein unwesentlicher Fehler.  Gemäss der Akten des BKA ist die Waffe nicht vor dem 11.11.2011 als Tatwaffe untersucht worden.

Man brach Phillips Aussage ab, und vertuschte das. Man ging einfach, verliess den Saal, am 1.2.2016.

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3 Wochen später war KR Swen Phillip in Berlin vorgeladen:

Bundestags-NSU: Zwickauer Polizei-Leaker Swen Phillip heute in Berlin

Das könnte spannend werden, aber nur dann, wenn die Abgeordneten es wollen:

bund-25-2

Die in Sachsen wollten nicht, verliessen die Sitzung, und Phillips Aussage musste abgebrochen werden. Hammerharte Aussagen von Phillip, bis zum abrupten Ende um 16 Uhr, vor wenigen Wochen, speziell zur Ceska-W04-Findung und der (zu frühen!) BKA-Überprüfung.

Der Bundestagsausschuss war ein Totalausfall, wieder einmal, er verweigerte jegliches Anknüpfen an die Aussagen Phillips in Sachsen 3 Wochen zuvor.

Die linke Presse ex-SED-Presse belog die Leser:

Die sächsische Ermittlungsgruppe »Frühling« war bis zum 10. November 2011 mit den Nachforschungen betraut. Da hatte man dann die versandfertig in der ausgebrannten Wohnung gefundenen DVD ausgewertet, auf denen sich »Paulchen Panther« zu den rassistischen Morden an neun Mitbürgern mit ausländischen Wurzeln und der Polizistin bekannte. Zugleich bestätigten Beschussversuche, dass die im Zwickauer Brandschutt gefundene Ceska-83-Pistole mit Schalldämpfer eine mehrfach benutze Mordwaffe war.

AUTSCH.

Vorgängerversionen gibt es nicht, Waffenfindungs-Ungereimtheiten ebenfalls nicht. Staatsschutz von Links…

Und nun endlich zum Geschehen in Dresden Gestern.

Was hätte man tun müssen? Gestern? Genau dort weitermachen, wo man im Februar verweigert hatte. Und genau das hat man nicht getan. Aus Gründen der Staatsräson hat man weder bei den Paulchen-Vorversionen nachgefasst, noch hat man die Mordceska-Widersprüche wieder aufgenommen.

Auch ist nicht geprüft worden, wo die INPOL-Fahndungsabfrage für Kiesewetters Handschellen ist, die doch durchgeführt worden sein muss, wenn man eine Polizei-Inventarnummer fand, eingeschlagen in diese Handschellen.  Da wäre SOKO PARKPLATZ herausgekommen aus dem Computer, Polizistenmord Heilbronn.

Wo ist diese Abfrage?

Man musste auch fragen, unbedingt, wie es denn sein könne, dass die Handschellen Kiesewetters dieselbe unbekannte DNA hatte wie die Beute des Bankraubs im Womo Eisenach. Manfred Nordgauer aus Stuttgart war es nicht, der war erst ab 7.11.2011 in Sachsen, der kehrte bekanntlich am 5.11.2011 in Eisenach das Womo aus und entsorgte 2 Kilo Hirn, jedoch die Handschellen wurden bereits am 5.11.2011 in Zwickau gefunden.

Wer kam denn am Morgen des 5.11.2011 aus Stuttgart angeflogen? Nur der Phantombildmaler KHK Kindermann?  Zusammen mit KHK Fink, KHK Koch, ja wer denn noch? Warum ist der Zwickauer Schuttwaffensieber KHK Koch vom LKA Stuttgart noch niemals vorgeladen worden?

Sie sehen, es gab einen Haufen Anfasser, unendlich viele wichtige Fragen an den Leiter der Zwickauer Ermittlungen Swen Phillip. Sie sehen auch, dass der SZ-Bericht ein unwichtiges Randproblem thematisiert, das wir von BKA-Präsident Ziercke seit Frühjahr 2012 kennen, und das der Spiegel mit „nur“2.5 Jahren Verspätung Weihnachten 2014 brachte: Die fehlende Männerkleidung, die fehlenden Männerschuhe, der geringe Stromverbrauch, das sind keine News, nicht einmal im Tal der Ahnungslosen… aber zu mehr reicht es dort nicht, im Schmierblatt SZ.

Und wie Sie noch sehen werden, heute, reichte es zu mehr auch nicht im NSU-Ausschuss Sachsen II. Blind wie der Bundestagsausschuss, unwillig und unfähig, Begräbnis 1. Klasse, wieder mal.

All die verschwiegenen Namen finden sich beim Landtag:

„Billigung der stenografischen Protokolle der Zeugenvernehmungen von Frau Antje Herfurth und Herrn Lutz Thomas Winkler vom 23. Mai 2016 sowie von Herrn André Poitschke und Herrn Frank Prüfer vom 20. Juni 2016 und der Protokolle der 11. Sitzung am 23. Mai 2016 und 12. Sitzung vom 20. Juni 2016.“
Zwischenablage49

Da es keine brauchbare Berichterstattung gibt, und auch nur 1 linke Dame twitterte, bleibt uns nichts weiter übrig, als diese einzige Quelle zu nutzen. Die schwindelt zwar manchmal, wenn es um Womo-Beladungen der Uwes geht, die sich dann im Wortprotokoll ganz anders darstellte, aber was soll’s?

herfurth3Das geht aus dem Wortprotokoll ganz anders hervor:

herfurth-womoLinke Fehltweets. Desinformation. Lügen der Antifa.

Was Gestern getwittert wurde, das bloggen wir samt Analyse dazu noch heute.

NSU: konspirative Wohnung von Axel Minrath enttarnt

Jahrelang werkelte er im Untergrund, um ein geheimes Quartier wohn­licher zu gestalten. Am Ende hat alles nichts genutzt. Gier schlug Geheim­haltung. Für 450 Ocken verriet Axel Minrath, wo er ein Untergrund­quar­tier errichtet hat.

Diese helle, gut geschnittene Zweizimmerwohnung liegt im Souterrain eines gepflegten Mehrfamilienhauses im Herzen von Brauweiler. Die Wohnung wurde im August 2015, nach Auszug des langjährigen Mie­ters, umfangreich renoviert. In allen Räumen wurde heller Fußboden verlegt, die Wände und Türen wurden gestrichen und alle Schalter und Steckdosen ausgetauscht. Über das geräumige Wohnzimmer, in dem auch die Anschlüsse für eine Küchenzeile liegen, gelangt man auf die Terrasse und zum Garten. Der zurückliegende Teil der Terrasse ist weder von den anderen Balkonen noch von umliegenden Gebäuden aus einsehbar. Noch vor Mittag scheint die Sonne in den Garten und bleibt bis zum Abend. In der Wohnung befindet sich ein Abstellraum, ein separater Kellerraum gehört ebenso zur Wohnung wie ein Platz im Waschkeller.

Eine Souterrain-Wohnung ist genau genommen eine Bleibe im Unter­grund, ein Quartier wie für den NSU gemacht. Das Niveau der Bleibe befindet sich unterhalb des umliegen Bodensockels und birgt somit eine erhebliche Gefahr. Wacht man unter den gegenwärtigen Klimabedin­gun­gen eines morgens auf, weil man eingepullert hat, ist das kein Grund zur Sorge. Man hat alles richtig gemacht. Man liegt auf einer geräumigen Luftmatratze, die ob des ergiebigen Niederschlags in der letzten Nacht nun fast die Decke der Kellerwohnung berührt. Man kann nun gleich zur Haustür schwimmen, biegt zweimal links ab, schwimmt weiter mit dem Strom und kommt dann irgendwann an seinem Auto vorbei.

Nach den nichtsnutzigen Journaillisten, die Ballaballa-Propaganda dich­ten, statt sich der Fakten anzunehmen und den Maximalaufklärern, die alle zusammen bis dato nichts auf die Reihe bekommen, um Lothar Lingen ein paar Betriebsgeheimnisse zu entlocken, folgt die nächste Pleite auf dem Fuß.

Nun ist es endgültig offiziell, was der AK NSU seit langem verkündet. Am Oberstadl zu München will, kann und darf man nichts mit den Schnüff­lern. Nix da mit Zeugenaussage des deutschen Schreddermeisters von 2011. Er hätte stellvertretend für die abwesenden Böhnhardt und Mundlos aussagen können, darf aber nicht, da das Gericht eisern bleibt. Was ein­mal geheim war, ist immer geheim.

Götzl verkündet, dass der Senat bei seiner Ablehung der Anträge zum BfV bleibt.

Nun verbleibt vor der gerichtlichen Sommperpause nur noch eine minimalistische Chance. Einer der Frageberechtigten muß Zschäpe stellvertretend für das Trio dahingehend aushorchen lassen, ob sie von der konspirativen Wohnung Minraths Kenntnis hatten. Also die zwei anderen natürlich.

Schade. Dann kann man den Aktenverweser nicht mehr fragen, welchen Anteil er und weitere Mitstreiter der Schwabenmafia im Bundesverfas­sungsamt an der Umsetzung der P2000-Saga haben. Das wäre nämlich ein spannende Geschichte gewesen, die er dem Götzl erzählt hätte, der frühere Chef von Forschung und Werbung.